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Nr. 273

Der Eichener Stetig«

erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich Ojehenereamllicnlrlalter:

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wirlschastliche seirfraßen

gerniprcch - Anschlüße: inrdleSchrütleilungllL Verlaa.Keschäiirstclleöl 'Adrrße llir Drablnach- richien: Anzeiger Slehen. Avaahme von Anzeigen für die Taqesnummer bis vormittags 3 Uhr.

Erster Blatt M- Jahrgang Freitag, 2«. November l ( M4

üeleierliielge:

General-Anzeiger für Oberhessen

Rotationsdruck und vtrlag der vrühl'jchen Univ.-Vuch- und Zteindrnckerei R. Lange. Zchriftlcitung, Seschästsstelle u. vruckerei: Schuir. 7.

Bezugs» rei i: monatl. 75 PH, Viertel­jahr!. Mk. 120; durch Abhole- u. Zioeigslelle» monatl 65 'Df.; durch diePojt Mk.L. viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zcilciipreis-lokal 15Di ausiv. 20 Df. Haupt- schrütleitcr: Aug. Goetz. Verantivortlich für bei» polit. Teil: Aug. Goch; fürFeuilleton",Ver­mischtes" und.GcrichtS- faal": Karl Neurath; fürStadt und Land": Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck.

zortschritie der Oesterreicher in Russisch -Polen.

Die Franzosen am westrande -er Argonnen zurückgeschlagen.

Der Hasen von Libau gesperrt.

ÄlMB.! Gwoh«?s Nanpbqnartlier, 19. Nov., vormit­tags. (Amtüch.! In Westflandern und in Nordfrank­reich ist die Lage unverändert.

Ein deutsches Flugzcuggeschlvader zwang auf eincnt Erkundungssluge Nvei feindliche Kampfflugzeuge jmt Landen und Irrachte ein feindliches zmn Absturz. Von unseren Flugzeugen ivird eins vermißt.

Ein heftiger französischer Angriff in der Gegend Ser von, am Westrande der Argonnen, wurde unter schweren Verlusten für die Franzosen zurückgcschkagen. Unsere Verluste waren gering.

Auf dem östlichen Kriegsschauplatz sind die erneut ein geleiteten 'K ämpfe irodj' im Gange.

Oberste .Heeresleitung.

*

>WTB.) Berlin, 19. Nov. (Amtlich.) Am 17. November haben Teile unserer Cftiee Streitfrage die Einfahrten des Libaner Hafens dirrch versenkte Schiffe gesperrt uird die militärisch Nnchtigen Anlagen beschossen. Torpedoboote, die in den Jnnenhafen cürdrangeu, stellten fest, daß feindliche See­schiffe nickt im Hafen waren.

Ter stellvertretende Chef des Aümiralstabes: Behnck e.

Ueber^ie Schlacht in Russisch-Polen, die uns jetzt haupt­sächlich in Spannung gesetzt hat, hören wir heute nur, daß die Oesterreicher weitere Fortschritte zu verzeichnen haben: 7000 .Gefangene, 18 Maschinengewehre und mehrere Ge­schütze. Das ist freudig zu begrüßen, darf uns aber nicht etwa in die Hoffnung wiegen, daß jetzt in einigen Tagen das große Heer des Aaren vollständig geschlagen sein werde. Die deutsche Heeresleitung hat sich bisher darauf beschränkt, den Loieg über den russischen Nordflügel zu melden, im übrigen aber nichts besonderes angekündigt. Die erneut eingeleiteten Kämpfe find noch im Gange, so heißt es kurz; der Verzicht auf groß« Worte kann uns nur angenehm berühren. Ein Bericht der Kreuzzeitung" aus Hohenfalza läßt einem Mitstreiter Hin- denburgs Gerechtigkeit widerfahren und' stellt fest, daß Ge­neral v. M a ck e n s e n der eigentliche Sieger der Schlacht bei Wloclawec gewesen sei. 'Die Verdienste zu verteilen ist nicht' unsere Sache. Selbstverständlich bedarf ein leitender Heerführer der fähigen Mitarbeiter, die nach seinen Absich­ten gegebenenfalls auch eigene Initiative entwickeln. Aus dem erwähnten Bericht geht nur hervor, daß General von Mackensen als Führer im Feuer gestanden hat; sicherlich ist seiner Schneidigkcit das gute Gelingen des deutschen An­griffes zu verdanken. Da alle Einzelheiten der Vorgänge im Osten ein sehr großes Interesse haben, geben wir den Bericht bcrKreuzzcitung" nachstehend wieder:

lim 6 l n Ubr gestern abend erschien das Extrablatt, das den Sieg über die Russen bei Wloclanxc verkündigte. Bald erscholl Glockengeläute über die Stadl und eine Menichennrenge sammelte sich mit der Frage: Wo ist Exzellenz v. Mackensen, der siegreiche Feldherr der'lO. Armee'?Er ist zuin Abendbrot imOsfizierkasino," lautete die Antwort, worauf die Menge dorihin zog und uirtcrt Absingen von Chorälen und patriotischen Liedern auf das Hcraustreten des Siegers wartete. AIS er erschien, wurde er von einenr Herrn aus der Stadt begrüßt: Gott habe die brünstigen Gebete HodenfalzaS erhört und den Sieg gegeben, aber nun gcbübre auch dem Mamre Tank, der das Werkzeug in der Hand Gottes gewesen, dem Feldherrn der 10. Arrncc, der durch seinen Sieg Holrensalza nnd Dosen vor dem Einsall der Aussen errettet l abe. Tiefem unserem Retter etn dreifaches Hurra Iwch! Nachdem der KaisergesangHell dir im Siegerkranz!" an- gesriminl und von der Menge begeistert mitgesungen war, ant­wortete Exzellenz o. Mackensen und übertrug den Tant, der ihm aargcbracht wurde, aui seine treuen Mithelfer, die aus dem Saale des Kasinos auf die Veranda mit ihm herauSgeireten Ivaren, und ruf die tapferen Truppen, die er kommandiere. Er ermahnte die anwesende Fugend, ebenso ^tückmg zu werden, wie sich mller Heer 'n dein uns aufgezwungenen großen Kampfe bewähre, und schloß mt den Worten:Das .kann ich wohl schon heute sagen, daß bewaffnete Russen die Grenzen Posens nrcht über­schreiten werden. Taoor braucht sich niemand inehr za fürchten." Ter Hinweis seiner Exzellenz auf die treuen Mit­helfer und die braven Trappen wurde von dem ersten Redner insgenommen and ein dreifaches Hoch ans diese aasgcbracht. Mit dein Gesang des Verses:Lobe den Herren, den mäckttgen König der Ehren" schloß die Feier, die allen, die au ihr teilgenommen, eine teure Erinnerung für das ganze Leben bleiben wird.

Von Bedeutung von den gestrigen amtlichen Meldun­gen ist nur noch di? Tatsache, daß unsere Ostseeflotte bei der Arbeit war und den Angriff auf Libau wiederholt hat. Rußland hat nach dem Beispiel Englands es vorgezogcn, seine Flotte zurückzuhalten, und ivas Herr Ballin heute durch das Wolfs-Bureau verkünden läßt, daß England schon heute aufgchört habe, das alte England zu sein, ivird immer wieder mit all seinen Folgeerscheinungen bestätigt. Ter 'kindliche Dreiverband bedeutet noch keineswegs die Welt. Ta auch die Türken soiovhl am Kaukasus wie an der pcrsi- chen Grenze siegreich vorgerückt sind, dürfen wir uns dem Optimismus Hindenburgs anschließen, der einem österrei­chischest Besucher erklärt hat, daß >vir dis zum Liege durck^- -alten werden.

Die Schlacht in Russisch-Polen.

Wien, s.Rov. <WTB. Nichtamtl.) Amtlich wird vcr- Inutbart: 19. Novencker: Dir Schlacht in Rnssisch - Polen nimmt einen günstigen Fortgang. Nach den bis­herigen Meldungen machten unsere Truppen 7 9 9 9 Ge­fangene und erbeuteten 18 Maschinengewehre und auch mehrere Geschütze.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalftabes: v. H ö f e r, Gknrralmafor.

Die Bedeutung der Siege Hindenburgs.

Berlin, 20. Nov. lieber die Bedeutung der Hindenburg- schen Siege schreibt der militärische Mitarbeiter desBernerBund", daß der strategische Rückzug der Teutschen, der sich stafselsörmig von dem linken deMschen bis zum rechten österreichischen Flügel fortpslanzte, die Verbündeten in geschickter Weise dem zögernd und schwerfällig solgenden Gegner entzog. Nun hat ihn, der Stoß Hindenburgs verinutlich in seiner rechten Flanke getroffen und der deutsche Stoß gelangte bis Kutno, bis in die innere Flanke und schon bis dicht an die Rückzugslinie LodzWarschau. Es i st die Frage, ob es den Russen gelingt, mit versammel­ten Krästendie Umfassung auszuhalten. Derselbe Fachmann versichert über die Lage im Westen, daß sich dort die FroM allmählich in der Richtung aus die französische Hauptstel­lung verschiebe. Die französische Lage scheint ihm ähnlich wie im Osten bei den Russen, auch im Westen zugunsten derDeut- s ch e n zu sprechen.

Der militärische Mitarbeiter derVoss. Ztg." sagt über die Kämpfe im Osten: Wenn man dieLagederRussen betrachtet, so ergibt sich für sie ein außerordentlich ungünstiges Blld. jSie sind auf einen verhältnismäßig engen Raum zusammengedrängt nnd werden gleichzeitigvondreiverschiedenenSei- ten konzentrisch angegriffen. Im Norden und Süden stehen die Verbündeten in ihren Flanken nnd bedrohen gleichzeisig die rückwärsigen Verbindungen.

Die Russen zurückgeschlagen.

Berlin, l9. Nov. (WTB. Amtlich.) Die Petersbur­ger Meldungen über das Vorrücken russischer Truppen gegen Gumbinnen nnd Angerburg, wie über die Besetzung von Laugszargen bei Tauroggcn, sind durch die Ereignisse überholt. Die Russen waren vorgegangen, wurden aber zu­rückgeschlagen.

Ein Besuch bei Hindenburg.

Wien, 19. Nov. (WTB. Nichtamtlich,) Der Berliner Korrespondent derNeuen Freien Presse", Paul Goldmanu, berichtet laussüchrsich über seinen Besuch bei dem Generalobersten v. Hindenburg und gibt eine charakteristische Schilderung, des Armeeführers und seines Stabes, besonders des Generals Ludendorff und des Oberstleutnants Hof f niann. Er gibt n. a. Aeußernn- gen Hindenburgs bei einer zwanglosen Unterhaltung an der Abendtafel wieder. Ans die Frage nach seinen Erfahrungen bei dem Zusammenwirken mit der österreichisch-ungarischen Armee sagt Hindenburg:

Die Oesterreicher und Ungarn sind ausgezeichnete Soldaten: Mannschaften und Offiziere sind musig und tapfer. Wir kämpfen Schulter an Schulter und setzen in den Fortgang dieser gemeinsamen Kämpfe die besten Hoffnungen. Wir schätzen die Oesterreicher und Ungarn als vortreffliche Kameraden. Der Verkehr zwischen den Oberkommandos der verbündeten 'Armeen vollzieht sich in den an­genehmsten Formen. Gegenwärtig stehen wir namenllich in regen Beziehungen mit General D a n k l, dem Führer der ersten Armee, mit der wir Fühlung haben."

Ueber die Russen sagte Hindenburg im wesentlichen folgendes:

Die Russen siich gute Soldaten: sie halten Disziplin und Disziplin eittscheidct schließlich den Feldzug. Aber die russische Disziplin ist etwas anderes als die deutsche und österreichisch- ungarische Disziplin. In unseren Heeren ist sie das Resultat des Geistes und der Moral, im russischen Heere mehr stummer nnd stumpfer Gehorsam. Die Russen haben viel fest ihrem Krieg mit Japan gelernt. Ihre Stärke sind die Feldbefestigungen: sie verstehen glänzend, sich einzugraben. Nur wird es mll dem Eingraben bald ein Ende haben, wenn die Erde hart friert. Das ist einer der Vorteile, die uns ein Winterfeldzng gegen die Russen bringt. Wenn sic nicht mehr in der Erde kriechen können, wird es den Russen schlecht gehen. Vor der russischen Ucbermacht fürchten wir uns gar nicht! Tie Ucbermacht gehört nun einmal zu den Russen: sie ist ihre hauptsächlichste Waffe. Bei Tannenberg waren sic uns dreifach überlegen: man sah, was er ihnen nutzte! Au chdie Ueberzahl ist nicht entsckwidend; int gegenwärtigen Sta­dium des Krieges noch weniger als bisher. Die Russen werden uns nichtNiederwalzen", im Gegenteil: die Russen sind mürbe. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß sie bald fertig sind. An Waffen und Munition beginnt es ihnen zu fehlen, auch hungern sie: selbst die Osiiziere ermangeln der Nahrnng. Auch bas Land leidet Not. Lodz hungert. Das ist bedauerlich, doch es ist '<t u t so. Mit Sentimentalität kann man keinen Krieg führen. Je unbarmherziger die Kriegführung ist, um so barmherziger ist sie in Wirklichkeit, denn umso eher bringt sie den Krieg zu Ende. Man merkt es auch an der Art, wie hie russischen Truppen sich schlagen, daß sie bald nicht mehr wsiter können. Der Krieg mit Rußland ist gegenwärtig vor allem eine Nerven frage. Wenn Deutschland nnd Oesterreich-Ungarn die stärkeren Nerven haben und durchhatten werden und siewerden sie haben und werden durchhaltcn! so werden sie siegen!"

Neue Angriffe an der User.

Berlin, 20. Nov. DasBerl. Tageblatt" meldet au? Amsterdam:Telegraaf" bringt eine Meldung, in der es heißt: Am Mittwoch leuchtete die Sonne wieder über Man­dern, und gleichzeitig hörten wir auch neues Ge schütz- feucrvonderVser. Der Angriff ist nicht an der ganzen Nserlinie, sondern nur an den Punkten NieuPort nnbs Dixmuiden wieder ausgenommen worden. Nicht nur zwi­schen den beiden Orten, sondern auch südlich twn D-ixmuiden ist alles Land überschwemmt. Etil belgischer Soldat schrick, daß in vielen Laufgräben die Soldaten bis über die Knie !m Wasser stehen und daß große Abhärtung notwendig ist, um dieses Nend zu ertragen. l

Berlin, 20. Nov. Nach einer Köpenhagcner Meldung desBert. Lokal-Anz." berichtet ein englischer Korrespondent aus Flandern, daß die Deutschen ihre Offensive mutig fort setzen. Nieuport ist von dem Bombardement schwe: heimgesucht worden. l

Die Berluste der Ruffeu und Engländer.

Berlin, 20. Nov. Ueber die Verluste unserer Fesirde gibt eine von demBert. Lokal-Anz." wiedergegebene Mel­dung der LondonerTimes" Aufschluß, wonach die Rus­sen bei den letzten Siegen Hindenburgs 40 000 bis 50 000 Mann eingebüßt haben.

DemBerl. Lokal-Anz." zufolge teilte Lord Newton in einer Werbe Versammlung in Salford mit, daß die von Asquith bis Ende Oktober auf 57 000 Mann geschaßten,Ber­luste sich jetzt schon auf rund 80 000 Manu beliefem Ein Bataillon stand vor kurzem unter dem Befehl,eines' Quartiermeisters. Ganze Bataillone hätten sämtlich« Offi­ziere eingebüßt. s

Graf Tisza im Deutschen Großen Hauptquartier.

B e r l i n, 19. Nov. (Prtv.-Tel.) Der ungarische Minister­präsident Graf Tisza ist heute vormittag ans Wien hier eingetrosfen und wird voraussichtlich schon heute abend in das Große Hauptquartier Weiterreisen.

Generalmajor von Boigts-Rhetz +.

Gr oßes Hanptqn artier, 19. November. (WTB. Amtlich.) Generalquartier meist er General­major v. Bo igts-Rhetz ist in der Nacht vom 18. zum 19. November unerwartet einem H e r z s ch l a g e erlegen. Sein Nachfolger ist noch nicht bestimmt. l

Sven Hcdin. *

Wien, 19. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Ter Präsident der Geographischen Gesellschaft ha! an Sven Hedin ein Schreiben gerichtet, in dem er seine Entrüstung über die Strei­chung Sven Hedins aus der Reihe der Ehrenmit­glieder der Pariser Gcogravhiichen Gesell schaft ausspricht nnd mittcllt, daß die gestrige Monaisversammlung der Wiener Geographischen Gesellschast beschlossen hat. Sven Hedin ihre dankbare Anerkennung dafür auszusprcchcn, daß er in wahr­heitsgemäßer Schilderung der Sachlage nicht nur in seinem Vater- landc, sondern in der ganzen Well ZeumciS abgelegt hat gegen dii Flut von Lügen und Verleumdungen, die von den Gegnerii Ocster- rcich-Ungarns systematisch über Oesterreich Ungarn und seine Bun­desgenosse-. verbreitet worden ist. Er spricht zugleich den Wunsch aus, Sven Hedin möchte in diesem Winter nach Wien kommen und, wenn möglich, die polisischcn Verhältnisse Persiens und Afgha­nistans zum Gegenstand von Vorträgen in der Gesellschast machen.

Eine Feststellung Ballius.

Berlin, 19 .Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Das Woljs-- Bnrean wird um die Verbreitung folgender Erklärung ersucht:

,H amburc>, 19. Nov. DieTimes" bringt in einem Ar­tikel ihres Korrespondenten in Deutsckstand die Nachricht, daß es hervorragenden Patrioten von Tag zu Tag llarer würde, daß wir England nicht besiegen könnten. Ta zu den namentlich ausgesührten Männern auch ich gehöre, lege ich Wert daraus, zu konstatieren, daß meines Erachtens England schon heute besiegt ist: denn ellr England, das in einem solchen Kriege seine Flotte verstech und sich.nicht mehr aufs Meer hinaus traut, hat aufgehört, das Eng­land zu sein. Es hat vor allen Dingen sich damit ein für allcinäl der Rechte begeben, mitzusprechen, wenn es sich um die Frage des europäischen Gleichgewichts handelt. Ball in."

Achtung den Amerikanern!

Berlin, 19. Nov. (WTB. Nichtamtlich.! Unter dem Tllck Achtung den Amerikanern" sckfrecht dieNordd. Mg. Zig.": Für das Verhalten unserer Oessenllickrkeit gegen englisch spreärcnde Personen erscheint es angezeigt, nochmals darauf hinzuweisen, daß alle wehrsähigen englischen Staatsangehörigen innerhalb der Reichsgebiete festgesetzt worden sind. Tie übrigen Engländer mämi- lichen Geschlechts haben mit wenigcir Ausnahmen von der ihnen jüngst gebotenen Gelegenheit. Deutschlaird zu verlassen, Gebrauch gemacktt. Wo in der Oesientlickrkeit englische Laute an tmser Ohr klingen, wird säst nnmcr aiiznnebme» sein, daß esPch um Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika handelt. ^.ie,en amerrka- nischen Gästen dürfen wir das Gefühl nidit beeinträchtigen, da» sie rm deMschen Volke rmangefochten leben können und der uns Gegenstand besonderer Rücksickn sind als Angehörige einer neu- tralen Macht, deren diplonmtische und konlularitche Beamte sich unserer in Feindesland befindlichen Landsleute annehmen.

Zur Beurteilung der belgischen Neutralität.

Berlin, 19. Nov. (WDD. Nichtamtlich.) Unter dem TitelZur Beurteilung der belgischen Neutralität" schreibt dieNordd. Llllg. Ztg.": Aus einer vor dem Amtsgericht

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