Nr. 85
vierte; Blatt
M. Jahrgang
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Gietzener ZamUIendlätter" werden dem
.Anzeiger" viermal ivöchentlich beigelegt, das „Xreirdlatt ffir den Krtis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „kandwitlschafllichen Sett- sragen" erscheinen inonatlich zweimal.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefsen
Samstag. u. April lyl4
Rotationsdnlck und Verlag der Brühl'schen Universums - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:^A112. Tel.-Adru AnzeigerGießen.
Jugendwehr.
Man schreibt uns:
Ter Verein Juacndwehr Mienen hielt am letzten Montag seine erste Mitgliederversammlung ab. die leider nicht sta.k besucht war. Aus dem von dem Uebungsleitcr Maior Stephan erstatteten Bericht über die beiden ersten Vercinsjahrc 1912 und 1913 ist folgendes von allgemeinem Interesse. Tic Zahl der »»tcrstlitzen- den Mitglieder der am 27. Apcil 1912 gegründeten Jugendwehr ist dank der regen Werbetätigkeit der Jungen stetig im Wachsen, dagegen ist die Zahl der an den Hebungen teilnehmenden Jungen gegen Ende des Tchnliahrcs ständig gesunken.
(begründet nmrdc die Jugendwehr Miessen am 27. April 1912 mit einem Bestand von 229 Jugrichliche». von denen etwa 140 den böheren Lehranstalten. 60 der Volksschule und 20 der schulentlassenen Jugend angchörlen. An Führern standen damals 6 Oisizierc, 4 Lehrer und 0 andere Herren zur Veriügung. Infolge namhafter Geldspenden war man in der Lage, 70 Zeltausrüstungen, 6 Trommeln und Pfeifen sowie sonstige Gerät schalten zu beschatten. Im Lause der beiden J-^hrr 1912 und 1913 wurden eine ganze Reche von halbtägigen, eintägigen und auch zwcilägiacn Uebungctl abgebalten, über deren Verlaus zum Teil ichon im „Gietzener Anzeiger" berichtet imirde. Tie erste zweitägige Ucbung sand mit eener Tcilnehmerzodl von 150 Jungen in den Herbstserien 1912 gegen die Odcrrcalschulc Marburg statt: das Jäger-Bataillon Nr. II sorgte für die Verpflegung und die Turnhalle der Lberrealschule bot Unterkunst iür die Nacht. Tiese Hebung war die unmittelbare Veranlaß'»»! zur Gründung der Marburger Jugendwehr.
Tas Jahr 1913 stand im Zeichen des KaiserbcsuchcS und der Jahrhundertleier des Regiments. Gi'leqentlich des Besuches Sv Ma- testüt stand die Jugendmehr vor der Kaserne in Paradeausstellung. Den dmnaligen Führer, Herrn Restusanivalt Kaufmann, mg Sc. Majestät in ein Gespräch, in dessen Verlaus sich der Kaiser in anerkennender Weise darüber aussprach, datz die Abteilungen nicht nach Schulen getrennt, sondern alle Jungens, ohne Rücksicht aus ihre Zugehörigkeit zu einer Schule, zusammengestellt sind. Ter Kaiser gestattete, datz die Juqendivehr sich an dein Vorbeimarsch des Regiments beteiligte. An der Parade vor Sr. Kgl. Hob. dem Grotzhcrzrtg nahm die Jugendwehr gleichfalls teil, wie auch an den Paraden zur Feier von Kaisers und Grotzherzogs Geburtstag. Ende Juli 1913 wurde ein zweitägiger Ausslug unternommen, an welchem sich 135 Jungen beteiligten : für etwa 30 derselbe» übernahm die Vereinskassc die gesamten Kosten. Sonnabend wurde bis Nauheim gesahren, von hier über den Winterstem, Loch-Mühle nach der rwalburg marschiert, wo durch die Schüler Stoerikv und Steitz Vorträge gehalten wurden. Mit der elektrischen Bahn wurde dann Homburg erreicht, i» der Kaserne III/8U das Abendbrot eingenommen und im Exerzierhaus aus Stroh übernachtet, Am Sonntag morgen wurde nach einem strammem Marsche der Gipfel des Jeldberges erklommen, wo man das Mittagessen bereit sand. Zur Erinnerung an den Ausslug wurde an, Brunhildissclsen eine photographische Ausnahme hergestellt. lieber Hobenmark sand der Abstieg nach Oberursel statt, von wo die Rückreise init der Bahn angetretcn wurde. Bis Weihnachten wurden die Uebungen in üblicher Weise fortgesetzt: während der langen Kältepcriode dagegen ausgesetzt, um den Jungen die Gelegenheit zum Tchlittsstuihlauien nicht zii nehmen.
Tie wichtigste Frage ist iür uns die Führ erfrage. Ihre Zahl ist von 15 auf 7 gesunken. Tiese Tatsache ist sehr zu bedauern: denn mir wenn eine ausreichende Zahl von Führern vorhanden ist, welche sich z» den ineisten Hebungen zur Versügung stellen, ist ein ersolgrciches Arbeiten möglich. Die einzelnen Kenntnisse und Fertigkeiten können .zwar auch durch wenige Führer beit Jungen beigcbracht werden, aber nur, wenn der Führer seiner dlbteilung persönlich nähertritt, ivenn er völlig mit ihr »erwächst, ist eine der Eigenart des Einzelnen entsprechende Erziehung möglich: nur dann kalt» es erreicht werden, datz die Jugendwehr nicht allein an ihren Hüten und Ilnisormcn äutzerlich erkenntlich ist, sondern datz sic sich vor andern auch auszeichnet durch Ritter- lichseil, Achtung vor dem Alter. Hilssbercitschast jedem gegenüber, welcher Hille bedarf, und durch gesittetes Betragen. Noch eine andere Tattack»: bedauern wir ausrichtig. Mit jenen 20 Fort- bildungsschülern übten wir anfangs an den Sonntag Vormittagen: da ihre Zahl zu klein war, UNI ein Bewegungsspiel in 2 Partien mit ihnen zu uittcrnehme», wurde abwechselnd eine der anderen Abteilungen als Gegner verwendet. Ta infolgedessen an diesen Tagen einige Jungen in der Ekristcnlehre fehlten, so waren diese Hebungen nicht im Sinne unserer Geistlichkeit:^ wir haben sic deshalb eingestellt Dadurch sind uns aber diese Jugendlichen verloren gegangen, lind gerade ihnen tut unsere Fürsorge bitter not. Sie stehen alle bereits mitten ini Kampfe ums Dasein: vielfach haben sie ihr Elternliaus verloren: der Meister be
trachtet sie nur nach ihren Leistungen. Mutz es da Wunder nehmen, wenn der Junge, nachdem er eine Woche lang in dumpfer Lust der Werkstatt sich obgeplagt hat, am Sonntag Tingeltangels, Kinos, den Verkehr mit iiveifelhoiten Frauenzimmern ausfuchk, sich dem Alioholqcnutz hingibt und Zigaretten qualmt-? Welch dankenswerte Ausgabe ist es, sich dieser Jungen anzunehmen ohne jeden eigensüchtigen Nebcnziveck! An Wochentagen sind sie nicht frei und die Sonntag Vormittage stehen aus den erwähnten Gründen nicht zur Veriügung. Ta sich aber nun mehrere Führer bereit erklärt haben, von Zeit zu Zeit an den Sonntag Nachmittagen mit diesen Jugendlichen Ausflüge und Uebungen zu unternehmen, so ist es jetzt der Jugendwehr wieder möglich, auch dieser Jungen, die der Sckiule schon entlassen sind, sich wieder anzunehmen, in ihnen Liebe zur engeren Heimat zu erwecken und manches Wissenswerte ihnen zu vermitteln.
Ter Bericht des Rechners ergab einen kleinen Ueberschutz, der aber nicht so groß ist. das; aus ihm allein alle notwendigen Ausrüstungsstücke beschosst werden können. Es soll deshalb versucht werden, durch sreiwillige Svendcn einen entsprechenden Grundstock zu beschaffen Tic alsdaii» vorgenommenc Vorstands- Wahl, die aus Grund der genehmigten Satzungsänderung er- folgte hatte folgendes Ergebnis: I. In den Ehrenausschutz wurden gewählt Elebeimerat Tr. Ilsinger, Oberst Schimmelsennig, Oberbürgermeister Keller, Geheimer Schulrat Tr. Hensel, Hauptlehrer Knautz 2. In den Vorstand wurden als 1. Vorsitzender Major Grotz- niann als 2. Vorsitzender Rechtsanwalt Kaufmann, als 1. Schrist- füdrer Bros Tr. Gel,er, als Stellvertreter Gerichtsassessor Locher, als Rechner Lehrer Latz, als llebungsleiter Major Stephan, als Stellvertreter Hauvtmann Wehrbeim, als Beisitzer die Führer Leutnant Tingeldein und v. Grolmann. sowie Kaufmann Gust. Petri
gewählt, flu j die Arbeit dieses Jahres wurde beschlossen, zunächst in eine rege Werbetätigkeit einzutreten, wobei insbesondere daraus hingewicscn werden soll, datz die Jungen irgendwelche Beiträge n i ch t zu leisten brauchen, ja sogar, datz unbemittelten ordentlichen Knaben Hut und Anzug auf Bercinskosten gestellt werden. Den Führrrii der einzelnen 'Abteilungen Ivtzrd in Zukunft mehr Selbständigkeit gelassen und iür das Sommerbolbiabr folgende «rötzere gcnicinsamc Uebungen der ganzen Jugendwehr beschlossen: Im Mai Ausflug an die Edertalsperre, Juni Besichtigung der Unterosftzierschulc in Wetzlar, Juli Krregssviel gegen die Jugend- wehr in Marburg, August dasselbe gegen Butzbach. Friedberg, Bad- Naudeim nach Münzenberg. 2lnsang,September Ausflug per Rad in die Kaisermanöver und am 27. September grotzes Kriegsspiel, veranstaltet von Jung-Deutschland.
Anmeldungen zuni Beitritt nehmen alle obengenannten Vorstandsmitglieder sowie alle Führer bei den Hebungen entgegen.
Tic erste grötzcrc Hebung findet an, drillen O st e r s e i e r I a g statt. Näheres ergibt sich aus dem Anschläge am „Gietzener An- zciger".
Zum Schlüsse sprach der Vorsitzende die Honnung aus, datz die Jugendwehr mit Beginn des neuen Schuljahres wieder in alter Begeisterung und Stärke .zu den Uebungen ausrücke, und richtete an die Führer, Lehrer, Eltern und Lehrherren die Bitte, die edle,Sacke im Interesse der Heranbildung einer ivchrkräftigen Jugend tatkräftig zu unterstützen.
Henry vunant bei Solferino.
Die furchtbare Schlacht von Solferino im Jahre 1859, in der sich über 300 000 Oesterreicher, Franzosen und Jta- licner gegenüberstanden, lvar der erste Anstoß zu Henry Tn- nants Lebenswert, der Begründung des Roten Kreuzes. Damals hatte sich der jui»gc Schweizer freiwillig zur Pflege, der verwundeten Krieger auf das Schlachtfeld begeben, und die Grcuelszenen, die er dort erlebte, ließen in ihm den Plan reifen, seine Stimme zur Bereitstellung von zuverlässigen, schon in Friedenszeiten eingcübten Krankenpflegern u,ch -trägern zu erheben In seinem ivestberllhml gewordenen Werke „Un souvcnir de Solferino" legte er seine Kriegs-Erinnerungen und -Ersabrnngen nieder, die noch heute kein Fühlender ohne tiefste Bewegung lesen kann. Furchtbar sind die Szenen, die er schildert. Noch am Morgen nach der Schlacht sah er die armen Verwundeten sich hilflos im letzten Todeskainpfe winden und war Zeuge, wie sie mit einem Fluche auf den Lippen starben. Bei der drei Tage und drei streichle dauernden Bestattung der Opfer ist manch einer lebendig begraben worden. Die Schwcrvcrwundeten ninßtcn Tage lang auf Straßen und Plätzen, notdürftig durch Bretter und Tücher vor Staub und Hitze geschützt, liegen und schmachten, bevor sie in Spitäler gebracht wurden. Es fehlte überall an heilenden, helfenden und rettenden Händen. Dnnant selbst griff entschlossen ein. Aus Frauen des Volkes bildete er die ersten fliegenden Pslegerkolonnen. Sic trugen den Verwundeten Wasser zu und labten sic, auch sonst taten sie. was der 'Augenblick gebot und eingab Wie notmendics wären hier aber hundert gewandter und geübter freiwilliger Krankenwärter und -Wärterinnen gewesen! llntcr ihrer Führung hakten auch die zerstreuten Hilfskräfte noch nittzen können, die ohne Kenntnisse und ohne Anleitung natuiJ gemäß versagten. So muffte man Verwundete, von denen der Arzt sagte: „Hier ist nichts mehr zu helfen", dahinsterben lassen ohne Trost und Linderung. Und wie mancher andere mag geendet haben, den rascher und sachgemäßer Beistand noch hätte retten können. 42000 Tote wurden in der Schlacht von Solferino gezählt, zu denen man noch 40000 Menschen rechnen kann, tvelchc im Zeitraum zweier Monate hinter-, her an den Folgen verheerender Krankheiten und ausgestan-k dener Strapazen dahinstarben. Mer diese Opfer sind nicht umsonst gewesen. Die Schlacht von Solferino ist durch Tunants herzbewegende Schilderungen die Geburtsstätte des großartigsten Samariterwcrkes" der Kulturwelt, des Roten Kreuzes, geworden, das sich zum Segensborn für die leiden de Menschheit in Krieg und Frieden entwickelt hat.
Börsen-Wochenbcricht.
— Frankfurt a M., ll. April.
Die Wirkung der Deckungen, die zum Quartalsivechscl vorgenommen wurden, hat nicht lauge »orgchalten und die Hoss- nungen aus eine Belebung des Börsengeschästs im neuen Monat sind bis jetzt ebensalls unirsültt geblieben. Tie Tatsache, das» das bevorstehende Osterfest eine viertägige Unterbrechung des Verkehrs mit sich bringt, hat allerdings auf die allgemeine geschäftliche Tätigkeit eine starke einschränkende Wirkung ausgeübt. Mehr als das haben aber die andauernd schlechten I n d u st r i e b e richte im Verein mit der Zuspitzung der albanischen Wirren Spekulation und Publikum von neuen Ankäufen ab geschreckt. Wenn man auch den albanischen Grenzkävipfen kaum mehr als eine lokale Bedeutung beizumessen haben wird, io vcr stimmten diese Vorgänge doch und die politische Nervosität Hai die weitere Folge gehabt, die Vcrhaichlungen bezüglich der verschic denen Balkananleihen wieder hinauszuschieben, was eine Eni täulchung mehr für die Börse bildete. Was über die Industrie- l a g e verlautete, war auch nicht iocniger als erinutigend. Insbesondere scheinen die Erklärungen des Gcheimrats Kirdorf in der Gcl- senkirchener Generalversammlung sowie die neuen Ermäßigungen der Eisenaussuhrpreise, die angckündigte Produklionscinschränkung des Zinksvndikats und die Mitteilungen über neue Prciskämpfe im AbslutzröhrensNndikat verstimmt zu haben. Demgegenüber sand die von den Interessenten des Kohlcnsvndikats gemeldete Annäherung in der Kvksfrage und die i» 'Aussicht gestellte baldige llnter- zcickinung des Svndikatsvettragcs sowie die anhaltende Geld- flüssigkeit, die in einer weiteren Verbilligung der Zinssätze des oiscnen Marktes und der Vergütungen bei den Grotzbanken zu sichtbarem Ausdruck kam, nicht die gebülzrende Beachtung. An Anregungen von den Auslandsmärkten fehlte es gänzlich. Nur London war etwas lebhafter aus die Annahme der Homerulc- Bill im Unterhaus. To schrumpften denn die Umsätze mehr und mehr zusammen. Indessen war auch diesmal, wie schon in der Vorwoche. eine gewisse Widerstandsfähigkeit des Marktes unverkennbar. In Bankkreisen ist man eben b^üglich der weiteren Kursenttvick- lung nicht pessimistisch gestimmt, Iveil man Anzeichen dafür haben will, das; die Bautätigseil insolge der staatlichen und kommunalen Bauten bereits in gewissen Gegenden eine Belebung erfahren hat. Bei der allgemeinen Geschäftsmüdigkcit hielten sich die Kursschwankungen selbst in den großen Spckulntionspapieren im engsten Rahmen. Am Montanmarkte unternahm die Baissespcku- lation wiederholt neue Vorstöße, die aber nur einen vorübergehenden Ersolg hatten. Die Kursrückgänge betragen gegen die Vorwoche nur l bis 2 Pro». Concordia gewannen 2 V» Proz. Bon anderen Jndustriepavicren konnten Waghäusler Zuckcrsabriken (ü 2 Prozent, Frankentaler 15 1 » Proz. anziehen. Dagegen haben Zell- stois Waldhos aus den Tividendenrückgang 21 Proz. eingcbützt Höchster Farbwerke verloren neuerdings lltt ■> Proz. Etwas gefragt und höher waren nur Farbwerke Mühlheini und Taimler-Mvtorcn. Am 'Bahnenmarkt verstimmte der Kurssturz der Canada- Pacisic-Akticn infolge der gemeldeten Frachtratenherabsetzung, Baltimore verloren 2Proz. Auch Schistahrtsaktien schwächten sich ab aus Berichte über eine wettere Verschlechterung des Frachtenmarktes. Banken sind wenig verändert. Heimische und fremde .Fonds gaben zum Teil etwas nach. Privatdiskoni 2Vs Proz.
Airchlichc Nachrichten.
Evangelische Gemein»«.
1. O st c r i e i e r t a a , den 12. April.
Kollekte für die Kirchenkasse, öottcsöienft.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9V, Uhr : Pfarrer © di ro a b e.
Vormittags 11 Uhr: Linderkirche für Matthäus- und Markus, gemeinde genremsam. Pfarrer Schwabe.
Abends 6 Uhr: Psarrassistent H o f \ m a n u.
In der Iohannerkirche.
Vormittags 9 1 /, Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r.
Vormittags 11 Uhr: Lindcrknche für die LukaSgeiueinde.
Pfarrer B e ch l o l S h c i m e r.
^lbends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Beichte für die Lonsirmandeu a»,4 der Johannesgemeinde und deren ^lngehörigen.
2. O st e r f e i e r t a g, den 13, April:,
In der 5tadtkirche.
Vormittags 91* Uhr - Pfarrer D. Schlosser.
Nachmittags 2 Uhr: Vorslellnng und Prüfung der Konfir- nmndei: aus der Markus- und Mililärgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 8 Uhr: Schlnßseier der beiden Lonfirmanden- vereiniqnngen der Matthäusgemeinde.
Nächslksmftigen Sonntag. Quasinwdogeniti, den 19. April, findet im HauvlgotteSdienst die Lonfirmation der Kinder aus der Viarkus- und Mililärgemeinde statt, in Verbindung damit Feier des heiligen Abendniahls. Die Beichte dazu ivird am Samstag, den 18. April, rzachmittags 2 Uhr. gehalten.
In der )obanne;kirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer A n s i e l d.
Konfirmation der Kinder a»lS der Johani'.eSgenteinde. Feier des heil. Abeirdmahls.
Nachmittags 2 Uhr: Vorstelltmg und Prüfung der Konfirmanden aus der LukaSgemeinde.
Piarrer Bechtolsheim er.
Abend- 6 Uhr: Pfarrer Adolph.
In der alten Zriedhofrkapelle.
orachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.
Pfarrer A u S f e l d.
9lächstküllftigen Sonntag. Qnafimodogeniti, den 19. April, findet im Hauptgottesdtenfl die Konfirmation der Kinder aus der Lukasgemeinde statt, in Verbindung dainit Feier des heil. Llbend- mahls. Die Beichte dazu wird Samstag, den 18. April, nachm. 2 Uhr, gehalten.
Evangelischer Gottesdienst.
Mainzlar: Ostermontag, den 13. April, voriuittags */, 10 Uhr.
(Feier des heil. Abendmahls).
katholische Gemeinde.
Gotterdicnst.
Samstag, den 11. April:
NachmittaaS uti, 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte. Gelegenheit, polnisch zu beichten.
Sou «tag, den 12. Avril, O st e r » S o n n t a g: Vormittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zlw hl. Beichte.
9 um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.
„ um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
, inu 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Feierliche Vesper mit Segen. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Gelegenheit polnisch zu beichten.
Montag, den 13. April, Ostermontag: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
„ um 7 Ubr: Die erste heil. Messe.
„ um 8 Uhr Austeilung der hl. Kommunio»:.
„ „ 9 Uhr Hochanlt.
, 9*/ 4 Uhr Polnische Predigt.
.. „ 11 Uhr Hl. Messe.
^Nachmittags um 2 Uhr: Fest-Andacht mit Segen.
Llbends um 8'/, Uhr Versammlung der Gemeinde im Vereins- Hanse.
viaspora-Sotterdienst.
O st e r - S o ii n t a g, den 12. April:
In Hungen um 9'/, Uhr.
O st e r nr o n t a g, den 13. April:
In Lich um 7'/, Uhr.
In Hungen um 97 ? Uhr.
In Grünbcrg um Uhr.
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