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Au» SkaSt mtb Cant,

Gießen, gj. Juli 1914.

Das neu« Rathaus in Gießen.

Die gestrige Stadwerordnetensitzung halte sich neben einer Anzahl kleinerer Anträge, Baugcsuche u. dgl mit der Mcschafsung von Amtsräumen für die städtische Verwaltung 4 M beschäftigen und faßte nach dreistündiger Beratung den Beschluß, die ahte Klinik ;um Rarhause uimzubcmcn, Die «rmcniftche Abstimmung, die wir an anderer Stelle ver­öffentlichen, hatte das Ergebnis, daß sich 16 Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung sür den Kommrlnonsanlrag. der die Verlegung der Bürgermeisterei in die alte Klinik %vtm Ziele hatte, aussprachen, darunter der Oberbürger­meister und die Beigeordneten Grünewald und Krenzien, während 8 Herren dagegen stemmten, unter ihricn der Bei­geordnete Emmclius, Daß einige Stadtverordnete ihre Mei­nung geändert hoben, ist wohl auf dic^achmännischcn Aus- führungen des Beigeordneten Krenzien zurückzusührcn

Ob unsere Befürchtungen, die wir gegen die Verlegung der Aemtcr in die Klinik hegten, zutreffend sind, muß eben die Zukunft lehren, W,r können den gefotzten Beschluß ge- mäß unserer bisherigen Ausführungen nur bedauern, und mit uns ein großer Teil der Gießener Bürgerschaft, dar­unter wohl die meisten Architekten, Wie die Abstimmung nach den Wahlen ausgefallen wäre, ist durch die jetzige Er- kedigung leider nicht festzustellen,

Tageskalender lür Freitag, 31. Juli: Stntrbt-

A n «st, I l >, n g: llonzert der Regünentskavelle 811 Ubr abends,

Freilichtbühne: .Der Pfarrer van fiirchseld.' Ansang abends I Uhr.

Alldeutscher verband: Vortrag Dr. Ritter, 3)4 Uhr in Steins Garten, ,

** H es fische Schlachtungsstatistik Nach der amt­lichen Statistik über die Schlachtvieh» und Fleischbeschau wurden im Großherzogium in den Monaten April, Mai und Juni 1914 (bczw 1913 geichlachlet: 254 ,290, Pferde. 3681 (3692) Ochsen, 449 (468) Bullen, 8514 (9053) Kühe, 8304 (7407) Jungrindcr filier 3 Monate alt. 20 835 (18 89t) Kälber bis 3 Monate alt. 92 833 (83 009) Schweine, 1071 (1203) Schate und 14 972 (12 660) Ziegen,

** HesstschcrSvarkassenvcrband, Aus den soeben in denMitteilungen der Großd Hessischen Zentralstelle für di« Lanbcssdanstik" erschienenen Gescknsitsergebnisicn der Sparkassen des Hessischen Svarlassenverbandes, Ende 1913, gebt die Tatsache hervor, daß dos Darmstädter Institut hinsichtlich der Zahl der Sparbücher mit 49 406 an der Spitze sicht, wähycnd der Betrag der Spareinlagen mit 46 254 583 Mk, in Mainz (Stadt) der höchste ist. Hieraus folgt Worms mit 42 482 000 Mk,, Tarrnstadt mit 38 677 656 Mk, und Mainz (Land) mit 29 237 718 Mk Aui mehr als ehr Zehntel der Spareinlagen stellt sich der Reserve­fonds h> Alzey. Bingen, Mainz iStadtt und Worms, Bei weit­aus den meislrn umer den 33 Instituten ist der größte Tcll der Bestände in Hvtwlheken zinsbar angelegt. Eine Ausnalnne machen Alzey, Grünberg, Herbstem, Höchst, Läubach, Mainz (Land) und Schlotten, wo auch Gemeinden und sonstige Kormnrmalverbände besonders bedacht sinh, sonne Oppenheim und Ortenberg, wo die AMaqe in finnffchillinqen besonder» m Betracht kommt, verhält­nismäßig die meisten Jnhabcrpapierc hat höchst mit 39,9 Proz. )der GeimnreiMagen, wähnend Estsiollbttnten solche überhaupt nicht chesitzr, Per den Jkmttttrten in Allzey, Erbach, Mainz (Stadt und Sand), Nidda >mt> Schotten, bestehen über 10 Prozent der Ge- stmrtanlagcn in Jnhaberpapieren.

" An die Besitzer von Spargeldern, Angesichts her drohenden Kriegsgefahr hat sich des sparenden Publikums eine lcbhailc Beunruhigung bcmäänigt, die in manchen Städten in einem Ansturm aus die Sparkasse zum Ausdruck gekommen ist. Es erscheint daher dringend geboten, dos Publikum aus das Un­besonnene einer solchen Handlungsweise hinzuweisen. Die öffent­lichen mündeliichercn Sparkassen bieten dem Sparer, besonders in Zeiten der Gefahr, absolute Sicherheit sür seine An­lagen Ein Verlust ist auch im Falle eines Krieges vollständig iansgeschlvssen Als Sicherheit für die Einlagen hatten neben den mündelffcheren Anlagewerten in Hvvotdcken imd Staatspapieeen Pie riqencn, erheblichen Reserven der Kasse, Die Meinung, daß di« Spargelder vielleicht zu Kriegszwecken verwendet werden könnten, ist irrig. Die Svarkassengekder ffnd Privatrigantum und in Kriegs­zeiten nach Völkerrecht unantastbar. Das Publikum sollte daher viel eher alle keine Barmittel zur Svarlaffc tragen und nur nach Bedarf abhcben. Es ist dringend anzuratcn, schreibt die amtl Zgt,, ip, Kriegssalle nur die notwendigsten Barmittel zu Hause zu behalten, um der Gefahr zu entgehen. daß die Gel­der gestohlen werden oder verloren gehen. Die Sparkasse wird auch in Kriegszeittn genau wie im Frieden für das Publikum ge­öffnet sein,

Alldeutscher Verband. Ain Mittwoch hätte Gießen Gelegenheit, die österreichisch-serbische KriegSfragc vom soziatHkmokratischcn Standpunkte aS beleuchtet zu sehen. Heute abend wird in dem Dortrag des Alldeutschen Ver­bandes: .Was bedeutet der österreichisch-serbische Krieg?' Gelegenheit geboten, die Frage von einem Ocsterreichcr, Dr. Ritter, imter nationalen Gesichtspunkten behandelt zu »hören. Der Dortrag findet in Steins Garten statt: Beginn «V. Uhr.

»* Di« Schlachtviehpreise für unsere Metzger .haben, seitdem die Märkte verboten sind, wieder eine Älei- ntzgkeit angezogen. Es stellen sich der Zenttier Schlachtgewidst Ochsen 90 bis 92 Mk,, vollsteif chrge Bullen 74 bis ,76 Mk,, Rinder 86 bis 88 M,, Kühe, junge ausgemästete

Tiere, 80«s 82 Mk , alte ausqeuiWetc War« 68 bis 74Mk, »wohnnnq enthält, soll in nächster Zeit Wurscksthe fiO JKg 64. Kälber 82-84 Mk,. Schweine, pcsicrc »krhältnißc geschaffen werden.

umgebaut und da»''

schtvrre fette Ware, 54 bis 56 Mk , bnctKere chftifthwore 56 bis M Mk., Mutterschweine 48 bis 5>

«ttc schwere Milchkühe, die sehr knapp sind, weil die Zuftchr fehlt, sind um 40 bis 50 Mk,

52 Mk, Die Preise tur > sind, weil in die Höhe gegangen

Gewerbe-Ausstellung, Gestern abend batte sich zum Benefiz des Kapellmeisters Zirn die Festhallc gefüllt, um dem ansectesencn Programm zu lauschen In, Aufträge des Aussiel lungsvornandes überreichte Fabrikant Hornberger Herrn Zirn ein Servis, ein Erzeugnis oberhessischcr Kunstiöwerei. nnd ge­dachte in warmen Worlen seiner Verdienste um die Ausstellung, Buch von attt-em Seite wurden dem Bcucsiftanlen Ehrengaben zuteil, Pesch-Mario, der beliebte H'.iinoeist. gibt am Srms tag, 1, August, seinen Benefiz- und Abschiedsabend, Ta Herr Pesch-Mario mit vollstänbig neuem Programm auswartet, so ist mit einem guten Besuch sicher zu rechnen, nnd es empfiehlt sich, zeitig für Latten zu sorgen, die in der Festballe, an der Kasse der Ausstellung, sowie in der Zigarrenbandlung Löb, Bahndoi- straße. zu haben sind. Ter Eintrittspreis betragt 30 Psg, ein­schließlich Progmmm, Anfang 8 Uhr,

" Fachkurslls für Damenschneiderci. Gesfttti wurde d»rch Herrn Regierungsrat Reuter der von Großh Zentralstelle veranlatzic und von Frau Damenschncidermessterin Wunderlich geleitete Fachknrs wr Damenichnciderei offiziell geschlossen, Ter Vertreter Großh, Zenttalstclle lobte in seiner An spräche ganz besonders den Fleiß und die Leistungen der Teil­nehmerinnen, »me auch die zur Ausstellung gelangrcn Arbeilrn. Er hob ganz besonders hervor den großen Umiang des zu Er­lernenden, denn cs wurde gelehrt: Umänderung des (Grundmodells der jeweiligen Mode entsprechend: Maßnahmen, Grundmodell- zcichnen. Zuichnetdcn, Bau und Obcrslächcngestaltung des Kör­pers, Besprechung der Rohmalettalien uiw,, Stoffeimeilung, Sclbst- kostenbcecchnung, Geometrie und Gcichoslsrechncn, Abänderung schlecht sitzender Kleidungsstücke u, dgt,. Am Schluß der Feier dankte Frl. 8 r a tz - Grüuberg im Namen sämtlicher Teilneh­merinnen Großh, Zentralstelle sür diese AusbildnngSgclegrnbeit und Fra» Wunderlich für ihre Belehrung, durch welche sie uns sür unsere benislickie Tätigkeit ihr Bestes gab. Hieraus wurden die aus­gestellten Arbeiten besichtigt und den Besuchern, dic sich aus Jntcr- ciicntenkreii'cn znsammensctzten, eingchrnd erklärt,

** Dic zwcitr Brut der Vögel ist min auch ausge- flogcn. Da aber in letzter Zeit die Witterung sehr rauh und regnerisch ist, haben die armen Tierchen sehr damit zu kämpfen sind manchem iungen Vögelet» wird ein vorzeitiges Ende bereittt, wie schon den Alten die Lage zur Beschaffung hinreichender Nah­rung erschwett wird.

" Kleine Mitteilungen, Die Leiche eines neugebore­nen Knaben wurde am Mittwoch abend zu Frankfurt am Eisernen Steg aus dem Main geborgen, In einer Wohnung der Feldbergstraße zu H ö chst a, M, versuchte sich gestern eine Frau mit Leuchtgas zu vergssten. Sie wurde von Nachbarn, dic den Gasgeruch merkten, in besinnungslosem Zustande ausgesundcn und dem Klankenbause zugefübrt, In A »spachi, T. ist unter den Kindern eine Keuchhusten-Epidemie ausgcbrochcn. Meh­rere Kinder liegen schwor krank darnieder.

*' Konkurse in Hessen, lieber das Dermögen der D e >i l I ch e »

S o n> in e r - F l» g w e r k z e u g e, G. m. b. H. in DarmstadI, ist am 27, Juli dos llonkursverlabre» crössnet worbe», da die Firma selbst Antrag ans ErössiiUiig des üonkurses gestellt und glanb- dast geinaclit bat, daß das Vermöge» der (tzesellschast überschuldet ist. Rechtsanwalt Meise! in Tormstadt wurde zui» Konkurs­verwalter ernannt. Konkursiorderunqen find bis zum 8, Sep­tember 1914 bei dem Gerichte anzumetden. Es wird zur Beschsuß- lassung über die Beibehatlung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters usw. au! Montag, 24. August 1914, voriniklags 10 Uhr, und zur Prlllnng der angcmeldeten Fordernngeik aus Frei­tag, 18. September 1814, vormittags 10 Uhr, Termin anberanmt. Das Konkursversahren über daS Vermögen der Firm« ,M a r k u s Mayer' und das Vermöge» deren Alleininhabers Hern,. Mayer In Seligen st adt ist, nachdem der in dem Vergleichsterm,ne von, 12, Mai 1914 angenomniene ZwangSvergleich durch rechts­kräftigen Beschluß voin 12. Mai 1914 bestätigt war, autgebobe». - Vor dem AintSgertcht wurde beule (30. Juli) mittag daS KonknrS- verlahren über das Abzahlungsgeschäft von R. Fuchs Rach', z» F r a,i k s» r t »ab seine zafilreichen Filialen ni den verschiedensten deutschen Städten ansgesprochen. Eine starkbesuchte Gläubiger- konftrenz, die gestern einen außergerichtlichen Vergleich herbeisübren wollte, verlies ergebnlslos. Wie hoch die Passiven find, darüber konnten besllmmte Zahlen noch nicht genannt werden. Mo» spricht von 2,53 Millionen Mark, von anderer Seite werde» 4 Millionen Mark genannt.

Storkenbutp und Rhemhefsrn.

rm, Darm stat>4, 31. Juli Die soziwldeinokra« 4 r s che Partei hielt heute ftbrnd im Schützenhofsaal eine gut besuchte Versammlung <rb> iu der Rrichstagsabgcordncter Dr. Lincsscl über die Ursache und die stchvcrcn Folgen des Krieges sprach,

Hessen-Nassau.

(-Marburg, 30, Juli. In den Lahnbergen, in der Nälie des Dorses Cappel, wurde ein inngcs Mädchen, das dort mit seinen beiden iüngcrcn Geschwistern spazieren ging, von einem Strolche an ge hallen Nachdem er ihnen ihre Portemonnaie» abgenommen hatte, verschwand er im Gestrüpp Die Gendarmerie ist ersttg dahinter, den Sttaßenräuber zu ermitteln

l, Löhnberg, 30. Juli Der Nachbargenreindc Selters ivnrde vom Ministerin», eine Beihilic von 10 000 Mk, zu einer Brücke über die Lahn bavilligt. Dazu hat der Ober- tahnkreis eine Bechüic von 10000 Mk, in Aussicht gestellt

b, Herbvrn. 30, Julr, Aus dem Baiairwerk Roth ver- irnglückien ztvei mit Sprengarbrttrn beschäftigte Arbeiter, Muer wurde rm Gesick« schwer verletzt, wahrend der andere Arm- und Beinbrüche davonirug,

n. Ans Nassau, 30, Juli. Grrrcralmasvr p. Kl öden bat den Vott'itz rmNasiausichen Bmierrwer -in"iebergtteql. Er begründet seinen Rücktritt nsil der erfchivetten Eftschäftstühnrng. die durch die Erweiterung der Organisation bedingt ist,

n, T r i k d o r s. 30, Juli, Die Heuernte aus dein Wester­wald wird dieses Jahr als gut bezeichnet, wie scsi Jahren nicht. Dic Preise sind deshalb niedttg, man bezahll nur 1,90 bis 2 Mk. sür den Zentner,

h Höchst a M,, 30, Juli, In der Napbwlabteisimg der Farlimerke stürzte der Arbeiter Boicheck von einer hoben Lei­ter ab und schlug im Fallen mit den! Kops aut einen eisernenl Kübel ans. Er kam schiververletzl in das Krankenhaus,

Nnlvcrsitätr.r^achrichten.

Der Vertreter der neulestanwnttichcn Theologie an der Unipersilät Rostock, Rektor Dr, theol, Alfted Seeber g, irmrdc an die Universität Kiel als Nackgolger von Prosesjvr Joh. Lei­polt beruien,

Der Tübinger Staats- nnd VenvaltmrgsrcchtSlebrer Pwftffor Dr, jur, Rudolf Smend hat einen Ruf an die llni- versftät Bonn als Nachfolger von Geh,-Rat Prof, Zorn crl>atten.

vermischte».

* Das mißglückte Kompliment, Bei ihrer letzten ägyptischen Reise ninßte die Herzogin von Cvnnanght, die dieser Tage ihren Gcbnttstag seiertc, eine Strecke in einer improvisierien Sänfte getragen werden. Ms Träger walttten eine Anzahl ein geborener ägyptischer Artilleristen ihres Amtes. Unterwegs wandte sich die Herzogin freundlich zu dem eingeborenen Untcrossi-ier: .Hoffnttlich slerngt es Ihre Leute nicht zu sehr an," Woraus der braune Untcroisittcr eifrig versicherte:Oh, nein, gewiß nicht.

Sic sind nicht schwerer als dic große Kanone, mit der sic sonst immer manövrieren müssen," Erst als der Herzog bei diesem unglüllltcken Vergleich laut auilachtc, merkte der wackere Aegypter, daß sein Versuch, galant zu sein, nicht recht geglückt war , , ,

Wctteraussicksten in Hessen am Samstag, den 1. Aug. 1914: Bielioch heiter, trocken, wärmer.

Meteorologische veobachtungen der §ta

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Juli

1914

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Sonnenschein

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Höchste Temperatur am 29.30. Juli 1914 = + 19,5 V. Niedrigste . 2D.-30. , 1314 = + 13,2'.

Niederschlag 3,4 mm.

Letzte TIaehrichten.

KreiS Blwkngen.

= Glauberg, 30. Juli. Unsere nahezu 800 .Seelen zählende Gemeinde erhält vom I. August d.J. an eins Postagentur, zu der aur^ das benachbarte Heegheim und dic in der Nähe liegende Muhle zugeteilt worden sind. Seither gehörten diese Orte zum Landbestell bezirk des Karjerlichen Postamts Stockheim, s

Kreis Alsfeld.

X Aus dem oberen Ohm tal, 30. Juli.Die Ob st- ernte fällt in diesem Jahre an vielen Orten höchst spärlich aus. Den Hauptgrund darf mau wohl in der ungünstigen Witterung im Frühjahr, als die Bäume ru Blute standen, suchen. Eine Ausnahme machen jedoch die Bäume der Kreis- sttaßt' Mücke-Ruppertenrod, Sehr edle Sorten sind mit­unter reichlich behängen, j

Kreis Schotten.

§ Sellnrod, 30. Juli. Unser im Jahre 1868 erbautes Schulhaus, welches eine zum Teil feuchte und enge Lehrer-

Erhöhung des Diskonts und Lombardzinsfutzes.

Berlin, 31. Juli. Die Deutsche Reichsbank er­höhte I,eute den Diskont um ein Prozent von vier auf süntProzent und dcnLombardzinssub von t uns aus sechs Prozent.

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Gestern abend 8 Dhr verschied sanft mein Heber Mann, unser guter Vater, Bruder und Onkel

Ferdinand Schott

Giessen, den 31. Juli 1914.

Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Von Blumenspenden u. Kondolenzbesuchen bittet man abzusehen

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Im Namen der Hinterbliebenen:

Hermine Schott, geb. Wenzel.

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Danksagung.

Kür die herzliche Teilnahme bei dem Hin- schetden meiner lieben Frmr

Anita Mader

sage ausrichttgen Dank.

Robert Mader.

Gießen, den 30. Juli 1914. 8911