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Zn Reims während der veschiehung.

Me EngslLnder müssen jetzt seDst Kvgeben, btef; das Ent- ÄWdotzgStzeschrctz das sie über dre ^Äernrchtnng der Klalhe- dvcile von Reims'" anstimmten, umsonst war und daß das herrliche Bauwerk mrr wenig beschädigt ist. Das geht deutlich hervor aus der Schilderung eines Berichterstatters der Daily Däail", der während der Beschießung in Reims weilte und die Wirkungen der deutschen Granaten ausführlich be­schreibt.

3M> fmranr jn > i n en großen öfttifeiStorf es müssen wenig­stens ein Dutzend «roßer Geschäftshäuser gewesen sein von denen nichts übrig ist als ein Hausen iroch rauchender Trümmer. Ein ganzes Rrgnuent von Singerschen Nichmasehincn ist hastig aus die Straße grbmacht nwcchen, denn rn dem vorderen Teil der Ruine be­stund sich die Rrimser Filiale dieses Geschäftes. Nun biege ich um eine Ecke, die zur Sftröjetrcale führt. Hier ist eine Granate mitten in der Straße explodiert, hat ein großes Loch im Pflaster aufge­wühlt und Sternsplrtter überall brngeichlendert, so daß alle Fenster­scheiben auf 50 Nieter in der Runde zerbrochen sind. Ein paar Jungen fegen die Stücke zu klirrenden Haufen zusammen. Ilnd dort ist das Theater nrit Löchern in den Mauern urid daneben dre Feuerwetzrwaclic, die von oben bis unten ^rstürt ist Die Unter- pcäfektur, die zugleich das Polircigebäude ist. epistecrt nicht mehr: au ihrer Stelle befindet sich ein gualmendes Trümmerri-aos. Und daun trete ich auf den Platz der Kathedrale. Da ist nicht so viel zu sehen, als man aus der Ferne vermutet hätte, denn die Türme und Mauern stehen noch nud die Schrammen an den schönen goti­sche» Ornamenten, die von den deutschen Granaten verursacht wur­den, sind nickst leicht zu unterscheiden von denen, die der Zahn der Zeit durch 600 Jahre genagt Nur die großen Tore gähnen sehr nackt, denn die alben eichenen Türen sind verbrannt Bor der Kathedrale liegt ein wüster Hausen halb-verbrannten Strohes, das beim Ausbruch des Brandes herouSge^errt wurde, und Dutzende von verkohlten und angeschwärzten Balken türinen sich überein­ander. Ich konnte nicht in die Kirche hinein, denn der verlassene Platz ist von französischen Soldaten besetzt, aber durch die osienen Türen der Kathedrale konnte ich ein Wirrwarr von herabgestürzten Sparren, nmgestoßenen Beichtstühlen und. zerstörtem Dokzwerk bemerken. Man erzählte mrr, daß einer der Türme beschädigt sec, aber so weit, wie ich feststellen konnte, besteht die Möglichkeit, die Kathedrale wieder ganz herzustellen. Das große Fenster an dar Rose im Westen, dos aus wundervollem bernstein­farbenen Glas besteht, ist glücklicherweise erhalten, aber einige Löcher sind darin. Unterdessen fallen immer noch in Llbständen von 5 Minuten Granaten in die Stadt. Es ist wenigstens ein Vorteil in einer beschossenen Stadt, daß die Geschosse, die nicht in meine eigene Straße fallen, nicht sehr aufregend sind, da man nur ihr Pfeifen hört und das Krachen des stürzenden MawerwcrK. Eine merkwürdige Empfindung aber ist es, so straßauf, straßab durch dos Heiz einer sonst so geschäftigen Stadt zu wandern und nichts Lebendiges zu erblicken, keinen Ton zu hören außer dem Hallen des eigenen Fußtritts und dem beständigen Donner der Kanonen."" Die Bewohner haben sich zum großen Teil in die Keller ge­flüchtet und führen dort eine ArtHöhlenleben"". Der cnglisthe Berichterstatter besuchte einen Landsmann, der seit langem in Reims lebt, und fand ihn mit 32 andern, die hier seit Tagen ihr Quartier ausgeschlagen hatten, im Keller unter staubigm Wernflaschen. Ern winziges Oellämpchen warf einen dürftigen Flackerschein durch den Raum Alle llagten über Mangel an Lebensmitteln. Seit Tagen ist kein Brot mehr gebacken worden, es fehlt am Notwendigsten, und dieseTrog- lodyten" in ihren Kellern leben kümmerlich von de» kargen Vor­räten, die sie mit hernntergebcocht haben. In den großen Wern­kellern der Champagner-Firma Heidsreck srnd allein 4000 Flüchtlinge in furchtbar schlechter Last und unter den elendesten jLebensbchingmrgen zusaMwengchröngt. Das Tagebuch, daS ein Reimscr Notar mährend der denkwürdeSM Stwrdcn der Be­schießung geführt hat, gibt ein Bild von den Erlebnissen der Reimfer:8 Uhr 15 Min. früh. Die Beschießung beginnt, wir flüchten in die Keller, 9 Uhr 50, die Granaten fallen ohne .Unterbrechung rings um NNser Hans nieder. 4 Uhr 30, die Kathe­drale brennt. Bon einem Fenster ans kann man es sehen. Das Doch sieht a ns wie ei n ungehenres Stück Spitze ans^Feuer: zwischen dem dnrckchrochencn Sparrcnwcrk züngeln die Flammen heraus und Minden sich wie feurige Schlangen eMPor. Das Ganze sieht ans wie ei» riesiges Feuerwerk, dessen wahre schreck­hafte Bedeutung man nicht sogleich fühlt.""

Leutnant von hindenburgr Heuertaufe.

Der Befreier Ostpreußens, Generaloberst v. Benecken- dorff und Hindenburg, feierte am gestrigen Freitag seinen 67. Geburtstag. Das ganze deutsche Volk wird diesen Tag durch treues und dankbares Gedenken des großen Helden feiern. Um nur eine Episode aus seinem so unermüdlich täti­gen und erfolgreichen Soldatenleben herauszugreifen, wollen! wir hier erzählen, wie v. Hindenburg seine Feuertaufe erhielt. Bei Königgrätz war es, wo der damalige Leutnant seine ersten Lorbeeren erntete. Wir lesen darüber in der Geschichte des 3. Garderegiments:

Plötzlich erhielten die Schützen des Leutnants v. Hinden- burg Kartätschenseuer. Von Rosberitz aus war eine Batterie herbeigecilt, die von nächster Entfernung aus das Feuer er-- öffnete. Nach kurzem Schnellfeuer warf sich v. Hindenburg mit seiner Abteilung im Marsch-Marsch gegen die Geschütze. Von einer Kartätsche am Kopf gestreift, sank Leutnant v. Hindenburg eitlen Augenbsick betäubt zu Boden. Als er schnell wieder aufsprang, sah er bereits drei Geschütze in den Händen seiner Leute, während zwei andere Geschütze, das eine von drei, das andere nur noch von einem Pferde gezogen, zu entkommen suchten. Aber auch diese beiden Geschütze wur­den von der 5. Koinpicrgnie erobert, als sie in einem Hohlweg stecken blieben. Der Rote Adlcrvrden war der Hohn für die tapfere Tat. Das Eiserne Kreuz gab es damals nicht. Davon holte sich v. Hindenburg die zweite Klaffe im Krieg gegen Frankreich 1870/71 und die erste Klaffe jetzt, da er gegen die Russen Taten von unerhörtem Glanz vollbracht hat.

Blick auf zum Licht'.

So betitelt Herr RechtsanNstllt Kaak Adolf Metz ein ,Med", das er uns aus Statt gart zu sendet und das wir als ein"' wackeres Lebenszeichen unseres Landsmannes hier­mit gern wiedergckbeu:

Blick ans znm Lichk!

Mein großes deutsches Vaterland.

Sieh, deine Söhne, Hand in Hand,

Sie d-nlden's nicht.

Sir dulden's rricht,

Der Feinde ruchlos Ränkrspiel.

Und kämen ihrer noch so viÄ.

Alldeutschkond ficht.

Begeffffrnng loht.

Für Kaiser, Reich und Recht und Ehck,

Ter Menschheit Heiligstem zur Wehr,

Steht Schwarz-W c--Rot,

Drum, Schwert, hau ein!

Heraus, Franzose, Bett" und Rnsfl!

Deutschland hvrra! Hurra! Drr muß

Der Sieg ja sein! Karl Adolf Metz.

vermischte».

* Der in der Eisenbahn vergessene deutsche

Kriegsplan. Zu was für wunderlichen und wirllich nur für eine schlechte Posse passenden Geschichten die sianzösische und die englische Presse ihre Zuflucht nimmt, beweist ein geheimnisvoller Fund von größter Bedeutung, den die Pariser Zeitung ,Lnsor- maticm"" gemacht haben ivill. Die Zeitung weiß mitzuteilcn uitb alle großen englischen Blätter setzen diese welterschülternde Tatsache ins gebührende Licht daß der vollständige deutsche Kriegs plan sich in ihren Händen befindet. Das Dokument wurde von einem ehemaligen sianzösische» Offizier, dessen Name nicht genamtt werden darf, zusällig gefunden, als er vor 4 oder 5 Monaten Deutschland bereiste. Der Offizier entdeckte das Schriftstück in einer Handtasche, die ein Mitreisender im Abteil vergessen hatte. Die .Information" hat natürlich ihre große Ent­deckung sofort dem sianzöfischen Generalstab übergeben, und sie er­hielt erst nach 8 Tagen die Erlaubnis, das Dokument zu veröffent­lichen. Dieser angebliche deutsche Kriegsplan, der sür den Fall eines künftigen europäischen Krieges ausgearbeitet ist, erwägt die Mögsichkeit, daß Deutschland in einem Kampf allein gegen Ruß­land, Fransieich und England stehen müsse, während Italien neu­tral bleibt und Oesterreich unfähig ist, wirksame Hilfe zu leisten. Wer die mitgetcllten Proben liest denn das Ganze ist nach Angabe der Zeitung zu lang, um wörtlich mitgetellt zu werden überzeugt sich leicht, daß dieser Plan nicht vor einem halben Jahr und eher im deutschen Generalstab, sondern vor wenigen Wochen uird wahrscheinlich im Rcdaktionsbureau derJnsormaffon" ent­standen ist. Soweit er nämlich nicht Gemeinplätze enthält, wie Englaichs Hauptinacht liegt in der Flotte" oderder Gegner, der zuerst niedergewvrsen werden muß, ist Fransieich", enthält das wirre und lächerliche Dokument Tatsachen, die aus den disherigen Ereignissen des Krieges bekannt geworden sind, und soll vor allem dazu dienen, zu zeigen, daß der sianzösische Gencralstab über alle Maßnahmen der deutschen Hecressührung schon vorher genau un­terrichtet war.

Märkte.

Gießen, 3. Olt Marktbericht. Aul deni heutigen Wochenmarkte kosteten Butter da? Plund 1,101,20 Mk.: Hühner­eier X Stück 1011 Pig., 2 Stück 00 Big.: Enteneier 1 St. 0 Pta.,

2 St. 00 P!q.; Gänseeier I St. 0-0 Big.. 2 St. 00 Pig..- Käse da? Stück 1012 Pig., Kälcmalte 2 Stück 58 Big.: Tauben das Paar 1,00-1,40 Mk.. Hühner das Stück 1.503,00 Mk Hahnen das Stück 1,50 - 8,00 Mk,. Enten das Stück 3,00-4,00 Mk.. Gänse da« Pkd. 7580 Pig.: Welsche 45Mk.: Ochsenfleisch daSMd. 8696 Pig, Rindfleisch daS Pinnd 9094 Pfg, Kuhfleisch 80 Psg., Schweine­fleisch daS Piund 70-8696 Pig , Kalbfleisch das Did. 70-7-Psg, Hammelfleisch daS Pinnd 7096 Psg.: Kartoffeln das Psnnd

3 Psg., Weißkraut dar Stück 815 Pig.: Zwiebeln der Ztr. 6,008,00 Mk.- Milch da? Liier 22 Psg.: Aecstet der Zentner 8X5 Mk.: Birnen das Pinnd 815 Psg, Nüffe 100 Stück 60 Pig, Zwetschen der Zentner 910 Mark. MarktzeU von 8 bi« 2 Uhr.

FC. Wiesbaden. Vtehhos-Marktberichk vom 8. Okt. Austrieb: Rinder 118 (Ochsen 33, Bullen 34, Kühe und Färsen 46s,

Kälber 57, Schale 46, Schweine 169. Holländisches Schlachtvieh: 10 Bullen. 36 Kälber. Preise iür 100Pid.

Geschäit mittel. Lebend» Schlacht-

Ochs e-r, gewicht

Boflfleflchsge, enbsqemästete. höchsten Schlacht- Ach Mk.

wertes im Alter von 47 Jahren .... 5065 92102

Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . 4953 90100

Jung«, fleischig«, nicht auSgemästete und ältere

auSgemästete............ 4348 8089

Bnl l e n»

Vokkfleflchig«, ausqew, höchsten Schlacht»». . . 4550 7987

«ollfleischtge. jünger,.......... 3844 65-77

Färsen. Kühe.

Vollfleflchig« auSgemästete Färsen höchsten

Echlachtwert«...........4652 8596

Vollfleischig« auSgemästete Kühe höchsten Schiachtwertes bis zu 7 Jahren ..... 3744 7382

Wenig gut entwickelte Färse» ....... 4445 7885

Aeitere auSgemästete Kühe....... 3335 6268

Kälber,

Feinste Mastkälder........... 6368 105118

Mittlere Mast- und beste SaugkW« . . . 5762 95-108

Geringer« Atast- und gute Saugkälber . . . 4854 8090

Geringe Saugkälber.......... 4247 70 -78

Schake,

Weidemastschaie!

Mafllämmer und Masthammel. . . . 45,5000.00 «2-00

E ch w «i a e. kollfleflchige Schweine von 80100 kg Lebend»

............. 47X 48 61-62

«ollste, schlge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 47-47« 60 61

Vollste,schig« Schweine von 100120 k; Lebend»

Oemidjt . ........... 49 49'/ s 61-62

Vollfleischige Schweine von 120150 kg Lebend­gewicht .............. 46-48 58 - 60

Jettschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 41V,-45 5256

Vöqeutl. llebersicht der Todesfälle i. d. Stadt Gießen.

38. Woche. Vom 13. bis 19. September 1914, Einwohnerzahl: angenommen z» 32 900 linkt. 1600 Man» Militari. Eterblichkeitsziffer: 26,86°/». nach Abzug von 7 Ortsfremd»: 15,80%».

Kinder

ES starben an: Zusammen:

Erwachsene:

im

vom

1. Lebensjahr: 2 .15. Jahr

Tuberkulose d. Lungen 4 (2)

3(1)

1(1)

Lungenentzündung

2(1)

1(1)

1

Diphtherie

1

1

Darmkatarrh

1

1

Krebs

1

1

_

Furunkulose

1(1)

1(1)

Lebensschwäche

2(1)

2(1)

Verunglückung

Kl)

1(D

Kriegsverletzung

4(1)

4(1)

(Deutsche, davon 3 in Frankreich verstorben)

Summa : 17 (7) 9 (3) 4 (3) 4 (1)

Änm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts »ach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Atrchttche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 4, Oktober, 17. nach Trinitatis. Erntedankfcst.

Kollekte sür die Erbauung einer deuischen evangelischen Kirche in Rom.

»otterdienst.

3* der Stadtklrch«.

Vormittags 9'/, Uhr: Proieffor 11. Schian.

Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst, verbunden mit der Feier d«S betligen Abendmahls sür die demnächst inS Feld a»r- rückenden Mannschaften, sowie deren Angehörige

Piarrer Schwabe. Nachmittags 2)4 Uhr: Kmderkirche iür di« Matthäusgemeinde.

Piarrer v. Schlosser. Abends 5 Uhr: Piarrer Schwabe.

Mittwoch, den 7. Oktober, abends 8 Uhr: KriegSbetstund«.

Piarrer v. Schlosser.

3n »er Johannerkirche.

Vormittag? 9% Uhr: Piarrer Bechtolsheim« r.

Beichte und heiliges Abendmahl iür di« Lukas- und Johannes­gemeind« gemeinsam. Anmeldungen vorher bet dem Pfarrer,rü«r Gemeind« erbeten.

Vormittags 11)4 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemenide Pfarrer Be chl o l r hein,i»

'Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausield.

Beichte und heiliges Abendmahl iür diejenigen aus der und Johannesgeinciiide, welche in den nächsten Tagen ins v-. ziehen, sowie sür ihre Angehörigen. Anmeldungen vorher beide», Plärrer jeder Gemeinde erbeten.

Die Anmeldungen znm Konsirmandenunterricht lür d Gemeinden werden Montag, de» und Dienstag, den 6. Oltod,» jedesmal vormittags von II bis I Uhr und nachmittags von 4 (,,1 6 Uhr, in den, PiarrhanS jeder Gemeinde entgegengenommen Formulare zur Anmeldung sind bei de» Schnidlenern, sowie sii dem Piarrer jeder Gemeinde zu erhallen. Die Eller» der fl,,,de» werden gebeten, diese Formulare anSsüflen und bei der Anmeldn,,» mitbringen zu wollen. Die Eltern werden gebeten, die Kind« no^ Möglichkeit bei der 2lnmeldnng zu begleiten und, soiern dieflmV auswärts getauit sind, den Tauiichein niitznbringen.

Tie ic>erlichc Eröffnung des Konflrniandenunierrichiz hnd», Sonntag den 11. Oktober, statt und zwar in der Stadlkirche mittags 9'/, Uhr iür die Markus- und Aiililärgcnieind«, niz,. mittags 5 Uhr sür die Aialthäusgenieinde: in der Johannesißch! vormittags 9'/, Uhr iür die Iohannesgenreinde, »achinillags 5 ßz, inr die Lnkasgemeinde. Dazu werden nebst den Kindern befoubrr auch die Eltern, Angehörige und Paten herzlich eingeladen,

Ter Unterricht selbst beginnt Montag, de» 12. Oktober,t wird an jedem Montag und Donnerstag inr die Knaben v» 34 Uhr, für die Piädchen von 4X5)4 Uhr gehalten.

Jeden Samstag zwischen 7 und 8 Uhr werden beide flftch, geöffnet und darin bei Orgelspiel Gelegenheit zur stillen Ändo-, gegeben sein.

videlkränzchen für Schüler höherer Lrhranstalteii.

Für d,e jüngere Abteilung jede» Mittwoch von 67 Uhr, s>' die ältere Abteilung jede» Samstag von 67 Uhr im IohvniieSsael vibelsiänzchen für Mädchen au; der Zahannergemeinde.

Jeden Dienstag von 6-7 Uhr iin Johannesjaal.

wartbnrg-verein (Viezftratze 15).

Dienstag: Bibelstunde. Donnerstag: Leseabend. Eonioz: Vortragsabend.

Svangelischrr Gottesdienst.

Kirchbcrg: Sonntag, den 4. Oktober, vormittags 10 Uhr. (§«], Abendmahl inr Lollar.>

Lollar: Sonntag, den 4. Oktober, nachmUtags >42 Uhr. (8»( Abendmaifl.)

rtathollsche Gemeinde.

Sotterdlenst.

Samstag, den 3. Oktober:

RachniittagS um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gele.,ci,h«i zur heil. Beichte.

Sonntag, den 4. Okt., 18. Sonntag nach Pfingst«,^ Roscnkranz-Fcst.

Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.

, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe.

, »in 8 Uhr: Austeilung der hl. Kominunio».

, um 9 Uhr: Hochamt mft Predigt.

, um 11 Uhr: HI. Bieste init Predigt.

Nachmittags um 434 Uhr: Jungiranen-Kongregation. Nachm, uni 6 Uhr: Predigt: daraui Rosenkranzandacht mit Etjin Montag, Dienstag, Mittwoch, Donncrsiag, Freitag und Camr- tag, abends um 6"/, Uhr, ist Rosenkranz-Andacht nut Segen.

viaspora-Gottesdieast.

In Lich um 9% Uhr.

In L««bach um S>4 Uhr.

Jrraelittfche Religionsgemeinde.

Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlagel- Montag.denb., ».Dienstag, den 6. Oktober 19I(: Laubhüttenfest.

1. Tag: Vorabend: 5.4» Uhr.

Morgen»: 8.30 Uhr. Peevigt.

Nachmittags 4 Uhr.

2. Tag: Vorabend: 6.30 Uhr.

Morgen«: 8.30 Uhr. Nachmittag» 4.00 Uhr. Abends: 6.40 Uhr.

-- i i 1

' Israelitische ReligionrgeseSschaft.

Sotterdienst.

Montag, den 5., ».Dienstag, den 6. Oktober lütt, Hüttensest.

1. Tag: Vorabend 5.45.

Morgens 8.00. Predigt. Nachmittags 4.00 llhr.

2. Tag: Vorabend 6.40.

Morgens 8.00, nachmittags 4.00.

FestesauSaang 6.40 Uhr.

WochengotteSdrenst: Morgens 6.30, abends 5.30 Uhr.

Meteorologische Beobachtungen der Station GiehtL

Okt.

1914

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Höchfle Temperatur am 1.2. Oft. 19U = -f- 13 9 C.

Niedrigste » , 1.2. , 1914 = +. 6,0' ,

Niederichlaa: 0.2 mm. __ ____

Verantwortlich fürFeuilleton",Gerichtssaal" n.Vermischtes"" I. V,: A u g u st G o e tz.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

B e t r: Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche,

Wir bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß ans Grund der im Reichsanzoiger veröffentlichten Nachweisung über den SVint* Maul- und Klauenseuche vom 15, d, M, als verseucht zu gelten haben:

1. Im Großherzogtum die Kreise Darmstadt, Ben-Zl^im, D>e> bürg, Gr,-Gerau, Heppenheim, Ofsenbach, Fricdberg, Mainz, Alze»' Bingen, Oppenheim und Worms

2. Im Reichsgebiet die Bezirke Königsberg, Mlenstein, Dan" zig, Marienwerdcr, Stadtkreis Berlrrr, Potsdam, Franknirt, stet" tin, Köslin. Posen, Bromberg, Breslau, Liegnitz, Oppeln, Magde­burg, Merseburg, Erfurt, Schleswig, Hannover, Hildcsheim, Lune> bnrq, Stade, Osnabrück, Münster, Arnsberg, Cassel, Wiesbaden. Düsseldorf, Aachen, Obcrbahern, Nicderbahcrn, Pfalz, DberMll- Obeiffrankcn, Mittelsianken, Sckiwabcn, Dvesden, Leipzig, Zwickau, Neckarsieis, Jagstkreis, Donausieis, Freümrg, Karlsruhe, heim, Mccklcichura-Schwerin, Sachsen-Weimar, Mecklenburg->stro' sitz, Oldenburg, Lübeck in Oldenburg, Braunschwcig, Gotha, 4N- hali. Lübeck, Bremen, Hamburg und Lothringen.

Gießen, den 29, Sept, 1914,

Großhcrzogliches Kreisamt Gießen, vr. U singer.