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ceidiac- Ersckieinen und brachte nril den Bürgern Schottens ein Doch aus die Gäste aus.

In Vertretung des Direktors des Landwirtsckiaitlichen In­stituts, der am Erscheinen durch Kranklleit verhindert war, be­tonte Dr, Kleebrrgcr, wie wünschenswert und vorteilhast es für die Entwicklung der gesamten Landwirtschaft ist. wen» Theorie und Pearls Hand in Hand gehen und Sah gerade das Landwirtschaftliche Institut Gießen es von jeher als, seine wichtigsten Ausgaben betrachtet habe, sich in den Dienst der Praktischen Landwirtschaft zu stellen.

Mit kurzen Worten wies Bürgermeister Viehl, Rainrod, aus das schwere Amt der Preisrichter hin und brachte ein Doch aus sic aus.

Das Ergebnis der Prämiierung werden wir morgen vcrössentlichen,

Exzellenz v, Dombergk, Minister d s Innern und Borsitzen- der der Landwirtsckwttl, Abteilung im Ministerium, Ministerialrat Schlicphake, Prov-Direktor Geh, Rat ll sing er, Krcisrat Dr, Deinrichs von Alsfeld und Kreisrai v, Werner-Lanier- hach trafen gegen 12 Uhr mittags in Schotten ein und besichtigten zunächst die Tladlkirche in Schotten, bei welcher zurzeit die Wie- dcrherstellungsarbeitcn noch im Gange sind. Die genannten Herren nahmen hieraus das Essen bei Kreisrat Tr, Merck ein und be­sichtigten am Nachmittag eingehend die gesamte Ausstellung, wobei sic auch der Vorführung der prämiierten Tiere beiwohnten.

Zusammenkunft der verwa ter des Mittelteil scheu Arbettsnaldwelsoerbandts.

-- B ad - N a u h e i NI , 24, Mai,

Unter Teilnahme des Gehcimerats Dr, Breidcrt in Biebrich a, Rh. und von Vertretern der Provinz ial- direktioncn Gießen und Mainz, der Landesverwal- t»ng in Kassel, einer Reihe von Kommunen, sowie gewerb­licher Korvorationcn und gemeinnützigen Vereinen sand die diesjährige Zusammenkunft der Verwalter des Mitteldeut­schen Arbeitsnachweisvcrbandes in Bad-Rauhe im statt, zu der säst alle öffentlichen Arbeitsnachweise im Großhcrzog- tum Dessen, in der Provinz Dessen-Rassau, Fürstentum Wal­deck, sowie den Kreisen Wetzlar und Kreuznach, ferner die Wanderarbcitsstälten, Arbeits- und Derbergsslätlcn und Derbergen zur Dcimat ihre Geschäslssührcr und Verwalter entsandt harten. Von Arbcitsnachweisverbänden^waren ver­treten der Preußische Arbcitsnacbwcisverbaiid (Sitz Magde­burg), der Verband Westsäl, Arbeitsnachweise (Münster), Nicdersächsischcr Arbeitsnachweise (Hannover), Thüringischer Arbeitsnachweise (Jena), Schleswig Holsteinischer Arbeits­nachweise (Schleswig), sowie der Landcszcnlrale der Würt- lcmbergischcn Arbeitsämter (Stuttgart).

Den Vorsitz führte Dr, Schlotter (Frankfurt a, M.). Die Versammlung wurde begrüßt von Kreisrat Freiherrn, v, Schenck im Namen des Kreises Fricdbcrg, von Bürger­meister Dr, K a v s e r im Namen der Stadl und des Arbeits­nachweises in Bad-Nauheim, Oberamlsrichter Dr, Fuhr wies aus die wichtigen Beziehungen zwischen dem Vormund- schastsgericht und den öffentlichen Arbeitsnachweisen be­züglich der Berufsberatung und Lehrstcllenvcrmittlung hin. Als Beratungsgegenständc kamen zur Verhandlung:

1, Der Arbeitsnachweis und die Arbcitslosensürsorge Vortragende: Geschäslssührcr Drcißigacker aus Mainz, Geschäftsführer Bahersdors aus Ossen- bach, Darbt, Äreiswanderarbeitsstätte Limburg,

2 , Ein Vergleich zwischen dem staatlichen Arbeitsnach­weis in England und dem kommunalen Arbeitsnach­weis in Deutschland, Vortragender: Dr. Schlotter,

3 , Das neue Registrierverfahren bei dem Städtischen Arbeitsnachweis in Gießen, Vortragender: Geschäftsführer Müller, Arbeits­nachweis Gießen,

4 , Fragen aus der Praxis,

Bei den beiden ersten Beratnngsgegenständen kam zum Ausdruck, daß einer Regelung der Arbeitsloscnsürsorgc eine Organisation des Arbeitsnachweises über das ganze Reich vorausgehen müsse, und daß eine gesetzliche Regelung des Arbeitsnachweises hierzu unerläßlich sei. Als Träger dieser Arbeitsngchweisorganisation im ganzen Reich wurden die gemeindlichen und Kreisarbeirsnachweise bezeichnet: als Träger des .zwischenörtlichen Verkehrs seien die öfsenltichen Arbeiksnachwersverbände weiter anszubitden! Unter den hauptsächlich der Praxis des Arbeitsnachweises dienenden Beratnngsgegenständen ist hervorzuheben die Vorführung und Erklärung eines neuen Registrierversahrens durch den Geschäftsführer M ü l l e r des Arbeitsnachweises Gießen, Der bei dem Arbeitsnachweis in Gießen im Gebrauch befind­liche, sehr praktisch konstruierte Karteusch rank ermöglicht einen sofortigen Ueberblick von Meldungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in allen Berufen, wodurch der Geschäfts­gang vereinfacht und beschleunigt, das Schreibwerk vermin­dert und eine raschere Lieferung der Slatistik gewährleistet wird. Bemerkenswert ist noch, daß die Schaffung einer tele­phonischen Ausgleichszentralc für die raschere Verbindung der Arbeitsnachweise umcrcinanücr bei der Geschäftsstelle des Verbandes angeregt wurde.

Ferner sand eine Aussprache über die Inanspruchnahme des össentlichcn Arbeitsnachweises bei Ausführung und Ver­gebung öffentlicher Arbeiten durch Kreis-, Staats- und Kom­munalbehörden, über die Ausführung des Stellcnvermiltler- gcsetzes, sowie Erfahrungen über die Gebührenerhebung für die landwirtschaftliche Vermittlung stall. Schließlich befaßte sich die Versammlung mil der Frage der weiblichen Stellenvermittlung, insbesondere in den Land- Ireifen. Gegen Abend fand eine sehr inleressante Besichtigung der Badcanlagen statt.

hessischer Richtertag.

Tic diesjährige Hauptversammlung des Hessischen Rich- teevereins »and unter zahlreicher Beteiligung am Samstag in der Stadthalle zu Mainz unter dem Vorsitze des Oberlan- dcsgerichtsrats W e l ck c r statt. Dieser begrüßte die Anwesenden snSbesondere auch den Vertreter des Größt, Justizministeriums' Staatsrat Dr, Best, Der Vorsitzende erstattete den Geschäfts­bericht. wobei naturgemäß auf den Abschluß der Besoldungsre- iorm und die Tätigkeit des Richtervereins und seines Vorstandes hierbei hingewiesen wurde

Der sonstige geschäftliche Teil der Tagesordnung sand seine sachgemäsze Erledigung, Abgesehen von diesen geschäitlickx'n An­gelegenheiten eriolgtc ein Vortrag des .Herrn Llandgerichtsrats o, P s i st e r überDie Betätigung des Richters im öffentlichen Leben", Ter Vortragende ging davon ans, daß der Richtcrstand in,dieser Hinsicht eine zu große Zurücklzaltung übe, während er tatsächlich geeignet und berufen sei, aus den ver­schiedenen Gebieten des öffentlichen Lebens, vermöge der großen Erfahrungen seiner Berusstätiglcit und au, Grund seiner psltch, mäßigen Gewohnheit zu strenger Tacklickckeit und Gereanigkcii eine leitende Rolle zu sviclcn. Hierbei dürfe auch die önenlliche, poli­tische Tätigkeit grundsätzlich nickst ausgcschicden werden. Es sei ja zu versteh,'», wenn der eine oder andere in dieser Beziehung Be­denken habe. Demgegenüber müsse aber vor allem daraus h,n- gcwicscn werden, daß der Richter doch auch ein Sohn seines Volkes sei und bleibe und als solcher Pflichten gegen Volk und Vaterland hätte. Dazu gehöre auch die Politik, Tenn Politik im guten Sinne bedeute, das Glück und die Wohlfahrt fernes Volkes erstreben. Nur inüsfe der Richter hierbei besonders darauf bedacht sein, in ruhiger, sachlicher Weile vorzugchcn, Oberstaatsanwalt Dofinann er­

suchte mit anerkennenden Worten, den beiiällig aufgrnommencn Ausführungen des Redners auch tunlichst nachzukomnirn, Als Ort der uächstiähiigen Tagung wurde Bad-Nauhci o,r bestimmt, Obrrlandcsgcrichts at Fabricius dankte dem Borftandc sür seine umsichtige Geichästssührnng und Leitung,

Ein geinkinschastlichcs Mittagsmahl und im Anschluß daran eine Rheinsahrt nach Rüdcshcim, die noch durch die Anwesenheil der Tomen verschönt wurde, ließ auch die Geselligkeit zu ihrem guten Rechte kommen, so daß der Hessische Richtcrverein mtt Be­friedigung aus seine Jahresversammlung zurückblicken kann.

vereinsnachrichten.

Der Evangelische Arbeltervcrcin unternahn,

am kümmestatirtstg eine» Ausslug. Ter Weg ging durch dev Krchdorcr W lo nach dem Forsthans Waldbaus, das iniolgc der günstige» Witterung von'Ausflügler» dersitS außerordentlich t kleltt war Nach einer kurzen Rast ging es dnrch den »ertlichen Wald tveiter Ins in dis Nähe von Frankenbach, wo adgelocht wurde. Rach Einnahme dcS von sachkundiger Hand gubere leien Mittags­mahles e «stochte der Wetterlnarsch iiach der Reedinnhle bei Bieder und später nach Rodheim, von wo aus die Rücksahrt nach Gieße» aiigelreleu w> rde.

Turnverein Leihgestern von 1893, Von herr­lichem Wetter begünstigt unternahm der Verein am Himmrl- sahrtstag seinen diesjährigen ersten Ausslug, Der Abmarsch er­folgte um 5,30 Uhr und führte die 40köps>gc Turnerschar zunächst über den Ludwigshof, dein Psahlgraben entlang nach Münzcn- bcrg. Von dort gings nach kurzer Rast über Treis-Münzenberg vis zur Berger Mühle, Hier wurde abgekocht und nachdem das kcästigc Mittagsmahl eingenommen war, nach einstündiger Ruhe­pause die Wanderung sortgesetzt. Zunächst wurde dem Kloster Arnsburg ein Besuch abgestattct und dann dem Endziel Llch zugesteuert, wo die muntere Schar um 2 Uhr einzog. Von hier aus führte die Bahn die Teilnehmer wieder der Heimat zu,

Radsahrer-Verern Annerod, Am Vimmelsahris- tage iinternahm der Verein seine diesjährige erste Veilinstahrt, Um 5 Uhr erfolgte die Abiahrt und führte zunächst über Gießen, Butzbach, Bad-Nauheim, Fricdbcrg, Ober-Roßbach, wo Räß ge­macht nnd'das Frühstück verzehrt wurde, "Von hier erfolgte die Wciterfahrt über Friedrichsdon nach dem EndzielSaalburg", Nach deren Besichtigung wurde die Rückfahrt über Wehrheim angetrcten. Hier labte man sich an den, kräftigen Mittagessen und wurde nach einer Stunde die Rücksahrt sortgesetzt: diese fülyrte durch ein schönes Tal über Usingen, durch die Wcttcrau nach Lich über Stcinbach, wo die letzte Rast gehalten wurde, Don hier erreichte man in wenigen Minuten wieder die Heimat,

Heimat,

X Kinze nbach, 23, Mai, Die Jugendabteilung un­seres Turnvereins unternahm am Himmelfahrtstag einen Ausflug nach der Edertalsperre, an welchem 40 Mit­glieder beteiligt waren,

R, S t r c b e n d o r f, 22, Mai, Gestern hielt der Krieger- verein sein diesjähriges Preisschießen ab. Es wurden folgende Preise verteilt: I, Lehrer Mauer Brancrschwend, 2, Heinrich

Birkcnstock; 3. Fr, Zulaus: 4, Aug, Korell: 5, Th, Schmidt: 6. Albert Tertb: 7, Hamel-Liedcrbach; 8, Welker: 9, Müllcr- Romrod: 10. Albert Graulich: II, Keller-Strebciidors: 12, Fr, Kail: 13. O, Weiß: 14. Lipp-Kestrich,

Gießcncr Strafkammer.

Gießen, 22, Mai, Zu eine, Geldstrafe von 50 Mark wurde der Mechaniker und Kaufmann G, W, von Rieder-Eschbach wegen einfachen Bankcrotts verurteilt. Er hatte die Handels- büchcr, deren Führung ihm gesetzlich oblag, so unordentlich ge­führt, daß sic keine Uebersickst über den Stand des Bernrögens gewährten, und war vor kurzem in Konkurs geraten.

Wegen Abtreibung liatlcn sich die Eheleute Zimmermann H, L, aus Großen-Buseck zu verantworten. Sie waren durch Urteil der hiesigen Straf­kammer vom 28, Rov, v. Js, bereits verurteilt worden und zwar die Ehefrau zu 9 Monaten, der Ehemann zu 3 Monaten Gefäng­nis, Aus die Revision der Angeklagten wurde vom Reichsgericht dieses Urteil auigeboben und zur erneuten Verhandlung und Ent­scheidung an die Vorinstanz zurückverwiescn. Die heutige Ver­handlung stellte den gleichen Tatbestand wie das erste Urteil seit, erachtete die Voraussetzungen des Notstandes, aus den sich die AngeUagten bcriescn, nicht sür gegeben, billigte aber den Angeklagten mildernde Umstände zu und setzte die Strafe aus 6 und 2 Monate herab.

Wegen Vergehens gegen das Lottcricgesep war O, K. ans Schweina zu >00 Mark Geldstrafe vom Schöffen­gericht in Fricdbcrg verurteilt loorden. Er hatte nach Södel Lose von der Arnstädter Geldlotterie, die nicht den hessischen Zu- lassuttgssteinpel trugen, zum Verkaufe gesandt. Von dieser Lot­terie juch nur 10 000 Lose in Hessen zugelassen und diese tragen den Zulassungssteinpel. Der Angeklagte verteidigte sich in der heutigen Verhandlung mit der Behauptung, er habe nicht ge­wußt, daß Södel in Hessen liege, mußte aber diese Verteidigung ausgeben, als ihm der Briefumschlag, der die fraglichen Lose enthielt und aus den er selbst die Mrcsse geschrieben halte, vorgelegt wurde, der die Antichrist enthieltSödel, Hessen", Die von ihm eingelegte Berufung wurde dementsprechend kosten- fällig zurückgewiesen.

Das s rei s pr e ch en de Urteil erster Instanz in der Strassackie gegen das Vorstandsmitglied der Ortskrankenkasse Fricdbcrg G. K, Ivurde von der Straf­kammer bestätigt, K, war zur Last gelegt, daß er Hämatogen, Bio­san, Atensa und noch einige weitere aromatische Eisentinktureit an Krankcnkasscnmitglieder verabfolgt habe, obwohl diese Prä­parate zu den Sachen gehörten, die ausschließlich die Apotheken vcrkanscn dürsten. In der Berufungsinstanz handelte es sich nur noch um die Frage, ob Atensa zu jenen Präparaten gehöre, bczüg- züglich der anderen Präparate herrschte Einstimmigkeit, daß sie dem freien Verkehr unterlägen. Die Entscheidung der noch streitigen Frage war davon abhängig, ob man Atensa zu den Heilmittel» im Sinne der Kaiser!, Verordnung von 1901 rechnete, die dem freien Verkehr entzogen sind oder ob Atensa lediglich ein Kräsiigungs- mittcl darslclle, das jedermann verkaufen darf. Von der großen Zahl der Sachverständigen, die zum Teil von weit her geladen waren, war nur ein einziger, der ein Kriterium für die Entschei­dung dieser Frage zu geben vermochte: aus Grund dieser Aus­lage gelangte das Gericht zu der Ucberzcngnng, daß Atensa als eisenhaltiges Gemisch dazu dienen soll, Krankheitszuständc zu be­seitigen, Obwohl damit nun sestgestellt, daß der AngcUagte Atensa nick» selbständig an die stasscnmitglieder hätte abgebcn dürfen, so konnte er doch aus subjeltiven Gründen strafrechtlich nicht zur Ver­antwortung gezogen werdtm, weil ihm das Bewußtsein gefehlt hatte, daß er sich eines Verstoßes schuldig gemacht habe.

Einaefanvt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

... . . Gießen, 23, Mm,

Eine Nicht angenehme Ueberraschung ist den Gießcner Grund­besitzern links der Lahn nach Beendigung der letzten Feldbereinigung geworden. Man hätte annehmen können, daß durch die starken Nbzuge vom Gelände die .Kosten gedeckt wären und nun kvmmt bov- °ber noch. Das müssen ja ganz gewaltig

voye ttosten ,e,n, die eine derartige Äeldnmlagc veranlassen ^st darüber schon eine Abrechnung veröffentlicht, wenn nicht eurstc sie wohl jeden Leidtragenden interessieren. Auch kann hier die Frage gestellt werden,Warum sind die Kosten der Feld- vcrcmtgung rechts der Lahn von der Stadt Gießen getragen wor- ß«i und warum nicht auch hier? Ist eine derartig verschiedene Vchandlung der Interessenten gerechtsertigt?"

Und nun die Form! Ein Ansorderungszettcl kommt einem ?,?"* desto,cn, aus dem steht die hohe, zu bezahlende Summe, Ziel' genannt. Ist dies nun der ganze in Frage kommende Betrag oder wiederholt sich dieser freundliche Vorgang noch ein oder mchrcrcmäl? Aus dem Zettel steht werter die so liebens­

würdige Bemerkung, daß man den Betragbei Vermeidung der Mahnung und Auspfändung innerhalb drer Tagen zu bezahlen ha I", Ms wenn Jeder das Geld

gcradcio daliegcn hätte und als wenn es nicht Leute gäbe, denen bet der jetzt so ansorderungssreudigen Zeit die Beschaffung Schtmc- rigkeitcn machte.

Weiter! Man möchte das Geld eigentlich am lieb­sten schon am l, Avril haben, versendet die Zettel aber erst gegen Ende Mai, und damit nun durch diescVcr- säumnis kein Schaden geschieht, wird der An- ge forderte ausgefordert, ab I April 4y» Pro­zent Zinsen bei; ufügen, Diele Zinseniordenmg sür eine Schuld, deren Bestehen und deren Höhe einem beinahe zwei Rlonatc zu spät mitgcteilt wird, ubersteigt doch das Maß des Zulässigen,

Dos sind die Freuden der hiesigen Feldbercinigung, deren geringe Vorteile in feinem Verhältnis stehen zu den entstandenen hohen Kosten an Gelände und Geld, _

niärfie.

Gießen, LS. Mai. Pi eh markt. Bei dein am 19. und 20, Mai abqebaltenen Vielnnarkt waren ausgetricven IS03 Stück Rindvieh und öllö Schweine. Der nächste Markt findet am Dlttt- moch, den 3, und Donnerstag, den 4. Juni d. I., statt.

fr Franks,,»« a. 'Di. V, e h h o s m a r k« b e r i ch t von, 25. Mai, Austrieb: Binder 1718, Ochsen 827, Bulle» 51, Kühe nnd ßnrsen 460 Kälber 57, Schale 57, Tchweine 2981.

Tendenz: Schase rege, Ucberüand. Preis sür 100 PId.

Lebend- Schlacht­gewicht^

Ochsen.

Voklklellchiae, ansaemästete, höchsten Schlacht-

wertes, 47 Jahre alt.......

die »och nicht gezogen haben lnnqejochtes .

Junac fleilcknqe, nicht ausgemästete und ältere

auSgentästete............

Bullen. ,

BoNstellchigs, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.

Poll fleischige, jüngere..........

Färsen. Kühe,

Vollstcischia; auSgem, Färsen höchst. Schlachtw Vollflctlchige ansaemästete Kühe höchsten Schlach»

wertes bis zu 7 Jahren........40-44

wenig gut entwickelte Färsen , . , ältere ansaemästete Kühe ....

Mäßig genährte Kühe »nd Färsen Kälber,

äeinste Mastkälber , , , .....stf'

Mittlere Mast- ,md beste Saugkälber.

Geringere Mast- nnd gute Saugkälber

Stallmastschal»:

Mastlämmer und sünqere MnftinmntÄ S ch,v e i u;.

Bvllsteischtg! Schweine von 30100'tt!

Lebendgewicht..... . 45.5143,51

Dollflelschige Schweine unter 30 lrx

Lebendqewtcht........45.0447.00

Lollsteischiqe Sch weine von 100110 >c;

Lebendgewicht........ 45.0049.10

Vollfleischige Schweine von ,20150 c-

Lebendgeivlcht ....... 45 0149.10 290181.00

lo. Franksnrt a, D!., 25. Mai, (Oriq.-Telear. de?Gieß. Auz."t Amtliche Notierungen der heuttgeu Fruchturarktpreise. Weizen (hiesigers Ml. 22,0012 20, klurheiüsccher Mk, 22,00-2,20, Wekterauer Nil. 00.00-00.00, Roggen lhieistgers Mk. 17 8018 00, Gerste kWetterauers 'Mk. 00,00-0 -.00. Gerste, Frauken, Piälzer, Ried Alk, 00.0000,00, Haler Mk. 17.50-18,50, Mais Mk. 15.2515,75, Weizenmehl 0 Mk. 00.00 -00.00, Weizenmehl I Ml. 00.00 -00.00, Weizenmehl III Mk, 00 00 - 00 00. Roggcnmchl 0 Mk. 00,0000.00, Roggen,nehl 0/1 Mk, 00.0000.00, Roggenniehl I Mk. 00.0000.00, Weizenkleie Mk. 0.00 - 0.00, Weizenschalen Alk. 0,000,00, Roagen- lleie Mk. 00.00 - 00.00, Malzkeime Alk, 00.0100.00, Biertreber 00.00 - 00.00, Futtergerste Alk, Ov.OO - 00,00. Alles per 100 kg ab hier.

fc. Frankfurt «. DI., 25. Mai, lOrig.-Telegr, desGießener Anzeigers") Kgriossclmarkt, Man notierte: Kartoffeln in Wag­gons Mk, 6.50-0.00, im Kleinhandel Alk, 7.50-0 00 sür se 100 kj.

Mk,

Mk

48-52

4145

82-88

75-80

35-40

66-70

43-46

4044

77-80

7479

43-46

7783

40-44

33- 42

34- 39 2833

74-79

7282

63-72

56-66

60 -64 56 -60 5055

100-107 95 -101 85 -93

42-43

92-94

60,00621' 68.1060.1; 59.00-61 11

Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen.

Mai

1914

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W

6

10

25.

747,6

6.8

7,3

99

NNW

4

10

Regen

Höchste Temperatur ani 23.24. Mai 1914 = -f- 21,9' a Niedrigste . . 23.-24, 1914 = + 11,9»,

Niederschlag: 6,9 mm.

Müllcrschc Badcanstolt.

Wasle rw är»>e der Lahn am 25. Alai 14» U.

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Salem Aleikum i SalemGold

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Trusffrei!

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