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b Schokolade erstand, die er an seine Husaren, wie sie gerade begegneten, verteilte. Ms er den Bahnsteig der betrat, begegnete ihm ein weinendes junges Mäd- i, das sich gerade von seinem Verlobten verabschiedete, >er Mädchen," meinte der Prinz,iveinc doch nickst, in dein Schatz in den Krieg zieht. Ich habe mein Mäü- i auch daheim lassen müssen, denn die Mädchen können doch nicht gegen die Franzosen schicken," Ein Wolff- s Telegramm meldet von oem Prinzen nod) folgendes: Herzogin Luise von Baden hat vvn dem Prinzen ach im Vvn Preußen folgendes Telegramm erhalten: rrch Gottes Gnade war es mir vergönnt, im Sckirapncll- ,>r für unser geliebtes Vaterland verwundet zu werden, kannst Dir denken, wie stotz ich bitn, Das ..Eiserne uz 2. Klasse wird mich stets an diesen schönsten Tag nes Lebens erinnern. Dein dankbarer Großneffe rchim," Prinz Joachim ist nach neueren Nach- ,ten in Berlin eingetroffen, und zwar aus einem Lazarett Menstein, wohin er nach seiner Verwundung gebracltz cde,

** Vom Reserve-Regiment 116 ist verwundet ückgekvmmen Hauptmann Bader,

** Wieder ins Feld gezogen. Von unfern Vcr- ndeten sind am Samstag ca, 30 Mann als geheilt und cäftigl wieder ins Feld gerückt.

** Erbeutete Geschütze, Die Großh. Provinzial- ektion hat sich in Verfolg von auch in Nr, 212 unseres tttes zum Ausdruck gebrachten Wünschen an das stell­tretende Kommando des 18, Armeekorps mit der Anfrage oendet, ob es nicht zu ermöglichen >väre, daß einige er- tete Geschütze nach Gießen kämen. Wie uns nun mitgetcilt d, ist hieraus vom General-Kommando die Nachricht ein- angen, daß dem patriotischen Wunsche um Ausstellung i solchen Geschützen in Gießen zurzeit leider noch nicht sprochen werden könne, da bisher auch in Frankfurt noch ne feindlichen Geschütze angckommen wären. Der Wunsch rde aber Berücksichtigung finden, sobald erbeutete Geschütze süabar seien.

** Vom Roten Kreuz Gießen wird uns ge­rieben: iSki der Abrechnung für August ergab sich sol­ider Verbrauch an Naturalien bei der Verband- und Er- schungsstelle des Roten Kreuzes am Bahnhof für die durch- scnden Truppen und die deutschen Verwundeten: Laib Nwarzbrot 1631 Stück, Wecke 4600 Stück, Wurst 975 Kilo, ffee 209 Kilo, Milch 390 Liter, Kartoffeln 250 Mo, Boh- 60 Mo, Erbsen 3 Kilo, Kakao 10 Kilo, Zucker 254 Kilo, er 2601 Stück, Tee 15 Kilo, Schokolade 8 Kilo, Butter- atz 190 Kilo, Salz 4 Kilo, Zigarren 10800 Stück, Post- cren 32 500 Stück, Pfeffer 1 Kilo, Nelken 1 Kilo, Reis Silo, Hascrslocken 5 Kilo, Bouillonwürfel 100 Stück, aggiwürfel 68 Stück, Malzkasfec 193 Kilo, Dörrfleisch und »eck 46 Kilo, Zitronensaft 157 Flaschen, Zwieback 26 Kilo, ** Deutsche F e l d p o st. In Ausführung einer Post- sörderung mit Kraftwagen ist am 9, bei Villcrs Cotterets südwestlich von Soissons ein Sohn des Fabrikdirck- cs Ehrhardt aus Zella St, Masii, der sich mit einer ößeren Zahl Postautos aus den Kriegsschauplatz begeben tte, von feindlichen Truppen überfallen und erschoffen erden, Man sieht hieraus, daß die Feldpost keine Ge­hr scheut, um die Feldpostsendungen an die in der ont stehenden Truppen zu überbringen. Ob bei dem Ueber- l Posten in Verlust geraten sind, haben wir noch nicht ähren können,

** Der Verein für Rasenspicle hat von seinen

0 Mitgliedern 120 ins Feld geschickt, von denen 52 frei-

1 l l i g zu den Fahnen eingelreten sind,

** Postkarte eines schwedischen Studenten, ichstchende Postkarte eines schwedischen Studenten, der vor einiger it m Gießen studierte, wird cms zur Verfügung gestellt.

Werter Herr X. Ihr germaniichcr Gruß hat mir große :cuoc gemacht. Mit großem Interesse (um einen milden Aus- uck zu benutzen^ folgen wir von Tag joi Tag dem großartigen impfe des großen Vrtcrlaitdes und fühlen, mehr als wie zuvor, ß nir B r ü d c r - G : r m a ne n sind. Die S y m p a t h l e e n : s schwedischen Volkes folgen Euch. Mit seftem Hände- uck unh ivarmcm Gedenken Ihr treuer N, N."

** Der Sturm in der Nacht von Samstag ufSonntag richtete auch hier und in der Umgebung be- 'utcnden Schaden an Wald- und Feldkulturen, besonders »er an den Obstbäumen an. Von schwer behangenen Obst- lumcn, deren es immerhin viele gab, wurden die Aeste samt :n Früchten abgerissen. Auch in den Gärten und an Häu- rn wurde Schaden angerichtet.

** Arbeit für die Schneider, Wir verweisen aus die i vorliegender Nr, enthaltene Anzeige, in der der Verband der Zeitgeber für das Schneidergewerbe an das Publikum die Bitte chtet, den Bedart an Kleider tür Herbst und Winter schon jetzt in mittag zu geben,

Landkreis Gießen,

r, G r ü n i n g e n , 14, Sept, Die Sammlung für das Rote reuz ergab 567,30 Mk, Die Sammlung von Liebesgaben: Weiß- 'ug, Wojlsachen, Eiern, Butter, Obst u, dergl, wird noch fortgesetzt, Rüddingshausen, 14, Sept, Die Sammlung für das tote Kreuz (570 Mk.) in unserer Gemeinde ist nicht vom Kricger- erein, sondern von den Einwohnern, von denen allerdings einige cm Kriegcrvcrein angeboren, veranstaltet worden

m, Hungen, 13. Sept, Wie anderwärts herrscht auch hier ine große Ovtcrwilligkeit für das Rote Kreuz, Eine irzlich für diesen Zweck veranstaltcre Geldsanrmlurtg ergab den ietrag von mehreren hundert Mark, Ganze Wagenladungen Go rüse und andere Naturalien nmrden nach dem Lazarett, in dem ,ch über 30 Verwundete befinden, verbracht. Neben den beiden, Krankenschwestern haben sich nrehrerc hiesige Damen der Ver­legung der verwundeten Krieger unterzogen. Dieser Opiersmn verträgt sich ancki auf die Schuljugend, So haben zwei Klassen er Volksschule sich zusammengetan und in vergangener Wockc inige Stunden Achrcn aus dem Felde znsammcngelesrn. Das Er- ebnis wac IVi Zentner Körner, wofür über 18 Mark gelöst ourdeu. Wenn sie diese Tätigkett noch öfteres wiederholen, werden ic Kinder tme ansehnliche Summe dein Roten Kreuz zusührcn önnen.

Kreis Friedberg,

L, Friedberg, 13, September, Heute Nacht und den ganzen Tag über wütet? über der südlichen und mittleren Wcttcrau

ein orkanartiger Sturm, der in, Walde, auf den Feldern, den Gärten und Straßen großen Schaden amichtetc, Ter «türm war mit starkem Regen begleitet. Junge Bäumchen im Walde knickte er, die karge Aepfel-, Birnen - u, Zwetschen ernte ist größtentcils zerstört, Tos Regenmesser riß an höher gelegenen Stellen das Erdreick» weg,

w, B a d - N a u h e i m , 12, September, Gestern abend er­folgte hier in einer stark betuchten Versammlung die Gründung einer Jugendwchr, der junge Leute von 16 bis 19 Jahren angchörcn können. Die Ausbildung der jungen Leute erfolgt durch hier zur Erholung toeilender Offiziere des stehenden Heeres. Tie Kosten für einheitliche Kleidung übernimmt die Stadt, Mit den Ucbungssttinden wird am Sonntag begonnen, Tie städtisckten Beamten und Lehrer der Stadtschule stifteten drei Prozent ihtes lausenden Gehalles für die Dauer des Krieges zu Gunsten der ffeiwilligen Kriegsfürsorge.

n, Butzbach, den 11, Sept, Da infolge deS kaiserlichen und großhcrzoglichen Gnadenerlasses aus dem hiesigen Zellen- gesängnis eine große Anzahl leichter Bestrafte entlassen werden konnte und dadurch viele Räume der Strafanstalt frei geivordcn waren, wurden sämtliche Sirafgesangenc des hcsitichcn LandcszuchthausesMarienschlo ß hierher gebracht. Nur die weiblichen Inhaftierten bleiben in Marienschloß,

8 Reichelsheim, 14, Sept, Pfarrer Vogel hat in dem untersten Stocke des PsarrbauseS ein kleines Lazarett für Leichtverwundete eingerichtet. Es liegen gegenwärttg 13 Soldaten hier, vvn denen 3 in der Amtsapotheke liebevolle Ausnahme ge­funden haben. Eine Schwester legt die Verbände an. Zur ärzt­lichen Untersuchung fahren die Soldaten nach Friedberg, Starkcnburg und Nhcinhcff'en, rb, Darmstadt, 13, Sept, Unsere Stadt hat in letzter Zeit sich immer mehr zu einem hervorragenden Kr ieg s sta pcl - platz entwickelt. Nachdem es schon wenige Tage nach Eröffnung der Kämme an der Wcstgrcnzc auf dem Truppenübungsplatz und in den Reservclazoretten mehr als 3000 verwundete und unver­wundete Franzosen ausgenommen hatte, begann gleich nach den Schlachten iw den Bogttsen eine große Zufuhr von Kriegsbeute aller, Art, Auch gestern tiefen wieder verschiedene Svndcrzüge mit 60 Eisen­bahnwagen voll iranzösischcn Geschützen hier ein, so daß die Zahl der im Artilleriedepot untergcbrackzten, bezw, in drei Etagen aus­gestapelten Geschütze weit über 400 beträgt. Dazu ist eine riesige Anzahl Protzen und großer, ganz gefüllter Munittonswagen aus­gestellt. und bei den gestrigen Transporten befanden sich auch ver­schiedene Fleischtranspvrtwaqen, Sanitätswagen usw,, die z, T, mit den Gespannen vom Feinde zurückgelassen wurden Viele dieser erbeuteten Wagen tragen starke Spuren der Zerstörung durch deutsche Geschosse, In anderen Wagen sind wieder Handwaffen, Gewehre und Wafsenteile in großm Mengen vorhanden, auch Tausende französischer Käppis und Montureustücke und Messing­hülsen von Geschossen erblickt man dabei. Das Pserdedepvt ist mtt einer großen Anzahl französischer Pferde und Maultiere besetzt, die aber durchweg einen recht traurigen .Eindruck machen. Inzwischen ist die Heeresverwaltung mit der Fertigstellung neuer Unterkunftsräumc beschäftigt, da schon in den nächsten Tagen aus dem Grieshcimcr Truppenübungsplatz 10000 gefangene Franzosen nniergebracht werden sollen. Besonders umfassende Maßnahmen sind auch für die Unterbringung verwun­deter Krieger getroffen. Es sind z, B, 13 Reserve!azarette vorhanden, und in einigen Wochen wird aus dem Exerzierplatz ein neues Reservclazarett mit 460 Betten sertiggestellt, das im Anschluß an das Ecxrzicrhaus in 17 Holzbaracken errichtet wird. Das neue Lazarett wird vom Militärbauamt mit Ope- rativnssaal und allen modernen sanitären Einrichtungen, auch eKanalffation, elektrischer Einrichtung usw, versehen, Hessen-Nassau.

0 Marburg, 13. Sept, Vergangene Nacht gegen 1 Uhr brach in einem mit Oclfässern qcsüUten Gebäude neben der Oel- müble in der Nähe der Jägcrkaserne Feuer aus. Der rasch herbeigeeilten Feuerwehr, durch Mannschaften des Jägerbataillons verstärkt, gelang cs, das Umsichgreifen der Flammen aut die be­nachbarten Mühlcnqebäude und die Wolwhäuser zu verhindern. Der entstandene Schaden ist beträchtlich,

H Biedenkopf, 13. Sept, Ter Kreistag beschloß, bei der Nassouischcn Landesbank eine Anleihe von 200 000 Mk, znm Zwecke der Unterstützung hilfsbedürftiger Fami­lien der Krieger auszunehmen.

h. Frankfurt a, M,, 13, Sept, Der Kommandeur der hiesigen Feldartillcric-Brigad«, Gencralmasor Walther Scherbe- ning, starb am 7, September den Heldeictod fürs Vaterland, Der Verstorbene, der bis 1910 Kommandeur des 63, Feldartillerie- Reqiments war, und seitdem die 21, Brigade führte, war eine der bekanntesten und beliebtesten Persönlichffftcn unter den hiesigen Militärs,

h, Frankfurt a, M,, 13, Sept, Der Aufruf der Frankfurter Frauen an die Bevölkerung um Hergabe der entbehrlichen Wertsachen zu Zwecken des Roten Kreuzes hat den lebhaftesten Widerhall gesunden. Bis gestern wurden aus dem Ver­laus der Gegenstände rund 76 000 Mark gelöst. Jeder Geber erhielt für seine Spende ein eisernes Schmuckstück,

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

W i e s e ck, den 14, Sept, Geradezu unerträglich ist hier das Obstauflesen für die Obst- baumbcsitzer geworden. Beschränkten sich früher die Obstsammler meistens auf Gemeinde-Obstanlagen, so werden in diesem Jahre, wo fast alles Obst durch dm Sturm heruntergeschüttclt wird, die Privat-Obstbestände in unerhörter Weise heimgesucht. In .Haufen zielten die Kinder in der Frühe (Erwachsene noch etwas eher) hinaus, alles cinsammelnd, was sich vorsindet, unbekümmert, daß dem Mann außer dem Obstverlust auch noch alles unter den Bäumen zertreten wird. Und leider hört man zu viele Klagen, daß dm Bäumen sogar die Stützm weggmommm und die Früchte von unberufener Hand abgeerntet werden.

Wo bleibt hier der erhöhte Feldschutz für die Erntezeit? Wäre es nicht möglich, das Auslesen des Obstes aus bestimmte Zeit am Tage einzuschränkm? Hoffm wir, daß die Gemeindeverwaltung Veranlassung nimmt, diesem Mißstand sofort ein Ende zu bereiten.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst. Gieße». Wetterausiichtcn i» Hessen am Dienstag, den 15, Sept, HU' Wechselnde Bewölkung, vereinzelte Niederlchläge, südwestliche Winde-

Letzte Nachrichten.

Feindselige Haltung Griechenlands?

Zürich, 14, Sept, Aus Brindisi wird Mailänder Blättern gemeldet, Griechenland werde England gestatten, aus dem Hasen von M udro s eine Ver- proviantiernngsstation zu machen. Mehrere grie­chische Einheiten würden sich unter dem Befehl griechijckZer Offiziere am Kriege beteiligen, wofür Griechenland von England die Einverleibung von Epirus zu­gesichert worden sei,

Russische Bettclanträge an Bulgarien,

(WTB.) Sofia, 13, Sept. (Nichtamtlich.)Dnevnik" zufolge soll die russische Regierung der bulgari­schen Regierung für den Fall der militärischen Unter stützung Serbiens gegen Oesterreich-Ungarn als K o m p e n - sationdie Stadt I s ch t i p mit 300 Quadratkilometer Um­gebung versprochen haben, nachdem Serbien vorher Rußland vollkommen freie Hand gelassen hatte, Bulgarien die Ge­bietsabtretungen anzutragen.Dnevnik" erklärt, daß die maßgebenden bulgarischen Kreise sich gegenüber allen Ver­suchen. Bulgarien in Abenteuer zu verwickeln, vollkommen gleichgültig verhalten. Das Blatt fügt hinzu, daß die rus­sische Diplomatie, unter deren Patenschaft der serbisch-bul­garische Bündnisvertrag zustande kam, es am wenigsten nötig hätte, heute ähnliche Bettelanträge zu stellen, Das BlattUtro" sagt: Rußland und Serbien wollten sich, nach­dem sie im vorigen Jahre Bulgarien gedemütigt haben, heute über Bulgarien lustig machen, indem sie ihm Brosamen von ihrer Tafel anbieten. Es wird jedoch der Tag kom­men, wo jeder erhält, was ihm zukommt. Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sicher,

Friedcnsvermittlung Amerikas,

i, Köln , 14. Sept, DieKöln, Zta," meldet ans Zürich: DerNew Dort Herald" will wissen, die Vereinigten Staa­ten hätten bereits den ersten Versuch einer Frie­densvermittelung gemacht, der ergebnislos ver­laufen sei. Doch soll er nächstens wiederholt werden.

Die in Maubcuge gefangenen Engländer.

Berlin, 14, Sept, Zur Eroberung von Maubeugc wird von dem Kriegsberichterstatter «ns dem Großen Haupt­quartier demBerliner Tageblatt" geschrieben: Der Ab­marsch der Gefangenen begann um 2 Uhr 30 Min, nachmittags und dauerte über sechs Stunden bis abends 9 Uhr, Unter den Gefangenen besmcden sich zum großen Be- dauerit unserer Truppen nur 120versprengte Eng­länder, junge Burschen im Mter von 18 bis 20 Jahren. Beim Ausmarsch hatten die englischen Jünglinge die Nai­vität, dem deutschen Sieger als Zeichen des Besiegtseins die Hand zu bieten. Sie wollten damit nach alter englischer Sitte die Angelegenheit aus der Welt schaffen, wie man es bei Fußballkämpsen zu tun pflegt. Unsere Truppen wie­sen jedoch diese Zumutung mit abweisenden Kniffen ab,

Deutsche Hilfe in Ungarn,

(WTB.) O senpest, 14, Sept. (Nichtamtlich.) Die hier weilenden deutschen Staatsangehörigen haben in einer gestern

nachmittag abgchaltciicn Sitzung die Organisierung einer freiwilligendcutschcn Sanitätstruppe beschlos­sen, die der Ausdruck der Dankbarkeit dafür sein soll, daß Ungarn ihr zweites Vaterland geworden ist. Der Organi­sationsplan des Vorsitzenden Gillmann, nach dem ent­weder in der Hauptstadt oder in deren Umgebung ein mit 200 Belten ausgestatictes Krankenhaus errichtet und Kran­kenhaus-Oberarzt Dr, Samuel Wick mit dessen Leitung be­traut werden soll, ist angenommen worden.

Der neue Vorstoß der Serben.

(WTB.) O f e n p e st, 13. Sept. (Nichtamtlich.) Die Blät­ter melden aus Esseg: Me das BlattDrau" auf Grunds amtlicherscits erteilter Ausklärungcii meldet, kann der Vor­stoß der höchstens 10000 bis 15 000 Mann betragenden ser­bischen Abteilungen in Syrmien als nichts anderes be­trachtet werden als ein Versuch zur Beunruhigung, Wir besitzen, wie die Vernichtung der Timok-Division bei Mitro- witza beweist, in Syrmien genügend Truppen, um Angriffe zurückzuwerfen. Es muß betont werden, daß die Behörden von Semlin, Mitrowitza und Ruma tadellos arbeiten. Gestern nacht ist wieder ein Transport von 1500 russischen Gefangenen eingetroffeu, welche bei Lublin gefangen wur­den und nach dem Lager von Kenyermezo weiter befördert werden.

Die Stimmung der Mohammedaner,

Wien, 14, September, Nach Berichten aus Saloniki haben die Nachrichten über die deutschen und österreichisch, ungarischen Siege unter den Mohamcdanern in Neu-Griechenland große Befriedigung hervor- gerufen. Auch auf die Griechen haben sie starken Eindruck ge­muckt. Amtlickte Kundgebungen, welche diese Nachrichten abzu- schwäckten suchen, werden nicht mehr so gläubig ausgenommen, wie zu Beginn des Krieges,

Die belgische Klagrgesandtschast,

i, Köln, 14, Sept Bon der holländischen Grenze mel­det dieKöln, Ztg": Die belgische Klagcgesandtq schüft ist am 11, September in New Bork angekommen und sofort nach Washington weitergereist.

Ein Unfall.

(WTB.) Ofen Pest, 14, Sept, (Nichtamtlich.) Bei den Ausbesserungsarbeite» an der Kettenbrücke ist das Seil eines Kranes, mit welchem ein mehrere Zentner schwe­res Ersen stück in die Höhe gehoben werden sollte, gerissen. Das in die Tiefe sausende Eisenstück durch­brach einen Teil des Holzgerüstes, wobei von den dort be­schäftigten Arbeitern sechs schwer und viele leicht verwun­det wurden.

Obstver steigern«;;.

Mittwoch, den 16. d. MtS., von vor- ttags 1V Uhr ab, soll das Gememdeobst zu :srod, bestehend in Acpseln. Birnen u. Zwetschen, steigert werden, Anfang beim Ort.

Bersrod, den 12. September 1914,

Großh, Bürgermeisterei BcrSrod, _ Renschling. _ 9770

Obst-Versteigerung.

Nächsten Donnerstag, den 17. d. Mt«., soll das der Gemeinde Rödgen gehörige Tafel- und Wirtschaftsobst an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist vormittags 9 Uhr am Weiher.

Rödgen, den 14. September 1914.

Großh. Bürgermeisterei Wdgen.

Kraushaar. 3766

Obst-Versteigerung.

Mittwoch, den 16. d. Mts., vormittags

von 9 Uhr an, soll das der Gemeinde Saasen gehörige Obst versteigert werden. Zusammenkunft im Ort.

Saasen, den 12. September 1914. Großherzogliche Bürgermeisterei Saasen.

S ch e p p. 97°t

Obstverstergerung.

Mittwoch, den 16. l. Mts., vormittags

von 8 Uhr an, s»ll das Obst der Gemeinde Großen-Buseck, bestehend in großen Quantitäten Aepseln (Tafel- und Kelterobst), Birnen und Nüsie, an Ort und Stelle versteigert werden. Der An­fang ist am Pfingstweg.

Großen-Buseck, am 10. September 1914. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck.

Schwalb. 9733

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Am Mittwoch, den l«. ds. Mts., vormittags S Ubr nndet die Qbttversteigernng der Gemeinde LaunSbach statt, Zusammenkunft bei derTransforinatoren- stalion. 9788 DebnS, Vorsteher,

^^EME DEHNE beste

Achtung!

Morgen Dienstag verknuse ich eine Sendung schöne

Zwetschen %S n

auf dem Brandvlatz am Eingang vom Botanischen Garten, c««

Voll-

Milch

Täglich krisch frei Haus

2i»Pfg.pr. Liter

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18Pfg.pr. Liter

Steinstratzc 35.