sich weiter bestehen läßt, erblicken. Wenn Mar man sich nur treuen kann, wenn die Landwirte den Gebräuchen und lleberliesenm- en der Vorfahren möglichst treu bleiben und sie im überÜLrzendev Äser nicht blindlings zum alten Eiten werfen, io urutz man hier doch sagen: Heraus aus Urgroßvaters Fußstapsen!
Wir haben nämlich immer vor Augen zu halten, daß wir durch den Jvhannisschnitt viele, viele zweite Bruten stören, nicht nur unmittelbar, sondern auch mittelbar durch das Bloßlcgen der bester -Ties veranlaßt die Alten, ihr Gelege zu verlassen, oder aber die Jungen fallen, schutzlos den svähenden Blicken ihrer Feinde vrris- gegcben, dem zahlreichen vier- und zwcibeinigeit Raubzeugc zur Beute. In jedem Falle ein harter, nicht wieder ctnzuhoicnder Ker lust!
Gerade in einer Zeit, wo der liebliche Gesang, das frische Gezwitscher. das lusttqe Zirven unserer beschwingten Ganenfreunde immer dünner wird, diese überhauvt dem trägen, gefräßigen Un- gezicjer zusehends weichen, haben wir allen Anlaß. dicLögel, soweit sie dem Landwirte nützlich sind, zu schonen und ihnen ihr Fott- kommen zu.erleichtern. Vielerlei Wege stehen osfcn. Aber nicht als den schlechtesten möchte ich den halten, der uns vom Sommer - schniltc allgemein zum Wmterschnitle iührt. Tenn wie sagt doch ** der erste Vvgelkenncr, Frhr. von Bcrlevsch:
.Lebende Hecken sollte man nicht im Sommer schneiden, da durch den sogenannten FohanniSschnitt unzählige zweite Britten geftött werden."*)
^ Und io ist es.
Ter überspannte Trieb der Nützlichkeitsbascherei bat genug ^ Schönbeilen in Feld und Flur mit grausamer Hand iür immer
^ vernichtet, sorgen wir deshalb daiür, das zu erhalten, zu iammri»,
^ zu sördern, was noch lebt — bevor es zu spät ist.
*) Frbr. von Berlepsch, Ter gesamte Bogelschutz. Gera-Unlerm- K haus, 1899. S. 19
>It!
Landwirtschaft.
53. Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchtervereins ? Mücke, 29. Juli. Die 53. Wauderversaniinlung des LberhessischenBienenzüchtcrvereins am Sonntag und Montag hatte trotz des schlechten Wetters einen voll- ^ kommenen Erfolg. Obschon der diesjährige Jahrgang nicht als ein
- Hoaigjahr bezeichnet werden kann, war doch die mit der Versammlung verbundene Ausstellung aut beschickt. Am Montag fände" die Hauptverhandlungen unter Leitung des Bereinspräsi- . d >ur Lehrer Buß-Leihgestern, statt. Die Einnahmen des Bcr-
»für tue mtge« 3530 ML. die Ausgaben 3251.50 Mk., so daß ein
«dmen m. m 228,50 Mk. übrig bleibt. Ter Reservefonds wurde aus »ad iur 2* ergänzt. Lehrer Hensel machte die Mitteilung, daß die . Kleidung b u n b aller deutschen Imker endlich gelungen sei. Lehrer lh hlklze^st r» Okarben hielt einen Vortrag über „Förderung und Regelung des Honigadsatze i“. Die Prämiierung geschah in 4 Gruppen. l. Gruppe, Lebende Völker: l. Preis Lehrer Holtet mann und Hübner-Nidda, weitere Preise: Lrast-Allendors, .stcck-
lit 1 »ledern. 2. Gruppe, Bienenhonig: 1. Preis Post Verwalter Erbot Mucke, Verein Schlitz, sodann Fund-Sellnrod. Postsckretär Pbilipvi-
N» Mücke, Lehrer Runk Okarben, Lehrer Hosmann-Frriensccn und
Kumps - Grimberg. In Gruppe 3, Wohnungen und Geräte: er- Schmmkc-Sachsenbera, Hübner-Mdda, zdrast-Allcndors, steck-Gr- a-k brrn. In Gruppe 4, Lehrgegenstände: Schminkexroachsenberg, Buß- n» ' Wetzlar und Heidenreich-Sonnenberg.
Unsversitäts-Nachrichten.
— In Berlin-Lichterfeldc ist der Direktor des Kgl. Materialvrüsungsamtes, Dozent für Materialprüsungswesen an der Berliner Tcttmischen Hochschule, Geh. OberrcgierungSrat Pros. Dr. Ing. Adolf Martens im Alter von 64 Jahren ge stör den.
Erdbeben.
Aus Hobenheim, 29. Juli, wird gemeldet: Die In- snumeuie der Erdbebenwarte haben gestern abend ein zweites starkes Nachbeben ausgezeichnet. Der Herd liegt in einer Entfernung von 150 bis 200 Kilometer. Die erste Erschülte- rungswcllc traf um 11 Uhr I6Mimitcn 29Sckundcn ein. Darauf solgten zwei Hauplanschläge, die durch einen Zeitraum von 7 Sekunden von einander getrennt waren. Die Rickztung des Bebens steht noch nicht fest.,
vermischte«.
— Goethe über dasMärcheninderNinderstube. Die in Lausanne erscheinende Bibliothöguc imiverscllc veröffentlicht ein fesselndes Dokument aus der Goethezcit, das „geheime Tagebuch" einer sungeu Schweizerin, eines Fräulein Louise Martin, die als ErzicdcrtN an einenr kleinen deutschen Hose tättg war. In diesen tllujzeudmmgrn berichtet Louise Marttn mich über eia padagogiitties Gespräch mit Goethe. „Goethe und ich," so heißt es in dev, Tagebuch, „unterhielten rms. Ich fragte ihn, ob er es für bedenklich lalle, den Kindern Märchen und Allegorien zu erzählen. Er sagt« nein, ja im Gegenteil: die Phautaiie, dia ein Tri! unseres Wesens sei und ebeirso in den Kindern lebe, müsse genähtt werden: wenn ttuni den zdradern keine Märchen erzähte,
würden sie sich selbst Märchen ersinnen: man könne die Neigung und die Vorliebe der Klcrnen für das Wunderbare nutzbringend machen. indem man den Märchen einen moralischen Zweck gäbe, nachdem inan die Kinder aufgeklärt habe, daß diese und ,cne Dinge erdichtet und zu iknem Vergnügen erfunden such. Tenn er will nick», daß man die Kinder täuschte: sie aber unterscheiden sehr gut das Wirkliche von dem Unwirklichen und werben nicht glauben, daß die Tiere 'vvochen oder andere derartige Tinge. .Ich weiß wohl." fügte er hinzu, „daß Rousseau sich heftig gegen diesen Gedanken ausgelehnt hat. aber ich nehme mir die Freiheit, seine Meinung nicht « teilen. Wir werden die Phantasie nickst aus- löschen, und Gott inöge das verbäten, denn ohne sie inrd wir nichts. Aber wir lassen sie auerseldcin schweifen, cudeß wir cs wohl vermocht bätten. sie zu ordnen, tnbent wir ihr wohl- bereitete Kost reichen."
'Kinderlogik. Fritz ist unartig gewesen. und sein Bo,er
will ihn dafür bestrafen. „Du weißt. weshalb ich dich letzt prügele?" fragt der Vater streng. ,Za," «Uwvrtct der Kieme heulend, weil du stärker bist als uh."
Märkte.
t Bermntshain, 28. Juli. Heute wurde hier Schweine-
und krämermarkt odgehallen. Trotz der imgünstigru Witterung wurden annähernd 50J Schweine aiisgetriedcn. Ter Handel bewegte sich etwas schleppend. Iür Ferkel von 8 Wochen wurden 30 Mt», Iür Ferkel von Id—l'? Wochen öd Mk. Iür das Paar bezahlt. Läuier standen aul demselben Preise wie vor vier Wochen. — Ter krämermarkt des Nachmittags, verbunden init Tanz, war von geringem llinsang.
I, Fricdberg, 29. Juli. Ter heutige Markt war wieder gut beschickt und dauerte dir gegen 4 Uhr, da wieder die Berkäuser ans Ockstadt anwesend waren Kirche» kasteien I2Psg. dar Plund: Erd- und Himbeeren und Stachelbeeren das Plund 2d PIg, Heidelbeeren 30 Plennig der Liter, Birnen 12 PIq. das PInnd: llälematte 20 PIg., Butter Mk. 1,4> das Plund, Eier das Stück 7 und 8 PIg., Kaie 6 PI«.; Wetteraner neue Kartoffeln b Mk. der Zentner. Biel Kernerbien und Bohnen, Elnmachgurke», b PIg. das Stück, waren seilgeboten, sowie Gemüse und Suppenkräuler, auch Jallävlel.
eli. Riever-Jngelbeim, 2 S. Juli. Obst markt. Kirschen 28 Mk.. Stachelbeeren 10 —12 Mk., Johannisbeeren 12 Mk., Aprikosen
16—28 Mk., Pstrsiche I 2 - 2 b Mk., Frnhbirnen 9-14 Mk, Jrühäpsel 10—14 Mk., Pflaumen 10—20 Mk. der Zentner.
Lirnburg a. d. Lahn, 29. Juli. Fruchtmark!. Durchschnittspreis pro llllaltrr. Roter Weizen sNasiauischerl od.dd Alt, weißer Welzen (angebaute Fremdsorten» vstdü Mk, Korn 12 TO Mt, Gerste <Futter> 0,00 Mk, Braugerste 00,00 Mk, Haler 0,00-0,00 Alt., Erbse» 0,00 Mk, Kartoffel» 50 Kilo 0,00—0,00 Ml, Butter da« Psund l,15—1,20 Mk, Eier das Stück 8—9 PIg.
kr. Frankfurt a.M. Diehhoimarktbericht vom 30. Juli. Aultrieb: Rinder 147, Ochsen 45, Bullen 5, Kühe und Färsen 97,
Kälber 832, Schale 86 , Schweine 376.
Tendenz: Kälber statt, Schafe ruhig, Schweine rege, wird ge
räumt.
Kälber. Mk.
Feinste Mastkälber . . . . . . . . , . 60-64
Mittler- Mast- und best« Saugkälber. . . . 54-58
Geringer« Mast» und gut« Saugkälber . . . 50-54
Sch a<«.
Stall,n-stschck«
Mostlämmer und jünger- Mastbammsl Aeltere Masthammel, aut genährte jimge Schafe
und geringere Mastläinmer......M
Sch wei ne.
Sollllestchlq, S weine von 60 —100 ctz
Ledendaewis.........48X10—>50/01
vollfleischige Schweine unter 60 lc?
Lebendgewicht........ 47.00—48.00
vollfleischige Schweine von 100—120 lcx
Lebendgewicht........ 48/00—50,01
vollfleischige Schweine von 120—150 cx Lebendgewicht ....... . 48.00 —50.00
Preis snr 100 Pid. Lebend- Schlachtgewicht
Mk. 100-107 92-93 35-93
41—42 90 - 92
34-36 82-85
62.90—83 99 60.30-61/» 60.00- 62 >1 60.00— 62.00
FC. Wiesbaden, viehhoi -Mark lb eri cht vom 29. Juli. Auftrieb: Rinder 105 fOchsen 27, Dullen 13, Kühe und Färse» 65z
Kälber 274, Schafe 77, Schweine 429. Preis« iür 100 Bfd
Geschält: mittel. Lebend- Schlacht-
Ochfrn. aewtcht
vostlleiichlg«. m,»gemästete, höchsten Schlacht» MH Mk.
^ Ivettes im Alter von 4—7 Jahren .... 46—52 85 —92
Tie nach nicht gezogen haben lungejocht«) . . 47—51 84—90
Junge, fleischige, nicht ausgemästetr und älter»
auSgemästete............ 42—46 75—83
Bul l« n.
volllleilcbige, aukgew, höchsten Schlachtw. . . 40—44 68—75
vollpeischtgc, jünger» .... ......87—40 66 — 70
Färsen. Kühe.
Aollstelfchige ausgemckstete Färfen höchsten Schlachtwetter........... 46—50 84—90
38— 42 40—44 33-37
39— 82
vollfietschig« ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwette» bi» zu 7 Jahren .....
Wenig gut entwickelte Färsen. . .....
Aellerr ansgemästete Kühe.......
Mäßig genährte Kühe und Färsen.....
Rät bei
Feinste Maslkälder.....62—64
Mittlere Mast- und beste Saugkälber ...» 56—60 Geringere Blast- und gute Saugtälbee ... 51—55
Gering« Saugkälber..........45—48
Schake.
Weidemastlchaie!
Mastläinmer und Masthammel.... 44,00—45,50 Schweine. kolNleiichtge Schweine von 80—100 k* üefeeitV
gewicht..............46-47
kollfleischige Schweine unter 80>c^ Lebendgewicht 44-45 Vollstckschige Schwein« von 100—120 K? Lebeni»-
gewichk..............46-48
Bollsteiichig« Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 4445'/,
Fettschiveuie über 150 hx Lebendgewicht . . 40-43
68—75
76—82
62—33
58-60
103-107
94-100
85—92
76-81
92—91
53-60
57-58
58-60
{>5—57
60-54
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubttk strbende» Artikel übcrninimt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen. 29. Juli.
Ein ö s s e n t l i ch e r M i ß st a n d.
Heute, 29. Juli, findet Einsender in seinem alle zwei Stunden geleerten Btteskasten einen Sieuerzettcl vor, der eine nachträgliche Gemeindesteuer von ihm tordett, und zwar sollen die beiden ersten: Ziele noch im Juli bezahlt sein. Wie iveit diese Anforderung, in diesem Zeitpunkt aui so kurze Fttst gestellt, gesetzlich möglich ist, weiß Einsender nicht: daß es aber der Absicht des Gcsetzgeher -5 widerspncht. wenn die aus sechs Zirlc vetteclte Steuer in dieser Weise einae t r i e b e n wird, ist auck) deni Laien ohne weiteres verständlich. ES liegt hier ein immer loiederkehrcnüer ösfentltcher Miß- stand vor, der dringend Ädbilse heischt.
Airchlictze Aachrtchte«,
Irraclitische Religionrgemeiodr. Sotterdienst in der Lynagog« (Süd-Anlage^
Samstag, den 1. August 1914: Vorabend: 7.45 Uhr.
Morgens: 8.30 Uhr.
Nachmittags: 4.400 Nbr.
Sa bbo tau« gang: 9.05 Uhr.
Jrraelitische kieligtonzgesellschaft.
-»tterbieaft. > N
Sabb atlei er am l. August 1914: F«ttag abend 7.50 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Samstag nachmittag 4.00 llhr.
Sabbat-Ausgang 9.05 Uhr, Wochengottcsdlenst:
: Morgens 6.00, abends 7.30 Uhr.
Spiewian Grohh. NuttlMlcs Vad-Naoheim.
Spielplan-Acnücr u ng: Freitag, den 3l. Juli statt .Wie einst im Diai': Gastspiel der Kgl. HosopernsäiiqerS Eduard Licht en stein vom König!. Hoskheater in Wiesbaden: .Der Bettel st udent.^
Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen.
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Bed. Himmel
Höchste Temperatur am 28.—29. Juli 1914 =» -s- 17,2 *a Niedrigste . , 38.-29. „ 1814= + 13.1«,
Niederschlag 0,0 mm.
Verantwortlich für den politischen Teil i. V.: R. Lauge.
-stinäermedl
-ßcantzentzort
Isusenckkscst dsv/ZKnio
Mahrung bei;
Brechdurchfall, Diarrhöe, Darmkatarrh, etc.
%
Statt besonderer Anzeige.
Heute mittag 12 Uhr entschlief nach langem, mit grosser Geduld getragenem Leiden unsere herzensgute Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante
Fräulein Ottilie Koch
im Alter von 25 Jahren.
Um stilles Beileid bitten «44« die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Frau Lehrer Koch Wwe.
Otto Koch Willy hoch Richard Koch
Karoline Koch geb. Richter Hermine Koch geb. Seipp. Butzbach, den 29. Juli 1914.
vis BeeniUrumt findet Freita*,31. Juli, nachm. 4 Uhr vom Sterbehause, LudwigstraBe 5, ans statt. Kondolenzbesuche dankend verbeten.
Danksaknng.
Für die herzliche Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Verstorbenen
Herrn Conrad Kreiling
sagen wir unfern aufrichtigen Dank.
Die trauernden Hinterbliebeneir.
ließen, Gummersbach, Frankfurt a. M.. den 30. Juli 1914. 8675
Butterbrot- Papier
liefert billigst “• I,nd(. Kröll. FlKkltr.
mit deaneueft-elektr-Trocken- Avvaraie» in sev. Sabinen, Ondulieren »nd Aristcreu.
Frau E.ftreb
Tchulktrane 5 Spezial • Damen Salon. Abonnements werden anae-
Bekanntmachung.
Das Ilmlagekataster der land> und forsttvirk- schasllichcn BerusSgcnoffenschaft für daS Großherzog- tum Hessen für daS Jahr 1913 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 1. August bis zum 14. August d. I. aus der Bürgernieifterei zur Einsicht der Bcteiligten offen. Ettvaige Widersprüche dagegen, daß ein Bcttieb in das Kataster ausgenommen oder nicht aufgenomnien, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen- legungSfrist bei dem Borstande der land- und forst- wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadl zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. 8873
Londorf, den 29. Juli 1914.
Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Londorf.
A umann.
Bekanntmachung
Dar Umlagekataster der land- und sorstwirt- schastlichen Berufsacnosscnfchaft für die Gemarkung Reiskirchen für 1913 liegt vom 31. Juli ab zwei Wochen lang aus dem Bureau der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. 8882
Reiskirchen, den 29. Juli 1914.
Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen Wagner.
Bekanntmachung.
Das Umlagekataster der land- und forstwirt- schastlichen Berufsgenoffenschaft von 1913 für die Gemarkung Queckborn liegt vom I. August ab zwei Wochen ans der Unterzeichneten Bürgermetsterci offen. Queckboru, den 29. Juli 1914. 8881
Großh. Bürgermetfterei Queckborn.
Schwsd4.
Bekanntmachung.
DaS Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft von 1913 für die Gemarkung Weickartshain liegt vom I. August ab zwei Wochen auf der unlerzeichncten Bürgernieisterci offen. 8880
Weickartshain, den 29. Juli 1914.
Großh. Bürgernteisterei.
Knöß.
Bekanntmachung.
DaS Umlagekataster der land- und forstwirt- schafUichen Berufsgenoffenschaft für die Gemarkung Lumda liegt vom I. August d. I. an 2 Wochen lang auf dem Bureau Großh. Bürgermeisterei Lumda zur Einsicht offen. 8878
Lumda, den 29. Juli 1914.
Großh. Bürgermeisterei Lumda.
Schultheiß.
Bekanntmachung.
Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenoffenschaft für das Großherzogtum Heffen für das Jahr 1913 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 31. Juli bis zum 15. August dieses Jahres auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines MonatS nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Borstande der land- und forstwirtschaftlichen Beruss- genoffenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Benücksichtig, ung mehr finden, tzggg
Stockhanseu, den 30. Juli 1914.
Großh, Bürgermeisterci Swckhansen.
Aochrm.
M


