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entikhcn sollte Man wollte iich zunächst auf das notwendigste beschränken und dann txm Jahr zu Jahr werterbanen. Aber mit einer geradezu überraschenden Einmütigkeit Hot dir Verwaltung der Stadt und die gesamte Ttadiverordnelensitzung die Anregung ausgegripen und ain Fichteukops eine Freilichtbühne errichtet, die zu den Vesten in Deutschland gezählt werden mutz und zugleich auch die erste ist, die aus städtischen Mitteln errichtet ward. Das wird, wenn der lstcdanke des Freilichttheaters durch gute Vor- stellnugen erst einmal die Bürgerschaft ganz durchdrungen hat, rhren berufen n Vertretern den herzlichsten Tank aller einrragen und zugleich in neues bklebeiches Element in dem bisher ja recht stiesmntterlich bedachten künstlerischen Leben unserer Tladt lern. Der Platz, der nach den Plänen des Herrn Bautechnikers K ö h l c r angelegt wurde, ist nichl nur außerordentlich glückt uh gewählt, sondern auch so ausgestaltct, datz er allen billigen Ainordenm gen vollauf cntsoricht. Zn>ei grvtze schöne Blockliäuscr schlrehen den Bühncnrouni nach beiden Teilen ab; Sen Hintergrund büßet der junge Mischwald, den Vordergrund freundliche AupilanzunLen und eine mollige MovSdccke, die iich um den Brunnen schmiegt, t,er Zuichaueerauin steigt langsam an und ist von hohen Nadelbäumcn umstanden/ die ihn mit einer gewissen Feierlichkeit gegen die Außenwelt abschlietzcn, hier ha! mau sich vorläufig noch Mit vrimitiven Holzbänken beholien, die »rcku gerade sonderlich vegnem sind, ober doS ist nur eine Frage der Zeit, To zeigt sich die ganze Anlage IN einem sehr schmucken .Gewände, an dein Natur und Siuift gleicherweise glücklich gewirli Haben, um eine» tdyllilchcn Winlel herzurichten, der fortan der scherzenden, der ernsten MaSke Tpiet deutsche» Geistes diene» soll.

Mancher wird sa vielleickü deii Eindruck gehabt haben, als ob die Bühnenanlagc zu sehr ani die reite Vorstellung, a», die periunkenc Glocke, zugeschnitten sei, aber cS wird nicht lchwierig sein, mit wenig Mitteln gelegentlich kleine sizenenänderungen ans- zufnhren oder nuch größere llmqestaltungeir vorznnehmen.

Die erste Auisührnng, die am Tainslag nachmittag bei herr­lichstem Wetter staltiand, loar über die Matzen gut besucht und halte auch einen qrotzen Erfolg, einen äntzeren sowohl wie einen künstlerischen, Datz man den Darstellern schon am Ende des ersten Auszuges Blumen überrrichle. war zivar nicht gerade ittmmungS voll und auch g eg eil die Abiichl der Spielleitung, aber eS inag immerhin als e>n Beweis dienen, wie sehr man es den Mitgliedern unseres Stadttheaters dankt, datz sie nun auch im vollen Tageslicht der Naturbühne auitreten,

Einglleitet ivurdr die Vorstellung diirch eine kleine Weihe, In einer kurzen Ansprache iibrrgab Herr Oberbürgermeister Keller die Bühne Herrn Prof, Tr, Bernbeck als dem Vertreter der Frei- lichtbühne, indem er all derer gedachte, die sich um daS Zustande-, konimen des Werkes bemüht hatten, iiiSbesonderc des Herr» Bau- lechnlleeS st ö h l e r und des Herrn OberregiiieursD w o r I o ,» s k > Mit herzlichen Worten dankte Herr Prof, Dr, Bernbeck der Stad« und ihren Vertretern für ihr außerordentliches Entgegen­kommen, indeni er die Versicherung gab, datz die Freiltchidübna durcki strenge künstlerische Arbeit sich dev beiviescneii VcrirancnS würdig erweisen locrdc.

Die Auisührnng selbst ivar schlechthin vollkommen, soweit Men schenwerk eben pollkommen sein kann, jedensalls aber stand^sie auf einer ungewöhnlich hohen Stufe künstlerischer Vollendung, Immer­hin gab es einige kleine Veilchen, wirst litt nur kleine Versehen, denn bei den Proben ivaren sie nicht vorgekvmmen: man dari daher iüqlich auch davon absehen, sic unter die leider übericharse Lupe des stritikers zu nehme». Freuen wir uns des schönen, starken Eindrucks, freuen wir iins der nachhalligei, Wirkung, die von dieser weihevollen AlissühriiNg anSging,

Spätere Zeiten werden die versunkene Glocke Nicht zu tzaupt- inmms bedeutenden Werken zähle», er ieldst hal sie kitrzlich in erfreulich itartci Telbstlriiik als ei» Ingenüwerl bezeichnet, aber ihre starken Werte sind für uns mit ihni Lebende doch da, er­greifen UN«, zwingen uns. Man Iveitz und lieht, dies Werk ist nicht zur Einheit gedieh,», es ist im Rausch des langen Ruhmes gor zu leicht imd sorglos geschrieben und Lmnbol und Naturalismus mischen sich kunierbum, ohne sich zu verschmelzen. Man braucht nur an die Geschichte mit den drei Becher» zu denken; sic bleibt so rätsclbasi, wie die Redeutung der allen Ältlichen. Es bleibt Iinll, vieles andere, 'Man iagl, Rautendelein ist die Natur: ja, aber , , , Rautendelein geh! zum Nickelmann, d, h, sie ertränkt sich. Warum soll siel' dir Natur ertränken! Man sagt: Rauterrdelein ist dies und das uno jenes , , , und dann konrmt immer wieder die» und da« und jenes, was unsere Meinung über den hauten wirst. Die Stärke des Werkes liegt in den Einzethellan, in der wunderbaren voelischen stast, die in dem Werke vuliicrt, in Haupttnann- Dichlerkrait, die nicht am Schreibtisch erklügelt, erlistet und skandiert, sondern trotzig aus witbwchcm Herzen beacht Wenn er cs sich nicht manchmal gar zu leicht machle, wäre er einer der Größten unserer Literatur, Was in dem Werke alles liegt, das zeigte diese Freiiichtanssührung, lvenn sie auch nicht alles an den Tag förderte. Frl Dagnli ivielte das Rautendelein, ansangs etwas besangen, ivohl durch den nahen, belle" Zuschau,mim, aber dann ganz frei, groß, bedeutsam AIS sie ik.> Januar 1913 diese Rolle zuin erstenmal ivielte, schrieb ich: -,Mit großen Wunderangen lam sie daher wie ein Märchen selbst and entzückte durch ihr tiesinncrliches und geistvolles Spiel, das uc offensichtlich mit größter Torgfiilt vorbereitet hatte, Keusch und rein nahte sic dem kraulen Reister imd riß ihn dann mit sich fort in erwachender, söh auiladcrndcr Gtnl, bis sie gebrochen und resigniert in den Brunnen stieg zu ihren, Nickelmann " Ich wüßte heute dem nichts hinzuzlisügen, als das eine, daß sic in der freien Natur noch mädchenliaster, noch reiner und lieblicher wirklc, als damals vor der bemalten Leinwand, Den Meister Heinrich fchni Herr Höcker mit seiner haheitSvollen Gestalt, Kraftvoll, kübn und sonnenselig stand er da, und seine Rede klang ,n RhhllnniiS und Wohllaul, Ein Meister Heinrich, wie ihn-werdcn wenige Bühnen haben: erneu Riesen mit einem lauteren, grund gütige» Herzen, Als Nickelmann ichui Herr Dworkowsii eine wunbcrvelle Figur: den Reiz und die Tücke, des Wassers gab er zedes in so vlasstsch eindrucksvoller Verkörperung, daß es ein lieies Erlebnis war, die seelischen Weeie, die für nnS im Wasser ruhen, so lebensvoll, ergzeiiend veranschaulicht zu sehen Herr Stein Hofer zeigte als der in der deutschen Lsteratur einzig- ariige Waldichralt Nicht nur eine verblüiicndc Gewandtheit, sondern gab ihm auch das außerordentlich lebendige Animalische, das erotisch Zynische, gemein Männliche, das wie ein wilder, ungebrochener Sturm dahcrbraust. Eine leine schöne ,'lunst zeigte wieder Frau Dworkowsii als Heinrichs Fra», Ohne Pose, ganz verinner­licht, gab sie diese Frau, die so selten aus nnierenBühnenrichiiqbar- gestellt wird. Wir ivürden es steudig begrüßen, wenn Frau Divor- kowski Gelegenheit bekäme, häniiger ihre hochausgebildete, reifeKunst hier zu zeigen. Als Pfarrei gab Herr Schubert vortrefstich die beschränkte Menschlichkeit wieder, die diesen Diener am Wort

UI so seltsam murchercni,b^vond>Isar tstben war Frl, Fren z-l. Recht gut »vor

Frau ausgehen soll. Mich M der näalirtjc Figuren gaben Herr d>c Nachbarin der ,trän chedllch war der von hiesigen

Ulrich und Herr Mebnmt ab. Sehr meoiiw £ t & r e

Mädchen ausgcsührte Elsmrrrgev. vem d,e Herr Daß Ran-

h°na u und S chliegb ° -e crnc gute W tcndelein nach d^ Dichters willen nicht rmsruuuen sondern neben dem beliebten zusammenbriap, i - Sinn

wlll^ noch dinzugeiügt, ES ist Nicht ganz unwichtig ,nr denOnn,

Nniversitätr-Nach richten.

Der Freiburger Nationalökoiiom Gch, tzoirat Lrof Dr K Diehl wird dem Ruse nach «g o l , Folge Asten: »llmnehr lvurdc aus den

Sehrstuhl der Uniwrfitat Halle als Xafifotgc \ n

Hat Pros, Conrad der Professor der -taatS,oi,zemcha,ten an der Handelshochschule zu Koln RegtcrungSral a, D. Dr, litt. et phil, Kurt Wicdcnscld berusen. , Di-

- Gcheimrat Professor Dr, Arthur ».Hippel, Dl rcktor der Augcnllinik der Universität Äotlünfleti, Mt

mit Ablaus dieses Tommcrft,nc,ters vom Lehramtc »ur a

wie cs heißt, soll Professor Dr.med. <-ugcr, v H i p p e l v° )cr Universität Halle icin Nachsolger lverden, ^

Ter Nationalökono,n Dr, ,ur .et.W-.Ä Wähler in Aachen hat den Rufand'e toWtg Greifswald als Nachfolger von Pros, Ä. Owenoerg ;um 1. Oktober 1914 angenomnicn.

Gericbtssaal.

Haftung deS Hiindebefttzers

millvirkendeS B e r - w e n u der Be-

In wie weit liegt ein schulden des Verletzten vor, ,me,cr

Hundes i" den Kampf htottci sein Tier zu rette».

> r x c r eines Hunde c i n g r c i f I, » m

üe Erfchutierunq sehr Haiti-. ^ atm sehr heiligen Erdstoß um

^r^n°^.'^»^^nst°der Lbg.^E^ebe^r.'- ^ beJt cS srch um ein Rachbcvcn :-

. 'Mi da 1 1 ctftar«rf

Ju Ori

. » ...

Dos Reichsgericht hat am 13. .Oktober 1913 tue W»nJ*f hnndebesitzer interessierende Entlcheidung gegebcm Ten, Urteil lag solgenükr Tatbestand zu Grunde, Der Klxger wuiBe als sei,, Hund von de», Hunde der Beklagten au, der -iratze ""«riallen worden war und zun, Schutze leines Hundes iich brniuhte, den Hund der Beklagten am .Halsband zurnckzuziehen, von dem Licrc ge bissen. Die Beklagte wurde vom Landgericht und OberlandcSgcricht znm Ersatz des dem »läger erwach,enen Schadens veruricilE ihre Revision an das Reichsgericht, in dere gellend machte, datz recküs- irriümlick ein niitwirkcndeS Verschulden de« Klagers verneint fei, wurde aus solgenden Gründen zurückgcnncsen:

ES stellt im allgemeine» allerdings em Vcrichuldcn dar, wenn jemand mit bloßer Hand zwischen zwei sich rausendc Hunde hin- einqreist. Er ist in diesem Falle, wir allgemein bcfauiU. in hohen, Moste der Gesadr guSgesetzl, von dcn Hunden gebiiien zu weiden. Dem Mläget kommt aber vorliegenden Falls znstgtten, daß er mchl ohne Not sich i» diese Gesahr begeben hat. Nach den Feststellungen des Oberlandesgerichls war der dem Kläger gehörige Wolisivrtz von dein größeren und kräftigeren Hunde der Beklagten, einem DodeemannviNicher, vlötzlich übersatten u»b gebissen worden. Er st,and zu befürchten, daß er von oieseni sehr übel zugenchtet werde» würde, Soioohl dos Dienstniädchen der Beklagten wie de, Kläger hatten sich vergeblich beinübt, die beiden Hunde auseinonderzu- bringen, es ivar den, Kläger auch Itlch, geliuigen. seinen Huiw gnden hinlerbeinen ziirückznzieden, Wabrend bas Dienstmädchen iortge gangen ivar, um zur Begießung des großen .Hundes Wasser zu boten, bai der Kläger dreien hinten am Halsband ongcsaßt, um ihn zurück,ureißen »nd ist bierdei von dem bimde der Beklagten gebissen nwrden. Das Eingreisen des Klägers eriolgte hiernach, iveil er seinen Hund gefährdet sah und kein anderes wirksames Mittel zur Hand hatte, um ihn den Angriffen deS ihm erheblich überlegenen Hundes der Beklagten zu entziehen. Richtig ist nun zwar, daß in soliden Fällen, wo eS sich nicht UNI Rettung von Penonen, sondern umgstettung von Sachen oder Tieren handelt, ei» unbedingtes Recht, die Rettung unter Nichtachtung der von Tieren drohenden Gefahr auszusühren, nicht anerkamtt werden kann. Man muß hier aus die Interessen des Tierbalters blllige Rücksicht nehmen. Die Rettung eines verhältnismäßig geringwertigen Gegenstanhes darf nicht dazu führen, daß hierdurch der Tierhalter aller Voraussicht nach mit einer übermäßig hohen TchadenSersatzpslicht belastet wird. Zugunsten deS Klägers kommt indessen in Betracht, daß er bei dem Znrückziehen des Hundes am Halsbande erwarlen durste, keine Ver­letzungen zu erleiden und noch viel weniger daran denken konnte, daß ein etwaiger Biß io schlimme Folgen, wie sie hier eingetreten sind, liaben werde, Zutressend erklärt das Oberlandesgericht, daß das Zurückziehen ani Halse iricht zweckwidrig war. Aus diese Weise er­langte Kläger die Möglickzkcit, da» Z>,ruckziehen so cinzurichlcn, daß der Hund auch bei einer Drohung de» KovleS die Hand des Klägers nicht mit seiner Schnauze erreichen konnte. Ein Verschulden de» Klägers könnte nur daraus gefunden werden, daß er beim Zn rückrnßen des Hundes nicht noch größere Umsicht und Bebutsam feit zur Vermeidung eines Hundebisses angewandt hat. Aber auch in dieser Hinsicht kann dem Kläger, wenn man die ganze Sachlage sich vergegenwärtigt, kein Vorwurf gemacht werden, Ter Kläger war wegen seines Hundes in großer Sorge, Er Ivar aus sich allein angewiesen, cs bedurstc eines schnellen Enlschlusses und schnellen Handelns, UeberdieS war eine große Krastansttengung nötig um den Hund der Beklagten, der iich in den Hund des Klägers verbissen batte, von diesem loszureißen. Wenn der Kläger hierbei nichl angst, lich darauf bedacht war, seine Hand stets so zu kalten, daß sie sich ,n genügender Entseenvng non dem Maule deS Hundes besand Io kann ihm die» nach Lage der Sache nicht als Verschulden ange- rechnet werden, ,RG, IV Zw-Sen, 296/13,) x

rw Darm stad t. 23. Jnnt. In der gestrigen Etralkammer- Verhandlung gegen Isaak beantragte der Staatsanwalt Dr. Laufs nach etwa dreistLndige,» Plaidoyer wegen Anstiltung des Ad . Untreue eine Gelamtgesängnisstiase von L Iah

Mid .000 Mk, Geldsteaie. Tte beiden Verteidiger, RechtSann Schodler und Rechtsanwalt Neuichäffer, traten lür vollstä»! stieilvrechung ein. Dar Urteil ivlrd am Dienitag varmiitag 9 ;

Vörscn-rvlichenbcricht.

= Franks» rta M , 26. Juni

~ Qmnmrncithoiifl mit der IN dieser Lwche vor sich ge- im ',14 i moreaulierung herrschte an der Bolle zeit- gangenen u l > m Barkehr, von einer nennenswerten Ge.

schäitsbelebunq war man indessc» noch weit ent,ernst Die sveku- ^ion vermag sich ,» keiner Jmt.alwe auiznraen und das Biiblikun, will von de» Börseirgeschailen vorerst nichts wmen, r,, («riinbe für die andauernde Entlmltiinq von, Ge,cha,t ,md norlwnde» außer daß etiva politische Erörterungen wieder "mehr eine stiollc spielen. Außer den Vorgängen in Al-, banien in MeriK» und der griechisch kürklichen Spannung wur- den an der Börse neuerdings die >rMi,öiiich-rnsilschen Freund- schnttskundgebungen mit ihrer deutlichen Spitze gegen Deutsch, land sehr beachtet und es kann nicht gelenguct werdeii, daß ixe,e Momente den Hauptgrund für da» Darniederliegei, teglicher Iln- tcrnehninng^lust abgabe». Es ist aber dmt, bemerkenswert, daß die Bön'e ihre Ruhe bis ,etzt in keinen, Augenblick verloren dal, wobei allerdings z>, berückstchligeii bleibt, daß die Auslands­märkte bis jetzt leinen größeren Anlaß zur Verstrmmuua gaben Die Verhältnisse in Paris uiid Petersburg werde» zwar iwch immer mit Mißtrauen verfolgt, ihr Einstuß aui die Sitm- mung der deutschen Börsen war aber in letzter Zeit nur gering Ta New Bork aus seiner Leblosigkeit nicht herauskommen kann irnd in London die Vorgänge an den anderen Märkten starken Widerhall linden, io iebll es zurzeit völlig au 'Lrregungen von den Aiislaiidsbörscv. und die deutschen geschästlichen Verhältnisse bieten solche ebeninllS verschwindend wenig. Dir Bön'e wird vielmebr dunb Tividendenrückgänge bei den per sebredensten Unternehmungen und die gedrückte Preislage au, den Erienmoilteii immer iviever daran erinnert, daß der Niedergang der Konjunktur »och keine Miene zur Erholung macht. Wenn Montanvaviere trotzdem eine gewisse Festtgkeit erkennen ioiscn, so dürste die« einmal mit den PoiitionSverhältnissen zu- sammenhängen, da sich in der Lignidation vereinzelt ^-luckemangel zeigte, sodann aber auch mit den, uncrichüttcrlichcu Optimismus, mit dem die Börse an der hostnung aus einen guten Erfolg der Verbandsverhandlunge» lür die ö-Erzrugnisie ieitholt und mil dem >ie fiel» über allerlei Meldungen von Scknvierigkeilen und hin- dcriiisseii binwegsetzi, um so Icbljafter ober >cde» Teilersolg Iiegrüßf ivic ei Dei'spiclSweisr in der vorläustgen Vereinbarung der Rohren ivcrle zutage getreten ist. Andere Indnittiepaviere oerlebrten hei geringen stmsätzen in wenig einheitlicher Haltung, Matt lagen chemische Werte, da die bcträchtlickfcn Matcrialveimebrungcil unk Verkäufe aus dem Bezugsrcchi audalicrud elneilDruck ausübtcn.Auck Äutvinobll- und Fahrrad-Aktien waren erneut nngeboten undre driger aus Erwägungen, daß in den schlechten Zeiten LuruSarttkel: wie Autonwbile, nickst gut gehen dürsten, Narbto-Nobel haben ioirder 16 Prozent eingebüßt. Am B a n k e n in o r f t war noch fc < Nachwirkung der Anregungen des Rcichsbankprälidenlen inbetrg'j der iBarrcserveil der Banken zu spüren: da mau in der Altist I eine Erschiocrung der Vcrdienstmöglichkettcn erblick!: «ackii'' sahrtswcrte und Bahne» sind wenig verändert, nur Ball- more gaben stärker nach, heiintschc iiNd fremde Fonds stellte sich ebenfalls teilweise etloa» niedriger, llltimogcld war mll 4 1 /» reichlich nngeboten, Privatdiskonto 2°, Prozent,

Littgesandt. ,

<Für Form und Inhalt aller unter dieser Rudrrk stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Henchel Herrn, 18,'Juni, Bettest« des Linket« in Nr. 137 des Gießener Anzeigers über Fleisch- und Wurstpreise teilen wir Metzger dem ,heri->, Av"t»ke» schreiber mst. daß wir einen eiiideitlichen Verkaufspier« haben und unserer Kundschast Fleisch und Wurst abgebcn wie e« unserem Geschält möglich ist: daß Herr Arttkelschreiber lagt, dir Preise für Schlachtvieh seien bereits ein .Fahr schon gefallen ist Unwahrheit, Wir bemerken, daß d, höchstens vier Wochen her lind, als das erste lkirnd unter dem vorhergelundcn Ladenpreis dier geschlachtel worden ist. Der Abichtag der Schweine erfolgte einige Monate irüher, denieiilsprechend war auck, der Abschlag pon Fleisch- und Wurstwattn, Und von jc her habm wir unsere Verkauispreise den Einkaufspreisen angevoßt. Tann glaube» wir, daß der Herr Artikelschrciber kein Kunde von »ns ist, io..st wäre ihm dies be- könnt Weiter können wie beweisen, daß unsere Fleisch-und Wurst waren noch nie 1020 Pfennig Haber ivaren als in unserer Um gebung, Tvatzdem man schon lange weiß, daß das Vieh in unserem EinkausSgebiete teurer ist als ans größeren Märkten

Bielleicht ist der Herr Arttkelschreider in der Lage, einen Vieh, liandel anzufangen und unseren Landwirlen so rech, billia aus den Tiollcn zu hole», dann würden wir Abnehmer sein. In diesem Falle würde sich auch der Ladenpreis noch bedeutend reduzieren.

Tie Metzger:

Ludwig Tchiurdt IV Jakob Schmidt IN, Lrchwig Nessel brehcr III., Heinrich Volkmaun IV,, Philipp Tteinmüllcr IX.

Wilbeln, Kiöck II,, Wilhelm Römer II,

Müllerschc Bavcanstalt.

kllnli er wärme der Lahir am 29. Juni' kl.

vermischte».

* Eine Erderschütterung in Leipzig Nach bi« letzt vorliegenden Nachrichten lwt sich das Erdbeben auf den Nord. weüen^des Königreichs Sachsen und den Tüdosten der Provinz

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Verantwortlich fürAus Stadl' und Land" i, V,: St. Neural

seil Jatiren der Liebling aller Warm, blnicbicbügen und Cescbmäcbli

Kräftigt Körper und Geist und bringt blühendes, gesundes Aussehen und Lebenslust Bieiches Aussehen, Mattigkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit schwinden in kurzer Zei

Kr. tou ,eden, Oelsnitz i. S., schreibt 28. April 1914: n ,.

Kj). Ton " .eden, Oelsnitz i. 8,, schreibt 28. April 1914: nry Ich litt seit ungefähr 2 .Jahren infolge einer schweren Lungen- und I vei dlentziindunp an Blutarmut, Appetitlosigkeit, sowie Nerven- und Körper- ucrul'VeB und fühlte mio11 naoh Verbrauch von 6 Fl. Leciferrin wie nen Nab. um Icil empfehle Leoiferrin jedem ähnlichen Kranken aufs wärmste.

Otto Bruekhuna, Solingen, Dohnhofstrasse 9, schreibt:

übersundenem^schwsren w 7 ' ufr p ^ Pn - Meine Frau hat, dasselbe na

und die \DDetitlosic*L-Ai< '^^nbet-t. genommen, wobei da6 SohwäohegeÜ

Pflichten ÄaÄu iL 2 r^ ndS ^ Eahm 80 d s «« heute wieder ito Hausfrau und Mutter vollständig nachkommeu kann «

2 H»cefti LECIFERRIN ist sehr angenehm von Geschmack Hd "'"T* y ° Ust dig nachkomir

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