Ausgabe 
11.7.1914
 
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Nr. 160

viert« Vlatt

Zahrgang

Erscheint lägtech mit Ausnahme des Sonntags.

TieSietzener Zaimllenbläüei" werden dem .Anzeiger- viernral wöchentlich beigelegt, das llreirdlatt jttt den Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Die .DandwirtschajUlchen s«it- srage»" erscheinen monaUich zweimal.

Eichener Anzeiger

Seneral-Anzeiger für Vberheffen

5am§tag, ll- )uli

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universums - Buch- lind Steindruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: 51.

Redaktion:S-^112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen.

Die gröhte Zchifftbauoerfuchr-Anftatt der Welt.

An Homburg ist gegenwärtig ei» Werk im Entstehen Begriffen, daS nach seiner Vollendung an Umfang und Be­deutung einzigartig in der Welt dastehen mied: die Ber- mchSanstalt sür Probefahrten von Bctnfts,Novellen, die dank der Initiative Hamburger Sctziffahrtskretse vor zwei Jahren begründet worden ist. und im Frühling nächsten Jahres serkiggestellt sein wird. Man wird dann eine Anstalt be­sitzen, die für die Entwicklung der experimentellen Schtfss- hautcchnik mit ihren unendlich verzweigten Problemen von unschätzbarem Nutzen ist. Und es ist besonders begrützens- wert, daß gerade in Deutschland, dem Lande des höchstent- fvickeltcn Schiffsbaus, ein Unternehmen in dieser Groß­zügigkeit durchgcsührt wird.

Die vierzehn großen schissshauvcrsuchsanstalten, die es heute in den schiffahrttrribenden Ländern insgesamt gebt, benutzen zur Messung des Widerstandes, den ein Schiffskörper im Wasser findet, langgestreckte Bassins mit einem au» Schienen laufenden Schlcppwagen darüber, der die Schifssmodellkörpcr durch das Wasser zieht. Ein ein­geschalteter Mcßapparar liefert dann die zahlenmäßigen Unlerlagen für die Messung des Widerstandes und damit zur Bestimmung des erforderlichen Maschinenbedarfs. Zu diesem einfache» Mechanismus der Berjuchc tritt dann der Schraubcnversuch, bei hem das Modellschiff durch eine aus eigener Lrast bewegte Schraube durchs Wasser ge­trieben wird.

Das Hauptziel der experimentellen Technik im Ichisfs bau ist zurzeit die Ausbildung zuverlässiger, die Wirkung möglichst genau anzeigender Tchroubenversuche zwecks möglichst fehlerloser Borherbcstimmung des Krüfte- bedarss. Für die Lösung dieser wichtigsten Frage ist eine denkbar große Bemessung der Modellmaßstübe Boraussetz­ung. Denn bei der außerordentlich hohen Umdrehungszahl der modernen T u r b i n e n Propeller ergeben sich fiir die Tourenzahl, die das kleinste Modell im Verhältnis drehen muß. derart hohe Zahlen, daß man genötigt ist, die Modelle stark zu vergrößern, um die Tourenzahl entsprechend be­schränken zu können. Außerdem ist es ohne weiteres verständ­lich. daß mit der Vergrößerung der Modelle auch die Her- .stellungsgenauigkcit der Modcllpropcllcr ivächst, so daß man mit immer größerer Sicherheit die Schlussfolgerungen für den Kräftebcdarf der großen Schiffe treffen kann. Für so große Modelle aber sind sämtliche bestehenden Versuchs­anstalten des In- und Auslandes zu klein. Es ist experi­mentell bewiesen worden, daß der fehlerschaffendc Einfluß der Baffinwände auf die Meßwerte schon beginnt, wenn die Breite der Modellschiffe mehr als ein Zwölftel der Bassin- lbreitc, und der Tiefgang des Modells mehr als ein Fünf­zehntel der Bassinticfc mißt

Da man nun nach ^Ansicht der »Autoritäten im Schiffs­bau in erster Linie kommt hier Dr. Foerster, der Kon­strukteur derImperator", derVaterland" und derBis­marck" in Frage, der diesen Gedairkcn kürzlich in einem Biuürag zuni Ausdruck brachte schon im nächsten Jahr­zehnt s-chiffe von über dreihundert Metern Länge und über fünfunddreißig Metern Breite erbauen wird, da ferner der heutige Kriegsschiffbau bei einer Länge von 180 und einer Breite von 30 »Metern angelangt ist, so erscheint es notwendig, Schiffe bis zu 40 »Metern Breite in großen Modellmaßstäbcn einwandfrei untersuchungsfähig zu machen. Dazu soll die neue Hamburger Versuchsanstalt dienen. Die beiden Bctonbassins dieser »Anstalt sind bereits sertiggefteNt und damit ist der schwierigste Teil der Arbeit erledig» Das eine Bassin ist 170 Meter lang, 16 Meter breit und »Meter tief. Für das kleinere, das schon in diesem Jahr in Gebrauch genominen werden soll, lauten die »Aus­messungen 130:8:5. Beide von einer mächtigen Eisen- und sGloshalle überdachten Bassins können miteinander ver­bunden werden, so daß man über eine Wasserfläche von 320 Metern Länge verfügen wird. Für den Transport der .Modelle iverdcn zu beiden Seiten des »Bassins mächtige Kräne ausgestellt, lieber die Bassins werden sich die gewal­tigen Schicncnsträngc aufbauen, aus denen die Schleppwagen lausen sollen, welche die »Modellschiffe, soweit sic nicht durch eigene Kraft angetrieben werden, durchs Wasser ziehen.

Die Ausmessungen der »Bassins sind so bedeutend, daß hot, im großen Becken Modell schiffe bis zu zwölf M« tern Länge und 1,30 Metern Breite mit Eigenantrieb durch eingebaute Motore wird laufen lassen können. Was sür Masse» zum »Bau dieser »Anstalt in 'Bewegung gesetzt werden mußten, zeigt die Tatsache, daß für die »Bassins ein Bodenaushub von 40000 Kubikmetern Erde notwendig und

sür die Errichtung der »Becken eine Eiscnbetonmassc von 20 000 Tonnen erforderlich loar. Die Bassins werden etwa '25 000 Tonnen Wasser enthalten, das mit Hilfe von großen Filteranlagen häufig durchgepumpt und gereinigt werden kann. Zur Anstalt gehören zahlreiche Burcauräume und Werkstätten, nnc Heizungsanlagcn, Akkumulatorenräume, Gießerei, Tischlerei, Fräsraum, mcck>anisch« Werkstätten, Moüellpropellersabrikeu usw.

Zu den Kosten der Herstellung es waren 1'/, Mrll. Mark erforderlich haben alle großen Hamburger Wersten und Reedereien, sowie je eine Kieler und eine »Breincr Werst beigetragen. Das Baulerrain hat der Hamburgische Staat hergegeben. Ganz ohne Zweifel werden die ausgewandtcn '.Kapitalien an Geld und Arbeitskraft gute Zinsen rragcn. Denn die deutsche Schiffsbautechnik wird durch diese Ver­suchsanstalt wissensck>aftlich und praktisch um ein Hllfs- mittel bereichert, wie es vorläufig kein anderes Land der Erde besitzt. Kurt Küchler.

LanSrvirtschaft.

Zuchtvichauktioii zu Butzbach. Tic am 16. Juli d. I. in Butzbach stattiindcnde 7. Oberhcssischc Zuchtvichaukttoii wird mit 47 Simmcnlalcr Bullen. 2 Kühen und Kalbinncn und 22 Edelschwctncbern beschickt. Während früher dos Beschickung-' gebiet räumlich begrenzt war, erstreckt es sich jetzt gut die ganze Provinz Oberheisen. Tic 47 Bullen verteilen sich folgendermaßen aut die einzelnen Kreise: Gießen 19, Friedbcrg 14, Alsfeld 10, Büdingen 2, Schotten 2 Stück: das weibliche Zuchimaterial sianiml ans de» Kreisen Gießen und Friedberg, die Eber gehören obcr- heisischcn Schweinezuchivereinen an. Von den Bullen besitzen 38 Tiere das körsähigc Alter: dieselben werden nur zur Auktion zu- gelassen, wenn sie den .Änsorderungen der Kiciskörlonimisiion ge­nügt haben bezw. vorher gekört worden sind. Auch die Zulassung der jüngeren Bullen und sonstigen Zuchttiere hängt non einer vorherigen Begutachtung seitens der Kreiskorkommission ab. Alle Tiere sind gekennzeichnet und in die Herdbücher des Landwirt- ichastskammer-Ausschusses sür Oberhesscn eingetragen. Kataloge und Abstammungsnachweise sind von letzterem erhältlich.

Börscn-Wochenbcricht.

Frankfurt a. M., 10. Juli.

In den breiten Schichte» des Publikums steckt immer noch ein gewisses politisches Angslgcsühl. Anders läßt sich nicht erklären, daß an der Börse andauernd große Geldslüssigkeii herrscht, während die Kauincigung sür Essckten nur eine ganz unzulängliche ist. Tas Kapitalistcnvublikum zieht vieliach vor, seine Gelder gegen nur ganz mäßige Zinsen der »Banken zu überlassen, anstatt sie in »Wcripavicren zu investieren, weil er seit geraumer Zeit die »Wahrnehmung machen mußte, daß er bei Essekteinkäusen ungünstig gcsahreu ist, indem sich, so verlockend ein Kauf zettweise auch erschien, die Kurse immer wieder seickten. Wann in dieser Hinsicht eine Äendcrung eintretcn wird, läßt sich nicht abschen: vickleicht daß der Herbst die Kriegs- surcht verscheucht und ein guter Ernlcerirag, mit dem man iovhl wird rechnen dürfen, auf die Esfekienmärttc günstig zurückwirki. In unserer diesmaligen Berichtsperiode lag wieder ein gewisser Druck aus den Märkten, der seinen »Ausgang von Wien und Budahest gc nommen hatte. »Man besürchtcic daselbst, daß die Regierung aus Anlaß der ausgedcckten verbrecherischen Umtriebe Repressalien gegen Serbien ergreijen könnte, wodurch eine verschärfte politische Spc»i> mmg hervorgerusen worden wäre und unter diesem Eindruck schrill man an der Donau zu stärkeren Essektenverkäusen. Die Verstim­mung wollte auch noch nicht weichen, als bekannt wurde, daß der österreichische Ministerrat dahin übcreingckommen ist, von diploma­tischen Schritten in Belgrad zunächst abzusehen, denn die »Angst vor neuen politischen Störungen sitzt noch zu ließ als daß sie sich so rasch ausrotten ließe. Vertrauen kann nur allmählig zurückkehren und es wird schon krästtger Anregungen bedürfen, bis die Börse aus ihrem »Marasmus herausgcrissen wird. Die angekündigte Nord landreise unseres Kaisers/ die dafür spricht, daß akute politische Fragen nicht zur »Behandlung stehen, machte kaun^Eindruck aus die Börte, ebensowenig der Abschluß der bulgarischen Staatsanleihe mit der Gruppe der Diskonto-Gesellschaft: allerdings handelt es sich dabei vorerst nur um die Uebernahme von Schatzscheinen, während die Gruppe für die Anleihe selbst zunächst nur Optionen erworben hat, deren Ausübung ihr später srcisteht. »Aber auch dieser Abschluß wäre sicher unterblieben, wenn unsere Diplomatie Gesahrcn darin sehen würde. Der große Erfolg der Subskrivtion auf die sranzösische Rente ging gleichialls spurlos an den Märkten vorüber. Drängendes Angebot ist allerdings nirgends zu konstatieren, aber bei dem aus­gesprochenen Mangel an Käuslust drückt auch schon mäßiges An­gebot aus die Kurse. Zeitweise wird der Druck durch die Baisse- spekulation noch künstlich verstärkt. Die deutschen Staatsschuldver- schreibungcn waren nur geringen Kursschwankungen »nterworsen. »Bon sreniden Siaaisschuldvcrschrcibungcn wurden Mexikaner besser bezahlt, obwohl die Verhältnisse in Mexiko noch völlig ungeklärt sind. Aber der Stäiid der mexikanischen »Valuta hat sich etwas ge­bessert und darin erblickte man einen guten Vorboten. Sehr be­schränkt blieb das Geschäft in »Bankaktien. Von Vcrkehrswcrien waren österreichische Eisenbahnaktien etwas niedriger, Schiffahrts- aktien lagen ziemlich fest; es wurde bereits von einer Erhöhung der Frachtraten aus Anlaß der zu erwartenden großen Getrcidclrans-

portc gesprochen »Amerika erwartet diesmal eine Rckorderme. Durch diese günstigen Hosinungen blieben die niedrigen Passage- ziiicrn unbcuchlet. Moiiianpavicrc schwächten sich leicht ab, nur Obcrichleiitche Eisenindustrie waren wieder höher gesucht, oisenbar beicttct sich doch eine Transaktion bei dem Unternehmen vor, wenn die Gerüchte oorläusig auch noch keine oiiiziellc »Bestätigung sinden Bon Jildustrievapiere» verloren Holzverkohlung aut österreichiiche Abgaben >0 Broz., böhcr waren Höchster Farbwerke. Elektrijiläts- aktien blieben gut behauptet, weil die Elcktrizilälsindustric nach wie vor gui betchänigl ist, nur »Aklinnulaioren habe» wieder 14 »Broz. eingebüßi. Bon »Moiorweneu sind Daimler au die Siege der »Mer­cedeswagen beim Grand Prix vorübergehend hoher bezahlt worbe», später !iahen sie die Chancen aber wieder großcmeils verloren. Schwach lagen Dürkovv und Klevcr. Tas letztere Unternehmen ist nach wie vor gut beschäitigt, oisenbar bleibt es von de» rückgängigen Preisen aber nicht unverichoni. sodann ist auch zu berück»ichtigcn, daß das neue Kapital voll 5 »Millionen »Mark diesmal voll an der Divchcnde tcilnimmt. »Privatdislonto 2 1 , Prozent.

Märkte.

Gießen, II. Juli Marti bericht. Au» dem heutigen Wochenmaitle kostete: »Butter das Psnnd 1,053,15 Alt.: Hühner­eier 1 Stück 78 Psg, 2 Stück 60 Big.: Eilteneier t 8t. 9 Psg., 2 St. 00 Psg.: Gänsceier 1 St. 0-0 Psg., 2 St. 00 Psg.; Käse

das Stück 1012 Psg., Kälen,alte 2 Stück 58 Psg.: Tauben das »Paar 1,001,40 Mk Hühner das Stück 1,503,00 Dir., Hahnen dns Stück 1,50 3,00 Mk, Enten das Stück 3,004,00 Mk., Gänse das Ptd. 00CO Psg.; Welsche 4 5'1'lf.: Ochsenfleitch das Psd. 6696 Psg., Rindfleisch dns Psnnd 9094 Psg., Kuhfletsch 80 Psg., Schweine­fleisch das Plnnd 60-80-90 Psg, Kalbfleisch da» Psd. 90 - 94 Psg.. Hammelfleisch das Psd. 7096 P>g.- Kartossein 100 Kg. 8,00 bis 8,60 »Mk.: Weißkraut das Stück 00-00 Psg.; Zwiebeln der Ztr. 20,00 25,00 Mk.: Milch dos Liier 22 Psg.: Aepiel der Zentner 00-00 Pik.: Birnen das Psnnd 0002 Psg, Nüsse 100 Stück 50 Psg, Kirschen das P<d. 15-0 Psg, Erdbeeren das Psd. 45 bis 60 Big, Walderdbeeren I Liter 80 Psg, Heidelbeeren 1 Liter 36 bis 40 Pig, Himbeeren I Liter 60 Psg, Stachelbeeren 1 P>d. 15 bts 21 Psg., Johannisbeere» tote 1 P»d. 1520 Pig, schwarze I Psd. 15-20 Pia., Erbse», 1 Pid. 15-20 Psg, Bohnen 1 Psd. 30 Psg. - Marktzeii von 7 bis 1 Uhr.

KE. Wiesbaden. D le h h o! -M a r k t b e r i ch t vom 10. Juli. Auftrieb: Rinder 93 iOchsen 5, »Bullen 12, Kübe und Färsen 7b,. Kälber 9», Schate 16, Schweine 308. Preise sür 100 Pfb

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Echlachtwertes bis nt 7 Jahren..... 384 2 6876

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Mäßig genährte Kühe und Färsen .... 3337 6268

Gering genährte Kühe und Färse»..... 2932 5861

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