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Märkte.

th, Sieicn, 23. Juni Aui dem heutigen RindviehmarV standen etwa 1.200 Stück Grobvieh sowie 500 Stück Jungtiere und Kälber zum Verlaus. Der Markt war diesmal außergewöhnlich stark von Einkäufern aus Thüringen, Hessen-Nassau, von der Nahe, der Mosel, dem Rhein und aus der Wetterau besucht, doeuntcr zahl- rerche Handelsleute, die den Gießener Markt sonst nicht bevor­zugen, weil sie ihren Bedars, besonders Milchware, ,n Norddeutsch­land zu decken »siegen, dem sie jetzt wegen der drobenden Seuchen- gesahr jern bleiben. Ter gestrige Bormarkt brachte für prima srisch- melkende und tragende Kühe eine starke Nachfrage, jo dag diese Qualität noch einen verhältnismäßig Hoden Preis brachte, wobei der Vorrat darin vollständig ocrkaust wurde. Luch jette Lühe wur­den bereits gestern stark sür die Rheinstädte angekaust. Metzger aus dem mittleren Lahn- und Tillgebict deckten ihren Bedarf schon vor dem Hauptmarkt üi Rindern, und zahlten dasür angemessene Preise, Heute heim Hauptmarkt ioar der Handel II, allen Vieh, gattungeil schleppend bei gebrückten Preisen Die Handelsleute klagen über mangelnden Bedars im Lande. Tbc sehlcndr stauslust scheint auj die wieder drohende Seuchcngcsahr zurückzuführcn zu sein. Jungtiere sür Mast- und Zuchtzweckc ioaren seit langer Zeit wieder dar erste Mal in schäum Auswahl am Markt, doch war auch hierfür wenig Interesse vorhanden Am Kälbermarkt wäre diesmal ein gröberer Preisabschlag unabwendbar geweien, wenn die zahlreich an den Markt gekommenen (tzießcner Metzger und die Metzger aus den benachbarten Provinzstädten nicht in den Handel eingcgrissen Hütten, und so den Einkäusern sür die Bade- plätze und den Großstädten nicht das Feld streitig gemacht bätten. Trotzdem schlug der Kälberprcick gegenüber dem letzten Markt UNI 3 bis 4Mk. der Zentner ab. In Ftchrochsen sehlte es a» Quali­tätsware, die gesucht wurde, »m dtic an den Markt gebrachten geringwertige» Tiere entwickelie sich kein eigentlich prciSbildendar Hmidel. Bezahlt wurde sür das Stück frischmelkende und tragende Kühe l, Qual. 550 bis 700 Mk., 2. Qual. 400 bis 480 Mk,, 3, Qual. 280440 iif.; trage,ide Rinder I. Qual. 400500 gilt,, 2. Qual. 3D0376 Mk.; Fohrkude 1. Qualität 450500 Mk.,

2. Qual. 360-400 Mt., 3. Qual. 280350 Mk.; junge Binder und Stiere je nach Form und Raff-, 68 Monate alt, 80-130 Mk., S42 Monate alt 140170 Mk., II'/.jährig 480225 Mark. Gehandelt wurde der Zentner Schlachtgewicht: F«te Rinder I. Qual. 8587 Mt., 2. Qual. 88-84 Mk.l fette Kühe I. Qual. 747« Mk., 8. Qual, ««-70 Mk 3. Qual, 68-«4 Mk.; Kälber I- Qual. 77-80 Mk^ 2. Qual. 72-7« Mk.: leichtere Tiere ledlten. Geringere Milchivare »nd edenlo jette Kühe blieben stark über- ftändig, ebenso Iungliere. Nächste Marktlage 7. rmd 8. Frlli ü. I.

le. Franksum a. M. Schwei nemarktberi h: »um 24. Juni. Anig-trieben waren l728 Schiveine. Vollfleffchige Schweine von 80 bis 100 fce Lebenbqeivich« 46.0048,50 3>!k, Schlachtgewicht

81.00 82.00 Mk., vollsiesichige Schweine »nter 80 hx Lebendgewicht

45.00- 47.00 Mk, Schlachtgewicht 58,00 - 60.00 Mk.: vollsiesichige Schweine von 100120 kir Lebeudqewicht 46.0049.00 illkk, Schlachtgewicht 58.0061 Mk.: vollflerschige Schweine vo» 120 bis 150 kg Lebendgewicht »4.0045,00 Mk, Schlachtgewicht 5558.00 Mk. (äejchast iniltelmätzig, bleibt Ucdersland,

Ic. Frankfurt a. M-, 24. Juni. kQrig.-Telegr. des ,Gieg. -lnz-'j Aintliche Notierungen der heutige» Fruchtmarktvreii«. Weizen (hiesiger» Mk, 21,75-22,00, ülnrhesüscher Mk, 21,75-22,00. Wellerauer Mk. 00.00 - 00,00. Roggen (hiesiger, Mk. 18.00 - 00.00, Gerste (Wetterauerl Mk, 17.5018.00, Gerste, Franken, Piälzer, Ried Mk. I7chO18.00, Haler Mk. 18.0019.00, M«6 Mk. 15.50-15.75, Weizenmehl 0 Mk. Oo.OuOG.oo, Weizenmehl I Mk. 00,00 -00.00, Weizenmehl III Mk. 00 00 - 00.00, Roggenmebl 0 Mk. 00.0000.00, Roggenmehl 0/1 Mk. »0.00- 00.00, Roggenmehl I Mk. 00,00-00.00, Weizenkleie Mk. 0.00-0.00, Weizenschnlen Mk. 0,000.00, Roggen- fleie Mk, 00.00 -00.00, Malzkcime Mk. 00.0000.00, Biertreber 00.00 - 00.00, Futtergcrsle Mk,00.00 - 00,00, Alles per lOO kg ab hier.

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