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Ir. 222

Der «ledener Anzeiger

erscheint trifltidi, außer SoiintöflS. - Beilagen: vierinal wöchentlich OlehenerLsmiUrnbläNer;

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Erster Blatt

m. Zahrgang

Dienstag. 22. September 19H

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

BofotfonsfcnHl mid Verlag d«r Vröhl'schrn Unio.-Vuch- » Sttin&rudtrei B. Lange. Rtöoftion, Lrpeöition und Druckerei: Schulstrahe 7. Anze,qe,u«i:' H? B-L

Bezu gsvrettz: monatlich75Ps., viertel­jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigilellen monatlich 65 Ps.; durch diePosl Alk. 2. viertel» jährl. ausschl. BcsteUg, Zcilcnvreis: lokal lbPi, auswärts 2V Pseuniq. Lhesredakteur: A Goetz. Verantwortlich für beu polit. Teil: Aug. Goctz; für .Feuilleton", .Ver­mischtes" und, GerickNS- saal": Karl Neurath; lür .Stadt und Land":

Erfolgreicher Vorgehen im Westen. Vorgänge zur See.

Russische Zurcht vor hindenbnrg.

(WTB. TrotzesHauptguartier, 21. Scptcmb.) lmtlich.) Bei den Kämpfen um Reims wurden die stungsartigen Höpen von Craonncllc erobert; im Bor- hrn gegen das brennende Reims wurde der Ort r t h e u y genommen. Bei dem Angriff gegen die S p e r r- > r t s l i n i r südlich von Verdun wurde der dem Ost- nd vorgelagerte, vom französischen achten Armeekorps vcr- i-igte Cote Lorrain siegreich überschritten, in Ausfall aus der Nordo st front von Verdun tirdr zurückge wiesen. Nördlich von To ul wurden an.wsische Truppen im Biwak durch Artilleriefeuer über- scht. Im übrigen fanden heute auf dem französischen eiegsschauplatzc keine grüneren Kämpfe statt.

In Belgien und im Osten ist die Lage unvcr- adert.

Die Kämpfe in den auf beiden Seiten stark befestigten tellungen im Westen schreiten weiter fort/ und wir erhalten n unserem Generalstab nur die Meldungen über hervor- chende Geschehnisse. Während es schon vor einigen Tagen °{j, daß unser Zentrum im Vorrücken begrifscn sei, wird ate wiederum bestätigt, daß gerade hier die Bemühungen igesctzt werden, um die Franzosen mürbe zu machen. Auch blich sind diese grandiosen Ereignisse überwältigend. Man cgegcnwärtige sich den Anblick der brennenden Stadt ims, die von den Franzosen mühsam verteidigt wird, und in denke sich in die Lage der Feinde hinein, die eine Schutz- llung nach der anderen aufgcben müssen, nachdem sie his- ' überhaupt noch keine Siege erstritten haben. Unsere deut­en Truppen dagegen brennen darauf, ehr Werk zu voll­en. Sicherlich hat sich im Herzen jedes einzelnen Soldaten Ucberzeugung längst gefestigt, daß das deutsche Heer stcl- toeise etwaszurückgcsckiritten ist, nicht etwa, weil es dazu «rängt wurde, sondern weil es galt, die beste Stellung für nahende Entscheidung auszusuchen. Auch von gegnerischer ite wird bestätigt, daß der deutsche Gcneralstab klug ge- rdelt hat. So schreibt der französische Oberst Rousset in Libcrte":Das feindliche Heer nimmt eine derartig inderbare Stellung ein, daß diese ohne Bei­tel i n d eG W e l t g e s ch i ch t c ist. Die Deutschen kämpfen einem ungeheuren Abstand von ihrer Operations- sis, mit der sie nur durch eine einzige Kommuni- tionslinie verbunden sind und noch nicht einmal ekt. Die Schlacht an der Aisne wird unbedingt ein fürchler- >er Zusammenstoß werden."

Bei dem rastlosen und unaufhaltsamen Vorrücken der seren, die ihre Aufgabe, den Feind zu verfolgen und sort- hrend zu bedrängen, glänzend gelöst haben, war es ganz istverständlich, daß die Heere nicht einheitlich zu einem tschcidungskamps zusammcngefaßt waren, wie er jetzt ent- innt ist. Die Etappenlinic mußte etwas verkürzt werden a dabei wurde der strategische Vorteil gewonnen, daß die anzosen nunmehr zwei Flüsse im Rücken haben und ihre >aige Niederlage zu einer Katastrophe werden könnte. Tie ruhe darüber macht sich denn auch schon in der französi- m Presse geltend.

Von unserer Flotte hören wir heute einiges Erfrru-

0 Der deutsche KreuzerEmden" (3650 Tonuengeha.lt,

1 Mann Besatzung) von der Chinastation ist plötzlich im lf von Bengalen erschienen und hat sechs Schiffe wcgge- nmen. Der englische kleine KreuzerPegasus", der ein tsches Vermessungsschiff zerstört hatte, wurde dafür vom 'hängnis ereilt. Unser kleiner KreuzerKönigsberg"

ihn, wie die englische Meldung sagt,vollständig un- uchbar" gemacht, und es hat sich in diesem Kampfe ge­lt, das; die Deutschen bei gleichen Kampfstärken in der wrlegenheit sind.

Tic Russen graut es nun allmählich davor, daß sie Hauptmacht in Galizien stehen haben und ihre Qstsee- ietc dem deutschen General v. Hindenburg offen stehen.

Tailp Mail", eine gewiß unverdächiige Zeugin, will ihren haben, daß Hindenburg init <50 000 Mann sogar Warschau losrückc. Wenn cs sich bestätigt, das; russische resteile aus Galizien losgelöst werden sollen, wäre Hin­burg nicht nur der Retter Ostpreußens, sondern mög- erweise auch ein sehr wirksamer Helfer unserer öftcr- hischen Bundesgenossen.

wirksames Eingreifen deutscher Schiffe.

Berlin, 21. Sept. (WTB. Nichtamtlich) Nach einer teilung aus A m st e r d a m hat die englische A d m i - ität am 20. September folgendes bekannt gegeben: deutsche KreuzerEmden" von der Chinastation, der s Wochen lang ganz aus unserm Gesichtskreis verschwun war. erschien am 10. September plötzlich im Golf von galcn und nahm sechs Schiffe, versenkte fünf dsandtedassechstemitderBemannungnach l c u t t a. Der englische kleine KreuzerP c g a s u s". der Sansibar kam, zerstörte Daressalam und per te daselbst das KanonenbootM ö v e". DerPegasus" de heute morgen, als er in der Bucht von Sauschar und die Maschinen reinigte, von dem kleinen

KreuzerKönigsberg"' angegriffen und voll­ständig unbrauchbar gemacht. 25 Manu sind tot, 30 wurden verwundet.

Hierzu wird von zuständiger Stelle folgendes mitgetrilt: Bei derM ö v e" handelt es sich keineswegs um ein kampf­fähiges Kanonenboot. Es war vielmehr ein Vermes­sungsfahrzeug ohne jeden Kampfwert. Bei Be­ginn des Krieges ist es als für die Kriogsführung wertlos abgerüstet worden. Der englische Leine .KreuzerPega- s u s" hat eine Armierung von 8 Stück 10-Zentimeter» «chnelladekanoncn, während unser kleiner KreuzerKö­nigsberg", denn um diesen handelt es sich in dem vor­liegenden Falle, eine solche vvn 10 Stück 10-Zentimetcr- Schnelladekanonen hat.

Die englische Admiralität macht weiter be­kannt: Ein englischer HilfskreuzerCarmania" hat am 14. September einen bewaffneten deutschen Dampser ver­senkt, vermutlich denCap Trafalgar" oder dieBerlin", nach zweistündigem Gefecht. DieCarmania" hatte neun Tote. Zu dieser Londoner Meldung wird von zuständiger Stelle bekanntgegeben: S. M. HilfskreuzerCap Trafalgar" ist am 14. September in der Näh« der brasi­lianischen Küste nach heftigem Kampfe mit dem englischen HilfskreuzerCarmania" nntergegangen. Die Besatzung wurde durch den deutschen DampferEleonore Woermann" gerettet.

Schließlich macht die englische Admiralität fol­gendes bekannt: In der Nacht vom 14. zum 1b. September versuchte ein deutscher Dampfer auf dem Kamerunfluß das englische KanonenbootD w ar f" durch eine Bombe zu ver­senken. Der Versuch mißglückte, der Dampfer wurde erbeutet. Am 16. September versuchte ein anderer deutscher Dampfer denDwarf" zu rammen. DerDwarf" wurde mrr wenig beschädigt, der deutsche Dampfer vernichtet, ebenst« zwei Boote mit Explosionsmitteln.

Nairobi, 21. Sept. (WDB. Nichtamtlich.) Der bri­tische DampferKavirondo" brachte zweideutscheHan- delsbowte auf dem VkLoria Njansa See zum Sinken. Der deutsche Darnpfer,,Muanza" griff am 15. September den britischen DampferWinifred" an, welcher im Begriff war, in die englische Karungn Bai einzufahren. Der Winifred" zog sich zurück und kehrte später zusammen mit demKavirondo" zurück Er traf in Karungn, ohne Wider­stand zu finden, ein.

Eine Kritik des Verhaltens unserer Flotte.

Kristiania, 21. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Ein be­kannter norwegischerAdmiral veröffentlicht imAs- tenposten" eine längere Betrachtung, in der er zu dem Eck- gebnis kommt, die von der deutschen Flotte gewählte Fleet in being"-Taktik sei die einzig richtige. Jedes andere Auftreten wäre, wie die Verhältnisse liegen, unsinnig, da Deutschland auch zur See eine Front nach zwei Seiten habe. Die Taktik mit dem Mrdostsee-Kanal biete die größten Vor­teile den Gegnern gegenüber; dies würde sicherlich die nahe Zukunft beweisen.

Unter dem AusdruckFleet in being-Taktik", der sich in deutschest Uebersctzung nicht genau wiedergeben läßt, ist zu verstehen eine Taktik, die aus dem Einfluß beruht, den eine starke, kampfkräftige Flotte lediglich durch die Tatsache ihres Vorhandenseins auf die Kriegführung ausübt. Der Ausdruck ist erstmalig von dem englischen Admiral Torrington im Jahre 1690 angewandt worden.

hindenburg wirkt!

Berlin, 21. Sept. (Priv.-T.) DieVoss. Z." meldet aus Stockholm: Die LondonerDaily Mail" hat Nachricht aus Petersburg, daß man dort außerordentliche Maßnah­men trifft, um den General v. Hindenbnrg aufzuhalten, dermit 750 000 Mann schon auf russischem Bo­den st e h e, bereit, die Offensive zu ergreifen und a u f Warschau zu marschieren. Hierdurch wäre man genötigt, einen beträchtlichen Teil von den in Galizien gegen die Lesterrcicher operierenden russischen Armeen gegen v. Hin- dcnburg zu senden.

* . *

Tie Schlacht vor Reims.

Berlin, 21. Sept. Der Pariser Korrespondent der LondonerEvcning News" meldet aus Rotterdam;

Wir hörten in Epernay, daß die Deutschen seit drei Tagen Reims beschossen. Von den Reims beherrschenden Zügeln war dies ein entsetzlicher Anblick. Die Türme des Toms «varen in Rauch gehüllt. Eine Granate plante über den Häusern. Als ich in die Stadt kam. war sie verlassen und die Straßen leer. Man hörte den verschiedenen Ton der französischen Batterien südlich und den der deutschen nördlich der Stadt. Ein heftiges Artillerie­duell war im Gange. Ich kletterte aus einen Turin. In einem Halbkreis sah man am Horizont die feindlichen deutschen Bat­terien. Ihre Granaten sielen aus eine Fläche von 1'/. Quadrat­kilometer in der Umgebung der Stadt, oder weiter an die fran­zösischen Truvven, die dort warteten, bis die Artillerie ihnen den Weg bereiten würde. Die Artillerie wurde immerfort ver- ftärfr, angeblich ancki durck «chi-wgtschütze. Biele Grar.eiten ii.len auch in die innere Stadl. Der T o in, in dem nian verwm:detc Deutsche aus Stroh gelegt und aus dem man die Rote-Ureuz flagge ausgepslanzt halle, wurde geschont. Im ganzen wurde

während der dreitätigen Beschießung der Dom achtmal getroffen, der angerichtete Schaden ist aber sehr gering.

Rotterdam, 21. Sept. Aus Berichten der Parrier Blätter geht nick Unzweideutigkeit hervor, daß die deutschen Truppen sowohl am linken französischen Flügel wie auch bei Reims wesentliche Teilerfolge erstritten haben, die noch fortschieiten. Die allgemeine Stimmung in Paris beginnt ziemlich niedergeschlagen zu werden.

Die militärische Lage im Westen.

(WTB.) Berlin, 21. Sept. Zur militärischen Lagt wird demBerl. Lokalrnz." von seinem militärischen Mib- arbeitel geschrieben:

Wie aus den Mitteilungen des Großen Hauptquartiers hervor» geht, war das französische Vordringen bereits in den letzten Tagen erlahmt. Jetzt sehen wir den langen BiNr.nungskamp; plötz­lich zrrm Positionskampf werden, wie wir chn in den Ge­fechten am Liga'-Fluß und bei Mulden gesehen haben, oder im Balkanksieg an der Tschataldscha-Linie. Die Rich­tigkeck dieser Auslegung gehl umso deutliche;' daraus hervor, daß französische und deutsche Meldungen in gleicher Weise bei dem Gegner die Stärke der Erdwälle betonen. Bei einem Angriff auf derartige Stellungen ist es zunächst notwendig, eine schwache Stelle ausfindig zu machen. Was nun die Stellung der beiden Armeen anbelangt, so ist die der deutschen Armee die günstigere. Unsere rückwärtigen Verbindungen sind bis zu dem Punkte verkürzt worden, der es möglich machte, unser Riesen- heer mit allen für das Leben und für den Kampf nötigen Mitteln zu versehen. Dieses Gefühl der mate­riellen Sicherheit ist von unberechenbarem Einfluß In den lauge hingezogenen Kämpfen such uusere Stellungen außer­dem auch vvn .strategischem Gesichtspinckte aus vorteilhaft. Der Feind hat jetzt zwei Flüsse hinter sich, Flüsse im Rücken haben solange nichts zu sagen, wie man sich seines Erfolges sicher fühlt. Sie üben aber einen höchst beunruhigenden Einfluß aus, sobald dieses Gefühl der Sicherheit ins Wanken kommt. Daß dieses aber in dem französischen .Heer der Fall ist, kann nach der Umsfinrmung in der tranzösißhen Presto nicht liezweiselt werden. Wird die französische Armee nun durch die deutsche Armee zum ?lbzug nach Paris gezwurrgen, so muß sie unter den Augen und unter den GeschützMündimgen des vvn neuem durch Verstärkungen belebten ltzcgners die Aisne und Marne passieren. Beide Flüsse sind durch anhaltenden Regen im Steigen begrissen. So ist es denn die^lussicht der Franzosen, in langen Heeressäulen die Brücken papieren zu müssen, eine Aussicht, die ivahrhasi für sie nicht erfreulich ist.

(WTB.) Berlin, 21. Sevt. Wie deinBerl. Lokalanzeiger"" aus Genf berichtet wird, wurde General Pau zur Organisierung von Hilfskorvs nach deni Süden Frankreichs entsandt. TerBerl. Lokalanzeiger" bemerkt dazu: Diese Rachricht ist nicht, ohne Interesse. Wir wissen, daß Frankreich nicht nur alles Menschenmaterial herangezogen hat, auf das es gesetzlich Anspruch haben könnte, sondern es hat auch die von den Aushebungskom­missionen als unbrauchbar Bezeichneten zu einer nochmaligen ärzt­lichen Untersuchung beordert. Wenn nun General Pan ganz nach der Art gcivisser einflußreicher Männer im Jahre 1870 und An­fang 1871 Hilfskorvs in Südfrankreich organisieren wlll, so ist das ein verstärkter Beweis dafür, daß man in Frankreich die Lage als sehr ernst betrachtet,

Berlin, 21. Sept. Wie Minchener Blätter berichten, sollen bayerische Offiziere festgestellt haben, daß bei den Kämpfen in Frankirich aus sicher«!Verstecken heraus aus bmierrsrhe Truppen mip Stahlpseilen geschossen wurde.

Ein schwedischer ?irzt über die Kampfesweise der Feinde.

Berlin, 21. Sept. (W. B. Nichtamtlich.) Der in mM- zinischen Kreisen wohlbekannte schwedische Arzt Dr. E k g r e n er­stattete über seine Beobachtung an deutschen Verwundeten folgenden Bericht: Zurückgekommen von ineincr mit amtlicher Er­laubnis unternommenen, kurzen Reise, die mich von Berlin auch nach Frankfirrt a, M. und der Festung Mainz führte, um in Deutschland einige Lazarette zum Studckim der Verwundeten zu besuch«!, halte ich es sür meine unabweisbare Pflicht, zu berichten, daß 'ich sowohl in den Krankenhäusern Frankfurts :oie in dem Festungsgarnisonlazarett in Mainz verwundete deutsche Soldaten gesehen und untersucht habe, der«! Verletzungen 7erarng schwer waren, und lxwcn Wunden mit einer lleinnr, sowohl Einschuß» wie Ausschußöfsnung, und gewaltigen exvlosionsöhnlichen Zer­störungen im Innern des Wrmdkanals fclbft, einen so eigenartigen Charakter trugen, daß man mit einer an Sicher heit gren­zenden Wahrscheinlichkeit annchmen kann, es seien in diesen Fällen stumpl gemachte und sogar ausgehöhlte Proiektile oder sogenannte Dum-Tum-Gcschosse völker- reckcksnndrig vcrw«tdet worden. Aus welche Entfernung die Schüsse abgeseuert worden sind, spielt ja erfahrungsgemäß eine große Rolle. Auch ist die Frage von Querschüssen ja von einem gewissen Gewicht, doch dürfte sie in den obengenannten Fäl­len kaum von größerer Bedeutung sein. Das mir in einem Falle (Stadt. Krankenhaus. Sachsenhausen) gezeigte Rüntgenbild legt auch meiner Ansicht nach sür die deutliche Einwirkung der im Jnnern der Wunde slattgesundcuen Explosion ein beredtes Zeugnis ab. Aichcr- dem sei erwähnt, daß eine Reihe von vcrivundcteu deutschen Sol­daten mir bei derselben Gelegenheit ossen und sieiwillig crllärrcn, t- sie auf den sranzösischen und belgischen Schlachtfeldern bei den gefallenen Feinden und mich sonst Dum Tum-ltzescho>ie vorgestunden hätten. Ja, ein bei einem nächtlichen -virm- angrif) bei V i t r y schwer verwundeter Landwehrmann gibt sogar mit Bestimmtheit an, bei Montmedn eine ganze .Hilfe voll von im allgemeinen in verschnürten, französisch g«temvcllcn Paketen verpackte Patronen mit Dum-Tnm-Geichossen geiehcn zu haben. Er will auch eine Handvoll davon mitgenommen und in ieinen Tornister gesteckt hclüent dieser ging ihm aber im Eampfgetümmek verloren. Seine eigene Verwundung stamnil angenicheinlich von einem Tum-Dum-Geschosse l«er In meinem Besitz ist auch gegen­wärtig ein mir von einem anderen Verwundeten g«'ck^nktes. kleines Tum Tnm-Geschoß, das von ihnr am 9. September bei Bitrn aus einem von einem anfsallcnd großen Revolver. eines gefallenen französischen Offiziers herausgelgock wurde. Dieses Gejckzoß seist