Sfüvid)nrtl)(mliwn'f ublidjfn Tev Betrieb weist nur insofern eine De- sondeibeit auf, als sein erheblicher llinsang eine einqeheuderc Ar- bertsterliing mit sich bringt. Doch geht die Arbeitsteilung nicht über das handwerksmäßige Mag hinaus, Tie eigentliche Fellbear- beikung geschieht einheitlich durch gelernte Kürschner, und lediglich die Hrlssarbeitcn werden von besonderen weiblichen Arbeitskräften, die nur für einzelne Verrichtungen tätig sind, ausgesührt. Als eine fabrikmäßige Arbeitsteilung kann dies nicht angesehen werden, ,jn Berücksichtigung dieser Verhältnisse ist der Betrieb der Firma R, als ein handwerksmäßiger zu beurteilen. Demnach rechtfertigt sich seine Heranziehung zu den Handwerkskammer- bciträgen,
** 35 o f d)ö b i gu n 3 der neuen ge uc r nt cJC be r. Die in letzter Zeit mt beit Häusern angebrachten geuer» inelder siiw des öfteren schv» beschädigt worben. Es kann nicht bringend genug vor solchen, Unfug gewarnt werben Wie teuer derartige „Scherze" zu stehen kommen, zeigt ein Urteil der Schwelbuiher Strafkammer, die einen Manu wegen böswilliger 'Alarmierung der Feuerwehr und Be- saüibiguug des Feuermelbers zu zivei Jahren Gefängnis und drei Jahren Ehrenverlust verurteilte,
** S d) u p den Waldungen! Dausende ziehen jetzt an den Sonntagen wieder hinaus in den Wald, Soll der Wald bauernd seine grotze 'Aufgabe eriüllen, jo bedarf er des 'Schutzes, nicht allein des Schutzes durch besondere,daiür bestellte Beamte, sondern des Schutzes durch die Gesamtheit, Jeder sollte daher folgende Regeln beobachten, Lar, den Gewächse» des Waloes ihre Zweige, Matter und Blüten, sie liltd der Schmuck des Waldes, sollen noch viele erfreuen und neues Leben bilden. Abgerissen welken sie rasch, dienen niemand mehr zur Freude, werden meist bald weggeworien, das beschädigte Gewächs aber verkümmert. Betritt keine jungen Anpflanzungen, locken dich auch die schönsten Beeren und Blumen, denn du siehst oie junge» Pflanzen nicht, die zu Bäumen heran wachsen sollen, Tic Zerstörung, die dein Fuß dort anrichtet, ist noch nach Jahren kenntlich. Laß Zeitungen, Frühstückspapiere und sonstige Abi-lle nicht aus Wegen und Ru t»c Plätzen herun,liegen, balle sie zusammen und wirf sie ins Dickicht oder vergrabe sie III Moos oder Laub, zerschlage amt icliie ausgelrunkenen Flaschen, sondern lege sie bciseit in den Wald, Tenn was ist häßlicher, als wenn einzelne Stellen im Walde aussehrn wie. Sammelvlätze für Abfälle? Gehe mit Feuer und Zigarren recht vorsichtig um, Be, trockenem Wetter kann jede brennende weggewvrjcne Zigarre und jedes glimmende Streichholz einen Waldbrand verursachen, Störe die Tiere des Waldes nicht• alle fürchten den Menschen als ihren grössten Feind, Die Berührung durch Menschenhand kann die Mutter veranlassen, ihr Junges oder ii>:e Eier zu verlassen und so den, Verderben 'U tveihen Nimm deshalb auch deinen Hund an die Leine, ivenii du nicht ganz sin,er bist, daß er keinerlei Iagdlust hat,
** Das Gcwcrbcbkatt f ü. das G r o ß h e r z. o g t n m Hessen lZeitschriit de,- Landes Gewerbcvereius Nr, 18, vom 1. Mai, bat folgenden Inhalt, Grohb Zentralstelle für die Gewerbe, Vorträge über das schiedsgerichtliche Verfahren, ,, Meisterkurs für Damenschnciberei it Gießen, : XV. Delegiertenversammlung der Sterbetage für Mitglieder des Hess Landesgewerbevereins, ,, Lehrerberatung -n Min lstadt, ,, Gewcrbc-Bibliotbek, ,: Ge- werbevereinc Beerfelden, Brensbaeb, Goddelau, — Handwerkskammer zu Darms,rbl An die "rrcn Lehrmeister! ,, Einstellen von Lehrlingen : Zum Abvnluß der Lehrverträge, — Allgemein« Teil. Hohlkörverdecke System Jungk,
Lreis Büdingen.
8 Bingenheim, l, Mai Um die erledigte erste Lehrerstelle haben sich lii Bewerber, meist, ältere Schulvcrwalter ans allen Teilen Hessens, gemeldet, kreis Alsfeld,
X ist ! s i e 1 b , I Mai, Tie neue Orgel für di, WatpurgiS- kirche wurde der Firma F ö r st e r L N > k o I a » s IN L I ch übertragen Das Werk erb> It 34 klingende Register und 15 vlebenzüge. Tie Orgel ist eine Sttstung d-s tt.rcbenbauvereins.
Kreis Frieüverg,
= Bad-Nauheim, 2. Mai. Am Dienstag, den 12, Mai. abends Uhr, vereinigen iich die Darmstädter tzoska- pelle wil der Bad-Nauheimer Knrka pelle (Winder- stcin-Orchester - Leipzig , zuiammen 100 Künstler, um unter der Leitung Felix v. W e i u g a r I n c r - Wien ein großes Konzert zu veranstalten, — Programm. Freischütz-Ouvertüre, Violinkonzert v, Weingartner (Großh He s Hofkouzerimeister, Pros, Gust, Havemann - Leipzig und Eroilg-sinsonie von Beethoven, Der Ertrag wird zugunsten der Äoh.iahrlsanstattcn für Musiker Verwendung sinden,
r, Bad-Nauheim, I, Mai, Der D e t a i l l i st e n v c r - ein beschloß IN seiner Hauptversammlung, während der vom Großh, Kurtzirekior veranstalieten Bad-Nauheimer Festwoche einen allgemeine» Schaufensterwettbewerb ab- zuhalten, bei der, eahlreick»- Preise zpr Verteilung kommen sollen. Der Verein umschließt ,57 Mitglieder, Di? Einnahmen und Aus- gaben betcefen sich im Geschäftsjahr stuf beiden Konten auf etwa 600 Mart,
r, Bad-Nauheim, 1, Mai, Heute nachmittag versammelten sich etwa 40 Damen und Herren im Sitzungssaal des Stadthauses. um über die W o h l t ä t j g k c i t s v e r a n st a l t u n - gen zu Gunsten des Raten Kren-es zu beraten. Es wurde festgesetzt, daß vormittags an zwei Stellen her Stadt Pramenade- konzert? der slurtaprlle und einer Militärkapelle stattsinüen sollen, Nachmittags lind abends veranstaltet disKurvemialtung aut der Terrasse Doppclkonzcrt Während des ganzen Tages werden durch iiinge Damen und Mitglieder der Freiwilligen Sanitätskolonne Blumen, Postkarlen und Erinnerungszeichen vcrkauit. Im Lause des Sommers soll noch eine größere Saalvcranstaltung statt- finden,
--- Stoben, 1, Mai, Nächsten Mittwoch findet hier eine große Versammlung der an dem Bau einer elektrischen Bahn interessierten Gemeinden statt, Es soll jetzt ein endgültiger Beschluß gefaßt werden, ob der Bahnbau zustande kommen soll oder nicht,
Kreis Wetzlar.
O Krotdort, 1. i'lni. Tc>u frühere» Bürgermeister L i ch t e n t h ä l e r, der bisher in Langenlonsheim l'stahej tätig war, wurde die Bürgermeislerstclle in Winningen bei Koblenz übertragen.
-- K ö l s ch h a u s c n , SO. April, Ter neue Psarrer Adolf Bausch lzuletzt in Londorf in Lberhesscnj, hielt dieser Tage Mit Familie seinen Einzug,
W- Dutenhofen, l, Mai, Durch die in den letzten Jahren bedeutend gestiegene Schülerzahl wurde die Errichtung einer 4 Schulstelle in hiesiger Gemeinde erforderlich. Es wurde datier zum l. Mar er, eine Lehrerinstelle gegründet und zur Verwaltung Fräulein 'Alwine Metzer aus Altenkirchen im Westerwald beruleg.
Hessen-Nassau,
in, Kirchhrrin, 1, Mai, Heut« fand die &v Öffnung der Wohratalbahn statt. Sämtliche Bahnhöfe waren festlich geschimickt. Der mit Girlanden geziert, Festzug fuhr mittags 1,45 Uhr von Gemstnden und ,tra; 3,15 Uhr hier ein. An der Eräffnnngsfahrt nahmen teil Herren der Königlichen Eisenbahudirektio» Kassel, die Land rate v, Gelfa-Kirchhain, v, Stapenhorst-Franteiiberg, Her ren des Eisenbahn-Baubureaus, Mitglrebcr des KreisauS- jchusses, der städtischen Behörde» von Kirchhain, Raufä-en borg, Gcnninben unb die Vertreter ber an ber Bahn lic genben Ortschaften, Aus sämtlichen Stationen hatten .sich bie Lehrer mit ihren Schülern ansgestellt, Nach Eintreffen bes Festzuges fanb im Bahnhosshoiel ein Festessen statt
vermischte».
* Ueberfallen unb erschlagen, 3lus Jäter b o g, 1, Mai, wirb gemeldet: Aus ber Chaussee nach Uiter bog würbe heute morgen bie zwölfjährige Anna L e h m a n n aus bem Dorfe Hausstecklust aus bem Wege nach der Schule von einem Manne überfallen, vergewaltigt nnb burch Schaufelschläge niebergestreckt Das bewußtlose schwerverletzte Kinb würbe ins Krankenhaus in Jüterbog gebracht, wo es balb starb, Aler Tat verbächtig würbe bisher ein Mann aus Jüterbog unb ein anberer ans Lucken- walbe sestgenommen,
* Der Dampfer „Vaterlan b", bet größte Domp fer ber Erbe, erzielte auf seiner zweitägigen Probefahrt, bie bas Schiff bis an bie Sübküste von Norwegen führte, eine Gejchwinbigkeit bis zu 25,4 Knoten gegen bei, Wind >Stärke 4-, mit dem Winde lanjenb eine Geschwindigkeit von über 26 Knoten, Die Maschinenanlage er.tt.elte eine Durchschnittsleistung von 00 000 Pferdestärken, Die gesamten Anlagen arbeiten vorzügliche namentlich sind die 'Manövrierfähigleit, die Stabilität und die Vibratipnstosigkeit hervorragend gut,
kf. Eine teure Zigarre, Ter Erlaß unseres Kaisers, der den Angehörigen des Heeres das Raiickjetit aas den Straßen von Berlin unterlägt, bringt eine drollige Geschichte in Er- inncrung, die dein l-crühniten Schlachtenmaler Horace Vernet in Petersburg widerfuhr. Dort >v>rr in den Tagen des Zaren Nikolaus I,, dessen Lieblingsmaler Vernet war, das Rauchen aut der Straße nicht nur den Soldaten, sondern auch den Bürgersleuten — die Fremden eingeschlosien — streng untersagt; und als der Künstler eines Tages dabei betroffen wurde, wie er aus der Straße eine dicke Zigarre schmauchte, wurde er deswegen zu einer Geldbuße von 50 Rubeln verurteilt. Bereits am nächsten Tage hatte der Zar von diesem Mißgeschicke des französischen Malers crsahrcn und zog ihn damit auf, „50 Rubel," snöitelte et; „das ist ia ei» Unglück! Nun, mein liever Pcrnet, trösten Sie sich über dieies kleine Malheur!" Vernet aber, der sich schön über die Strase geärgert hatte, nahm den Spaß nicht gerade gnttannig mV, blickte dem Kaiser gerade in die Augen und antwortete: „Man sieht, Majestät, daß Sie vermögend sind," Der Kaiser lachte — von der Geldbuße, zu der Derne! verurteilt tvorden war, war nicht mehr die Rede,
* D i e Rache des Engländers, Präsident Huerta wird demnächst i» feinem Konflikt mit den Amerikanern Unterstützung van einer Seite erhalten, von der er sic wähl kaum crwttrlct haben dürste. Und zwar wird sie ihm lim so wertvoller sein, als sie ihm auf einem Gebiete kommt, aus dem cr sie ai» meisten nötig hat: auf iinanzicllcm. Er wird nämlich einen Wechsel von 1000 Dollar erhall»», von einem Engländer, der über die Manieren Onkel Sams gegenüber den Fremden, die sein Land betreten tovllcn, mit Recht gewaltig erbost ist. In einer der iührenden Banken von Wasbington erschien dieser Tage ein gut ansschender Herr von etwa 50t Jahren und erklärte: „Ich wünsche einen Wechsel van 1000 Dollar, zahlbar an Präsident Huerta in Mexiko, zu lausen." Damit zag er 1000 Dollar in Noten heraus und legte sie vor den überraschten Kassierer aus den Tisch, Als der Bankbeamte lich von seinem Erstaunen erhalt hatte, bemerkte er, dann müßte der Herr wenigstens den Vornamen des Präsidenten Huerta angebcn, woraus dieser meinte: „Ja, den weiß ich leider nicht. Vielleicht wären Tie so freundlich, sich danach zu erkundigen!" 'Nach einigem Delevhonieren gelang os auch zu eemiltctn, daß der Präsident Victoriano Huerta heißt, und dieser 'Name wurde aus den Wechsel geschrieben, Heber den Sinn seines Unternehmens schwieg sich der Engländer zunächst hartnäckig aus, bis er den Wechsel in der Tasche hatte. Dann aber legte er las und emrotlts eine lange Liste von Beschwerden, die er gegen die amerikanischen Vettern hatte Bar allein erregte er sich über die Zollbeamten in Neu» Pork. die seine Tochter gezwungen hätten, zwei schöne Aigretteu von ihrem Hat zu enticrncn, bevor sie in das Land kommen durste. Diese Vorschrift erschien dem englischen Gentleman absurd, die Manieren der Zallbeamten wären beleidigend und überhaupt fände er das ganze Benehmen der Ameri- kancr widerwärtig, „llird diesem 'Aerger will ich 'Ausdruck geben, indem ich diesen Wechsel an Mn Huerta schicke," sggte der Eng- länder stolz und verließ die Bank,
* Eile tut not. Zwei Verlobte sind im Begrist, sich zu trennen. Er lichmelzend: „Ich reise ah, Schwöre mir, treu zu bleiben, bis ich iviedcrkchrc!" Sie (naiu): „Ja, Aber komme bgld wieder!"
Spielplan des Gro^h. Kurt catcrs Vad-Nauheim.
Sonntag, den 3. Mai: Eröffnung der Spielzeit. Zur Erinnerung a» -bak-tvecneS 350, Geburt tag: .Der Widerspenstigen Zähmima.' Montag, den 4, Mai: .Tie svanitche Fliege,' Tiens- iag den b, 3Aat: »äamn>eii»iisik.' Freilag, den 3, Mai: ,Pyg- mallo»,' Sonntag, den 10. Mai: .Schneider Wibbel,'
Spielplan der vereinigten Zranksurter Stadttheater.
Gpernhaue.
Sonntag, 3. Mai, abends 7 Uhr: „3>inslia oder Der Maiken- balt," Atontag, den 4, Mai, nichmittags 4 Uhr: .Parsilat." Dienstag, de» 5. Mai, abends '/,3 Uhr: .Endlich allein,' Mitt- iuoch, den 6. Atai, abends ti'8 Uhr: .La Lohsine " Tonnerltaa, den 7. Mai, abends 7 Uhr: .Ter Ro eiikavalier.' Freitag, den
4. Mai, abe'üs '1,6 Uhr: .Palenblnl," Samstag, den 8. Mai, abends UH Uhr: .Pnlanilth.' {Herauf: .Ter Liebhaber als Arzt." Sonntag, den IO. Mai, abends 7 Uhr: .Samson unb Talila,' Montag, den II. Mgi, abends 3 ltbr: Vorslettung für die Freie Lnerarisch« Gesellschglt, Erstes Gastspiel der Kaiierl, rnss, Solo- tänzerin 3lnna Pawloiva »ist ihrem Partner Novikoss und >h em gesamten stiallest-Enjembte. lOrientatilche Phantasie, Ein Tanzabend, Tivertiffement.) Tienstag, den >2, Mai, abends 8 Uhr: Porstetil»,g für die Freie Literarische Keieltschall Zweites und !»hies Gastspiel der tlaiserl, rnss, Solotänzerin 3In»a Pawloiva nut ihrem Paitner Novikoss nud ihrem geicimten Ballctt-
irnsemble, <Tüe Zanberslöte, Komisches Ballett, Aiifforbornng zm« Tanz, Tivertiffement,« Mittlvoch, den 13, -Hlui, abends ‘/,8 lthr:
«.Ton Inan." Donneistag, 14, 'bai, abends 7 Uhr: .Margarethe.'
Schausptclhaui.
Sonntag, den 3. Mat, nachmittags st,4llhr: .Emilia Galottf,' 'Ibendö 7 tlhr: „Tte Tangovrinzessm.' Atontag, den 4. Atat, abends ,3 Uhr: .Ti- Kronpiät-ndenten.' Tienstng, den 5, Mai, abends ^ tlhr! .Heimat.' Mittwoch, den 6 Mai, abends 3 Uhr: .Ter btarrcr pan Kiretiletd.' Tonuerstag, den 7. Dlai, abends 3 Uhr: „Wie einst im Mai ' Freitag, de» 3. Mai, abends !46 tlhr: .vamtei." SamStag, den S, Mai, abends 8 Uhr: ,'Androkius m,d er Lölve,' Sonntag, den 10, Mai, nachni. '/,4 Uhr: Frankiiirter Tiatektitücke: .Der alte Bürgercapitnii,.' Hierauf: .Todgeschoffe," '.bendä ' ,8 tlhr: .'Wie einst im 3Aai.' Montag, den 11. Mai, abends 8 Ilbr: „3l»droklns und ber Lölve,' Dienstag, den 12, Ptai, abends 3 Uhr: Zu», ersten Mate: ,Ta? europäitch,- Konzert.'
Llistfviet in 3 3tkten van 3Nar Roosen. Ptittivoch. den 13. Mai, abends 8 Uhr: „Das enrovällche Konzert,'
Itte naoli- hnwtnin »ind am Sonntag, 3 Mai 1S14,
siebenden ßvi OiC von 12 Ulir mittags l»is 12 UUr nachts, nur kür dringende Fülle sicher anrnti ekkeoz D */ 6
Itr. Kicleter, Frankfurter Strasse !. _ l>r. Steinreich, Neuen O ine 2 >, _
Für dringende Fälle ist um Sonntag, den 3. Mai,
lieber nnzutreffen: D'/.
7aVi*«ar'»{ Hanliaeh, Bahnhofstrasse 85 All.
uuilutAl ul Fernsprecher 731.
Mörtte.
Gießen, 2. Mai 3» a r kt bericht Aut den, heutigen 'Wocheiimarkte kostete: stlntter das Pkund 1,10—1,20 9Hf.; Hühnereier 1 Sniek 7—8 sttsg,, 2 Stück 00 Pia, I Enteneier t st, 8—9 Pia-, 2 St, 00 Piq : lilänseeier I St. 0-0 Piq,. 2 St. 00 Pia,: Käse
bas Stück 10 — 12 Piq., Käsemalte 2 Stück 5—6 Psg.; Tauben das Paar i,04—1,40 B!k„ Hühner das Stück 1,50—3,00 Mk„ Hahnen baS Stück 1,50 - 3,00 Enten da? Stück 3,00—1,00 Mk„ Gänse das Pig. 75—85 Pia.: Welsche 4—5Mk,: Ochlensteiich dasPsd. 90—98 Psg,, Rindflefich das Psniid 90-94 Psa,, Kulisteisch 80 Psg,, Schweine, steisch daS Ptnnd 75 — ' 5—95 Psg, äalbflciich das Pid. 86—9» Ptg„ Hai»,nestle,sch : öS Pid 70—96 Big,: Kailoffeln INO Kg. 6,00 bis 6,50 Alk.: Weistkraut das Stück 10—20 Pig,: Zwiebeln der Ztr. ,^g-,-.oocho Ptt., mittel, das Liter 22 Big,: Stepiel der Zentner 25—30 f ; Birnen das Piand 25—30 Pig,, Nüffe 100 Stück 50 —oo >Pi„, _ -Markt,eit von 7 bis l Uhr.
FF. Wiesbaden. VIehhoi-Marktberlcht vom 1. Mai. Aiiftrteb^ Rinder 29 tOckisen 10, Bullen 5, Kübe und Färsen 1 4,,
Schweine 175,
Schlacht.
44—47
43-46
49-42
Kälber ' i ’, Schate Geschäst mittel
.<7 ch, e-t,
Vollfleischiae, anSgemästete. höchsten wertes im 'Atter von 4—7 Jahren . . .
Junge, sletschtge, nicht ansgemästete und ältere
ansgemästete............
Mäßig genährte junge und gut ge-
genährte Ätere ...........
Butten.
Postkleitchlge, auSgew,, höchsten Schtachtw,
Poltfleischtge, jüngere ..........
Färse tt, K 5 h e.
Pollfielschige ansgemästete Färsen höchste«
Schlachtwertes ........ . - 49—52
3'ollftetichige ansgemästete Kühe höchsten
Schtackit,veiles b s z» 7 Jahren.....
Akliere ansaemästets Kühe und wenig gut eilt.
Wickelis iüngere Kühe.........
Mäßig genährte Kühe und Färi'a.....
Gering , «nährt« Kühe und Färsen.....
Kätber.
Feinste Mastkälber...........
Mittlere Mast- und beste Saugkälber....
Geringere 'Mast- und gute Saugkätbee . . .
Geringe Saugkälber..........
Schate.
Weidemastschaie,
Maftlämmer und Masthammel .... 44,50—45,50 S ch w e i» e.
Iwststeischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht .............. 46 49
Poltsteiichtge Schivetne unter 80 kg Lebendgeivicht 46-44 PoUsteischige Schivelne von lv0—120 kg Lebend»
gewicht............. 43 49
Vollsten äuge Schivetne von 122—150 kg Lebend-
gewicht..............48V,-47
Fettschweini über 150 kg Lebendgeivicht . . 43-15
Preise stir 100 Pid, Lebend- Schlachtgewicht Alk. Alt.
88-93
49-
48—51 85—92
78-84
73—73
65-72
85—93
39—13 74— 80
44—47
33—37
29—33
66-68
62—65
56—61
50-55
76—83
64—69
09-64
110—115
l'Ä-109
95—102
85-93
92—94
50-61
53-60
69-61
57-59
54-56
Die Schweizerische Lebensversichernngs- und Ren t en a n sta l t in Zürich hat im Jahre 1912 bei einem Versicherungsbestanb von ca, 189 Millionen Mark einen Reingewinn von 1858 422 Mark erzielt, der voll den Versicherten als Dividenden zugewiescn wurde, Tie zur späteren Gewinnverteilung an die Verstcherten angesamm^ten Sieserven betrugen ettvas über 12 Millionen Mark, C7s
3 u viel Magen änre ist gesährlich. Ivie inan -ckrcn Bildung vorbengt.
Ei» Ueberstuh an Magensäure ist deshalb gesährlich, Iveil dir Säure die zarten Gewebe der Manenwand angreiil »nd entzündet den Maac» ln der Ausübung seiner uormaten Fmiklionen ftöri und fp zm» Urheber der mctiien Magen ibrnngen ivird, 'Arzeneie» lind da mitunter nor nicht an, Platze, la en sic doch das Grmidiibet die 'Magentänre ganz „nbeetnslnhl, Ptet zweckmäffigcr ist cs oiel mehr, vor allem die vorbandcnc, übersdiüttige Magentänre zu neu lrnlisiereii, sie in ihrer Bitdiing z>, hindern das erreicht man am besten mit einem halben Tretönet vvic biserisrtcr 'Magnesia, in c-iivas Ivnrmem oder laticm Wasser nach der Mabtzcil genommen, Biicrieric Atagneita ncuirnliiiert nichi nur die Säure, sondern vcr- bindert mich Gärung und die Bitdung weiterer Säure, Biele Svetsen, die etnem nemöbnlich „nie bekommen", kgmi man sid> ganz rubia zu Genillie führen, wenn man »ur etwas biscrtrtc Magnesia gleich daraus nimmt.
Notabene t'Ein Apotheker weist darauf hiw daß eS sicki hierbei nicht etwa UNI die gewöhntichc, sondern i»ii b i seri er ie Btag- nesta hgiidcte, die »ur t» genau eiiketlierten, blauen Flakons verz kaust wird, »it: dein Namen i» das Glas selbst eingebtasen, >5635s»
okne keiben und Bürsten, bei denkbar einfachster Anwendung errieten Sie mit Dr. Thompsons Seifenpulver (Marke Schwan) und gleichzeitiger Verwendung des modernen Bleichmittels Seifix
Selbst im Müdchcnpenslonate braucht man i.Scifix ,, ,da»probate.


