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Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante 1U4 ,

Frau Katharine Freitag

geb. Schmidt

im 55. Lebemsjabre Mittwoch abend 7 Uhr nach kurzem, aber schwerem Krankenlager sanft entschlafen ist.

Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Familie Jakob Freitag, Schaffner.

Heuchelheim, Giessen, Belzig, Brooklyn, den 6. Nov. 1914.

Die Beerdigung findet Samstag, den 7. ds. Mts^ nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Bacbstraße 18, aus statt

1

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres teuren Entschlafenen sprechen wir allen hierdurch unseren 11256

herzlichsten Dank

aus.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen;

Familie Nicolans FamilieWallau.

Giessen, Wolfach, den 5. November 1914.

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Amtliche Bekrnnrtmachunge» dev Stadt Gietzen.

Mahnung des 3. Zieles Gemeindesteuer und Kanalgebührcn für das Rechnungsjahr 1914.

DaS im Monat September d. F. fällig gewesene 3. Ziel Gemeindesteuer und Kanaigebühren kann stoch bis zum 14. stiovember 1914 einschl. ohne Kosten bezahlt werden.

Dieientgcn, die mii der Zahlung dieses Zieles noch im Rückstände find, werden hiermit gemahnt, die 'Abgabe bis 14. illovember d. IS. an die Stadtkaste zu bezahlen. Bom 18. November nn gelangt das 3. Ziel zur Beitreibung, wodurch PsändnngSkosten entstellen. Ueberweiinngen im Bank- und Poitscheckverkehr müssen am 14. 'November cbensalls bei der Stadikasse gutgeschricbcn sein, andern- s alls die Bcitrcibimgskosten erhoben werden. _ 109958

Höchstpreise siir Speisekartosseln.

Bekanntmachung.

In Slbänderung der Bekanntmachung vom 29. Oktober 1914 ivcrden aas Grund des S I deölGesetzcS, betrestend Hüchstvreiie, vom 4. August 1914 und S 1 der Bekannt- machung des GrobberzogUchen MinisteriuatS des Innern, betreffend die Aussübrung dieses Gesetzes, vom 7. Slugust 1914 mit sofortiger Wirksamkeit siir die Stadt Gieben die Höchstpreise siir Sveiiekariostcln einschlieblicki freier Liesc- rnng in den Ausbcwnhrungsraum des in der Stadt Gieben

wohnenden Käuiers wie iolgt sestgescyt:

1. für beste ausgclesenc Sveisckarioffeln der

Doppelzentner............7 Mt,

2. für beste Sveisekarioffeln im Klcinverkaus

das Kilogramm...........8 Psg.

bei Mengen bis zu 5 Kilogranim.

Diele Festsetzungen haben nur die Bedeutung einer Obergrenze sür die Preise und es ist selbstverständlich, dab geringere Preise insbesondere dann gciordeti werden, wenn die Beschaffenheit der Ware oder sonstige Verhält­nisse es angemessen erscheinen lasten,

Landwirte und Händler, die Kartoffeln über den eigenen Bedarf zurückbalten oder deren Verkauf zu den sestgesetzien Höchstpreisen verweigern, setzen sicki der Ge­fahr aus, dah Beschlagnahme erfolgt und sie selbst bestraft werden. Das Grobberzvgliche Polizeiamt wird die Ein­haltung der sestgesetzien Höchilvreiie sorgsälltig überwachen und jede Ueberschreituna zur Llnzeige bringen.

Gtehen, den 8. November 1914.

Der Oberbürgermeister.

Keller. 112578

ES sind in der nächsten Zeit zu vergeben die Zinsen auS:

1. der Echternach-Strob-Stiitung und der Labroifse- Stisiung. Etwa 140 Zir. Kohlen an Siadiarme. Vcr- teilungSiermin: erste Woche im Januar 1915;

2. der Ludwig Theodor Felssna-Stistung. 171,43 Mk. an 10 in Gieben geborene, würdige Arme und 34,29 Mk. an 5 würdige Witwen. VerteilnngStcrmin: 7. Januar 1915,-

3. der Friedrich Bücking Stiftung. 1800, Mk. in Gaben von 150. Mk. und 100, Mk. an bedürftige und ivür- dige Bewohner Giebens, Familienbäuvier oder einzel- stehende Personen. BerleilungStermin: Wcibiiachtcn.

4. der SKinna Kcil-Vogt-Stiftuiig. Gaben von je 70.Mk. an drei in Gieben wobuhafte, würdige und bedüriiige Handwerksmeister oder Witwen von Handwerkern cvangeiisdtcr Konfession. Nur selbständige Handwerket oder Witwen von solchen können berücksichtigt werden. Verteilungstermin: Weibnackiten.

Meldungen nimmt das städtische Armenamt, 'Aster weg 9, zu den Ordnung^mimmern 1 und 2 bis 20. Novem­ber 1914 und zu den OrdnungSnummern 3 und 4 bis 30. 'November 1914 entgegen. _ 112408

Geländeverpachtrrng.

Montag, den 9. November, tverden nachfolgende

städtische Grundstücke an Ort und Stelle meistbietcnb verpachtet:

vormittagg 9 Ubr beginnend mit Zusammenkunft nuf der Kaiser-Allee, nn der Kreuzung mit der Wolssirabe 95 Tricbuiertcl am Miticliveg: nachmittagg 2 Ubr beginnend mit Zusammenkunst ans der Franksurter Strafte, an der Kreuzung mit der Klinikstrafte

4 Grundstücke an der westlichen Klinikstrahe, 18 Grundstücke ans der Labninsel,

1 eingesriedigier Garten ans dem Hamm,

3 Grundstücke ans der Hohleich hinter der Pulvermüble.

Gieben, den 3t. Oktober 1914.

Der Oberbürgermeister. _ I. V.: Grünetvald. _ 15611 ß

Stadt.Wohnunqsnachwcis Gieben, Astcrweg 9.

Eg sind zn vermieten: 1125414

1 Wohin,ng von 7 Zimmern, evenib mit Mansarde, 1 Wohnung von 5 Zimmern und 1 Mansnrdonziminer, 1 Wobnnng von 5 Ziminern, 2 Wohnungen v. 4 Zimmern, 1 Wohnung v. 45Zimmern, 3Wobnugenv.!IZi,mern. 4 'Wohnungen von 2 Zimmern, 2 Wohnung von ein bis zwei Zimmer«, 1 Lager- oder Fabrikraum, 8 möblierie Zimmer, davon 2 neben einanderliegcnde.

Zu mieten aeiucht: 18 Wohnungen von 27 Zimmern .

vftädt. jtfrbeitsnacfiu)eis giessen.

Afterweg 9. [ii255E

Eg können eingestellt werden:

a. bei kiesigen Arbeitgebern:

1 Bauschlosser, 1 Blüller, 1 Schuhmacher, 3 Zftnmer- leute, landwirtsch. tzlrbcftcr, 2 Dienstmädchen, welche gut kochen können, 1 Lehrmädchen.

Lcbrlinget 2 Gärtnerlebrlingc.

h. bei auswärtigen Arbeitgebern:

Eisendrcher. 1 Müller, 1 Metzger, 1 Schubnmdicr. land- wirtschgstlickic Arbeiter und Knechte, Erdarbeiter, Maurer, Betonarbetter, Taglöbner.

Lcbrlingc: 1 Schuhmachcrlehrlmg.

Schm!cd!^6^Schlostcr, 1 Tvengler 2 Buchbinder, 3 Polsterer »nd Tapezierer. 5 Schreiner, 1 Glaicr. -> Schiilmiadicr, 3 Sdmcider, 8 Weiftbinder und Lackierer,

1 Stukkateur. I Kauslcute, Schreiber, landwirtschaftliche Arbeiter und Knechte, Tagtobner, Kellner, Haus-, bursche», Putz-, Wasch- und Laustrauen.

Lcbrlingc: 1 Schlosterlchrling, 1 Glaserlchrling