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Der «leßener Anzelgee

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Erstes Blatt

M- Jahrgang

Hreitag, 25. September t9J|

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monatlich75Pf^ viertel­jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen motiatlich 85 Ps.; durch diePost L!k.2.oiertel- jährl. ausschl. Bestell^ Zeilenpreis: lokal!5Ps, auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den polit. Teil: Aug. Goey; sür .Feuilleton", .Ver­mischtes" und.Gerichts- snal": Karl Neurath; für .Stadt und Land":

Hotofimftttur b«ö Verlag der vrühl'schen Univ.-Yuch- »ns 5teiu-nuterei R. Lange, vedattion, Expedition und vrockerei: Zchulstrahe 7. Anzeigenteil: H? B-L

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger sür Oberhessen

Unveränderte Lage zu Lande. - Die Nachwirkung der Unterganges der drei englischen Panzerkreuzer.

(WTB. MrotzesSauptgu artirr, 24. Septemb. (Amtlich.) Auf dem westlichen Kriegsschauplätze sind heute im allgemeinen keine wesentlichen Er­eignisse eingetreken. Einzelne T c i l k ä m p f e waren den deutschen Waffen günstig.

Aus Belgien und vom östlichen Kriegsschauplätze ist nichts neues zu melden.

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Es ist nur eine scheinbare Waffenruhe in Frankreich eingetreten. Man darf nicht annekMen, daß die nächste große Entscheidung in einer Hauptschlacht zwischen Oise und Maas fallen werde. Denn in diesem Falle vergißt man, daß an Frankreichs Ostgrenze unsere Truppen nicht müßig geblieben sind. Die Festung Verdun wird im Grunde regel­recht belagert, und die schioere deutsche Artillerie, die seit längerer Zeit die Sperrfortlinie südlich von Verdun er­folgreich beschießt, kann plötzlich eine Lage schaffen, die mit einem Male das Schl acht c nbild verändert. Die deutschen Heere sind jetzt in der Rolle der Belagerer, und es ist an- znnehmen, daß immer mehr Kräfte hcrangezogen worden sind, uni diese Rolle wirksam durchguführen. Auch in Bel­gien ist die Lage ähnlich beschaffen. Mehrfach sind Aus­fälle aus Antwerpen blutig zurückgewiesen worden, und vielleicht kommt der Tag, wo auch dort mit einem Schlage die Luft geklärt wird. Wir leben wirklich in keiner Zeit des ruhigen und langdauernden Mwartens, und wir können nicht ermessen, an welcher Stelle der Kriegsschauplätze die nächsten Tage oder Stunden eine Katastrophe heranführcn.

Auch die blaue Göttin, die ewig bewegte, birgt in ihrem unendlichen Schoße" vielleicht gewaltige Geheimnisse, die sich uns in nächster Zeit enthüllen. War das verwegene Meisterstück des deutschen Unterseebootes ll 9 nicht ganz un­erwartet, wie ein Wetter, icher die Engländer hereinge­brochen. Das Glück hat diesen Meerbeherrschern die Kugel umaedrcht. so daß die Wellen ihre Opfer forderten. In der engüschen Presse wird vorzugsweise der Umstand beklagt, daß so viele Seeleute ihren Tod gefunden haben, während der Verlust der drei Schiffe, die ziemlich veraltet gewesen seien, nicht sehr hoch anzusetzeu sei. Aber, so sagt ein italieni­sches Blatt ganz richtig, wenn an Stelle der drei Panzer­kreuzer drei Dreadnoughts in der Nordsee gelegen hätten, wären auch sie dem Angriff des deiltschen Unterseebootes zum Opfer gefallen. Und ohne die Saat ist den deutschen See­leuten die Ernte nicht erblüht. Die deutsche Marine weiß offenbar seit Jahren ganz genau, wie sie sich im Ernstfälle der englischen Macht gegenüber zu verhalten hat, und die Tatsache, daß man in England schon vom Rücktritt des Ma- rineruinister Churchill gesprock)en hat, sprüht deutlich genug vou englischer Enttäuschung. Wie war es denn mit der englischen Strategie zur See? Niemand hat davon eine rechte Vorstellung, und ein großes englisches Blatt hat bereits die düstere Mei­nung ausgesprochen, daß die Leitung der englischen Flotte es nicht zu Wege bringen werde, den erlittenen! Schlag durch eine siegreiche Seeschlacht wettzumachen. Die Times" schlägt nun vor, die deutsche Küste mit Minen zu umlegen. Aber noch) vor wenigen Tagen hat der rede- .ustigc Minister Churchill in Liverpool vor vielen Tausen- »n geprahlt, daß die deutsche Flotte sich verkrieche, wobei 'r drohte, daß die englischen Schiffe, wenn das so weiter zehe, die deutsche Flotte auffuchen werden,wie ein Bul- wag die Mäuse in ihren Löchern sucht". Dieses Bramar-t »asieren paßt nun aber schlecht zu dem Vorschläge der .Times". Wer wird Recht behalten?

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Roch ein Bericht über den Untergang der drei englischen Kreuzer.

(WTB.) London, 24. Sept. TieDaily Mail" meldet ber den llutergang der Kreuzer folgende Einzelheiten: Aboukir" wurde im Kohlenraum von einem Tor- edo getroffen.Cressy" wurde durch den ersten ühuß nicht ernstlich beschädigt, obwohl die Explosion heftig »ar. Während die Rettungsboote ausgesetzt wurden, stand ie Mannschaft bei oen Geschützen und gab einen Schuß b auf das Periskop eines Unterseebootes, rs sich wenige Sekunden gezeigt hatte. Nachdem die Cressy"" von einem zweiten Schußtötlich"' gc- c offen war, warf die Mannschaft die Stühle und Tische »er Bord, um sich daran festzuhalten. Tie Besatzung der :ei Kreuzer zählte insgesamt 2734 Mann.

Die ttebcrlebendcn.

Sonbott,24. Sept. (WTB kkkuhtamtlich,) Aus Pm u i - : n wird gemeldet: Um 9 Uhr 15 Minuten ging cin Zug it Ucberlebenden von den britischen Kreuzern, welche nach rem Beschluß der Behörden während des Krieges in Am - Mbarn bleiben sollen, dorthin ab. 21 Verwundete, bar» iter ein Schwerverwundeter, werden in Pmniden bleiben, iter den lieberlebenden befinden sich 20 Offiziere, ein Sani- tsoffizier und ein Geistlicher.

Tie englische Furcht zur See.

(WTB.) London, 24.Sept. DieTimes" schlägt an- zlich des Untergangs der drei Kreuzer vor, diedcutsche äste mir einem Minengürtel zu umgeben, um r Feind einzuschließen.

London, 24.Sept. (WTB, Nichtamtlich.) Die eng- 'chen Zeitungen besprechen den Untergang der

Kreuzer. Sie beklagen mehr den Verlust der Mannschaften als der Schiffe, die einem älteren Typ angehörten, England müßte ebenfalls mehr Gebrauch von Unterseebooten und Minen machen.Manchester Guardian"" sagt, man dürft den Verlust der Schisse nicht leicht nehmen. Hätten englische Unterseeboote in wenigen Minuten drei Kreuzer zerstört, so hätte man das eine brillante Leistung genannt.

Das Urteil über die Tat desU 9 in Italien. Rom, 24. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die Vernich­tung dreier großer englischer Kreuzer durch ein deutsches Unterseeboot machte hier ungemein großen Ein­druck. Man gehl kaum fehl, wenn man sagt, daß dieser See- Erfolg für die Bewertung der deutschen Machtstellung durch die italienische Bevölkerung höher anzuschlagen ist, als die bisherigen bedeutendsten Landsiege. Daß die deutsche Armee die Fähigkeit zum Siegen haben würde, wurde hier ernstlich nie bezweifelt. Daß aber auch die Flotte in einer derarti­gen, England offenbar überlegenen Weise Englands Uebev- macht zu schädigen imstande ist, glaubte man hier nicht. Des­halb wird der See-Erfolg in ganz besonderer Weift cin- geschätzt und zugunsten Deutschlands gebucht. Die gestrigen Abendblätter, die die Ereignisse noch unter dem Gesichts­punkt der ersten Auslandsmcldiingen betrachten, nach welchen fünf Unterseeboote den Angriff ausgesührt haben und dabei zwei gesunken sein sollen, das Berliner Telegramm, daß nurII9"" gekämpft hat und heil zurückgekehrt ist, kam zu spät für die Abendkommentare äußern sich wie folgt: Popolo Romano"" schreibt: Für unsere Marine Hai diele Tat rnüer Berücksichtignug unserer maritimen Lage ganz hervor­ragende Bedeutung. Die Episode ist der sprmgende Pnnkt des Tages, während noch die 'Schlacht zwischen den Franzosen nnd den 'Deutschen ohne hervorstechende Veränderungen cmdauert.

Vita"" schreibt: Der Verlust dieser drei schönen Schiffe ist auch für die grandiose Flotte wie die englische fühlbar. Wer größer wie der materielle Schaden wird 'ür England der m o r a. lisch« Effekt fühlbar sein. 17 u<-»s> eboote haben diese dr Kreuzer angegriffen, weil sie nichts besseres vor sich hatten, aber sie hätten aus dieselbe Weise die stärksten Linienkreuzer angreifen und in gleicher Weise versenken können.

TieTribun a" meint: Die Vernichtung der englischen Kreuzer ganz nahe an der belgischen Mste beweist, daß die An­wendung von Unterseebooten im modernen Kriege, wenn sie von kühnen und geschickten peuten geführt werden, viel einschneidender ist als bisher, die Flotteniachverständigen glaubten. Die Höhe von Hpek van Holland ist einige hundert Merlen von der Ope- rationsbasis der deutschen Flotte entfernt. Es ist deshalb sür rms ein gewisses Wunder, daß die Unterseeboote sich so weit von der Basis entfernen nnd dabei eine so große Osieusiv- krast in den Meeresorin der Nordsee tragen konnten, der die eng­lische von der holländischen Mste trennt.

Tie russisch-englische Eifersucht.

Berlin, 24. Sept. (Nichtamtlich. Priv-Tel.) Die ,,B. Z."" weidet aus Stockholm: DieNow> o je Wre m ja" polemisiert in einem Artikel gegen die englischen Staats­männer und macht ihnen zum Vorwurf, daß England nicht seine ganze Kraft bis zur restlosen Vernich-, tung der deutschen Militärmacht einsetze Offenbar sehe England in der Erhaltung des Deutschen Reiches ein nütz­liches Gegengewicht gegen die jetzigen Verbündeten, insbesondere Rußland.

Auf eine Mine gestoßen. lWTB. Nichtamtlich.) Ein Schlepper ist am 24. September bei Grimsby auf eine Mine gestoßen und in die Lust ge­flogen, Sechs Mann von der Mannschaft wurden getötet.

Des Vorgehen des Kreuzers Emden. London, 24. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Meldung desDaily Telegraph"" aus Kalkutta hat der KreuzerEmden"" der Handelsschifsahrt im Bengalischen Meerbusen einen Schaden von 18 Millionen zu­gefügt.

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Tie militärische Lage Oesterreich-Ungarns.

Wien, 24. Sept. (Nichtamtlich.) ImNeuen Wiener Tagblatt"" schreibt ein militärischer Fachmann über die mili­tärische Lage:

Während in Galizien, von belanglosen Artilleriebeschie- ßungen abgesehen, sozusagen eine Art Waffenruhe cingr- treten ist, zeigen uns die amtlichen Meldungen aus der Drrna- Gegcnd rin höchst erfreuliches Bild der dortigen Vor­gänge. Wir erfahren jetzt, daß trotz der im allgemeinen defen­siven Kriegführimg gegen Serbien unsere prachtvollen Truppen über diesen Fluß weit ins Innere des Königsreichs eindrangen nnd in tagelangen erbitterten Kämpfen den Widerstand eines großen Teiles der serbischen HauMarmee zu brechen wußten. Aus den in dem amtlichen Bericht erwähnten Orten ist festznstellen, daß unser Heer aus Bosnien bei Zwornik die Drina über­schritten hat nnd dann ostwärts aus den Ort Krupaw vorge­rückt ist. Tie Serben hatten sich ans den Höhen nordwestlich dieses Bergstädtchens verschanzt. Als Mittelpunkt der ganzen serbischen Stellung galt der 890 Meter hohe Crnruch, genau in der Mitte zwischen Zwornik und >prupans. Immer schwieriger ge­staltete sich die Lage der serbischen Armee, immer peinlicher wer­den sür die dortigen Mackchhaber die Kontraste zwisckpm der Phan­tasie und der Wirklichkrit. Vor kurzem wurden 14 000 Mann serbischer Kerntruppen in Urmien und um Banat vernichtet Jetzt werden auf dem Gebiet des Landes selbst weit stärkere Kräfte entscheidend geschlagen. Die Cholera fordert Tag für Tag zahlreichere Opfer. Die mazedonischen Banden stören empfindlich die Zufuhr nnd der Zar ist seinen Vasallen an der Save heute genau so wenig nahe, wie den Franzosen an der Marne.

Heute dürste die Ernüchterung in Belgrad mit der in Paris wvhk bereits gleichen Schritt holten. Angesichts der klassischen deutschen Heldentat im Norden dürfen wir füglich aus jede nähere Erörterung der marittmen Herlekinaden verzich­ten, mit denen eine französische Flotte von vierzig Ern- heiten in der Wria vor ihrer Brnnnenvergistnng mif Pelagosa gegen den Leuchttnrm von Lissa Krieg führte. Die kurze amtliche Meldung sagt darüber so bezeichnendes, daß jeder Leser unschwer den dazu richtigen Kommentar sich selbst am besten zu liefern imstande ist.

Flaue Stimmung in Serbien.

Wie», 24. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) DieSüdslaw. Korresp." meldet aus Ni sch vom 17. September: Minister­präsident Paschitsch berief die Führer aller parlamen­tarischen Parteien zu einer Konferenz. Er wies ans die Not­wendigkeit hin, daß in diesem Moment eine ans allen Parteien gebildete Regierung an der Spitze des Landes stehe, und forderte die Parteichefs auf, die bisher ver­geblich angestrengte Bildung eines großen Koalitions­kabinett es zu ermöglichen. Tie Konferenz verlief er­gebnislos, da einzelne Parteiführer erklärten, erst mit ihren Parteiausschüssen beraten zu müssen. Die Versuche Pa- schitschs, das Kabinett durch die Aufnahme von Parlamen­tariern aller größeren Gruppen zu stärken, dürfte erfolglos bleiben, da auf keiner Seite Neigung besteht, dem Kabinett Paschitsch die Verantwortung für die jetzige Lage Serbiens abznnehmen. Namentlich die Fortschrittspartei sieht, daß ein vollständiges D eb ä cfe der österreichfeMidlichcn Politik der Dynastie und Paschitschs hereingcbrochen ist. Diese Ansicht wird auch im Lager der Sozialdemokraten und von vielen Jungradikalen geteilt. < (

Da in Risch die Cholera immer mehr um sich greift, verlassen sehr viele Menschen die Stadt. Es verlautet, daß der Hof und die Regierung die Uebersiedelung nach lle s küb vorbereiten. Täglich treffen in Msch große Senduivgpn vvn in russischer Sprach e erscheinenden Soldatenzeltuugan ein, welche ausschließlich Nachrichten über fortgesetzte russische, französische und englische Siege enthalten.

DieSüdslawische Korrespondenz"" meldet aus Sofia: Die Blätter stellen fest, daß das serbischcPreßbureau, das bisher von täglichen Siegesmeldungen übersprudelte, sei! einigen Tagen keine Sicgesnachrichten mehr aus- gcbe. Die serbische Heeresverwaltung habe allen Grund, enb^ sich mit dem Märchen von serbischen Siegen aufzuhören. Wenn man höre, wie es den serbischen Truppen ans dem! Boden Oesterreich-Ungarns ergangen sei, und wie ungeheuer die Verluste der Serben in den früheren 'Kämpfen an der Drina gewesen seien, dann müsse man schaudernd erkennen, wie Rußland ein ganzes Volk seinen imperialistischen Ge­fühlen hingeopfert hat.

Die Mörder des Erzherzogs Franz Ferdinand.

Berlin, 24. Sept. (Privattclcgr.) DieVoffische Zei- tung"' meldet aus Wien: Die Haupiverhandlung gegen den Attentäter Princip und Genossen findet Ende November in Serajewo vor dem Straffenat statt. Die Anklageschrift ist 500 Seiten stark,

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Paris ein Kriegshafen.

Genf, 23. Sept. Paris ist ein Kriegshafen geworden. Seit einigen Tagen bemerkt man an der Alexanderbrücke eine kleine Flottille. Sie besteht aus fünf Schlepp­dampfern, die mit Eisenblech gepanzert und be­waffnet worden sind. Die Stenermannshänschen hat man mit Hilfe von Panzerplatten in eine Art Blockhaus für das Kommando nmgewandelt. Ws Bewaffnung dienen kleine Re­volverkanonen nnd Maschinengewehre. Die Mannschaft der Flottille besteht aus Matrosen der Marine. Jeden sktach- mittag stellt sich ei» zahlreiches Publikum-auf der Mexander­brücke ein, um die Flottille manövrieren und die Mannschaft bei der Arbeit zu sehen.

Ein Steckbrief gegen Wetterte.

Colmar, 24. Sept, (WTB. Nichtamtlich.) Das Kriegs­gericht erläßt heute einen Steckbrief gegen den katho­lischen Priester nnd Redakteur Emil Wette rle aus Col­mar, welcher flüchtig' ist. Gegen Wetters wurde die Unter­suchungshaft wegen Kriegsverrats verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und ihn in das Bezirksgefängnis Kolmar oder an die nächste Militärbehörde zu weiterem Transport auszuliefern. Gleichzeitig ist das gesamte Ver­mögen, welches der Genannte besitzt, oder welches ihm später anfällt, mit Beschlag belegt worden.

Bier Millionen Paar Schuhe.

Rotterdam, 24. Sept, Englische Schuhsabri - ken erhielten Aufträge sür vier Millionen Paar Schuhe, Davon entfallen 1 600000 auf das englische Heer, 2 000 000 Paar auf die Franzosen und 500 000 Paar auf die Belgier,

38 «0« Eiserne Kreuze.

Wie die Frfft. Ztg. hört, konnten in diesem Feldzüge bis jetzt etwa 38000 Eiserne Kreuze erster und zweiter Klasse verliehen werden. Die vor dem Feinde verliehenen Orden und Ehrenzeichen können beim Tode des Inhabers den Hinterbliebene» aut deren Wunsch belassen werden. Auch ist gestattet, diese Auszeichnungen auf Wunsch der Beteiligten in den Kirchen auszubewahren.