iiexrr O. *nin gpfamm; der e rw ei ter te SJwcftnni) brrtrtzt aus
dem 2. Vo-rsitzercken Ä. Roth, 2. Schriftführer H. Krauskopf, den Bibliothekaren Reiber und Jäggle und den Beisitzern
Ho « rstcr mid Hörle
** Die Glaubenszeugen der Bergangenheit. Unter diesem Titel ist im Selbstverläge des Vereins ehemaliger 116er die Predigt erschienen, welche Pfarrer Bech- tolshcimer am Reformationsseste in der Jvhanneskirche gehalten hat. Dieser Verein, welcher es sich seit Kriegsbeginn angelegen sein ließ, für unsere braven Truppen im Felde in jeglicher Weife zu sorgen, sendet diese Predigt in einer großen Anzahl von Exemplaren an das Linien-Regiment 116, das Reserve-Regiment 116, das Landwehr-Regiment 116 und der Landsturmbataillone kyftßrn. Außerdem ist diese Predigt in sämtlichen hiesigen Buchhandlungen zum Preise von 20 Pfg. erhältlich. Der Ertrag dient zu weiteren Unterstützungen der vorbenannten Truppenteile.
** Nur deutsche Waren in den Bahnhofs- tvirisch asten. Nachdem zuerst die Berliner Eisenbahn-- dirrklion allen Bahnhofs- und Kantinenwirten ihres Bezirks zur Pflicht gemacht hatte, keine Waren aus feindlichen Ländern oder aus Betrieben von Untertanen feindlicher Staaten feilzuhalten, hat nunmehr auch der Eisenbahnminister dieses Verbot zum Gegenstand eines Erlas sesfüralleEise n- bahndirektionen gemacht. Auch die Pächter der Speisewagen sollen veranlaßt werden, den Bertrieb derartiger Waren zu vermeiden.
** Vom R ei chs-Kursbu ch erscheint eine neue Ausgabe anfangs Dezember 1914 zum Preise von 2,50 Mk., die die Fahrpläne des am 2. November in Kraft getretenen beschränften Fahrplans für Deutschland und die Fahr-Friedensplänc des neutralen Auslandes, soweit sie zugänglich sind, enthält. — Bestellungen nehmen sämtliche Postanstalten imd Buchhandlungen entgegen. Der Postbezug für 4 aufeinanderfolgende Ausgaben ist zurzeit aufgehoben.
** Die Behandlung unbestellbarer Feldpostbriefe. Es ist vielsach angeregt worden, Feldpostbriefe nrit Warcnin halt, die von den Truppenteilen nicht aus- gehändigt weroen können, weil die Empfänger abkommandiert, verwundet, vermißt oder tot sind, nicht an den Aufgaüeott zur Rückgabe an den Absender zuriickzusenden, sondern den Truppenteilen zur beliebigen Verwendung zu überlassen. Ohne ausdrücklichen Wunsch des Absenders ist dies nicht Möglich. Wenn der Absender aber durch einen auf der Sendung — sei es handschriftlich oder durch gedruckten Zettel — anzu- bpingenden Vermerk etwa folgenden Inhalts: „Wenn unbestellbar, zur Verfügung des Truppenteils" zum Ausdruck bringt, daß er die Preisgabe wünscht, so werden die Postverwaltung und die Truppenteile diesem Wunsche entsprechen. Unbestellbare Sendungen, die einen solchen Vermerk nicht tragen, iverden nach mie vor an den Absender zurückgeleitct werden.
Landkreis Gießen.
— Hausen, 13. Nov. Für die erste Sendung unserer Liebesgaben, die durch das Kreiskomitee dem Landwebr- Jnianterte-Regiment 116 zugegnnqen ist, hat letzteres innerer Ge- meinde tn Brieten »nd Karten leinen Dank ausgesprochen, besonder? auch für die Derse und Grüße, die unsere jungen Mädchen in die Taschentücher gehestct batten. Ein freundlicher Gegengrnß des Leutnants undKomvagnielührerS Böhmer der 7.Kompagnie hat hier besondere Freude gemacht:
»Die Landwehr grüßt wieder mit vielem Dank Alle Junglranen, blink und blank,
Zu Hausen im Kreise Gießen.
In Schützengräben und Erdhöhlen ist'? kalt,
Drum war die Liebesgabe dieser Gestalt Uns Landwehrlcnten willkommen.
Wir stehen fest bei Tag und Nacht Fürs deutsche Heim aul sich'rer Wacht l Dies unser Tank. Nun Gott besohlen!
ei-. Langsdorf, 13. Nov. An das Kreiskomitee des Roten Kreuzes wurden kürzlich ferner überwiesen : 28 Hemden, 19 Unterbosen, 29 Paar Strümple, 5 Leibbinden, 76 Paar Stauchen, 3 Paar Kniewärmer, 19 Ohrenschützer, 5 Lungenschlltzer, 1 Bettkolter, 19 Pfund Scharpie, ein« Partie Fußlappen und 491,40 Mk. Die Lazarette in Lich erhielten: 415 Eier, 12,46 Ze ntn er Kartoffel lind di« AusstellungSgaben vom Erntedankfest. Für Ostpreußen wurden 2 Wagen Kleider, Strüinpfe, Beltwerk usm. gesammelt und nach oer Sammelstell« in Lich gebracht.
Kreis Lauterbach.
A Lauterbach, 12. Nov. Dem hiesigen Zweigverein vom Roten Kreuz ist nach früheren vergeblichen Bemühungen »ilnmehr dtejAuSsicht auf Errichtung eines Bcreinslazaretts in hiesiger Stadt von der Zentralabteilung des Landesvereins zugesichert worden. Ter Turnverein hat seine große, an der Straße nach Herbstein stehende Turnhalle für die Etnrichtiing des Lazaretts zur Veriügnng gestellt, und es wird zurzeit eitrig an der inneren Ausstattung gearbeitet. Es gelangen vorläufig vierzig Betten zur Ausstellung. Außerdem sind im hiesigen Krankenhaule 21 Betten zur Ausnahme von Verwundeteil beretlgeslellt, die zurzeit ziir Halste belegt sind.
Kreis Schotten.
= Aus dem oberen Vogelsverg, 13. Nov. Seit den letzten drei Tagen ist das Thermometer stark gefallen. Die Gipfel der Berge sind mit Schnee bedeckt.
A Ulrich st ein, 13. Nov. Bon der Liebesgabe-Sa m- inelstellr Ulrich stein wurden vom 1.—31. Oktober l. I folgende Liebesgaben gesammell. Es wurden dem Ausschuß für Liebesgaben vom Kreisverband des Roten Kreuzes in Schotten Mgesandt: 31 Paar Strümpfe, 34 Paar Pulswärmer, 11 Hemden, 32 Taschentücher, 48 Leibbinden, 19 Paar Kops- und Obrenschützer, 6 Unterlagen, 5 Paar Handschuhe, 6 Brnstwärmer, 3 Untersacken, t Paar Unterhosen, 3 Bettücher, ein größerer Posten Berband- sachen, mehrere Sendimgcn Bücher imd Zeitschriften. An Nahrungsmitteln ivurden znsammengebracht: 28 Pfund Wurst, 10 Psd. Butter, über 100 Eier, 6 Stücke Speck und geräuchertes Fleisch, 10 Töpfe Gelee, 3 Flaschen Wein, etwa 4 Zentner Gemüse, etwa 5 Zenlncr Kartoffeln, 2 Pftmd Seift, 1 Pfund Kaffee. Ferner: 750 Zigarren, 250 Zigaretten, 225 Pakete Tabak, 4 elektrische Batterien. 6 Frldpostpakete mit Schokolade. —■ Am vergangenen
gann am 1. Juli und hatte als Ziel die Bestimmung der indisch- asiatischen Wasserscheide zwischen dem Gletscher Stachen und dem Karakorumpaß. In den Lagern in der Höhe von 5800 und 5900 Mir. wurde die Expedition vom Schnee übersatten, und nachdem man 11 Tage unter einem ununterbrochenen Schneefall ae- ivartet hatte, verschlftnmette sich die Lage so, daß schleunigst die Rückkehr angeircten werden mußte. Am 13. August waren alle Teilnehmer ivieder in dem Hauptlagrr auf dem Depsang vereinigt. Das Ergebnis ibrer Untersilchnngen ist. daß die Wasserscheide, die Lage und Richtung der Täler, die Verteilung der Gletscher durchaus anders sind als die heutigen Karten'sie angeben. Der Fluß Shyok entspringt in einem einzigen riesigen Gletschcrbecken, das den Namen Rimu erhielt. Der Rim» besteht in Wirklichkeit aus zwei grvßeir Gletschern, einem westlichen und einem nördlichen, die sich fast im rechten Winkel am äußersten Ende ihrer Täler begegnen und zusammensließen. während sie in 4900 Mtr. mit einer rin* . fielt oft 100 Mtr. Imeiten Stirnseite enden, die die ganze Breite des Shyoktals eimnmmt. Diese Gletscher sind 35 bis 40 Klm. lang ulü> 5 bis 8 Klm. breit, imb die Fläche des ganzen Beckens beträgt 600 bis 700 Quadr.-Klm. Der tiefer gelegene Teil der Gletscher ist völlig bedeckt nnt Pyramiden, Zinnen, Nadeln und Obelisken von ganz weißem Eis, die vom Schmelzen hervorgebrachtc -armen von riesenhaften Verhältnissen sind. Von dem Gletscher imn entspringt zugleich der Fluß Shyok, dessen Wasser sich mit c-m des Indus vereint und zum Indischen Ozean strömt, und , in Parkcnt, der sich in den Sandwüsten Mittelasiens verliert, n 20. August verließ die Expedition ihr Lager und das Gebiet ' ckaschmir, um die Gebirgskette zu überschreiten, die es von st-Turkestan trennt.
Mittwoch wutde hier der bekannte „Kalte Markt" abgehallru.
Nur wenige Leute der näheren Umgegend hatten sich cingesuudcu, um sich nnt warmen Schuhen für den nun kommenden Mint«
zu versehen.
Kreis Friedbrrg.
r. Bad-Nauheim, 13. Nov, Zuin Besten der W e i h - nachts kasse der Verwundeten des Reserve - Lazarett« im Eleonoren-Hospiz wurde kürzlich dort ein Unt erhalt ungsabend veranstaltet, an dem sich neben verschiebenen Berufskünsllern auch die Verwundeten — durch den Vortrag von Chören und Musikwerken — selbst beteiligten. — Aus Anregung verschiedener Herren finden von heute ad an jedem Montag im Singlaale der Stadtschule vaterländisch- wissenschast- liche Abende statt, an denen allgemein verständliche Vorträge gehalten iverden sollen.
Hessen-Nassau.
mKirchhain, 12. Nov. Gestern fand eine U e b u n g für die gesamte hiesige F e u e r w e h r statt. Da infolge der Mobilmachung 60 Feuerwehrleute einber»!en find, ist eine Anzahl jüngerer Mannschaften eingestellt und zur Ausfüllung der vorhandenen Lücken wurde der Wachtzug in den Steiger-, Hydranten- und Spritzenzug verteilt.
b F r a n k f» r t a.M,, 13. Nov. Tie Franksnrler Brauereien haben heule infolge der steigenden Gerstcnvreije den »Bereinigten Landwirten von Frankfurt u. UZ den Vertrag über die Liejerung ftijcher Treber zum 1. Januar 1915 gekündigt.
Gietzencr Strafkammer.
Gießen, 13. Rov.
Der verbotene Hausierhandel mit Vieh brachte den Handelsmann Aron L. von Friedberg unter Anklage wegen Vergehens gegen das Vrehseuchengesetz. Obwohl L. die Anklage, am 26. Mai ds. J-s. ohne vorherige Bestellung Ferkel nach Obcr-Mörle gebracht zu haben, bestritt, wurde er zu einer Geldstrafe von 15 Mk. cventl 3 Tage Gefängnis verurteilt.
Der bezechte Has en liebha be r.
Ter Taglöhner Ludwig K. von Gießen sott in der Nacht vom 4. auf den 5. Okwber aus dem Hof des Restaurants zum Löwen fünf Stallhasen int Wert« von 40—50 Mk. gestohlen und dann getötet haben. K. erklärt, er wrsse von dem Vorfall rein gar nichts, er sei in jener Nacht sinnlos bezecht gewesen. K. ist wiederholt, darunter als rückfälliger Dieb, mit uchthans bestraft. Es wurde ihm nachgewiesen, daß er die irre entwendet hat, daß er in ftner Nacht zwar ^angetrunken war, aber doch genau gewußt hat, was er tue. Die Strafkammer war der Ansicht, daß im vorliegenden Fatt keine mildernden Umstände gegeben seien. Es wurde auf 1 Jahr 6 'Monate Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust gegen K. erkannt.
Der Verbreitung .unsittlicher Darstellnn gen warm Landwitt Karl K. von Babenhausen und der Reisende Wilhelm E. von .Hanau beschuldigt. Sie wurden sreige- sprachen.
Vergehen gegen das Biehseuchengesetz.
Der Landwirt Hch. E. von Kefenrod hat aus Westsalm zur Einführung einer neuen Zucht 12 Ferkel bezogen. Er hat dabei gegen die vom Kreisamt Büdingen auf Grund des Viehsmchcn- gesetzes erlassene Verordnung zur Abwehr der Seuchmgefahr verstoßen, indem er erstms den Empfang der Tiere nicht der Ortspolizeibehörde angemeldet hat und indem er weiter dirselbm in seine Hofreite ohne weiteres einstellte, in der sich noch anderes Klauenvieh befand. Er war aber verpslichtet, die Tiere erst 12 Tage in einen Bcobachtungsstall zu stellen, in welchem sich kein anderes Klauenvieh befindm durste. Wegen Außerachtlassung dieser Be- stimmungm der kreisamtlichcn Verordnung wurde E. zu 15 Mark Geldstrase eventuell 3 Tage Gefängnis verurteftt.
vermischte».
* Das erste Denkmal. Der „Berl. Lokalanz." meldet aus Saarburg : Am 15. November wird das erste deutsche Dmkmal im gegenwättigen Kttege auf dem Dünkelsberg zum Andenken an die tapferen Bayern und ihre Tatm in der dortigm Schlacht vom 8. bis 20. August eingeweiht werdm. Das Denkmal erttchtete das Nmstädter Landstnrmbataillon.
*DerfranzösischeKriegswein 1914. Durch cinm merkwürdigm Zufall ist das franzöftsche Weinjahr von 1914 dem von 1870 sehr ähnlich, als die Deutschen ebenfalls die Champagne besetzten. Wie der Kriegswein von 1870 wird auch der von 1914 ein besonders guter Tvvpsm sein. Der Frühling war für die Entwicklung der Weinernte günstig, aber dann kämm die nassm und sonnenlosen Monate Juni und Juli, und man hatte keine giitm Aussichtm für die Ernte. Mit dem >Ausbruch des Krieges aber brach auch das ungewöhnlich schöne Wetter während des August und September an, das sich auch noch in dm ersten Tagm des Oktober hielt und so eure ganz vorzügliche Ernte möglich machte. So wird das Jahr 1914, das sonst in der Geschichte Frankreichs so trübe Ettnnerungen hinterlassm muß, als ein gutes Weinjahr in etwa 4000—5000 Millionen Litern trefflichen Weines svrtlebm, so daß ca, 100 Liter auf den Kops der Bevölkerung kommm. Sowohl Qualität wie Quantftät sind ganz hervorragend. Die Ernte, derm Wert von Sachkennern auf eine Milliarde Franks geschätzt wird, ist von alten Männern, von Knaben und in der Hauptsache Vv-n Fraiim zu einer Zeft eingebracht wordm, da die ganze männliche Bevölkerung zwischen 20—45 Jahren unter dm Waftm stand. Man hat befürchtet, daß besonders die Ernle in der Champagne sehr leiden würde: aber tatsächlich sind nur 10 Proz. der Trauben verloren. Die Qualftät des Champagners von 1914 ist ähnlich der von 1870 und 1904. Als besonders gut muß der Weißwein hcrvorgehoben werden, dessm Alkoholgehalt geradezu ideal genannt werden muß. Sogar die einfachsten Svrtm verspreckcri eine sehr günstige Entwicklung, und ähnlich verhält es sich mit allm andern Weinarten. Bei dem rttchm Ertrag der Emte ist trotz einzelner Verluste jedmsalls für Frankreich kein Mangel an Wein zu be- fürchtm.
Spiclplan des Metzener Stadlcheaierr.
Direktion: Hermann Sleingoetter.
Sonntag, den I.s. November, nachmittags 3)4 Uhr, bei kleinen Preisen: .Die Rabensteinerin." Cchausoicl in 4 Akten von Ernst von Wildenbruch. End« 6'/, Uhr. Am Abend keine Vorstellung. Dienstag, den 17. November, abmds 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen lermäßigt), 3. Dienstag-Abonnemenls-Dorstellnng: »Zopi und Schwert." Lustspiel in 5 Alffzügen von Karl Gutzkow. Ende argen IOX Uhr. Freitag, de» 20. November, abends 8 llhr, bei Polksoreiscn: VolkSvorstellung: »Wie die Alten jungen.' Lust» sviel in vier Akien von Karl Niemann. End« nach 10 a Uhr. Sonntag, den 22. November (Tolenlonnlags, findet keine Vorstellung statt.
Sandei.
— Braunkohlen werke Leonhard Aktiengesellschaft. Ter Abschluß !ür das Geschäftsjahr 1913/14 würde die Verteilung einer dem Vorjahr gleichen Dividende von 9 Proz. ermöglicht haben. Der Auffichtsrot hat Indes in ietner Sitzung am Mittwoch beschloffen, mit Rücksicht au! die gegenwärtige Lage die Dividende nur mit 5 Proz. in Vorschlag zu bringen und den so frei werdenden Betrag mit Mk. 38 j 000 zur Erhöhung der Abschreibungen zu benutzen. Aus da? neu« Jahr wird ungeiähr der gleiche Betrag wte im Vorjahre vorgetragen.
Märkte.
Gießen, 14. Nov. Marktbericht. Aut dem bmttgen
Wochenmarkte kostete: Butter das Vinnd 1,25—1,40 Mk.: Hühnereier 1 Stück 12—13 PIg., 2 Stück 00 Pfg.: Enteneier 1 St 0 Pfq.
2 St. 00 Pig.i Gänseeier 1 St. 0-0 Big.. 2 St. 00 Mg.: Käse das Stück 10—12 V!q» Käsemaite 2 Stück 6—6 Psg.; Tauben das Paar 1.00—1,10 Mk., Hühner das Stück 1,00—2,50 Mt, Hahnen das Stück 1,00 - 2,50 Mt, Enten vaS Stück 2,50-3,05 Mk., Gänse das P!d. 65-70 Psg,: Welsche 4—5Mk.: Ochsenstetich dasPfd. 88-96 Pig, Rtndstetsch das Pinnd 90 — 94 Psa, Kuhfleisch 80—90 Pfg, Schweinefleisch das Pfund 80—90—96 Pfg, Kalbfletsch das B!d. 80-84 Psg, Hammelfleisch das Pfund 70—90Psg.; Kartoffeln 100 Kilo 7,00—Mk.,
1 Kgr. 8 Psg, Weißkraut das Stück 8—16 P!g.; Zwiebeln der 10,00-12.00 Mk.: Milch das Liter 22 Psg.; Aepiel der Zentner
15—20 Mk.; Birnen das Pinnd 12—15 Pfg, Nüffe 100 Stück 40—0 Pfg. — Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.
FC. SleSbade«. Blehhof-Marktbericht vom 13. Nov. Auftrieb: Rinder 91 (Ochsen 19, Butten 6, Kühe und Färsen 66i Kälber 72, Schale 36, Schweine 164.
Geschäft mittel.
Och srir.
AoklfleNchlge, misqemästtte. höchsten Schlacht» wette« im Alter von 4—7 Jahren .... Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere
ausgemästete............
Mäßig genährte junge und gut ge»
gmährte älter«..........
Bnl len.
Aollfleifchige, m>?qew, höchsten Schlacht w. . .
Vollfleischtge, jünger«..........
Färsen. Kühe.
Vovstelschsqe ausgemästete Färsen höchsten
Echlachtwertes . . ........
Vollfleisckiig« ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtwette« bi» ,u 7 Jahren.....
Wenig gut entwickelte Färsen.......
Aeitere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jünaer Kühe .........
Kälber.
Feinste Mastkälber....... ....
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . .
Geringere Plast- und gute Saugkälber . . . Schal».
Wetdemasflchaft Mastlämmer und Masthammel.... 40,00 Geringere Masthammel und Schafe . . 33'/, Schweine, kollflestchlge Schwein« von 80—100 kg Lebendgewicht ..............
Vollfleischige Schwein« unter 80 kg Lebendgewicht Bollfleischige Schweine von 100— 120 Ic< Lebend» gewicht ..............
Fettschweiue über 150 kg Lebendgewicht . .
Preis« für 100®$ Lebend- Schlacht
gewicht
Mt
52—55
Mt
95-102
49—52
91—95
11—18
82-90
15—48
10-15
80—86
70—79
18—53
86-91
ll
72-97
78—86
83-37
66—75 |
60-00
58—61
53—57
100-00 I 97-10: 88-95
-41.00
—00.00
84-68 1 75-00
57 58 56 57
73 74 73-79 |
58 59
73 -74
56-56'/, 70-71
^kirchliche Nachrichten
Evangelische Semeinde.
Sonntag» den 15. November, 23. nach TrinilachN. » Sotterdienlt.
Zn der Stadtklrch«.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer v. Schlosser.
Vormittags II llhr: Militärgottesdienfl. Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 2'/, Uhr: Kinderkirche !ür die Matthäusgemeind«.
Plärrer v. Schlosser.
?Ibends 5 Uhr: Vlarrer Schwabe.
Abends 8 Uhr: Vortrag von Geh. Kirchenrat 0. Eck über: Krieg und persönliches Chrislentum.
Mitlivoch, den 18. November, abends 8 Uhr! Kriegsbetstunde
Piarrer D ch w a b t Zn der Zohannerkirche.
Vormittags 9V Uhr: Pfarrer B e ch t o! S h e! m e r.
Vormittags 1l Uhr: Kinderkirche iür die Lukasgemeind«.
Pfarrer Bechtolsheim er,
Abends 5 Uhr: Piarrer AuSield.
Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas» und Johanne»-^ gemeinde gemeinsam. 'Annieldnngen vorher bei dem Psarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 7'/, Uhr: Vereinigung der konstrniierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde im Lnkassaal, sowie der konfirinierten männlichen Jugend der Iohannesqemcinde im Johannessaal.
Nächsten Sonntag, den 22. November, feiern wir das Totenfest, wobei in beiden Kirchen eine Kollekte zum Besten der vinter- biiebenen nnserer im Felde ltzesallenen erhoben iverden wird. Aus diesiin Anlaß wird außer dem gewohnten Gottesdienst in der allen Friedhosskapelle auch einer ans dem neuen Friedhof gehalten werden.
Wattburg-Verein, evangelischer Züngling;- und Mänuer-Vereli.
Sonntag, den 15. Noveniber, abends 7'/, Uhr: „Teulscher Abend' mit Vorsührung von Lichtbildern von den Kriegsschauplätzen znm Besten der Kriegsgeichädigten in Ostpreußen. '/Inch die unterstützenden Mitglieder und Freunde des Vereins sind herzlich eingeladen. Näheres durch Piarrer Schwabe.
Dienstag, den l7. ffjovember, abends 8'/, Uhr, Bibclslnnde,
Donnerstag, den 19. November, abends 8 Uhr: Leseabend.
Samstag, den 21. 'Nov, abend? 8 Uhr: Aeltere Abteilung.
vibtlkrSiizchen für Schffler höherer rehranstalten.
Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für die ältere Adieilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessagh videlkränzchen für Mädchen au; der Zshanuergemelndr.
Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Johannessaal.
5»nn!ags-v«rein für Mädchen.
Jeden Soniilagnachmiltaq von 2 Uhr ab Diezstr. 15 p. <An> spräche, Gesang, Spiele, Bibliolhek>.
Svong2lischer Kotterdienst.
Kirchbcrg: Sonntag, den 15, 'November, vormittags 10 Uhr. lHei!. Abendmahl !ür Alainziar.s
Dekan G u ß m a n n. Mainzlar: Sonntag, den 15. November, abends 7 Uhr.
Missionar G s el h Matuzlar: Rüttwoch, den 18. lltovcmber, abends 8 Uhr: KriegSbelstund«. Dekan Guß mann.
Uatlsolische Gemeinde.
Eoiterdienst.
CamStag, den 14. November: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur beit Leichte.
Sonntag, den 15. Nov., 24.Sonntag nach Psingste«. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
, um 7 Uhr: Tie erste hl. Meffe.
, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
, uni 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: k>I. Meffe mit Predigt.
Militärgottesdienst.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; daraus sakramen- talisch« Bruderschafts-Andacht.
Dienstag und Freitag abend um 8'/, Uhr Ist Kttegsbittandacht
Viaspora-Gotterdienft.
In Lich um 9'/. Uhr.
Metrorologis che B eobacht ungen der Station Siehe»
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Höchst« Temperatur am 12. bis 13. Nov. 19tt =» -f- 7,9 C.
Niedrigste , . 12. . 13. , 1311 -- > 3,6’,
Niederschlag: 11,0 mm.
Verantwortlich für „Feuilleton", „Gerichtssaal" u. ,vermischtes": I. V.: August Soetz.


