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Der ««ftener Anzeiger

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Erstes Blatt

(64. Jahrgang

MLWsrAMM

General-Anzeiger für Oberhessen

Dienstag. J. September M4

Neue Siege im Westen. - 6v V0V russische Gefangene!

Großes Hauptauartier, 31. Aug. «Amtlich.» Die Armee des Generalobersten v. Kluck hat einen durch fran­zösische Kräfte unternommenen Versuch eines Flanken­angriffes gegen Comblcs durch ein Armeekorps zur ü ck- ge sch lagen. Die Armee des Generalobersten v. Bülow hat eine überlegene französische Armee bei St. Quentin vollständig geschlagen, nachdem sic im Vormarsch bereits ein englisches Infanterie- Bataillon gefangen genomnirn hatte.

Die Armee des Generalobersten v. Hausen hat den Gegner auf die Aisne bei Rcthcl zurückgcdrängt.

Die Armee des Herzogs von Württemberg hat bei der Fortsetzung des Ueberganges über die Maas den Feind zunächst mit Vortruppen überrascht, mutzte aber bei dem Vorgehen stärkerer feindlicher Kräfte teilweise wieder über die Maas zurück. Die Armee hat dann die Maasüberf gärige wieder genommen und befindet sich wieder im Vor­gehen gegen die Aisne. Das Fort Lesayelles hinter dieser Armee ist g e f a l l c n.

Die Armee des d e u t s ch c n K r o n p r i n z e n setzt ihren Vormarsch gegen und über die Maas fort. Nachdem der Kom- mandanr von Montmcdb mit der ganzen Besatz­ung der Festung bei einem Ausfall gefangen ge­nommen worden war, ist die Festung gefallen.

Die Armeen des Kronprinzen von Batzcrn und des Generalobersten v. Her ringen stehen noch in fort­gesetzten Kämpfen in Französisch-Lothringen.

Im O st e n ist der gemeldete Sieg der Armee des Ge­neralobersten v. Hindenburg von weitaus grötzerer Be­deutung als bis jetzt übersehen werden konnte. Trotzdem neue feindliche Kräfte über Ncidenburg angrisfen. ist die Nieder­lage des Feindes eine vollständige geworden. DreiArmec- korps sind vernichtet. 6 0000 Gefangene, dar­unter zwei kommandierende Generäle, viele Geschütze und Feldzeichen sind in unsere Hände gefallen. Die noch im nörd­lichen Ostpreußen stehenden russischen Truppen haben den Rückzug angetrcten.

Generalquartiermeistcr v. Stein.

Am späten Abend erhielten wir gestern die vorstehende frohe Kunde, die wir alsbald durch Aushang und heute früh .durch Extrablätter in der Stadt bekannt machten. Wir sind es nun schon gewohnt, daß der Generalquartiermeister uns mit nichts Unangenehmem überrascht, aber die neueste lücken­lose Bekanntgabe der siegreichen Lage aller unserer Hceres- teile erregte wieder überall die größte Begeisterung Solche großzügige Kundmachungen, die alle Deutschen mit dem größten Stolz erfüllen dürfen, werden auch im' Auslande ihre Wirkung nicht verfehlen. Wir haben nunmehr, obgleich uns das weitverzweigte englische Nachrichtennetz fehlt, ein unfehlbares Mittel, uns Gehör zu verschaffen. Erstens mit dem deutschen Schwert, das lauter erschallt als das Ge­kläffe der englischen Bulldogge. Die Einfachheit und Wahr­heit der alten eisernen Zeiten kehrt uns wieder, da dis Augenzeugen gewaltiger Geschehnisse selbst, langsam aber treulich, alles Erschaute weiterverbreiten, so daß statt lär­mender Depeschenlügen, deren Zeit abgelaufen und deren Glaubwürdigkeit aus dem Erdenrund gänzlich ausgelöscht ist, ein Raunen von Volk zu Wölk geht von den grpßcn« Dingen, die sich Mi den Grenzen Germaniens abgespielt haben. So humpelt mit einigen armseligen Gestalten der in Masuren geschlagenen Zarensöhne, den Resten eines stolzen Heeres, über das öde Sumpfland des Narew heute auch eine Botschaft nach Rußland. Die Weltgeschichte hat das Blatt einmal umgewendet: Trümmer einer großen Armee wanken durch das heilige Rußland, aber es sind diesmal Söhne des eigenen Landes, die vom verderblichen Einbruch in fremde Gebiete in jämmerlichem Zustand- zurückkehren. Was 1812 die Eisfelder der russischen Steppe waren, das sind heute die weiten Seen des schönen Masurenlaichcs. Sie bewahren manches Geheimnis von Tod und Leid, aber immerdar werden unsere Enkel in diesem landschaftlich schönsten Teile des deutschen Ostens in der Erinnerung an die letzten Augusttage des Jahres 1914 heiße Dankgebetc verrichten.

60000 Russen sind gefangen genommen worden: was von diesem Heere des Zaren noch übrig geblieben ist, sind gebrochene Menschen, die nicht ein zweites Mal den Einfall in deutsche Laude versuchen werden. Man kmrn wohl an- nehmcn, daß die Russen ihre Toten und Verwundeten eben­falls auf eine Ricscnzlahl beziffern müssen, und wenn es heißt, daß von 5 Armeekorps drei vernichtet worden sind, so klingt es wie eine Selbstverständlichkeit, daß auch die russischen Eindringlinge weiter im Nordosten den Rückzug angetreten haben. Nach den bisherigen kurzen und schlichten deutschen Meldungen sind die Russen von unseren Truppen umklammert, in die Seen und Sümpfe geworfen und in hilfloser Lage überwältigt worden. Tapferkeit der deutschen gruppen, überlegene Führung haben hier einen der herr­lichsten Siege errungen.

Die Meldung des Quartiermeisters aber lautet wieder im höchsten Grade sachlich und dienstlich. Das Lügengeschrei draußen ist allmählich verstummt, und so wird sich die deutsche Art der Mitteilung das Ohr der Welt erobern. Von altersher in deutschen Landen war der höchste Ruhm, getreu und wahr zu sein." Auch diese Eigenart der Deutschen wag^ den ruhmredigen Fremden offenbar werden. Der deutsche Generalstab hat nichts zu verschweigen. Wir kennen nun die Einteilung des deutschen Aufmarsches, und von der Lage eines jeden Heeres werden wir knapp aber inhaltsreich unterrichtet. Neben dem großen Sieg in Ost­preußen ist besonders der neue Schlag des Generalobersten

v. Bülow eine Waffentat von entscheidender Bedeutung. Wenn der Generalquartiermeister uns verkündet, eine über­legene französische Armee sei bei St. Quentin vollstän­dig geschlagen, so dürfen wir an einen großen Sieg glau­ben, der noch erhebender auf uns wirkt, da wieder ein eng­lisches Bataillon rühmlos in deutsche Gefangenschaft ge­raten ist. Auch der Generaloberst v. Hausen ist, da er bereits bei Rethel steht, dem Herzen Frankreichs bedenklich nahe gerückt.

Die übrigen Heeresteile haben ebenfalls neue Erfolge gehabt, vorwiegend die Teile des nördlichen Flügels. Hier hatte die deutsche Offensive besonders einzusetzen. Wir glan- hen, daß bei der allmählichen Einkreisung des Feindes es noch auf weitere große Entscheidungsschlachten abgesehen ist und dcrß das französische Heer einer vernichtenden Kata­strophe entgegengefuhrt werden soll.

schon gibt jetzt selbst dieTimes" den Ausspruch eines englischen Mitkämpfers wieder:Die Deutschen kommen über uns wie eine Stnrmwelle, der nichts standhält." Einer der Berichterstatter dieses englischen Blattes erklärt, die Deut­schen verdankten ihren Erfolg ihrer Uebermacht (?), ihren Maschinengewehren, ihrer Kavallerie, dem Aüfklärungs- dienft der Zeppeline und Flugzeuge und ihrer außerordent­lichen Beweglichkeit, tztnn, daß dies ein Tadel ist, können wir nicht finden! Vielleicht bereitet sich England- beizeiten vor, diese Fähigkeiten der Deutschen ans eigener Anschauung kennen zu lernen!

Der Kaiser an General v. Hindenburg.

B e r l i n, 31. Aug. (WTB. Amtlich.) Der K a i s c r hat den siegreichen Feldherrn im Osten, General v. Hinden- bürg, zum G e n e r a l o b e r st e n ernannt, ihm das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen und ihm folgendes Telegramm gesandt:

Großes Hauptquartier, den 20. August. Durch den in dreitägiger Schlacht errungenen vollen Sieg über die rus­sische Ucbcrmachk trat die Armee sich für immer den Dank des Vaterlandes erworben. Mit ganz Deutschland bin ich stolz auf diese Leistung der Armee unter Ihrer Führung. Uebermittcln Sie den bravem Truppen meine warme kaiser­liche Anerkennung. Wilhelm I. R."

Stimmen der Oesterreichcr.

Wien, 31. !Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Der entschei­dende Sieg des Generals v. Hindenburg in Ostpreußen wird hier mit ganz- besonderer Freude begrüßt. Man schreibt ihm angesichts der Ereignisse auf dem allgemeinen östlichen Kriegsschauplatz erhöhte Bedeutung zu und sieht in ihm in Verbindung mit den Erfolgen in Krasnik und Lublin eine gute Vorbedeutung für den endgültigen Ausgang des großen Ringens zwischen den Völkern Lesterreich-Ungarns und den Russen von der Weichsel bis zum Dnjestr. Rückhaltlose Be­wunderung wird der Führung und unvergleichlichen Zähig­keit, sowie der Tapferkeit der deutschen Truppen gezollt, die zu großen Teilen .aus Reserven und Landwehr bestehend, den übermächtigen Gegner nach dreitägiger Schlacht über die Grenze jagten. Die Blätter weisen darauf hin, d der deutsche Sieg eben znrrechten Zeit kam, um die Wahrhaftigkeit des Herrn Poinecrrs ins rechte Licht zu rücken. Man werde in Paris bald ganz andere Siege hören müssen, als den erschwindelten Vormarsch der Russen nach Berlin.

DasDeutsche Volksblatt" schreibt:

Diese Schlacht ist übrigens ein Schulbeispiel dafür, daß der Oberseldherr in gewissen Kriegslagen gezwungen sein kann, siegreiche Truppen zurückzunehmen, um an anderen Punkten stark zu sein, und aus diese Weise einen noch größeren, glänzen­deren Sieg zu -erringen. Dies sollten sich gewisse Leute vor Augen halten, denen unsere Operationen in Serbien nicht schnell genug vorwärts gehen."

Die Stimmung in Italien.

Ofenpest, 31. August. (W. B. Nichtamtlich.) Der römische Berichterstatter des BlattesAz-Est" veröffentlicht einen Stimmungsbericht, in welchem es heißt: Die öffent­liche Meinung Italiens hat in den letzten Tagen eine merkliche Wandlung erfahren. Das° unaufhalt­same Vordringen der deutschen Armee nach Paris, die großen Erfolge Oesterreich-Ungarns gegenüber der russi­schen Armee und nicht zum wenigsten die Unfähigkeit der englischen Heeresführung sind nicht ohne tiefen Eindruck auf die öffentliche Meinung gewesen. Die Intrigen der Entente-Diplomaten haben bei dem italienischen Kabinett nicht verfangen. Der König war immer ein unerschütter­licher Anhänger des Dreibundes. Die Presse beginnt ein­zuschwenken. Tie maßgebenden Blätter nehmen von Tag zu Tag eine dem Dreibund günstigere Haltung ein. Das italienische Programm läßt sich solgendermaßen formulieren: Wir wollen keine franzosensreundliche, keine deutsch-freundliche, wir wollen ausschließlich italienische Po­litik treiben.

Ein deutsches Flugzeug über Paris.

London, 31. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Wie dem Renterschen Bureau aus Paris gemeldet wird, ist ein deutsches Flugzeug gestern nachmittag über Paris ge­flogen und hat eine Bombe abgeworfen, die aber keinen Schaden verursachte.

Ter Kaiser an den König von Württemberg.

WTB. Großes Hauptquartier, 31. Aug. (Amt­lich.) Seine Majestät der K a i s e r hat unter dem 28. August folgendes Telegramm an den König von Würt­temberg gerichtet:

Es ist mir ein Bedürfnis, Dir mitzuteilen, daß ick^nachmittags in Ems eine große Airzahl von württembergischen Soldaten be­grüßen konnte, welche chre Munden mit bewundernswerter Hingabe

ertrugen. Ich habe ihnen einen Gruß von Dir gebracht Du kannst swlz sein aus Deine Landes linder. Herzlichen Gruß. Wilhelm. Darauf ist folgende Antwort eingetroffen:

Tief gerührt durck> Dein Telegramm, danke ich herzlich sür die Nachricht von meinen Landeskindern. Ich nwiß, daß Du out sie bauen kannst. Jeder wird bis zu seinem letzten Atemzuge seine Pflicht tun für unsere große gerechte Sache in Hingebung für den obersten Kriegsherrn. Wilhelm.

Pölkcrrechtsverlctzung durch England.

Berlin, 31. Aug. (WTB.) Nach einer Meldung aus! L a s P a l m a s ist der als Hilfskreuzer ausgerüstete Schnell­dampfer des Norddeutschen LloydKaiserWilhelmder Große" von dem englischen KreuzerHighslyer" zum,' Sinken gebracht worden, als er in den neutra lew Gewässern der spanischen Kolonie Rio del Oro vor Anken lag. Gegen diese jedem Völkerrecht widersprechende Ver­letzung der Neutralitätsgesetze muß Protest erhoben werden., Großbritannien hat durch die Mißachtung der stets von allen Nationen theoretisch und praktisch anerkannten Unverletzlich­keit neutraler Hoheitsgcwässer gezeigt, daß es sich nicht scheut, über die Hoheitsrechte neutraler Staaten hinwegzugehen. (In einem Teil der gestrigen Auflage schon enthalten.)

Berlin, 31. August. (W. B.) (Nichtamtlich.) Wie die B. Z. am Mittag" erführt, hatte sichKaiser Wilhelm der Große" an der Mündung des Rio del Oro an der Nord­westküste Afrikas vor Anker gelegt und wurde von dem englischen Kreuzer überrascht, während er in voller Ueber- einstimmung mit den Neutralitätsgesetzen Kohlen einnahm. Nach vorliegenden Depeschen ist der größte Teil der Be­satzungKaiser Wilhelms des Großen" gerettet wor­den.Highflyer" hatte einen Toten und acht Verwundete.

Russischer Besuch in Tilsit.

Daß die Nordostecke von Ostpreußen, nachdem russische' Kräfte auf der Linie GumbinnenInsterburg vorgegangen waren, nicht von Feinden freibleiben würde, war von vorn­herein anzunehmen. In Tilsit rückte Montag, 24. August, morgens 81/2 Uhr eine Abteilung russischer Gardedragoner ein, besetzte den Bahnhof, zerstörte die Telegraphen- und Signalleitungen und rückte dann vor die Privat Wohnung des Oberbürgermeisters, mit dem der führende Offizier eine längere Besprechung hatte. Das Ergebnis dieser Besprechung war der Erlaß des folgenden Anfrüss an die Bürger Tilsits:

Ich ersuche die Bürgerschaft wiederholt, auch dann, wenn russische Truppen wieder einrücken sollten, sich ruhig zu ver­halten und in den Häusern zu blechen. Die Läden sind offen: zu halten und der Geschäftsbetrieb ruhig fortzusetzen. Irgend eins Gefahr seitens der russischen Truppen droht der Stadt nicht, solange die Bürgerschaft meinen vorstehenden Weisungen Folge leistet und insbesondere den Gebrauch von Schußwaffen unterläßt.

Ich ersuche diejenigen Bürger, welche Schußwaffen besitzen/ die?« «-»s einem Namenszettel zu versehen damit sie dem Eigen­tümer später wieder zugestcllt werden tonnen und im Interesse ihrer eigenen Sicherheit auf der Polizeiwache in Verwahrung zu geben.

Ein Junge hat, als die russischen Truppen bereits in der Stadt waren, eine Platzpatrone zur Explosion gebracht. Durch derartigen! groben Unfug wird die ganze Stadt in Gefahr gebracht. Ich effuche Ellern und Lehrer dringend, diesem unverantwortlichen Unfug energisch zu steuern und die Kinder von der Straße fernzuhaltcn.

Tilsit, den 24. August 1914. ,

Der Oberbürgermeister.

Pohl."

Nachdem die russischen Mannschaften sich durch Effen und Trinken gestärkt hatten, ritten sie ans dem Wege, auf dem sie gekommen waren, wieder zur Stadt hinaus. Zn irgendwelchen für die Sicherheit der Bürgerschaft bedroh­lichen Zwischenfällen ist es also, abgesehen von dem gefähr­lichen Dummejungenstreich, nicht gekommen.

Aus Schweden.

Stockholm, 31. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Die Re­gierung hat das Verbot der Einwanderung deut­scher Rcichsangehöriger aufgehoben. Jeder hierher kommende Ausländer muß nur angeben, wo er zuletzt weilte.

Fürst Wilhelm verläßt Albanien.

Rom, 29. Aug. Die endgültige Abreise des Fürsten Wilhelm von Albanien aus Durazzo gilt als sicher, da Italien und Oesterreich die weitere Zahlung der Darlehns­vorschüsse ablehnten. Der Fürst ist jetzt aller Mittel entblößt. Die Regierungsgewalt wird er schon heute in die Hände der internationalen Kontrollkommission niedergelegt und über Brindisi die Heimreise angetreten haben. Der Fürst wird wieder bei seinem im Felde stehenden Potsdamer Ulanenregiment eintreten.

China und Japan.

London, 31. Aug. Reuter meldet aus Newyork, daß China ein Anerbieten Japans, etwaige Unruhen in China zu unterdrücken, zurückgewiesen habe.

Ein Notschrei der katholischen Missionen.

B e r l i n, 31. Ang. (WTB. Nichtamtlich.) In den Blät­tern wird einNotschrei der katholischen Missio­nen an die christlichen Mächte" veröffentlicht, der von den Leitern der in Afrika arbeitenden deutschen und österreichischen katholischen Missionsgesellschaften unterzeich­net ist, und worin es u. a. heißt:

Mitten hinein in die Wirren dieses europäischen Krieges kommt die Kunde, daß England den Krieg auch in unser« asrikanifchen Kolonien hineingetragen hat. Ein wahres Enffetzen muß alle Freunde des christlichen Mifsionswerkes und jeglicher zivilijatorischer Kolonialarbeit bei dieser Nachricht ergreifen. Bis­her haben in den Kolonien ajllc weißün Völker solidarisch dar Eingeborenen gegenüber gestanden, nur so glaubten sie ihre Au­torität ausiecht erhalten zu .können. Tos Missionswerk ist durch