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erfotjnni täglich, autjet Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich rle^enerZamUiendiäller, »weiina! ivöchentl.Xktir^ dlatt l'ärdeN iirei'5 Sietzen (TleiiSlaq »nd >>ie,'' i: zweiinal monnl!. kan^

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!64. Jahrgang

Lümstag, 3 \. Gttober 19H

' ezugSv re> .. nianatl, 75 Pf., vicrtel- jährl. Mk. 2.2V: durch '.'Ibliole- u. Zweigstellen maiiatl 65 Pi.: durch diePosl Mk.2. viertel- jährl. ausschl. Bestelle,. Zeilenpreis: lokal I5P>^ aui-ra. 2u ll>. Haiipt- ichriitlciter: Aug. Goetz. Bernutworilich für bei» polit. Teil: Aug. Goetz: iiir .Feuilleton", .Ver­mischtes" und.ÄerichtS- saal": Karl Slciiralh:

' I . Hilf vanä '

BotatioBsfcrnd und Verlag der vrühl'schen Unio.vuch' und Stcinörncfcrei R. Lange. Zchriftleitung, Geschäftsstelle u. vrilckercl: Schulstr. 7. p" Beck'.

Seneral-Rnzeiger für Oberhessen

Gute Nachrichten m dem Hauptquartier. Der Mieß§au§druch am Vsrpsrur. Eine neue Heldentat derLinden".

(STOB'i Grobe« D a u ptg«a r kr er, 30. Cft., vornrit- tugs (Avrtkich. Unser Angriff südlrch Nienport und westlich slpern wurde erfolgreich sortgesetzt. Acht Maschinengewehre wurden erbeutet und 20V Engländer &u Gefangenen gemacht.

Im Argonner Wald« nahmen unsere Truppen mehreie Blockhäuser und Stützpunkte.

Nordwestlich Verdun grifsen di« Franzosen ohne Er­folg an.

Am übrigen ist im Westen und ebenso auf dem ostlutien ikriogSschouvlube die Lage unverändert.

Leipzig, 30. Okt. lWTB.f DieLechz Neuesten Nackir " verbreiten folgende« Extrablatt: Kopenhagen. Nach einer amt­lichen Petersburger Meldung aus Tokio wurde der russische KreuzerSchemtschug" und ein französischer Jot« vedojäger aus der Reede Von Pulo-Prnang durch Torpedo­schüsse des deutschen KreuzersEmden" zumSinkenge- bracht. Ter Kreuzer halte sich durch Anbringcn eines vierten, falschen Schornsteins unkenntlich gemacht und konnte sich aus diese Weise den vernichteten Schissen unerkannt nähern.

(WTN Berlin, 30. Okt. <Nichtamtlich.l TieBerlmei Zeit, am Mittag" schreibt: Nach einer offiziellen Meldung aus Konstantiiwpel haben einige russische Torpedoboote versucht, die Au-sahrt der türkischen Flotte aus dem Bosporus im Sckmmrzen Meer j» »erbt »dein. Die türklsitwn Scknfse erössnete» das Feuer und brachi en »wr, russische Fahrzeuge »um Sinken lieber 30 russische Seeleute wurden von den Türken »u Gefangenen geniacht. Die türkische Flotte turtle keine Verlusten

* . *

Deutschland beklagt es aus tiefstem Herzensgründe, daß r? den Kampf seiner Brüder über den Meere», in den Kolo­nien, nur mit vrcucn. innigen Wünschen begleiten kann. Doch wir haben einen Trost: mit jedem neuen Lage nebmen die Sorgen des reichen Dritenvolkes zu; seine Söldner machen in Flandern ein vcrlorenc-Z Spiel mit: auch vor­gestern sind wieder 200 Södne Albions in deutsche Gcsange»-- schast geraten, und draußen, in den Neste» seines üppigen Kolonialreiches, kracht es immer bedenklicher. Zu der Be­drohung Aegyptens durch»di«Dürsten. *unt aufgueilendcn hei­ligen Krieg der Muselmanen gesellt sich nun auch der Aus- stand der Buren. Die Gold und Ticinianlichätze Kimderleys, um die England den dreijährigen Burenkricg geführt bat, sind in Gesabr, brilisckuin Besitz gcnoinmen zu iverden, Shn- lockSgcfnble werden in London aufbrausen:die Stein', die Tochter, die Dukaten!" .^Jhr nchml mein Hans, wenn ihr die Stütze nehmt, woraus mein Haus bernbl". Kümmernisse Bes reichen Krämers herrschen heute in der Stobt an der Themse: tvenn die Kriegsnot noch lauter ans Tor pocht, werden fin­strere Sorgen sich melde», und vielleicht wird der nüchterne Britencharaklcr dann auch, zu seinem Nutz und Frommen, menschliches Leid näher kennen lernen.

Der Krieg hol auch in deutschen Landen wie mit einem Zauber das Leben um stallet. Der Lärm ist aus den Straßen entschwunden. Dos Bürgertum sieht sich in die Zeit der Großeltern zurückversetz' Wir sehen keine rasenden Automo­bile: die Räder d«-:- geschästlichen Treibens geben langsamer, und tvenn manche Einschränkungen sich geltend machen, io ist dafür Trost und Vertrauen aus deutsche Zukunft in die Brust gekehrt. Ist es so schlimm, daß es langsamer mit der Eisenbahn vorangehl, wirkt eS nicht ganz gut auf unsere innerliche Ruhe zurück? Markt und Straßen werde» stiller, aber des Abend:ich:es gesellige Flamme leuchtet uns wieder vor wie no<1>. seit u>,: uns vor feindlichen Fliegern ii.' er­fühlen und die Bajonettlpitzen der eigenen Wachmannschaft »ich: mehr spionsiilüstern das abendliche Duiilel durchblitzen. Verwundete Soldaten bieten ein friedliches Bild, das durch die Pinie, das Instrument der Behaglichkeit, vollendet wird, und es null uns bedürften, als lenkten sich Schritt und Tritt unserer braven Landsturniabieilungen in die quie alte Zeit hinein. Ilebrrall heißt es: Eile mit Weile. Aber die Fugend auf den Kutscherböcken der Milchsuhrwcrke und Bäckermagen klappert AntrrnehmungSlustig mit der Peitsche und veranlaßt mitunter einen sonderlich"» Trab.

Draußen aus den ^ckrlacknreldern verrichtet der Tod m der Masse,iverinelttuiig blähender Mensoren ein grauen- volkcs Werk. Aber in t dein Bangen, da uns dabei i - die Seele zieht, ernvch. im deutsche» ttzoiftc eine neue Welt -Haben wir es in seiner Größe nicht etwas überschätzt, da-: Zeitalter der Teclmik, der Nutzbarmachung unserer >:enni nisse von der Natur, des Ringens nack> äußerlichen Gliicks- gi'ttern? B'.ieb un? die West vergangner dentickier stieiste: Zierde vergessen, verstaubt und ungenutzt? Feitz öffnen uv. die Schubladen und holen ivieder liervor. :vas in harter Zeit uns erquickt: die Erzeugnisse deutschen Sinnens, den Rat unserer Besten und die Tröstung alb des Herben und Stolzen, Milden un» Säßen, was aus deutschem Munde in so vollen Akkorden unser Sclurffen durchklang E e öffnet sich eine Welt neuer Nächstenliebe, wir gewinnen »: der Zeit, an die Bedürftigen, Aermsten, Maihieligen uns Beladenen zu denken. Wir sind eine Volkseinheit ge.osrde::

Immer in diesen Tagen richtet sich unser Blick nach

England hiiküber, von woher uns ein bunter Nachrichten­markt überflutet, der unS aber doch so wenig wissen läßt. Geht nickt ein Ahnen, die Erwartung neuer Zeitgcbolc auch durch das britisch« Bott? Will es jt>trMi<f) nur nach den Fmoelen und Dukaten fragen und ist ihm sein sfulturlebm verödet und erkaltet? Der moderne Engländer fand Shake­speare und Waller Scott seit langem veraltet: was soll das merry old England ihm, auf dem das Sorgenbäudel des atlergrüßleu EeschästSreijenden lastet? Es fiud seiAus­bruch des Krieges iiianchc englischen Zcituirge» und Schrif­ten zu uns lzeriübergekommeu, aber wir haben uns vergeblich bemüht, ein ähnliches Dolvserwack-en darin zu finden, u»ie cs bei uns in Deutschland sich gellend geiuachl IM, Boin lKeist der Lüge und Heuchelei, die drüben herrschte»!, brau­chen wir keine Proben melfr. Einige, auch Staalsniäuner und Politiker, habcu sich von ck>rey und den anderen Herr­schenden still abgewandt. Sehr lehrreich und zum Nach­denken stimmend sind einige geistvolle Aufsätze, die der in den Kreisen deutscher Bildung lyoch geschächte Engländer -Houston Slewerrt Elmmbcrlai» in derTägl- Rundsch " über sei» Vaterland veröffentlicht. Er beklagt die Zerrissenheit des Volkes in zuxi Kalten, deren Entstehung er auf die Mischung zurtickführt, die im 11- Jalirl/undert, »ach der lliuenversuiig der a»gelsächjifck>e» Bevölkerung d»rch di« Normanne», dein brnischeil Jusellandc aus Jalyrhunderte hinaus ein Gepräge gab-

Tie Burgunder und Franken und Goten waren als ganze Völker ins Land eingebrockien; der größere Teil verschmolz volb- stündig mit den früheren Eüiwvhnern, nur Fürsten und Edle lneltcn sich geschieden und waren zahlreich genug, diese Jn- iucl>t lange Zeit durchiülzrr» zu können. Bcrhältiiismäbig gering mn Zahl waren dagegen die tzldelsgcsäilechter, die aiis der Normandie und aus Amou den ersten rvönigen nach Eng­land solgten: so slano denn dieser ?ldel, der nur einige wenige sächsische und dänische Adelsstämme in sich auinahm und asiimiliertc, von dem ungemischt angelsäcktzisch verbleibenden Volke volllominen gnrennt: hieraus entfiand nun die Taliache der E»g- land allein iuucrsä>cidrndeii oberen )"«lr, die bis zum heutigen Tage ihre eigene Svrache genauer gesagt, ihre eigene ?ius- sprache besitzt, doch umfaßt die Aussprache auch zahllose Wörter und Wendungen, welch: die der Kaste nicht angehörigen Engländer cbeniowrnig je richtig bcherrjä>en wie die ihnen unzugängliche?lus« sprauc. Aus diesen' Umstand ergab sich eine Zwiespoltuna, die noch lieulc das Volk in zwei unüberbrückbar geschiedene Bestand­teile scheidet: einen oberen und eüien untere», einen vornehmen und einen uiivornehmen.

Damit wirb die Eigenart des englischen Söldnerwescns und der englischen Parlamentspolitik erklärt. Als das Jnsel- land sodann, verlxiltnisniüßig recht spät, sich aus die See- sahrerei, ..Krieg, Handel und Piraterie", verlegte, wurde der bessere Öleist des Old Brilaiu vollends vertilgt. Ein charak­teristisches Beispiel aus Chcunberlains Darlegungen wollen ivir hervorheben:

Man erinnert sich des sckzöncn altenglisäzen Wcihnackstsscstrs mit dem Schiinuk von fruchttragenden Stechpalmen und den Mispel- zn-eigen, unter denen unschuldige Küsse gestohlen wurden: am ivcnigstcii an diesem Tage war, selbst noch vor dreißig Jahren, in ganz England auch, nur ein Mensch «>;. st-iiiiiii Heim « locken: heule sind die Säle aller Riesengasthäuser Londons schon ivochcnlang vorher ansvermictet: an rausend Tisckzcn sitzt

Familie an Faniilie, itzt und zecht und lärmt, bis dann um Millernacku das gemeinsmne Abbrüllen trivialer Gossenlzauei im Stile des widerllchen kor he r a jolly good fellov." an hebt, nach ivelcher Verbrüderungstcier die Tische schnell adgeräumr iverden und nun alle die'« Jünglinge und Mäd­chen. die sich vorder nicht kaniilen, sich in widerlicher Promis- kuritäl dem Genüsse von Negertänzcn hingeben, während die Ge- ictztcrrn in Nebenräumcn Karlen spielen: so wird lieute die Ge­burt unseres Heilande:- Je us Christus in England gefeiert! tlnd dieses Beispiel wähle ick: aus d« Fülle abiichttcch, »veil sich in dieser g-schmackloien Art sich zu vergnügen bas Gegenteil des merrzr" kundwl.

Deutsckicr Geist und englischer Geist sind heute, trotz Shakespeare, zwei Verschiedenl^Kten, die sich nicht mehr miteinander vertragen wollen. Auch aus diesen Merkmalen läßt sich entnelpnen, warum der britischen Herrschsucht ein Ende bereitet werden muß. Mit dem herantvachfenden grö­ßeren Deutschland werden hoffentlich die Bedingnissc deut­scher Kultur iminerdar Sckzritt halten!

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Bestätigung der neuesten Siegestat derEmden".

Berlin, 30. Lkt. (WTB. Nichtamtlich.) Eine ver­spätet hier eingetroffene amilickye Meldung derPeters­burger Telegraphen-Azentur" auS Tokio bestätigt, daß der russische KreuzerTchemtichug" und ein fran^ zöfischer Torvedojäger aus der Reede von Penang durch Torpedoschmse des deutschen KreuzersEmden" zum Sinken gerächt worden sind.

Aus Kopenlzagen wird demBerl. Lok.-Anz." ge­meldet: Der russische Mcrrinestab teilt folgende Einzel­heiten über den Untergang des russischen KreuzersSchemt- schug" mit: Am 28. Oktober näherte sich dieEmden" den Schissen, welche dieEmden" für ein Kriegsschiff der Verbündeten hielten. TicEmden" fuhr mit voller Kraft .gegen denSchemtschug". Sie erössnete das Feuer und ! schoß einen Torpedo ab, der am Bug des russischen Kreuzers

explodierte. DerSchfemtschug" erwiderte das Feuer. Die Euideu" schoß einen neuen Torpedo ab, der denSchcmt- schug" zum Sinken brachte. 85 Mchin der Besatzung er­tranken. 250 Manu, darunter 112 Bcnvmidcle, lvurden gerettet. (Clr. Bin.)

Der russisckw KreuzerSchemtschug" ist ein in Petersburg ge­bauter geschützter Kreuzer aus dem Jahre 1803, hat eine Wasser­verdrängung vou 3180 Tonnen uirö ist mit acht 12-Zentimeter- Geschützen und sechs 4,7-Zentimeter-Gcsclilltzen ausgerüstet, hat außerdem sechs Maschinrngeivchre und zwei Torpedorohre.

ver russisch-türkische Nrieg.

Konstantinopel, 30. Okt. (Ctr. Fkst.f Die türlisck>e Re­gierung teilt amtlich mit: Während ein kleiner Teil der ottmnani- schen Flotte am 28. Oktober im Schwarzen Meere Ucbungcn vor- nahm. erössnete die russische Flotte, nachdem sie län­gere Zeit diesen Uebutigen folgte und sie zu stören suckstc, ain Don­nerstag die Feindseligkeiten, indem sic die ottomanischen Schisse angrisf.

Im Verlause de§ sich nunmehr entspinnenden Kampfes ge­lang cs unserer Flotte durch die Gnade des Allmächtigen den MinendampserPrut", der k>000 Tonnen verdrängte und unge­fähr 700 Mnen trug, zu vcrsciiken, einem der russischen Torvcdo- boolc schwere Beschädigungen beizubringen und einen Kohlcn- dampser zu kaperu.

Ein voin türkischen TorpedobootHarret Millie^' abgeschos­sener Torpedo hat den eussisck>en TorvedojägerKubaner", der 1100 Tonnen verdrängte, versenkt und ein anderes vom Torpedo­bootMonavenet Millie" abgeschossenes Torpedo hat einem an­dern russischen Küsteuwachschifs sehr schweren Schaden »ugesügt. Drei russische Ossizrere und 72 Matrosen nmrden von den Un­seren gerettet und, da sie zur Bemannung der versenkten und zer­störten Schiffe gehörten, gefangen genonrmen.

Tie Kaiserliche Flotte hat durch dir Gnade Gottes keinerlei Schaden erlitten und der Kampf geht günstig für unsere Flott« weiter.

Die Kaiserliche Regierung wird ohne Ztoeissl mit äußerstent Nachdruck gegen diese seindlickzc Handlung Einspruch erheben, die von der russischen Flotte gegen einen geringfügigen Teil unserer Flotte unternommen worden ist. sFrks. Ztg.f

Nach einer andern Meldung derFrkf. Ztg." aus Kon- stantinopel steht die K r i e g s c r k l ä r u n g Rußlands an die Türkei bevor,

Konstantinopel, 30. Okt. sWTB. Nichtamtlich.) Die Beiramfrier war in der ganzen Türkei von einem Gefühl freudiger Erwartung getragen und von der Emp­findung, daß man am Vorabend großer 'Ercig- n i s s c stehe.

Ein Sitzung des türkische» Miniskerratc».

kWTB.f K o » stau l in o vel, 30. Okt. iNickKamIlickz.) Da- Wiener Eorr.-Bur. meldet: ltzestern am späten Aachniittag trat aus der Pforte unter dem Bon'ir, des Großwesirs ein außer­ordentlicher Mini st errat zusammen.

Berlin, 30. Okt. Den,8 Uhr-Abendblatt" wird von der hiesigen türkischen Botschaft mitgcteilt: Heute ist hier eine offizielle Bestätigung der türkischen Ak- lion im Schwarzen Meere eingetrosfen. Das betref- sende Telegramm lautet folgendermaßen:

Russische Schisse ver'uchlen, eie Ausfahrt der türkischen Flotte aus dem Bosporus in das Schwarze Meer zu verhindern. Tie tür­kischen Schüfe erössnelen das Feuer und vernichteten ein russi­sches Torpedoboot und rin Kanonenboot. Hierbei wurden 80 Ge­fangene gemacht.

Eine ossizielle Kriegserklärung ist nicht erfolgt, doch kommt diese Aktion der Eröff­nung der Feindseligkeiten gleich.

Frankreich und der Türkcnkrieg.

Gens, 30, Lkt. Begleitet von den Ministern Ribot und Millerand in Paris eingetroffen, erfuhr Präsident Poincarv von dem Bombardement von Theo- dosia und von der Entschlossenheit der Pforte, die Auf­forderung zur Oessnung der Dardanellen kategorisch zu- rückruwelsen. Nach telephonischer Verständigung mit Bor­deaux wurden die den Umständen entsprechenden diplomati­schen und militärischen Maßnahmen getroffen, die angeblich darauf abzielen, Rumänien, Griechenland und Bnlgarienzu einer Erklärung für oder wider die Pforte zu nötigen.

Gocben" undBreölan".

Berlin, 30, Okt. iWDB.s Die heute eingetroffene Nummer der römischenTribuna" vom 26, Oktober meldet aus Athen vom 24. Oktober: DieGo eben" und die .Breslau" sind eilig in den Bosporns zuruckgekehrt; wie es scheint, werden sie nicht wieder rm Schwar­zen Meer anftreten. Die Botschafter Rußlands und Englands haben der Pforte erklärt, daß ilfrc Regierungen den Eigentums Übergang dieser Schiffe als u ul i u u d n i ch. l i g betrachteten. Wenn also dieGoeben" und dieBres­lau" außerhalb der Dardanellen mit der englffchen oder