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Schutze des Wörtchensv o n" in Öen c r ft-e ng r a n f f u t * ter Gesellschaftsireisen Eingang gesunden, aber auch in zahlreichen Geschäften genial angelegte Schwin­deleien verübt. Gestern erkannten mehrere Geschäftsleute den Betrüger beim Turf wieder und vcranlahtcn seine Verhaf­tung, Die Ermittlungen ergaben, daß der Chilene noch anderweitige Betrügereien verübt hat.

Der Zahresbrricht des Gewelbkinipeitors.'i

i.

Ter Bericht der heis,scheu Gewerbcanisichisbramteti sür das Jahr 1913 ist dieser Tage erschienen Er enthält, wie immer, tediglüt, Tatsachen und bietet auch diesmal dem «ozialvvlittker eine Menge interessanten Materials. In der Provinz Oberhesicn unterstehen 1870 Gewerbebetriebe der Aussicht der Gewerbeinspek- tion. Während die 4 Kreise, Mssrld, Büdingen, Louterbach und Schotten, nur verhältnismäßig wenig industrielle Betriebe > durch schnittlich jeder etwa 150) mit einer geringen Arbetteczahl aut- wcisc», ist die Industrie in den Kreisen Gießen und Friedbcrg in weit stärkerem Maße vertreten. 700 Gewerbebetriebe mit 10 800 Arbeitern entsallen allein aus den Kreis Gießen, 550 mit 5000 Arbeitern aus den Kreis Fricdberg, 64 Prozent aller Gewerbe­betriebe der Provinz beschöstigen 15 Arbeiter, sind also Klein­betriebe. Nur 78 Betriebe arbeiten mit 50 und mehr Leuten. Tic Zahl der Großbetriebe ist also gering, die Zahl der in ihr vor­handene» Arbeiter aber beträgt 8300, tvas säst die Hälfte aller gewerblichen Arbeiter der Provinz (21000 ausmacht. In 2 über­sichtlichen Tabellen des Berichtes ist die Verteilung der Betriebe mit ihren Arbeitern aus die einzelnen Kreiie und dieiegigen der Arbeiter aus Groß- und Kleinbetriebe zusanrmengcstellt.

Eine dritte Tabelle gibt eine interessante llebcrsicht über die in der Zigarrcnindustrie der Provinz bestehenden Anlagen und ihre Arbeiter. Der Siß dieser bedeutsamen Industrie ist die Stadt Gießen und deren Umgebung. 20 Zigarrensabriken mit 1152 Ar­beitern liegen in der Stadt, 42 Fabriken mit 1861 Arbeitern aus dem Lande. Außerdem kommen noch 13 meist kleine Zigarrcn- sabriken in der Provinz mit 145 Arbeitern in Betracht.

Tic Zigarrenindustric beschästigt auch die meisten weiblichen Arbeiter, nämlich 2333, während die^Zahl der männlichen Zigarren- arbciter nur 626 beträgt. In der Stadt (Hießen ist die Anzahl der Betriebe in den letzten 10 Jahren sich gleich geblieben, aus deni Laude dagegen haben die Zigarrensabriken in diesem Zeitraum eine Zunahme von 10 teils recht großen Fabriken ersahrcu. Wie serncr aus dem Abschnitt des Berichts über die Hausarbeit zu ersehen ist, werden auch in der Zigarrcnindustrie Tabak und Wicke! zum Eittripveu und Rollen an etwa 400 Heimarbeiter ausgcgeben.

Tic Zahl der Gewerbebetriebe hat gegenüber dem Jahr 1812 um 121, die Zahl der Arbeiter um 687 zugenoiumen, das sind 6,8 Prozent bei den Betrieben und 3,3 Prozent bei den Arbeitern. Diese Zunahme könnte aus den ersten Blick mit Rücksicht aus die auch im Aussichtsbczirk Gießen im Berichtsjahre in mehreren Industriezweigen unverkennbare wirtsctiostlichc Gedrücktheit bc- sremdend erscheinen. Sie erklärt sich aber in erster Linie durch die Errichtung und Fertigstellung der verschiedenen clektriichcn Ucbcr- kandanlagen, an die sich überall eine ganze Menge Handwerks­betriebe und sonstige hiShcr der Gewerbeaussicht nicht unterstellte Anlagen anschlossen. die nunmehr, weil sie Motore in ihren Be­trieben ausgestellt haben, zum ersten Male bei den Erhebungen mitgczählt ioordcn sind. An der Zunahme ist auch die Zigarrcn- iiidustric beteiligt, indem 3 Zigarrensabriken mit zusammen 119 Arbeitern neu hiiizukamen. Bemerkenswert ist serner die Zunahme der Zahl der Betriebe und Arbeiter in den Anlagen, die aus Grund besonderer Vorschriften deS BundeSratS der Gewerbeaussicht unter­stellt liich, wie der Bäckereien, kleineren Anstrcichebetriebcn, kleinen Tteinhauereien und Steinbrüche. In den letzteren Industriezweigen zeigt sich säst allgemein eine Verminderung der Zahl der größeren Betriebe und dagegen eine Vermehrung der Kleinhetricbe, eine Er­scheinung, die wohl zum Teil ans die Zunahme der Konkurrenz der Kunststeine, sowie die ausgedehntere Verwendung des Betons bei Bauten zurückzuiührrn sein dürste. Die Gruppe IV (Industrie der Steine und Erden) hat in Tabelle II alkin 12 mittlere und größere Anlagen eingebüßt. Die GlaSsabrik deS AussichlsbczirkeS, die vorübergehend wieder einmal in Betrieb genommen worden lvar. ist im Berichtsjahre mit zuletzt 89 Arbeitern endgültig eingestellt worden. Dagegen hat eine Dinassteinsabrik vermehrte Arbeiten- ciustellungcn zu verzeichnen gehabt. Wenn auch das Gewerbe all­gemein im Berichtsjahre nickt gerade rege belebt war und einzelne Industriezweige unter ungünstigen Kon,unkturverhällnisscn, »der unter der schwierigen Lage aus dem Geldmärkte (hoher Htzpothekcn- zinssuß usw.) zu leiden hatten, so ist doch im allgemeinen auch 1913 ein weiteres erfreuliches Fortschritten der Industrie, des AussichtsbczirkcS unerkennbar

Ucber die Arbeitslosigkeit im Jahre 1913 lesen wir in dem Bericht an einer anderen Stelle folgendes:

Arbeitslosigkeit trat im Berichtsjahr in einigen Betrieben der Eisenindustrie schon frühzeitig ein. Ein Hüttenwerk ttirzte die täg­liche Arbeitszeit um 12 Stunden. Arbcitcrcntlassungcn fanden daielbst nick,« statt. Ein anderer Betrieb nahn, außer der Einlegung von Feierschichten allmähliche Entlassungen von Arbeitern vor und zwar wurden davon in erster Linie die aus den entfernt liegenden Dörfern kommenden Arbeiter betrosfen. Frühzeitiger Arbettsmangcl zeigte sich ferner im ganzen Baugewerbe. Anfangs

*) Zu haben im Staaisverkag zu Darmstadt.

Dezember fand trotz der guten Witterung in den DougeichHsten der

Stadt Geeß'n nur noch der dritte Teil der sonst zu dieser Jahrcs- zeii Beichsftegtcn Arbeit.

Auch in der Hausarbeit tvurdcn Klagen über geringe Dejchäs- Imung und öfteres Aussetzcn der Arbeit laut, Eine größere Fa­brik hatte wegen Arbeitsmangel 2 Mädchen entlaßen Deshalb blieb die gesamte Arbcitcrschait dkm Betriebe am nächsten Tage fern, erklärte sich mit dem Entlassen solidarisch, verlangte von der Leitung der Fabrik die Wiedcreinftellung und iorderte, daß zukstuing rwn jeder Enttaiiirng ,argen Mangels an Arbeit abzuicheu »nd dafür die .Arbeitszeit gekürzt würde. Tic Betriebsleitung ging aus diesen Vorschlag ein. Auch in einem anderen größeren Betrieb des Äussichtsbezirkes wünschten die Arbeiter, als Mangel an Beschäftigung cintrat, keine Entlassung, sondern statt dessen Kürzungen der Arbeitszeit. Als aber die Kürzung einen derartigen Ilmsang" erreichte, daß ein fühlbarer Mindcrvcrdicnst damit ver­bunden'war, traten dieselben Arbeiter mit dem Ansinnen an ibrcn Betriebsleiter heran, doch nunmehr den jüngeren und unverhei­rateten Kollegen zu kündigen.

©erklnifaöl.

W. Leipzig, 23. Avril. Bor dem vereinigten zweiten und dritten Straficnat deS Reichsgerichts begann heute vormittag 9 Uhr der Svionagcprozcß gegen den 1887 in Groß- Mayeuorc geborenen Buchhalter Lucien Baudlison. zuletzt in Ranch wvhnhast. wegen versuchten Verrats militärischer Geheimnisse, Ter Angeklagte wurde unter Anrechnung einer noch nicht ver­büßten Gesöngnisstroic wegen »ersuchten Verrats militärischer Ge­heimnisse zu zwei Jahren und einem Monat Zuchthaus, fünf 'Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht ver­urteilt. Ter Angeklagte batte sich auf Veranlassung crncS gewissen Maurice in Rancv mit einem ihm bekannten iächsischen Seracantcn in Metz in Veri-iudung gesetzt und suchte von diesem geheime Papiere zu erlangen. Dreier oing scheinbar darauf rin und übergab Bau- disson einige Schriftstücke, die dieser Maurice aushänoigte Tic Polizei, die benachrichtigt war, nahm Baubisson fest,

Berlin, 23. April. Das Kriegsgericht der zweiten Gardc- division verurteilte heute »ach sünilägigcr Verbardlung den Gen daimcriewackilmcister H ahneberg wegen iortgeietztcr Bestechung zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis, Degradation und Ausstoßung aus der Gendarmerie: den Gcndarmeriewachlmrifter S u ck l a n d wegen iortgeietztcr Bestechung zu einem Jahr Ge­fängnis, Degradation und Ausstoßung aus her Gendarmerie. Der dritte Angeklagte Gt-udarmeriewachlmeister Erziehen wurde sreigeivroche». Der Gerichtshof hat außerdem beschlossen, die BestechungSgclder in Höhe von je 300 Mk. als dem Staat Ver­salien zu erklärrii. Aus der Urteilsbegründung ist hervorzuhcben: Ter GcrichtSboi erachtet aut Grund der Beweisaufnahme dir Angeklagten ganz bcionb-rs durch das Zeugnis des Gendarmcrie- wachtmcistcrs S ck, u l z der fortgesetzten Bestechung sür übersührt, hat jedoch mit Rücksicht auf den Umstand, daß die Verführung seitens der Buchmacher eine sehr große war und die Angeklagten sich zur Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten führten, einen minder schweren Fall angenommen. Andererseits erwog der Gerichtshof, daß dir Angeklagten das Dertraittm ihrer Vorgesetzten mißbraucht hoben Sie hatten die Ausgabe, das Buchmacherweien anzuzcigen, begünstigten es aber Bcstechuugsgclder lvegen. Die Verurteilten erklärten, Berufung einanlcfjen.

CuftSdiiffohrt.

Mainz, 23. April. (Priv.-Telegr.) Eine lusisport- lichc Veranstaltung, in diesem Umfange und dre'er Voll­ständigkeit die erste in ganz Deutschland, wird im Juni d. Js. hier stattsinden. Es ist dies eine Ballonvcrsolgung linier Mttwirkung von «Zepvclin-Lustschisscn, Fliegern, Freiballons und Kraftwagen. Das Kriegsministerium hat einen Zeppelin sowie cinc Anzahl Flugzeuge zur Bcrsügung gestellt. Das Lustschiss soll auf einem im Rhein verankerten Floß landen.

Berlin, 24. Avril. 9! IS gestern da? Militär - Luftschiff ,.L. V. nach einer Fahrt, an der als Gäste Priiiz Karl von Rumänien uns der Erbvrinz von Lohciizoller» teilgeuoinnien batten, in die Halle gebracht Iverdeu sockte, locke sich plötzlich ein Balk n der DachgeeüslkS los, Zwei M »r kette re, die von dem Balken aeirokien wurden, wurden schiver verletzt.

Utrivcrkltäts-Nacirrlckite«!.

Professor Tr. iur. Mbrecht Mendelssohn Varlhvldtz in Würzburg Hai den Rus an die Unipersilät Frankfurt o. M. abgelehnt. Sein Lehrfach ist Zivilprozeßrecht Und bürgerliches Rccht.

Der Priva-dozent für römisches und bürgerliches Recht an der Universität Halle a. S., Gerichtsassessor Dr. für. Karl Po­le n s k e wird in diesein Soimner-cmestcr vertretungsweise Vor- lcsungcn und Ucbimgen in Greifswald halten.

vreniischrer.

* Schwerer Unfall im Berliner Gaswerk. In der städtischen Gasanstalt in der Danzigcr Straße zu Berlin er­eignete sich kurz vor Arbeitsschluß ein schauerliches Unglück. In der Halle der großen Heizölen Ivarcn Mehrere Arbeiter be­schäftigt. Einer von ihnen, der 38 Jahre alte 'Anton Sierschala,

wollte eben einen Ts« absperren, als ein LeHrkng, ohne Me Bremse anzüziehcu, den Stempel herabfallen ließ. Ter 40 Zent­ner schwere Stempel traf Sierschala so, daß ihm der Bauch aus- grrieicn wurde und die Gedärme hervorauvllcn. D-S einzige Kleidungsstück, das er anhvtte, wegen der großen Hitze arbei­ten dir Leute nur mit den notdürstigstcui Klestaoigsitticken be lleidet, sing, da Sierschala gegen den Oien siel, Feuer, Sieg schala ries noch einem seiner Arbeitskollege» einen Graß an seine Familie *u und verschied dann.

* D « m p s eru » g l ü ck Aus Stettin, 23, April, lvird

gemeldet: Ter zur Reederei Kunstmann gehörige DamvserSie genta" ist he,rtr mittag bei Een t a an der marokkanischen Mste gc ft rantzet Tie aus 30 Mann bestehende Mannschaft wurde gerettet. Der Damvser befand sich auf der Reise vo» Rordasrika mit einer aus 3600 Tonnen Eisenerz bestehenden La­dung nach Kratzwiek bei Stettin. Svanischc Kriegsschiffe sind zur.Hilfeleistung abgcgangcn. '

* Gin zwölfjähriger Revolverheld. AuS Kob­lenz, 23. April, meldet ein Priv.-Telegr.: Gestern abend aerieicu zwei lÄäbrigc Kinder, ein Knabe und ei» Mädchen, in Streit. Dabei zog dm Junge einen Revolver aus der Tasche und schgß aus das Mädchen. Die Kugel prallte an einen, Laternen- psahl ob und drang dann in den Körper des Mädchens, das schwer

rcrtetzt wurde.

* Boots»»glück aus der Weser. Aus Blumen- thal, 25. April, meldet ein Privat-Tclcgramin: Gestern abend um 11 IIhr wurde das Motorboot des Gemüsehändlers Schulz durch einen Dampfer aus der Weser bei Brake überrannt. Das Boot sank sofort. Bon den sechs Insassen ertranken vier und »war degf Ehausseur Kuntze aus Blumcnthal, Götz-Rönnebeck, Schröder Rönncbeck und der Besitzer des Bootes.

* Fräulein 2 0 lvia P 0II k h u r st , der die Mchal- ttmg eines össcntlichen Vortrages in Dresden verboten wor­den war, veranstaltete in der Pension, in der sie Ivohntc, vor einem geladenen Publikum einen Vortrag und besprach die wirt­schaftlichen und politischen Grundlagen der Frauenbewegung.

* Die verirrte Ku gcl Ein Flugzcugcrbauer von Jssy-le-Roulincaux Ijat sich der Polizei als Urheber des seltsamen Geschoßunsallcs von A u t e u i 1 bekannt gegeben. Er erklärte, daß er Versuche mit blinden Schüssen habe vornehmen wollen und daß, dabei aus Versehen rin geladenes Ge­schoß abgcseuert worden sei,

* Ausschreitungen Ausständiger, Au? Den­ver (Eoloradoh 22, April, meldet das Rcuterschc Bureau: Ei wird gemeldet, daß streikende Beralcute drei Kohlengruben in D c l A g u a und andere? Eigentum der Gnibcnbcsitzer ln B r a n d gesteckt haben. Nach einer Meldung aus T ri n z d a d sollen Streikende ein Bergn>erk, in dem der Direktor und mehrere andere Personen Schutz gesucht hatten, in Brand gesteckt und hicraui den Eingang verschlossen haben.

Kleine Eagesdironil.

In Bangkok ist ein großes Feuer ausgcbrochcn, dos viele Häuser zerstört hat, so daß Tausende von Menschen obdachlos geworden sind.

Märkte.

k«, FranEurt a» BI., 24. Avril, Heu-und Strobmarkt.

Angestthrcn waren Wagen Heu, 0 Wogen Stroh. Bezahlt wurde ks" i-en "0 . 0Strock tftornlanastrohl 0.00".00 Mk Wir» stroh 0,000,00 Mark. SltleS ,e 50 Kilo. Kelchast gedrückt. Tie Zufuhren waren aus den Kreiie» Friedbcrg, Hanau »nd Dieburg.

Amtlicher Wetterbericht.

Oefsentlicher Wetterdienst, Gießen. Wctterausiichtcn in Hessen an, SamStag, den 25, April 1314: Wech elnd bewöttl, »leist tcocke», Gewitterneigungen.

Letzte Tlrrchrichten.

Eine Auszeichnung des französischen Minister­präsidenten.

Paris, 24. Avril. Der König v o n E nq l a II d hat dem Minislcroräsidenlen Doumerguc das Großkreuz des Victoria- ordcns verliehen.

Die Amerikaner in Veracruz. Vcracru»,24. April. Ein a ui c i i k a n i s ch c o M a r i n c- soidot wurde heute in der Dunkelheit von einem auf Posten stehenden amerikanischen Matrosen erschossen, der in der Auf­regung vergessen hatte. Len Marinesoldaten dreimal auzuruscn.

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Klein. Cöln.

Bekanntmachung.

Die Kasse der Markwaldgenossenschaft Griiningen Tors-Gill ist von Dors-Gill nach Grüningen ver- legt und Herr Heinrich Gottfried Marsteller das. als Rechner bestellt worden.

Rückständiges Holzgeld und bergt, aus 1912/13 kann noch bis zum 30. l. Miß. ohne Kosten an den Rechner bezahlt werden. Später erfolgt gericht­liche Beitreibung.

Gießen, den 22. April 1914, 51872

Der Markvorstand:

Trautwoin, Großh. Forstmeister.

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Submissions - Holzverkans.

Das im Marktvald GrüuingenDorf-Gill nachträglich gefällte Holz soll wie folgt vertäust werden: 1. L»s: 2 Kiefern 3. und 5. Kl. (3039, 1425 cm) 0,97 Fstm, 2. Los: 5 Fichten 3. und 4 SU. (3039, 2529 cm) 4,16 Fstm., 24 Fichten 5a Kl. (2024 cm) = 13,92 Fstm., 109 Fichten 5b Kl, (unter 20 cm) 30,82 Fstm., 12 Fichten-Derbstangcn --- 1,33 Fstm,

Sämtliches Holz ist entrindet. Schriftliche Angebote werden bis zuni 1. k. MtS. erbeten. Weitere Auskunft erteilt der Forstwart Schäfer zu Dors-Gill.

Gießen, 24, April 1914, 5256D

Ter Markvvrsiand.

2 raut mein, Großh, Forstmeister,

Bekanntmachung.

In unser Genossenschastsrcgiftcr wurde heute bezüglich der Spar- und Darlehenskasse, emge> iragcnen Genossenschaft mit unbeschränftcr Haftpflicht, zu Grvßen-Lindcn eingetragen: Die Bekannt-

machungcn der Genosienschast erfolgen lwnmehr in der ZeitungDar Heffenland". >52318

Gießen, den 22. April 1914,

_ Großh, Amtsgericht. _

4-1* * ln Jeder brtleblgen Sehrlftart u. Karton-

V II ten rortt.fcwle mit Zirkeln aller 6tudent(rche«

Teretnlgrungen, liefert zu mi selben greifen

Briiht'rche dnirerfitatö-Druditrei, &ehutftr. 7 .

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Giehe»».

Mahnung des 6 . Zieles l»«mei«defteuer und Kanalgebühren für das Rechuungssahr 1813.

Da? im Monat Mär^ dH. ZS. sälv« gtwescnr 6. Ziel Gemeindcstsuer und Ktmal«evühi:en kann noch bis zum 2. Rai d. 3. eiuichlietzttch ohuc Äsltcn bezahl:

werden. Diejeniaen, die mit der Zahlung dieses Ziele- noch im Rückstände sind, werden hiermit aemahnt, die Abgabe biö zum 2. L>tai 1014 an der Stadtkasse zu ent­richten. Am 27. und 30. April ist die ttaffe geschlossen. Bom 4. Mai an aetanat das 6. Ziel zur Beitreibung^ wodurch BiändungHkosten entstehen. Uebcrweiiungen im Bamk- und Postscheckoerkehr müssen am 2. Mai d. Js. ebenfalls bei der 2tadtkasie nutgcschrieben sein, andern falls die vorgeschriebenen BeitreibungSkosten erhoben

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