bartnai anfof «trifft», sic erschossen. und den Ort dem Erdboden glerchvenmcht Wann wird die Bevölkerung, die sich zu ihrem eigenen Schaden van gsvissenlvseir .A>tit»torrn hat verhetzen lassen, zur Besinnung kolinmen?
Der belgische Zorn auf die Engländer.
Das Antwerpener Blatt „M etrov« le" steltt fest: txifj „die deutsch» Besetzung von Brüssel „vordildiich und taktvoll" völl- zogen wurin- Die Bevölkerung ist ausgedracht gegen die Regierung, dir bis dahin die Bevölkerung über da» Einrücken der Deutschen mit Sicgesbcrichten beschwindelt bat. Die belgischen Tagesblättcr vervssentlicheii setzt die amtlichen bniti(bnt_ Kriegsberichte. Die deutschen Züge geben tadellos -wischen Brüssel und Lüttich. Reu trale Augenzeugen, die ans der deutschen Front gewesen sind, sägen, daß die deutschen Krtegsvornchrnngen s» gut ausgesührt würden wie auf dem Exerzierplatz.
Der Korrespondent des ,.D a i l n N e W s" aus O st e n d e gibt jetzt zu, das; in Belgien alles verloren ist. „Dir Bevölkerung ist ausgebracht gegen die Regierung. Die Belgier sind müde und baden schwere Verluste erlitte». Sie wissen noch nicht, wo die Engländer sind, und darum waren sie nicht freundlich gegen uns gestimmt. Als wir ein »aar Augenblicke mit dem Auto in Gmt waren, gab cs einen böslichen Zwischenfall. Ein Korporal mit drei Soldaten verlangte unser Auto. Es gab einen Auslaut und cinc Panik und Schreie über Revolution und Verrat ertönten. Der Elraufseur wurde angeschrien. Das Auto hergeben oder ivir tchiesicn. Ich kam dazwischen und frug den Korporal: „Wohin wollt iln gebracht werden?" Der Korporal brummte ein Dorf an der sraiizösiseltcii Grenze und das brachte Licht: cs ioaren Soldaren. die nach Saus flüchteit ivollten. Ich erklärte, ich würde leine Flüchtlinge mitnebmen. Daraus verzogen sich die Soldaten. Ueberall Flüchtlinge mit Karren und Wagen. Ern riesiger Franziskaner stmid mitten auf dein Stzeg, ein Kreuz in der ausge- baltencn Sand: „Im Namen der Jungfrau," ries er, „nehmt uns Mit." Er unterstützte zwei verivundete Soldaten. Es ergab sich, bah in krant'lnnter Panik alle Benvuirdetc aus dcir Hospitälern geströmt ioaren. Die Lcitte der Bürgerwehr iverden durch ihre zu Tode erschrockenen Frauen mb Töchter in Bürgerkleider gelteckt. Ueberall müssen wir lzören: „Wo sind di« Engländer, die Mrs verraten haben. Warum hat inan uns alle Neuigkeiten vorenthalten, so dass wir jetzt hitslos dastehen." Wir mutzten nun über die französische Grenze, da uns sonst die alles überströmenden Deutschen beinahe von der Küste adgeschitttten hätten. Keine Provinz war uns mehr freigelassen bank der ausgezeiclmleten Ztvcckdienlichkeit der deutschen Heeresorganisatüm. _
Zffrdjc unS Schule.
Das Testament des Papstes.
lieber das Testament des Papstes Pins X., dias in der Konstreqation der tztovemdinleS in Gegenwart der Kurien- ktardinäle eröffnet worden ist, schreibt das Giornale d'Jtalia, daf, eine Persönlichkeit, die in der Lage war, den Inhalt kennen *u lernen, folgendes dariiber mitteilte: Pins X. habe in dem Testament in seiner fronnnen und demütigen Sprache dem Käachfolger empfohlen, daß eine monatliche Pension von 300 Lire seinen Schwestern bewilligt wurde: es wären darin die Signorina Gilda unb ! andere Verwandte nicht erwähnt, sondern nur empfohlen, das; man eine Pension von 00 Lire dem treuen Kammerdiener Alberto Sili belmliige. Ferner wäre gefordert, daß, die Leiche,, wie schon bekannt wurde, nicht eindalsamiert und nicht in der Basilika ausgestellt, sondern ohne jedes Geprmrgc in einer .Krhpta bettzesetzt iverde. Pius X. schließt, indem er die Vergebung Gottes sür die Sünden, die er begangen lxaben könnte, besonders in der Ausübung setttes bischöflichen Amtes erfleht. Im Hinblick aus die Verwandten des verstorbenen Papstes teilt das genannte Blatt mit, daß er keinerlei Vermögen für sie gesammelt habe. „Pius X. hatte über diesen Punkt sehr klar gesprochen: solange ich am Leben sein tverde, werde ich Euch einige Hilfe gewahren können, aber nach meinem Tode erwartet nichts sür Euch." lind die Verwandten hatten sich bereitwilligst in diese ungewöhnliche Rolle von armen Geschwistern und Nesse» des Papstes gesunden; der eine von ihnen war weiter Wirt, der andere einfacher Postbeamter geblieben. Der Papst ist niemals von seinen Verwandten gestört worden; nur aus freicw Antriebe hatte er in den letzten Jahren daran gedacht, eine Lebensversicherung für einige 10000 Lire zugunsten seiner überlebenden Schwestern abzuschließen. ES ist dies eine außerordentliche Tatsache, die den Papst und seine Verwandten ehrt und die Tiefe und die Aufrichtigkeit des christlichen Gefütsts in Pius X. und die uneigennützige Liebe seiner Verivandten zu ihm beweist."
Au» Stadt und Land.
Gießen, 28. August 1914.
Das Regiment Kaiser Wilhelm im Kampf.
Die ersten Gerüchte über die Teilnahme des Regiments an den letzten Kämpfen fielen schwer ans das Herz. Man erzählte sich, das Regiment sei zusammen mit dem Schwester- Regiment in der Brigade bei Tirlemont in einen Hinterhalt gefallen und hier von Artillerie, Bkaschinengewehren und belgischer Infanterie znsammengesckzossen worden. Auch mancherlei sonstige irrige Gerüchte und nnzutrefsende Betrachtungen von Zivilstrategen durchschwirrte,, die Stadt. Um so mehr erhebt cs das Herz, durch die Zusammenstellung der Angaben von hierher gekommenen Verwundeten >n erfahren, welchen ruhmvollen Anteil das Regiment an der großen Schlack,t an der Westgrenze gogen die Franzosen genommen hat, ein Anteil, der sich würdig den Taten des Regiments in früheren Kriegen anschließt. wenn sie diese nicht nbcrtrifst.
Von der Nennung von Namen sowie sonstigen Truppen- teilen muß im Hinblick aus die vorgeschriebene Gcheimhal-- tung abgesehen werden. Nur der Verlauf im allgemeinen sei kurz geschildert. Bemerkt sei hierbei, daß die Darstellung ans unbedingte Richtigkeit keinen Anspruch macht. Wer im Kriege mar, weiß, wie beschränkt der Gesichtskreis des Einzelnen iin Kainpse ist. Nachrichten von irgend einer höheren stelle, die einen Ueberblick hatte, standen nicht zur Beringung. Aus dem Mosaik der Einzelschilderung rst mit peinlicher Gewissenhaftigkeit versuchst ein Gesamtbild so genau zusammenznstellcii, ivie dies in der Kürze der Zeit tnög- lich mar.
Um «i Uhr vormittags brach am 22. August das Regt ment ans. Kanonendomier ,var hörbar. Rian glanbte, 'er sramine von Kämpfen mit einer feindlichen Kavalleriedivi- sion. Etwa um 10 llhr vormittags ivurdc ein Halt van 2bis 3 stunden geniachl, bei dem das Essen ans dien neuem- geführten, in diesen, Feldzug glanzend bewährten FeLiküchen ausgegeben wurde. Es mundete vortrefflich. Beim 2. Ba- tailkm gab es beispielsweise frisches Gemüse mit viel Fleisch.
Die Kkachricht, daß. es zu einem Gefecht voraussichtlich kommen würde, wurde subclnd begrüßt. Die allgemeine Stimmung war: „Draus!" Zunächst mußte ein tiefer Back,, so breit lote die Wieseck, aber mit sehr steilen, mit Gestrüpp bewachsenen Rändern überwunden werde». Dies war besonders schivierig für die Pferde und die Geseckstsbagage.
Die Aufgabe des Regiments war, die linke Flanke der Division ,n decken und in ein entstehendes Gefecht einzn-
t reisen. Bor dem Regimen! lag ein Dors mit niedrigem irchlurm, die einzelnen Häusergruppen, durch lichteBäume
durch, gut sichtbar Anteils des DvrfeS SeMeuPle den Blick
eine flache Anhöhe. Ährf diese zü ging, den linken TviL des Dorfes unter-Entfernungzahlreicher Drahtzänne durchschreitend, das 3. Bataillon,' die Kompagnien „entfaKet", das heißt niit GesechtszwischemräUtnen anSeinandevgczogen. Auf der Höhe lagen schon Leute des SchwesterregimentS, die sich zu wett links geschoben hatten, in verlustreichem Kampf. In ihre Linie ttmrbe eingeschwärmt. Jenseits an und vor einem Waldsauni erkannte man auf eine Entferimng von toeiriaen hundert Metern de» Feind — cingcgrabcn. Das Bataillon nahm den Feuerkampf auf. Die Verluste waren groß. Besonders unangenehm machte sich das Feuer ans einem in der linken Flanke liegenden Waldstück bemerkbar. Ein Zug der 9. Kompagnie entwickelte sich dagegen. Der dortige Feind wich, erschien aber nach einiger Zeit verstärkt wieder. Wahrscheinlich war es, eine frische 'Abteilung, die sich bis hierher durch das dickste Unterholz vor ge arbeitet hatte. Feindliche Artillerie stand halb links vorwärts auf einer Anhöhe, schoß aber schlecht. Besser schossen in der gleichen Richtung auftretende gegnerische Maschinenge- ivehrc. Die Verluste häuften sich, insbesondere an Offizieren, so dauerte hier das Ringen um die Feuerüberlegenheit von 3—4*/2 Uhr nachmittags. Erwünschte Unterstützung brachte dann etwa 500 Meter hinter dem Regiment verdeckt ans- fahrcndc Artillerie. Sie vertrieb vor allem den flankierend ausgetretenen Feind endgültig und nahni hierauf die feindliche Hanptstelltutg unter Feuer.
Hierbei sollen auch einzelne sprengstückc der eigenen Batterien in unsere Schützenlinien eingcschlagen sein. DaS darf nicht Wunder nehmen. Bon den japanischen Soldaten wird berichtet, daß sie die Unterstützung der eigenen Artillerie bis zum Sturm wünschten, auch wenn die§ vereinzelte Verluste zur Folge hatte^Anch in unserem Infanterie Reglement findet sich der Satz: „Beim Sturm einer feindlichen Stellung wird die Infanterie der Schlvester- n-affe Dank wissen, tvenn diese bis nntnittcldar vor dem Einbruch ihr Feuer gegen die Einbruchstell«» richtet." Die feindliche Hanptstelluiig wurde im Sturni genommen mid der Feind bis in die Dunkelheit verfolgt.
Rechts voni 3. Bataillon war das 2. Bataillon vor- gcgangen, die 8. treckst») uno .5. Kompanie (links) in vorderer, oie 6. und 7. Komp, i» zweiter Linie. Ihre Schützen begannen das Feuer, der linke Flügel auf 800, der rechte auf etwa .550 Meter, gegen den ister in einer Vorstellung auf einer flachen Anhöhe vor dem Wald stehenden Feind. Diese Höhe wurde rasch genommen. Unsere ausgezeichnete Schieß fcrtigkeit bewährte sich hier. In der feindlichen Stellung lagen viele tote und viele ver- imindetc Franzosen. Als weiter gegen die zweite feindlich befestigte Linie in einem etwa 300 Meter zurückliegenden Waldsaum Vvrgegangen lvurde, schosse» die Verwundeten unseren Leuten in verräterischer Weise in den Rücken, wurden aber rasch unschädlich gemacht. Bei diesem Vorgehen schoben sich noch Schützen des Schwesterregiments in die 5>. Komp. ein. In den Kampf griff auch hier schließlich noch Fcldartillerie und in besonders wirksamer Weise schwere Artillerie ein.
Der Angriff gegen die feindliche Hauptstellung tvar hier besonders schwierig. Hoher Hafer verhinderte das Schießen im Liegen, ohne die feindlichen Geschosse auszulzalten» Trotzdem wn rde de r Feind geworfen. Es wurde in den Wald, zusainnren mit dem mit großer Schneidigkeit vorstürmenden Schwesterregiment, eingedrungen und dann ltztlbrechis gegen eine vom Feind mit -lrtillerie und Jn- janlerie besetzte Höhe vvrc^drungen Ein freies Feldstück war zu überschreiten, etwa 400 Meter breit. Dann kam wieder ein von feindlicher Infanterie besetzter Waldstreifen am Hang der mit der fmntstichen Artillerie gekrönten Höhe. Beim Heraustreten auf das freie Feldstück erhielt das 2. Bataillon heftiges Artilleriefeuer, zunächst ziemlich unschädliche Schrapnells, dann gut sitzende Granaten, deren durch die großen französischen Sprengladungen besoilders heftigen Detonationen geeignet waren, auf die Nerven zu fallen. Durch einen Sprung halbrechts kam die besonders beschossene 8. Komp, aus der Feuerlücke. Das Bataillon beteiligte sich dann an der Wegnahme der letzten feindlichen Stellung.
Das 1. Batalllon folgte zunächst den beiden anderen Bataillonen linksgestasfelt. Als es eingesetzt tvurde, mußte es durch stark cingeschnittenes schlnchtenreickzes Gelände Vorgehen. Nach Durchschreiten eines Hohlwegs, als bereits die beiden vordersten Kompagnien sich auseinanderfatteten (Leib- und 2. Koinp.) erhielt es auf etnm 000 Meter ans deni vom Feinde stark besetzten Wald Feuer. Die Leibund 3. Komp, entwickelten sich rechts, die 2. und 4. Komp, links vor dem .Hohlweg. Hier war, ebenso wie bei den anderen Bataillonen der militärische Geist — gegen den die Demokraten (Frankfurter Zeitung) so oft geeifert haben
ein vortrefflicher. Alles drängte nach vorwärts. Wo die Offiziere gefallen waren, übernahmen die Unter- ofsiziere und beherzte Leute die Führung. Jeder bemühte sich trotz des auch hier sehr vielfach behindernden Hafers von der Sckmßtvaffe den besten Gebrauch zu machen. DaS Signal „Seitengewehr pflanzt auf" gellte, dreimal wurde vergeblich angelansen, dann stürmte das Bataillon mit dem auf gepflanzten Seitengewehr in den Feind.
Die Maschinengewehre griffen bei dem Angriff sehr wirkscun ein.
Von großem Vorteil war es, daß das Regiment sein Feuer ans den Feind aus nahe Entfernung ev- öfsnen konnte und sich nicht erst über weite Strecken heran- zuarbciten brauchte. Die Verluste dürften die des 18. August 1870 annähernd erreichen.
Westlich des im Eingang beschriebenen Dorfes, in der Nähe hier stehender Artillerie wurde am Abend gesammelt und die Nacht zugebrackst. Die Verwundeten fanden auf de» in und bei dem gleichen Dorfe errichteten Verbandplätzen Hilfe und Pflege. Die angelegten Verbände wurden hier in Gießen von maßgebender Seite als mustergültig bezeichnet. Am Morgen des 23. August sandte der Regimentskommandeur einige Gruppen zum Schutze der Verwundeten.
Am Abend des SchiackittageS noch im Eilmarsch ein- getrosfene frische Rejervetruppen nahmen bei Tagesanbruch des 23. August die Verfolgung auf. Bald hörte man wieder Kanonendonner.
So hal auch unser braves Gießener 116. Regiment an den bewundernswerten Erfolgen an der Westgrenzc gegen einen an Zahl weit überlegenen Feind seinen vollgemessenen LIntetl. Die in der Regirnentsgeschichte von 1913 ausgesprochene Envartnng, daß das hessische weiße Regiment in einem zukünftigen jbriege seinen fleckenlosen Ruf ausrechterhatten werde, hat es glänzend erMll.
Treues Gedenken den ruhmreich Gcsaklenen, bakdige Heilung den Lcnvundeten, Dank und Ehre allen Beteiligen!
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** Aitonttme Baiefe sind natürlich in der heutigen ein-' ftnt Zeit bouüeft ßharf zu verurteilen, besonders wenn sie müßige Kritik «der gar Drohungen aussprechen. Es ist uns zu Ohren gekommen, daß hier ttl Gießen sogar Männer, die im vaterländischen Dienste mütvirkcn sollen, siö> eine so verwerfliche Handlungsweise baben zu schulden kam inen lassen. Es handelt sich hos- fentlich mi ganz vereinzelte Vorkommnisse. In jedem Falle zcigt der Schreiber anonymer Schmäh- oder Drohbriefe _ ein ebenso
gemeines >vie seiges Benehmen. Es ist nicht schwer, auf
seinen Ncbenmenschen Steine zn ivcrscn, wenn man sich . selbst in gesclmhter Stcllimg befindet. Wer an einer
Sache etwas ausznsetzen hat, der soll ^ sich zuerst ein
mal prüfen, ob er linstande wäre, es selbst besser zu machen, und . wenn er dann noch Klage sülncn ivill, so soll er dies öfsentlich tnn rmd seine Ansicht jederzett mit seinem vollen Namen vertreten. : Bedenken wir, daß in dieser Zeü jeder bestrebt ist, von Herzen sein Bestes zu geben, so gut oder schlecht er es eben vermag, für das große Ganze, und daß dies keinem von uns zur Zufriedenheit -5 aller gelingen kann.
** Vereins-Spende. Der Krcisziegenzuchtver- ein Gießen oerlvilligle dem Roten Kreuz eine Zuwendung von 100 Mk als 1. Rate. Ferner wurde beschlossen, von den Mü- glichern, die im Felde stehen, in diesem Jahre keinen Beitrag zu erhckcn.
Landkreis Gießen.
Treis a. Lda., 25. Ang. Wie in Allendorf a. Lahn HSlt Dr. Kunz auch hier einen Lehrgang über Kranken- und Verwundetcnpflege zur Heranbildung von Nothel- ferinnen. Der UMerricht findet Sonntags von 4—6 Uhr nachm, statt. Es beteiligen sich 33 Frauen und Mädchen. Bei dem Ortsausschuß fürs Rote Kreuz sind weiler eingegangen: von dem Ar- beitergesangverein Hofsnung 20 Mk., von Ungenannt 15 Mk. und einem anderen Ungenamt 100 Mk Die beiden letzten Gaben sind fiir bedürstige Angebörige der hiesigen Krieger bestimmt. Auch andere btesige Bereine lxrben ihr Vermögen ganz oder teilweise für den letzten Zweck zur Verfügung gestellt.
-j- Märkte.
cb. Biugcu, 26. Aug. Marktpreise. Weizen Mk. 23,5g,
Korn Mk. 21,25, Gerste Alk. 00,03, Haler Mk. 24,00, Heu Mk. 4,50,
Stroh Mk. 3,30, Kaclosseln Mk. 5,75, Erbsen Mk. 43,00, Linsen ,00, Weibmehl Mk. 41,00, Roggenniebl
Mk. bl,00, Bohnen Mk. 40,U, -
Mk. 32,50; alles sür 100 Klgr. Butter 1 Klgr. Mk. 2,70, Milch I 1 Liter 22 Psg., Eier 10 Stück 85 Psq. xli
kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 30. A u g u st, 12. n a ch Tr i n i t a t t S. Eotterdienlt.
3n der Stadtkirche.
Vormittag? 8 Uhr: Psarrcr 0. Schlosser.
Zugleich Chrisienlehre sür die Nenkonfirmierten au? der Mattbcinsaemeinde.
Vormittags 97, llhr: Plärrer Schwabe.
Beichte und belliges Älbendmabl iür Blatthäus- und Markusgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Psarrer jeder Gemeinde erbeten.
Vormittags 11J4 Uhr: Militärgottesdienst.
Psarrer Schwabe. Nachniittags 2 Uhr: Kindcrkirche Iür die Marknsgemeinde.
Psarrer Schwabe.
3n der Zohanncrkirche.
Vormittags 8 Uhr: Psarrer B e eh t o l s h e i m e r.
Zugleich Christenlehre sür die Neukonstrmierten aus der Lukas» geineinde.
Vortnittags 9'/, Uhr: Piarrer A u s s e l d.
Vormtltags 11 Uhr: Kinderkirche iür die Jobannesgemeindi.
Psarrer A u s I e l d. 1 ZlbendS 8 Uhr: Vcrsainnilung und Bibelbespreckmng i»> Johanncssaal.
Dlitlwoch, den 2. Cepteuiber, abends 8 Uhr: Kriegsbelstunde.
Psarrer 2l u s s e l d. Nächstknnstigen Sonntag, den 6. September, findet im Haupt» gottesdienst Beicht« und heiliges Abendmahl sür die Lukas- »ad Jobanuesqemeinde gemcinsauc statt. 3lnn>eld»ngen dazu Iverde» vorher bei dem Psarrer jeder Gemeinde erbeten.
An demselben Tage wird in beiden Kirchen die alljährlich, Kollekte sür die Kaiser-Wilhelm-Stislung sür deutsche Kriegsinvalide» erhoben werden.
ii
1,i
1*
Versuchsweise sollen jeden Samstag zwischen 7 und 8 llhr beide Kirchen geöffnet und darin bei Orgclspiel Gelegenheit zur stillen 'Andacht gegeben werden.
vibelkränzchen sür Schüler höherer Lehranstalten.
Für die jüngere Abteilung jeden Alittwoch von 6—7 llhr, sür die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 lthr im Iohannessaal. vibelkränzchen sür Mädchen aus der Zohannesgemeinde.
Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Iohannessaal,
wartdurg-verem (Viezftratze 15).
Dienstag: Bibelstunde. Donnerstag: Lejeabend. Vortragsabend.
Sonntag!
ttatholischt Geineindt.
Gottesdienst.
Samstag, den 29. A u g u st:
Aachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheil ,e heil. Beichte.
onntag, den 30. Aug., 13. Sonntag »ach Pfingsten: ormittags von 67, Uhr an: ülelegeuheit zur hl. Beichte.
, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe.
„ um 8 Uhr: Austeilung der bl. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr: Hl. Meise mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: illiidacht
Sonntaq, VloiNag, Dienstag, Mittwoch, Toimerslag, Freitag nd Samstag abend u»r 7>z Uhr ist Kricas-Biltandacht mit Segen.
Freilag vormittag um 7 Uhr ist Segensineffe.
viaspora-Gottesdienst.
In Sich um 8 Uhr.
In Hungen »in 9'/, Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Siesjerr.
Aug.
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Bcd. Himmel
SS. 7*
750,5
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12,7
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N
9
Beiv. Himmel
Höchste Temperatur am 26.-27. Anglist 1911 Niedrigste . . 26,-27. . 1314
Niederschlag 6,2 mm.
+ 19,7*0. + 16,2“.
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Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goev-
Zur Nachahmung empfohlen! Die Kaisee-Handels- • Aktiengesellschaft in Bremen hat der „Rote -Kreuz-Organisatton'
2 5 000 leg c o s f ei n f r ei c n Kaffee Hag sür verwundete Krieger kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Menge entspricht 125 000 Paketen und gestattet die Herstellung von o Millionen
Tasten Kaff«.


