5ik v«Mnonng -er Distelrasentunneitz
Z Fulda. 3. URai.
"ll Fahnen tmd ,Bl un»eu geschinückt durchrasten in diesen Tagen Eifinbalmzilg,- aus 5tr Stracks Berlin—Fran kn, rt a. M. utA aumicfrljtt den ’JMl'tclrasen-Tun»el. der eine technische Er- > ungenfibast ersten Ranne« darstellt mid dem internationalen Per sedr aus dieser Linie beauemere Wege Ineisl Bisher hatten die 'Reiii'iöc't aut Jiti Ci. B . rtr- Bebca — Jyranijuii, aut der urit die schnellsten ;{iinr Deutschlands verkehren, innen nn- licbsmii cnipsundencn Ausenthalt aus der kleinen Station Elm, die lediglich als Kopistation ausgebaut ist. Die nunsten Züge erhielten hier neue Lokomotive», in den übrigen Fällen wurde die Lokomotive durch Benutzung eines Nebengleises am bisherigen Ende des Zuges angckovvctt Das brachte natürlich trotz umsangreicher Vorbereitung ■» Verzögerungen mit sich, und so erhielt die Gcianifiohrzeit Berlin Frankiurt durch die Kopsstatian Elm eine Erhöhung um eine halbe Stunde.
Seit Fuhren Ware» nun die Eisenbahntcchniker am Werte, diese Station auszuschalicn, indem man einen Tunnel durch den hindernden Bergrücken vorsah. Das Hindernis bestand in dem sogenannten Distclrasen, einem Hühenzugc von 500 Meier Höhe. Er wurde bisher von der Eisenbahn in einer Tchlcisc umgangen, dH' nach Westen zu oiien ist. Ter Fertigstellung des Tunnels, de» die meutzisch.hr, lisil'e Eisenbahnvcrwaltung aussühren lieb, stellten sich grobe Schwierigkeiten in den Weg, so daß die ursprünglich angesctzte Bausumme im Lause der Zock erheblich überschritten werden musste, und sich die Getamtkosten ichlieftlich aus etwa 2 5 Millionen Mark stellten. Tic Schwierigkcrten lagen vorwiegend in der BcichassenKcit des Gesteins. Man halte bereits rat vorigen Sommer gehasst, den Tunnel dem Verkehr übergeben zu können, als plötzlich starke Regcnsällc kintrate», welche die GestcinSmafi'en ins Nutschen brachten und das bisherige mühsame Werk gesähideten. Gegen Ende Januard I. war man aber der Schwierigkeiten Herr g'worden und der endgültige Durchstach war fertig. Die folgende Zeit wurde benutzt, um den Tunnel innen ausziidauen Man ist hier mit aller Vorsicht vorgegangen, und Hot starke Verstessnnqen angebracht. Die Gesamtlänge des Tunnels erreicht 3600 Meter, er stellt sich dainit unter den deutsckten Tuniielbauten überhaupt an die znueite Stelle und wird nur über- trofien durch den längsten Tunnel Teukschlands, den Tunnel bei Kochem an der M stet mit einer Länge von 4250 Metern. Der gegenwärtig schnellste Zug zwischen Berlin und Frankiurt ist der D-Zug 129, der Frank,urc morgens vertäftt und nachmittags nach 3 Uhr IN Berlin cintrif rt Er hält nur in Bebra, Erfuri und Halle und braucht sür die gesamte Strecke eine Fahr zeit von noch nickst 7 Stunden, genau 6 stunden und 5/Mannten.
Cau^wirtidiaH.
Kreisziegenzachtocrein Gießen,
(V) i e ft t n ,4. Mai.
Dkl ikreisziegenzuchtoerei» Gieften hielt am Sonntag in Lang-Göns in dem Gasthaus „Zum Gambrinus" seine diesjährige ordentliche Hauptversanimlung ab. sie wurde um 3 Uhr unter Begrüßung der Anwesenden von dem Direktor de§ Bcrems, Landwirtsck«stslek,rer Tamm-Lich, erössnet Als Vertreter des Landwirtschastskaniiner-Aiisschusses waren Ausschuft- und Vorstandsmitglied Weil- Lang-Göns und Sekretär Schwarz- Gieften amoesend. Etwa 140 Mitglieder waren zugegen. Bor Ein- tritt in die Tagesordnung wird ei» Schreiben des früheren Direktors, Krcisrat Tr. Merck schotten, verlesen, welcher sür die Er- ncnnnug zum Ehrenmitglied seinen Tank ausspricht und dem Vcr- cin eine weitere kräftige Enltvicklnng wünscht. Alsdann erstattete der Direktor de» Jadres- und Nechenschastsbericht, aus dem iol- gendes zu entnehmen ist. Dem Kreisverein sind z. Zt. 31 Orts- vcreine mit 934 Einzclmitglledern angeschlosse». Neu beigetreten sind im Berichtsjahre die Ortsvereinc Klein-Linden, L i ch und O d e n h a n s e n. 37 Gemeinden gehören dem Verein als korporative Mitgiieder an und unterstützen denselben mit einem jährlichen Beitrag von je 10 Mk. Auftcrdem wurden dem Verein Unterstützungen vom Landwirtschaliskammer-AuSschuft, von der Bezirks- sparkasse Gieften und Grünlwkg und der Kreiskasse des Kreises Gieften zuteil. >D,c Gcsamteinnahmcu des Vereins betrugen 2358,31 Mark.
Bei den letzten Ankörungc» im vorigen Herbst sind tm ganzen 32 Böcke und 303 Ziegen sür das Herdbuch angekört loorden: der Bestand an eingetragenen Tieren betrug am I. Januar 1914 43 Böcke und 963 Ziegen I» das Jungpichrcgister lvurden 86 Bock- und 238 Zicgcnlämmer ausgenommen. Aus den im vorigen Jahre in Grünberg, Blessen und Lich veranstalteten Bezirkstierschaucn des Landwirtschastskammer-Ausschusscs sind im ganzen 120 Ziegen u. Böcke vrämiicrt worden: für Prämiier, wurden 963 Mk. ausgegcbcil, die den Bereinsmitgliedern zugute gekommen sind. Aufterdcm ivnrde von dem Verein selbst eine Stall- schau in Obbornhofen veranstaltet, sür welche 66 Mk. verwendet worden sind Borträge sind in 19 Orlsvcrcinen abgkhaltcn worden. Der Jahresumsatz an verkauslen Zuchttieren Helles sich aus 8350 Mark. Es wurde» 16 Ziegenlämmer und 2 Bocklämmer aus Starkcnburg cingesührt. Das BcreinSvermögen beläuft sich zurzeit aus 1574,89 Mark. Die Gesamtausgabe» betrugen 2205,36 Mark. Der Boranschlag sür 1911 15 wurde aus 2292,95 Mark in Ein »atme und Ausgabe scstgcsetzt Als neue Maftnahmen sind ausgenommen: Gewährung von Prämien sür die Bockhalter, Durchführung vo» Probcmclken, Freiabvnnenicnt der Zcitschrist „Der Zicgenzüchtcr" sür die Vertrauensmänner. Neu ausgenommen wurden die ncugcgründctcn Ortsvereine: Ettingshausen, Rüddings- bausen, Bersrod, Bcitenhansen, Llllertshausen, Rödgen,Nonncnrolh.
Bei Neuwahl des Köransschusses wurde Direktor Tamm zum Vorsitzenden, Balth. Philipv III. lZteinbergl zum strllveclcc- tenden Vorsitzenden und H. Münster (Hattenrod) sowie I. Jäger zu Mitgliedern gewählt. Ein Import von Zuchttieren aus anderen Berciucn soll nur dann vorgenominen werden, wenn innerhalb 8 Tagen bei dem Verein 15 Tiere bestellt werden. Der erste Ziegenmarkt sotl^Ansang Jul, in Gieften statlsindeu, der zweite und letzte Ende September in Hungen. Hierbei wurde auch angeregt, Versteigerungen cinzusührcu und besonders dabei betont, das! mit den bisher durchgeiührten Bullen- und Ebcr- aukllonen sehr gute Eriolqe gezcillgt tvordeu sind. Tos gute Material wird bei Auktionen auch entsprechend höher bewertet und kommt mehr zur Geltung Eine Anregung, mit den Märkten eine Prämiierung zu verbinden, wird nicht sür sehr glücklich gehalten, denn der Handel wird durch eine vorherige Prämiier»!», sehr erschwert und meist auch nur die Tiere verkauft, ivclckw mit Preisen bedacht worden sind. Es sollen bei den zwei Märkten sür vcrkaiiste Tiere eine Vcrkniissgebühr und für nicht verlauste Tiere den betr. Besitzer» eine Entschädigung in Form einer Weggebübr gewährt werden. Ter Hunqener Mark, wird ellvgs früher gewünscht. Mit de> Stadt Hunge» soll wegen Verlegung des Marktes ans Aniang vis Mitte September verhandelt werden. Bürgcrnieistcr Fendt sagt icinc Unterstützung zu und falls die Landwirtschaitslammer den bisher bewilligten Zuschuft auch ferne,- lrin ii, Aussicht stellt, wird auch die Stadtvertrrtung einer Pcr- lnng des Marktes auf eine frühere Zeit statlgeben. Ter
Direktor macht Mitteilung van einer »nbekanu ten Ziegen krankhcit, Ivelchc bei Ziegen in Daubrlngen und Hattenrod ausgetreten ist, und rät den Ortsvercincn vorläusig von der Neuanlage von Ziegenweiden oder Tummelplätze» ab, bis über diese Krankheit, deren Ursache und ev. deren Ucbertragba, keil Näheres scstgestellt ist. Am Schlüsse der Versammlung wur- den durch Freiperlvsung nach zwei Ziegentämmer verlost, deren glückliche Gewinner Heinrich Morscheck (Älten-Biiseck und Sckuiei- deruieislcr Steul (Dettenhausen, ivaren. Tic nächst,ähvigc Genc- ralversammliing wird voraussichtlich in Lich stattsinden. Gegen 7' , Uhr wurde die Versammlung geschlossen.
vie Bluttat öer Siafin Tiepolo vor Gericht.
ZlSanRcmo,3. Mai.
Der Prozeft gegen die Hauvlmaiinssrau O g g i o n i geb. Tiepolo hat nach der bisherigen Verhandlung einen sür Itne Angeklagte vcrhältmsmaftsg günstigen Verlaus genommen. Air erste Zeugen in der Beweisaufnahme wurden die .Personen vernommen, die aus das Geschrei der AngcNagten in deren Woh
nung stürzten und den Burschen Polimanti .dsutüberströmt am Boden liegen sahen. Unter diesen Zeugen befand sich der Ehemann de, Angeklagten, Hauptmann Oggioni, der verschiedentlich erklärte, man solle doch versuchen, den Mann z» retten. Zu der Zeugin Frau Hauptniann Bo siv, dw im Stockwerk über der Angeklagten ivohnie, erschien die. Grällil Tiepolo in nngelwuer ausge.vglem Zustande riiüge Augenblicke nach der Tat und ries: Ja, cs ist tvahr, ich habe rh» getötet! Die Zeugin erklärt, idaft sie nichts beobachtet habe, was die Ehre der Gräfin hätte vccin- trächtigen können, sie halte auch jetzt »och die Gräll» iür eme Frau, die in jedem Wort die Wahrheit sage. Hauptniann Bosiv bezeichnet den Gelöteten als äufterst tüchtigen lind intelligenten Mensckwn und macht dann Mitteilungen über den ersten Angrm, den der Bursck>c aus die Gräfin versuckst haben soll. Ei» zweiter Bursche des Hauptmanns bekundet, das; nach seinem Wisicii drc Grälln den Getötete» nicht anders behandelt habe, wie ihn iclbst. Die Verhandlung erlitt hier eine Unterbrechung, wert die Grässn von einem O h n in a chts a n sa l l heimgetucht wurde.
In der sortgesetzten Belveisausnahine bekundete ^crne Zeugin, die in der Familie des Hauptmanns verkehrte, das; nach ihrem Wissen znnschen demBurschcn und derGräsin nichts vorgekommen sei: das Verhältnis sei durckwus korrekt gewesen. Unter gtoher spai, nnng des Publikums machte die Schwester d c s G c t ö t et c n, Artemisia Polimanti, ihre Aussage, sie glaubt, daß ihr Bruder nicht fähig getvesen sei, einen Angtiss aus die Gräfin zu.machen. Der Haupimam, Bosio habe immer in besten Ausdrücken von ihrem Bruder gesprochen. — Die gleiche Aussage macht e,n ehemaliges Diensttnädchen der Familie Oggioni. Allerdings habe der Gelötete immer die Neigung gehabt, sich seiner Erfolge bei Frauen »» rühmen Ihr selbst gegenüber habe sich Polimanti iinziem liche Scherze erlaubt. Die Zeugin behauptet, das; Polinianti sich ihr gegenüber gerühmt habe, er sei IN die Gräsin verliebt, und diese erwidere seine Liebe. Beweise hicrsür hat die Zeugin aber nicht. Die Zeugin weift von einem Borsall, wobei der Burjche einmal unbejugter Weise in das Schlajzimmcr der Gräfin cin- drang, er sei ' aber von dieser soiort hinauSgcwiesen worden. Der Bursche habe versucht, mit ihr zu Ivetten, das; er die Gräfin besitze» lorrdc, habe aber doch schlieftlich die Acttc nicht cin- gcgangcn.
Ter nächste Gerichtstag soll sür eilte Ortsbciichtigung in San Rcmo sreiblcibcn.
Tie A»sklärungSiii»»gen de- Prinz-Hejurich,Fluges.
Teil dem 2. ZuverlüijlgleitLslugc am Oberrhcin ist grundsätzlich nrii den Prinz Hei»!ich-Flügen eine AusklärungSübnna vcrbunh.ni, weil die Veranstalter die Beobachtung-Möglichkeit ans hem Flugzeug sür einen sehr ivichtigen Faktor zur Beurteilung des ganzen Apparates ailsehen und weit andererseits diese nur sür den Zweck der LustausklärlMg angelegten Uebungcn eine be. soiiiderS günstige Gelegenheit zu der Ausbildung der Flieger und Beobachter boten.
seit vorigem Jahre stellt die Ausgaben sür diese Uebungen der Ehe: des Gencralitabs de, Arniee Generaloberst v. Moltke.
Die Ausklärungsübnngen ees Prinz-Heiniich-Fluges 1911 beginnen am 23. Mai mit einer strategischen Ausklärungsübung IN Hamburg. Tic F reger lzabeu zunuchst »ach Erkundung von AuikiärungSobjcktcn, deren Ausstellung natnrgcmäs; geheim gehalten werden imift, nach einer Meldesammelstelle in Minden zu sllegen, tvo zu landen ist.
Mit neuen Aufträgen wird dann zunächst »ach Münster und Weiter nach Köln geslogen. 91us dem Ercrzierplatz in Münster ist ebenfalls zu landen, über der Werkbnnd-Ausstellung in Köln ist eine Meldung abznwerscn und dann aus dem Flugplätze Butz- wktlerhos Köln zu landen. Bei dieser Uebung sind 500 600 .Kilometer zurückzulegcn. Am 24. Mar ist Ruhetag. Am 25. Mai findet eine lakfische Ausklärungsübung bei Köln statt. Hierzu sllegen die Flieger am 25. Mai morgens sricdcnsmäftig nach dem Exerzierplatz .hangelar bei Bonn: hier erst ist der kriegsmäftrgc Abslug z,l den Auiklärungsobjckten in Köln. Wieder wird über der Werkbund-Ausstellung abgetvorsen und aus dem Flugplatz Butzweilerhos gelandet. Die Entsernung, die bei dieser takfischen Ausklärungsübung zurückgelegt wird, dürste kaum mehr wre 100 Kilometer betragen: dasür werden aber bedeutende Ausordcrungen au die Geschicklichkeit der Beobachter gestellt.
Die Ausklärungsobjekte werdet, zu den beiden Uebungcn von Truppen des 10. und 7. Armeekorps gestellt.
Zur Teilnahme sind auch solche Flieger berechtigt, die den vorhergehende» Teil des Fluges ldcn Zuvcrlässigkeitsslug) nicht mitgemacht haben: sür sie ist Neunnngsschliift der 21. Mai. Bisher haben sich schon 27 Flieger gemeldet, die in Hamburg neu hinzutretcn und zwar 20 preuftische und 7 bat,arische Ofsizier- sllcger.
Es wird deshalb anscheinend mit einer Beteiligung von mehr als 50 Fliegern an diesen Austlärungsübungeii zu rechnen sein. *
„tzende daraus, das; die Konjunktur im Lause des abgclauseneG
Jahres rasch zurückgegangen und augenblicklich nwhl ihren Ties-
stand erreicht habe, doft aber das Werk bishei- nick>t darunter gelitten habe, weil iür 1913 der Vertrag mit der Eiscncrzgesellschait sckiutz gewährte. Der Erzvcriand im abgclausenen Jahre betrug 193 497 To.. Es wurden heschäsligt 287 Arbeiter im Tagebau, 251 Arbeiter unter Tage und 181 im soiisligen Betrieb, inelchc eine Enilobnimg von 883 000 Mark gegen 725.000 Mark im Vorjabr erhielten. Die sozialen Laste» find von 41 400 im Voriahrc out 49 700 Mark gcsfiegen. Tic Lasten und Steuern haben sich im letzten Jahre mit 1,21)00 Mark um 14 000 Mart gegen das Vorjaltr erhöht und steigern sich allmählich zur Unerträglichkeit. Tic Erzgewinnung verteilt sich zu 46"° ans den Tagban und 54°'» aus den Abba,, unter Tage. Die Agglonicricrungs- anlage arbeitet recht befriedigend, wobei zu bemerken ist, dost die dazu »öfige» Fernkohlen INI Preise sehr gestiegen find. Ter RcchenschanSberrchi des Olrnbenvorstandes ichlieftt mit der Zusicherung, das; die weitere staikc Leistungsfähigkeit und ein guter 7lbiatz der Produktion für die kommenden Jahre nach Ansicht der Verwaltung keinem Zwciscl unterliegt. Die Gewerken erteilen daraus Emlastiing sür die Jiheesrechnung und Bilanz sür 1913. Tic ausscheidendc» Nechnungsprüscr Fabrikant Weist und Bank- direklor Kistemann werden wiedcrgkwählt. ebenso auch die ausscheidendcn Mitglieder des Grubenvorstandes Hauptmann De- l i u S und Kommerzienrat Eichbaum.
Tie Marktpreise für Biel, inid Frucht und die Giesiener Fleisch- mid Brotpreise
am 4. Mai 1914.
Scblachtoiehvreise fi> F r a n k s ii r t a. M.
Fleischpreise in Gienen
Ochse»
50 Kq. Schlachtgeivicht
’l, Kg. 90-98 Pfp
61—85 Alk.
Kälber
V, 5iq. Schlclchtgiv. 75-102
V, . 86-90 .
Sebweine
lk . ___ . ____ »0—62 .
7. . 75-9, .
ö elreidepreise in M a n n h e im
Brotpreise in Gießer
Reizen 100 Kq. 20.75 — 2Li'5 ’JJif,
Weiß Orot 2 62 Pli.,
9roqgen 100 jrg. 16.75-17,0)
Schwarzbrot 2 Kg. 54 big.
Märktt.
20. Wiesbaden. Viehhok-Marktbericht vom 4. Mai. hluttrleb: Rinder lOckisen 76, Bullen öl, Kühe iind Färsen 169,, Kälber 4*», Schate 81, Schweine 978.
Marktverlaui: Etwas iegeieS Geschäit, Grostvieh Ucberstand,
Schweine »nd Kleinvieh geräumt. Preise knr 199 Pid.
Lebend- Schlacht- Ochsen aewicht
Vokkfkeischsge. auSqemästete. höchsten Schlacht» M5, Mk.
wertes tm Alter von 4—7 Jahren .... ölt— ü3 88—93 Junge, fleischige, nicht onsgemästete »nd ältere
ckusgen,ästete............ 49—52 86—92
Mäftia genährte jung! und gut gegenährte ältere...........44—47 78—84
Bul l« n.
Vollskeischige, ariSgew., höchsten Schlachtw. . . 43—46 73—78
Vollsleischiae, jüngere........ . 411-42 65—72
" Färsen. K st h e.
PolMesschsge »»Sgemästet! Färsen höchsten
Sckilachtivertes ... .... .... 48 .»2 84-92
Bollfietschige ausgemästete Kühe höchsten
SchlachtiverteS bis zu 7 Jahren..... 39—43 74—80
Aeitere ausgemästste Kühe und Iveniz gut entwickelte sünqers Kühe......... 44—47 76—83
Mäßig genährte Kühe und Färsen..... 33—37 64—69
Gering genährte Kühe und Färsen..... 29—33 09—84
Kälber,
Feinste Mastkälber........... 66-68 110—115
Mittlere Mast- lind beste Saugkälber.... 63—66 105—119 Gcrtiiger« Diast- lind gute Saugkälber . - , 54—59 90—98
Geringe Saugkälber.......... 46—51 78—86
Schafs. ,
Weidcmastschass,
Mastlänimer »nd Masthammel .... 44,50—45.50 92—91
Schweine.
Lollfleischigs Schwefiis von 89—100 ks; Lebendgewicht .............. 45-47 58 60
Vollflefichtge Schweine unter 89 Ir» Lebendgewicht 44-48 57 59
Vollfleischige Schweins von 100—120 k» Lebendgewicht ... ......43 48 58 -62
Vollfleischige Schweins von 120—ISO Hz-Lebendgewicht .............. 44-457, 55-67
Feltscbweine über 150 kg Lebendgewicht . . 417,-43 52—54
w Hamburg, 4. Mai. Als das Luitschiss „Hansa" beute iiiorgen aus seiner Halle IN Fuhlsbüttel heransaebracht ivnrde, eckte das Luitschiss bei seitli beni Winde an den Hallenstores an, so dast der Steiieravparat beschädigt wurde Tie Neparatnr dürste einige Tage in Alisprnch »ehme>i.
vermischter.
* 3 u dem Brandunglück itt Bellahn. Aus Bella >> ii, 4. Mai, meldet ej» Priv.-Telegr.: Unter den Brandtrümmerir des Rieckfiingschen Hauses ist die Leiche des Dienstmädchens Klara Brandt flcfitnben worden, die bei dem Zusammensturz des Hauses in den Keller gestürzt war. Beide in den Flammen unigekommenen Lcl,rlinge stammten aus dem Hamburger Waisenhaus. Der Bäckermeister Riechling befand sich bei Ausbruch des Brandes in einer Versammlung. Ei» vorübergehender Knecht bemerkte den Brand und schlitg Lärm, so das; sich Frau Riechling, die iin Untergeschost wohnte, retten konnte. Der Geselle und der Knecht des Bäckermeisters sowie die Tochter des letzteren ließen sich an der Dachrinne aus dein oberen Geschoß herab. Ter Geselle trug schwere Brandwunden davon.
* A u t o m o b i l u n a l ü ck. Aus Güstrow, l. Mai, wird gemeldet: Aus der Ehansscc von Güstrow nach Krakow geriet das Antomobil des Herrn v. - Thiele-Winckler aus Rothen-Moor, in welchem außer dem Besitzer noch Frau v. Müller ans Hohcn-Luckow, der Ehauffeur und ein Diener saßen, aus der abschüssige» Chaussee aus einen Nebenweg und schlug um. Frau v. Müller wurde sofort getötet, Herr v. Thiele-Winckler schwer verletzt. Ter Chausseur kam mit leichteren Verletzungen davon, der Diener konnte vorher abspringen.
Bandei.
.auBtK t Braunste, II be rgw e r k c v o r IN a Fernie. In der heutigen Gkwcrkciivcrsammliiug waren 6' Kiixen durch 1! Gewerken vertreten. Ter Vorsitzende des Grube Vorstandes, ^„stizrat G r ü n c w a l d , bezieht sich aus die den E werken ^schon zugegmlgcuc Bilanz und teüt mit, drft ,m abgcta tcncn .,ahre 7 VorUandsNtzuiigen stattsanden, weniger wichti .lnaclcgcuhc-.lcil durch Umlaui erledigt ivorden scie». Die tvichtig Ausgabe des Grubenvorstandes, der Absatz der Produktion 1014 durch Verhandlungen mit der Eisenerzgesellschast bc'sv bigcnv erledig, und eine weitere gcschäs,tiche Verbindung mit t Wstchafi für d,e Jahre 1915-1918 gesicknw,. Bergrat Schn ( -runeldors, bat den Betrieb einer Prüfung imtcrzogen und dal inckitS zu erinnern gesunde,i. Zur besseren Betriebe-ausnutzu Nt eine wertere Abteufung des MaschinenschachteS und eine V< Mirkung der elektrischen Zentrale vorgcschlagen. Nachdem Gencr- knrektor Müller die Zweckmäßigkeit dieses Vorschlages gcprt stm> richtig besimdeii hat, ivcrdcn diese BetriebSverbessernng IM Lame des Jahres vorgeiiommen. Zur Würdigung der a schäfillchen L«ste im Jahre 1913 übergehend, verweist der Vv
Mete orologische Beobachtungen der Station Stehen.
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Höchste Temveratur «m 3.-4. Mai 1914 = 18,1' a Niedrigste , , 3.-4. „ 1314 = 30°,
Niederschlag: 0,7 min.


