Danksagung.
Für die bei dem Hinscheiden unseres lieben Bruders, des
Gell. Justizrat Dr. Egid Gutfleisch
erwiesene herzliche Teilnahme sagen innigsten Dank
Die trauernden Schwestern
Margarete und Anna Gutfleisch.
Giessen, am n. Mai 1914.
5982
Verwandten, Freunden und Bekannten, die schmerzliche Mitteilung, daß Samstag mittag 3 Uhr mein lieber Gatt<}, unser guter treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater
Herr Kaspar Wagenbach VII.
Flurschütz
nach schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden im Alter von 56 Jahren sanft entschlafen ist. 19978
Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wagenbach Familie Jakob Schupp. Alten Buseck. Gießen, den 9. Mai 1914.
Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 2 Uhr in Alten- Buseck statt.
Danksagung.
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem schweren Beriuste saat herzlichen Da« 5972
Familie Weiß.
Gieflen, 11. Mai 1914.
Fraukfurtcr Hypothekenbank. H
2Btr haben mit der Ausgabe einer neuen
4"/oigen Serie 2 unserer Konimnnalobligationcn, zunächst im Höchstbetrage
von M. 5,000,000.—
begonnen und für diese Serie sowie für Erweiterung der früheren
4°/„igen Serie 20 unserer Pfandbriefe um M. 15,000,000.— und der
4%ifleit Zcrie 21 unserer Pfandbriefe um M. 10,000,000.—
die Zulassung zum Handel und zur Notiz an der Frankfurter Börse veranlaßt.
Alle diese Serien sind eingeteilt in Stücke von M. 5000 (Bit. 8), M. 2000 (Bit. 8), M. 1000 (Bit. 0), M. 500 (Bit. P), M. 300 (Bit. K), M. 200 (Bit. Q). Seitens der Inhaber sind die Stücke unkündbär; seitens der Bank findet Verlosung einzelner Nummern nicht statt, vielmehr können von ihr nur ganze Serien oder einzelne Jahrgange derselben zur Rückzahlung nach drei Monaten gekündigt werden. Solche Kündigung ist bei Serie 20 vor 1915, bei Serie 21 vor 1920 ausgeschlossen; sie
muß spätestens bei Serie 20 zdm 1. Januar 1985, bei Serie 21 zum 1. Januar 1970, bei Serie 2
der Kommunalobligationen zum l. Januar 1974 erfolgen und ist in den Gesellschastsblältern bekannt zu machen.
Die Stücke lauten aus den Inhaber; die Umschreibung auf den Namen eines bestimmten Berechtigten kann nach Maßgabe der Bestimmungen in Art. 18 des Preußischen Aussührungsgesetzes zum Bürgerlichen Gcsctzbuche verlangt werden und erfolgt kostenfrei. Ebenso erfolgt auf Antrag kostenfrei die Kontrolle über Kündigungen.
Die Bank besteht seit 51 Jahren; sie wurde 1863 gegründet und besitzt seitdem das Privileg zur Ausgabe von Jnhaberpapicren. Für ihren Geschäftsbetrieb gelten die Bestimmungen des Hypotheken- bankgesctzes über reine Hypothekenbanken; insbesondere darf die Ausgabe von Pfandbriefen den 15 suchen Betrag, diejenige von Piaudbriefen und Kommunalobligativnen zusammen den 18 fachen Betrag des Ungezählten Grundkapitals und des gesetzlichen Reservefonds nicht übersteigen.
Ende März 1914 betrugen:
das Grundkapital...........M. 22,000,000.—
die Reserven und Gewinnvorträge zusammen ... „ 26,290,898.97
die in das Hypvthckenregistcr eingetragenen Hypotheken „ 533,283,435.48
die umlaufenden Pfandbriefe........„ 514,118,000.—
die in das Kvmmunaldarlehensrcgister eingetragenen
Kommunaldarlehen ......... 8,643,964.99
die umlaufenden Kommunalobligationen.....„ 4,432,900.—
An Dividenden sind für die Fahre 1909—1911 je 9 1 /, %, für 1912 und 1913 je 10% ver< keilt worden.
Die Bank steht unter Aufsicht der Kgl. Preußischen Staatsregierung. Ihre Pfandbriefe und Kommunalobligotionen werden von der Reichsbank in Klasse 1 beliehcn und sind gemäß § 59 des Gesetzes über die privaten Bersicherungsunternehrnungen zur Anlage von Prämienreserven der Lebens Versicherungsgesellschaften, gemäß § 220 des Versichernngsgesetzes für Angestellte zur Anlage des Vermögens der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte, sowie gemäß § 26 der Reichsversicherungsord- nung zur Anlage des Vermögens der Krankenkassen, der Berufsgenossenschaflen und der Versicherungs anstakten verwendbar. Im Großherzogtum Hessen sind die Pfandbriefe zur Anlage von Vormund schastlichen und pflcgschaftlichcn Geldern zugelassen. In Preußen können die Kommunalobligationcn der Bank zur Anlegung von Mündelgeldern verwendet werden.
Pfandbriefe und Kommunalobligationen gelangen durch uns und durch unsere Verkaufsstellen zur Ausgabe.
Frankfurt a. M., Mai 1914. 5Rv>>v
Frankfurter Hypothekenbank.
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