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Starkcnburg und Nhtinhrssen.

D a r tu ft a b t, 15. Sestt. Ein Darmstädter Wohltäter nicht genannt sein will, hat bei der Hoftheater-Hanpt- se für 1000 Ml. Plätze abonniert, die den in rmstädtcr Lazaretten verpflegten, wiedergenesenen deut -n Soldaten zur Verfügung gestellt werden sollen. Tic neraldirektio» hat mich ihrerseits angeordnet, daß weitere itze zum gleichen Zweck cmgetviesen werden und wird wdies einige Vorstellungen eigens für unsere Kricqer anstalten.

Darmstadt. 15. Sept. Die G r o ß b e r z o g i n bat den insch geäußert, zu ihrem bevorstehenden Geburtstage keine um en spenden zu erhalten. Tie hohe Frc», würde es aber >dig und dankbar begrüßen, wen» die daiür in Aussicht ge- umeueu Beträge dem Note» Kreitz überwieset, ivürdeu.

Kreis Wetzlar.

-Wetzlar, 16. Sept. Aui den, Ererziervlatzc unserer terolfszierschule an der Frankfurter Straße soll ein Gesanaeneu- r eingerichtet werde».

Hessen-Nassau.

,er

vFrrnklnrt a. M.,. Sept. Tie gemischte Kriegskommisssou Magistrats hat beschlossen, 50 000 Mark zur Unterstützung der »kleidenden in d e r P r o v i u z O st p r e u ß e » zur Per- unq zu stellen. Für Notstands arbeiten für Frauen wurden 100 Mk. vorselmstweiie bewilligt. Ten zurückgebliebenen Familieu- gltedern im Felde stehender städtischer Arbeiter >var bisher zu geictzlichen Reichsunterstützung so viel zugelent worden, daß ProzeM des den, Arbeiter zuleizl gezahlten Lohnes erreich, rden. Für die Folge erhält die Frau kür sich und jedes Kind e weitere Zulage von ,e 5 Mk., jedoch ioll die Gesanitleilluug die Familie 75 Prozent des dem Arbeiter zuletzt gezahlte» Lohnes st übersteigen.

** Tageskalender für Donnerstag, den 17. Sevtember: udergarte n-B e rein: Nachmittags 3 Uhr iinPbilosophen- lde: Kinderiest der verschiedenen Kindergärten, einschließlich egskindergärleu.

Gictzcner Strafkammer.

Bietzen, den 15. Sept. 1914.

Turch liederlichen Lebenswandel untcrgckommen ist die Dienstmagd Emilie B. aus Gedern. Die. je hatte als Folge davon ein außereheliches Kind geboren, das allein zu unterhalten hatte. Dieser Unterhalt, der sie fast en ganzen Verdienst kostete, ist ihr mit der Veit und besonders halb, west sie öfter ihre SteUcn wechseln mutzte und schließlich lcnlos war, lästig und schwer geworden. Am 22. Juni d. Js. ,r die Angeklagte von Berstadt, wo sie sich: damals her ihren/ lern aushielt, nach Friedberg, holte ihr Kind, das damals Krankeuhause dortselbst nntergebracht war, mid legte es in der chtung nach Ockstadt zu ins Feld, in einen Wcizenacker, trotz- n vorher ein Gewitter niedergegangen und es naß und kalt r. Tic Angeklagte gibt an. sie habe sich nur ihres Kindes ent- igen wollen, sie habe gehasst, daß jemand dasselbe finden und t seiner aratcfimcn werde. Den Tod des Kindes habe sie nickst beisüh en wollen, das kann ihr auch nicht nachgewiesen werden, is Gericht erkennt aus § 221 St.G.B. aus eine Gefängnisstrafe x einem Jahr. Zwei Monate und drei Wochen Untersnchnngs- jt wurden der Angeklagten ausgerechnet.

Drei nette Bürsch'chen un in Person des 15jährigen Robert M. ans Gießen, jetzt in nmgserziehung in Gräfenhansen und des 16jährigen Otto G. s Gießen, sowie des Schülers Ernst G. zu Gießen vor Gericht.

hotte Gelder, die ihm von Verwandten anvettraut waren, zu oeren als den bestimmten Zwecken verwendet, indem er sie für , behielt und Näschereien und andere Sache»- dafür erwarb. Er : auch von einer Quittung, von der er ivutztes, daß sie deck to G. hergestÄlt hatte, Gebrauch gemacht und sich auf Grund -selben Geld verschafft: ferner hat er in einer Wirtschaft eine iisenbüchsc gewaltsam geöffnet und daraus 13 Pfennig ent- ndct. In andere» Geschäften wurde von ih»> Butter und Wurst chwindelt Otto G. ist der Dehlerei und Beihilfe zur Urkunden- schung überführt. Gegen Ernst G. ist nichts bewiesen. Letzterer rdc freigeiprochen. R. M. erhielt 3 Mon. Gesängnis und O. G. Wochen Gefängnis. Der Robert M., dessen Erziehung erheblich nachlassigt ist, ist der Rädelsführer gewesen. Bon dem nnter- lagenen Geld soll er sich eine ganze Bibliothek gbenteuerlickzer imane. einen Dolch und einen Revolver angeschafst und bcab- tigt haben, dnrchzugehen. Diese Verhandlung gibt aufs neue eine lehrung für Eltern, den Lesestoff ihrer Kinder zu bcaussichtigen d sie mit guten Büchern zu versehen.

Verworfen

irde die Berufung des vielfach vorbestraften Ludwig Sch. aus -eiensecn gegen das Urteil Großh. Schöffengerichts Laubach, s ihn wegen Bettelns zu einer Daftstrafc von zwei Tagen ver­teilt haste,. west er trotz ordnungsmäßiger Ladung zum heutigen ermin nicht erschienen ist _

Amtlicher Wetterbericht.

Oesfentlicher Wetterdienst, Gießen. Wettcraussichten in Dessen am Donnerstag, de,, 17. Sept. 1914: nldaner der besiehenecn Witterung: wolkig, doch meist trocken, nid« ans westlichen Richtungen.

Letzte Nachrichten.

Eine vaterländische Feier in Darmstadt.

(rb) Darmstadt, 16. Sept. Eine vaterlcindi- he Feierstunde war auf Veranlassung unseres Ober- irgermcisters Dr. Glässing im .Hinblick auf die anßerordent- che Zeit veranstaltet worden. Sie sollte unter freiem Him- el auf denl großen Sportplätze in der Nähe des Böllenfall- rs ftattfiriben; da aber das ungünstige Wetter dies nicht iließ, mußte die Feierstunde in dem größten Saale der ladt, dem Tnrnhallcnsaal am Woogsplatz stattfinden. Der udranq ^des Publikums war so gewaltig, daß ein

starkes Schutzmannsausgebot schon lange vor Beginn die herbeiströmenden Massen abwehren mußte. Der Feier wohnten die G r o ß h e r z o g i n mit der

Prinzessin Friedrich Karl von .Hessen, die Mi­

nister Dr. Braun, von Hombergk und die Spitzen der Militär- und Zivilbehörden bei. Die breite, über 500 Per­sonen fassende Galerie war mit starken Abordnungen der hiesigen Regimenter dicht besetzt. Nachdem der Hoftheater- chor die Feier in stimmungsvoller Weise mit dem herrlichen Gebet während der SchlachtVater ich rufe dich" von C. M. v. Weber eingeleitet, erschien der aus seiner früheren Tätigkeit als Pfarrer an der Stadtkirchc hier in bestem Andenken stehende derzeitige Rektor der Landes­universität Gießen, Pros. Dr. Eck, um in eu»er tief empfundenen, die Herzen packenden Ansprache seinen wahrhaften vaterländischen Empfindungen in wuchtigen Worten Ausdruck zu geben. Er sei der Aufforderung gern gefolgt, aber nicht, um einen abstrakten Vorträg zu halten, sondern um der Residenzstadt die Grüße der Landesunivcrsität zu entbieten. Aim Grüßen fühle er nnter den jetzigen Verhältnissen den lebhaftesten Trieb: Er grüße die Greise im Sikberhaar, er grüße die hinaus- ziehenden jugendlichen .Helden, und auch die Frauen, denen vielleicht bei ihrem großen Schmerz nicht immer die ganze Bedeutung unseres nationalen Aufschwunges gegenwärtig sei. Der Grund für das Bedürfnis nach brüderlichen Grüßen sei das Gefühl des einigenden Bandes des gemeinsamen Vaterlandes: Das ganze Deutschland soll es sein! Ter Red­ner beantwortet darauf die Frage, ob wir ein Recht haben, diese Ströme Blutes jetzt am Altar des Vaterlandes zu opfern, in fesselnder Darlegung dahin, daß das deutsche Volk, wie kein anderes, von einem alles überwiegenden Pflicht­gefühl beherrscht sei, einem sittlichen Willen, alles zu opfern, um zu siegen, der identisch ist mit deni Glauben an einen lebendigen Gott. Die zündenden Worte des jngendfrischen Vortrags fanden in der begeisterten Versammlung rauschen­den Widerhall, und blitzschnell vereinigte sich die ganze Zu­hörerschaft zum mächtig durch den großen Raum rauschen­den Gesang vonDeutschland, Deutschland über alles", wo­mit die weihevolle Vatcrlandsfeier ihren Abschluß fand. Tie Großherzogin nahm darnach Gelegenheit, dem Redner des Abends ihren Dank und Anerkennung anszndrllcken.

Die deutsche Zuversicht.

Berlin, 16. Sept. Tie Nachricht von dem Teilerfolge der deutschen Massen im Westen wird von der Mehrzahl der Blätter als Beweis dafür angesehen, daß unsere Zuversicht auf einen end­gültigen Sieg unserer Waffen nicht getäuscht werden wird. Da sich die Schlacht über eine breite Front erstreckt, so sei damit zu rech­nen, daß die Kämpfe erst nach einer Reihe von Tagen zu einem Abschluß führen werden.

Die Beschäftigung der Kriegsgefangenen.

Berlin, 16. Sept. In derTägl. Rundschau" tritt Dr. Dieckmann dafür ein, daß die Kriegsgefangenen in den Dienst der Landeskultur gestellt werden, insbesondere in den der Moorknltur.

Deutsche Verwaltung in Lüttich.

Berlin, 16. September. DasBerl. Tageblatt" meldet aus Amsterdam: ImAllgcmeen Handels blad" macht ern hollän­discher Industrieller, der viele Geschäfte'in Lüttich hät, MittÄlnng über die dortigen Zustände. Er sagt: Von der deutschen Verwal­tung an Lüttich sind alle möglichen Vorkehrungen getroffen wor­den, um das Gewerbe aufrecht zu erhalten. IN vielen Fabriken wird fortwährend gearbestet und die Verhältnisse der Arbeiten haben sich daher schon gebessert. Mir selbst hat die Verwaltung alle wünschenswerten Erleichterungen gewährt.

Die von Franzosen verschleppten Deutschen im Elsaß.

Berlin, 16. Sept. DemBerl. Tagcbl." wird ans Straß­burg gemeldet: Die von den Franzosen fortgebrachten Frauen und Kinder deutscher Zollbeamten aus Saales sind aus deutsches Ein­greifen hin freigelassen worden, doch leiden sie noch seelisch stark unter der unwürdigen Behandlung durch die Franzosen und unter den erlittenen Strapazen: ein 5 Jahre altes Kind ist ihnen er­legen. Eine Frau schildert in derStraßburger Post" ihre Leidcns- zeit, die bei St. Dienz begann. Unterwegs begegneten ihnen etwa 14 französische Armeekorps. Von Disziplin war wenig zu spüren. Die Offiziere hätten die Frauen beschimpft. In St. Dieuz wurden die Frauen ins Gefängnis geworfen, wo sie 16 Tage in unglaub­lichem Schmutz ohne die geringsten hygteinschen Einrichtungen zubringen mußten. Zu ihnen wurden fortwährend andere deutsche Frauen gebracht, die ebenfalls während des Transports eine Leidenszeit durchzumachen hatten.

Das Hunnen geschwätz der Engländer.

Berlin, 16. Sept. DieBoss. Ztg." schreibt gegen Sir Edward Grey: Der englische Gesandte im Haag schilderte die deutschen Truppen als völlig demoralisiert. Alle eng­lischen Staatsmänner pflegten sonst ans gute Lebensart zu halten, aber es scheint, als ob der Krieg in Downingstreet schon bei den Sitten der Staatsmänner arge Verwüstungen angerichtet hat. Ein Volk, das seine moralische Kraft gezeigt hat, wie das deutsche Volk bei seiner jüngsten Erhebung, das diese Kraft jeden Tag aufs neue bestätigt, kann nur von eitler und hohler Schmähsucht als demoralisiert bezeichnet werden. Bedarf es einer Widerlegung des Borwnrjs, daß deutsche Soldaten sich der Trunksucht hingeben, da in der ersten Verordnung nach dem Ausbruch des Krieges das Ver­bot des Alkvholgennsses war? Herr Grey beruft sich auf die Worte des Kaisers vom 21. Juli 1900:Pardon wird nicht gegeben. Gefangene werden nicht ge­macht." Ist aber in Wirklichkeit die deutsche

Kriegsfiihrung in China grausam gewesen, wurde kein Par­don gegeben? Sind keine Gefangenen gemacht Ivvrdm? liebersieht Herr Grey, daß jetzt 300 000 französische, russische und englische Gefangene sich auf deutscheni Boden der besten Verpflegung erfreuen, was sich mit der Kriegführung der ^.Barbaren" eigentlich nicht vereinbare» ließe, Greh hätte der Anklagen eingedenk sein können, die gegen die englische Kriegführung in allen Erdteilen, insbesondere auch bei der Vergewaltigung der Buren erhoben worden sind. Auch lvird ihm nicht verborge» sei», daß die jetzt in diesem Kriege verwendeten Tnm-Dum-Geschosse, von Engländern erfunden, in der englischen Staatsfabrik bei Kalkutta her­gestellt und auch von englischen Truppen in diesem Feld­züge verwendet worden sind. Wer im Glashause sitzt, soll nicht mit Steinen iverfen.

Die Städte Wien und Berlin.

(WTB.) Wien, 15. Sept. (Nichtamtl.) Bürgermeister Weiskirchner hat an den Berliner Bürgermeister Reicke fol­gendes Schreiben gerichtet: Es ist wohl selbstverständlich, und ich erfülle nur einen Akt der Höflichkeit, wenn ich Ihnen, hochverehrter Herr Bürgermeister, mitteile, daß infolge der über uns hereingebrochenen ernsten Zeiten der von der Wie­ner Gemeindevertretung für Ende dieses Monats beabsich­tigte Besuch Berlins unterbleibt. Hofscn wir im Vertrauen auf Gott und unsere verbündeten tapferen Armeen, daß cs gelingt, unsere gemeinsamen Feinde zu bezwingen: dann werden wir zu unseren lieben Freunden nach Berlin eilen und ihnen die treue Bruderhand drücken. Möge der Allmäch­tige unseren Massen seinen Segen spenden.

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Hanau, 15. Sept. lPrivattelegramm.) Die Stadtverord­netenversammlung hat beschlossen, daß sich die Stadt Hanau an der Kriegsanleihe mit einer halben Million beteiligt, die Ttädt. Sparkasse in Hanau mit einer Viertelmillion. Für die Notleiden­den in Ostpreußen wurden 2000 Mark bewilligt.

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Neue Zchlachten bei Lemberg.

Wien, 16. Sept. Ans dem Kriegspresseguartier wird amtlich gemeldet:

In der H u tz w a ist eine Kriegslage geschaffen, die es ermög- - lickt, zu einem Angriffe gegen die in Ostgalizicn eingebrochenen sehr starken russischen Kräfte vorzugehcn. In Erkenntnis der Notwendigkeit, unsere nach den Gefechten östlich von Lemberg zurückgezogene Armee zu unterstützen, erhielt die in der Schlacht her K o m a r o w siegreich gewesene Armee den Befehl, gegen den geschlagenen Feind nach kurzer Verfolgung nur nnter- geordnete Kräfte zurückzulassen, das Gros aber in dem Raume Narol-Mhnow zum Vorrücken in der der bisherigen Angrisss- richtung fast entgegengesetzten Direktive Lemberg zu gruppieren, was schon am 4. September durchgcführt war. Die Russen schie­nen nach dem Einzüge in die ihnen kampslos überlassene .Hauptstadt von Galizien einen Flankenangriff in der Richtung Lublin vorzuhaben, wobei sic unsere hinter der Grodekcr Kreislinie zurückgesührte Armee wohl vernachlässigt anzutreffcn glaubten: indessen hatte diese Armee bereits in die zu erwartende Schlacht unserer nun von Norden gegen Lemberg anrückendcn Ar­meen einzugreifen. Am 5. September war letztere Heeresgruppe bereits über die Bahnstrecke Rawaruska-Hvryntek hinaus­gelangt, während sie weiterhin mit dem linken Flügel sich im Raume: von Rawarnska behauptete, schwenkte sre mit dem rechten Flügel j am 6. September bis Kunriki und trat am 7. September in einen ernsten Kampf mit den stark nordwärts vorge­schobenen feindlichen Kräften. Mit Tagesanbruch des 8. September begann ans der70KilomcterbreitcnFront KomarowRawarnska unser allgemeiner Angriff, der bis zum 11. September durchaus erfolgreich, na­mentlich ' am südlichen Flügel, nahe von Lemberg, herangetragen worden ist. Trotz dieser Erfolge ist es notwendig geworden, eine neue Gruppie­rung unseres Heeres anzuordnen, weil sein N o r d - flügel bei Nawaruska bedroht war und irische, weit über­legene russische Kräfte sowohl gegen die nordwärts Krasnik kämst sende Armee als auch in dem Raume zwischen dieser und den Schlachtfeldern von Lemberg vorging. In den schweren Kämpfen wa­ren am 10. Sestt. die Erzherzöge Armeekommandanten Friedrich und Karl Franz Joseph bei den dort angreifenden Divisionen. In allen bisherigen Schlachten und Gefechten haben unsere braven nun schon seit 3 Wochen ununterbrochen kämpfenden Truppen auch vor Lemberg ihr bestes geleistet und ihre Bravour und Tüch­tigkeit abernmls erwiesen. In der fünftägigen Schlacht hatten beide Teile schwere Verluste, namentlich, ber Nawaruska wurden mehrere Nachtangriffe der Rus­sen blutig abgeschlagen. Die gefangenen Russen, darnn- ter viele Ofsiziere, ivurdcn in Massen eingcbracht. Aus Ausweisen unserer leitenden Etappenbehörden geht hervor, daß bisher 41000 Russen und 8000 Serben in das Innere der Mo­narchie abgeschoben worden sind. Bisher wurdeir 300 Feld­geschütze im Kampfe erbeutet. Resümierend kann hervvrgchvbcn werden, daß unsere Armee bisher in aktivster Weise und helden- müllg kämpslc und dem numerisch überlegenen, tapferem und hart­näckig kämpfenden Feind entgegentreten konnte.

Der stellvertretende (Eljef des Gcneralstabes vonHöfer, General-Major.

Obst Versteigerung.

Die Gemeinde Sich versteigert ihre diesjährige nche Obsternte, feinste Tafel- und prima Mirtschafts- pfd, sowie Birnen, Montag, den 21. l. Mts. V» Uhr vormittags beginnend an, Waldcingang a der Hattenröder Straße und anschließend hieran n der Nonnenröther Straße. »15,0

Lich, den II. September 1914.

Großherzvgliche Bürgermeisterei Lich.

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