Auf dem westlichen Kriegsschauplatz ist nach den Angaben der Verlustliste vor einigen Wochen
der Assistent für Chemie am hygien schen Institut der Landes-Universität Giessen
Herr Dr. phil. Herbert Stange
Unteroffizier d R im 116 Inf.-Regt. „Kaiser Wilhelm“ den Heldentod llirs Vaterland gestorben.
Wenige Monate vor Kriegsausbruch mit einer ausgezeichneten physikalisch-chemischen Mudie über Reduktionsvorgänge bei Gärungsprozessen in Leipzig promoviert, gedachte er die erworbenen Spezia Kenntnisse in diesem Institut in den Dienst der biologi-chen Wissenschalt zu stellen. Aussichtsreiche Forschungsarbeit wurde durch den Krieg jah unterbrochen.
Das hygienische Institut der Landes-Universität verliert in ihm nicht nur einen fleissigen und tüchtigen, sondern allzeit taktvollen und liebenswürdigen Mitarbeiter. Ehre seinem Andenken.
Giessen, 19 November 1914
Das hygien. Institut .'erLandes-UniversitätGieüen
Prof Dr. P Schmidt
Am 22. Oktober starb out Frankreichs Erde tn treuer Pstichieriulluna tm Dienste ftiis Bater- tand den Heldentod unser lieber Sangeodruder
Konrad Dörr
Wehrmann im Sie?.-Siegt. 6 116.
Genauen von einem lioben Idealismus und einer edlen Gelinnuna. bat er sich als ei riaer Mt arbeiier unterer erhabene» Ziele ein Andenken bis weit über das Grab hinaus nestchert, welches wir nets In Ehren halten werden.
fai mein K fr.badi.
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Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Wißmar, den 20. Nov. 1914.
Der Turnverein.
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Todesanzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung dass heute morgen 10 Uhr unser innigst geliebt s Töchterchen
Hmma Müller
nach kurzem Leiden im Alter von 9 . ahren sanft entschlafen ist.
In tiefer Trauer:
Heinrich 5! filier, Schreinermeister Etisabethe Müller, geb. Reuter.
Wieseck, den 19. November 1914.
Die Beerdigung findet Samstag, den 2t. November, nachmittags 2 Uhr, vom Tiauerhause 'Qiefiener Straße iOl) aas statt. ,
Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem H wcheide» unseres lieben Bruders, Schwaners und Onkels M
Philipp GermerIV. m
saaen wir innigsten Dank.
Tie trauernden Hinterbliebenen, xr
Heuchelhelm, den 18. November 1914.
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Für die Herzliche Teilnahme an dem uns so schwer bciroffeucn Verluste sagen wir aus diesem Wege unseren tiesgesühltcn Dank
Elisabeth Gernandt, geb. Sack und Kinder. 079 ,
Heuchclheim, 19. November 1914.
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Amtliche Bekanntmachungen der
Stadt Giegen.
Die Friedböse sind in der Zeit vom 16. November 1914 bis II». Februar 1915 von 8 Mir niorvcns bis 5 Uhr abends neünnei. _ 11891B
Von den hier unlcrgebrachtrn Schlesiern
kann eine 'Anzahl in Arbeitsstellen unter-
gebracht werden, namentlich: Hüttenarbeiter,
vlrnbenarbciter, Treher, Maler, Schmiede,
Schlosser, Heizer, Schuhmacher, Metzger, Bäcker,
Schreiber, Monteure» Elektriker, Schneider,
Handlungsgehilfen, Kausleute» Friseure und
Schreiner.
Arbeitgeber, die Bedarf an Arbeitskräften haben, wollen sich umgehend an den städtischen Arbeitsnachweis, Astcrwcg Rr. 9, wenden. ir,92D
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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste sage ich auf diesem Wege meinen tiesgesühltcn Dank.
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Eberstadt, den 20. November 1914.
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