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teuf)-gerodenen Leerer der ©. fft.-. 187? roeifiot, wahrend man von den Weltbürger Herren hener noch nichts gesehen har. Zn dem zweiten Rennen Innior-Achter sind Vorrennen nötig, die am Sametaa nachmitta« 4,30 Uhr ansqeiahren werden Gleich im ersten Lauf treffen die schärfsten Gegner, Rubergesellichall Darms uni- Frankfurter^ RudergeseMchan Germania Sfjamm-n 'Jua oeche Achter schon wwdcrbolt Siegeslorbeeren errungen öäben dürfte dar- Rennen nur mir Druchierien van Sekunden entschieden werden. Im weiten Lwit trericn sich drei Liienbacher -»!ann- ickaiicn, v.on denen woßi ,,Undine" die bessere sein sollte T,e Lieger aus den beiden Vorlauten kommen ,ns dauvirenneir Ter Labnpolal-Einer dürfte eine sichere Sache iür den norzuglichen Mainzer Slullcr Richard Pie» sein, wahrend der Ausgang de« kAchtcr-Rcnnens zwischen den beiden Lahn-Vereinen Limburg und Gießen mit Spannung entgegengesechen werden dürfte ssier wer­den die Gießener sehr schwere Arbeit bekommen, da Limburg seit Wochen das Training in dieser Booisgattung sorrrert wah­rend die Gießener Mannschaft erst seit süns Tagen zusammen­rudert, TerZweite Vierer", zu dem am Sonntag vormittags 'sS Uhr Vorreniren.stattfrnden, bringt zunächst ein interessantes Tuell zwischen den Siegern im Hamelner »aiicr-Vicrer, dem Ruderverein Cassel und dh» sieggewohnten grankrurier itzermanen, denen sich im Hauvtrennen noch die Senioren der Franks R -G Sachsenhausen" stellen werden, T,e Sieger im Iurigmann-V-errr, zu dem dm Sonniaa früh VjlO Uhr Ausscheidungsrennen get'bren werden, dürften zwischen Essen und Worms zu suchen sein Im Akadem Vierer wird die Sludenten-Mannschaki der Gießener Ruderges, 1877 versuchen, ihren Berliner Kommilitonen den au, der Ickten Regatta von diesen gewonnenen Preis der hiesigen Universität zu entreißen Die Giehener Mannschaft iir gut zu sammengearbeitei und dürste bei etwas leichterer Arbeit einen nicht zu unterschätzenden Gegner abgeben. Im Iungmann-Einer das Starten des Herrn Reser, Knievkamv-Eisen zweiselhait geworden, >o das es zu einem Kamps zwischen Korimann-Ditten und Ioedt-Giesen kommen dürste, Ter Limburger Skuller dürll- bei Gegnern von so hoher Klasse keine Rolle itnelen. Im Ren neu XI treffen die Iungmannen der drei Lahn-Berbands-Bereine zusammen, wahrend imersten Vierer", Preis der Stadt Gieß,en, die Junioren der Giehener Ruder-Ges, 1877, die vorher schon im Bierer und Achter gestartet haben, den ganz irischen Essener Senioren emgegentreien werden. Zumersten /Junior-Vierer-- sind wieder Vorrennen nötig, d,e am Sonnabend, 6,10 TIbr ausgefahre» werten. Es Ware interessant, hier einmal das Zusammentressen der Gießener Manirjekas, mit den besten Süddeutschen Junioren beobachten z» können, doch ist es unwahr­scheinlich, das die Giehener Herren auch dieses Rennen noch fahren können, da sie sich honoris eausa im Rennen vorher den Essener.Herren stellen müssen, um eine» Alleingang zu vermeiden. Zum Ermunterungs-Vierer sind ,echs Rennt,»gen eriolgt, so daß auch Inerzu am Sonnabend 7,10 Uhr Borrennen nötig werden, Ter Grohherzogs-Achter bringt ei» interessantes Zusammentreffen zwischen den beiden Lssenbacher RuderklubsUndine-' undVer­ein pon 1874" und der Frankiurrer R -G Sachsenhausen. Rach dem bisherige» Abichneiden zu urteilen dürfte Sachsenhausen als Ja vorn gelten, Alles in allem sind am Samstag und Sonntag sochinteressante Rennen au, der Lahn zu erwarten, die vielen Freunde des Rudersports in unserer Stadt werden reichlich aus ihre Konen kommen. Von dem Bootshaus der Gießener Ruder- Gesellschaft aus kann man die vierzehn zum Austrag kommenden Rennen leicht beobachten.

(nftscbiffahrt.

Zusammenstoß in der Luft.

Schwerin, 15. Juli. Aus dem Flugplatz G o r r i e s sind gestern zwei starrende Flugzeuge zusammenaestotzen. Das Flugzeug deS Fluglehrers Geig an t versuchte die Maschine des kur» zuvor aestarleten Leutnants von der Lühe zu überstiegen, wobei die Apparate zusammenstieken. Geigant erlitt eine schwere Gehirn­erschütterung, von der Lühe ernste innere Verletzungen.

Metz, 15. Juli. Gestern abend gegen '.6 Uhr landete an der Grenze der Kreise M e t; - Land und Dolchen, bei Rötlingen ein init drei Zivilisten ans Nancy besetzter französischer Freiballon. Die Insassen packten sogleich den Ballon zusammen, luden ihn ani ein Fuhrwerk, ohne die Behörden in Kenntnis zu letzen und wollten von der nächsten Bahnstation, Herlingen, ans mit der Bahn nach Nancy znrnckkebren. Aus der Station aber wurden üe von einem Gendarmen gestellt und genötigt, zu übernachten. Heute morgen nahmen die benachrichtigten Zivil- und Militärbehörden eine ein* gehende Untersuchung des Ballons vor, da sich aber iiichts ver­dächtiges eigab, wurde den Herren heilte mittag die Rückkehr nach Nancy gestattet.

Paris, 15. Juli. Anläßlich des Nationalsestes unternahni der Flieger Enteret in Meanr einen Ausstieg mit einem Frei­ballon und ließ de,i Werklührer der borttgen Gasiabrik, (5 hcron, ans dessen Ersuchen den Flug mitmachen. Oberhalb eiucS Waldes bat C-Heron den Leiikcr des Ballous, ihn landen zii lasseii. Tilterct riet feinem Passagier, die Aesle einer Pappel zii ergreifen und sich daran hinabzulassen. Gheron versuchte dies, stürzte jedoch atls der Gondel und blieb auf der Stelle tot.,

Budapest, 14. Juli. Der deutsche Flieger Besser, der deute früh um örUhr auf Flugplatz Johannisthal aus einem Numplerdoppcldccker mit Fabritdirektor Elias als Passagier aufsricg, ist nach ununterbrochenem' Flug üher Dresden, Tcschen, Brünn, Goeding um 10 Uhr vormittags

auf dem hiesigen MugplaL QtlanUi. Dre Meger geben!», heule nachmittag nach Sosra werterzuflregen.

vie vlumen ver Nacht.

.Wenn der lanae Sommeriag zu, ifiüite aedi ichireßen die meisten Blumen ihre Köpfchen nnd lenken i,ch zu Baden: einiges leichtlebiges Geiindel Glollenbiumen, Taubnesseln, Wicken und Bohnen bleibi auch ine Rach: bmdurch wach, >ür andere aber degmni letzt erst daS ei^enllich- Leben: es lind die Blumen d-r Rachi, die zur Zeil des L-onnenuniergange» anrangen, iufe, starke luite auSzuhauchen, um Rackarichwarmer und anderes nächtliches Getier anzulocken Ileberall sinken sie iich, aus Flur und Feld, im Garten und im Gewächshaus, Berauschend ist der Tust, den die schönen Blüten des Geißblattes, auch Ielängerielieber genannt, ausbauchen

Wie reines, weißes Porzellan ist die Blüie innen: außen ist iie blaßrvi, solang« sie pung ist, wenn sie aber ldre Ledrnsaufgabe er füllt Hai, so erscheint iie am zweiten Tage hellgelb, Abends gegen sechs Uhr fang, das Geißblatt an, seine Tuststosse auszutiauch-n, und die Rachti'chwärmer, deren Bedürfnissen sic aus» vollendetste angeraßt ist, kommen herbei, schweben vor der Blülenrohre, saugen im Fluge den Honig aut ihrer Tiefe und stoßen dabei unsevlbrr mir dem Kopse an die Staubgeiäße, .die aus der lungen Blüte herausragen. Eine Blüte nach der andern suchen sic ab: an

langen Blüten beladen sie sich die Kopfe mit Blütenstaub, wahrend itnen die alteren Blüten, an denen die Staubgefäße schon abge i'.afct lind, die Narben cntgegen'rrecken, um den Blütenstaub in Empfang zu nehmen, Aehnlich wie dir Blüte des Geißblattes l.ickt die Nachtkerze, die leuchtend gelb blubende Amerikanerin, die sich allentbalben iindei, durch Tülle und das schwache Licht ihrer gelben Bluten, Nachtschwärmer an. Im Garten duitet die Rachtviole,'die wegen ihres veilckienartigen, lieblichen Tustes zu ihrem Namen gekommen ist,

In dunklen Rächten baucht ihr reines Leben Die Nachtviole aus, die zarte Blume:

Tie Welt bemerkt es nicht, und nur die Sterne Freuen sich ihrer," io sagt der Dichter poetisch aber falsch. Sie blüht übrigens nicht nur während der Nackt, sondern auch bei Tage, allein ihr eigen« liches Leben und Dullen beginnt erst abends, Rai, blau, gelb und iveiß leuchten dre großen, prächtigen Blüten der Trichierw,»de>, Ipomeen an Lauben und Veranden, wenn man das Gewirr der graßen, herzförmigen Blätter zur Abendstunde betrachtet: fast den ganzen Tag über ist iie blülenlos. abend» sängt das Aufblühen an, die Rach! hindurch erschließen sich inrnrer mehr Blüten und wer zur frühesten Morgenstunde in den Garten kämmt, sieht die Trichterwrnden in ihrer vollsten Pracht, Wenn die Sonne aus gegangen ist, sangen sie an zu welken, und um Mittag sind nur noch traurige, verirocknete Reste vergangener Pracht zu sehe» Tas Gewächshaus beherbergt zuweilen eine» Gast, der den «res­senden NamenKönigin der Rach!" führt. Es ist eine Ccrens- Art. ein Röhrenlaktus, Eereus grandislorus mit sehr großen weißen, außen 'rangegeiben Blüten von herrlichem Wohlgeruch Abends 7 Uhr iangei, die Blüten an zu Suiten und acht Stunden daraus sind sie gewöhnlich schon wieder verwelkt, TicieKönigin der Nacht" swird aber von einer andere» Königin im Reiche d:r Blnien ubertrollen, die ebensall» zur Nachtzeit erblüht: es ist hie Viktoria regia, hie sich neuerdings gar nicht mehr io selten in Europa findet, Ter 10, Juli 1882 war der denkwürdige Tag, wo sie zum erstenmale in Teutschlond, und zwar im Barsigschen Barten in M-'äbit, Sn einem tropischen Wasserbecken erblühte, das man iür iie hergerichiei Halle, Ganz Berlin wallsahrte nach Maabii um das Ereignis, das heute »ich: mehr so ungewöhnlich ist: aniaiigs iind die Blätter her Rieienblüie von, reinstem Weiß, am nächsten Tage 'werde» sie abends im Innern rötlich nnd purpurn, und nun ist der Augenblick gekommen, wo die Nachiblüie iich ganz csllict: die Blütenblätier breiien sich ganz aus, und das letzt pur­purn blühende eigentliche Herz der Blüte h.-bi iich empor. Es ist, als ob seine Farbkras« aus die Umgebung abiärbt, den» die weißen Blätter werden rang angehaucht, iim nach kurzer Zeit wieder zu erblassen. Während dieses eigentlichen Blühen» hauch! die Pietaria regia einen milden, ananasähnlichen Tust aus: ist das Blütenwundei: vorbei, jo sinken die Blätter der Blume matt und welk aus» Wasser,

vermischte».

* Bildcrdieb stahl. Aus Fürth wird gemeldet: Ein anscheinend bereits vor vielen Wochen erfolgter Tied- stahl von 40 Bildern ans der Städtischen Galerie wurde erst jcßt bemerkt, als ein Frankfurter Händler einige ge stohlcnc Bilder der Fürlhcr Galerie zum Kausc audvl,

* L p s c r d e r B c r g c. Am 5 ä n t i» ist der 27jährige Tr, Hans Schönau aus Bregenz ab gestürzt. Er be­stieg am Samstag, begleitet von zwei Herren, den Säntis und trennte sich am Nachmittag von ihnen, weil er durch aus über den sogenannten blauen Schziice zurückkehrc» wollte. Er stürzte am Samstag abend beim Lauberkops ab, Ter Tod war anschcinerld nicht sofort cingctrcten. Ein Sohn des Seealpwirtss fand die Leiche am Dienstag morgen,

- Tic Meldungen über zablreiche Erkrankun­gen an Hißschlag beim G r e n a b i c r r c g i nt c n t 97 r_ 12. in Frankfurt a, L, stellen sich nach den von zuständiger Seite eingezogenen Erkundigungen als stark übertrieben heraus, Tem Garmionlazarett und im Anschluß an die Uebung nur elf Leute

zugkiührt worden Bon diesen wurden noch an dckarselben Tage

acht wieder enttaiien, Bon den drei schwerer Erkrcuiteu, die rm Lazarett zurückgeblieben sind, ist einer, der Einiahrlg-Frrlnnlllge, Grireiie Kuinzer, an d-n Folge» eines ->>Hsch1ag«s gestorben Die: l eiten andern Leute beiindei, iich zwar nach in Lazaretlbebandlung. iind aber bereits außer Gefahr Ter irrliimliche Eindruck, daß zahlreiche Heute an Hipschlag erkrankl icien, entstand offenbar da» durck, das die Bataillone de:- Regimentes beim Rückmarsch IN den Standort mehrere Leute, die Anzeichen -an Schwäche ver- rieten, aui Fahrzeugen lieiorder» ließen Iiii ganzen benußten 2V Mann die elektrische Straßenbahn, um in die Kaserne zurück» zulehren, Seckiszedn sind au> Wage» beiordert ivorden. Elf sind zu Fuß nach Hause marschiert, nachdem sie zum Zivecke einer län­geren Rast hiiiier der Truppe zuruckgeialie» ivorden waren MIe diese Leute iiabmen keinen Schade» an ihrer Gesundheit, was schon der Umstand beweist, daß kein einziger von ihnen an dem aus die Ilerung solgenden Tage reoierkrank war,

* Wahlivoiber. 9l»s Loiidoii, Ir. I»ili ivird gemeldet Als der Selreiär sür Schottlaiid, -Me. Ktiiiioii Wood vormittags ans seiner Wohnung trat, griße» ihn zwei Anhängerinnen des Fra»e»stim»»-echts ai> ui,d peiljchtei, ih», Tie Frauen lourbcn verbaiiel.

' Briefträger-Rekords, In einer eiiglischen Wackien» schrill wird eine Sialiittk mitgeteilt, iiach der 17 britijche Post- boie» eine Geiamrstrecke van Z 646 897 eiiglischen Meilen zuruck- gelegi haben e>» Rekord, der n>abrscheinlich so leicht Nicht überdoiei, ,Verben wird. Im Turchschnit! ke mnen dabei aus leben dieser braven Landbriesträge, 2I4Ü28 eng ische Meilen, Tresen Turchschnm uberlrist'l d>-r Postbate, der an tier Svipe nein, indessen 'oft um das Taovelte 'Richard Williani» in Cressage rn Shrov- flirr, der sich nach 8b Tienstiahre» hat pcilioniere» lasse», bat den größten Teil seiner Twnstzen über iagiick> 8b englöchc Mellen, also 60 Kilometer zuruckgelegi, im ganze» die erstaunlickie Strecke von 4IÜ620 englischen Meilen ober 16mal rii»d um die Eiche.

Vricfkaftcn der Rc-aktion.

l«»oupi»e Ausragen bleiben unberücksichtigt-^

1!, ls Mertentritz, Wir eiiiosehle» Ihne», sich in den Besitz einer Caguiig (Ltatnlsi der Kaste z» setzeii. Jedem Mitglied der Kaste, in diesem Falle Ihrer Laiistra», iii» » eine solche Satziiiig ausgehäiidigt iverdeii, Boi, dem Krankeiigeld Huben S>e ein Drittel, ooi, deii, Iiivalideiibenrag die valiie ,i> zahle». Ob bei einer monatliche» Vergütung von 8 Mt, eine Versicherungivsticht befiehl, könne» wir von hier aui nicht deiirleileii, Lasten Cie die Frage, ob ihre Oanftra» verlicherniigspstichtig ist, durch das jiistäiidtgc Kreisaiiit scllftelleii. Alles übrige könne» Sie aui der Satzung

f). B., Kietzen, a' Geschäitssührer der Orlskraiikeiikaste sür beit

i.'nnbfiei« Giestei, ist Georg Schlipp, Kaiser-Allee 3 dahier: d> ®e» schältssührer der Laiidkraiikenkaste ist Heinrich Bechlhold dahier; el Vorsitzender der Ortskrankeukaste für den Landkreis Gießen ist ülechtsaiiwalt Saiidinaiili itt Hungen. Tie Namen der Vorstaiids- iiiiialieder st»d mir nid): in der Lage, Ihnen ininuteUen, da die Zahl derselbki, ziemlich grast ist. Doch köiinen Sie ihre Name«, sowie alles üdrige durch die ge»air»ten drei Herren erfahren.

Amtlicher Wetterbericht,

Oöffentlicher Wetterdienst, Gießen, WettcraiiSilchte» in Dessen am Freitaa, den 17 Juli 1914: Vorwiegend wolkig, vereinzelt Regeuiälle, kühl, nordwestlicheWindc.

Letzte rücictivichten.

Albanien,

A i e n, 16, Juli. Tic97clic Freie Presse" meldet aus Turazzo: Trc Epiroten stehe» etwa 10 Stunden, die al­banischen Äusständischen etwa 8 Stnndeir vor Valona. Der stRunilionsnachschub von Iaiiina iibcr Argyrocastro wird von griechische» Militärautomobilen unter griechischer Flagge geleitet,

P o i n r a r s s Abreise,

Paris, 16. Juli, Präsident PoiNcär6 ist i» Begleitung des Ministerpräsidenten Divram um^Mitternacht nach Tünkrrchen abgereist, von wo aus er sich zu ipchisf nach Rußland begeben wird,

Feuersbrun st in Petersburg, Petersburg, 16. Juli, Ein im Arbeiterviertel in der -Rahe des 9iitolausbahHofes ausgcbrochenes Feuer hat 2.7 Hauser zerstört und gegen 1000 Personen obdachlos gemacht. Unter de» Trümmern würden vier Leichen g«. iuiidcn. Sechs Kompagnien Soldaten halsen der Feuer- wehr bei der Löschung des Brandes.

A III stc r da m , 15, Juli, Tas feierliche Leichenbegäng­nis des in Albanien gesallcne» Obersten Thomson fand beule vormittag unter großer Beteiligung statt Ter Kriegs- miniitcr hielt namens der Regierung riue Ansmache, in der er die Taten des Verstorbenen würdigte Mid seinen Verlust beklagte.

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sind so

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eingepanffen. dass der Umfang des zu prüfenden Materials weit erheblicher ist. als wir erwarteten. Es wird daher bei aller Anstrengung nicht möglich sein, die bei der Disconto-Gesellschaft deponierten

12 000. Hk.

schon am 15. Juli zur Verteilung zu bringen- Um den Preisrichtern eine eingehende und gerechte Würdigung der einzelnen Ein­sendungen zu ermöglichen, muß die

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noch um einige Wochen hinausgeschoben werden, u.bit.ten wir die verehrtenEinsender, sich bis dahin freundlichst zu gedulden.

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Berschlostene mit cnilvrcebender Ausschrisi oer-'ebene Angebote iind bis zu dielen! Termin NN die Königliche Sveziaikommission I, zu Wetzlar einzureichen, ader bei Beginn des Termine» uarzulegen

Die Eromiung der Angebaie erialgi >m Termin,

Wetzlar, den 8 Juli 1914.

Königliche Svezialkammissran I.

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