Erster Blatt
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M. ZahrgMg
Samstag, H- November M4
8een qSn rei >: monatl. 7b Ps^ oieriel- iährl. Mk. L.2t>: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pi.; durch üiePost Aik.2.—oicnel- jährl. ausjchl. Bestellg. Zeilenpreis- lokal 15 Pi., a»sw, 3U 1>f. — Haupt- schriitleiter: Aug. Goeg. Verantwortlich fitt den polil. Teil- Aug, Goetz; für .Feuilleton", .Vermischtes' und.Gerichts- faal": Karl illeurath; sür .Stadt und Land" : Ltlo Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck.
Grvh^S Hauptquartier, 13, Nov. vormittags. (WTB Amtlich.) Am Bser-Abschnitt bei Nieuvort brachten unsere WarinetrnppendcmFeindeschwersteBerlustebci und »ahmen 700 Franzosen gefangen. Bei den gut sortschrcllenden Angriffen ausDpern wurden weitere 116 0 Mann gefangen genommen. Heftige französische Angriffe westlich and östlich S o i s s o n s wurden unter empfindlichen Bcr- lusten für di« Franzosen zurückgeschlagen.
Au der ostpreußischen Grenze bei Eydtkuhnen und südlich davon, östlich des Teen-Abschnittes, haben sich erneute Kämpfe entwickelt. Eine Entscheidung ist noch nicht gefalle». j | Oberste Heeresleitung.
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Während in Westrändern noch immer ein heißes Ringen entbrannt ist und die tapferen deutschen Truppen alles daran sehen, bald in den Besitz des strategisch so wertvoblen Küstenstriches zu kommen, dämmert auch im Mvrgenlande unter dem blutroten Scheine der Kriegssackek eine neue Zeit heraus. Man darf die Türkei getvsiß nicht etw>a mit Deutschland vergleichen. wenn der Eindruck des Aufrufes, den der Sultan an sein Volk in Waffen gerichtet hat, auch an Deutschlands Lage erinnern mag.. -Das deutsche Volk war trotz Rcißgunst seiner zahlreichen Feinde in stolzem Aufstieg begriffen; das Schicksal des Osmanenreiches stand viele weltgeschichtliche Stufen tiefer, es glich demjenigen Deutschlands in der Zeit der Gtaubenskümpse und des Dreißigjährigen Krieges. Innere Wirren der Geister, äußere Feinde nnä> Nutznießer der nationalen Schwäche. Doch die Borzeichen für die Zukunft stehen heute anders. Ans sich oMein gestellt, müßte der heilige Krieg der MuseNmanen in einer Niederlage enden, denn der Sultan spricht wahr: England, Rußland und Frankreich haben ihm das Ende geschworen und sind Schuld an allem Ungemach, das im letzten Jahrzehnt von außen her Über das Dürkeuvolk heretugebrochen ist. Wie die Dinge aber heute liegen, winkt dem Befreiungskampf der Türken ein ähnlicher Ausgang- wie dem Volk der Deutschen nach dem russischen Feldzug Napoleons. ,^Die Sogt ist reif, ihr Schnitter zaudert nicht!"
Wunderbar Hoden sich im Orient die Blätter der Politik güvendet. Bismarck hatte uns in seinen „Gedanken und Er- rnnernngcm" wiederholt die Unmöglichkeit eines Krieges mit Rußland vorgehalten. Er konnte noch nicht wissen, daß En g- l a n d in seinem Neide die Elemente zu solcher A^erwcrnder- setzung auf das Spielbrett bringen würde. Kein Krieg mit Rußland, so sagte Bismarck; es sei denn, daß der Bestand des Deutschtums ängefochten würde; so etwa fügte er hinzu. Wider Erwarten ist dies letzte eingetroffen.
Noch schneller ist Umschwung über Umschwung in den Ländern eingetreten. die früher als Deutschland d-ic orientalische Frage mit Hoffnung oder Sorge betrachteten. Nach dem Ausgang des letzten BaKankrieges mußten wir annehmen, daß Deutschlands Einfluß in der Türkei nicht wieder zu seiner alten Hohe znrückkehreu würde. Deutschland und Oesterreich hatten eine diplomatische Niederlage erlitten. Da aber platzte der von Rußland nicht ohne Mühe zusammengebrachte Balkanbund auseinander. Der alte Gegensatz der Serben und Bulgaren erwachte; und ein neuer .Kickeg schuf eine ganz neue Lage. Der Stammesabkuuft nach sind die Bulgaren keine reinen Slaven wie die Serben, sondern aus Mittelasien eingewandert, den Türken verwandt. Es war wohl ein Fehler Oesterreichs und Deutschlands, daß König Ferdinand nicht schon von Anfang an, vor dem Ausbruch der Balkankriege, zu näherem Verhältnis herangezogen wurde; es heißt, er habe zeitig genug in Men gewarnt und seine Mitarbeit angebotcn. Die panslawistische Rache tras ihn; sein Volk wurde um die Früchte seiner im Dürken'kriege allein entscheidenden Mühen betrogen. So wuchs sür Oesterreich und Deutschland nochmals die Möglichkeit heran, die alte Scharte auszuwetzen, das Spiel Englands und Rußlands zu durchkreuzen. Wer auch die Türkei erkannte, daß ihre Zeit noch einmal gekommen fei, und so hoffen ivir, daß Sofia und Konstantinopel sich geeinigt hoben, daß keine russischen oder gar serbischen Einslüsternugen mehr die Richtlinie der bulgarischen Politik zu ändern vermögen.
Die Stille und Ruhe in den neutralen Lagern ist unheimlich. Was wird Rumänien beginnen? Nach einer neuesten Meldung ist cs unwahr, daß Rußland von diesem Lande den Durchmarsch seiner Truppen gegen die Türken gefordert habe. Würde es so weit kommen, daß Rußland diesen Schrill wagte — so wird hinzngefügt —, dann müßte Rumänien eine neue Entschließung fassen. Das ist eine Warnung nach Petersburg, aber noch keine Gewähr, wie die endgültige Haltung Rumäniens aussehen wird. Rußland strebt nach der Meerenge, nach tionsrcnuinovel. Mit Recht fragt man sich in Bukarest; was wird dann nrit uns? Hie Siebenbürgen, hie Bessavabien! Nach dem Beschluß des Bert. Kongr. i. 1.1878 ftat Rumänien, trotz seiner Kriegshilfe, die es Rußland geleistet hatte, Bessarabien an Rußland abtreten müssen. Tie Lehre dieser Erfahrung mußte heute nachwirken. Folgt man beute dem Mnk aus Petersburg, dann gelingt es in, besten Falle (den wir freilich ftlr unmöglich l-alten), Sieben- bürgen von Oesterreich-Ungarn loszutrennen, aber die russische Gefahr bleibt für Rumänien bestehen. Im andern Fülle aber, wenn man sich an Wien anlehnt, gewinnt man Äessaoablen und für die Zukunft einen Schutz gegen das
Zarenreich, während von Westen her das Rumänenreich ftcher nichts zu befürchten hat. Auch die Rechnung mit den Tendenzen Bulgariens müßte der Wegweiser sein.
Wohin sich das Wafscimlück der Kriegführenden neigt, das ist vorläufig noch die Sorge der Neutralen. Man geht am liebsten mit den Stärkeren. Hoffen wir, daß es im neuen Bunde mit den Muselmanen, die heute nicht nur der Fahne des Propheten folgen, sondern auch politischen Unterscheidungen folgen gelernt hüben, gelingen wird, die Ziffern Englands und Rußlands gründlich durcheinander zu wersen!
Die Kämpfe am Nferkanal.
Amsterdam, 12. Nov. (WTB. Nichtamtlich) Die „Tijd" veröffentlicht folgenden Bericht ihres belgischen Korrespondenten aus Dünkirchen:
Ain 10. November früh fand ein gewaltiger Kamps bei Nieuport und Dixmuiden statt, ein Kamps aus den Deichen um die Deiche. Wer Herr der Deiche war, wurde Herr des Geländes. Das Maschinengewehr- seuer trat in den Vordergrund, da schweres Geschütz in dem Marschlande nicht sortkommen konnte. Ter Feind hatte es verstmtden, äußerst geschickt an einigen Stellen Schwierigkeiten zu überwinden, die das überschivemmte Land bot. An anderen Punkten wurde buchstäblich im Wasser gesochten, oft Mann gegen Mann. Die Soldaten waren durch die Kälte find durch die durchnäßten 1 kleider, die am Leibe klebten und die Bewegungen hinderten, fast erschöpft. Die Verbündeten gewannen bei Menport Fuß um Fuß Gelände, indessen mußte die Mittellinie, die Dixmuiden besetzt hielt, dem Drucke weichen. Gegen Mittag war kein Halten mehr. Das zerschossene und ccusgehrannte Dixmuiden scch zum so und so mell eil Male die Deutschen wieder einrücken. Der Feind konnte den Ort nicht ganz besetzen, da die Verbündeten in den 'Außenvierteln sestsaßen. Inzwischen rückten Hilfstruppen nach dem bedrängten Platz, um dem Durchbruch der Deuffchen znvorziuckommen. — Bei Upern schlugen die Franzosen den Angriff der jüngeren deutschen Reservetruppen üb (?), verloren aber viel Tote und Gefangene.
Beschießung von ArmentiöreS.
(WTB.) Paris, 13. Nov. (Nichtamtlich.) Der „Ma- tüt" meldet aus St. Omer; Die Deutschen bombardieren seit vierzehn Tagen Armentitzres systematisch. Die Stadt hat bereits schweren Schaden erlitten. Die Einwohner haben den Ort geräumt, mehrere von ihnen wurden bereits ein Opfer des Bombardements.
Regelung des Pckstwesenö in Belgien.
Brüssel, 13. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Das Generalgouvernement erließ zur Regelung des Paßwesens Grundsätze, die in Uebereinstimmnng mit den Anordnungen des Ktckegsministers vom 22 . Oktober unter anderem anordnen; Für Einlaß aus Deutschland und Durchreise durch Belgien haben dienstlich reisende Militär- und Zivllbcamte einen behördlichen Personalausweis, Privatpersonen einen Reiseausweis des stellvertretenden Generalkommandos bei sich zu sichren, das für ihren Heimat- oder Aufenthaltsort zuständig ist. Für die Rückreise aus Belgien nach Deutschland genügt genannter Reiseausweis. Reiseausweise in das Operations- und Etappengebiet der deutschen Armee iverden nur von den für dieses Gebiet zuständigen Dienststellen erteilt .werden. Ms solches Gebiet kommt zurzeit im wesentlichen das Gebiet westlich der Eisenbahnlinie Äutwerpen-Brüssel-Mons sowie das Gebiet südlich der Linie Arlonint>-Morenville in Bettacht. Bon Deutschland hereinkonrniend« private Kraftfahrzeuge müssen sich so reichlich mit Bettiebsstoff versehen, daß. sie nicht gezwungen werden, die Depots des Generalgouvernements in Anspruch zu nehme». Empfangsberechtigt sind private Kraftfahrzeuge in Belgien ini allgemeinen nur, wenn sür die Fahrt ein Fahrerlaubnisschein ausgestellt ist. Fahrerlaubnisscheine sind sür Belgien unter allen Umständen erforderlich und körrnen von den Militärgouverneuren und den Kreischess zu einmaliger Führt bis pro Sitze des nächsten Attlitargonvernenrs reip. Kreischefs ausgestellt werden. Lediglich das Generalgouvernement stelll in besonders dringlichen, im militärischen oder öffentlichen Interesse liegenden Fällen für das ganze Gebiet des Generalgouvernements Scheine aus.
Die Lage in Ostpreußen.
Berlin, 13. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Nemrdiugs werden über die Lage in den Grenzprovinzen O st P r e u ß e n und Schlesien beunruhigende Gerüchte verbreitet. Diesen gegenüber kann auf Grund von Erkundigungen festgestellt iverden, daß nur in einigen Grenzsttichen Ostpreußens vereinzelt kleinere russische Truppenabteilnngen cingedrungen sind. Angesichts der sehr ausgedehnten ostpreußischen Grenze ist das Üeberschrei- ten durch feindliche Streilttüste, wie schon bei früheren Anlässen hervorgehoben wurde, nicht vollkommen zu verhindern. Wegen der ganzen Provinz Ostpreußen liegt ein Grurrd zu Besorgnissen nicht vor. Für die Provinzen Posen und Schlesien besteht überhaupt keine Gefahr.
Berlin, 13. Nov. Der Kriegsherichterstatter des „B. D." meldet ans dem Armee-Oberkommando Ost: Mit besonderem Nachdruck versuchten die Russen am 7. Novbr. auf der Strecke Eydtkuhnen am nordöstlichen Rande der Rominter Heide durchzubrechen. Es kam zu heftigen Kämpfen. Der Berfolgung der unter erheblichen Verlusten — es wurden etwa 4000 Mann zu Gefaug neu g macht und 10 Maschinengewehre erbeutet — überall zurückgcschla- genen Feinde konnte ich gestern beiwohnen. Die Russen hielten sehr energisch stand. Der unter steter Mitwirkung der Artillerie unternommene nächtliche Sturmangriff unserer Infanterie, welcher auch uns Opfer — lwnvi auch nicht bedeutende — gekostet hat. muß aus sic von schw rem Eindruck gewesen sein. Ohne weiteren Widerstand zu wißen, hatten sic ihre vorzüglich gesicherten Stellungen verlassen. Alles deutete aus schleunige Flucht hin. Sie hatten an verschiedenen Punkten nicht einmal Zeit, ihre Toten mitzunehmen; wie sie es sonst tun. Unsere Infanterie, von Batterien gefolgt, ging gestern fortgesetzt vor, um den Erfolg zu sichern.
Die türkisch-russische» Kämpfe.
Ko n st au t i n o p e l, 13. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Ein Communique des Hauptquartiers besagt: Bon den vor acht Tagen von Konstanttnopel abgesahrencn, Transportschiffen „Bezmicckcm", „Barhri.imer" und „Mohat Pascha" fe h l t j e d e Na ch richt. Da diese Schiffe sich am Tage der Beschießung von Souauldak in jener Gegend befanden, wächst die Wahrscheinlichkeit, daß sie von der russischen Flotte angegriffen worden sind.
Der Aufruf des Sultans an sein Heer.
(WTB.) Konstantinopel, 14. Nov. (Nichtamtlich.) Der Sultan dal folgendes Manifest erlassen:
An meine Armee und Flotte! Infolge der Erklärung des Krieges zwischen den Großmächten wäret Ihr unter die Massen berusen, mn nötigenfalls gegen die aui eine Gelegenheit lauernden Feinde die Rechte und die Existenz unserer Regierung und unseres Landes zu verteidigen, die stets ungerechten, unerwarttten An- grisjcn ausgesetzt waren.
Seit drei Jahrhunderten hat Rußland unserem Reich.schwere Nachtelle zugefügt und sich inimec bemüht, sei es durch Krieg, sei es durch itt»e Art von List mrö Jnlrigue, jcdq sich kundgebcnde Aufrichrrmg, dü zur Erhöhung imserer nationalen Kraft und Größe hätte führen können, zu unterdrücken. Rußland, England und Frankreich, loclche Millionen von Muselmanen unter ihrer tyrannischen Bcrwaltung Hallen, laben niemals ausgehött, Hintergedanken gegen unser erlauchtes Kallsat zu hegen, mit ivelchem die Muselmanen durck» Religion und Gefühl verbunden sind. Sie sind die Urheber und Anstifter alles Unglücks und Ungemachs, das gegen uns gerichtet war. Durch den großen heiligen Krieg, den wir heute unternehmen, werden wir mit Gottes Hilse den Angrifien ein Ende setzen, welckzc einerseits gogeii den Ruhm unseres Kalifats, andererseits gegen die Reckste unseres Reiä-es geächtet waren. Die ersten Schläge, welche wir mit der Hilfe Gottes und dem Beistände des Propheten unseren Feinden durch unsere Flotte im Schwarzen INeer und nrit unserer tapferen Arruee in den Dardanellen und an der Grenze des Kaukasus versetzt haben, haben unsere Ueberzeugung verstärkt, daß unser Kampf aus dem Wege des Rechts von Sieg gekrönt sei» wird. Die Tatsache, daß die Gebiete und Armeen unserer Feinde heute umer dem Druck my'erer Verbündeten stehen, erhöhte noch diese Ueberzeugung. Meine heldenmütigen Soldaten! Lasset nie ab von der Festigkeü und der Ausdauer in diesenk heiligen Kttege, den wir gegen die Feinde eröffn-eten, die imsere^heillge Religion und unser teures Vaterland angreifen wollen. Stürzet Euch wie Löwen ungestüm aus den Feind, weil ebensowohl wie unser Reich auch das Leben und die künftige Existenz von 300 Millionen Muselmanen, die ich dmch das hnlige Fctwa zum heiligen Kickcg aufgerusen habe, von Eiierem Siege abhängm. Die Wünsche und Gebttc von 300 Millionen iinschul- diger, gedrückter Gläubigen, welche in den Moscheen und Meschids sowie in der sttaba sich mft Inbrunst an den .Herren der Wellen wenden, sie begleiten Euch. Soldaten, rneine Kinder! Die VflicÄ, die Euch heute obliegt, war nienmls bis setzt irgend einer anderen Armee der Welt auferlegt. Zeiget, indem Ihr diese Pflicht erfüllt, daß Ihr würdige Nachkommen der Armee der Ottomanen seid, welche einst die ganze Welt erbittern liehen, damit der Feind nickst mehr wage, an unser heiliges Gebiet zu rühren und die geweihte Erde der Hedschra, die die göttliche Koaba und das Grab des Propheten birgt, zu stören. Ich bin überzeugt, daß wir aus diesem heiligen Krieg glorreich und mächtig hcrvvrgehez iverden. Vmgeffet Mcht, daß Ihr in diesem ittieg die Waffenbrüderschaft Mit zwei der bedeutendsten und mächtigsten Armeen der Welt eingehl. Mögen Euere Mättyrer den Märtyrern, die Euch vorangcgaugen sind, einen neuen glücklichen Sieg brüigen. Möge der Säbel derjenigen, die überleben werden, schall sein, gez. Mehmed Reszat.
Konstantinopcl beflaggt.
Konstantinopel, 13. Nov. Heute wird in allen Moscheen ein Fetwa-i-Schettf verlesen, durch das der Heilige Krieg gegen alle Feinde des Islam proklaMimt wird Aus Anlaß des türkischen Sieges am Kaukasus ist ganz Slainbnl beslaggi. Heute sindeu großartige Kundgebungen von Muselmanen aus allen Teilen der Well, auch aus Jnüleui und Persien, ini Fathi-Biertel statt. Bon doll Ivird sich dm Zug nacb Dolniabagdsche zum Palais des Sultans begeben. — Bei der Bersol>n>ng der qe- schlagcncii russischen K-ukasusarmee siele», wie welle, gemeldet wird, russische i!NUnitlonstr,m6pvlle in die Hände der Kurden.
Kundgebungen der Perser in Konstantinopel.
Konstantinopel. 1Z. Nov. (WTB. Nüchtcwtttzich.) Eure Kundgebung der Perser für den helliMM Krieg b<> j


