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Irbcit für die grauen.
Diejenige» Frauen, die sich auf die Bekanntmachung vom 18. Oktober beim städti» scheu Arbeitsnachweis gemeldet haben oder noch zu melden beabsichtigen, werden aufge- fordert, sich zur Empfangnahme der Arbeits- ftoffe oder zum Beginn der Arbeit am II«»- tug, den 26. Oktober, nachm. 3 L'h , im städtischen Schulbau«, West-Anlage 43, Knabenabteilang Saal Nr. 4, einzufinden. Weitere Anmeldungen werden daselbst entgegcngenommen.
Tie Arbeit besteht zunächst in Stricken and Rahen sowie Charpicznpsen und zwar Montags und Donnerstags, nachmittags Z Uhr beginnend.
Leinwand für Charpie wird verausgabt Mittwochs und Freitags, nachmittags von 3 bis 4 Uhr in der alten Klinik.
GicKeu, den 23. Oktober 1914.
Der Oberbürgermeister
Keller. ,08278
Bekanntmachung.
Den nachstehenden Aufruf de» OberbütnermcifterS ber Stabt SWninf.bcrn in Oftnreuftcn brinac ich unter dem Anmaru zur aliaemetnen Kenntnis, bnfi («oben für die SJvmuns Oittrcuttcn im Stadthaus, Zimmer 15, ent- nenen aenontmen werden.
Giehrn, 19t Seoiember 191t.
Der Cberbüraermetfter.
Heller.
Mitbürger:
Weite Strecken nuferer aefeaneten ofwreuhifchen ltlnren find vorüberaebend vom fteinbe besetzt und faft überall barbnriiüi verwüstet warben. Biele imferer Lgnbs- lente sind grausam binnemarbei, wer bas nackte Leben nerettet bat, ift zumeist an den Bettelstab gebracht.
binmenltifetf litib ist so über tausende von Familien Acbtiidit worden!
Wohlan denn liebe Mitbürger! Labt nn» ihr Leid als eigenes mitembfinbeu! _. „ .
liniere vrovinzialhauvtstadt zeige ftrft ihrer lieber- lieiemna würdig. Sie ist von den wirklichen Leiden de» Krieaeo noch unberührt, nufer herrliches Beer schützt sie, wie die noch unbesetzten Teile QktvreuftenS mit unbergleichlicher Tavferkett. „ , . ^ .
Bon unserer ollen KriinungSstadt soll der Ruf in dar ganze Baterlanb hinanSgehen:
HcNi unseren armen von C>au» und Hof vertriebenen oswreiiüischen LandSlenten!
Können wir ihnen auch zurzeit selbst leider nur vorübergehend ein Obdacü gewähren, so laßt un6 doch alsbald den Grundstock zu einer Sammfunn leacn, die den Flücktigcn «nffe, den Heimkeöreuden demnach» einiae ttutcrüützung zur Wiedererlanauns ihrer wirtichaitlichen «»riftemz gewäbren soll! , Spende ein jeder irendia nach ieinen Krusten, jede, anch dir kleinste Wabe tit willkommen, wanz Tentichland wirb sicherlich irendia zu nnierem Werke initbelfen. „ „ . .
webt doch dneck, dieie inr unter teures Vaterland ichwere. aber auch io «ratze. gewaltige Zeit nur der
eine Gedanke: _ ___
Einer für Alle und Alle für Emen! Königsberg, den 25 Anaust 18,4.
Der Oberbürgermeister.
vr. Körte. ,05,48
Bekanntmachung.
Degen KanaliiierungSarbeiten i» die OriSstranc in Bieber vom SB. Oktober bis 3. November 191, gesperrt. Fellingshausen. 24. Oktober 1914.
Wagner, Bürgermeister. ,09,08
frffdte Fifche
Soeben ei»getrosten: pfeinite
Holläuder Angel Säsellsischc
1—4-p sündig, per Psund 45 Psg.
Holland. Cablian ohne Kopf
ver Psund 4V Psg.
Brat Schellfische
per Psund S5 Psg.
Fisch-Koteletts
per Psund 45 Psg.
Gebr. Berdux
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Liebesgaben
für das Regiment Raiser Wilhelm Nr.W
dringende Sitte!
Die für die tapferen 116er in überaus reichem Maße gestifteten Gaben konnten den aktiven und Landwehr-Truppen unmittelbar in ihre Feldstellungen gebracht werden nnd haben bei diesen große Freude und innige Dankbarkeit auSgelöst.
Nachdem der mitnnterzcichncte Oberhessische Automobilklub in entgegenkommendster Weise sich wiederum bereit erklärt hat, durch Wagen seiner Mitglieder den Transport zur Truppe zu bewirken, ist beabsichtigt, in wenigen Tagen einen weiteren Transport abgehen zu lassen, der in erster Linie zum Reserve-Regiment 116 führen soll, um diesem vor Eintritt der kalten Jahreszeit noch warmes Unterzeug pp. zu übermitteln.
Die Bürgerschaft der Stadt Gießen wird daher nochmals gebeten, die in erster Linie notwendigsten Liebesgabe», namentlich:
Wollene -Hemden,
Wollene Unterjacken,
Wollene Locken,
Fußlappen ans Flanell oder Bibertnch, ungesäumt, etwa 45 ein im Quadrat, Pulswärmer,
Leibbinden,
Tabak, Zigarren, Streichhölzer, Dauerwurst, Schokolade, Dörrobst usw.
möglichst reichlich und umgehend zu spenden.
Annahmestelle der Stadt: Stadtknabcnschule an der Nord- Anlage, Baracke im Hof. täglich von 8—12 und 2—6 Uhr.
Annahmestelle des Roten Krcnzes: Alte Klinik täglich
von 8 — 6 Uhr.
Gießen, den 21. Oktober 1914.
Der Oberbürgermeister:
Heller.
Zweigvcrein vom Roten Kreuz:
Wiener.
,08668
Oberh. Antomobil-Clnb e. D.:
Müller.
Alice-Frauenverein
Frau Gebhardt.
Babnüosstr. 27
Telephon 231
Fritz Nowack
Für
Liebesgaben
•ind
praktische warme Winterartikel
elnsetroSTen.
,0896 a
Fflr^Lazarette, Rote-Kreuz-Zwecke und Vereine größere Preisermäßigung
Di« Verpackung von Feldpost -Sendungen in wasserdichten Paketen -wird nicht berechnet. -
Sriikti» WZüeWmMm»
zu Wrünbcrn i. O.
Auf SBcfdblui? ber nufecrorbcntlirtten fDHtnltcberoix*
(anunhmn soll ber Beilraa vom zweiten Halbiahr für bic Pserbe erlassen werben, von welchen durch amtliche BescheiniaunaberbclressenboiiBüraerineistrr bisspäieüen» Dezember b. IS. ber Nachweis erbracht wirb, baft sie z„ jirfeac.jtncdcit annefnuft find. Die vvn einem Orte anSaebobenen Pferde rönnen auf eine Bescheinigt»«, kommen. Wer diese Priimieurückvergüluna tu Anspruch nimmt, muh scltie evcatl. neu auaekansten Pserbe sofort ocrsichcru. Die bi» jetzt crsolatcii Abmclbttiiacti sind nicht aüitia. sauber» miisicn, wie oben angcaeben, in beglait- bigler Form geschehen.
Grimberg i. H., den ,. Oktober ,914.
Direktor Ctein. ,09,171'
empfehlen
Locken uns Strümpte Unterhosen Unterjacken Hemden
Wollene Militär-Westen Sweaters Leibbinden Kniewärmer Fusslappen Pulswärmer Lungenschützer Ohrenschützer Kopfschützer Handschuhe Hosenträger Taschentücher Handtücher
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