Verwandten Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit- tedung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat. meinen lieben ater - schwi —•
Herrn Heinrich Seibert III.
nach schwerem Leiden im 66. Lebensjahre in die Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabetha Seibert geb. Reuter.
Wieseck, den 5. Juni 19H.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 7. Juni, nachmittags 2'/, Uhr vom Sterbehause RabenauerStrasse 32, aus statt. ' 6St7
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Bcrluste und die vielen Blumenspenden sagen wir hiermit allen unseren innigsten D°nk. «.„7
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Gießen, den 5. Juni 1914.
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Preis aussddmbcn von 10,000 Mark.
Aus nachfolgenden Gründen sehen wir uns genötigt, nochmals bezüglich unseres Preisausschreibens von Mk. 10 000 das Wort zu ergreifen, da uns von verschiedener Seite der Einwand gemacht worden ist, daß die Bedingungen desselben nicht ganz klar verständlich seien.
Wir wollen hiermit darauf Hinweisen, daß schon ein einfacher kurzer Satz oder ein Knüttelvers, worin in kürzester und schlagendster Form auf die enormen Vorteile der Providol Seife als billiges und wirklich reelles Schönheitsmittel und auf ihre wissenschaftlich anerkannten schützenden Eigenschaften hingewiesen wird, genügt, wie z. B. „Providol, die Schönheitsseife ', oder „Providol nützt, denn Providol schützt“.
Gleichzeitig stiften wir, um möglichst viele für ihre Mühe zu entschädigen, 400 weitere Preise ä Mk. 5 -, zusammen Mk. 2000, sodaß sich das Preisausschreiben auf insgesamt Mk. 12 000 erhöht 636Ihr
Die ausgesetzten Preise betragen nunmehr:
I. Preis Mk. 3000, 2. Preis Mk. 2000, 3. Preis Mk. 1000, vier Preise von Mk. 500, gleich Mk. 2000, zehn Preise von Mk. 100, gleich Mk. 1000, zwanzig Preise von Mk. 50, gleich Mk. 1000 und 400 Preise d Mk. 5 -, gleich Mk.2000,
zusammen M Preise im öesamtbetraü von Mk. u.ooo
in barem Oelde.
Hier sei nur noch kurz bemerkt, daß jedermann Gelegenheit hat, ohne unnötige Kosten sich an diesem Preisausschreiben zu beteiligen; denn jeder, der uns zur Legitimation den leeren Karton eines neuen großen 50-Pfg.-Stückes einschickt, ist berechtigt, an dem Preisausschreiben teilzunehmen.
Die Lösungen sind bis spätestens zum 15. Juni 1914 einzusenden und müssen mit der Aufschrift: Betrifft .Preisausschreiben-* an die Providol Gesellschaft in. b. H., Berlin NW. 256 gerichtet sein. Die Prämiierung findet am 15. Juli statt. Das Resultat und die Namen der Preisträger werden nach erfolgter Prämiierung in den Zeitungen veröffentlicht. Die ausgesetzten Bar-Preise sind bei der Direktion der Disconto - Gesellschaft deponiert.
Providol Gesellschaft m. b. H., Berlin NW.
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Die amtsgerickuliche Verfügung ist an der Ortstafel im OrtSgerichtszimmer zur Einsicht angeheitet.
Giehen. den 2. Juni 1914. Gronh. Ortsgericht.
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Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gicftcu tvird beginnend, ani
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im Jmvflokale — Schulgebäude. Neufladt 61 — für die nächsten 5—6 Wochen jeden Mittwoch, nachmittags
3—6 Uhr, abgehalten iverden. Jmosvftichtig im lausenden Kalenderjahr sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die Rückständigen aus srübereu Jahren.
Die hiesigen Einwohner, welche imvspftichtige Kinder haben, werden zur Benutzung dieser öfsentlickien Termine rutt dem Bemerken eingeladen, daft alle in demselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muft die Jmtziung feines vflichtigcn KindcS bis zum Jabresfchinfse ans seine >1often bewerkstelligen lassen, wldrigensallS ibm im Januar nächsten JabrcS eine vicrwöchcntliche J-rist zur Nachholung der Impfung unter Strasandrohnng gesetzt wird.
Aufter den Pflichtigen werden auch Kinder, welche im lausenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft.
Alle in einen, Termine geimpften Kinder müssen in dem acht Tage später abgehaltenen Termine zur Nach' schau nochmals erscheinen.
Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können gleichfalls dem Jinviarzte in den öffentlichen Terminen vorgestellt iverden.
Die Jmpffinge muffen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem Körper zur Impfung gebracht werden. Es wird nur au einem Arme mit Lymphe auö dein Laudes- impsinstittit geimpft.
Kinder ans Familien, in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht iverden. 6880 B
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Es können einaestellt werden:
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1 Schmied, I Schreiner, l Glaser, 1 iünaerer Kellner. 1 Tavezwr, 1 Hausdwner, 1 HauSbursche, Dienst und Kindermädchen,
Lehrlinge: I Maler, l Steinmetz, 1 Wagner, ein Spengler, 1 Bäcker, 1 Kausmann
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 Svengler, 1 itzlaser, 2 Schmiede. 2 Wugner, ö Maler, Sinslreicher und Lackierer, L Tavezierer und Polsierer,
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1 Schäler, 2 landwirischnstliche Slrbeiter, 1 jüngerer Hauöbiiriche, Dienstmädchen.
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> Buchbinder, 2 Eisendreber, 1 Sattler, 2 Schreiner, ein Anstreicher und Weitzbinder, « Schubmacher, ü Schlosser,
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Gast- und Schankwirtschaitsgewerbe: Kellner, Ausbilsskelluer, Zäpier. Fi
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