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Zuin Neubau des Herrn Best iu Schotten habe ich nachstehende Arbeiten zu vergeben:
Trcppenarbeiten, Eiscnliefcrung, Svengler-, Glaser-, Schreiner-, Schlosser-, Schiuied-, Maler- und Tapezierer-Arbeiten.
Die Unterlagen können ain Freitag, den 22. d§. Mis.. mittags 2 Uhr, bei dem Bauleiter Herrn Jaus im Restaurant zum Posthauschen in Schotten cin- gcsehen werden.
Angebote sind ebendaselbst, mit entsprechender Aufschrift versehen, am Montag, den 2b ds. Mts., abends 7 Uhr, abzugeben. ZnschlagSfrist 3 Tage 6877D I. A.: Architekt Braun,
Stuttgart, Friedrichstr. 18, Tel. II155. KO. Alle Anträgen in obiger Battsache iind bei dem Bauleiter Herrn Onus im Nenauraitt PoilbäuSchin abzugeben.
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e. G. m. u. H.
Bilanz am 31. Dcz. 1913
Aktiva. Jb
1. Ausgeliehcne Kapitalien:
a) gegen Obligationen .... 997 008,60
b) gegen Bürgschcinc .... 276 289,43
c) gegen Güierkaufgeld .... 184339,29
d) gegen Wertpapiere nach dem
Kurs vom 31. Dezember 1913 15 870,48
2. Kassenvorrat....... 60 840,88
3. Ausständc........ 33 489,33
4. Mobilien.......12
10"/ 0 Abschreiben.....2 10,—
1 567 848,01
Passiva. Ji
1. Ausgenommene Kapitalien . , . 1 439 824.34
2. Guthaben der Mitglieder ... 85 874,55
3. Reservefonds . . 21081,38
4. Eintrittsgeld . . „ 75.— 21 156,38
5. Allgemeiner Reservefonds " " 7 8 000,—
6. Im voraus erhobene Zinsen von
Güierkaufgeld von 1914 bis 1921 966,73
7. Reingewinn....... 12 026,01
1 567 848,01
Stand der Mitglieder am 1. Januar 1913 302 Neu beigetreten in 1913....... 5
— 307
Ausgeschieden in 1913....... 5
3Ö2
Kesselbach, den 20. Mai 1914.
Der Direktor: Rechner: Kontrolleur:
Schwalb. Lindenstruth. Becker IV.
Samstag, den 6. Juni d. I., nachm. 1 Uhr
findet im Saale des Wilhelm Mcißingcr II. die
diesjährige
ordentl. Generalversammlung
der Spar- n. Vorschußkasse zu Kesselbach, e.G.m.u.H, mit folgender Tagesordnung statt:
1. Borlesung der Rechnung für 1913.
2. Vorlesung des Rcvisionsberichts des Aus- sichtsrats.
3. Erhöhung des Stanimguthabens.
4. Kündigung des Rechners und Neuwahl.
5. Verschiedene Bereinsangelcgenheiien
6. Verteilung des Reingewinns.
Die Rechnung liegt vom 27. Mai ab 8 Tage zur Einsich! der Mitglieder offen. 6399
Kesselbach, den 20. Mai 1914.
Für den Aufsichisrat: Schombcr II.
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600.—
©cfdjüftsmobitiar und Utcnfilicn . .
180.—
Bankgull,abe» in lausender Rechnung. Gtttliabett in laufender Rechnung bei
40 387.79
Genossen.........
45 078.56
Darlehen gegen Schuldscheine . . .
33 265.—
Hyvoibeken.........
Kausschilliiigc........
30 337.50
Ziiiscnreste.........
6 797.40
Ausstehende Gcrichtskosten .... 14.13
Ausslehendc Provision...... —.86
Summa der Aktiva 216 250.95 8. Passiva. Jl
Gcschäftsguthabeu der Genossen . . 3 563.83
Anleihe einschließlich Spareinlagen . 126 133.64 Bankschuld in lausender Rechniing . 8 783 34
Schuld in laus. Rechnung an Genossen 77 098.80 Unerhobene und vorausbczahlte Zinsen 905.55
Summa der Passiva: 216 485.16 Gesamt-Kassenumsatz in 1913:^ 209 771.69, Verlust Jl 234.21.
Mitgliederstand Ende 1912:75,Zugang 1913:—, Abgang: —, Miigliederstand Ende 1913 75. Grüniugcn. den 20. Mai 1914.
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Tie Gemeindesteuerzettel für 1914 werden den Steuerpflichtinen in den nächsten Tagen zugestellt.
Diejenigen Steuerpflichtigen welche bis zum 15. Juni keine Steuerzettel erhalten linden, werden anfgefordert, hiervon auf dem ftädlifchen Steuerbureau Anzeige zu erstatten. 0371B
Betr.: Tic Wahl der Beisitzer des Kanfmannsgerichts.
Für das Kaufmannsgericht Gienen sind von den wahlberechtigten Nnusleuten aus der Zahl der wählbaren Kau'leute und ton den wahlberechtigten Handlungsgehilfen aus der Zahl der wählbaren Handlungsgehilfen je 4 Beisitzer auf 3 Jahre zn tväblcu.
Tic Wahlberechtigten werden zur Vornahme dieser Wahl auf
Donnerstag, den 25. Juni 1014
in den Stunden von 6 bis 9 Nlir nachmittags in den Stadtverordneten-Sitzungssaal, Stadthaus, Gartenstrabe 2, Zimmer Nr. 11 berufen.
Wahlberechtigt sind die Kaulleute und Handlungsgehilfen, die zur Zeit der Wahl das 25. Lebensjahr vollendet und im Gemeindebezirk der Stadl Gießen ihre Handelsniederlassung oder Beschäftigung haben, die Kaufleute außerdem nur, wenn sic mindestens 1 Handlungsgehilfen oder einen Handlungslehrling regelmäßig das Jahr hindurch oder zu gewissen Zeiten des Jahres beschäftigen.
Die Wahl ist unmittelbar und geheim; sie erfolgt nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
Die Abstiinmenden geben ihren Stimmzettel in eigener Person ab; juristische Personen üben ihr Stimmrecht durch ihre gesetzlichen Vertreter aus.
Es wird dringend empfohlen, das; die Kaufleute durch Bescheinigung der Polizeiverwaltung, die Handlungsgehilfen durch Zeugnisse ihrer Arbeitgeber, der Polizei- verwaltung oder der zuständigen Krankenkasse sich vor dem Wahlausschuß über ihre Wahlberechtigung ausweisen, da sie andernfalls zurückgewiesen werden können.
Ungültig sind Stimmzettel: v >
1- welche nicht von weißem Papier oder welche mit einem/ äußeren Kennzeichen versehen sind;
2. welche keinen oder insoweit sie keinen lesbaren Namen enthalten;
3. insoweit darin die Person eines Gewählten nicht unzweifelhaft zu erkennen ist:
4. auf welchen mehr als 4 Namen, oder insoweit darin Namen von nicht wählbaren Personen verzeichnet sind;
5 5. welche eine Verwahrung, eineu Vorbehalt oder eine ! Bemerkung enthalten, die nicht lediglich den Getvählten ! kenntlich machen soll.
' Gleichzeitig ergeht hiermit Aufforderung zu Ein- I reichung getrennter Wahlvorschlagslisten für Kaufleute und | Handlungsgehilfen.
Jede Vorschlagsliste muff vier Namen enthalten, von | mindestens zwanzig Wahlberechtigten des betreffenden Teiles unterzeichnet und spätestens zwei Wochen vor dem Wahltermin bei dern Oberbürgermeister eingereicht sein.
Die rechtzeitig eingereichten Vorschlagslisten werden nach erfolgter Prüfung spätestens 8 Tage vor der Wahl in ortsüblicher Weise veröffentlicht.
Gießen, den 22. Mai 1914.
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mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen.
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Mit der Stelle ist ein Anfangsgehalt von 1125 Mark, steigend alle 3 Jahre um 95 Mark bis zum Höchstgehalt von 1600 Mark verbunden. Außerdem wird eine Teuerungszulage von 120 bis 170 Mark jährlich gewährt.
Die Anstellung erfolgt in widerruflicher Weise mit Anspruch ans Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung.
Bewerber müssen gesund, nüchtern, zuverläsffg und mit den Besitzverhältnissen der Feldgemartung Gießen vertraut sein, sowie die Fähigkeit zur Erstattung schriftlicher 2Inzeigen besitzen.
Meldungen nebst Lebenslauf und ausführlicher Darstellung des bisherigen Lebensganges find unter Anschluß von Zeugnissen bis spätestens l. Juni dS. Js. bei dem Oberbürgermeister der Stadt Gießen einznrcichen. «267B
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Aus Beschlub der Stadtverordnetenversammlung tritt vom 23. ds. Mis. ab inioiern eine Verbilliauna des !>ahr- vreiseS der Strahenbalm ein, als von diesem Tage ab anstatt seither 11, 14 Snbtmatfen jür X Mk. abgegeben
werden. __ 63138
Die GraSuuvnng von den Schneisen und Wegen im Giehener Stadtwaid wird
Montiz, den 25. Mai 1811, nathmittans 2 Uhr,
in der Restauration non Melchior Schäker Witwe, Kaiier- Allee 4, ossenilich meistbietend o--»- "— 62WL
Grasvcrsteiqermig der Stadt Gießen.
Die Stadt Giehen Ins:? Montau, den Sö. Mai ds. kXS. solaende Brasnuvunacn djjentlidi meiilbieiend veriiemern: 1. vormittags »libr otiCrl und Stelle die Grasnuvung von den itndiüchen wruiidiiiicke» bei der Ktäranlagc tu der Nabe der Maraaretcubiittc:
L vormittags IC Ubr an Or, und Stelle die cilimaiige Abernttina der Lüiciclkdöjchungcn untcrbalb des tr-iicnbabnviadukts. Lusammcnkunst in der Haittm- itraöe am Eiseubabniibcrgang:
3. vormittags l I Ubr an Ort und Stelle die 0>ra°. Nutzung vom Qbilbanmitück bei der ttaicriic zur ein- maiigen Abernttmgt 6'dsiß
k. nachmittaas 2'U Ubr in der Ncstguration von Melchior Schäicr Witwe, jXaiicr-Allcc I, dtc Grasnutzung von sämlliäien Keidwegcn iür das ganze Jahr:
6. nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle die Gras- nutzun« vom Jlriedboi am Rodtberg stirdaS ganze .iabr.
Gewährung von Auiwandscutichädigungen an ksa- milien sür im Reichshccr. in der Marine oder in den Schutzlruppcn eingestellte Söhne.
Laut BundeSratsbcschiuh vom 26. März 11)14 werden an Familien, vvtt denen Söhne als Gemeine oder Unter* oknziere insgesamt 6 Jahre gedient Itaben, -AtttivandS- entichädiauiiaen in Höbe von 2X0 Mk. jäbrlich gewährt kür jedes weitere Diensttahr etnes Sohnes in diesen Dienstgradett.
Aus die Gntichädigungen haben die (dltcrn, Ttiek- eltern oder — sallv diese nicht mehr vorhanden sind — die (tzrohclicrn jlnsvruch.
Anträge aut Gewährung der Enlichädigungett sind alsbald tm Sladlbaus — Zimmer Nr. 2 — zu itelleu. wo auch jede gewünschte Auskunft erteilt wird. |610yß


