Stoüe-SSwia tu fernem schweren Amt, aber das Rvke Kreuz
sei etwas zugeknöpfter an den Bctbn bösen!"
Wie ivir auf Erkundigung erfahren haben, wird der Er- srischungsdienst am hiesigen Bahnhöfe in der Weise gehand- habt, wie der Herr Einsender es vorfchlägt Verwundete, die erst kurze Zeit vvrhcr verpflegt worden sind, erhalten nach Bedürfnis, Bei Uneingeweihten, die zufällig am Bahnhof anwesend sind, hat dieses Lierstchrei, svycir den Eindru * erweckt, als ob das Rote Kreuz den Verwundeten gegenüber seine Pflicht versäume. Die Leitung war dal>er häufig in die Lage ««fetzt, diese falsche Auffassung zu bekämpfen, — Schwierigwiten bei Beurteilung der illotN'endigkeit einer Erfrischung' bieten auch diejenigen Verwundeten, die nicht in geschlossenen Transporten, sondern allein reisend in fahrplanmäßigen Zügen hier durchkommen. Bei solchen Ver- nmndeten geschieht immer noch zuviel, denn was der Einsender von Leuten, die auf jeder Raststelle eine hohle Hand machet,, bemerkt, trifft Mich hier durchaus zu, TaS Rot« Kreuz am Bahnhof hat von rnanchem Verwundeten, dem es die Verabreichung einer Erftnschung vorschriftsgemäß verweigern Mußte, Bemerkungen hören müssen, daß nirgends so schlecht wie hier am Bahnljvf für Verwundete gei»rgt werde. Man sieht, daß nicht alle Verwundeten geläutert zurückkommen: wenn auch die meisten die dargereichten (Naben nrit Dank enig«bennehmen,
** Fürsorge für die Hinterbliebenen gefallener Krieger, Bon den Beamten und Hilfsbeamten des Bahnhofs Gießen wurden dem Oberbürgermeister für die Hinterbliebenen gefallener Krieger 480 Mk. Überwiesen,
*» Die Riesenleistungen der Feldpvstsam mes- stelle zu Frankfurt, Wer gegenwärtig Gelegenheit hat, einen Blick in das Getriebe der Feld Po sts a m m e l st e l l e anl dem Postamt 0 zn Frankfurt zu tun, der wich über die Riesenleistungen, die dort Tag und Nacht in ununterbrochener Folge vollbracht werden, mein als erstauM sein, er ivich aber auch der Postverwaltung im Stillen ?!bbitte sür manchen ihr gemachten Vorwurf Mn. Hier strömen alle in den Regiernngsbezir- kenKassel. Koblenz und Wiesbaden, dem ganzen G ro ß- hcrzogtnm Hessen und den Stationen an der Linie Erfurt — Bebra — Frankfurt aufgegebenen Feldpostsendungen zusammen Außer einem ganzen Heer geschulter Postbeamten sind 400 männliche und 50 weibliche Hilfskräfte mit dem Sortieren und der Weiterbeförderung der einwandfreien Sendungen beschästigt. Das ist eine Riesenarbeit Da werden zunächst getrennt: Briete und Postkarten, dann die ersten nach dem Gewicht: sodann folgt die Unterscheidung in „Aktiv', „Reserve", .Landwehr" und „Land- sturm", dann kommt die Verteilung auf Armeekorps, Divisionen, Infanterie-, Kavallerie-, Artillerie-Regimenter, Pioniere, auf die vielen Korpslazarette, schließlich die Sortierung nach Bataillonen und sonstigen Neinen Verbänden, Schlecht vervacktc und beschädigte Sendungen werden in einem Saal, den die „Rotc-Kreuzsahne" schmückt, von fleißigen Frauenhänden, so gut es geht, wieder gestickt und versandiäkng gemacht. Für die Verteilung der guten Sendungen stehen ständig 150 gewaltige Postsäcke bereit. Sobald diese gefüllt sind, kommen neue an ihre Stelle, Bier, oft fünfmal muß diese Batterie täglich erneuert werden, 600 Säcke ist die Mindestzahl, die täglich sür die einzelnen Kriegsschauplätze zum Versand durch die Bahn kommt Vom 1, bis 15, September gingen von der Sammelstclle rund 8800 Postsäcke ins Feld, Einen lleber- stand für den nächsten Tag gibts nicht. Was heute cingeht, wird noch am gleichen Tage restlos verschickt, ganz gleich, ob fast ein Drittel aller Sendungen an „Aktive" und zwei Fünftel von „Reservistenbriese" undeutliche Adressen tragen. Fast 10 000Adres- sen müssen oft täglich durch Ergänzung der Aufschrift postfertig gemacht w«ck>en, und mehrere tausend Sendungen gehen als ungenügend adressiert oft an einem Tage an den Absender zurück, — An der Feldpost allein liegt's nicht, wenn's nicht „llappt". Je klarer die Adresse, je fester dar Packmaterial, um so rascher ist die Sendung beim Empfänger, Die Riesenleistunaen der heimischen Postverwaltung sollen aber jedem Einsichtigen Achtung abnötigen,
*• Aus dem Bureau des Sladttheaters. Das Ergebnis des Abonnements entspricht insoweit den Erwartungen, dah die Spielzeit ab 1. November mit de» zwei Abonnementstagen Dienstag und Freitag nunmehr gesichert ist. Immerhin ist eine weitere Stärkung des Abonnements dringend wünschenswert, und darum sei wiederholt darauf hingewiesen, daß neue Anmeldungen in der Musikalienhandlung von E. Ehallier im Neuenweg entgegengenommen werden.
** Konzert auf der Liebigshöhe. Kommenden Sonntag, den 18, Oktober, fittdet auf der Licbrgshöhe das zweite Wohltätigkeits-Konzert statt und zwar zum Besten der geschädigten Ostpreußen und Elsaß-Lothringer. Der Ehcrrak- 1er des Konzertes ist durchaus ernst.
** Ein Geschenk für die Oberrealschulr, Herr .Hermann Honstein in Chikcmo, ein geborener Gießener, Sohn des srüberen Reallehrers Dr, Haustein, der seit über 50 Jahren in Amerika lckt, hat der hiesigen Oberrealschule als Zeichen seiner Dankbarkeit sür den Unterricht, den er einst an dieser Schule gc- noffen hat, einen selbstkonstruierten Unterrichtsapparat geschenkt, Der Apparat gestattet, di« für den Unterricht in der darstellenden Geometrie notwendigen Körvermodcllc in kurzer Zeit selbst auszubaucn und in jede Lage, die der Unterricht wünschenswert macht, zu bringen. Zur Uebergabe der Schenkung fanden sich am Samstag, den 10. d, M,, fünf Gießener Herren, ehemalige Schulkameraden »nd Freunde des Herrn Hanstein, in dem Zeichensaalc der Oberrcalichule ein. Herr Rentner E, H, Jughardt über- rrichte mit Worten des Gedenkens im Namen seines Freundes den Apparat dem Direktor der Anstalt, Dieser übernahm ihn für die Schule mit Worten des Dankes, dabei betonend, daß er sich nicht nur Über das Geschenk freue, weil dadurch die Schule mit einem sehr zweckdienlichen UnterrichtsmittA bereichert werde, sondern auch, weis es so angenehm berühre, wenn ein ehemaliger Schüler seiner
Schnle in Liede mtb Dankbarkeit gedenke, — Herr Hanstein hat auch sonst schon seine Anhänglichkeit und Liebe sür seine Vaterstadt und sein angestammtes Volkstum in Won und Tat bekundet,
** Der Bicnenzüchterverein Gießen und Umgegend, Zweigverern des Oberstes,liehen Bienenzüchtervereins, beschloß in seiner gestrigen Bersanimlung, von seinem Vereins- Vermögen dem Roten Kreuz 100 Mk, und der Sanunelstelle für Liebesgaben 50 Mk, zu überweisen, D,e Mitglieder des Vereins sollen nach einem werteren Beschluß sür die verwundeten >md kranken Krieger etwas von der Honigcrnte abgeben, Zwecks gleichmäßiger Verteilung der Gaben werden diese der den Herren Kraft, Gießen, Fransiurter Straße 81 und Buß in Leihgestern entgegengenommeu,
"EinGesangenentransport durch die Straßen der Stadl erregte heute morgen die Aufmerksamkeit des Pu blikums. Wie wir hören, handelte es sich bei den Verhafteten nach deren Anssage um Leute, die einen Hasertransport nach dem Westen begleitet haben. Ans dem hiesigen Bahnhof riefen sie den Verdacht der Behörde lvach, da man ans ihren Gepäckstücken schließen zn könne,r glaubte, es mit Leichen Plünderern zu tun zu haben, Augenzeugen teilen uns nrit, daß die Begleitumstände harmloser Art gewesen seien, da bei den Berhasteten nur Gegenstände von geringem Wert, die lediglich den Charakter eines Andenkens Huben konnten, gesunden wurden. Eine nähere Auskunft über die Angelegen heit war bei den zuständigen Stellen nicht zu erhalten.
” Oeklentliche Bücherhalle. Im September wnrden 1507 Bände ansgeliehen. Davon kommen a„i: E> zählende stilerattir 962, Zeitlcbriiten 1'6, Jugendschrnien IM, Komtur- geschichte > , Gedichte und Dramen 31, Länder- un Völkerkunde 21, Kglturqelchickile 15, Geschichte »nd Biographien 77, Kunstgeschichte 3, Natnrwissenlchast und Technologie 58, Heer- »nd Seewesen 17, HauS- und Landivirtichast 3, Religion und Philosophie 21, Staatzwisseuschast 4. Svrachwissenlchau 17, Fremdsprachliches 6 Bände. Nach miSwärtS kamen 19 Bände.
Landkreis Gießen
§ Großen-Buseck, 12. Okt, Lehrer Wagner, der mit dem 1, Oktober d I, in den Rubcstand trat, nahm uorgestern in aller Stille Abschied im engsten Freundeskreise von seinem Wohnorte, Er wird seine Ruhetage in Gießen verbringen. Im Frühjahr blickte er in vollster Rüstigkeit ans eine 50 jährige Tätigkeit in Großen-Buseck zurück Lehrer Wagner bekleidete im Lehrer-Verein sowie in anderen Vereinen zahlreiche Ehrenstellcn.
i Ettingshausen, 14. Okt, Das Evangelöche Piorramt Ettingshausen konnte aus unserer kleinen Gemeind« 281,50 Mk, sür die Kriegsgeschädigten in Ostpreußen einsenden.
Starkrnbiirg und Meinhessen.
r, Darmstadt, 13, Okt, Fm Gebäude der beiden Ständekammern in der Rheinstraße haben hDtte zunächst in den zur Zweiten Kammer gebärenden Räumen Sitzungssaal, Wandelgängen, Ausschuß-iaimern, Bureaus usw, umfassende Re- novternngsarbeitr' ihren Anfang genommen, deren sofortige'Aussührling wohl mit aus den Antrag der Mitglieder aller Parteien, betr die Vornahme von Notstandsarbeiten, zurückzuführen ist. Es werden vorerst die sämtlichen Anlagen der Zentralheizung einer gründlichen Verbesserung unterzogen. Später wird dann die Vornahme umfassender Weißbinderarbetten usw, erfolgen. Da diese Arbeiten lieb bis in den Dezember ln nein aus- dehnen werden, scheint keine Absicht zu bestehen, die beiden Stände- kammern schon in nächster Zeit zur Abhaltung einer kurzen Tagung cinzubrrusen, — Das neue Krematorium auf dem Darmstädter Waldsriedboi ist Ende voriger Woche ierttggestellt und seiner Bestimmung übergeben worden. Mit Rücksicht ans die gegenwärtige Zeitlage wurde von >eder Emweistungsfeier Abstand ge- Tummtcn.
Hessen-Nassau.
G Limburg o. d Lahn, 14, Okt, Das Gefangenenlager bei Limburg a, d, Lahn wird in Kürze sertiggestellt sein, denn die erforderlichen Arbeiten werden mit Hochdruck betrieben. Vierzig Baracken für je 250 Mann werden errichtet, außerdem aus einem anschließenden Gelände ein Lazarett zur Ausnahme von 800 Verwundeten, — In dem Gefangenenlager m Niederzwehren brachten drei Sonderzüge weitere kriegsgesangene Franzosen und Belgier,
Amtlicher Wetterbericht.
Oesfentlicher Wetterdienst, Gießen, Weiteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 15, Okt. 1914: Meist heiter und trocken, nachts kall, in höheren Lagen Nachtfröste.
Letzte Nachrichten.
Die Deutschen in Gent, sWDB,^Amsterdam, Üb, Okt, (Nrchtanttlich,) „Telegrias" meldet aus Aas van Gent von gestern: Die Besetzung von Selzaete »erlies ruhig. Nur gegen Abend wurden einige Schüsse aus Personen abgegeben, die an der Eisenbahn entlang schlichen, lieber den Einzug der Deutschen in Gent erfährt man, daß sie mit klingendem Spiel erfolgte, nachdem die letzten Engländer die Stadt verlassen hatten. Sofort wurden das Stcchthaus, die Postämter und die Stationen in Besitz genommen. Die Postkasie wurde beschlagnahmt und die deutsche Flagge statt der französischen, englischen und belgischen gehisst. Durch eine Proklamation wurde bekannt gemacht, daß, wer heute, Montag und Dienstag die ^rtodt verlassen wolle, es tun dürfe. Später würde keine Erlaubnis erteilt werden Viele hunderte von Belgiern verließen die Stadt,
Die geflüchteten Engländer.
(WTB.) London, 13, Okt, (Nichtamtlich) „Times" melden l Die Mannschaften der Marinebrigade, die nach achttägiger Abwesenheit gestern von Antwerpen in Dover angrkom-
men sind, erzählten, sie seien acht Tage in der Hölle gewesen. Sie seien einmal zwcscheii belgisches und demsches Feuer geraten imi» mussten den Belgiern telephonieren, das Feuer einzustellen. Trotzdem einig« Leute erst sechs Wochen im Dienst waren, zeigten sie in den Schützengräben unter dem Granatsener große Kalstblüligteit, Nach dem Abmarsch von Antwerpe», sind sie «erzig MeSen bis Brügge marschiert und sind von dort mit der Eisen- bahn iveiter besördert worden. Die Anzahl der belgischen Flüchtlinge wird in England aus oierzigtauiend geschätzt, d* Lause der beiden letzten Tage sind allein 5000 angekvmmen,
Lord Curzan als Prophet,
i Köln, 14, Okt, Tie „Köln, Ztg," meldet von der holländischen Grenze: Zn den Versuchen Englands, zwischen Deutschland und Holland Zwietracht zn säen, tritt unn ein neuer Versuch Lord Eurzons, der in einer Rede nnsfiihrte, die Einnalnne Antwerpens gehöre zu dem deutschen: Kriegs plan, nach dem die Deutschen Holland zwingen wollten, ihm zu Willen zn sein, llndj wenn England glicht diese Absicht vereitele, würde Deutsche land ans sein Hauptziel, die Vernichtung Englands, losgehen Ter Redner sprach dann seinen Zuhörern Mut zn. Der Krieg werde Weihnachten noch nicht zu Ende sein. Vielmehr würde es noch niehr als eininal Wci hna ch ton w« r d e n, ehe die englischen Soldaten in die Heimat zurück- kehren könnten,
Flucksi der Belgier aus Ostende.
WTB,) Berlin, 14, Okt, (Nichtamtlich.) In Ostende gibt man sich, wie der „Voss, Ztg," ans dem Haag berichtet wird, keiner Täuschung über die baldige AnkunftderD rutschen bin, Tic wohlhabenden Familien haben bereits ihr Gepäck nach Holland gesandt, Nach Meldungen aus Oostburg hat man dort oni Sonntag und Montag Schüsse aus der Richtung von Ostende gehört, Man glaubt allgemein, daß zwischen Brügge gnd Ostende heftige Kämpfe im Gange sind.
Gefangene französische Geistliche,
WTB, Berlin, 13, Okt, (Nichtamtlich,! Während in Deutschland die Geistlickzen im Felde, soweit sie nickst als Milstärseelsorger Anstellung finden, im allgemeinen zur Krankenpflege verwendet werde,,, müssen bekanntlich die französischen Geistlichen als einfache Soldaten in den Reilwn des Heeres mit der Waste käinpsen, Biele von ihnen sind infolgedessen bereits in deutsche Gefangenschaft gcralen »nd wurden in inneren großen Geiangencn- lagern „ntergebracht, Mt der Bitte, das Los dieser Geistlichen zu erleichtern, wandte sich der Erzbischof von Köln, Kardinal v, H artmann, mit einer Throneingabe an den Kaiser, Wie wir hören, hat der Kaiser in hochherziger Weise dieser Bitte stattgegeben und zu genehmigen geruht, daß die gefangenen französstchen Geistlichen wie Offiziere behandelt werden.
Der „eisfreie" Hafen von Archangelsk.
i, Köln, 14, Okt, Die „Köln, Ztg/' meldet aus Kiel: Die Hoffnung Rußland-- und Englands, tue War enei nfnhr nach Rußland über Archangelsk leiten zu können, wird zuschanden loerden. Neue russische Eisbrecher sollten die Einfahrt offen halten. Jetzt berichten nordische Blätter, daß die Eisbrecher nur aus dem Papier stehen. Amtliche Stellen neutralen Länder fühlen sich verpflichtet, die Reedereien der neutralen Staaten daraus hinzuweisen, daß Schiffe, die nach Archangelsk gehen, damit rechnen müssen, sich Ende Okwber der Gefahr auszusetzen, im Eise eingeschlossen zu werden. Die übrigens ganz unsichere Beschaffung der Eisbrecher schützt nicht vor der Gefahr, ein halbes Jahr im Weißen Meere eingeschlossen zu sein.
Der Eiltsatz von Przemysl.
(WTB.) Wien, 13, Okt, mittags, (Nichtamtlich,) Amtlich wird verlantbart: Gestern schlugen unsere gegen Przemysl anrückenden Kräste, unterstützt durch einen Ausfall der Besatzung, die Ein- schließungstruvven derart zurück, daß sich der Feind jetzt nur noch vor der Ostfront der Festung hält. Bei seinem Mickzuge stürzten mehrere Kriegsbrücken nächst Sosnica ein Biele Rüsten erttanken im San, Oestlich Chyrow dauert der Kampf noch an. Eine Kosaken-- division wurde von unserer Kavallerie gegen Drohobycz geworfen. In den durch sehr ungünstige Witterung und schlechte Wegever- hälttnste außerordentlich erschwerten Märschen und Kämpfen der letzten Wochen l>at sich die Leistungsfähigkeit unserer Truppen glänzend bewährt.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs, v, Hofer, Generalmajor,
Das Befinden di San Ginliaiws.
(WTB,) Rom, 13, Ok! (Nichtamtlich ) Me langsame Besserung im Befinden des Marguis dl San Gtuliano halt an. Der Minister hat den Tag ruhig .verbracht. Es ist kenl neuer Ansall eingetreten.
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Betr.: Kkeinpslaster-Anlage der.Kreisstraße Gießen— Sternbach; hier Herstellung von Kleinpslaster an der Heil- und Pflegeanslalt,
Wegen Herstellung von Kleinpslaster wird die Kreisstraße Gießen — Steinbach uon dem Bahnwärter haus der Strecke Gießen—- Fulda bis zur 1, Schneise bis aus weiteres für den Autonwbil- und Fuhiwerksverkehr gesperrt.
Der gesamte Fuhrwerksverkebr wird über Annerod oder Hansen—Garbenteich umgeleitet.
Gießen, den 13, Okwber 1014,
Grobherzogliches Kreisamt Gießen,
Or. U s i n g e r.
FRITZ NOWACK
Nach beendeter Inventur
10620»
Grosse RESTE-Tage
Sämtl. an allen Lägern angesammelten Reste in Weisswaren, Leinen- u. Bettwaren, Gardinen, Aussteuerwaren, Stickereien, Stickerei- und Blusenstoffen, Siamosen usw
werden bis zu 30 Prozent unter den seitherigen Meterpreisen verkauft


