Nr. *84
Ter «letzener Anzeiger
erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich Slebenerzainiliendläller, zweimal wachen:l.Kteis< blatt fär btnKttis witgtn (Dienstag und Freitag); zweimal nionail. land- wlrtlchaftlich« Seitfragei, tziernsprech - Anschlüste: lür die Redaktion 113, Verlag ». Expedition S1 üldrefse ffir Tepelchen: Anzeiger «üießco. Annahme van Anzeige, Kit die Tagesnnmmer bis vormittags tz Uhr.
Erstes Blatt
*64. Zahrgang
§amstag, 8. August *9*4
General-Anzeiger für Oberhessen
votalionrüruck »nü Verlag der vrihi'schen Univ.-Such- vuö Zleindruckerei K. Lange.
SczugSSretS:
nwnatUch 75 V!., vierteljährlich Mk. 2.20: durch Adhole- u. Zweigstellen monatlich 6a Pj.: durch diePost Mk.2.— viertel» jätirl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokal 15Ps, auswärts 20 Pseimiq. Clieircdakieur: 21. Goey. Verantwortlich sür den polil. Teil: Aug. Goetz: iür .Feuilleton., .Vermischtes. und.GerichtS- saal": Karl Neurath; iür .Stadt und Land.;
Ne-aktlou, «SrpeMtion und OruJcrci: Zchulstratze 7 . Ln^ig^mäl:' H?B-L
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Lüttich im Sturm genommen!
Gestern abend 9 Uhr war bei uns sollende Nachricht -tngelausen und durch Aushang bekannt gegeben worden:
Berlin. 7. Aug. Lüttich ist von den deutschen Truppen im Sturm genommen worden.
Berlin, 7. Aug Unsere Borbuten rückten gestern 'ängs der ganzen Grenze in Belgien ein. Eine un- bedeutende Truppenabteilung versuchte -inen Handstreich aus Lüttich mit großer Kühnheit. Einzelne Reiter drangen in die Stadt rin >nd wollten sich des Kommandanten bemächtigen, der sich nur durch die Flucht retten konnte. Ter Handstreich auf die modern ausgebautc Festung selbst glückte nicht, die Truppen stehen vor der Festung in Fühlung mit dem Gegner.
Natürlich wird die gesamte Presse des feindlichen Ausländer diese Unternehmung, die aus den tüang der großen Operationen ohne jeden Einfluß ist. zu einer Niederlage stempeln Für uns ist sic mir eine in der .Kriegsgeschichte einzig dastehende Tat und ein Beweis für die todesmutige Angriffslust unserer Truppen.
Zu der obigen entscheidenden Meldung kamen sodann heute früh noch folgende Ergänzungen:
Nachdem dir Abteilungen. die den Handstreich auf Lüttich unternommen hatten, verstärkt worden waren, wurde der Angriff durchgeführt. Heule morgen 8 Uhr war die Festung in deutschem Besitz.
Ter Kaiser hat dem General der Infanterie v. Em- m i ch. der persönlich de» sturm aus Lüttich befehligte, den C tben „Pour l c M c r i t c" verliehe».
Berlin, 7. Aug. Der Kaiser, welcher den Chef des Generalstabs empfangen hatte, schickte soeben einen scffier Flügeladsntanten nach dem Lustgarten und ließ dem Publi fum mitteilcn, dir Festung Lüttich sei gefallen. Das Publikum brach in begeisterte Hoch- und Hurrarufe aus.
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Lüttich ist die drittgrößte Stadt Belgiens, Hauptstadt der gleichnaniigen Provinz. Mittelpunlt eines docheniwickel ten Industriebezirks, liegt im Tale der Maas, an der Mündung der Ourthc und bat einschließlich seiner Boronc über 200000 Einwodner. Die Altstadt und größere Halite liegt aus dem linken User der Maas, aus dem rechten liegen Fabriken und Arbeiterviertel. Derneue Fortgürtel um gibtLültich alsEllioic mit 6 bisst Kilometer Entfernung und Zwischenräumen v o n 3,5 bis 6,5 Kilometer. Tic Garnison besteht aus zwei Jnsan- lerieregnnenlern, einem Artilleriereqimenk und zwei Regimentern Kavallerie. Infolge der Maasregulierung ist Lüttich eine der schönsten Städte Belgiens geworden.
Die erste größere deutsche Siegesbotschaft hat überall die größte Begeisterung hervorgcruien. Wenn man bedenkt. daß es n»r deutsche Borlruvven sind, wie cs heißt. 6 Brigaden, dir am 6. Mobilmachungslag diese herrliche Wassentak vollbrachten, so kann man den weiteren Ereig niisen mit guten Erwartungen entgegenschen. Tie Maas- linie bildet den nördliche» Teil der vorderen französischen Verteidigungslinie gegen Deutschland sowie gegen Luxem bürg. Aus der untere» Maaslinic, die als Turchgangs- straßc durch Belgien dient, ist außer Lüttich noch die Festung Nomur in den neunziger Jahren bescstigl worden. Lüttich dal einen Gürtel von 12 Forts, Nnmur von 9 Forls. Da die Belgier sich zu unseren Feinden geschlagen haben, wer den auch die Geschütze und das gei'amle Kricgsmaierial in deutsche Hand gesallcn sein. Wird Namur nun ebenfalls genommen ivielleicht auch Antwerpen!, so ist die Bahn sür das Eindringen in Frankreich frei, und den Franzosen wird öS bald ungeinürlich werden, denn sie haben im Vertrauen aui die belgischen Befestigungen a>i ihrer Nordgrenze bei wcileni nichi so viel getan als im Westen.
Ter Ueberiall scheint mit größter .Kühnheit durchgeführt worden zu sei», und bas ist sür uns Deutsche eine gute Vorbedeutung.' Wenn Lüttich auch kein Belfort ist, so hatte es als Festung doch den Zweck, einen vordringcnden Feind ausznlxtlten Wenn sie gleich beim ersten Ansturm siel, to tu das für die Belgier kein Ruhmesblatt, denn die Deutschen hatten kein großes Bclagcrungsbeer. Ter tapfere deutsche General v Ein mich, der den Sturm befehligte, bat bereits voni Kaiser de» Orden „Pour le inerite" erhol ten Diese Tat wird unsere deutschen Truppen zu weiterem tapferen Vorgehen ermutigen, und wenn es heißt, daß in Antwerpen große Erbitterung gegen die Deutschen fick, geltend mache, so werden »vir leicht darüber hinwegkommcn. Dir kragen setzt nicht? inehr nach svmpathie oder Antipathie. Die Hailptsache, die uns allen das Herz so hoch schlagen läßt, ist, daß das deutsche Volk »un genau weiß, was es min: es muß die Welt durch seinen Geist der Einmütigkeit und der Tapser- keir endgültig von scincni Werte und seiner Bedeutung überzeugen »utd die Neider über den Hausen rennen. Hocherfreu- licv ist cs, daß auch die Tenttchen im Auslande treu zum Nutterlande hotten, so haben die Deutsch-Amerikaner in amerikanische» Zeitungen schon einen Ausruf oerörsenilickü. in dem sic aussoiwera. -in Zukunft vom Ankauf englischer Waren abzustehcn. Diese Nachricht allein ist so vorteilhaft: -lnd die Durchführung der Maßregel jo wunschenSwerr, daß
Meldungen, wie die jetzt bekannt werdende Kriegserklärung Montenegros an Leiterreich zur völligen Bedeutungslosig- keir hcrcwsinken.
Deutschenhaß in Antwerpen.
Berlin, 7. -Aug. Eü. aus Antwerpen gestern abend ziiriickgekehricr Berliner erzählt, daß vor .zwcr Tagen scimI- licheDe urschen an gewiesen ivurden, innerhalb einer Stunde Antwerpen zu verlassen. Es wurde ihnen nicht einmal Zeit gegeben, ihr Eijpmtum initzunehmen. sic mußten alles im Stiche lassen. Biele Deutsche, darunter zahlreiche Reiervcoisizierr, wurden verhaftet. Es berrschl ein ungeheurer Deutschenhaß. Sämlliche deulschen Wirtschaften wurden vom Pöbel zertrümmert und viele Deutsche ans der Straße udersallen und mißhandelt.
Jin Jahre 1870 erging der Mobilmachungsbefehl am 15. Juli. Erst nach drei Wochen kam es zum ersten größeren Gefecht. So ivird auch letzt trotz des ausgedehnte» Bahn netzes die Versammlung der Malienheere zuni entscheidenden schlaue noch einige Zeit dauern. Tie Lcsscntlichkeil muß dar über klar sein, daß die Rücksicht aui die bevorstehenden Ope- ralwnen der obersten Heeresleilung nocki unbedingte Zurückhaltung mit de» zu veröffentlichenden Nachrich te» auferlegl. Der deute beginnende 7. Mobilmachnngslaq läßt aber bereits eine Mitteilung über den bisherigen Bcr laus der Mobilmachung zu. Wie wir von maßgebenden Siel len Horen, ist an den Großen Gencralstab noch keine einzige Rückfrage gestellt worden. Tie Mobilmamung und die Eisen bahntransportbewegui'.gen verlausen danach in größter Ordnung, nach dem im Frieden ausgestellten Plan. Auch im verbündeten O cstcrrcich llngarn geht die Mobilmachung glatt vonstartcn. Die zwischen den Gencralstabschess der österreichischen und der deutschen Armee seil Jahren be stehenden nahen persönlichen Beziehungen verdichteten sich zu einem cngcnBcrlraucnsocrbällnts.
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Grohherzog Ernst Ludwig zieht mit ins Feld.
T armstad k. 7. «u«. tir ..Darmstädter Zeitung ' teilt mit: Leine Königl. Hoh. der G r o ß h e r z o q haben bei Lr. Majestät dem Kaiser telegraphisch den Wunsch zu erkennen gegeben, ins Feld zu rücken, um seinen Truppen nahe zu sein. Le. Majestät vaben dieser Ab sichk zugestimmt und demnächst durch besonderes Hand schreiben weitere Bestimmungen für die Zeit unmittelbar nach Beendigung der Truppentransporte in Aussicht ge stellt.
Der Kaifers Tochter als Regentin von Braunschweig.
Braun schweig, 6. Aug. Die amtlichen „Braunschweiger Anzeigen" vcrösientlichen Folgendes:
Bon Gottes Gnaden, Wir Ernst August, Herzog zu Braun- schweig und Lüneburg usw. »ügen hiermit zu wissen, daß Wir uns bewogen gesunde» haben, sür die Zeit unserer Abwesenheit sür den Kriegsfall oder he, sonstiger Verhinderung. uns von unserer geliebten Gemahlin Viktoria Luise, Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, Prinzessin von Preußen, Königliche Hoheit, zu unserem Stellvertreter in der Negierung des Herzogtums zu ernennen.
Urkundlich unler unsere, eigenhändigen Unlcrschrist und bci- gedrucklem geheimen Kanzleisiegcl.
Braunschwcig, tcn 31. Juli 1914.
E r n st August.
C. Wolss. Boden.
Die „Brarmichweiger Anzeigen" verössentlichen ferner folgendes:
Ter Herzog, mein geliebter Mann, hat lick ru der Armee begeben. um gegenüber dem großen Paterlande seine Pflicht zu erfüllen, die sür alle Deutschen, vom Fürsten bis zu ni schlichten Mann, die höchste Berpslich- t u n g ist Mir ist laut Perordnung meines Gemahls die ernste Ausgabe »ugewieien. »vährend der Abwesenheit des Herzogs in seiner Vertretung die Regierung des Herzoglum» zu führen. Indem ich dieic Brrtrttung übernehme, versichere ich bei meinem fürstlichen Wort, daß ich bei der Stellvertretung die Landesverfassung in allen ihren Bestimmungen beobachten, auirechterdalten und beschützen werde. Ich weiß gleich dem Herzog, daß alle Braunschweiger und olle sonstigen Bewohn-r des Großherzogtunis das Aeußerste aiiioietcn werden, um das Vaterland zu einem glücklichen Ziele zu führen. Wir beide wissen, daß auch die Regierung zur Wohlfahrt des Herzogtums bei jedermann hingebende und ausopseliide Hilfe und stütze finden wird. Ein jeder wird bas eigene Geschick dem großen Ziele freudig unterordnen, so wird deutsche Treue nach allen Richtungen unvergleichlich und unvergeßlich sich bewähren. Das walte Gott!
Urkundlich unter unserer eigenhändigen Unterschriit und bei- gedrucktem geheimen Kanzleisiegel.
Braun schweig, 6. August 1914.
Viktoria Luise.
C. Wolfs. Boden-
RÜcktritt englischer Minister.
Daß die Stimmung in England nicht ungeteilt für das Vorgehen -Sir Grehs rst, gehr aus folgender Meldung hervor:
London, 6. Aug. Reuiermeldung. über Kopenhagen., Premierminister A s g u i r h kündigte im Unterhaus e au, daß der Lordpräsrdent des Acheuncn Mts-Viscount Mör
len. der Handelsminister Burns und der Parkaments- sckretär im Unterrichiscunt Trcvclnan von thren Aem- rern zurückgetrelen sind. Lord Beauchamvs wurde zum Nachsolger Marlens ernannt. Burns wurde durch den Land- wirtschastsminister Runciman ersetzt.
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Die Beschlüsse der Bundesratr.
Berlin, 7. August. Ter Bundesrat 1>at zwei gesetzliche Anordnungen getroffen, durch welche einem allgemeinen Moratorium vorgebeugt iverdcn soll. Ein allgemeines Moratorium iv i r d nicht erlassen.
Gerichtliche Zahlungsfrist
Nach der ersten Anordnung soll das Gericht dem Schuldner für eine vor dein :!1. Juli entstandene Fordern»z eine Zahlungsfrist von längstens drei Monaten iitötigenfalls unter Auslage einer Sicherheit) beivilligen können, soweit dieses nötig und mit der Mckslcht auf den Gläubiger vereinbar ist. Ter Antrag soll nicht nur un Prozeß oder während der -sivangsvollstreckung, sondern: schon vorher zulässig sein. Tic Gcrichlskostcn werden mög- lichst gering bemessen.
Tie zweite Anordnung betrifft die
Suspendierung von -lnslaudssordernngcn.
Ter Bundesrat hat beschlossen, ausländische Forderungen grundsätzlich von der Geltendmachung im Jnlande auf drei Monate auszilschließen, soweit cs sich um An- svriickie bandelt, die vor dem 31. Juli 1914 entstanden sind. Ter Reichskanzler soll crniächtiat sei», -Ausnahmen von dieser Borschrist und zwar sonwhl sür ganze Länder, als aucl) sür einzelne Länder zuMlasscn. Keine Anwendungj findet die Suspendierung der Forderungen von -Austäirdern auf solche ausländische Betriebe und m>s Anslünder, die nn Jnlande ihren Titz haben. Der Reichskanzler soll aber Ausnahmen von dieser Borschrisl zulassen dürfen, insoweit au. - länDtfoic Staaten die dort an'.rssigen Deut>ck»en von st T~' Geltendmachung ihrer Rechte ansschließen. Tie aus vorläufig hrci Monate, d. h. bis zum 3l. Oktober 1914 er- lassrne Maßregel lann im Bedarfsfälle verlängert werden. Tie Verordnung deniht ans den, Gedanlen der «Kcgenseitig- leit. Da aber bei der gegenwärtigen Lage eine genaue Kenntnis der Maßregeln anderer Staaten nicht ohne Verzug zu gcwinrcn ist so mußte der bundcsr.it das „Moratorium" auf das gesamte Ausland erstrecken und dafür dein Rerchstanziec die Befugnis Vorbehalten naä» Maßgabe der betanntgeivordeiicn Ge,etzgebu»g der einzelnen Länder Ausnahmen ziizulassen. Soiveit sestzustelle», sind bisher in England, Frankreich, Italien, Oesterreich-Uiigiant, Sckiwcden, Serbien r>".d Türlei bcfriftctc Moratorien ergangen. In Rußland ist ein allgenieines Moratorium erlasse». Die Er- nrächligung des Reichskanzlers, aitch in einzelnen Fällen Ausnahmen von dem Moratorium zuznlassen. gilt sür sokckic Forderungen, deren csteltendmachung aus Billigkeitsgründ«! crniöglicbl werden muß, z. B. für Lieferungen an den Sta»rt zu Verteidigungszwecken.
Italiens Syalfuitg.
Rom. 7. Aug. Der Ministerpräsivcnt Salanüra richtete an Dir Präfekten der Provinzen ein R u n d s ch r e i» ben . in welchem er diese aiisfordert. die Pflichten der Neu- tratstät genau zu beachten und Anwerbungen und Kundgebungen für oder gegen die Kriegführenden zu verbieten und bei Urberlrekungen strenge Strafen zu ver. hängen. Unter den gegeilwärligen ernsten Umständen müsse die Regierung allein die berechtiglen Fnteressen des Landes wahren Der Ministerpräsident appelliert dann an die Bn lerlandsliebr und Klugheit der Italiener u»d Iwift, daß es nickst notwendig sein werde, mit Strafmaßnahmen einzu- ichrriten.
Tic „Franks. Ztg." meldet aus M a i l a n d vom »> Aug.: Gestern abend traf in Rom der italienische Botschafter ,n Wie». Gras Avarna, ein. Cr bringt angeblich e,n eigenhändiges S ck, r c i b c n des Kaisers Franz Josef an den König von Italien. Heule wird Avarria zunächst vom Minister des Lluswärttgcn San Giuliirno und vom Premicrniinister Salandra, später vom König empfangen, illach der „Italic" ist auch der ehemalige deutsche Militärattache in stiom, Kleist, mit einer Botschaft Kaiser Wilhelms an den König von Italien in Rom einge- troffen. Mit Rricksicht auf das Eingreifen Englands ivird <-ie Neutralität Italiens von vielen Blättern als vorläufig einzig richlige Stellungnahme erliärk, da sonst die italic- nische Küste den Angriffen der französischen und englischen Flotte ausgesetzt wäre.
Eine Äundgcbuug des Fürsten Bülo>v.
Fürst Bülow veröffentlicht in den „Haniburger Nachrichten" eine große patriotische Kundgebung. Er ichlietzt an eine Erinnerung an. Fürst Bismarck hat in seiner Gegen- »vart an seinem 70. Gebunstag zu .Herbert v Bisinarck gesagt: „Ten großen Erfolg meines Lebens verdanke ich im Grunde dem, daß ich mick> iimncr an den Vers gehalten habe „Und setzet Ihr nicht das Leben ein, nie wird Euch das Leben gewonnen sein".
„Heute," so schreibt Fürst Bülow, „geht es um Haus und Hof. um Geqenwatt und Z.ukunst, um die materiellen und die viel kosl- bareren idealen Gitter, cs aetn um alles, um die Früchte von 1870, um das, was unsere Barer vor hunoett Jahren erkampsl. £?. geht nicht nur um das junge Reich, es geht auch u« das alte


