Ausgabe 
4.4.1914
 
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Nr. 80 Drittes Blatt

Erschein: tätzlTch mit Ausnahme des SomiiagS.

DieGjetzcner Zamilienblätter" werde» de»» .Anzeiger' siernral wöchentlich beigelegt, dos KrttsMait fit den Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweiinal.

164 - Zayrgaug

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesjen

5amstage 4. April i0^

Rotationsdruck und Perlag der Brühl'schen UnwerstlätL - Blich- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Ervcdition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: esl* r >t. Redaktio»:^EI12. £el.-2[bv.:AnzeigerGietze»

2*US Öcffictt,

(Sitte niiitt'tiflf Bevölkerungobtlanz.

Als erster Bundesstaat gibt das Großherzogtum H e j s e » eine Uebersicht über die Geburten und die Säuglingssterb­lichkeit int Fahre 1913. Verglichen mit den voransgchcndrii ainf Jahre ergibt sich folgendes Bild:

Jahr

lebend-

gegen das

es starben

es überlebten

geborene

Lorzahr

Säuglinge

das 1. Jahr

1908

37 359

Z- 460

4700

32 659

1909

36 299

1060

4722

31 577

1910

34 670

1629

3913

30 75 1

1911

33 209

1401

4273

28 936

1912

32 389

870

3247

29 096

1913

32 296

43

2986

29 310

Tiefes

Erqebiii

s ist int

vergleich m

it den Vorjahren

nicht ungünstig. Während nämlich seither Fahr für Jahr einen empfindlichen Rückgang der Geburten brachte, sind 1913 fast ebenso viel Linder als 11)12 geboren worden. Ter kleine Rückgang der Geburten wird und das ist das Erfreuliche sechsfach ausgeglichen durch ein weiteres dderabdrücken der Säuglingssterblichkeit auf 2:136. Damit ist Hessen auf einem Stand angelangt, auf den das Land stolz sein kann, Es starben nämlich 1813 nur mehr 9.2 Prbz. der Säuglinge. Welchen Fortschritt das bedeutet, ergibt rin Vergleich mit früheren Jahren (1005 noch 15.4 Pro.;., 1901 sogar 1-5.7 Pro;, und mit anderem Ländern. Das rechts rheinische Bauern B. dürfte auch heute noch die doppelte Kindersterblichkeit haben (1907 : 28.1 Pro;..

Der p a rla nienta rische A ui>sch n st für B t r - e i n s a ch n n g d e r S I a a i s v r r iv n l t n n g wird am nach- Iteit Dienstag, 7. April, zu einer Beratung zilfanimenireten. Jur Verhandlung stehen die Punkte: Reorganisation der Bauverivaltung und Vereinfachung des Kassenwesens.

Die Lampte in Meriio.

London, 3. April.' Einer Depesche ans Torreon zufolge wurde dort kein Ausländer getötet oder verwundet. Die Kämpfe begannen am 27. Februar. Un­unterbrochen fanden Stürme ins die Stellungen der Bundes- truppen stall. General Villa unterhielt tagsüber Ar tilleriesener und liest nachts int Sturme voAiehen. Tie Stel­lungen wurden iviederholl genommen oder verloren. Tie Kampflinie war vier Meilen lang. Tie Natur des Gel indes erschwerte die Bergung der Verwundeten; viele von ihnen starben an Durst, .Junger und mangelnder Pflege. Auf beiden Seiten sind gepanzerte Füge verwendet worden. Schließlich räumten die Bundeslrubpen Torreon und zog-'n südwärts ab.

I u a r e, 3. April. General Earranza meldet zu dem Fall von Torreon, daß es gestern abend um 10.20 Uhr vollständig in die Hände der Rebellen fiel. Gene­ral Billa soll dabei eine große Menge Bnndessoloaten zu Gefangenen gentacht haben. Die Einnahme von Torreon rief in der Stadt große Erregung hervor. Der blutige Kampf dauerte els^Tage. Auf der (Seite der Rebellen sind .500 getötet und loOO verwundet worden. Ter Verlust der Bundestrupven wird auf über 1000 Tote geschätzt.

General Billa berichtet aus Torreon, die Re­bellen kämpften mit der Nachhut der fliehenden Bnndcs- trnppen bei San Pedro. Hundert Mann der Bundestruppen seien gefallen und 123 gefangen genommen worden.

Englische Erinnerungen an MO.

Der bekannte >->,glücke Journalist Ernclt Alsred Vizetesty läßt soeben in London ein fesselndes .Memoiren werk cr!ck>eincn, in Sem er die Erinnerungen seiner .abcnteuerreicheii Lausbabtt aufgczcickmet bat und vor allem seine Erlebnisse während des deutsch -französischen Krieges von 1870/71 schildert. Er hat in ierten stürmischen Jabieu einen journalistischen Rekord aufgestellt, nahm er doch als 17 jährige: imiger .Mensch als Kriegskorrefpon dcnt der Jllnstrated London M,os am französischer ^eiic an dem Feldzug teil. ÄNI intevcüaiUeftcit aber lind seine 'Erinnerungen aus beut belagerten Paris, lro er ntit seinem ebenfalls lonrna- listifch tätigen Vater von den aufgeregten sranzösischcn Behörden zweimal unter Spionageverdacht verhaftet wurde.

Tie Spionen->ld Preußenricck rrei trug in fetten Tagen in Paris einen geradezu trantbauen Cliarakter. selbst englische Pässe geioährtcn feinen Schur und wenn Vizcicllv bei seiner ersten Fest ilahme nick l miällig eine Reckinnng von einem Pariser Geichäst in der Tasche gehabt hätte, wäre er viclieicht nie in der Lage gewesen, Erinnerungen an jene Tage niedcrzmcbreiben. Der be- kannte Korrespondent des Dailh Telegraph E. A. Sala wurde ebenfalls als Spion verhaltet und mußte im Gcsängninc die schlimmsten Beschiinpsmigeii mib Eriticdrigtingcn erbulScu, ehe endlich der Präselt die Freilässung verfügte. Es iehlt nicht au Beispielen, in denen diese Prciißcnangst geradezu grotesi komische Formen auiiahm. ,,1iiitc arme alte Fra»", erzählt Bizciclly,die in ausovfernngsvollem Patriotismus ihren nächtlichen Schiat preis- gab. um Eharvic zu ziwfe» und Verbandzeug zu^nähen. wurde eines Tages übcriatlen und nahezu erdrosselt. >oie sollte oou ihrem Fenster aus roie Mid grüne Signale gegeben haben, Als man der Sach.e am de» Grund ging, zeigte es sich, daß diese ver­räterischen roten und grünen Signale nichts anderes waren als citt schön gefiederter bunter Pavagei, der in seinem .Käsig UNI Fenster stand." Die Tage des Hungers im belagerten Paris brach len manchen iindig.n Köpfen schöne Einnalnnen: was dem einen seine Eule ist. wird dem anderen zur Nachtigall. Ein Toucicrge. ein Vizctcllu bekannter Hausmeister, war aut den schlaue» Gedanken qekomuien, sich bereits vor Beginn der Belage­rung in einem Winkei des von ihm verwaltete» Hauses eine Kaninchenzucht einznrichten. Er kaufte ciu paar Äamuchen und als die Tage der Rot begannen, cröfstiete er mit dem zahlreichen Nvchwuchs einen schwunghaften Handel. Cr verkaufte die Kanin' chpn Stück um Stück für 20 oder 25 Fres., der Kücktenckxy des Barons Älions de Rothschild lauste ihm immer wieder Kanin- chzeu für 50 Fres. das Stück ab und deniclben Preis bezahlte auch nnier anderem der Grat Pillct-Will. Als Paris siel, war der schlaue Portier Besitzer eines hübschen kleinen Vermögens ge­worden.

Es g-laug den beiden engtiichen Journalisten, aus dem be­lagerten Paris zu entkommen. Sie wurden nun Zeuge der Käinmc der sogenanntenArinee der Bretagne". In Lavat entgingen sie mit knapper Not dem Tode: wiedcr^wltterte man in ihnen preu­ßische Svionc. Als sie durch die Straßen geführt wurden, n>r- derle die wütende Menge und unter ihnen auch Nationalgardisten die soiortige Erschießung derPruisieus": dann kam der Rui: Eriänsl sic im Fluite!" Aber zum Glück trug der ältere Bizc- ielln Inen Hut, dessen Futter mit einer Londoner Geichästs-

m

marke versehen war: der Hut ging von Hand zu Hand und als bald beruhigte fick die Menge. Tie Journalisten wurden irrige iaisen und die Nationalgardisten, die eben noch den Tod der beidenSpione" gefordert hatten, bewirteten alsbald die Frem­den mirPunsch st la Franyaisc" , , ,

Zu dem Unglück der Uobdenfanger.

Sr. Johns, 3..Äpril. Heule »acht wurde ein amt­licher Bericht veröffentlicht, demzufolge dfe Gesamtzahl der Toten bei dem Unglück des DampfersÄetvstoundland" 64 beträgt, und die der-»eberlebenden 37, die schrecklich durch Frost gelitten haben, Ter DampferBellaventure" mir den meisten Toten und 35 »eberlebenden an Bord ist heule morgen hier fällig. VonSout.hern Groß" hat man bisher noch nichts gebürt. Die Einzelheiten über das »n glück der Robbenfängerflotte in den Gewäüern von Ren fnndlayd »ch fürchterlich. Ter Schneeßiirm überraschte die Flotte am Dienstag. Die Gesamtzahl der »ingekoininenen wird aut 140 bis 300 geschätzt. Man hegt große Besorgnis für mehrere Schisse, über deren Verbleib nichts bekannt ist. Tie Versuche mehrerer Schisse, die »eberlebenden des Damp­fersNewfoundland" von den Eisklützen ;tt retten, wurden durch den Sturm ungemein erschwert. Ta die Verunglückten sehr schwere Verletzungen durch den Frost erlitten batten, lvar es schwierig, sie an Bord zu schaffen. Aus allen Seiten iah man Eisblöcke, aut denen Lebende und Tote dicht neben einander lagen. Die Geretteten waren so schwach, daß sie kaum sprechen und keine Nahrung zu sich nehmen konnten. Viele gestrandete Schiffer, die meist nur leicht bekleidet und ohne Zelle waren, blieben 36 Stunden ohne Nahrung. Meh­rere Schiffer wurden irrsinnig und rannten schreiend oder lachend ans dein Eise umher. Einige Schisst befinden sich noch an der Unfallstelle, die »c mit Scheinwerfern ab­suchen, doch glaubt man kaum, daß-sich von denen, die noch nicht gerettet sind, noch einer im Leben befinden sollte, Meh­rere Schisse sind in St. Johns angekommen und einige andere lourden funkentelegravhisch bestellt.

Gramm. Dabei ist zu bemerken, daß alle Wägungen nach möglichst tiefem Einatmen vorgenoinmcii wurden, wodurch das Gewicht im

Walser um ein bedeutendes vermindert wird. Die gewogenen Per sollen waren ausschließlich Männei. Eine spätere Wiederholung der Versuche bei Damen ergab, daß bei ihnen der Austrieb nie unter 50 Gramm sinkt, das; alw Damen int Waste: durchweg leichter lind als Herren. Sandou stellte auch fest, daß iiir die Fädigkeit, ohne Tchlviniiilbeiuegiiiig aui dem Wasser ;u treiben, ein Auitrieb von mindestens 100 Gramm notwendig ist. Juierenant ist auch, daß bei hervorragenden Wetischwimnicrn der Anstrieb mir sehr gering war, und daß keiner von ihnen ohne Schwinimbeivegung aut dem Wasser treiben konnte. Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß für den ersten Schwinimimterriebt das Gewicht des Körpers im Wasser eine we­sentliche Rolle spielt. Ein crsahrencr Schwimmlehrer merkt schon bei der ersten lliitcrweisung, wenn er den Schüler an die Leine nimmt, oll der Eriolg des Unicrricksts früh oder spät eintreten wird, Schwimmschüler, deren Gewickn im Wasser ziemlich hoch ist, lernen ostmals in kurzer Frist mit Hilie eines Kurts int tiefen Wasser umherschwmimen: aber es vergehe» meist Wochen, bis sie dieselbe Leistung auch ohne Hilisniittel vollbringen. _

ItandcL

Berlin. April. Ter Z n ) ch I a n auf Grund der Aus­schreibung per deutschen diamanten wurde nur ihr An­gebot der Firnia L. Breit in e n e r u. 15 v. , in London als dein vorteilhaftesten erteilt- Ter erzielte Preis ist im Vergleich ;u dem in der letzten Allsschreibung erreichten recht befriedigend uild gibt angesichts der heutigen.,immer nach etwas gedruckten Marktlage die vominng. daN tit Zukunft mit einer weiteren Anziehung der Preise gerechnet werden kann.

Die nach- ßrtri-yf/j *»n<l am .Soointatr, April 19!4,

stehenden ääCI bl von 12 I hr mittags Iris 12 Uhr nachts, nur für dringende Fälle sicher an'u troffen : D * 4

Ilp. Richter, Frankfurter Strasse 4.

__ 8Er. Selterawog oa I _

Für dringende Fälle ist am Sonntaj;, den 5. April, sicher anzntreffen:

Zahna rz t w.gi. __

Gcrielftssaal.

Frankfurt a. M., 3. April- Ter 25 jährige Stenograph Karl Reidhardi aus Bayern, der in die holländische .Kolonial­armee eintreten wollte und aui der Durchreise nackt Holland in Frankfurt einen Ausläufer zu», Eintritt in lstckländitche Militär­dienste zu überreden versuchte und ihn, mn ihn witlsährigcr zu machen, in mehrere» Wirischasten freihielt, wurde wegen rer iuctzter Antreibung eines deutschen Untertans zum Militärdienst einer ausländischen Macht zu eincin Monat Gefängins verurteilt.

Metz, 4. Avril. Von dem Kriegsgericht der dritten Division wurden gestern von fünf Ilnteroöizieren, vier Sergeanten und eine»! Gefreiicn von der 10. Kompagnie des Grenadier-Regiments Nr. 2, die sich wegen Mißhandlung von Soldaten zu verantworten hatten, zwei sreigcsprochen. Die übrigen wurden zu Geiängnisstraien von 10 Tagen-bis 8 Monaten verurteilt. Ein Sergeant erhielc Zwei- Tage Arrest.

w. London, 3. April. Bor dem Gerichtshof von Dld Bail» wurde heute gegen teil am 22. Februar b. I. unter dem Verdacht der Sviounge verhafteten Jigarrcnhändler Friedrich Gould und "seine Frau verhandelt. Beide waren angellagt, sich gewisse Pläne und.Schriftstücke verschafft zu haben, um sie einer fremden Macht auszuliesern. Goutd ist außerdem »»geklagt, teilte Frau ZU diesem Verbrechen angkstistet zu haben. Jil der heutigen Verhandlung bekamike sich Gould in dem erstell Punkt der An­klage schuldig, bestritt dagegen den zweiten. Tie Frau crklärie, jie wäre unschuldig. Ter Gerichtshof ließ die Anklage gegen Frau Gould fallen und verurteilte Friedrich Gould zu sechs Jahren Zwangsarbeit und zur Ausweisung.

- Distanz-Wettmars ch. Die Zigarettenfabrik Manoli hat einen großen Preis für einen Distanzmart'ch von Bad Hot» bürg nackt Wiesbaden gestiftet, welcher unter Aussicht der 'Allgemeinen Leich!-Athletik Union" am l. Sstcrseiertag zum Alts trag konimt, __

vermischter.

* T i e Firm a W. Werlhei ni G. nt. b. H. in Berlin bat ihre Zahlungen eingestellt. Die Passiven belauien »ch au? IS Millionen, die 'Attioen auf 3 Millionen Mark.

* Tic Mörderin ihres Bräutigams, Fräulein Wilden von Düsseldorf, die vor einigen Wochen ihren früheren Verlobten, den Gerichtsasieisor Nettclbeck erschossen harre und vor etlichen Taget! wegen Erkrankung aus der Ntitertuchuitgs- hait entlassen wurde, ist wieder rerhastct worden. Gleichzeitig ivurdc ihr fetziger Verlobter Dr. N o l t c n - Düsseldorf verhaftet.

Rätselhafte Vergiftung. Tie Morgenblätter melden ans B e t lin: Ein erst wenige Stunden verheiratetes Ehepaar Ivurdc in seiner neuen Wohnung in Steglitz ver­giftet anfgcsunden. Tic junge Frau war bereits tot. Der Äkann, ein Buchhalter namens Riesch, konnte mit Mühe wieder zum Leben gebracht ivcrden. ES ist nvch zweifelhaft, ob die Vergiftung ans das HochzcitSmah» das in einer Restanrätiön eingenommen ivnrde, zurückgeführt werden muß.

* War u in erlernen e i n i g c Personen d a s Schwimmen leicht und andere sehr schwer'? Es ist eine bekannte Tatsache, daß einige Personen schon nach wenigen llnterrichtsstunden davonichwimmen, während andere trotz regem Eiter auch nach Monaten noch nicbt fähig find, längere Strecken im tiefen Wasser ziirückznlegcn. Das liegt nicht immer an Acngst- lichkeit. mangelhaften Schwiminbcwegnngcn oder ialichcm Atem, sondern Hai seine Ursache in dem verschiedenen Gewicht, das der menschliche Körper int Wasser bat. In fast allen physikalischen Lehrbüchern wiederltoli sich der Satz, daß der menschliche Körper etwas leichter fei als die von ihm verdräugie Wasscrmenge. Danach müßte jeder Mensch imstande sein, ohne scde Schwimmbewegimg aus dem Wasser zu treiben. Die Erfahrung lehr! jedoch, daß nur sebr wenige Personen diese Fähigkeit besitzen, und ntan kann darum schließen, daß die meisten Mcm'chen, tocmi auch nickst gerade schwerer, io doch nur so loenig leichter sind, als die durch sie verdrängte Wassermenge, daß der dadurch bedingte Austrieb nicht genügt, um die Atmungsorgane dauernd über Wasser z» halten. Das letzte Jahrbuch des Deutschen Schwimm per bandes gibt über diese Frage an per Hand iiiieressantcr Versuche, die der Engländer Robert Tandan anstellte, näheren Ausschluß. Sandon, chcnials ein bekannter Vkeistcrschwiminer, stellte mittels eines iinnreichen 2lp- parates bei 68 Personen das Gewicht im Wasser fest. Vau ihnen waren drei genau so schwer wie die durch sic verdrängte Waüer- wenge. 60 waren leichter und 5 bis zu 30 Gramm schwerer. Nur eine Person war mehr als 220 Gramm leichter, drei Personen 20l bis 220 Gramm, sechs Persontn 151 bis 200 Gramm, elf Personen lOl bis 150 Gramm, 29 Personen 5l bis 100 Gramm und bei den restlichen elr Personen betrug der Austrieb k bis 50

Büchcrtisch.

Tie neueste Rümmer der Leipziger Z l l u st r i e r t e it 3 c i t u n n (3692) oom 2. April 1914 niöt wieder ciu beredtes Zeugnis davon, das; diese Wocl>cnschrist nicht nur eine Revue ak­tueller Ereignisse in, sondern in würdigster Weise auch der Pflege von Wissenschaft, Mmift und Literatur ihre Dienste weiht. Gan> besondcrS gibr das der Artikel über den franMischen Koloristen Gaston la Touche tund. in dem neben interessanten, geistvollen Mit teilungen über das Leben und Schassen, des Künstlers die wunder­bare, schillernde Farbenpracht/ciner Gemälde in den raffiniertesten, modernsten Reproduktionstechniken, deren meisterliche Anwendung der Illustrierten Zeitung von jeher einen ersten Plap unter den illichricrten Zeitschriften gesichert hat, ;n höchster Anschaulichkeit gebracht w.ird. Ein anderer Artikel über den Höhlenbären Horst am Untersberg bei Salzburg, der erst neuerdings der wissenschaftlichen Forschung .zugänglich geworden ist, bringt uns Kunde'aus grauer Vorzeit über den Höhlenbären, den furchtbarsten Feind des vor- geschichtlichcir Menschen, wie er nach wissenschaftlichen Schätzungen vor über 200 000 Jahren lebte. Ten prächtigen Monumentalbau der neuen Königlichen Bibliothek iit Berlin und die Feier gelegent­lich seiner am 22. März in Gegemvart des Kaisers erfolgten feier­lichen Einweihung veranschaulicht uns ein anderer Anssan in Wort und Bild. Ferner seien aus dem Inhalte u. a. die folgenden Ar­tikel hervorgehoben:Beschleunigungen im Weltverkehr",Eng­lische Luftschiffe",Ter Reliqniarienschatz des Wclfcngcschlechts", Ein Tcursches Ehina-Institut",Wilhelm .Hittorf",^Fredsric Mistral",Adolf Engler". Unsere Frauen dürste besonders der reich illustrierte AufsatzWie kleide ich mein Kind" und Tstar Butle's Tante-NovelleÄentueea" interessieren.

Salem Gold

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