350 -iRt, tohfean die StadtLrffe 5 k öälfte ju trogm har, während der Staat die andere Hälfte trägt.
In das VerzteuhnO der den Milit äran tt> 3r ter n vor- behaltenen Steden werden narf-.tr ätflkf) Stellen non Strafe«» wärtern, weil nortj neuer Ordnung auch die Kreisstraffcnwortn- IieUen nrir Militävanwärtcrn besetzt werden lännen, ms> die Etraßenbahnfüheer auixenrnnmen.
Die Ernnahnien und Ausgaben des Realgymnasiums und der Realschule für 1913 betragen 217 388 Mt. Die Rertnurng nntb nützt beanstandet.
In der höheren Mädchenschule soll das Sckulgrid für die 1. bis 7. .'Hafte auf 130 MI. jäljrfuf) erhöbt werden, in den Klaffen 8 bis 10 auf 120 Mk. Für «tzül er innen aus dem Grvffher,zogrum außerhalb Gießens tritt noch ein Zuschlag vrn 12 Ml , für solche außerhalb des Großherzogtums ein Zuschlag von 20 Mark hinzu Jln der erweiterten Mädchen- schule wurde das Schulgeld aus 72 Mk. für die vier oberen. aut'60 Mk. für die vier unteren -Schulklassen erhöbt.
Stadtv U r st a d t be m erk, daß gegen die Abwälzungsvokittk des Staate; Front gemocht werden nruiie. Eine Lrhöhunq des Schulgeldes in der .erweiterten Mädchenschule hält er nicht sür notwendig.
Sladtv. Wtnn tritt für die Erhöhung des Schulgeldes ei».
Verlegung der städtischen Armier in die alte Klinik.
Jur Beschaffung von Annsräum« für die städtische Verwal- tuug gibt Oberbürgermeister Keller zunächst einen Ueberblik aus die Entwicttung der Frage. 1904 hatte Bürgermristereiiekretär Allendors bereits, beim tamaliqen Oberbürgermeister den Ln- trag gestellt, das; der städtischen Verwaltung geeignetere uns gesundere Amrsräumc gut Verfügung gestellt werden möchten. Er Machte in seinem Schreiben den vermittelnden Vonchlag, den kVeramngssaal zu zerteilen und di« Dtadtverordnetensitzungen in einem anderen städiffchen Gebäude abzuholk«. Jm Juni 1910 verfertigte das bochbauamt einen Kostenanschlag. Ein Jwbr später wurde die Verwendung der alten Klinik ins Auge gesagt, wogegen sich etn lebhafter Widerspruch erhob Später stellt« die Stativ Winn und Sommer Anträge, die die Erwahtunq oer alter, Kltäil zur Bürgermeisterei »um Ziele hatte». 1912 wurde ein Ausschuß von sieben Milgliedern gewählt, der die Anaelegm- heit bearbeiten sollte. Dieser erklärte nach eingehender Prüfung gegen »wer Stimmen iFriedberger und Löber die alte Klinik für günstig und beantragt einen Wettbewerb unter den Lrch- teklo» Giei^ns »um Umbau der Klinik. Mil 12 Stimmen .gegen 5 Stimmen, dabei 7 Stimnieurholtungen stimmte die Stadtverordnetenversammlung dem Anträge zu und warf 2000 Mk. für das Preisausschreiben auS. Ein Einspruch mit 30 Unterschristcn wurde von der LuffichtSbehörde abgclehnk
Daraui'tetlte der Redner nochmals das "Ergebnis des P r eis- ousschreibens mit und dankte den Preisrichtern für ihr: Tätigkeit. I
Am 29. CTuIt ds J« beschlost der Ausschuß, folgenden Antrag der Stadtverordnetenversammlung vorzillegen:
„Es wurde beschlossen, bei der Stadtverordnetenversammlung zu beantragen, dast die DerstLung dkr früheren chtrurg. Klinik für die Unterbringung der städtischen Aemter alsbald nach Schlust der Gewerbeausstellung aus Grund das Krenztt.i- schen Voranschlags, ausgearbeitet vom städtischen Dochbauamt, vorgcnommen werden soll."
Stadtv Winn führte aus: Dast die alte Klinik geeignet ist, hat das Kvnkurrenzausschreiben gezeigt, ioeiches uns wertvolle Fingerzeiste eür die Einrülnung der Bürgermeisterei gegeben hat. 2luch die Gewerbeausstellung bat uns bewiesen, »ah sehr hübsche Räume i» der alten Klmtk vorhanden sind wid dast der Play vor dem Gebäikdr sich wirkungsvoll ausgestalten lästt. Man müstte es als einen Frevel bezeichnen, wemt man einen io schönen Play bis gn die Straffe bebauen wollte Oberbürgermeister Meeum Ixnle seinerzeit die alte Klinik der Bahn Verwaltung bereu:- »er kaust. Die Sladtvervrditetenversammlung hatte diesem Verkauf «tgestimmt, aber die Bedingung daran geknüott, das; ein » n eueres Gleis über die Frankfurter 'Straffe nutzt gelegt werden dürfe Und der Rangicrbetrieb nicht weiter ausgedehnt wrrd. Dirke stirdinMing war wohl berechtigt, da man ein« weitere B^ästigung des oberen Stadtteils nicht znlassen wollt»'. Die Dahn hatte die Bedingung nicht angenommen. Aber auch in anderer Richtung hat man versucht, die alte Klinik zweckmäßig yu verwerten Irr fstedner habe sich selbst Mühe gegeben, die alle Klinik zum Teil sür eine ständige Ausftellling und zum andern Teil sür ein fflhrfium zu verwenden Auch als Saalbau versuchte nian die tflätil jrnfunditat. Me Projekte scheiterten aber an der Geldfrage. Olme dast man ein allzu groster A»iHänger der Verlegung der städtisäten Aemter in die alle Klinik zu fein brmifhl. muff mau aber jetzt doch einmal daran denken, dast im ttädtffchen Jtzttrr- esse Verwendung gefunden werden must sirr ein Obiekl. welches uns jede« Jahr 8000—10000 Mark Zubnsze kostet. Vorerst gibt es keine belfere Verwendung der alten Klinik als die städtischen ?lemter dort oben zu vereinigen. L» find vielfach die boden unsren lotWnigeU worden. lie Verstellung des Baue« wlld iüb für Zwecke der Bürgermeisterei zum Preise von 150900 'Mark gut aüslühren lassen. Der Tfimvers. daß der untrre Stadtteil durch Verlegung der Bürgenneifterei in die alte Klinik geschädigt wrrd. ist hinfällig, ebenso die Behauptung, dast der obere cstadtteil gröberen Ruhen davon haben werde.
Cladtv Petri stellt einen Antrag aus Vertagung, mit Rücksicht auf dit bevorstedendt Dahl der Stadtverordneten, man solle dir Reugewählten an der wichtigen Beratung teilnedmen lassen. — Der Vorsitzende hält die Vertagung einer so brennenden Frage sür verkehrt. — Stadtv Vetter« unterstützt den Eintrag. Ebenso Stadtv Urstadt, der zurzeit die Besoldungs- Vorlage der Lehrer, die Anträge d»'r Strahenbabniübrer übet Krankengelder ulw für eiliger hält. Auch der Beigeordnete Em- mel ius kann sich nicht entscblieben, sür die Bewilligung der »um Umbau brr Klinik nötigen 180 000 Mk einzutrete». Er bittet. t»'n Ernst der politischen Lage in Betracht zu ziehen, man wiffc nicht, was die nächsten 24 Stunden bringen würden. — Beigeordneter Grünewaid tritt nachdrücklich für die baldige Umlegung der Aemter ein. — Sladtv Dr. Ebel ist für sofortige Bcrhand- lnng, er sügt beruhigend dinzu. der Ratdausdau >»eye aut Ver- möaensrechnung und sei daher schon durch die Anleide gedeckt, während die Besoldung usw aus lausende Rechnung gebe.
E» ersolgle Abstimmung über den Antrag Petri. Er wurde mit grober Mehrheit abgelednt.
In der weiteren Beratung gab Stadtv Sommer folgende Erklärung ab: Bei der Abstimmung über die Kliniksrage und Einsetzung des Preisgerichts sei er unter den sieben Denen qetvesrn. die sich der Stimme enthalten haben. Das dabe er nicht aus F e i g b e i t getan, wie es den Denen öffentlich vorgeworien worden sei, sondern er bade sich der Meimingsäusterung und Stimmabgabe »mtbalten müffen, iveil ihm die damals geforderte Summe von 280000 Mk außerordentlich doch erschienen sei, und weil der geplante Umbau der Fassade der Klinik unsinnig gewesen sei. Jetzt liege die Sache anders, dn Plan des Denn Schön sei brauchbar, immnbin seien die Kosten von 180000 Mk. noch recht doch, zumai wenn es sich um ein Provisorium bandele.
Stadtv. D a b e n i ch t Ivill sür ein Provisorium nicht eine solche Summe auffvenden und empneHlt, den Platz. aut dem ffch jetzt die Bürgermeisterei befindet, tn Betracht zu ziehen. Das Gelände fasse 3800 Quadratmeter, reiche also für einen Reubau aus. Die erforderlichen 500000 Mk. könne man in drriiäbrlichen Perioden zahlen.
Daraus machte der Beigeordnete Krrnzien solgrnde Ln- gaben:
Das Gebäude der Klinik bar ein Wer von 100 Jahren, man kann ihm zum mindesten noch eine Haltbarkeit von 50 Jahren zuerkennen. Das Gcbäilde wurde bis 1908 vom Staate iiivnhallrn durch eine jährliche, ziemlich Hache Aufwendung von 3900 Mark <1,6 Pro;.). Seit 1908 wurden von der Stadt nur 3179 Mark ausgewendet, infolgedessen ist das Aeustnr in schlechtem Zustande. Eine genaue Untersuchung an Ort und Stelle dabe gezeigt, dast die Fassade neu geputzt werden müsse, das Dach sei in gutem Zustande, ebenso das Dolzwerk des Daches bis aut eluige Dotz- kehleo, üc leicht «zsgvoechtelt werden käiuuen. Die Reudeckung
des Daches sei erst in etwa 10 Jahren nötig. Die Fenster leie» zu 3 i criatzbedün'tig. Ter Fußboden sei größtenteils noch gut. Für Putzarbettru müsse man 9000 Mk. auswenden Die Scher,- nerarbeiten seien meist in gutem Zustande, nur die Dü rrn s eien vielfach beschädrgl. Für Jnszollarwn Le:»nug. Be- und Eurn^ste- rung. Beleuchtung, Lltugeln und Telephon» müsse man nach den Voranschlag« der Frrnea Schoffstaedt, des städtischen Elekrnzi- täisverkes und des Diejdamrmtes 57 000 Mk. auffvenden. Eine Dieterlegung des KMers sei erivroertch Die Anlage der Stadt- lasse erfordere einen erheblzchcn Betrag für Maurerarbeiten. Für re, Snuutgssaal sei die Beseitigung einer Reihe von Wänden aöng. Die einzelnen Po^en belamen sich, wie iolpt: Abbruchs- arbeiten 3900 Mk., Erd- und Maurerarbeiten Ä000, stein - bauerarbeiten 410, Zimmerarbeiten 13 040, Trägerlieterungen 2400. Grobschlvsserarbeiten 500. Tachdeckerarbeitrn 1600. Sveug- llicqheuen 400. Blitzableiter 300, Weiffbinüerarderten 29 000 ooeLusszchtlube Ermaffl-nlng ans 24000 Mk -, Stnri- und Estrich- arberten 8000, Glaser arbeiten 8000, Schiern er arbeiten 24 000, a-chloffercrrbeiteii 7000, Asphaltarbeiten 425, Schieier 500. Linoleum, Tapeten 5000, veiaiuq, Beleuchning. Was»er. Licht 57 000, Einfriedigung und Dos 15000 sPstaster mit Deeri. für unvor- herqesebene Arbeiten 11000: zusammen für das Dauptgebäude 179 000 Mk. Dazu kommen sür die Lbreirklinik 1100 Mk.
Von dem Grundirülk. aus dem sich die Bürgermeisterei setzt beirndet, entwarf Beigeordneter Kreirzwu ivlgendes Bcld: Der Raumbedarf belrage 3050 Quadratmeter ohne Drevpenausgänqe. hierfür seien 75 Prozent nötig, so daß insgesamt 5300 Quadrat- weter nötig seien, die aut drei Stockwnke verteilt einen Platz von 3800 Quadratmetern beanspruchten. Eingeschlossen sei dabei das Grundstück der Baptiüengemcinde. das mit 40 000 Mk. bewertet sei Das Gebäude müffe 17 Meter hoch werden ES erfordere eine Bausumme von 545 000 Mk.. an llnkoüen also insgesamt 580000 Mk, und sei nicht erweiterungsfähig.
Stadtv. I a n n erkennt die Rotwendigkeit neun Aemter cm, ist aber gegen die Verlegung aufferhalb der Stadt nnd hält die Kosten für zu doch. Stadtv. Wimmenauer ist sür dte Verlegung in die alte Klutrk und meint, da« sich das Gebäude wvdl länger als 50 Jahre halten werde. Stadtv Dnb» nkrnnt auch die Rotwendigkrit der Verlegung cm, n ist jedoch sür den jetzigen Platz an der Süd-Anlage. -
Stadtv Be-tters: Ter Play der alten Klinik ist günstig. Wenn es lick aber nur um ein Provisorium bandelt, nnd die Kosten zu hoch: wenn die Vnlegung sür dauernd sein soll, stimme ich dafür. Abgesehen von der Lichtsrage — die Korridore seien sehr nnster — sei nichts gegen den Plan etnzuwenden Man möge sich bald schlüssig werden, da in der setzrgen bedenlltchen Zell ei» großer Teil von Arbettern beschäsktgungslos sern werde.
Oberbürgermeistn Keller stellt fest, derff der Ausschuß kein Provisorium, sondern einen dauernden Zustand wolle. Es set nötig, daff man eine Reihe von Reserveräumen übrig habe. Tie Räunie ll>nnten zunächst anderweirig vermietet iverden.
Stadtv. Schassstaedt ist auch iür die Verlegung in die Klinik. Stadtv. Sommer marlst Vorslkstäge über die Verwendung der Reserveräume. Sladtv. W i nn findet die ausgaviesene Summe von NM Mk. für die Ohr.nillcnik außerordentlich doch. Stadtv. L^ö b e r bekämpft energrsch die Verlegung der Aemter in die Klinik, die durch den Manges an Lust ungefunb sei, ein (Jinttnuf, den ihm der Bonitzende widerlegt.
Sladtv Dabenicht ist nun überzeugt, daß es sich lim einen regelrechten Umbau, um kein Provisorium baiidell Er schlägt indessen vor, ein Preisausschreiben sür alle hessischen Architekten zu veranstalten zur Errichtung eines Reudaues aus t>»m jetzigen Platze Man würde einen Bau sür 200 Jahre bekommen, eine Vergrößerimg sei dann nicht nötig. In die Klinik könne man das Mreseum legen. Dieses widerlegt Stadtv. Dr Ebel: ein Umban znm Museum ser noch viel tenrer. Man müsse aus jeden Fall verhindern, daff die alle Klinik in die Dände der Effenbalm falle, denn sie kötrnr enteignet werden Beigeordneter Grünewald ist ebenfalls der Ansicht, daff die Kosten für die Errichtung eines Museum» viel mehr als 180000 Mk betragen würden: da« Btnienm, das von Fremden besucht werde, müffe mitten in der Stadt liegen.
Daraus schreitet mau zur Abstimmung Sladtv. Fa der beantragt ncnnenlliche Abstimmung. Das Ergebnis ist' folgendes:
Es stimmten dem Anträge des Ansichm'ies zu: Oberbürgermeister Keller. Beigaordn. Estlhirwald, Krenzien, Stadtv. Winn, Wstirmenaner, Vetter», Urstadt. Sonrmn. Simon. Schassstaedt, Plank. Orbiq, Leib, .Dekfrrch, Eichenauer nnd Ebel.
Gegen den Antrag stffnnrrrn: Berge o rd n eter EnnneliuS, die Stadtv. Petri, Loeber, Icrnn, Duhn, Delrn. Dabenicht und Firber.
Somit ist mik 16 yegkn 8 Stimmen der Antrng des AnsschufseS angenommen, vir Büraermeiftere» in dir alte Klinik zu verlegen.
Lbnbürgenneistn Keller dank im Ramen der städtischen Beamten für diesen Beschluß.
Stadtv. Dr. Ebel fpriclü den Denen, die süb um das Jugenb- srü verdient gennnlü baden, seinen Tairk aus. Oberbürgermeistn Keller schließt sich im 9iamen der Stadt an und dankt Denn Dr. Ebel für seine verdienstvolle Leitung des Festes.
Schluff der öffcinlichen Sitzung 8 Uhr.
( ) Marburg, 30. Juli Der Dermatologe. Professor Dr. Dans Hübner tvurde zum Ehrsarzt dn DautkrankenstcUion der städtischen Krankmanstalten in Elderield gewäblt — Mit Beginn dieser Woche dielten noch lüns studentische Korporationen chrr Etisningsieste ab. Jetzt sind aus einmal dir vielen, tagtäglich wechselnden Fabnen in den Straffen verschwunden, das Svmmeriemntn mtgt sich seinem Ende ,u. Mit dem Adlesttnen lozrd dzesmal wegen der gesplinnten politischen Berdältnisse und weil die Stn- dierenden bereits abznreisen tm Begriffe sind, morgen begonnen. Die Vorlesungen bürsten mit Ende der Woche cruibör-m.
— Der Geh. Mediffnalrm Pros. Dr. Gustav Schwalbe, Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Straß- b»rg, seiert am 1. August seinen 70. Geburtstag.
vom Wandervogel.
Es wird »ns geschk i e b e n :
Ausschreitungen der Wandervögel im Taunus wurden Anianq Juni von den verschiedensten Jei-
nmgen gemeldet. Beionders schlimm sollte e» ,n Schfoff- born. Falken stri» und Eronberg. auf dem Feidberg und
Juchslanz gewesen sein. Ich habe daraufbin an den zuständigen Stellen angrffagt, ob bet den .lusfchrcitunqrn An- gedörige unseres Bundes de» „Wandervogel E. V E-naerragenn Verein Bund für deutsche- Jügerünvonbern" beteiligt irren. Der Bürgermeister von -Sehloffborn erklärte doraushin. daß von den »telen Hebert reimt »ewpol, »etlicher Borsthristrn. die schon au- Aebalren »porden sind imd nach einer Letgrtrnranon bewacn wurden; 'ich keiner als Mitglied dr» Sandrrvoqellnkades lrgitimrrn hat. Er müsse alio darnach annebmen. daß sie es hier durchweg nM Lernen zu tun batten, die den, Bunde nicht an gehören, allo unter Wischer Flagge segeln. Von Eronberg kommt mrr die MittrUung. daß die Mitglieder dr- WandroogekdundeS für die Ausschreitungen der „nfftden WanderrögeT" nicht in Betracht kommen. Rach Fal- ffnstrin kcnrrmen na?o Mitterlunq der dortl'aen Vüvgrrmeästerer ttberbauvt keine örgonlnertrn Wandervögel Bei dem einen Feld- berqnnrt Halle ich wegen der F»cdslonzbgarser. die tnrrch dre llnvonichriakerl abkochender ^euw odgehrannt lind, und weg» der Einbrüche aus dem Felddvcge, die von Quartier suchenden Wandersleuten verübt Wo r te n waren, angeffogl. Anch hrer erhalte ich die Nachricht, daß organisierte VantervSqek nicht dabri beteiligt waren. Der Bersgffrr des in der „Gieffener Zeitung" erschienenen Arnlel» über Ansschirirnngen im Taunus schreibt an' meine Anträge: Rrcl, daß die orgonrirrrten Sandervög«; die Dorfbewohner beläittgrrn und deren Felder bezchäknglen, sonder» in erster Linie waren cg die Psendo-Warchervögel, die rbr Unwesen den llmvölen w e iter e c Kreffe h e r vin r i est u. Er rät
Schluß znr Sarnnabtarg soiff wrifitoEger Btll v e L iS lnw gr»,
ia. r tw,t man uns Untaten zur Last gÄegt, cm dmeq Srnurf tob- irgend ein Abzeichen eu,zufüh^ U^rich-'^Erkmal: fiff wandern alkotwi- wch nikottw. frei -c-Er also au' Warrscrungen raucht und tri nkt, gehört nicht «r rm“ Dann, abgesehen von dem silbernen Reiher aut bl-meii, Err^'oen Ge meisten unserer WatK>ervogel Nagen, bmtzt ,edor, derurrierm Vorhände angebön. einen vom ..W-uweroogel E. V, »wab 'ür eeustch--- Zngendwoiibeiii" ausgestrlUen Aaiswi-is^ Tie Fschrer »nserer WanderfÄrren fttiD sogar m« emem amtdch 6a» nl^bwtri'. Ausweis versehen. Und nnr bitten alle. Behörden wch »eoölle^n«, fick von umern Wanderv^clni d.e Ausweis«
»igen zu lassen, denn dann latzi lich wiort lemrellen, ob bei irgend welchen Vorkonmmiffen auch Ivrrklich Wandervi'gel be- irüiar waren. Wir bitten ferner nur solche Wandencharen derer, kubier erneu amtlich beglaubigten Ausweis benffen durch Ab- kocherlaubnis oder ösewährrn einer billigen oder llvieiiloien lieber- nachrungsgelegend.it zu unwnmven, beim dadurch iverden wlcbe Element« kallgestellt, die womöglich unter wlicher ,rlagge die Wanderungen mrr bis Gelegenheit zum lpu'irn Austob« betrachten. Fiir den . Londervogrl E. B. Bund für drutsch-S Jugendwandern- W. Stein, Gamoart. 4
Sport.
X Das J«tern. Lawntennis-Turnier in Bad- Domburg v d. D. Zu dem diesiährigen großen Turnier vom 25 bis .30 Auquit werden alle besseren deutirlien Spieler und andere konimentale Ercuks ettoarter. Aus England haben rlw Er» ichemen bereits zugeiagl: E. P. Aron F G Lowe, Blltz 2L M. Morton Mr. und Ütrs. Dülgard. G. E ÄallffÄreene und W. R. Eave» Auffn den üblichen Borgabeivielen kommen das Denen- Einzelspiel um den Domburger Pokal im Werte von sünthimdert Mark da- Denen-Droit-San»»piel für Spieler, weiche in der ersten nnd zweiten Runde der entrn Konkunen» Dcunburger Pokal) geschlagen w erden: ferner das Damen-Einzekfpiel um die Dewar- Bme. einen neuen von Srr Thomas Dewar sLondonI grstistetn, Etnenprri-, sowie das Derren-Dovvclsviel um den Stewart-Pokal, den William Rhinelanden Steivart lRew ^lorv nn Jahre 1902 zur Förderung internattonaler Doppel-Paar^Svieie stistetr, zum klüstrag. Zum Trrrnrerlerver wurde tuieder Ehr, A. Voigt <London) bestellt. _ . , _
X Osfiziers-Lawn-Tennis-Turnier tn Bad D o m b u r g Bei günstigem Wetter wurden am Mittwoch die Wett- spiele derattig gefördert, daß noch am 'Abend der KaiserpreiS zum Austrag kommen konnte. Rach einem längeren, sehr interesfanttn und spannenden Kampfe, bei welchem Lt. Daeffner leider incht die aewodnle Form zeigte, ging Lt Kräuscl (Ins.-Regt. 51) als Sieger hervor. Den 2. Preis erhielt Lt. Daeffner (Bad Inf.-8«it. 113), je einen 3. Preis erhielten Lt. Kariels llll.-Regt. 9) und Lt. F. Bering Füs.-Regt. 80). Auch die anderen Konkurrenz« könnt«
(ßeriefeotaal.
Königsberg, 30. Juli Der Vizewaclilmeister Dvbinskü dom Kürassienegimrnt Rr. 3, der seinerzeit wegen Venates mili- löristhn Geheimnisse zu 15 Jahren Zuchthaus, 30 000 Mk. Eleld- strvie und d« üblich« Retnnstra'« verurteilt Word« war, batte geg« das Urteil Beruffrnq eingelegt. In der Be-rimmg-Verhandlung, die unter Ausschluß der Oeff«tlichkeit swttfand, ließ dis Oberkriegsger,cbi unter Aufbebiing des erftrnslanzlüh« Urteils nur eine Ermäßigung der lffrldstrase rinlrettn, die aus 8000 Pik. oder sür je 15 MI. ein Tag Ztichthan» bemeff« wurde. Im übrig« wurde das Urteil deS Vordenichters bestätigt.
GaudeL
— Minette, die Konkurrenz unseres deutschen Eis«erze«,
ist in d« ersten fünf Rionctt« d. I. in Höhe von 3 833 485 Ton- nm geg« 3 816 474 Tonnen im gleich« Zeitraum des Vorjahres von Frankreich nach Deulschland. Ltixemburg und Belgien ein- geführt ward«. Es sind dies trotz der schlecht« Konjunktur rund 17 000 Tonn« mehr als tm Vorjahre,
Märttr.
X Nlrichstciu, !9. Juli. Dnaangenen Montag, Dienstag und heute wurde wiederum der schon seit Mensch«,igedenkm und last ln ganz Oberhessen l-eka-ml« .111 r s ch st e i n e r I a k o b l >n a r k l' abgehaste». Am MoiNag land zunächst ber Bsebmarkt statt. Eine grobe Anzahl Kühe, Rinder, besonders aber Stier« aus der Umgegend waren aulgetrleb«. Ter gestrige Echweinemarkt war gut besucht. TurchschnittSpreiS sür Ferkel 30—ö0 Mk. — Heute war der sog. .Leutmarkl'. Gea« 2 Uhr sah man au» den Nachbar- dörlern, wie RebgeShain, Kölzenbali,, Lber-Eeib«rt«nrod usw., große Menschennienqen, lellweis« z» Fub oder auch zu Wagen, »ach der .Zentral« de« PogelSbergeS", Ulrlchstein, reisen. Selbst weiter ab- aeleorne Törler: Ober-Ohme». Sellnrod, Meiches u. a„ ver- sffunöbten es nicht, altem Herkommen gemäß den weit« 38«g,» mache», ?Ki schöi^m, toarmem Wetter wäre alles, wa« nur noch imstande ist, so weit zu geben, aus dem im Bolksmuude genaimt« .IobbeSmaat' geeilt. An dir Hauvtsttaff« von lllrithstein waren zu beide» keilen vrrkautSslände von vorne bis zu Ende der Straffe aukgestelll. Rach der Ohmstraffe zu haben starufsel, Schieff- bude »sw. ihren Platz. BIS »um tagenden Morgen hinein war die Juqmd (die weibliche war alle in iveiffen Melde« erschien«) bei Gelana und Tanz vergnügt.
I«. Wiesbaden, 28. Juli. Heu- und Gtrohmarkt. Angelahr«: 8 Wag« den. 16 Wage» mit Stroh. Plan notiertet Heu, neue«, höchster Preis 3,50 Pik., niedrigster Preis 2,50 MQ rurchschnitlsvres« 3,00 Mk.; Richtstroh höchster Preis 3,00 Mk. niedrigster 2.40 Mk.; Durchschnittspreis 2,70 Mk. Nrummstroh höchster Preis 2,00 Mk., niedrigster 1,60 Mk,; Durchschnittspreis 1,86 Mk. — Fruchiinarkt. Haler höchster Preis 11,00 Mk., niedrigster 10,00 ®If.; Durchschnittspreis 10,63 Mk. Aller sür
ke. FranNnrt a.». Bi, h h os m a r kt b « ri ch t vom SO Jul, Austrieb! Rinder I »7. Ochsen 45, Bullen 5, stüh« und Färsen »7 stälder 832. Schale 66. Schwein« 878.
r«denz: Kälber statt, Schase ruhig, Schweine rege, wird geräumt. Preis *ßi 100 m
Lebend- Schlachtgewicht
_ . K»k»« r. Mk. Mk.
oeinste Mastkälb«......... . 60 - 64 100-101
Mittlere Mast- und best, Saugkäld--. . . . 51-58 92-S3
Geringer, Mast- und gute SauzkLd« . . . 50-51 85—93
Schaf«.
SlaÜrna^kch^E.
Mastlämmer und jüngere Mastbammel . . 41—42 90-92
"eitere Mast Hammel, gut genährte junge Schafe
und geringer« Mastlämmer...... 34 - 86 82 — 85
,. Schwel nr.
Schweine 00*80-na e*
• •. • • • - 48 ^ 0 - 50 /», 62 . 00-6301
P ovllelschi g, evchwetn, unter 81 Lr
' "»0—48.00 WJ0-61M L ™W*1aii(ic s1)n)etnt von 100—120 k j
• **^»0—60.01 80.00—«2»
«allstestchzqe wchweta« ooa ISO—150 r j
"^rnbgewicht ........ 48.00—50.00 00.00—6S.0S
Verantwortlich sür den vvliliichcn Te il i. B : R. Lange.
Amtlicher Teil.
veka»»i«achn«g.
vormittags 5 Wr . T^^K^rein Annerod ein R«n« auf !
Greffen. den 31. Juli 1914.
Uwßherzogliches Kreismut GiLnrn.
Z.Z.1
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