Landkreis Gieße«.
A. ätT-eitfrotf a 2ba , 6 Aug. Der Oraft Arzt De Zrmz daheer veranlagte am Dienstag ein? zchlrttck besuchte Bürger- oersa mi ir lmi g in der er ine imnt'iebung des 'Krieges schilderte und in feuriger Rede « wtt'mkiqrr ssilie aunorderie Dr Kunz will mit seiner alS Krankenschwester ousqebilderen Schwägerin einen Lechr g a u g i u d e r K r a n k e n v i l e g e obhalten Zu demselben haben sich gestern abend in einer Borbeiprechnna 42 Mädchen und Frauen qemekdet Wegen der grossen Zahl der Teilnehmerinnen mußten zwei Abteilungen gebildet werden: diese sollen abwechselnd an vier Wochentagen abends unterrichtet werden.
Stärkend» rst und Rheinhefse».
d Main», 5 Aua Zn der heutige» Atzung der Stadt- der ordneten hielt Lbeibürgermeis«ei Dr. Göttelmannn eitte mit lautem Bravo auiqemnnmene Rede, in der er betonte: Wenn auch eiue ganze West gegen unS stehe, wir doch aus dem stampfe als geeintes Volk hervorgehen warnen Venn ,eder ieene Pflicht tue. werde eS auch an Erfolge nicht iehlen Er eriniln noch, Ruhe, Ordnung uno Würde ui bewahren, auch die Prelle körrne dazu beitragen, indem sie die Herausgabe non Eitrabl ä t te r n , in denen ja doch nur alte Dinge itänden. unterließe. Die Senlations- sucht müsse imbfbnur unterbleiben Zur Sicherstellung des Bedarfs an Lebensmitteln durch die Stadt wurde eine Socrderkom- tnisiion eingesetzt. Auch von der Pronin»aldireknon wurde eine solche ltzeneralkommmion eingesetzt Die Stadtverordneten bewilligten einen Kredit in undegrenster Höhe
Hessrn-Ralsau.
h. Obernrsel, 6. Aug Für die U«erüutzung von Familien. deren Angehörige ün Felde stehen. bewilligte die Stabt- oerordnetenßtzung 20fJOO Mk Den Familien der städkrschen Arbeiter wird der halbe Tage-lohn ausqezablt Eine hieilge Firma gewährt jeder Frau st Mark und icdrm Kinde 2,50 Mk Wochen Unterstützung während des Feldzuges
Amtlicher Teil.
Bekanntmackinug.
Sämklülte Militärverbotc für Wirtschaften innerhalb des Korvsbezirks werden aufgehoben.
Frankfurt a M. de» 5. August 15*14.
Der kommandierend« General von Schenck.
Bekanntmachung.
Zur Lermertnrng vo» Mißverständnissen wird hiermit öfsenklrrd bekannt ae inacht, das» die im BahnbeioachungS« dienst befindlichen Leute angewiesen srnd, alle Militär« und Zivilpersonen. die sich in Kraftfahrzeugen der Bahn nähern, anzuhalten und nur nach Vorzeigung einer Legilimatiom weiter fahren zu lassen.
4. Mob-Tag, 5. August 1914 _ Großh Bezirkskommando _
Bekanntmachung.
1 Die »icl>! mehr dienftpilichligen Offiziere, SanitätS- ossiziere, Veterinärossiziere, Beamte» und Unteroffiziere aller Waffen, sowie Führer von Krasttvagen, die in keinem Miiitärverhältnis stehen, werden hiermit aufgefordert. sich zum sreiwilligen Wiedereintritt beim Bezirkskommando zu melden
2. Dreien, gen Mediziner, inelche bereits >/, Jahr mit -der Waffe getn.-nl und 7 Semester studiert haben, aber noch nicht qualifizierte Unterärzte sind, werden hiermit aufge- 'fordert. einen Antrag aus Erteilung der Qualifikation durchs Bezirkskommando einznreichen.
Groß!, Hess Bezirkskommando Gießen _
Bekanntmachung.
Außer den ausgebildeten Landsturmpflichtigen der Jahrrckvaffen 1895, bis 1890, welche sich am 16. Mobilmachungstag, vormittags 8 Uhr, in der Zeughauskaserne m Gießen zu gestelln, Inibeu, haben sich zu dieser Zeit auch diejenigen Mannschaften zu melden, die jüngeren Jabres- klasfen migehöreu, aber bereits da- 99. Lebensjahr über schritten lurbe»
4. Mobilmachuugstag, August 1914.
Bczirkskonmiando ließen.
An den Oberbürgermeister der Stadt «ließen und an die Großh Bürgermeistereien der Landgemeinden dr« KrriseS.
Die vorstehende Bekanntmachung ist sofort orlsiiblich bekannt zu geben
Gießen, den 6 August 1914.
Großb Kreisami Gießen Dr. U sing er
Achtung! Abänderung!
Betr: Kriegserjatzgeschäft
Bekanntmachung.
«n de» Oberbnrgermcifter zu «testen u»b an die Großhcrzogliche» Bürgermeistereien der Landgemeinden de» Kreise».
Das Kriegsertapgestlrätt im .'kreise Gießen findet wie folgt statt:
I Zu Gießr n in der Turnhalle not Oswald «garten».
An, 10 Mobiliimctuniqsiag. also an, Dienstag, den II August l!>14, vormittag» TV. Uhr für tote MrlitarosttcVNgen au» den Gemeinde, , Allendors Lahn. Allendors - Lumda . Alten-Bmeck, Annerod, Bersrod, Wrone« rod, Beuern. Burkhardsfelden und Daubrmgen
Am II. Molnlmactmngstag, also am Mittwoch. den 1? August 1914, vormittags 7V, Uhr, ssrr dir Militarpflichttgen aus der Stadl Gießen
Am 12. ModilmactiungStag. also am Donnerstag, den Ist. August 1 S 1 4, vor m itta gs 7 1 /« Nbr, für dre st'ttlitärpslichtrgen aus den Gemeinden ,»roven«B»i,erk. Großen Ltnden. z>Ule»rod. H,uchelhc,m. rNein«Li,il>e», b-anq- Gon? und Leihgestern
Am 19. Motnlinachungstng. also am Freitag, den 14 August 1914, vormittag» 7 1 /. Ubr. sstr die Mili- tirrpsttchtiaeii aus de» zstemeiuden Lollar. Main.ztar. Oppenrod, Reiskirchen, Rödgen, RutlersHausen mri Kirrbberg, Staujenberq mit Frledethausen. Treis a Lumda. Trohe und Wieseck.
N. Zn Lnd in der Turnhalle »«irßrner Straße,.
Am 14. Moditmachungsrag alio am Samstag, de» 15. August 1914. vormittag» 8>/ 4 Ubr. rsti brr Militärpflichtigen aus den Gemeinden Albacd. Bellersderm. Battenhausen, Birklar, Dori-Gtll, Eberirad! mit Arnsburgs Ettingshausen. Garbenleich, Grunrngen. Hausen. Holzdenn.
S ngen, Inheiden, Langd. Langsdo^, Lud mit Hof Aihr»-h Inhausen und Muhlsachsen, Münster, Muschenüerm nui Hos-HÄl, Mieder-Bessingen, Nonnenroth. Obdornhofcn. Ob -
Deffrngen, OBer-Hörgern, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodherm mit Hoi«Graß. Röthges, Zteinbach. Steinherm,
TraiH-Horlon, Uttrhc, Billrngen und Watzenborn-steinberg.
HI. In Grünberg im Gasthaus „Zum Hirsch
Am 15. Mcbilouiiduiigstag, also am Sonntag. de» 16 August 1914. vormittags 8V, Uhr, dce Mililör« vfludr-.gen aus den c>>emeinden Atlertstmuien, Beltershain,
Climbach, ibeilshauien, Gobelnrod, Grünberg, Harbach, «ejsclbach, Laurer, Lindenslrulh, Londorf, Lumda. Odenhausen mit Appenborn, Queckborn, Rein har dshcun, Rüd« dinqshausen, Saasen mit Bollnbach, Beiksberg und Wir- berg, Stangenrod, Srockhauien, Werckarisdain und Weiters« Hain.
Zur stamn-.rollc auzumelden und in den obenbezeich« neten Terminen tu stellen haben sich:
1. alle Militarpflichttgen, die sich überhaupt noch nicht
gestellt haben, oder durch die Ersatz und Oberersatz, gommiiilon in diesem Zatzre zuruikgeftelli worden sind,
2. <Sle zum ein,äbrig-sreiwill.gen Dienst Berechtigten, die bis zum 1. Oktober 1914. 1915, 101 k und 1917 von der Aushebung zuructgefrellr worden lind,
3. die aus Grund bürgerlicher Verhältnisse oder wegen eingeircrener Dienstunbrauchbarkeil von den Truppen Marine Teilen zur Bersügung der Ersatzbehör« den entlassenen Mc rnschaslen,
4 d»e bis zum Aushrbungsgeschäst 1915 vorläufig beurlaubten Rekruten.
5. die von den Truppenteilen als untauglich abgewiese« nen Einiährig-Frrnvilligen.
Uiiterlasirne Meldungen und Gestellungen haben die in den Reichsmililärgeictzen ausgc'prochenen Stroicn zur Folge.
Tie obenbezeichtikten Mllttärpslichligcn dabcn sich sofort bei den iöroßh Bürgermcisterricn anzumelden.
Tic Großb Bürgermeistereien werden beauilragt. Obiges «fort in onsüblicher Weife bekannt zu geben. Zu diesem Zwecke gehen Ihnen noch einige Abdrucke dieser Bekanntmachung zu. dir an Plakattaseln, Ortsaushängekasien oder dergleichen ausiuhängen find. In Zugang gelommcne Militärpflichlige sind mir ioson durch Liftenauszüge bekannt zu geben
Die Pflichtigen sind von Ihnen zu den obengenannten Terminen rechtzeitig ,u loden. Die lsroßh. Bürgermeister ui deren Berhindcruug die Großb. Beigeordneten — haben während des Geschäfts anwesend zu sein.
Gießen, den 7. Augiist 1914.
Ter Zivilvorsitzendc der Ersatzkoinin-.jsion des Kreises Gießen.
_ Dr. Ufinner. _
Bekanntmachung.
Junge Leute im Aller von 12- l8 .ßrhreii iverdeu, die Zufttminung ihrer Eltern oder gesetzlichen Vertreter vor- ausgeietzt und soweit sic sich nicht bereits beini sbidtischrn Arbeitsnachweis zu dem unten ermähnten -fweck zur Bcr« süguug gestellt Imden. gebereu, sich den Direktionen ihrer Schule» oder soweit hiesige Bolksscdirler in Betracht kommen, bei Herrn Hauptlehrer nuauß. Gießen, do n n zu melden, wenn sie bereit sind, die Bevolkerimg in den urnliegew den Landgeiiieinden bei der Heimbringung der Ernte zu unterstütze» Mhcres können die Schiller bei denienigen Stellen. bei denen sic sich melden, erfahren. Meldungszeit von 10—12 Mrr vormittags. Die Melhestettcn leer den gebeten, die erfolgten Anmetouugen an den städtischen ArbettSnach- weis weiter zu geben.
AcltereLeute, fvelch? nicht gescellungsvslicltirg sind, sind als HiijskEle rür den gleichen Zroeck felbsttierstandlich auch willkommen. Sie werden ersucht, sich gleichfalls bei dem städtischen Ardeitsnachtlieis zu melden.
Gießen, den 4. August 1914.
El-roßherzogliches «reiscrmt (Ateßrn.
_ Dr Usinger. _
Betreffend: Dos Eiilbnngcn der Ernte.
An die Großb. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Es wird Ihnen zur Pflicht gemacht, auf eine b«. i'chleunigre Einbringung der Ernte in jeder Ihnen geeignet erscheinenden Weise dinzuwirken Gießen, am 2. August 1914
Grobderzoalichrs Krnsimil Gießen.
I»r Usinger. _
Bekanntmachung.
Betr.: Frldbareiniming rn Geinarkuna Münstcr
Zn der Zeit vom 15 bis cinichließlich 2f> August l I». lieg, werktags aui'Großl». Vitraermeisterei Münster während der Dienst« stunde»
der Beichluß der VaUniaskmiünrsston vom 23. Mi 1914 nebst «onenansthlaq und Pkairen ,ur Eimud! der Beteiliare» oneu.
c.-n«>r»dunaen tnergeae» nnd bei Meldung des A«s>-hh,i><» wabrcn» der oben seslae etzren Onenlegunr-jsrist de, Grvtzh Burger« meurerri Münster »christticki und mit Gründen veriebe». e,n»u- rricheu.
Friedberg, den 23. Juli 1914.
Ter Großb ermögliche FeldbrreinigungsLommissar:
Tr. Z a n n , KrerSamN»«»»,
Bekanntmachung.
Betr.: Felbbereiwguna Leidgeüern
Fn der Zerr vom 19 ins ein'chließlicki 36 August |. F»
hegen aus dem Ratdaus »„ Leihgestern iolgende 'Akten ,ur Einsicht der Beteiligte» offen
1. die GeldausaleichungSverzeudmi'e zu de» GemarkungSaren»« regulier »»gen mit Großen-Linden. Ober-Sneinderg, Watzen- Horn Sleinderq und Schivenberq:
2 der dirrzu qrdongr Beschluß der VollcuaskoanmNion vom 20. Zoll:
3. das Pachleni»chäd,gungsver«eichnrs über enkgangeve Heuernte
in 1914.
EiiM'entninaen d,ergcgr» i,ad bei Meidung des Ausschlusses während der OfienIeanngSteu dr, Groß» Bürgermeisterei Leih- gestern ichri'tlich und mu Gründen verieden einiurriche» Friedbcro, den 23 Zstli 1914.
Ter Gec>stder»oq!iche FeldberriniguugSkcnmirilsSr.
Echuittivabn. str-is<rnrti»ann. _
Bekanntmachung.
Betr.: Felbbereinigung in der Grmnrkuug Wieirck. Kr Gieße» Bon 224 beteiligten Gruudeiaentümern. weiche iusammen 413,0937 ha Fläche bei,nen. ist imterichrrstlich hi- Einleitung des Feldbereinlaunosveriahrrns und d,e Anlage von Wege» m den Obstdaumstucken der Gemarkima Wiesrck beantrag! worben Da an dem Umernehmen im ganzen 1035 Grundeigentümer mit B22.4B31 da Fläche beteilig« sinh, lieg, tue iur das Zustandekommen de? llntrrm-bnrrn* qeietzlich erforderliche Mehrcheii von mehr wre ein Fünitril der bei eilig! e» Efrundeigenrümer. welche mehr als d,c Halnr der bsril-gren Flächc besitzen, vor Der Anttag mu den Zustrmmiina^crstärungev n-hst Ergelmis nnd Zufanunenstrllung liegr Werktag.' vom 5. August bis ei»- ichließlnd 12 August 1914 auf der Größt- Bürgei-neisterei Wie,eck zur Einsicht vsien.
Einweudimgen gegen die Zulässigkeit ober Recht-beständig- keil de« Ergedniiict irnd nach Arnkei 11 des Feidberr-.nigirngs- gejetzes bei Meiduu« späterer RlchiderüAichngunq bin»-: I 14 Tugen, von der Hccöist-nücchiulg un Kreisblatt an gerechner.
nrittrlst schriftlicher Beichrverde bei Großb Mirrrtzerium de- Z:
nein, Abteilung für Landtvrrtschail, Handel und Geroerbe, Darin stad: geltend zu machen.
Friedberq, den 36. Zuli 1914.
Ter Grvtzderzogliche FeldbrreinignngSkommissär: cschlliltspahn. >irc,samtmaia»
An die fteiwilliqen Helfer fürs Land, die Wandervögel ufw.
Liebe Freunde alle! Eure Bereitivilliekeir, >m» Landicuten hel'en, bat uns »nd unseren ausziebrnden Brüdern herzlich wohl getan. Ader zu denken, daß wir nun kchare» junger Leute, ga Schüler unter 14 Jahren, ! ier brauchen könnte», ist doch sehr ver kehri. Feldarbeit stellt hohe ?In!orderungen an Ausdauer uni «eichicklichkeit. Dazu ist in der Erntezeit die Küche mehr a! einfach. Ta sind un» unaeübte. Halde strästc mehr im Wege al- von Anken. Zn, großen »nd gancen können wir »ns schon (elbei bclfen Es i"md euch mancherlei Lenie >»-ter uns fegt zur Bauer»^ arbeit frei bie bisher in andrrer Tätigkeit waren. Allo können wir vorläustg nur in AuSnahmeiälle» Freiwillige eiustellen. Wc> dann komnil. wird uns aber dann nob mehr leisten müssen als Feldarbeit: Nicht iedes Tori bat eine» Psorrer und unsere Lehrer sind ,»n, groben Test sort Da tun uns Leute noc. die »nS die Nachrichten sichten „nd auiklärend und deruhigend wirken können. lAtla« mitbrineen O Ta,u stnd aber natur'emäii nur icho» etiv.iS allere Leiste geeianet. Hieran aber ichliebe ich eine Bitte an alle t-iltsbereiien: Organ liiert un« einen geregelten
Nachrichtendienst. Wir an der südlichen Kreisgrenze z. B. bekommen die neuen Meldungen erst rinen halben ins dreivierlel Tay iväter als in Gienen. Was ivären wir stob, wenn uns jeden Nachmittag ein Rodiabrer den eben irifch erschieneiien »Giehenei Anreiger^ brachte. Heute Mittwoch 2 ttdr »achinittagS habe» wir noch nicht den ?Inzeiger vom TienStag! Da zu helien, wäre eine rechte Wohltat für unS W-r diele» unicheinbaren Dienst übernehmen will, wird »ns sehr zu Tdnk vervstichten Jede Ber- miiikeruna von Spannung und Ilnqen istheit ist Krastersparnis! Wir wolle» den Leuten gern Ngchtguartier geben zur Rückkehr am andere« Tag. Freiwillige vor!
Nodhelm b. Hungen, 5. Au:ust 1914.
Nach Rücksprache mit vielen BauerSlenien: kchlosfer, Pfarrer.
Ter »Gießener Anzeiger' hat selbstverständlich legt Ichoii sein Möglichstes geian. um die rechtzeitige Verbreitung de« Blattes zu stchern. Sämtliche veriligdaren Züge, und zwar schon von mittags 1? Ilbr ab. werden dazu bennizt Tiesenigen Orte, die an 'Aedendadiistrecken liegen, werden durch die P o st versorgt. Derivätungen stnd in diesen MohiliiiachiiiigStaaen natürlich zu ent- Ichuldigen. Dir erklären »ns gerne bereit. Orten, die bis gegen Abend nicht in den Besitz unseres Blatte« gekommen sind, auf leleoboniicben Anruf bei >-n>erer >>ichäii«stelle <Tel. Nr. dlj dt» wichtigsten neuesten .lachrichien zu i» ermitteln.
Zeir»poftsendungen an die )lni-chörigen des Yeere5 und ^er rLaiserlichen Marine.
f r Feldvoftiendungen in Privatangelegenheiten an ngedörigen des Heeres undder .kaiserlichen Marine gelten während des mobilen PerbSltnisieS nachbczeük- ncte Porwoergünstiglmacn.
l. Portofrei werden befördert:
a gewöhnliche Brieie bis zum Gewichte von 50 Gianu». d> Poitkonen und
cj Geldbriese bis znm Getrnchte von 50 GrantM «nd mit Wertangobe bis ju 150 Mk 2. Portoermäßignngen:
Das Porto bettägt für gewöhnliche Briese über .50 Gicrnnn bis 250 öea mm schwer 20 Pi.
b) Geldbriese über 50 Gnimm bcs 2.50 Granrni schwer «nd mü Wertangabe bis li 1.50 Mk 20 Ps
c) Geldbriese btc- 250 Gvanrn: schwer mit rin« Werkrnge-.be, von ilber 150 bi? 300 Mt 20 Ps. V
über 300 bi« 1500 N» 40 -As .
d) Postaitweisunqen über Beträge bis »n 100 Mk. an die Angehörigen des Feldbettes und die Bcsirtziuigen dtt zu den SeestreitkrSften gehörigen KriegGckniic ufw. l0 Pt Zu den Angechöttgen des Heere? zähl! auch daS an» dem KriegSütiauplatz in der ireiwrkligen Krankenpflege gar Verwendung kommende Personal a- d« deutschen Landesverenie vom Roten Kren, und dtt mit ihnen oerhündeten Bererne sowie dtt Ritterort«' Zohamnter«. Maltner, St. Georg-'-Ritttt —, b der,enigen Perttne, <VirfR<f)flftcn uin- die a»' Gennd des Gesetze? »,nn Schutze des Griritt Nentralitäts- ^eiche» vom 22. Märt 1902 Renhs-Geietzbl 1902 Rr. 18 von dem iirstänbigni Rriegsmiinsterchinr zur llnrerstützima des Kriegsianttalsbienste? durch beion- dere Beschernlgging «gelaiien iind.
Sendiingtti. die rem gewerblus- Znittesscm dtt Abirstder odei der Em^äiigtt bttressen. beboi a»> Porlavergün^igniig keinen Anspruch und nnterl regen da dtt dem gewobnüchen, tarifmäßig«, Porw
Dar Porto muß stets voransbe t ihll n-erden. llnsrankiette oder unzi,reichend soankiettc vorlopslichtige Senkumg«, wttden nicht adgeiandt
Die Auischnst dtt Feidvotvendiingen muß den Vrrmrrf ..Feld« vostbries" enrhalttti und genau ttgrben. zu ipelchttm Acmeekorvs, welcher Division, welchem Regr- mente, welchem Bataillon wej cher Komoagurc ober welchem soniltgen Truvprnieil vder Krieg»« ichisse dtt Empsängtt grdön sowie welchen Dienstgrad und welche DienMelliriig tt bekleidet.
Formulare zu Feldpostkarten werden bei den Posi- anstalieu sonn- den amttichen Berkautsirllm tttr Postwertzeichen au das Publikum verlaus« werden Eininoeilen können dce gr« wobnluhen uugestemvelttti Postkarte-,lormulare Bei-wendnng finden Btt denselben Stellen werden auch Formulare zu Feld« vostanweisougeu an die Angehörigen de« Feldheere». mit Freimarken 10 Psg beNrdt. zum Verkauf für den Bttrag dtt Freimarke btteitgebaltri:
Zu Postanwersungen an dieBrsgtzungender Krregs- sch i i se sind die gewöhnlichen Formular ejv benutzen Einschreibsendiingtn in nndertt als Militärdienst« Angrlegttibttlen. Postauiträge, Briete mit Zustell- ungsurlunde uud Poftnachnabmesendungen sind von der Besörderung dvrch die Feldvost ausge- schlossen.
Privat-Pöckereien nachdem Heere werden bis aus :'re:- gegen tue >onst üblichen Porte'ätze ni>: angewomvu-n Zur r.ieeung de« Abgadegeichaits ist es lebo-v notwendig, ogß dies« -ndunge» irankierl zur Post gegeben werden.
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Höchste Temperatur am X —
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+ 20,9 ' c.
Caeönq'U
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1311 -»
+ 14,1*.
Nieberschlcg 0,0 me. _
verantwortlich für den gesamten re^a.'.tsnetlen Teil: Aug. S»etz.


