Einzelbild herunterladen

Rotes Rreuz und freie tiebestätigkeit.

Gießen, 28. August.

Eine am Donnerstag im Rcgicrungsgebäiide am Laiidgras- Philipp Play niiter dem Vorsitze des .Herrn Gebeimmut llsinger stattgefundene P c r s a m m l u n g d es g r o ß e n K r e is - komitees für das Rote Kren» und Kricgshitse war sehr gut besucht. Aus den 79 Landgemeinden hatten nur 9 keine Ver­treter endsandt ; bei mehreren der schlcnden werden die Bahn- verdältinsse mitgesprochen haben. Wurde doch von einem Orte mit­geteilt, daß man, um zu der um 1 Uhr staltiindenden Sitzung mit der Bahn hierher kommen zu können, um 4 Uhr morgens hätte auf­brechen müssen und erst um 1 Uhr nachts hätte wieder zu .Hause sein können. Aber nicht nur gut besucht war die Versammlung, sonbern auch die Besprechung recht leblwft, die sich an die aus­führlichen Darlegungen des Herrn Geheirnerat Usingcr anschloß.

Der Zweck der ganzen Arbeit ist Unterstützung der Arbeiten des Roten Kreuzes und Zusammenfassung der freien Licbcstätigkeit, ohne daß den Entschließungen der Orts­ausschüsse vorgegrifsen werden soll. Wenn angängig nach Lage der eingehenden Mittel, soll ärmeren Gemeinden beigcsprnngen wer- den, wie icherhaupt wiederholt darauf hingewiesen wurde, daß über diesen Arbeiten die Arnrcn und die Bedürfnisse der eigenen Ge­meinden nicht zu kurz kommen dürfen.

Im einzelnen wurde u. a. gesagt, daß die eingehenden Gelder stets nach Gießen an den Kreiskasserechner K a u ß abzuliefern sind, der sie für den Landesverein verrechnet und im Kreisblatt ent­sprechende Mitteilungen macht: sind Gelder zu einem bestimm­ten Soicherzweck gegeben, so ist das stets mitzuteilen. Behufs Erlcich- terring der Einsendung nach Gießen wurde angeregt und zugesagt, daß die Kreditkasse sich ein Postscheckkonto zulegt. Die etwas über 2000 Mark, die schon seither vom Lande dem hiesigen Zweigverein zngeschickt worden sind, sind inzwischen dem Landesvcrein gut- geschricben worden.

Besprochen wurde ferner die Frage der Errichtung von Laza­retten und dabei darauf hingewiesen, daß diese nur.rm Ein­vernehmen mit dem Landes Verein eingerichtet Iverden können: es werden die Bedingungen bekanntgegeben, die allerdings derart uni), daß sie von kleineren Orten nicht erfüllt iverden können; es gehört dazu nicht nur der Raum und die Betten (die ja 'vieler­orts gerne gestellt werden), sondern z. B. auch durchaus kostenlose

Bereitstellung des Pflegepersonals und der Kost: sehr günstige Bahnvcrbindimg: zuverlässiges und zweckmäßig ausgebildetes

Pflegepersonal: Personal- und Transpvrtgelegcnheit zur Kerbrin- giing der Verwundeten vom Bahnhos nach dem Lazarett (Leiter­wagen genügen dazu durchaus nicht).

Wenn es demnach äußerst unwahrscheinlich ist, daß außer den schon genehmigten Lazaretten in Hungen und Lich noch weitere errichtet werden können, so ist um so erwünschter die II e b e r - nähme von aus der Lazarettbehandlung entlassenen Gene­se n e n vor ihrer weiteren Verwendung. Erfreulicherweise liegen dazu schon eine große Zahl von .Meldungen por, doch muß noch sestgestellt werden, ob sie auch alle unentgeltlich sind.

Darauf ging nran über zur «Besprechung der gewünscksten und schon vielerorts in Aussicht gestellten Liebesgaben. Ae Wäsclze- gegenstünde sind zu senden an die Niederlage, die im Zimmer Nr. b der Schule an der West-Anlage in Gießen eingerichtet werden wird: verwaltet wird diese werden vom Oberbibliothckar Dr. Heuser und Frl. Erna Kirch. Gewünscht werden lange wollene Strümpfe in un­gezählter Menge: Stauchen (Pulswärmer) und Leibbinden, Unter­hosen, Hemden, Fußlappen, Kissen, besonders mit Spreufüllnng, aber auch solche nttt Federn, Betti«l?er üich Leinen. Wo etwa die Mittel zur Beschaffung der Rohmaterialien fehlen, wird das Kreis-Komitee soweit möglich einspringen. Ein Ausweis wird von Zeit zu Zeit veröffentlicht werden. Bestimntt gind die eingicchenden (Gaben für die Lazarette des Kreises, (dann aber für die hessischen Truppen, insbesondere des Regimentes Nr. 118. Auch Spenden von Zigarren, Tabak und Büchern sind an die obige Niederlage zu richten: von Büchern sind vor allem schlichte Erzählungen er­wünscht. (Was hier in der Stadt bis jetzt angeliesert wurde, stellt z. T. zu hohe Anforderungen, ist für eins« che Leute z. T. nicht recht geeignet.)

Aber nicht irnr Wäsche u. dergl. ist 'nötig, sondern auch Nahrungs- und Genußmittel: diese sind an das .Kreisamt zu senden, nicht an die Niederlage im Schulgebäude. Viel gesprochen wurde über Eier und Bohnen: jene können immerfort geliefert werden, diese sind, was die vorhandene Quantität anlangt, beim Kreiskomitec anznmelden, vorerst an Ort und Stelle behalten und werden nach Bedarf abgcrnfen werden. Bei allem aber ist stets daran zu denken, daß die Ortsarmen und die Orts-.Be­völkerung selbst nicht Not leidet.

Die Kaiserin in Frankfurts Krankcnhauirn..

h. Frankfurt a. M., 27. Ang. Die Kaiserin stattete hcnte nachmittag den in hiesigen Krankenhäusern befindluheni

verwundeten :Sottxrtcn einen .Besuch ab. Zunächst fuhr )te tut Städtischen Krankenhaus« vor. hier ging sie lintefl Führung des Oberarztes Professor Dr. Boß von Bett zu Bett. Jedem der Krieger reichte sie die Hand, beichenkte ihn mit einer Rose und erkundigte sich nach seiner Heimat und seinen häuslichen Verhältnissen. Mit leuchtenden Augen und oft vor tiefer Rührung erstickter Stimme dankten die wackereil Leute ihrer Landesmuttev für diese warmherzige Anteilnahme an ihrem Geschick. Während des Besuches der Kaiserin traf auch die Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, des Kaisers Schwester, im Krankenhaus« zu ernem zweiten Besuch ein. Nach überaus herzlicher Begrüßung der beiden hohen Frauen setzten diese ihren Besuch bei den Kriegern gemeinsam fort. Gegen 4 ilhr sichren sie nach dem Marienkranken­hanse, wo sie sich etwa eine Stunde anfhiielten. Auch hier hatte die Kaiserin sür jeden Verwundeten herzliche und anteil­nehmende Worte. Besondere Freude bereitete es, ihr, als sie ver­schiedene Landsleute aus Schleswig-Holstein traf. Ein Besuch der Kaiserin in anderen Lazaretten unterblieb wegen der vorge­rückten Zeit. Gegen 6 Uhr kehrte die Kaiserin nach Homburg zurück.

Aufruf.

Alle Unterosfiziere und Mannschaften der Reserve, Landwehr I und II aller Massen, die zurzeit eine gültige rote Kriegsbeorderung nicht in Händen haben, erhalten hierdurch den Befehl, sich sofort, spätestens aber bis 3 1. A u g u st 1 9 1 4 , bei dem zuständigen Be- zirksseldwebel persönlich zu melden.

Befreit von dieser Meldung sind nur diejenigen Eiscnbahn- nnd Postbeamte, über die eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung dem Bezirkskommando eingereicht ist.

Unterlassung dieser Meldung hat Bestrafung nach den Kriegs­gesetzen zur Folge.

Gießen, den 26. August 1914. \

Großherzogliches Bezirkskommando.

Naumann.

Oberstleutnant und Bezirkskommandeur.

ir

Anni Hormel

Otto Behr

Verlobte

Holzhausen (K: - . Kirchhain) Giessen (Liebigstr.).

August 1914

06339

in Stettin, gegründet 1845. Zeitgremliss ist eine Versicherung gegen Einhrnchdiebstahl nn«l IReranbung.

Allen bei uns Versicherten empfehlen wir auch die Nach­versicherung von Geldwerten. Ferner halten wir uns zui» Abschluß von Feuer- und Einbruch-Diebstaiiluersicherungen sür Mobilien »nd Waren, Wafserlcitangsschäden- u. Trans­portversicherungen bestens emvsohlcn. 9433D

Heneral-Agentur Dermstadt, Heidelberger Strasse 19, Telephon Kr. 1726.

«Vertreter in Gienen: Fritz Fiimm, Walltorstrane 63, Telephon 237, Wilb. Herbert, Stepbailstrahe Nr. 3.

?8 HB

Aus der Spielsolge bis cinschlietzl. Freitag besonders hervorzuheben:

Der Fund der Goldgeier

Amerikanisches Drama aus dem wilden Westen.

In den Vogesen. 9424a

Jas MlttWMciiklnal zu Ltipjiß.

9428

Kaufe

Weizen, Roggen, Gerste und Hafer

alter und neuer Erute

ifür Militärlieferungszwccke zu höchsten Preisen.

flaihasti Rosenthal.

Jricdrichstraße 8.

Telephon Nr. 1 und 2001.

r

Für Militärlieferungen

9338]

kaufen wir

Hafer alter"' 1

neuer Ernte

Roggen Weizen Gerste

zn höchsten Preisen.

Bär &W etterhahn

K

Giessen

Liebigstrasse 3

Pferdeversteigerung.

Dienstag, den 1. September 1914, vor­mittags 19 Uhr, soll im Grvßh. Hofmarstalle dahier ein seit mehreren Wochen kastrierter Land- geftütsbeschälcr (Arbeitsschlag) versteigert werden.

Darmstadt, den 25. August 1914.

Großherzogliche Landgestüts-Direktion.

von Willich.

Kartoffeln

.prima gesunde Ware, per Beniner 3.5l» Mk. emps. F. Weisel, Sooneustr. 6 Tclcvbon 88. 19434

Weinessig

Liier 5» Pia. Otto Sch aas. I Scltersweg 39. [9130

9437]

Gesunde

ise-Zvii

offeriert billigst

Samuel Rosenbaum Ae

Bureau: West-Anlage 46.

ielephon 179.

Vermietungen

LeltttsMii 7ü,^»»lRe"'

IT. Stock, cteg. 8 Zimmcr- Woliuiing. Badezimmer, Gas- und elektr. Licht mit allem Zubehör. 9085

Näh. bei Ebcrh Metzger, Ludwigslrnßc 30.

| 4 Zimmer ~~ !

4 Zimmer Wohnung v. iot.

od. spät, zu vermieten. Näh. Kirehenpla!* 11, l. halcn

4-3iui.-Wolin. k® J0<c ab

18 Oktober oder später zu vermieten. 0635) Schillersirnhe 23.

9427 D

[ Lüden u. dffl.

<^cr. LadenrUm

kkebenzimin. billigst z. verm. 78411 Nene» Baue 171.

Pserdeitall mit Burichcn- gcla« zu vermiet. vtähereS Walltorftr. 73 l., Bureau.

(8128»

Schubmncher sucht 1 leere Stube. Schriftliche Ange- bole unter 06334 an den Gicßencr Anzeiger erbeten.

1 littäiim. saiib. Zimmcr

NI. Pension i. d.Nähe d. neuen Kaserne v. sos. ges. Schrift!. Angeb, u. 06342 a. d. Gieß.Anz.

V f PPriiPn<jf rühr, rcdcgciv. Leu- ICIUlCtlolten, dies. uns. sos. in hipfpn KraftireleiidcStcrbe- Uttzitzii ncld-Bersichg. Land- ipi» wirte zu besuchen haben.

Radi, bevorz. Außermtl. 180 Atk. Hobe Prov. Oft. nn Lodwarr 15g Kalle S. 11.117. _ |9440ssl _

9426] Ein tüchtiger

Tchreiuergeselle

gesucht. E. A. Müller, _Tampstiichlerei.

Wärter und Dienstmädchen

sofort gesucht. Chirurgische Klinik. 9444

braver Zinllic^bic Br°p

und Fein bäckerei erlernen will, als er

ehrling gesucht. P. Psciff Ww.. Bäck., Neustadt 2449423

Hausburfche.

9428] Suche per sofort einen tüchtigen, kräftigen Haus- burschen.

Frdr. Teipel, Markt 16.

ri'iitxfrau^

gesucht. C. Rübsaraen. (06336

G. Simon, Grnbenstraße»

t-iülMWW

Zliiiger Llhulispiclcr'^"

glied

des bies. Stadttheatcrs>, d. d. Krieg stellenlos, s. Beschäftig, gl. welch. Art. Blelchstr. 1511. 6. Kanheimer. [06333

I Xii(lit.'iliüöifi.i ud- ,clu ''

Katharina Schmidt, gewerbsmäß. Stel­len Vermittlerin, Wal»»rair.36

8-jährigc,braune Stute, zwci- svännig gekatiren, weil über­zählig, sosort zu verlausen. Schlörb, Walkmüfttc bei

Lgntcr. _ 19436

Cvinc schwere Simmentaler Fabrkud, welche in, Mai gekalbt hat, steht zu verkauf, bei Fr. Amcnd, Großen Lindcn. 19438

Gesunde Mädchen vom Land mit guter Schul­bildung vom 19. Jahr ab als Wärterinnen zum 15. Seplember gesucht. Freie Station, Dienst­kleidung u. 300400 Mk, Nach 6jähr. Bewährung

1000 Mk. Prämie.

Grotzh. Direktion der Heil- u. Pflegeanstalt Gießen.

Ei» ordentliches

Tlädclien

ges. Fr. Laiaras, Asterweg 63.

Am Abbruch |

des Geschäftshauses Horn, Kreuzplgtz sind z» verknus.: Fenster, Zimmertüre», Ladcntürc», Haustürc, Treppe», Treppengelän­der, Brennholz, Absall- rolire, Türbcklcidunacn, Ladcnumrabinnugcn, Korridorabi'chliiii, Sän- lcn, Erkcrabift>lu h »sw.

Gut erbalt. Eichciitrcvvc, einige Türen »nd Fenster billig nbzugeben. Näh. bei Areh. Kcycr, West-Anlage 6.

9447

SU

tSin ptC]\flbrodifcitfau l =

Paar .. sen gesucht. Schrift!. Ange bote unter Nr. 06338 gn den Gießener Anzeiger erbeten.

06332! PoUseibnnd n. Küchen­herd kauft Kaiser-Allee 18.

Verschiedelif

Pension Brand!

(vor August 1914: Pension Bellevue)

Neuen Bäne 22 0SMI Von vornehm.Familien gern besuchtesllaus, behagl.ein- ger. Zimmer, gute Verp'leg., Bad, Tel. 1085, mftß. Preise.

Yerpllegung Yon Einquartierung

wird übernommen. 06340 6. Hetz Witwe, Lindenboi.

Jiinge deutsche SÄrtiunde

in ante Hände ziiverschenken. 9441 ] Ludwigstraüc 4 v.

Empfehlungen

Wanzentod

Sicherstes Mittel Fl. 80 Pf. Atller-Vregerio, Seilers -. 3i Otto Schaaf. [9351

bei weitgehender Garantie undgünstijrster Kauf- u. Mietbedingung.

Stimmung, Reparatur Transport

Ständiges Lager von 250 bis 300 Instrumenten.

Bei Miete [44 Eigentumserwerb laut besonderer Bedingung. Stets gebrauchte Instru­mente zu jedem Preis.

Vermietungen 2 bis 12 Mark monatlich.

Vertretung

v.SchiedmayeriSöhne, Steinweg, Ibach, Kaps, Römhild, Dörner, Hörügei, Spaethe, Ackermann usw.

Pianolas Pianola Pianos

August Förster

Giessen und Lich

Bahnhofstr. 65. Tel. 367.

W eisskraut

per Zentner Mk. 3. emvfiebit Heinrich Krämer, Bad-Nanheim._ 19395

,21a

e {fifWfiaUAQiuuuintL

QffenbacA^/cMaifu

Vereine

Samstag, den 29. August,

abends 90. Uhr, Zniammcn- kunfl im BereinSiokai. West- Anlage 64, wegen wichtiger Besprechung. Der Vorstand.

[9415D]

Müllerei.

Vom 1. September d. I. ab läßt die Ge­meinde Großen-Linden auf der Bauernmühle gegen sofortige Bezahlung mahlen.

Die Abgabe pro Doppelzentner beträgt für Mehl 1,80 Mk. und für Schrot 0,90 Mk. Großen-Linden, am 27. August 1914.

Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden.

Leun. 9417

Amtliche Bekanntmachungen Stadt Gietzen.

der

Bekanntmachung«

>er Auszablung der Vergütung sür

Mit der Auszablung der Vergütung sür geleistete Einauartieruna soll in den nächsten Tagen begonnen

werden und zwar zunächst sür die in der Altstadt uuier- aebrncht gewesenen Truppen. Diesbezügliche Slniräge sind vom nächsten Montag ab in den Geschäftssmndcu von 812 Uhr und von 26 Uhr im Stadthaus, Seiten­gebäude, zu stellen.

Da dteQuartierbilletsnichlfürdie einzelnen Quartier- träger ausgefteltl iverden konnten, vielmebr für das ganze Haus ausgestellt werden mußten, ist es notwendig, dah der Besitzer des betressenden Quartierbillets genaue An­gaben darüber macht, wie die Einauartieruna aus die Mieter des Hauses im Einzctnen in Wirktichkeit vcrteitt war. Das inögiidiit gleichzeitige Erscheinen aller Quartier- träger eines Hauses würde die Ilbrechnung crteichlern.

Die Auszahlung der EinguarticrungSgelder für die in den übrigen Stadtteilen untergebrachten Truppen­teile ersolgt in der nächsten Woche.

Gießen, den 28. August 1914.

Der Oberbürgermeister:

Keller. 94468

Mahnung des 2. Zieles Gemeindesteuer und Kanalgebühren sür das Rechnungsjahr 1914.

Da« im Monat Juli d. Js. fällig gewesene 2. Ziel Gemeindcücucr und Kanatgcbiibrcn kann noch bis zum 5. September 1914 einschl. ohne Kosten bezahit werden.

Diejenigen, die mit der Zahlung dieses Zieles noch im Rückstände sind, iverden hiermit gemahnt, die Abgabe bis zum 5. September d. Js. nn die Stadtkasse zu be­zahlen. Born 7. September au gelangt das 2. Ziel zur Beitreibung, wodurch Pfändungskosten entstehen. Ucber- weisungen im Bank- und Bostscheckverkchr müssen gm 8. September cbensalls bei der Stadtkasse gutgcschriehen sein, andernfalls die Beitreibungskosten erhoben werden.

(9304 B)

Bekanntmachung.

Der Unterricht an den hiesigen Volksschnlen beginnt n ieder lt. Beschluß des Schulvorstandes ani Donnerstag, dem 3. September. Die Eltern der Schulkinder werden aufgesordcrt, für ordnungsmäßigen Schulbesuch ihrer Kinder zu sorge».

Gießen, den 27. August 1914.

Ter Schulvorstand.

Keller. 94438

Zu dem Fonds für Liebesgaben sind bei dem Oberbürgermeister weiter cingcgangcn:

von dem Verein sür Krnnkenpstege .... 1000, Ml von der Hültenbaukasse dcS Deutschen und Qcstcrreichischcn Alpenvercins, Sektion

Oberbesscn............ 400,

von dem Männer-Turnvercin.......100,

von Zahnarzt E. Jäger.........100,

von Leopold Mayer...........100,

von August Schwan...........20,

von Kreisacometer Knapp........20,

Kasscrest einer Kegctaeselllchast...... 3,

von FcldbercinigungSgeoinetcr Meyer . . . 10,

von einem Daincnkränzchen durch Frau Meyer 30, von FeidbercinigungSgeoincter Ludwig . . .

von Bnutechniker -litvaler........

von Bürgermeistereisekretär Kolb.....

von Bbotogravh Ludwig Nhl.......15,

von Skaigescllschast Langer....... 7,50

von LandgerichtSrat Nenenhagen, 1. Rate . . 28,

von S. F................50,

von Professor Dr. Leutert........100,

von einem Rechtsanwalt überwiesene Prozeß-

kosten..............27,35

von N. N................ 300,-

von Rcallcbrer Straub.........50,

von Oberbibliothekar Dr. Ebel......10,

von Stadtkasse-Kassierer Röhrich.....10,

von Beriagsbuchhändler O. Roih.....100,_

zusammen 2527,85 Ml.

Mit herzlichem Dank für diese Gaben wird um weitere Zuwendungen gebeten. 91428

20 ,-

10 ,

20 ,-

Wohnling von 4 Zimmern. 1 Wohnung von4üZimmern, 2Wohnu»gen v.3Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern,

1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 1 Werkstatt, 1 Lager- oder Fabrikrauui, 1 dreistöckiges Lagerhaus

> Sr - - 1 ..........

mit Pscrdestall und Heuboden, 1 inüblicricS Zimmer. Zu mieten neiucht: 35 Wohnungen von 26 Zitmucrn.

kftädt. rfrbeitsnachideis giessen.

Asterweg 9.

ES können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern

1 Schmied, 1 jung. Spengler, 1 Installateur, 1 Schub­macher, 10 Schneider, 1 Friieur, 1 Hausbursche, sechs landwirtichastl. Arbeiter und Knechte, 2 Wärterinnen. Lehrlinge: 1 Kaufmann.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern:

1 Dackidecker, 1 Schmied, 1 Müller, 1 Bäcker, 10 Schneider, 4 Drainagearbeiter, 3 Dienslinädchen, tandwirlschastiiche Arbeiter und Kneckite.

Lehrlinge: 1 Kellnrrlehrling.

ES iuchen Arbeit:

1 Steinmetz, 8 Schlosser, 1 Elektromonteur, 1 Mechaniker,

2 Polsterer und Tapezierer, 12 Schreiner, 5 Maurer, 1 Zimmermann, 12 Weihbinder und Lackierer, 1 Gtastr, 1 Stukkateur, 4 Heizer, O Kausleule, 3 Kellner, Schreiber, landw. Arbeiter und Knechte, Erdarbeiter, Taglölmn, Hausburschen, Putz-, Wasch- und Laussrauen. 9432 V

I 1"

Städt. Wohnnngsnachwcis Gießen, Asterweg S.

sind zu vermieten: 94318

IWobnung von7Zimmern. IWohnung v.5Ziminernund 2Biausardciiziminern. 2 Wohnungen von 5 Zimmern, eine

I M