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Ü P ' l '' f ti i. n ö.'i a f f a u lieht UN5 sosgelide AiisklLriing init ° fr>< um Perösienttichuiig jii: In lc»tcr ;?rit arf» durch rmiae aeioinqen die sachlich!, baß Tamen durch Trage» ciue- 3 a >> >c » , mrlcher aus irisch importierten E 1) i u c i e n h a a r c u dergestellt mfli, an Lepra erkrankt seien. 2o sallen unter anderem in Bres- Ltt .^-'ssile und Danzig derartige llcbertragunge» vargekommen ictn "ov 'Julie traben lick' aber nach einleitender liuteriurtuiua als u tt b'a b ' erivieien. Tie L'ciientlichkeit diirite Jiitcresscdaran baden, daß van sachlicher Leite auch einntal die Frage untersucht tvird, ab lattächlich bie 8>i0gsichkeit i'vn tlebertragungen solcher Kraiilbeiten bestellt Tieie Uebertragiingen sind alb unmöglich zu bezeickmrn, wenn man sich den P r ä p a r a t l o » S v o r g a ti g solcher tpaare üergegeuwartigl, Die .haare müssen, bevor sie eingesiihrt und be­arbeitet werden, einen Präparationsprozeß dnrchmachen, der mit solch starken Mitteln vorgeuoinmcn lnird, das; auch die tlärkiten Krankbeitserregrr vernichtet tverdcn. Tao abgeichuttieue oder au» ^ gekämmte haar tvird in kochendem Wasser mit einem Iuiatz von -Soda oder Salmiakgeist gebriibt und so lange ausgespült, bl« tlare» Wasser ablaust, und iviich dann getrocknet, Nunmehr tvird er in eine starke Tublimatlöiitng gelegt, bleibt darrt! 2 3 Ltittidcn, tvird abermals getrocknet nnb nunmehr, damit man die einzelnen starben erzielt, mit einem getniiieu Prozentsatz Zchweseliänre oder Wasser- stosss'.lperornd betmudelk. Tan durch eine solche Behandlung alle Lebewesen vernichtet sein müsse», muH auch jedeni Laien eintcuch- len. Auch die G e t u n d b e i t S b e h ö r d e n tun das lbrige. um zu verhüten, daß verseuchtes haar in den Handel kommt, Wurden llebevrragunaen tatsächlich vorkommeti, so niüsite» doch vor allem die Friseure die ersten seilt, die insiziert tvürden. da ne dockt ^dic Arbeit anierligen, Auch bedeutende Gelehrte. n a. Proleitor it. Rieckc - Leipzig, Proiessor Tr. Lass e r-Berlin, Proscisor a,r. N c i tz e r - Brcslan, sind darüber einig, das; eine U.v e r- tragung solcher Krankheiten durch importierte haare ball­st ä n d > g anSgeschl v s s e » ist.

** T i e st ä d t i s ch e II Arbeiter und h and lv c r ker in Gieße» hauen an, Samstag abcno im tlicslanrani Juni Piau" eine »iienitick'e Bersammlnng veranstaltet, in der der Perbandsvorffsende A Mo he Berlin über dieKample t! n d siele des Ge mein bearbeitet-Be r bn n d e e ' sprach. ' Tiefe Ziele feien, so führte der Redner an», vor allein Verbesserungen der Lobtt und Arbeitsbcdingunaen bczw. Atzwehr von Be,schlechter,,ngc»! nebenbei kiime dor Charakter des Bcrbandes als Unteistütziiiig» Perelniqnng in Betracht. Wenn jene Bebingnn gen hier in Gstße» noch ungenügend seien und »silier den non Pripatnnternehmern ihren Arbeitern gcipahrten zu,nchbsiebev. so trage die Handwerkskammer durch ihren Protest gegen die stordernngen Beb ArbeiterLohnerhöhungen, Lohnzahlung riU Böochenseiertage und die an> Saoislag ansiallende Arbeitsstunde eit, gut Teil Schuld daran, Mil ihren Klagen über die Ber­sch l e ch l e r n II g der Lebe n zbe di n g NN gen besönden sich die Arbeiter übrigens in bester Gesellschaft: Richter, Aerue,

Rechlsanmötte, Industrielle, Handwerksmeister nii. lassen sich von ähnlichen Gesichtspunkten leiten. Ter Arbeiter ireikich sei on de» Instanzenweg gebnndeii, tvas Vorteile und Nachteile habe. Borbedtiigniig jede» Ersolges sei aber eine straffe Organ, tlltion, die uni demselben .Boden stehe wie die aller andern Arbeitenden, d, b, aus dem Boden des wirtschastlichen Kampfes, Lösche Organisation sei der Verband der Gemeinde- Und Liral» arbciter, und er könne auch bereits viele Erfolge verzeichnen, Z,n tvarnen aber sei vor llneinigkcit und Tezciilralisation ; der allgemeine Feind fei der Unternchnierftandpunkt, mit ihm sei kein 'Friede, seine Harmonie möglich, Tahcr müsse der »lassen charakter des »anipies gewahrt bleiben, und auch bei politischen und tommunole» Wahlen ltabk dce Arbeiter das im Auge zu be­halten. Wohl muffe alles versucht werden, mit den Stadtver Ivaltnnge» in Frieden anszukommen, aber ans die lebte Waise, den Streif, ganz verzichten könne nnd dürfe der Verband nick» Leine Parole sei, ständig den Kanips ;» führen ^rind die Kollegen zu Kampsesmut »nd Opsersinn zu erziehen, Ltärknng der Organisation bleibe also auch hier da» A nnd da» O alles Eriolge», Aehnlicki ändert sich in der Au s i vr a cki e P e tz a i d t, Es sei kein betriedigende» Ergebnis, wenn von 2>>0tK>0 Be­tracht lonnnenden Arbeitern nur-'>2000 organisiert seien. Möchten aber auch die hiesigen 300 städtischen Arbeiter sich bei den dem ächstigen Ltadtverordnetenwahlen zahlreich beteiligen, um einen gerecht und soziol dcnkcndeti llntcriiehmer zi; rrl,alten!

* W iiterrcckitsr e giste r, E r r u n g e n s ch a s t s gemcins alt haben vereinbart, Maurer hcsnr, Lannspachll, von Beltershain und seine Ehefrau Elise Lauiispach geb, Richter, Biaurer August Kranz II, nnd Ehesran Mathilde geb, Roib in Seibelsdori, Ludwig Hahn I. von Stein buch nnd dessen Cf betrau Margarethe geb. Kegler,

** G r » n d st ü ck » vIrkehr Grundstücke zu Gießen am Riegclpsad, die aus de» Namen des Karl N ö d i» g zu Gienen emgetragcn waren, solle,i^,Freiiag, den 29, Mai 1911, vormit­tag« 8- Uhr, durch da» Grohh, Amtsgericht tüjepcil Itt dessen Zimmer Nr, 18 im Wege der Zwangsvollsireckung versteigert lver- den,

Landkreis Gieizen.

kl A l t e n-B u s e ck, 4. April Der Ilijährige John des Miiisrolwassersabrikaiiten D ö v p hantierte gestern abend mit einem F l o b e r t g c w c h r aus den, Grundstück seines Vater», ohne zu wissen, das; da» Gegochr geladen war, Plön lich ciitlnd sich die Waffe und die Lchroliadnng traf de n siebenjährigen Lohn des Landlvirt» Wilhelm B e » n c r in das G c > i ch t. Der veriehle Knabe lvnrde so fort in die Klinik nach Giepen gebracht. Ein Schrot körn soll in den Tränenkanal eines Auges ein- gcdrnnge» sein. Gefahr für das Vcriorengchen der Lehkrasl besieht jedoch dem Bernchnien nach nicht,

!l, T a ubri ngc n, 4, April, Am 23. September 1913 fand hier P n rg er m c i st c r w a h i statt, bei der der Baln,- arbeitcr Wilhelm D i l b e r g mit 86 gegen 82 Stimmen, die au, den bisherigen Bürgermeister Waller cnliie'en ' ge­wählt lvnrde, Rnchdem diese Wahl durch Urteil des >1 re is - a n s ich» i i e s i ü r u n g i> l t i g erklärt tvorden tvar, fand am 23, Dezember 1913 ein neuer Wahigang statt, hierbei entfielen ans Bürgermeister Walter 93, ans Wild Crffberg <2stimmen. Die bei dieser Wahl unterlegene Partei hat ledach die Gültigkeit der Wahl angcsochten und e» so'lte de - halb am heutigen 4, April vor dem K r e i » a n » s eh >, st -u G > cst en verhandelt werden. Die Rekurseinleger liesten es ledoch ittchr soweil kommen und haben einige Tage vor dem Termin ihren E t it i v i n ch als aussichtslos zurückgezo­gen, Walter ist somit zum viertennial aus iveitere nenn ^ahre getvähit,

Cnftictnffatm.

Teutschlanb au der Tpihe des Filigwtsens

Trw Weltrekord Ltoefflers für de» längsten Flug iunerhalb 2-1 -tunbcn ,tt Laugers Weltrekord imuuuterbrvcheiwn l°auer Hugo geiolgr und durch Linuckogels glanzende Leinun, ist euch der Püeltböhenrekord zum ersten Mai in deutschen zrönden ta« mit sind nunmehr sämtliche G i p s e l l e i st u n g e n "i in F , u^g wesen von deutschen Fliegern erstritten, Tie nialional Flug- ivende hat für Linnekogels Leistung unter der Porau»iehiia ihrer internationaleil Anerkennung «ine Ehrengabe von 1000 -Mark in Aussickst gesteli«, Ter sportliche nnd ideelle Erfolg dieser deniichen Glanzleistungen sindel auch be, de» ,re»,»eit Nationen in steigendem Maste Beachtung und übt eine erireulicke materielle Wirkung aus das Auslandsgeschäft an».

Hirths Weitstng.

Frankfurt a. M 4. Avril, Ter Flieger pirth, der beule irüh o,28 Uhr ani eitlem 'Albatros-Dooveldecker von ch o t h a abaeflogen tvar. ist gen«t, 7,40 Uhr aus den, hiesigen Flngvlan ge­landet unb nach Einnahme von Benzin mit 8,11 Uhrach Dijon lFrankreichj tveltergeflogen, »in an dem Stcrnüng tiach Alonaeo tcilzimehme», Eein Begleiter ist Schlietcr.

Marseille. * Avnl. Ter Flieger s) i r l l, ist, vv>, T,,ou kommend, um 1 Uhr k> Mi», hier c'ngelrossen und trotz heiligen Winde« glücklich gelonbel.

Paris, ">. Vtprif. Tie Flugieistnng .Births hat Incr grasten Eindruck gemacht. Ein Blatt nieint, dieselbe sei der beste Beweis für die ron den Teu!scl>cn ans dem (MMctc des »vlug- Wesens erzielten Fortschritte. Es wäre zu hoiieu, do o>c Leistung .Births für die ieanz0nick>en Flieger den uotigen ,tn- ivorn bikdc, daniit sie ihren einstigen Bmiprnng zurückqennilnen. »irt h teilte einem B>-richterilalter mit, da st er fast am der gan­ze» Strecke von G o l h a bi« Marseille mit wibngen Winden, mit Schneetreiben, fraget und Wivln-I» zu lämpsen hatte. Aus dem Wege von Trson bis ch'an eilte sei er im Rhonetat Nt so dichten Nebel geraten, das; er kaum seinen Flnggeiwsien wahtacnomincn hätte. 'Ans dom Fluge hohe er sich zumeist in einer..Höhe von 2500 Meter» gehalten, viirtli lombe itt Marseille von Vertretern des iranzöiiichen Aeroklub» nnd den, Flicgerossizier EKrard, dem Vertreter des sranzöslscheii Kriegsministerlums, beglückwünscht.

Mühlhausen i E'>. April, Auch Ernst Stöiilcr, der Bruder Vitwr Stösslers, beteiligt sich an dem Monaco- Flug. Er grdenkt am kontwendon Tienotag oder Mltttvocki III tvntba anszusteige», Sieger in dem Mvnaeo-FIng ist bekannt­lich der, welcher die Strecke von 11 00 Kilometern in der kürzesten Zeit durchfliegt, .

Tas Fliegen a l s U n i v e r s > t ä t s t a ch, AuS New Bork wird berichtet; Tie amerikanische jilole-Univcriität hat nun dg« Fliegen nnd die Lustichissahrt ais^ossiziellc^ Stndiensach in ihren Lehrplan ausgenommen; in der Tlvffck>'sd Seientific Schoos der Aale Universität werden unter der Oberleitung von Proiessor Breckenridge sorlan regelmäßig Borlesniigen und Hebungen in der Konstrnklion und im Bo» soloic i» der Behandlung non Flug- maschinen und Lustsahrzeugen abgehgllen tverdeu. Mit der ge­waltige» Euiwickinng der Flugzeugindustrie in Amreika ist der Bedarf an Ingenieuren nnd Trelmikec», die sich jp.-zi-U mit be» ProblentkU der Lustichissahrt beschäslie; haben, allster, rdkiillich gestiegen, Ter- Flugzeugbeiland der W. < wird ani rund ] 0 OCX) geschäht, der Gesamtwert aller heute u . handeiie» Lustschiiscnd Ftugmaichine» ani nahezu -100 Miltioneu, und bei dem Wachsen dieser Industrie tvird die Nachfrage nach Ingenieuren, diiz die Flnglunst zu ihrem Spezialstudium machten, von Tag zu Tag größer,

2gMtocrfUäts*n<id*ricf>tcn.

Der lirdei'lUche Proiessor der ^lrchüolo^ie an der Uni- veuttöt Wien Tr. Han4 Schröder hol einen 9iu? an die Uni­versität Franks u r t erhalten.

B e k ä in p i n n g de« S p e z i a i i t rt t c » u u t u fl e 3 n nd her . it n 1 a ut e veil Öicflame. Wie die ^ Münchener Dted. Wochen sch r." rneihek, fand Livischen Vertretern der Wiener ')ler,;!e- kannner nnd Vertreter der Bvothekerschait in den ^än>ne>l der Wiener ^lerrtekaimner eine Besprechung statt, in welcher die Vii.kel znr Bekämvsung der Biiüdranche ani den» Gebiete des ^eiliniltel- ncrkeür-; besprochen :vurden. Es wurde deschsosse.u. eu'.e Heilmiltel- ko»»mission,. z»>ja'ninenqeseht aus Vertretern der Llerzlescha't, der Vlpotiiefc»', de« ProsessorenkollegitunS nnd der medizinischen Presse, in} Leiden zn ru'en. dis in Fallen von nnlanlercr schivindelliafter ^»eklame aiie Wege zu deren Bekämphmi zu dcschrctten luide.

Ccri^t4iaal.

Berti», 4. April, Prw. Telegr.j Im Prozeß gegen Tr, !> e v! c r nnd den Redakteur S ch n e l d t tvegen Beleidigung d^c e ,\i r on » rinzc n irniibc während der Rede de» Ersten Staatsanwalts Tr. Krause ans dessen Antrag die Oessentlich- keit ausgeschlossen^ Er beantragte gegen Tr. Zepter zwei Mo Note und gegen Schnei dt sechs Wockien Gefängnis. Tie Ber leidiger suchten nachzuweisen, das; eine böswillige oder absichtliche Ehrverirhung nicht vorliege nnd beantragten Freisprechung oder eine Fcstnngsstrasc,

Metz, 1, Avril. Bor dem Kriegsgericht der 33. Division Hane» sich heute drei Dragoner »on der f>. Schwadron des Tra- gonerregimenrs Ar, 9 in verantworten, die angektagt tvaren, zwei Rekruten der Schtvadrvn niisth nudelt und den Tod des Einen, des Tragoner« Emelnth, verursacht zu haben, indem sie ihn durch ihre Mißhandlungen zum Selbstmord triebe».. Ta» »neil lauten gegen die Tragoner Koren gel ani drei Mo- na>e Geiangni?, M e i n e ck e aut sechs Monate Gefängnis und T ck> w a b e d a !i t m;i nenn Monate Gefängnis und ansterbeni wurde der Wa.btincjslcr der Schwadron, Müller, wegen unge­nügender Beansiichligulig mit sieben Tagen Arrest bestraft, Tie Gutachten der Sachverständigen erachteten als iestgesteilt, dast der Tragoner Selbstmord durch Erbängc» verübt habe, daß aber dieser Selbstmord in ursächlichem Zniammenhang niil den Mißhandlun­gen stehe,

>v, Z w e i b r n den, 1. Avril, Bor dem vsälzischen Schwur­gericht ging gestern abend nach zweitägiger Tauer ein limiana- reicher Konkursprozeß in Sachen der Firma Pirmaseiyer Schuh- iabril zu Ende. Wegen betrügerischen Bankerott« nnd Beihilte z»m Betrüge hatte sich der 33 Jahre atie Sck nhgroiiist Gustav Pa ehr, nnd toegen Beihilfe zum bclriigerischen Bankerott der Sck.ud.ageiit Wolsgang Taumenlang, beide an» Pirmasens, zu verantworten. Bei Bclannlwerden der betrügerischen Man, rniationen stächlete der Bruder Gustav Barhrs, Fritz Paeltr, unter Mitnahme von mindestens 50000 Mark nach Amerika, wobei ich» der Mitangeklagte Taumenlang durch Abgabe seines Passes und 1 einer Militärpapicrc die Finch; crniögiichie. Ter zurück­gebliebene Gustav Baehr wurde nach d>'r Flucht seines Bruders am 28. August >913 in Pirmasens vsioatlet, ebenso T a II m e n - lang, der ^aber nach mebrmonntigl'r ilntersnchuugshait wieder ani freie» Fuß geiept wurde. Aus Grund des Wahrivrnches der Geichwarenen wurde Gustav Baehr zu zwei Jo Inen nnd sechs Monaten Gefängnis und Daumenlang zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Letzterer lvnrde gleich im Gerichtssaaic verloritet

Gleiwiz, 1^Avril, (Priv.-Tel.j Wegen Saecharm-Schmng. gele- erhielten der Spediteur Meher aus Svtdan nnd der Mrin mamt Rubi it ans Etchtkühnen je sechs Monate Gefängnis wegen J ( C ä gegen bas Süßitvii nnd Zbllkontroligeietz sowie je l,>0<t Mt. Geldttrase. Ter Bnticrbändler Tielbrnnn ans Os wtt'c-ui wurde zu lech» Wvckien Geiangni» verurteiil, die ani die Untersuchung boii angerechnet ivurden, der Steilenbesiher K v - b > e r wegen Vergehens gegen da» Zolikontrollgeiep zu 1150 Mt. Gelduroie, der Häusler P a fl u i ch l a wegen Pergehen» gegen das ventmaugeied ZN sechs Wochen Griängnis, der Halbbauer K o IN IN r a II s an» Wohlan im kreise Pleß zu vier Wochen Gefängnis.

t e i iv e i b e rei. Ans F v rt Wort li tTeraSi wird gemeldet; Ger begann gestern die Berhaiidluiia acgcn einen reichen Plaiitagei,. bentzcr minien; Arnold, der im plante von 15 Jahren ln Frauen qehciratcl fiat, ohne auch mit von einer einzigen rechtniästig ae- ichieden zu sein.

Die Craqödie aus der LlsschoSk.

ln die erschütternden Nachrichten über die Trooödie oee :! reiiiaiigei von Neiisiiiidlank und den Untergang von zwei an Fangtihitien ,nuvn lieft der bekannte Labrador-Forscher Tr. Wil b " > e > l aii, um aus seinen persönlichen Eriahriinaen ein Etittvickliiiig der Katastropbe und der tzäniiakeit ähnl die Robben z» lanaen," io i ^bahnen sich die Schisse von pop is einen Weg durch die Ei«,tuten, die von der Strömung n

vim o'e iolckck!«,'%>' r° 115 ^°^"dor foiiimcn und oit eine B

vontiit engliickiin Meilen erreiche», Die liiiia'ii Robben nie

an "bbd"". Tie Schisse arbeiten

f Ä ^ .^,Et-"fclder heran, alsbald werden dann Schiit zli brUige,, " ' ^ ^bbe» z» erschlagen und

b,-,- # S r - »->> du« -chiii nickt! bis in die 1

fiet'bie blC Männer lind dann aeno

noer du E sicholte» zu kletter»,in ihre Beute zu erreichen p ohlichei, Verändern!,ge» der Windrichtung bricht das Eis.

n-Ä', " i r 4 l6m f P- rt - Tie Folg, ist. daß die Jager ani »i,n oder größeren Eis,chollen in hllc »iinmelsrichtungen

das Meer uerslreni werden, nnd diele Ituilven mögen vergehe«» ehe es gelingt, alle Bectchlagcncii tvieder ansziisinden >»id an Bor!

zu nehmen. Bor einigen Jahren setzte der Tamvier ..Greciiiaiid' über >00 Mann aus das Eis, und 48 der Robbenlöter erfroren, weil piotzlich ein Schncestnrm iosbrach, da» ganze Eisseid in Be- wegniia brachte niid e» den Fischern nicht möglich mar, znnr Tamvier znrückziisindeii. Ich halte nacki meine» Eriabrnngen den Robbeniang für einen der gciahrvollstcn Beruse, da die Eisschollen bei heftigem Winde und Sturm bsi mit einer Geichwindigkeit von Ut 15 Kilometern in der Stunde sortgetriebcn werden, io das; ein Mann in kurzer Zeit leicht aus eine Entsernnng von 40 Kilometern von seinem Schiffe verschlagen werde» latiii. Eine iveitere Ouelle ber Gefahr ist es, daß die Tampier einzeln lagen, was aus dem Wliiisckie der Fischer sich erklärt, ein gute» Robbcnscld möglichst allein ansziibeuten. Wenn dan» dem Schiffe e>» »ngiück zustößi, sind die Jäger von jeder Rettiingsmöglichkeit abgcschnitten, und in den ineisteii Fällen lommt die stilie zu ivist. Des öfteren er­eignet cs sich auch, das; im Treibeis liegende Schiffe vom Sturme landeinwärts getrieben und dann an der Küste vernichtet werden. Schon manche Schiffe sind aus diese Weise nntcrgegangcn.

Tic Robbcnsäiigcr sind ein hartes unb rauhe» Eieichiecht, die Furcht nicht kennen; oit jage» sie bi» spät in die Nacht, istneiii aus den EiSichoilen; ich war selbst Mitglied einer Jagdpartie, die dann vom Schisse abgeschnitten war nnd erst »ach Stunden ge- borgckn tverdcn konnte. Es tvar rin schlechter Tag gewesen, viele Eisbrüchc waren vorgekommen, und mir hatte» nur einige zwanzig Robben erlegt. Tie Nacht überraschte uns, es tvar bitter kalt; um tili» tvarm zu halten, sprangen mir ans unserer Eisscholle wie die Lanbirvsche umher. Um dem Schiss ein Zeichen zu geben, in welcher Richtnng wir z» suchen tvaren, machten wir schließlich an« Tauen und Robbenfett ein Feuer und wurden endlich auch aus unserer höchst uiigemütlichen Lage befreit. Ter Robbenfang dauert gewöhnlich vo» März bi» Mai, Taß Schiffe nntcrgehen, kommt, wie gesagt, öktörs vor, in einer Saison gingen einmal drei Schiffe nnte.. Jede» dieser Fahrzeuge hatte eine Besatzung von 200 Mann, und alle sonnten gerettet werden. In der Tat ist cs erstaunlich, ibie wenig Menschenleben der Robbeiijang im ailgomeinen fordert. Alles in allein arbeiten wohl rund 2000 Menschen in diesem gesähr lichen Beruse, und wenn die Männer für die ganze Saison nur 50 Dollar» bekommen, sind sie Antrieben. E» kann ihnen auch widerivhrcn, daß sie überhaupt nichts erlangen. In bcsondcrent Glück»fällen mag ihr Perdienst J50 Tollar erreichen, doch dann tiiiiv ,' Schiss 40 000 Robben erbeuten, Tie höchste Jaildbeiitc ein, Schisses, deren ich mich erinnere, waren 43 000 Robben, Füi ! ganze Flotte ist eine Beute von 300 000 Robben eine gute St>,., eine holbe Million gilt als eine ausgezeichnete Ernte der Robbensän'geriaison."

verinisektte».

T e r G o l d g e h a l t de» M e e r e » E» ist nachgetviesen, daß t Kubikmeter Meermaiier 5 bis >0 Milligramm Gold gelöst enthält * Diese» erscheint ans den ersten Blick als eine>vinzigc Menge, deren Ansbeiitnng der feinen Verteiliing wegen ausge- schloiieit ist. Ans da» gesamte Meerwasser nmgerechiiet iindet man aber eine gewaltig große Menge des bei» menschlichen (ücbranche woht iiir imitier entzvaenen tüoldes. Man ickätz; die Wastermengc der Ozeane auf 1>F Milliard, Knbiklilonictcr, Ta I Knbiknlonietee, da» ist eine Milliarde Kubikm,, Mcerivaiicr iiho» über 5000 Kilo­gramm Goid enthält, io ergeben sich snr die im Aeltozean enthal­te, im Goldschätze übe, 6000 Milliarde» Kilogramm, Setzt man den Wert von I Kilograinin Goto gleich 3000 Mark, so erhält mau die slattliilie Summe von 18000000 Milliarden Mark, also etwa das l bis ,5 MiUioneniache der 1871 von Frankreich zu zahlende,, Kriegsciilschädigung,

Meteorologische Beobachtun gen der Statio n Gie tzen.

April

1914

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Dlicbnoftc Niederscltta^: 4,0

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Falsches Geld

und n&chjfeahmie Salem Alclkum-und Salem Gold-Cigaretten haben annähernd den gleichen Wert. Salem Aleikum- und Salem Gcid-Cigaretfen sind nur echt mit Firma auf jeder CigoreHe: Orleniallsche Tabak- und Cigaretten' fabrikYenidzc", Inhaber: Hugo Zietz. Dresden.

Eine Dame verliert Ä'T Pf'td Körpergewicht i» 7 Wochen und kirnst mit den Kindern um die Wette.

Sie erzählt znvt Beiten iutereisievter Leier, tvle sic das erreichte.

gegevei, balle,i, mciiic nutzere lAiminmma lcknck und dcannl zu m ftnltc»; imchde», mir mit jede Ai»tre»g»n veriaai ivnr, ivcit Ni die gcrinaite schon bei, Atem »abm und mir die Schiveihoerle,, au alten Poren trieb; nachdem mir »,cln Arzt erönnct batte, daß d! Beriettnna allmablich alte Lebensoraane crareUe und niich zu. Grabe Irciben Iverde, brachte Ick, es icnig, mein Gewicht innerhal itcben Wochen um »2 Psunb, bei, Ittuinna von ck>iilieud Umerlei um G Ieiittincicr zu ucrrtiigeri," tag; Madame -ltia'bvt, ivvbnba > Pari», Rnc Ordcncr 72.Ich hatic vorbei schon io viele Sache atme Eriolg vroblcrt, daß ich alnulue, es ge.be keine -Ooiinuna mefc im mich, bis mir MademviicUe Marguertie, e; Monneaui der .»tue de la Pair, ihre eigene (frinüvmin j»m beste» gab ne ntir riet, trti fofle es, als Lchies, eliiinal mit den etniachen, Harn lote,, Aeua-Btatteri, vrobieren, die ich für ivenla ttictd in d, Avalbcke bekvinine» könne."

Nachdem ich eine Woche laug Rena-Blätter aenomme» bnil SV.V.'I V 1 * 1 - 11 korvi-rgewicht rasch Hern,i;,-r. Ich letzte mit der Beban ''.'tt.n»d cbe ich es aewabr wurde, war ich schau emtae Psur neue,-ttö.iabtc mich bei »edeu, sowohl »nd vo "w,i / 1,1 ' 60,1 lc[l tibermutig mit den kludcri, uni b Sr iii Vm. i benann, etwas was Mir einige Wochen zuvor uv uüede "em , "nm0alichkett ertchiencu ivare. Jetzt babc i

Sie Sliirmnv^.mt w ttiobtiietoruiie Fianr. mein Fleitch ist in ie

Iabia tze,ich.ä"'Lue5 '"^° nirt,t m,v ' k" öct " M* auch ..

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