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iMttil Jöeuind) bemann -oat uuj -u>eua»o«iuj, ja. oieueu, («tot ferm ; Earl Rühl au4 Kestrich, Er, Alsfeld, leicht verw : Wilhelm Bübenbeim aus HalSdvrs. leicht verw.; Anton Wilhelm Heymand au» Main», schwer veno, : Georg Reichel aus Ober-Jngel- tssi«, schwer verwundet; Rudels Schweikardt auS Nieder Ingel heim, leicht mm.

** T ic Züge mit verwundeten mehren sich, Geste,» kgm «in Zug mit leicht Verumndeten für Marburg bstr an. Auch unsere Lazarette beginnen sich »u süllen Das katholische Vereins hautfvtnit 05 verletzten Kämpfern belegt. Tie sranzöjilchen Ver­wundeten sind ,m Garnison-Lazarette untergebracht.

** Gefangenentransporte. Gestern passierten un­seren Bahnhof starke Transporte von Kriegsgefangenen, deren Zahl »wischen 25003600 beträgt. Ec- waren Belgier und Franzoim, unter den letzteren etwa l00 Airifaner Die Ge- laugeticu gehen nach den Truppenübungsplätzen und in die mittel deutschen Festungen.

** R o t e s K r e u z. Die Liebestäticikcit des Raten Kreu »es ist gegenwärtig durch Truppentransporte und Verwunde tenzüge besonders stark in Anspruch genoinmen. Es tverden deshalb augenblicklich besonders gern »um Belegen der Brote frische Aurstivaren als Liebesgaben in den Geschäfts­räumen entgegen genommen, da die Vorräte erschöpft sind.

** Rotes fit cu» il n d Kriegs Hilfe. Nach Mitteilung deS Kreis-Komitees sind aus der R o t e - K r e u » - S a in m l u » g 1614. atio bercrts vor LluSbruäi des Krieges. 4411,60 Mark, die in den Landgemeinden des Kreises gesammelt wurden, abgciülrrt worden Seit Ausbruch des Krieges wurden ans solgenden Gemeinden nsw die beistehendcn Beträge an den Kreiskassen­rechner abgeliesert und von diesem, »um erstenmal an lstersür be­stimmten Termin (. August 1914) a» den Landesvcrcin vom Roten Kren» in Darmstadt überwiejen: Gemeinden Alback 181 Mk, Daubrrngen 149,08 ®Ä Geilshausen 185,20 Mk., Kollekte der KriegSb"tstnnde Großen-Linden 120 Mk., Geincindcn bolzheim 1,50 Mk., Inheiden 40 Mk., Lauter 100 Mk.. Muschen- heim 283 Mk. Rödgen 197,38 Mk., Stanicnberg 361,25 Mk., Klein beim >40 Mk.. Treis a. d. Lda. 386,30 Mk., Wieseck 1000 Mk.. Kirche 'Annerod 5,50 Mk., Arbeitcrqesanqverein Hoss- nunz Treis a. d. Lda. 29 Mk., Hassia-Bezirk Giessen 30 Mk., »usammcn 3200,16 Mk., somit zuzüglich der oben .erwähnten 4411,60 Mk. insgesamt 7611,76 Mk. lieber weiter bei der Krcis- t^se eingehende Gaben wird n a ch dem 10. September l. I. tnächster Ablieserungstermi» an den Landesverein in Darmstadl) öffentlich ouitkiert werden.

** B ! ii nt e tt f li r d i e Verwundeten. Das Blumenhaus D i e tz hat sich bereit erklärt, die Räume des katholischen BereinS- hauses. die als Lazarett dienen, mit Pflanzen und Blumen zu schmücken

** Nach richtenverbreit nng. Man schreibt uns: Zahl­reich« Gemeinden, die etwas abseits vom großen Verkehr liegen, empfinden es schwer. daN ihnen die wichtigeren Nachrichten vom Kriegsschauplätze erst atlznspät »itkommen, und vermeinen, es könnten wohl die neuesten Nachrichten auf amtlichem Weg durch die Postanstalten .übermittelt werden. Dabei wird ver­kannt. das' die Delcgraphenanstalten selbst gar nicht Emp­fänger von Nachrichten sind, sondern nur als Nachrichten- »mnittlungsanstal! von Dritten in Anspruch genommen werden und daher'strengste Verschwiegenheit über das zu wabren haben, was ihnen durch die Vermittlung bekannt geworden ist.

** Dänische P serde Nach einer der Landwirt- schaftSkammer in Wiesbaden zugegangenen Mit­teilung des Reichsamts des Innern sind diesem große Mengen dänischer Pferde angeboten worden. Nach dem Angebot handelt es sich um gute, reelle, starke, 58 Jahre alte Pferde in den Größen von 160190 Zentimeter. Der Preis beträgt ab dänischer Eisenbahnstatioil ausschließlich Verlade- und BegleitungSkostcn 8001000 Kronen pro Stück. Die Landwirtschaftskammer ist bereit, die Vermitt­lung des Anlaufs der Pferde selbst zu übernehmen unter der selbstverständlichetl Voraussetzung, daß die bestellende Körperschaft die volle Garantie dafür übernimmt, daß die bestellten Pferde auch tatsächlich abgenommen werden.

Landkreis Gießen.

m. S » >igen , 29 Aua Anläßlich der groben Waffeneriolge unlerer Triivven versammelte sieb gestern abend unter Glocken­geläut« ein grober Teil der hiesigen Einmohn-rlchast auf dein Marktplatz. wo liircbeiirat öainer eine begelllei te Aiisorache hielt und ei» Hoch n;if den flaiier, die siegreichen He.rstihrer nud nus di« tavkeeeil Truppen anSbrachs«. Priniessin v e r in a n n . welche auch erschienen wnr, niinmle da^ Lied ,91»» danket alte ®olt* an. in das bewc t «tilge iuirnt wurde

KreiS Friedberg.

I, Fried h erg, 2-. 9l»g. Gestern kainen die erben 'Btt- nunbtlln hier an; e* waren im ganzen 104 Man». 14 Franzosen wurde» ui die 9)!»liksch»>c die übrigen Tentschc» teils in das städtische üosvilal. teils i» die Plindeiianstal! gelegt.

Starkenburg und Rheinhesicn.

rin. D a r NI st a d t, 28. Aug. Siebenhundert französische Gefangene, die letzten der bis jetzt auf dem Griesheimen Truppenübungsplätze untergebrachteil Franzosen wurden heute früh im Sonderzug von hier nach Bayern verladen, wo sie zunächst iveiteren Äufenthalt nehmen. Tie von ihnen benutzten Räume werden nunmehr für belgische und eng­lisch« Gefangene hergerichtet, die man demnächst hier er­wartet. Wegen Mordversuchs wurde heute der etwa 20 Jahr; alte Kellner L. Schott in Ebcrsradt sestgenommen.

irr wohnt z. | k i...ui oat|»aief, einem ^uityamHeu

tu Eüerstadt. üer behauptet, daß Sch. ihm einen Geld­betrag von etwa 70 Mk. und sonstiges w.'ggenommen habe. Darüber gerieten beide in Streit, wobei Sch. ans einem Revolver auf seinen Stiefvater schoß, der aber sein Ziel verfehlte.

w. Tarmstadt, 28 . August. Das Rote Kreuz teilt den hiesigen Blättern mit. daß da? dem Prinzen Ludwig von Battenberg gehörige, von der Fürstin »u Erbach dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellte S ch I o st tz e t i i g c n b e r g bei Jugenheim für ein V e r e i n s l a z a r e t t oder Genesungs­heim nicht in Frage kommen kann.

Letzte Nachrichten.

Ein großer deutscher 5ieg über die Russen.

Berlin, 29. Aug. Unsere Truppen haben in Cit= Preußen unter Führung des Generalobersten v. tz i n d c n - bürg eine oom Rarem vorgegaugcne russische Armee in Stärke von 5 Armeekorps und 3 Kavallerie-Divisionen in dreitägiger Schlacht in der Gegend von Gilgenburg OrtclS- burg geschlagen und verfolgen sie jetzt über die Grenze. Generalguartiermeister non Stein.

Tclrgrammwechsel zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Joseph.

(WTB.) Dien, 28. Slug. Bon Kaiser Wilhelm ist an Kaiser Franz Joseph folgendes Telegramm cinge- laufen:

Gerührt und erfreut danke ich Dir für das herzliche Tele­gramm, daß Deine und Deiner Wehrmacht Empfindungen für meine Armee verkündet. Aull) für diese höcliste Ordensanszeichnnng. mit der Du mich und meinen Gencralstabsches auszeichnetest meinen tiefgesühlien Dank. Unsere begeisterte Waffenbrüderschaft, die sich auch im fernen Osten so sest bewährt hat, ist das schönste in dieser ernsten Zeit. Inzwischen haben auch Derne Truppen in dem Sieg von Krasnik Proben ihrer altbewährten Tapserkeit abgelegt. Nimm als Zeichen meiner höchsten 'Achtung und Wertschätzung den Orden , p o u r le m e r i t e für Dich freundlich an. Dem 6K-- nercüstabschei v. tz ötzendorfs habe ich das Eiserne Kreuz zweiter und erster Klasse verliehen. Gott hat bis hierher geholfen, er möge auch weiter mit unserer gerechten Sache sein. Wilhelm.

Kaiser Franz Joseph hat darauf mit folgendem Telegramm geantioortet:

Erfüllt cs mich mit freudigem Stolz, daß Du den militärischen Maria-Theresiaorden ganz in dem Sinne angenommen hast, in dem ich Dir dieses Zeichen höchster militärischer Verdienste gewidmet habe, so belvegt mich die Anerkennung, die Du den bisherigen Lei­stungen meiner Armee dadurch zollst, daß du mich mit dem Orden pour le merite und meiner. Gencralstabsches, General Konrad v. tzötzendorsi mit dem Eisernen Kreuz auszeichnctest, auss tiesste. Habe hierfür herzlichsten Dank. Gott helfe weiter.

Franz Joseph.

Die Stadt Lille steht offen!

i. Köln, 29. Aug. Tie..Köln. Ztg." meldet aus Ant­werpen: Die französische Besatzung von Lille (ungefähr 50000 Mann) Izat die Stadt verlassen, um sich weiter süd­lich nach der östlichen Front zu wenden. Die Folge davon ist, daß Lille eine offene Stadt geworden ist. Von großer strategischer Bedeutung, so fügt man von sranzösi- scher Seite hinzu, ist es nicht, da die Festung Lille sehr ver­altet und zum Teil abgebrochen ist. Die Behörden von Lille haben dieselben Maßregeln getroffen, ivie in der vorigen Woche die Brüsseler Stadtverwaltung, nachdem die eigenen Truppen die Hauptstadt verlassen hatten.

Vom deutschen Generalstabschef.

Berlin. 29. Aug. Aus dem Großen Hauptquartier erklären verschiedene Berichterstatter übereinstimmend, daß der Chef des Generalstabes v. Moltke angeordnet hat, seine sämtlichenrussischen, englischen, japanischen O r d e n , die zum Teil mit wertvollen Brillanten besetzt sind, zu Gunsten des Roten Kreuzes zu verkaufen.

Die Lage in Ostpreußen.

Berlin, 29. 91ug. Zur Lage in Ostpreußen wird überein­stimmend berichtet, daß Dank der Tapferkeit unserer Truppen und Führer es den Russen trotz ihrer gewalllgen Uebermacht nicht ge­lungen ist, unsere Stellungen zu nehmen. Der vorn Gencral- quarlierineister am 25. August als bevorstehend angekündigte ent­scheidende Kampf hat begonnen. Der Kriegsberichterstatter des ,,Berl. Tagebl.", Lindenberg, erzählt: Bei einem der letzten Kämpfe fiel es unserer Truppenabteilung ans, daß die Russen ständig über die Bewegungen bestimmter deutscher Regimenter gut unterrichtet waren und gute Gegenzüge anstellten. Da bemerkte ein höherer Ossizier, daß die Flügel einer hochgelegenen Windmühle sich so drehten, wie sich die Äegimettter bewegten, also die Richtung an- aabcn. Er stellte eine Probe an auf seine Vermutung, daß es sich um Signale handele. Nach fünf Minuten konnte der Müller die Flügel seiner Mühle nicht inchr drehen.

Russische Vorstöße.

(WTB.) Wien, 28. Aug. Der Kriegsberichterstatter des N. Wien. Abendbl." meldet aus dem Kriegspressequartier:

Gtetirizeittg »tu oem u.ugr,ss auf jojufH.cU.pcu uuc.et.uatMU.lt die Russen einen Voi-stoß gegen Brody und den Fluß Zbrucz. Andere russische Kräsie sind zwischen Weichsel und Bug bei

Krasnik von uns geschlagen worden. Tie feindliche tzaupt- trnppe drang auf die Liine Rawruska Zloczow vor. Sotvvhl hier als am Zbruez sind erbitterte Kämpse im Gange. Ter linke Flügel unserer Mittelgnippe dringft bei Zolkiew Rowaruska siegreich in voller Offensive vor. Zwi­schen Weichsel und Bug am rechten Flügel- dauern die Kämpfe fort. Die Schlachtfront beträgt 400 Kilometer. Trotz dergün- fügen Situation unserer Truppen ist eine lange Tauer der Schlacht »orauszuschen.

i. fi ö 1 n, 29. Aug. DieKöln. Ztg." meldet aus Wien: Während die vom französischen Kriegsschauplätze eintreffen- den Siegesnachrichten, namentlich über die völlige Nieder­lage der Engländer bei S t. Qu e » 1 i n, mit staunender Bewunderung u n d F r o h 1 o rf c u ausgenommen >v«r. den, erwartet man mit ungeheurer Spannung Meldungen über den Fortgang der gewaltigen Schlacht, welche die öfter reich -ungarische Ar m c c seit dein 26. Aug. zwischen W eichsel und Dnsestcr gegen den Vorstoß russischer Armeen begonnen habe und die bisher auf deni mefttid'.cit Flügel znm Durchdringen der Russen gegen Lub­lin geführt lwbe. Tos Vertrauen in die Führung'und die Mannschaften ist unbegrenzt; doch ist man aus eiii längeres Ringen gefaßt, da der Gegner gelvaltige Mächte ange- sammclt hat.

Für die ostpreußischen Landsleute!

lWTB.) Berlin, 28. Aug. Mit leuchteudem Beispiel sind die Stadt Köln und die R h e i n p r o v i n z den von dem Kaiser um tzilse ausgerufenen provinziellen imd städtischen Verbänden 'dorangceilt. Sie lioben dem Minister des Innern je 100 0 00 Mark für die ostpreußischen Landsleute zur Verfügung gestellt, llnter den Beweisen der Treue, die Alldeutschlcmd in der Stunde der Gefahr stärker verbindet als je, werden diese ersten Beweise der Dankbarkeit des Vaterlandes den schwer bedrängten Lstpreusen vn vergessen bleiben. Bekanntlich ist zur Untersuchung der Vorfälle, bet 'denen sich Belgien ein völkerrechtswidriges Verhalten gegen Deutschland zu Schulden kommen ließ, eine Kommission eingesetzt worden, an deren Spitze Ministerialdirekwr Just steht. Die preußische Regierung hat es für nötig befunden, anläßlich der Vorfälle in Ostpreußen ähnliche Einrichtungen zu tresfen, um recht bald vor aller Welt durch eine genaue Bewcisausnahme dar- legcn zu können, in welchem Nmfange die russische Armee Grausam­keiten und Verwüstungen gegenüber unseren Landsleuleu und deren Besitz in Ostpreußen begehen. Der Minister des Innern hat zu diesem Zweck für jeden der beiden hauptsächlich lieteiligten Regie­rungsbezirke Gumbinnen und Allenstein eine Kommission ein­gesetzt, an deren Spitze die betreffenden Rcgicrnngsvräsidentent stehen, und in welcher außer wenigen Beamten der Bezirke auch nichtbeamtete Persönlichkeiten berufen werden sollen, die mit den Verhältnissen des Bezirks genau vertraut sind. Mitteilungen und Anträge für die beiden Kommisirvnen werden hiermit ötientlich erbeten. Bis auf weiteres sind sic an das preußische Ministerium biersclbst, Unter den Linden 72/73 mit der Bezeichnung: In Sachen der Ostpreußischen Kriegskommissionen zu richten. Dabei ist auch die zeitige ?ldresse des Einsenders anzngeben, damit seine protokollarische Vernchmungi möglich ist.

Der ReichSvcrband gegen die Sozialdemokrütie.

(WTB.) Berlin, 29. Aug. DieNorddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Ter Reichsverband gegen die Sozialdemokratie hat, wie er mitteilt, seine Tätigkeit gegen die Sozial­demokratie eingestellt. Dieser Entschluß ist angesicÄS der vom ganzen deutschen Volke ohne jeden Unterschied der Partei bewiesenen Lvfersreudigkeit mit Dankbarkeit zu begrüßen. Er bekundet die richtige Erkenntnis der Lage, in der es keine Partei, sondern nur ein, von dem einmüllgen Willen, das Vaterland bis zum letzten Atemzuge zu verteidigen, beseeltes Volk gibt. Zugleut, ist er für die der Bclchrnng mich bedürsenden Feinde ein neuer Beweis, wie aussichtslos die Rechnmig mit parteipolitische Spal­tungen in unseren Reihen war.

Stuttgarter Lebensversicherungsbank a. G. (Alte Stuttgarter). Aus 2 . Oktober d. I. hat der Vorstand der Stuttgarter Lebensversicherungsbank a. G. (Alte Stuttgarter) eine außerordentliche Generalversammlung cinberuien. Ter Ver­sammlung wird eine Aenderung der Vorschriften über Versicherung gegen Kriegsgefahr vorgeschlagen werden, wonach in jede bisher bei der Bank abgeschlossene oder knnstighin von ihr zu übernehmende Lebensversicherung bis zu 100 000 Mk. ohne alles Weitere auch die Kriegsgefahr eingeschlossen sei. Inzwischen hat, und zwar am 25. August, der Aussichtsrat der Bank über den Vorschlag beraten und dem Vorstand seine unbedingte Zustimmung erteilt. Noch mehr: im Hinblick aus die über alles Erwarten rasche Entwicklung der Dinge, insbesondere aus 'dem deutich-sranzösisckiei! Krieqsschcw- vlatz, konnte der Vorstand sich nicht dazu verstehen, die Versict'ertrn bis zum 2. Oktober, dem Tage der Generalversammlung, dinzu- halten und l,at sich deshalb vom Aufsichtsrat ermächtigen lassen, idioit jetzt für jede bisher abgeschlossene Versickerung bis zu 100 000 Mk. den Einschluß der Kriegsgefahr ohne alles Weitere, also ohne Antrag, Vormerkung, Vormerkungsgebühr und Monats- frift, zu bejahen. Entsprechend dieser Ermächtigung wird der Vor­stand die Kriegssterbesälle regulieren. Seine Beschlüsse bat der Aussichtsrat einstimmig gefaßt. ss/«

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Gott dem Herrn hrt es in seinem unerforschlicben Ratschlüsse ge allen, unsern lieben, guten Sohn und Bruder

Albert Eckardt

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heute nacht um 1 3 5 Uhr im Alte -vonlO Jahren nach langäm schweren Leiden plötallch, edoch vorher gestärkt mit dou Heilsmltteln der römiich-katho Ischen Kirche, aus diesem Leben abzurnfen.

I-'ilr die trauernden Hinte.bliehenen:

W. Eckardt, Kgl. Ober-Bahnhosvorsteher.

Dorstfeld, d n 28 Ausust 1914.

Die l'eerdipung ist in Dorstfe'd am Montag, den 31. er., morgens 11V, Uhr, vom Steibehan e Heyden-hynsch-Straße 38 aus. Das Seelenamt ist am gleichen Tage morgens 7.20Ubr in der Pfarrkirche. 9461D

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