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j IhJjc Kräne entgegen, welche durch bringe Angriiie, die rnsgciiunt abgewicftn wurden, versuchen, den Rückzug der serbischen Armeen zu decken.

Russische Greuel in der Bukowina.

, Lien, -t, Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegs- presseauarticr wird gemeldet: Aus der Bukowina wird 1 über fortgesetzte Greueltaten d^c r Russen, insbeson­dere gegen Rumänien, berichtet. So haben in Zedova am Screth Kosaken den 85 jährigen Gutsbesitzer Rittmeister a. D. Deneter Ritter von G o j a n , dessen rumänische Nationalität ihnen bekannt war, um Mitternacht aus dem Bett gezerrt, ihn ini Garten angebunden und blutig geschlagen: inzwischen demolierten sic die Wohnung Gojans und raubten sie bis auf die letzte Decke aus. Auch wurde beobachtet, daß die Kosaken verwundete Gendarmen an die Pferde banden und sie so fort­schafften.

Ein Sieg der Türken.

iWTB.) .Konstantincpcl. 5. Dez. lNichtamllich.) Der a m t l i ch c Bericht des Gcncralstabes teilt mit, das; die tu r lisch e nT rup p c n einen qrofzen Erfolg in der Zone des Flusses Tschorkh davon getragen haben. Einzel­heiten folgen.

K o n st a n t i n o p e l, 4. Tez. (WTB. Nachtamtlich.) Mit­teilung aus dem Hauvtouarticr. Unsere Truvven haben in der Gegend am Tschorok und bei Adschara alle Tage neue Er­folge. In nördlicher Richtung vorgehend, sind sie in Adschara ein­gedrungen und südöstlich von Batum vorgerückt. Ostwärts vor- gchend, gelangten sie in die Gegend von A r d a k h a n. Bei einem Kampfe westlich von Ardakhan erbeuteten sie mit anderen Wagen ein Maschinengewehr. Die Russen gingen auf Ardakhan zurück.

Tic feindliche Flotte vor den Tardancllcii.

Berlin, 4. Dez. (Ctt. Bln.) Aus Ronr berichtet die B. Z. a. SR 1 .": Ankömmlinge aus .Konstantinopel melden, daß vierzig französische und englische Schiffe vor den Darda­nellen kreuzen und Gerüchte von Ängriissabsichten verbreitet find. Türkische Militärkreise halten jeden Durchbruchsversuch für aussichtslos, da die Befestigungen wesentlich verstärkt und die Minensperren unüberwindlich seien.

Die Türken protestieren gegen russische Erfindungen.

Konstantinopel, 4. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier veröffentlichte gestern folgende Erklä­rung: Nach russischen amtlichen Mitteilungen twmJ29. No­vember tväre die Sinai-Halbinsel von unseren Truppen vollständig geräumt worden. Ferner sollen zwei unserer an der kaukasischen Grenze operierende Divisionen in ihrem Bestände ans die Hälfte gesunken und einige unserer Ba­taillone vollständig vernichtet sein. Es wird behauptet, der Divisionskommandeur sei getötet und ein zweiter desertiert. Der für uns siegreich verlaufene Kamps in allernächster Nähe des Suezkanals zwischen unseren Truppen und den Engländern, der damit endete, daß auf der Seite der Eng­länder zwei Offiziere und zahlreiche Soldaten getötet wur­den und eine große Zahl Gefangeneren unsere Hände siel, genügt, um zu beweisen, daß, sich die Sinai-Halbinsel i ii unserem Besitzbesindet. Was die Äteldungen von ungeheuren Verlusten unserer an der kaukasischen Grenze iäiiipfenden Einheiten und den Tod eines Divisionskomman­deurs betrifft, so sind diese vollständig falsch. Ae Meldung von der Desertion eines Divffionskonnnandanten verdient nicht einmal dementiert zu werden. Die in Tiflis aus russischer Quelle verkündete Nachricht, daß ein deutscher itzencral, 14 andere deutsche Offiziere und drei österreichisch- ungarische Offiziere, die sich unter den am 34. November ia den Kämpfen an der kaukasischen Grenze gemachten Gefan­genen befinden sollen, in Tiflis eingetroffen seien, ist gleich- ialls reine Erfindung.

Förderung der deutsche» Sprache durch die Türke«.

Konstantinopel, 4. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Unter Bezugnahme auf die letzte Niederlage der Ser­ben stellt derTaswir-i-Eskiar" fest:Das ist das Ende der verbrecherischen Erpresser", und gcht seinem Erstaunen darüber Ausdruck, daß der Dreiverband noch Anstrengungen macht, ein serbisch-bulgarisches Einvernehmen hinsichtlich Mazedoniens herbeizuführen. Das Blatt sagt: ^Der Augen­blick ist gekommen, sich zu fragen, mit welchem Serbien man sich einoernehmen will.

Die Zeitungen zeigen ihre lebhafte Genugtuung über die Ausbreitung des H eiligen Kriegesin Marokko, das so von der französischen Tvrannei befreit werden würde. Die ZeitungSabah" stellt fest, daß die türkische Sprache den Einfluß der französischen Sprache erfahren habe, von der zahlreiche Worte im Türkischen gebraucht würden, und teilt mit, daß man entschlösse nsei, in Zukunft dafür deutsche zu gebrauchen, so an Stelle der französischen Worte ,L>err, Frau, Fräulein, Freiherr, Graf, Ritter, Fürst, Großfürst, Erzherzog" und andere, für die sich im allgemeinen ein Be­dürfnis fühlbar machen werde. Man empfindet es hier als nötig, die deutsche Sprache zu ver­breiten. Ihr Unterricht, der schon obligatorisch in den lürkischen Lyzeen eingeführt und die als Lehrfach schon in der sraiizösischen Schule in Stambul von Sajet-Benoit ein­gerichtet ist, wird auch in anderen türkischen Schulen ein- gesührt werden, wo bisher nur das Französische gelehrt wurde.

Der Zar auf Reise«.

P c t c r s b u r g, 4. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) -Der Zar hat die aktive Armee verlassen. Er bsgibt sich in verschiedene Städte Mittel)- und Südrußlands, um die Be nvund e l e ii. zu besuchen.

Die Angst der Engländer vor der Fnvafio«.

London, 4. Tez. (WTB. Nichtamtlich.) DieDaily Mail" meldet aus Harwich: An der Ostküste werden ausgedehnte Vor­bereitungen gegen die deutsche Invasion getroffen. Sedes Tors hat ein Komitee, das sich mit den zu ergreifenden Maßnahmen beschäftigen soll, um die Folgen eines deutschen Ein- ialts abzuschwächen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Man glaubt nicht, daß eine Landung der Deutschen an dieser Stelle möglich ist, man hält eS jedoch für gut, für alle Fäll« vo r b er e itet zu sein.

Eine neue Verlustliste der englischen «dmiratttät.

London, 4. Dez. Die Admiralität hat eine nene B e r l u st l i st e veröffentlicht. Danach hat die Marine seit Beginn des Krieges 308 Offiziere und 7035 Mann verloren, darunter 220 Offiziere und 4107 Mann tot.

Reue Angriffe ans Ehurchikl.

London, 4. Dez.Morn in g Post" erneuert ihre Angriffe auf Churchill. Das Matt hofft, Ashgnith werde die ernste Gefahr erkennen, die darin liege, einen solchem Dilettantenan der Spitze der Adnrivalftät zu behalten. Ter Angriff des Mattes gründet sich ocitf das Schweigen der Admiralität über ein Unglück!, das die Flotte betroffen hat, nämlich das Sinken oder Stranden desAuda- cious", das die ausländische Presse bereits gemeldet hat

und zu dem dieKölnische Ztg," oenierkt habe, die englische Regierung sei offenbar der Volksstimmung nicht sicher.

Kopenhagen, 4. Dez. (WTB. Nichtamtlich.iNatio­nal Tidende" meldet aus London: Presse und Publikum äußerten die größte Mißstimmung darüber, daß die Admi­ralität den U n t e rgcrng des Lin i eu s ch i f fe sAuda- cious" verschwiegen habe, der jetzt doch nicht melfr zu bestreiten sei, da die deuffchen Zeitungen den Unfall ver­öffentlicht hätten. Wenn auch Menschenleben nicht verloren gegangen seien und der Unfall einem einzigartigen Zufall zuzuschreiben sei, so errege das Verfahren der Admiralität doch das größte Mißtrauen, da das Publikum nicht wisse, ob mehr solcher Unglücksfälle verschwiegen würden. Attli- tärische Gründe für die Verheimlichung seien nicht vorhan­den, also diene sie nur dem Bestreben, daS englische Publikum im Unklaren über die Situation zu. lassen.

Unruhen in Irland.

A m st e r d a ni, 4. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) DerTe- legraas" berichtet aus London: In D u b l i n hat die Polizei gestern nacht Haussuchungen bei allen Zeitungsverkäu- fern und in allen Läden abgehalten. Eine Anzahl Exemi- plarc des BlattesIrish Freedom" wurden beschlag­nahmt; in den Räumlichkeiten dieses Blattes wurde eben­falls Haussuchung abgehalten.

England und der Protest Amerikas.

Washington, 4. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der britische Botschafter überreichte dem Staatsdepartement eine Note, in welcher erklärt lwird-, daß England, nicht beabsichtige, die ameri­kanische Schiffahrt durch das Durchsuchen nach Konterbande aufznhalten. Ein freundschaftlicher Vergleich sei wahrscheüi- lich, wenn die amerikanischen Reeder auf den Frachtbriefen deutlich angäben, daß, wenn Kupfererz zugleich mit einer leichten Ladung, z. B. Fleisch, zugelassen würde, um als Ballast zu dienen, dieses nicht zur Durchfahrt durch neutrale Länder nach Deutschland und Oesterreich-Ungarn be- ttmmt sei.

* * *

Der Landsturm zweiten Aufgebots anfgerufen.

Berlin, 4. Dez. (WTB. Amtlich.) DerReichsanzci- ger" veröffentlicht eine Kaiserliche Verordnung, wodurch der aus dem Landsturm ersten Aufgebots übergetretene Land- turmzweiten Aufgebots zur Anmeldung zur Land­turmrolle ausgerufen wird. Gleichgeitig wird eine Bekannt­machung des Reichskanzlers bekanntgegeben, wonach der Ausruf des Landsturms zunächst lediglich die Herbeifiihrung der Eintragung in die Listen bezweckt. Die Anmeldung hat in der Zeit vom 16. bis einschließlich 20. Dezember 1914 zu erfolgen.

DerReichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekannt­machung des Stellvertreters des Reichskanzlers betreffend die Wochenhilfe während des Krieges.

Au» Hesse«.

Hessische Parlamentarier im Felde.

Wie der Präsident des dcutsthen Reichstags in der siamsten großen Rachstagssitzung pritteiRe, befinden sich von den Mit- gliedern 65 im Felde, also etwa ein Sechstel der BvMücrtretev. Wesentlich kleiner ist das Verhältnis der Kriegsteilnehmer bei der hessischen Zweiten Kammer. Hier standen von den 58 MitÄüüern 6 im Fckde, von denen, wie bekarmt, der Abg. Rochtsanwrckt Dr. Box he»mer-Worms, der Vertreter dos 9. Starkeuburgcr WaUkveiseS (Lampertheim! bereits den Hel­dentod fürs Vaterland erlitten hat. Dir zurzeit im Heeresdienst tätigen Mitglicker der Zweiten Kammer sind: Gutsbesitzer Franz Best-Osthosen lnatl.), Houpvntrn» der Landwehr, Bürgernmister Ernst Choistmn Finger-Pfeddersheim (nach), Reservelentnant, Landwirt Eduard Lutz-Elpenrod (Oberst Bauernbund), Ritt­meister der Landwehr, Pros. Otto llrstadt-Gießen (fortschr. Volks«), Oberl eutna nt d. 9t, Forstmeister Da Karl Weber (Bauernbund), Reserveoffizier. Mit Ausnahme der Sozialdemo- kralen sind also sämtliche Parteien der Kammer am Kriege direkt beteiligt, Nationalliberale und Bauernbündier mit je zw«. Freisinnige und Zentrum mit je einem Mitglied. Ungleich größer «13 in bei Zweiten Kammer ist das Berhsvnis in der Ersten Kammer. Hier steht von den z. Z. 37 Mitgliedern fast ein volles Dutzend im Feld, nämlich: Der neue Kammerpräsident, Fürst SolmS-Hohensolms-Lich als Major und Ordonnanzoffizier, serorr sein Bruder, Prinz Reinhard zu Solms-Lich, der in der Ersten Kammer das ftandeslherrliche Hans Solms- Braunsels vertritt, als Major beim Stab eines aktiven Feldkorps, Fürst Dsenburg-Birstein, als Major ä ls suite, hei der Leitung des Roten Kreuzes, Fürst Leiningeu, als Major beim Stab des Generalkommmwos des Gardekocps, Fürst Lö­we n st e i n (Mitglied des Reichstags) an bervorragender Stelle in der Kriegskrankenpslege, Gras Stolberg-Roßla als Major ä Ia suite, Prinz Viktor *u Erbach-Schönberg als Hauptmann äls suite bei der deutschen Botschaft in Wien, Prinz Leopold d s e n b u r g als BahnhosskomMandant in Darmstadt, Fürst Stvlberg-Wernigerode und Graf Wilhelm zu Solms-Laubach, beide Rittmeister ä Ia suite und als Ritter des Jobanuiterordcns in der Krankenpflege tätig. Endlich kann noch der jetzige Chef des Gräflichen Howes Schlitz, Gras Wil­helm, Oberleutnant und Adjutant bei einer höheren Kavallerie- sormation. mit hinzngezählt werden., der infolge des Ablebens des Kammerpräsidenten Grasen Schlitz demnächst seinen Platz in der Ersten Kammer einnehmen wird. Von den 16 zurzeit in Hessen vorhandenen standesherrlichen Mitgliedern der Ersten Kämmer sind also 11 im Heeres- resp. Kmegsftankerrpflegrdienst tätig.

Aus dem Reiche.

Dep Fitere Ausschuß des Reichestages, der am 1. Dezember von 10 Uhr vormittags bis 10*/. Uhr abends, am 2 . Dezember von 10 Uhr vormittags bis 2*/z Üyr nachmittags und am 3. De^mber von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends getagt Hai, hat nahezu alle durch den Krieg angeregten Fragen sozialer, wirtschaftlicher und rnnerpoli- tischer Art in den Kreis ihrer Erörterungen gezogen. An der Hand der dem Reichstage vvrgelegten Denkschrift über w-sttsthaftliche Maßnahmen ans Anlaß des Krieges sind zu­nächst diese, sodami aber auch allgemeine Fragen der inne­ren Politik eingehend erörtert worden. Der Ausschuß hat im Einvernehmen mit der Reichslertung beschlössen, den ge­samten Inhalt der Beratungen durchaus verttaukrch zu be- haicheln, indessen die Gebiete, die behandelt werden, be­kannt zu geben. Demgemäß kann nachstehendes über die Ansschußverhcmddrngen nritgeteibt werden: Bon Fragen wirtschaftlicher Att sind die folgenden erörtett worden: Der Erlaß der Ausfuhrverbote uni» die Handhabung der Ausnahmebewillianng von ihnen, die Beschaffung von Futtermitteln, Anstänst im allgemeinen, Beschlag­nahme von Rohstoffen uud Fabrikaten in den besetzten (Gebieten, Verhinderung von Preistreibereien und Regelung des Zwischenhandels, die Einkäufe der Heeresverwaltung, Maßnahmen gegen ausländische Unier- nchnrungen im Jnlande, Festsetzung von Höchstpreisen für Nahrungsmittel und für Rohstoffe, die für militärische

Zwecke von Bedeutung sind, nzie z. B. Wolle unv Meiall«, Verwaltung smaßregeln wirtschasi.icher Art gegenüber dem AuSlande, die Lage der Hausbesitzer und Mab» nahmen zu ihrem Schutz, insbesondere die Errich­tung von Einigungsämtern für die Beziehungen zwischen Mietern und Vermietern, Hypothetcngläubigern und Hypothekenschuldnern sowie die Lage der Zuckcrindnsttie. Aus sozialem Gebiete wurde behandelt die Unter- tützung per Familien der Krieger sowie der Familien der im Ausland« znrückgehaltencn Zivil gefangenen, die Kulti­vierung der Moore und Oedländereien, die Arbeitsverhält- nisfe der Schanz- und Festungsarbeiter. Im Anschluß an die Erläuterungen zu dem im Etat vorgesehenen Fonds von 200 Millionen Mark wurde die Frage der Erwerbslosen-Für- orgc uüd der Wochcnhilse während des Krieges eingehend erörtert. Endlich nahmen einen breiten Raum die Erörte­rungen über die Verpflegung und Behandlung der Kriegs­und Zivilgefangenen in Deutschland, die Verhaltungsmaß­regeln gegenüber der Bchandluizg der Deutschen im Aus­land«, die Fürsorge für die Flüchtlinge aus Ostpreußen und Elsaß-Lothringen, die Militärseelsorge, die Verpflegung der Truppen auf den Eisenbahntransporten, die Einsetzung einer Kommission aus Vertretern neutraler Staaten zur Untersuchung der Verhältnisse in den Gesangenenlaoern, die Fürsorge für die Verwundeten, Vermehrung der Lazarett­züge, die Behandlung der Nordschleswiger, Polen nnd Elsaß- Lothringer, die Beförderung von Einjährig-Freiwilligen jüdischen Glaubens zu Reserveoffizieren, die Handhabung der Preßzensur und die Aufrcchterhaltung des Kriegszustandes während der Dauer des Krieges, insbesondere die Frage der rechtlichen Grundlagen hi er fair. Endlich wurde die Frage angeregt, ob das Mandat Wotterles durch seine Erklärungen in der seiirdlichen Presse als erledigt anzusehen sei. Fm Airschluß an die Rede des Reichskanzlers am 2 . Dezember wurden die Folgen, die das einmütige Zusammenstehen des ganzen Volles auf innerpolitischcm Gebiete zeftigen wurde, von einer Reihe von Rednern und dem Stellvertteter des Reichskanzlers erörtert.

Beim Militär-Telegraphen von Berlin ist BedarfanTelegraphisten. Ehemalige Unteroffiziere und Mannschaften, welche beim Mililär-Telcgraphen von Berlin oder in einer Festung in der Morsetelcgraphic ans­gebildet sind oder sonstige Berusstelegraphisten, die .nicht mehr dienstpflichtig sind, wollen sich zwecks Einstellung ans dem Geschäftszimmer des Militär-Telegraphen, Neue Wache, melden.

Unseren Aiyeigeickinöen zur fteundlichen Beachtung!

vie gegenwärtigen verhättnisse zwingen uns zu einem früherenAnn ahmeschlutz für

gröhere Geschäfts-Anzeigen

wir bitten deshalb unsere ttunben um Aufgabe der Anzeigen bi; vormittags U Uhr am Tage vor der Aufnahme.

Nur dann können wir die rechtzeitige Ver­öffentlichung gewährleisten und für eme zweckdienliche §atz - Ausstattung sorgen

Verlag des Giehener Anzeigers

Au» Stadt «nd Cant.

Gieße n, 5. Dezember 1914. Verlustliste.

Reserve-Jnftutterie-Regt. Nr. 222, Westen. . t

I. und Ui. Bataillon.

Gefecht e vom 31. 10. bis 14. 11. 14.

I. Bataillon.

1. Aompcranie. MiÄ. Otto HabermeA, Wollenrod. La»» terbach, tot. Mnsk Friede Ostheim, Echzell, Büdingen, In».

Musk. Fritz Bomwann. Falkängesäß, lvw. Müsk Lach Glenz. Lich, Gießen, lvw.

2 . Kompagnie. Offz.-Stellv. Karl Stein, Beuern,

schon» Musk. Karl Schäfer, Gleiberg, Wetzlar, lvw. Musk. far! Rvbka. Gleiwitz, lvw. Musk. Ernst Koller. Wetzlar, lv».

Musk. Karl Hain, Frohnhausen, Dillkreis, lvw. Musk. An­dreas Thiever, Giengen i. Württbg., lvw. Musk. Wilhelm Dömte, Müsingen, Nordhcmsen, schon». Gesr. Wilhelm Lich, Oberndorf, Wetzlar, tot Musk. Heinrich Schilling. Hainchen, Büdingen, lvw. Musk. Johs. Wallbott, Kraftsolms, Wetzlar, schvw. Musk. Ernst Hirschhorn, Wetzlar, lvw. Musk Herm. Hirt, Leipzig, lvw. Musk. Johs. Jakob, Vilbel, lvw. Gest. Adolf Wieder, Garbenheim, Wetzlar, lvw. Gesr. Theodor Zim­mer, Lich, Gießen, lvw. Gesr. Bruno Radecke, Rettert, Unter» lahnkreis, lvw Gesr. Alsrtt» Rappel, Paschwitz, Liegnitz. lvw.

Gest Friedrich Schneider, Orleshausen, Büdingen, lvw.

3. Kompagnie. Musk. Heinr. Herzberger, Lauter, Gieße«,

UNO.

4. Kampagnee. Musk. Georg Sctzsried, Kl.-Kaüben, Fried­berg, tot. Musk. Friedrich Schmitt, Aßlar, Wetzlar, lvw. r-. Musk. Karl Früher, Gießen, lvw.

III. Bataillon.

9. Kompagnie. Ers.-Res. Ernst Gberhardt, Leipzig, tot.

Kriegsfteiw. Rud. Hosmann, Wallertheim i. Rheinh., low.

10. Kompagnie. Feldw. Jakob Phil. Mauz. W-chenheim a. Haardt, lvw. Musk. Fridolin Fett«, Sängern. Gebweiler, bot.

11. Kompagnie. Krgsfteiw. Karl Galli. Biebrich, Wies­baden, schwv. Musk. Gustav Grün. Lißberg, Oberhesjen, lvw.

Musk. Ewald Schulz, Berlin, schwv. Krasfteiw. Wilhelm Stoiber, Wehen, Unirrtaunus, lvw. Ers.-Res. Adam Römer, Kleinschwalbach, Obertmmus. bot.

12. Kompagnie. Offz.-Stellv. Rudolf Wichmann, Ober» gebra, Gr.-HoHeustein, lvw. Utffz. Daniel Intime, Rolabach, Dieburg, lvw. Ers.-Res. Leo Eckett, Mondstld, Wercheim, lvw. Gcft. Johann Brückl, Simpering, Landshut. lvw. Krgssteiw. Alois Mundschenk, Laubenheim, Mainz, lvw. Krgsfteiw. Ernst Mütter, Laubenheim, Mainz, bot. Ers.-Res. Peter Neumann, Worms, lvw. Krgsfteiw. Fritz Billiger, Biebrich, Wiesbaden, lvw. Krgsfteiw Albert Ebh, Mainz, lvw. Krgsfteiw. Valentin Gerhard, Hähnlrin, Bensheim, lvw. Ers.-Res. Gerat Friedmanu, Worfelden, Gr. -Gerau, lvw.

Jnfanterie-Regt. .Kaiser Wilhelm. Nr. 116, Gießen.

Le Quesnon am 2. 11. 14.

Kriegsfteiw. Walter Lohmaiin (5. Komv ), Bonn, vcrm. Krgsfteiw. Herm. Machalett (5. Komp.), Licht, verm. llrieys- fteiw. Otto Sachscr (5. ltvmp ), Nürnberg, verm. Knegsftmw. Georg Schmoll (5. Komp.), Bvckenhcim. Frankfurt, verm.,