Nr. 119
Zweiter Blatt
164. Zahrgang
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Tie „Gießcner La«iliendlStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „XmsMatt fSr den Krtis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Sett- sragen" erscheinen monatlich zweimal.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Samstag, 25. mal 1914
Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universltäts - Blich- und Skeindruckerel.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Drlrckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.
verborgene (Quellen.
Kürzlich wurde in einem Blatte mitgetcilt, da« ein großes tBerlrnerWeinrestanrant seinen Betrieb aus einer seltsamen Ur lache geschlossen habe Es hatte sich nämlich in den Räumen des Dauses crn höchst unangenehmer Geruch entwickelt, welcher an dre Lust tn Krankenhäusern erlnnerte, und der beständig zunahm, bis er den Gasten den Besuch des Lokals zu verleiden drohte. Es wurden die größten Anstrengungen gemacht, die Quelle dieser Blage zu entdecken; aber bis jetzt, wo diese Zeilen geschrieben werden,^ scheint man damit noch keinen Eriolg gehabt zu haben. . Unstreitig haben wir hier wieder einen klassischen Beweis darur, dotz unser bettrmmendes Erkennen in bezug aus Gerüche recht mangelhatt ausgebildet ist!
Um sich dies anschaulich zu machen, braucht man nur daran zu denken, um wreniel sicherer wir gehen, wenn wir irgendein^ -ichtericheurmig auswertcn und nach ihrer Herkunft bestimmen wollen.
. Spektroskop verrät uns lner die verwickelten Farben- tzu,aminenieyimgen: seine Thermosäulcn lassen uns den Energie- N^rt irgendeiner leuchtenden Strahlimg ermessen: die photogra- phl,che Blatte gibt uns Ausschluß über die chemische Wirksamkeit eines Ltchtes: unser Auge weit- über seine Leuchtkraft zu ur teilen. ^nnd der Helligkeitswert irgendeiner beleuchteten Fläche lwch sich zahlenmäßig seshtellen. Bor allem aber tvird säst stets die ^.ichtguelle selbst loscht zu entdecken sein. Denn treten wir bcispiels- wetse rn^ein nur von einer Lampe erhelltes Zimmer, so werden wir ichncll Kopt und Llügc so einstellen können, daß die Lichtstrahlung am vollsten empfunden wird. Wir „sehen" eben dann die Lichl- äuelle, wtd die Stellung, die wir bei ihrer Betrachtung einnelMen Imitsicn, gebt uns Ausschluß über die Richtung, aus ivclcher die leuchtenden Strahlen zu uns ilulen.
lind auch in der Welt der Töne reichen unsere Erkemrtnisrnittei ziemlich wert. Der Musikalische bestimmt ohne besondere Hilss- Mittel 4 onhohe und '.pchnnngungszahl: auch die Tonstärke kann h 1 ? 11 ln * t f ’ nnn Instrument bestimmen, bei dem etwa eine
feine Beenrbran, welche meh-r oder weniger erschüttert wird, auf ir^ndeinc Anzeigevorrichtung wirk,. Allerdings ist cs aber viel- tach besin «chall schon schwieriger, seine Quelle zu ermitteln, äenn unser Ohr belebrt uns nicht immer sicher über den Punkt, von dem die Schallwellen ausgehen.,Drehen wir den Kops IM Kreise herum, so läßt sich^ meist doch nur ungefähr angeben, bei welcher Stellung wir den Schall am stärksten vernehmen. Immerhin wird rnr allgemeinen seine Stärke wachsen, wenn wir ans seinem Ausgangspunkt illll>crn, und wenn daher unser Ohr gleichsam im Raum hernmtasiet lind immer in der Richtung weiter forscht, in welcher cs stärker angesprochen wird, so dürste sich schließlich auch die versteckteste Schallauelle ermitteln lassen.
Eine große Unsicherheit tverden wir aber enrpsinden, wenn es sich ran Gerüche handelt In subsektiver Beziehung entstehen sic, wenn Gase oder gasige Ausströmungen von der nassen Schlcrm- renn unserer Nase absorbiert werden, über welche Luft eingelogen tvird. Im allgemeinen wird der Geruchssinn bei Tieren ans- qeblldeter sein, als beim Menschen, und dies dürste dahep rühren, daß der Mensch bei seinem aufrechten Gang doch nicht Gelegenheitfindet, wie das Tier mit suchendem Riechorgan den Boden zu priisen. reo mag ein Sinn, der immer weniger gebraucht wurde, ganz von selbst nrit der Zeit nachgelassen haben, und wir senden zahlreiche Leute, deren Gernchsvermögcn säst gleich Null ist, phne daß sie sich darüber zu bcllogen Veranlassung fänden.
Die llnsuberheit unserer Beurteilung von Gerüchen kommt, wie übrigens auch beim Geschmack, schon in der Sprachhildung zunt Ansdruck. Denn wir müssen zugeben, daß nur besonders bei der Bezeichnung von Gerückten vielsach ganz vergebens nach einem gerade dasür gevrägtcti Wort suchen. Wonach riecht beispielsweise Kölnisches Wasser? „Nach Eon de Colognc", wird eine Antwort lauten, welche ebenso geistreich ist wie die Behauptung, daß das Reh „rehbraun" aussche. Was für eine Fülle von Bezeichnungen besitzen wir dagegen, wenn wir von Licht und Schall sprechen!
Und völlig verwirrt werden Nur in der Beurtellung, wenn sich derschicdene Gerüche nsischcn. Vergeblich streben wir wohl dann, einen gewissen Grundchorgkler herauszusinden, damit wir wenigstens einen Anhalt für die Bestimmung ihrer ijjerfurtft gewinnen, llnd bezeichnend ist es in deni eingangs erwähnten Fall, datz'hier nur der unbestimmte Eindruck erweckt wurde, daß es sich uni den „Geruch in Krankenhäusern" handle, den wohl mancher kennt, der aber selbst schwer zu dcsinicrcn ist.
Allerdings muß die Kunst eines tüchtigen Chemikers an sich imstande sein, die Qualität und die Quantität der etwa in einem Sitcr Luft enthaltenen Riechstoffe scstznstellen, und somst irgendeinen „Geruch" im objektiven Sinn an» Namen und Zahlen zu bringen. Aber auch dies wird gewiß nicht immer leicht sein. Denn manche Stoffe, wie beispielsweise Moschus, scheiden so seine Ausdünstungen ab, daß auch nach langen Zeiten die cmpfiitdlichste Wage keinen Gewichtsverlust aufzudccken vermag.
Vor allem aber ist es oft ungeheuer mühsam, die Quelle irgendeines unangenehmen Geruches auszudccken, was doch nötig ist, svenn Wandel geschaffen werden soll! T^s hat sich auch in ,eneni Restaurant erwiesen, Tie Erklärung dicker Tatsache dürste in Folgendent liegen: Was wir riechen, sind Gase, und diese zeigen als solche das Bestreben, sich auszndchnen. Befindet sich nun in einem Raum zunächst Gas von verschiedener Spannung, so wird jenes innner dahin streben, die Differenz auszugleichen. Daher wird schließlich die Lust in weitem Umkreis um einen riechenden Gegenstand ziemlich gleichmäßig mit Riechstoffen an- gcreichert sein, und wir versuchen daher, ganz vergebens, eine Richtlinie zu entdecken, auf Ivclcher ein zunehmender Geruch
den Beweis erbringt, daß sic zu der gesuchten Quelle führt. Erst dann, wenn uns ein Zufall „mit der Nase ans den fraglichen Punk gestoßen" hat, tritt wohl plötzlich ein viel intensiveren Geruch aus, der uns nun aber nichts mehr nützt.
Ob diese jedenfalls sür die Beteiligten höchst peinliche Erfahrung die Wissenschaft veranlassen wird, aus Instrumente zu sinnen, mit denen man derartige Erscheinungen schnell und sicher cr- kundcn kann. Ein Fortschritt wäre cs gewiß!
Au» Stadt und »auv»
Gieße n , 23, Mai 1914.
Planschwiesen.
Was Planschen heißt, das wird sich wohl jeder aus seiner Kinderzeit mit Wohlbehagen erinnern. Und daß es auch hier und da einige Tümpel gab oder ein Stückchen überflutete Wiese, wo man Schuh und Strümpfe beiseite werfen und mit autgekremvclten Hosen in dem kühlende» Naß munter hcrumwaten und lustig um- herplanschcn konnte, dies wird sicher auch noch mancher im Gedächtnis behalten haben. Aber eine richttge Planschwicse, aus städtischem Gebiet mit städtischen Mitteln angelegt? Das gabs doch zu einer Zeit, als wir, die heute Mten, noch ,ung und spiclfroh waren, nicht. Sie ist ein Produkt der neuesten Zeit, und eine Folge der Bewegung für Schasinng von städtischen Kinderspielplätzen.
Ehemals boten die Höfe noch Tninmelvlätze sür kindliches Spiel, aber teils finid die Hose Fabrikhöse geworden, teils wünschen in den neuen Wohnhäusern die Mieter ihre Ruhe zu haben, denn dm Kinderlärm hallt gewaltig Ivider in dem tiefen Schacht des Hofes der modernen Mietkaserne. Da ist man denn notgedrungen zur Anlegung von Kinderspielplätzen in den Großstädten gekommen, teils durch Schaffung von Kinderreservatcn aus den vorhandenen Freiplätzen der alten Stadtteile, teils bei der Anlegung neuer Stadtteile durch Berücksichtigung- der nun einmal unabwendbar gewordenen Notwendigkeit gleich bei der Entwertung der Bebauungspläne. Die zentralen Wohnbezirke der alten Großstädte stellen natürlich dieser Absicht die größten Schwierigkeiten etitgegen, denn cs ist schlechterdings kein Raum verfügbar, und auch an der Peripherie der Stlfüte sind die Bodenhreisc meist zu hoch, so baß die Anlegung von Spielplätzen sehr teuer wird.
Das ist einer der Hauptgründe, warum man in den deutschen Großstädten aus diesem Gebiete noch stark znrücksteht, während die amerikanischen und englische» Städte schon sehr beachtenswertes geleistet haben und namentlich hinsichtlich der Schaffung von Kin- der-Badeseen und Planschwiese» vorbildlich geworden sind. Das alte London hat seinen Großen Hydepark, an dem die Grasschastsvcr- waltungcn ziemlich kühne Umgestaltungen zugunsten der Jugend vorgenommcn, sogar einen tüchtigen Badesee eingerichtet haben sür die zum Amphibischen neigende Jugend. Berlin hat im Schiller park eine Planschwiese, auch auf dem Tcmpelhofer Feld soll das neue Baugebiet einen Spielplatz mit Planschnnese bekommen, dazu sind in den Hainen und Parks des Nordens, Ostens und Westens der Reichshauvtstadt sowie in vielen Vororten mannigfache Gelegenheiten sür die Kinder geschaffen, um sich auszutummeln. Jüngere Städte oder auch solche alte Städte, deren Wachstum ins Große und Riesenhafte erst >in die Neuzeit fällt, die also auch ans der Entwickelung anderer die Lebcnsnotwendigkeiten sür sich selbst leicht haben erkennen können, sind stets günstiger gestellt und so auch in diesem Punkte, Da hat die Stadt Bielefeld aus einem großen Spielplatz, prachtvoll in Johannisthal, ganz nach amerikanischem Vorbilde eine wunderschöne Planschwiese eingerichtet: auch Köln hat eine stattliche Planschwiese.
Wenn das auch einige Opfer kostet, so sind die Opfer doch aber erschwinglich. llnd wer einige mal unserer Jugend zugeschaut hat, wie froh sie sich aus der Planschwiese tummelt, und mit welcher Freude und Begeisterung die lleinen Knirpse und die niedlichen Mägdelein in dem Walser herumftramveln, der wird das große Hhgienische und soziale Moment, das in dieser nachahmunas- werten Einrichtung liegt, nicht verkennen können.
** Kommunale Wäschereien Man schreibt nnS: Die vielen sozialen Einrichtungen, die in den letzten Jahrzehnten durch die Kommunen geschaffen worden sind, haben merkwürdigerweise ein Gebiet bisher unberührt gelassen: Das der öffentlichen Wäschereien. Es ist schwer, einzusehen, warum cs keine Waschhäuser gibt, die von den Gemeinden verwaltet werden. Der Einwand, daß man damit vielen Frauen der unteren! Erwerbsschichten ihren Verdienst nehmen würde, kann gegenüber den großen Vorteilen wicht hinreichend ins Gewicht fallen, zumal sich Wege sindcn würden und müßten, das bisher freie Gewerbe zu schonen, D>ic Zustände, wie sie heute sind, haben einer solchen Entwicklung schon vorgearbcitct durch die Ent stehung rnehr oder minder großet Waschanstalten. Infolgedessen ist die bauswäscherei als Berus bereits stark zurückgcgangen. Man mag das an sich als eine Beschwerung des Erwerbs bedauern, muß aber auch die Vorzüge der Wandlung anerkennen. Diese liegen hauptsächlich aus gesundl>eitlichem Gebiet, und zwar sür beide Teile. Tie Hauswäscherei kann nicht derart unter hngieni- schen Bedingungen stattffnden wie die Arbeit in großen Waschanstalten. Dadurch wird nicht nur die Reinlichkeit des Erzeugnisses beeinträchtigt, sondern namentlich auch die Gesundheit der Wäscherinnen selbst. Das Ideal wäre die Einrichtung von Waschanstalten unter Begutachtung und dauernder Beaufsichtigung von Sachverständigen und unter solchen Bctriebsregeln, daß jedermann aus dem Volk von ihnen Gebrauch zu machen: in der Lage wäre. Man könnte sogar die Frage answersen, ob es nicht zweckmäßig wäre, nach dieser Richtung einen gewissen Zwang auszuüben. Feststellungen in Großstädten haben ergeben, daß ein Drittel oder sogar die Hälfte aller Familien ohne eine Waschgelcgcn- heit im eigenen Hause sind. Man möge also daran denken, den
Volksbadeanstalien möglichst bald auch Vollswaschanstalten anzuschließen.
** P o stso rm u l a r c. Die neuen Formularmuster zu Pakei - kartcn (bisher „Postpakctadresscn"! zu Nachnahme-Paketkarten, Nachnahmekartcn und Postansträgen sind sertiggestclit. Alle diese Formulare können vom 1. Juli an auch von der Privatindustrie hergestellt werden, sic müssen aber in der Größe, Farbe und Pa- vicrstärke, sowie im Vordruck mit den amtlich ausgegebenen Formularen genau übcrcinsttmmcn. Muster können von den Postanstalten kostenlos bezogen werden. Es empfiehlt sich, daß Prioaldruckereicn vor der Herstellung jeder Auslage einen Probeabzug der Ober-Post- direktion zur Prüfung einsenden Zur Herstellung der Formulare ist Karton der Stossllasse IV (beliebig!, Festigkeitsklassc 5 (2000 m Reißlänge, 2 Proz, Dehnung, 20 Doppelsalzungen), Vcrwcndungs- llasse 6 der Bestimmungen über daS von den preußischen Staatsbehörden zu verwendende Papier vom 28, Januar 1004 zu benutzen. Das Quadratmctergewicht des Kartons ist aus 175 g festgesetzt, Formulare der bisherigen Art können bis aus weiteres ausgcbraucht werden,
Kreis Schotten,
8 Herchenhain, 22. Mai. Durch Versetzung des Lehrers K. D i e f e n t h ä l e r nach Bechenheim i. Rh. wurde die Leitung des Gesangvereins „Eintracht" dem derzeitigen Schulvcrwalter Menge! übertragen.
Kreis Friedberg,
— Bad-Nauheim. Bis zum 21. Mai sind 7839 Kurgäste angekonrmen, Bäder wurden bis zum 21. Mar 1914 — 70,725 abgegeben.
Märkte.
itzicßcu, 23, Mai Marktbericht. Auk den, heutigen, Wochenmarkte kostete: Butter das Wund 1,15—1,20 Mk.: Hühner-, fiel- 1 Stück 7—8 Pla,, 2 Stück 00 Psg.; Enteneier 1 St. 9 Pia.. 2 St, 00 Pig.: Gänseeier 1 Et. 0-0 Piq„ 2 Et, 00 Psg,: Käse das Stück 10—12 Psg,, Kälematte 2 Stück 5—6 Psg,: Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,50—3,00 Mk., Hahnen das Stück 1,50 — 3,00 Mt,, Enten Vas Stück 3,00—4,00 Mk,, Gänse das P'd. 75—83 Pig,: Welsche 4—5 Mt.: Ochsen sleilch das Md. 86-90 Pig , Rindfleisch das Piund 90 — 94 Psa,, Knhfleisch 80 Psg,, Schweinefleisch das Ptnnd 75-30—96 Pig, Kalbfleisch das Pid. 90-94 PIa„ Hnnnnelsteisch das Pid. 70—96 Mg.: Kartoffeln 100 Kq. 7,00 dir -<,00 Mk,: Weißkran! das Stück 10—20 Pig,; Zwiebeln der Ztr. 20,0-—25,00 Sir.: Milch das Liter 22 Psg.: Aepiel dar Zenlner 25—30 Pik.: Birnen das Ptnnd 25—30 B!g„ Nüsse 100 Stück 50—00 Pig,, Kirschen das Pid. 50 Psg. Marktzeit von 7 bis 1 Uhr.
di. Niedcr-Fngclheim, 22. Mai, Obftmarlt. Svararl I, Sorte 42-47 Pik., 2. Sorte 20-25 Mk,, Rbabarber 4—5 Mk.. Stachelbeeren 18 Mk., Kirschen 25—35 Mk. der Zentner.
FC. Wiesbaden. Diehhoi-Marktbericht vom 22. Mai. ?I»strieb: Rinder 70 (Ochsen kl), Bullen 9, Kühe nnd Färsen 51»,
Kälber 90, Schake 16, Schweine 207. Preise sür 100 Pfd.
Geschält mittel. Lebend» Schlacht-
Ochs e n, gewicht
Bollslesichlge, anSqemästete. böchsten Schlacht» Mk. Mk.
wertes im Alter non 4—7 Jahren .... 49 —52 86 - 91
Junge, stellchige, nicht auSgemästetc und allere
ouSgemästets............ 48—51 85—90
Mäßig genäbrte junge »nd gut ge-
genährts ältere...........43—47 77—84
Bul l e n.
Vollkleischlge, miSgew., höchsten Schlachtw. . . 40—42 69—72
Pollsteischige, »ünaere.......... 38—40 65—69
Färsen. Kü h«.
Pollfleischlge auSgemästete Färsen böchsten
Echlachtwerte»........... 45—48 82—88
Bollsteischige auSgemästete Kühe höchsten
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren..... 38—42 70—78
Aettere auSgemästete Kühe und wenig gut eirt»
wickelte jüngere Kühe......... 42—45 76—82
eMoßig genährte Kühe und Färsen..... 34—37 62—67
Gering genährte Kühe und Färsen..... 29—33 58—64
Kälber.
Feinste Mastkälber........... 66—67 108—112
Mittlere Mast- und beste Saugkälber.... 59—63 98—101
Geringere Blast- und gute Saugkälber . . . 53—57 88—95
Geringe Saugkälber.......... 47—52 80—86
Schake.
Weidemastlchase:
Mastlämmer und Masthammel .... 44,50—45,50 92—91
Schweine- Lollfleischtge Schweine von 80—100 kg Jebend-
pewicht.............. 45-47 58-60
Dollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 44-46 57-59
Pollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht .............. 45 48 58-60
Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 45-45'/, 66-57
Feltschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 40-41'/, 50—52
Die »ach- l nnjln ai«<l am Konnta;, 24. Jfai 1914,
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