dann steht die ganze Batterie wie eine Mauer, und alles will der Erste sein. Wenn wir nach. Hause kommen und alles noch io müde ist, atme Gesang gellt es nie, und abends liegen wir im Schützendause, jeder wie er gebacken ist, und schon >ängt^ es in einem Winkel an: „C Deutschland, doch in Ehren", oder „Deutick- land, Deulichland über cl.es", oder „Die Wacht am Rhein". Die Sozialdemokraten melden sich, acht Tage bei trocken Brot und Wasser vor dem Feinde zu liegen, alles schreü: nur vorwärts, nur vorwärts, entweder siegen oder sterben! Denke nur an die "Festung Lüttich, die bei allen Bölkrrn iür uneinnehmbar galt, und an unsere Marine, die alle sreiwillig in den Dod gehen, nur um zu siegen, llnd glaube sicher, wenn Weihnachten kommt, sind loir elttneder all" tot, oder wir haben gesiegt. Länger wird es nicht dauern. Wenn es die Marine übernimmt, allein die ircm- den Schisse abzuhaltc.i, dann solgen wir auch unseren Brüdern im Felde.
Mil tausend Grützen verbleibe ich Tein Bruder Dtto."
Räumung der Llbinger Niederung.
Die „E.btnger Neuesten Nachrichten" bringen am 31. August folgende, osseubar amlliche Mitteilung:
„Aul Beseht de: Kommandantur M a r i c n b u r g werden im Jnterej e der Landesverteidigung in der Echinger Niederung vom Sonnabend abend, 22. August, ab die Stau- und B o r s lu t d c i ch e an verschiedenen Stellen durch- stochen Ter Binncnwassertzand wird dadurch bis zur Höhe des Autzenwasiersta.ides des Haffs,, des Elbingflusses und des Drausensces aukgestaut.
Durch liefe Ausstauung werden voraussichtlich alle Gelände- slächen zwischen Nogal, Elbingfluß, Trausensee, Dort Stümswalde. Alt-Tctlstädt, Thicrgarl, Grunau-Niederuna, Neukirch-Ni.'drrung und Schwarzdamm, die tiefec als w 0,22 Meter über normal 0 liegen, betrosscn werden. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, datz bei ungünstigem Wassersland auch höher gelegene Teile in Mitleidenschaft gezogen werden.
Diejenige,! Belvohner, die di' betreiscndcn Lrtschastcn räumcn wollen, haben tei Rückweg lediglich nach Westen zu über die Nogat und Weichsel zu bewerkstelligen, lieber die Nogai bei Einlage und über die Stnbasche Laake sind bereits Brücken geschlagen."
Die-c Anordnuna, so bemerli dazu das Blatt, ist durchaus nicht in dem Sinne auszufassen, als ob irgendwelche Gefahr im Verzüge wäre, sie ist vielmehr nur getroffen, im Rahmen des allgemeinen Schutzes der LandeSverteidi- guiigsiuteressen.
Ein Russe an seine Rinder.
Ter ^Bois. Ztg." wird die Abschrift des Briefes zur Verfügung gestellt, den ein in Deutschland i e st g e n o in m e - n e r r u s > i s ch er Pole au seine Kruder in Rußland geschrieben hat.
„Meine lieben teuren Kinder Slawutsch und Tadick! Dieser Brief wird .Euch wähl wahrscheinlich erst spät erreichen. Wir sind Grsa-iaerc der Deutschen. Schweden als neutrales Reich hat es übernomme i, uns nach Rußland zu bringen, aber es ist alles ungewiß W.'Nil nun Schneien sein; Pläne ändert und uns aus seinem Reich' vrriagt, so haben wir keine Hoffnung, das Leben zu fristen. Teure Kinoer, bleibt gesund, arbeitet so, wie Euer Vater gearbeitet lat und erwerbt nur das, was Ihr durch eigene Arbeit verdient Mein Grundsatz war immer, ein ehrlicher Weg ohne Schacher Slawutscl. Du bist unser Stolz, Todda, Du unsere Holde Ihr könnt Eure Namen mit erhobenem Haupt? tragen. Ihr braucht Euch Eurer Eltern niemals zu schämen, sie waren ehrlich und gut, sie haben niemand übervorteilt. Die Deutschen sind gut. iie haben mehr an uns gedacht als die Russen, sie handeln wie G e n t l e m e n , sic haben den Armen Brot, Kaiser und Butter gegeben. Bis jetzt hat niemand das Recht, von den Deutschen etwas Schlechtes zu sagen, im Gegenteil Es ist hier graste Ordnung, die Deutschen vcre stehen Krieg, zu führen. Und nun, liebe Kinder, ich überlasse Euch Gott und drücke Euch an mein Herz. Wir segnen Euch."
6cer riuS Flotte.
Ein Brief von der „Goeben".
Bon dem herzersrischenden Selbstvertrauen, das unsere blauen Jungen beseelt, gibt folgender Brief eines Magde- iburgers, der sich an Bord der „Gocbcn" bcsindet, eine neue -.Probe:
„Tie innigsten Grüße vom kriegsmäßigen Kohlenladevlatz sendet Euer treuer Bans. Gestern trüb 1 Uhr haben wir einen Streich ge. liefert. Wir haben eine französische Stadt in Brand geschossen. Das war ein Hauptspaß. Denen mag das Katseetrinken auch vergangen sein Als wir danach wieder zurückpikschien. verfolgten uns zwei 'große..englische Linienschissslreuzer. Aber die konnten ia nicht mit uns mit. Wir haben denen telcgravhicrl, ob wir sic in Schlepp nehmen sollen, sic kämen ja sonst nicht vorwärts. . . Nun haben wir drei Großmächte aut dem Halse, aber so Gült will, schlagen wir sic alle auss Haupt. Hier an Bord aibi cs jetzt keinen Unterschied mehr, alle, ob Osfizierc. Ilnterotsizierc oder Matrosen, arbeiten wir siebrrhait. Freilich strengt da? furchtbar an, wenn man schon vier Nächte nicht gc- fchlaien hat nnd immer wie ei» Stier gearbeitet, aber es gilt ia Deutschlands Rnbm nnd Ehre und inner Leben... So Gott will, sehen ivir uns geund und munter wieder."
H„tpcr?itcrts-Ncickiricl>ten«
— Leipzig. 26. Ana. Wie der sächsstcbe Knltilsniinister Dr. Beck inl'teilt. wird Istr die llniverfitätc», sowie strr die aildeie» sächsische» Hoclischnlen dos A » § » a h »i e » c r b o t von Studierenden nnd Hst.er» kür Russe» und Japaner demnächst erlassen werden.
r«rmiidifc*.
* Heber seinen Aufenthalt in dem eroberten Lüttich schreibt ein Holländer, der sich zurzeit dort auf hielt, der N. Gron. Et.: Einigemal spielt eine deutsche Kapelle aus dem PlatzenSt. Lambert: ernste, ja wehmütige Stücke wurden gespielt. Die Deutschen zeigten mehr als einmal ein mitleidiges Herz. Wohl herrschte in Lüttich keine Hungersnot, aber es sind doch io viele, die noch nicht den Weg zum Bureau für Wohltätigkeit zurückgclegt haben. Deutsche Solda.e.i, die wußten, daß ich Lüttich und seine Bevölkerung kannte, baten mich, Säckäicn mit Hartbrol - Zwieback, die zu ihrer eisernen Ration gehörten, unter die Leute, die es nötig hatten, zu verteilen. Ich tat das gerne. Es war rsihrcnd, wie Frauen schluchzend aus "die Knie fielen, um noch ein Bcutelchcn mehr zu erhalten. Tag und Nacht waren Häuser und Zimmer unverschlossen. Abends war es aut den Straßen dunkel. Gas gab cs nicht: nur vereinzelt brannte eine elektrisch; .Lampe. Nach 0 Uhr durste-iich keiner mehr aus der Straße zeigen, der nickst die Parole kannte, wenn er nicht G.n'ahr lausen wollte, standrechtlich erschossen zu werden.
* -T r i lt f g e I b e r für englische Rekruten. England ist setzt bestrebt, um seinen Verbündeten aus dem Festland zu Hilfe zu kommen, ein möglichst großes Landheer auszustellen. Inwieweit es damit Glück haben wird, bleibt abzuwarten: jedenfalls hat das Werbegeichäit in Großbritannien nie recht geblüht, denn der britische „Gentleman" Ixilt sich für viel zu gut, um seine Haut zu Markte z» tragen. Man hat daher in England zu den verschiedensten Mitteln gegriffen. um Leute unter die Fahre zu locken, nnd auch jetzt werden den Dienstwilligen gewiß wieder besondere „Trinkgelder" versprochen, wie es in England seit langem üblich ist. Erst ganz, vor kurzem noch ist für die indische Arntee ein Erlaß erschienen, nach dem Rekruten, die sich verpflichten, 12 Jahre lang im englischen Heer zu dienen, eine besondere Prämie von 320 Mark erhalten Zu Anfang des 19. Jahrhunderts waren noch weit beträchtlichere Summen pro Kopf eines jeden Rekruten ausgesetzt. Wer sich freiwillig ajlwerben liest, erhielt außer seinem Lohn für den bloßen Eintritt ins Heer die stattliche Suntme von 1300 Mark,
Das erschien aber den englischen Militärbehörden doch zu teuer, und so wurde denn durch einen Befehl vom Jahre 1801 der Preis des Infanteristen aus 320 Mark festgesetzt, also aus wenig mehr, als man heute für einen indischen Soldaten zahlt. Kavalleristen, denen ja schon die Vergünstigung eines Pferdes und auch sonst ein lustigeres Leben zugestanden war, standen niedriger im Kurs. Sie bekämen als „Trinkgeld" nur 268 Mark. In dem Landkrieg mit Napoleon aber brauchte England io viel Soldaten, daß es mit seinen „Trinkgeldern" wieder gewaltig in die Höhe gehen mußte. Im Jahr der glorreichen Schlacht von Waterloo wurden iür den englischen Soldaten sehr beträchtliche Prämien ausgesctzi, die dann in Friedenszeilen wieder herabgingen nnd schließlich aus 150 Mark pro Kops sielen. Während des Krimkrieges mußic John Bull seine Börse weil öffnen, um die riesigen Verluste wieder gut zu machen, die Lücken, di: besonders die Seuchen in seinen Armeekörper rissen, auszustopsen. Jeder Kavallerist, der in die Armee einrral, erhielt als Prämie 200 Mart, Infanteristen mußten sich mit 160 Mark begnügen. Doch waren auch sonst sür gute Leistungen Trinkgelder aller Art ausgcsetzt: so gab es z. B. ritt sed; geworfene Granate eine besondere Belohnung, sür die großen 50 Psennig, sür die kleinen nur 10 Pfennig. In neuester Zeit hat man zu demselben Mittel gegriffen, um gediente Leute zum Wiedereintritt in das Heer zu'bewegen. 1898 bekamen Reservisten, die wieder unter die Fahnen traten, pro Mann 100 Mark, während man im süd- asrilanischen Kriege die Leute zum Langerdienen dadurch zu bewegen suchte, daß man ihnen Trinkgelder von 200 bis 300 Mark versprach__
viicheriisch.
* K r i e q s » a ch r i eh t c» kür die im Felde st ebenden Trnvpe n. Begreiflicherweise hat in Kriegszeite» gerade der Lknzier nnd Soldat im Felde de» Wunsch, neben de» eigenen Erlebnissen zuverlässig und nmiaisend zu erkahren, ivas j'idi ans den verschiedenen KriegSfctwnvlälze» ziigeiragei, hat. Aber e- ist not- ivendi.i, daß diele Rachrrr! ten ihm in einer seiner knappei, Zeit nnaeinesseiien Form zngrlea, ziiinol berücksichtigt irerden muß, das; er i,ur voi, Zeit zu Zeit Post nnsaelieiert beloiiiiiit. Es ist deshalb lehr zu begrüßen. Saß das gelesensie Lrgaii des deutschen Lsfizrer- korps , das altbeivährte „Deutsche O s k i z t e r b l a t l', eine Kriegs -Ausgabe erscheinen läßt, die diesen Äcsürknissen gerecht wird. Das Blatt erscheint e i n m n I w ö ch e n t l i ch nnd bringt, nach Kriegsschauplätzen geordnet, eine übersichtliche Zu- faininenslellung oller Krieasnachlichten der Woche tu der amtlichen Fassung und »iiler schlaglichtartigcr >achi»äiinischer Beleuchtung der charakteiiniche» Erscheinungen au * * * den verschiedene» Kriegs» fchanvlänen. Die Fcldtriivve fnnu diele leicht in der Rocktasche nnleizi,bringende Kriegsausgabe, deren vierteljährlicher cklbonne- meiilsvreiS 'Mk. 1,75 beträgt lEinzelniimmer 20 Pkg.> bei ihrem Feldvoslgii'.I abonnieren, eS ist aber auch möalich — ivorank iuü die in der iietmat gebliebenen Angebörigeii besonders liinivei er> — die Zeitschlifi beim Verlag (Gerhard Stglling ln Lldenbiirg i. Gr.f z» nboiinicreii nnd dieser! unter Ädrcssenangabe des O'fiziers oder Soldaten z» beanktragen, die Absenduna reaclinäßig durch Feld- voilbrier ins Feld vorzniiehnien. Die Angehörigen werden ihren in, Felde stehenden Sieben darnit jedensalls eine große Freude «breiten.
(Eiiiacjtiitdt.
(Für Forni und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion deni Publiknni gegenüber keinerlei Verantwortung,)
Gießen, S-. August.
Durch die Universitätsbehörde ist mir heute ein von einer großen 'Anzahl hessischer Vereinigungen Unterzeichneter Ausruf zugegangen, in dem die Beamten aufgcsordert werden, zu Gunsten des-„Roten Kreuzes" freiwillige Abzüge von ihrem Dienstgehalt anzumelden. Tie Behörde bemerkt, daß sie aus mehreren, einzeln ausgeführten sachlichen Gründen diese 'Anregung nicht uneingeschränkt besürworten könne. Ich bin der Meinung, daß man ihr direkt entgegentreten sollte, und begründe das wie folgt:
Die Beamten, oder jedensalls sehr viele unter ihnen, sind durch den Krieg ohnehin schon schwer geschädigt. Das gilt zumal von denen, die neben ihrem Dienstgehalt, um standesgemäß leben zu können, auf Nebenbezüge halbamtlicher oder privater Natur angewiesen sind. Diese Nebenbezüge, z. B. bei den Professoren Ferienkurse, Vortragshonorare, Gutachten, Kolteggelder, kommen zstm Teil jetzt schon,, zum T«il bei längerer Kriegsdauer, mit Sicherheit in Fortsall. Dieser beträchtliche Abzug von dem als ständig in dem Haushalt eingesetzten Einkommen scheint mir vorläufig als Opser völlig zu genügen. Diejenigen Beamten aber, die solche Ncbenbezüge nicht haben, beziehen ohnehin, wie wir wissen, keinen höheren Gehalt, als er zu ihrer und ihrer Familien Ernährung unbedingt erforderlich ist.
Dem „Roten Kreuz" sind sofort zu Beginn des Krieges freiwillige Spenden in großer Höhe zugeflossen, und jedermann wird sich freuen, ivcnn diese Spenden täglich wachsen. Aber sie sollen von den Vermögenden ausgehen, sicherlich auch von den Vermögenden unter den Beamten, als Spende vom Vermögen, nicht vom Gehalt. Gehaltsabzüge.sollten, wenn sie überhaupt ins Auge gefaßt werden müssen, nur von den Behörden, dann aber sür jeden unter uns, in Vorschlags gebracht werden. Den Charakter privater Freiwilligkeit dürsen sic nicht tragest. Brauchen Staat und Gemeinde im Lause des Krieges Geld, so mögen sie es sich aus dem Weg der Umlage verschaffen. Da wird seder gerne das Seinige tun, zumal er sicher seist darf, daß dabei gerade die Vermögenden in erster Linie betroffen werden. Von der Notwendigkeit solcher Maßregeln hat man bisher noch nichts gehört, urid wird hoffentlich so bald nichts davon hören. So lange die Dinge so stehen wie jetzt, kann man den Beamten nur zurusen: haltet euer Geld für wirtschaftliche Zwecke zusammen, entlaßt keine Angestellten und keine Dienstboten, bezahlt bar, was ihr kauft und sucht, wo cs angängig ist, an eurem Teil wirtschaftlicher Not zu steuern. So wichtig die Zwecke des „Roten Kreuzes" sind, noch wichtiger ist unser geordnetes Wirtschaftsleben. Krüger.
Mit Recht ist wiederbolt in den Zeitungen ermahnt worden, man solle mit Kohle, Gas, Petroleum usiv. svarsam sein. Jrn 'Anschluß an diese Mahnung sei darauk hingewlesen, daß in iniierem B o l k s b a d seit seiner» Bestehen von zahlreichen Badegästen, oll nnd jnna, Männlein und Weiblci», ein grenzenlolec 'Mißbrauch n»t Wasser, insbesondere mit warmer» Wasser, in letzter Linie also auch mit Kohl:, getrieben ivird. Ungezählte Knbik- rneler von Wasser brauchten nicht errvärint zu ivcrden, wen» man den Leuten das Handwerk legte, die sich, uni nur die Haupts»,ide zu nenne», gervohnh itsmäßig viettelnitndenlgiig nnd länger vor und »ach dein Bad »nler die heiße Brause stellen. Es soll hier »1,1 t iveiter aus Einzelheiten eingegangen iverden, aber kein Eni- Ni'bltaer ivrrd bestreite» könne», daß sehr viel Kohle gespart iverden könnte, iverm das Anisichtspersonai die Badegäste, auch diejenigen des Heißlustbades, mit allen, Nachdruck an der leider vielaeübte» iinglanhlichen Perschirenünng heißen Wassers abhielten. Tie Forderungen der Reinlichkeit brauchen dethälb »och nicht hintangestellt z» iverden. 8.
*
In der Kaserne arn Trieb solle» sehr vicl Flöhe und Wanze» sein, so daß die Soldaten nicht schlasen könnten. Wenn dies mälir ist, warum criolgt keine tzlbhitle?
Märkte.
lc. Frankfurt a. M. Schmeincmarktberi h‘ no n 26. Ang. Antaetrieben waren 1107 Schiveine. Pollfleischige Schweine von 86 bis 100 hg Lebendgervicht 47.00—50.00 Alk., Schlachtgewicht
61.00— 61.60 Mk„ vollsleischige Schweine nntec 80 kf» Lebendgervicht
40.00— 48.60 Mk.. Schlachtgewicht 50,00 - 61.00 Alk.^ vollsleischige Schiveine von 100—120 k» Lebendgervicht 48.00—50.01 Mt., Schlachtgewicht 60.00—62 Mk.; vollste» chige Schiveine von 120 bis 150 kg Lebcndge,vicht 48.00—5 -.00 Mk, Schlachtgeivicht 60—62.00 Alk. Geschäft langsam, bleibt Ueberstand.
<e. Frankfurt a. M., 26. Ang. (Oria.-Telegr. des „Gieß. Anz."r tzlnitliche Notierunqeri der heutigen Frnchtinar ktp reif Weizen (hiesiger» i’!r 21.50—00.00, Kurhesiischer Mk. 21.50 — 00 00, Welteraner Mk. 00.00-00.00. .Roggen (hiesiger» Mk. 2150-21.75. Gerste (Wetteraner) Mk. 20.50—21.00, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried
Mk. 20.50—00.00, Haser Mk. 23.00-26.00, Mais Mk. 00.00-00 -00 Weizenmehl 0 Mk.' 00.00-00.00. Weizenmehl I Mk. 00.00-00.00, Weizenmehl III Mk. 0000 - 00.00, Roggemnehl 0 Ml. 00 . 00 — 00 . 00 ,
Roggenmehl 0/1 Ml. 00.00—00.00, Roggemnehl I Mk. 00.00-00.00, Weizenklele Mk. 0.00-0.00, Werzenschäleii Mk. 0.00 — 0.00, Roggen- lleie ilfr. 00.00 - 00.00, Malzkcnne Mk. UO.OJ—00.00, Biertreber 00.00- 00 . 00 , Futtergerste Mk. 00.00 - 00.00. Alles ver 100 ke ab hier.
>e. Frankfurt a. M„ 26. Ang. (Orig.-Telegr. des „Gießslier Anzeigers".) K a r t o »i e 1 m a r k I. 2>!an notierte: Kartoffeln
n> Waggons Alk. 7,00 — 8,00, int Kleinhandel Alk. 10,00—11,00 für je 100 k».
FC. Wiesbaden. ViehHoi-Marktbericht vom 26. August. Auftrieb! Rinder 91 «Ochsen II, Bullen IS, Kübe nnd Färsen 63,,
Kälber 312, Schate I Z Schweine 31», Preis» für 100 Pfd
Geschäft: mittel. Lebend» Schlacht-
Ccfiis't. aewich:
Pollstekschrae. ausgemästete, höchsten Schlacht» Mk. Mk.
wertes im 'Alter von 4—7 Jahren .... 17 —52 89 -98
Die noch nicht gezoaen haben (rnigejochte» . . 46—51 87—9l
Junge, steifchiqe, nicht ansgernästite nno ältere
ausgemästete............ 42—46 79-87
Bullen.
Pollfleischige, ansgew. höchsten Schlachtw. . . 40—45 70—76
Pollstcischige, jüngere.......... 37—40 66—70
Färsen. K >1 l, e.
Pollsteischiqe ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtivettes ...........46—51 85—94
Pollfleischige n„sgsmäst;t: Kuh« höchsten
Schlachtivertes bis zn 7 Jahren..... 37—44 70-80
Wenig gut entwickelte Färsen....... 40—11 77—84
Aellere ausgemästete Knie....... 34—33 64—69
Kälv;:.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 57—60 95 — 100
Geringere Aiast- >md gut: Saugkälber . . . 53—56 88 — 91
Geringe Saugkälber..........48—51 81-86
Schar:.
Weidcmastlcha'»:
Mastlämmer und Masthammel. . . . 45,50-00.0 0 91-00
Schweine.
Lollsteischtge Schweine von 80-100 k? Jebend-
«ewicht..............48),' 50 62 61
Pollfleischige Schweine unter 80 kz Leoendgewich: 47)4-18 6162
Bollsteischige Schweine von 100-120 k^'Lebend-
gewicht..............49'/. 51 62-61
Bollstelschlge Schiveine von 120—150 k» Lebendgewicht .............. 48 00 60-00
Feilsch,verne über 150 k? Lebendgewicht . . 43-15 54—56
Limburg a. d. Lahn, 28. Ang. Fruchtmark: Durch-
schnittspreis vro lvialter. Roter Weizen (Nassanischer» 20.00 Alt., weißer Weizen (angebante Frerndsorter» 19,50 Mk.. Kor» Ib OO Mk^ Gerste (Futter» 0,00 Alk., Braugerste 00.no Mk.. Eakec, alter, 12.-,0 Alk., neuer 10,00 M!k., Erbsen 0,00 P!k^ Kartoffeln 50 Kilo 1.5/-5,0o 'Mt, Butler das Pfund I.Sl Mk-, Eier das Stück 9 Pfg.
rrirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
SamStag. den 29. August 191t:
Porab en): 7.00 lthr.
AI »r g ens: 8.30 llhr.
L! a ch m i t t ag S: 4.00 Uhr.
SabbatauSgang: 8.05 llhr.
Israelitische Religionsgesellschaft.
(»otterdienst.
S a b b a ! !e ! s r a rn 29. A u g u st 10 11:'
Freitag abend 6.50 llhr.
Samstag vormittag 8.00 llhr.
Samstag nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgang 8.05 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgen» 6.00, abends 6.3» Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Eiehen.
Aug.
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Höchste Temperatur arn 25.-26. August I9U = 4- 23,1' Niedrigste , . 25.-26. . 1911 = ^ 14,7',
Niederschlag 0,0 mm.
Verantwortlich für den gesaniten redaklionellen Teil: Aug. Goeß.
Ter Versand voa coffeiufrciem Kaffee Hag ist ia voslcm Umfange wieder anfgenomme» worden. Kaffee Hag ist daher in allen Verkaufsstellen in frischer LLarc zu unveränderten Preisen zu haben. Jedes Paket trägt Preisaufdrnck.
Jtmtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Betr.: Feldbereinigung Leihgestern: hier die Grenzregulierungen mit Großen-Linden, Lber-Slcinbcrg, Watzenborn-Stein- berg und Schissenberg.
Mit Entschließung vom II. Juni 1911 hat Äroßherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung iür Landwirtickiasl, Handel und Gewerbe den Zuteiliingsplan Aber die-den Nachbargemarkungen Großen-Linden, Eber - Stcinberg. Watzenborn - Stembcrg und Schiiiciiberg tzngezogcnen Gmindsttick; au( Grund von Artikel 36 des Fcldbereinigungsgesctz.es in der Fassung der Bckaimtmacknrng vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt.
Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Ansführung lEi- gentumsÜbergang dni I. Oktober 1914 und überweise mit Wirkung von diesem Tage den Beteiligten die neuen Gttindstücke.
Die Ucberwcisung erfolgt unter folgenden' Bedingungen:
1. Meliorationen können aus den neuen Glmndstückcn auch sernerhin vorgenommen iverden.
2. Di; beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Veränoer« „ng der Zuteilung gefallen lassen, die insvlgc der ')ttiö- sührung von Meliorationen, der Anlage von Wegen, Gräben oder aus sonstigen Gründen innerhalb der Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig wird.
Ein l.ierdurck bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bczw. »u- geschrieben.
Fricdbcrg, den 24. August 1914.
Ter Großherzogliche Feldbercinigungskommissär: Schnitt spahn, Kreisamttnan»,


