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Nr. 74 vierter Blatt

Erlcheinl täglich mit Ausnahme der Sonnlag».

tb4- Jahrgang

Dl-«ietzrner Zamiliendlätter" werden dem

.Anzelaer' viermal wöchenliich beigeleol. da» «relrdlatl für den Kreis «letzen" zweimal wöchentlich. Diekandwirllchaslllchen Seil- jiagen" erlchemen nionallich zweimal.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Gderhejjen

Zamrtag. 28. März

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersiläts - Buch- und Steindruckerei. R. L all g t, Dieven.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition imd Verlag: .',1.

Redaktioni-Lr^HL. Tel.-Adr.:Anze»gerDieve^

hessische Zweite Kammer.

rb. T arm stadt, 27. März. Am Regieninostische: Staatsminister Tr. v Ewald, Fi nanzminister Dr. B r a u n, Minister des Innern v. Hombergs, Staatsrat Lorbacher, Geb Obersinanzrat Tr. Rohde, Mi nisterialrätc H ö l z i n g c r , Tr. K ran.

Präsident Köhler eröisnet die Sitziing um 9'/« Uhr. Aus der Tagesordnung stehen zahlreiche Vorstellungen und Aiiträgc aus dem Hause.

Zuerst wird der Antrag des Abg. M c i s k i, betr. die Er bauung einer Eisenbahn M ü ck e - U l r i ch st e i n - R i r f c l d. cveiitl. Bewilligung eines Staatszuschunes zu einer Automobil Verbindung auf derselben Streike mit Abziveigung nach Schotten beraten.

Der Ausschuß beantragt, den Antrag Meiski für erledigt zu erklären, da er der Meinung der Regierung ist, da» hier in erster Linie nur eine Antomobilverbindung in Betracht kommen könne Abg. Lutz tBbd.) begründet den .Antrag und die Abgg. Brauer und K o r e ll - Slngcnrod unterstützen ihn.

Finanzminiüer Dr. Braun erklärt, die evcnt. Errichtung einer Antomobillinic würde wesentlich gefördert werden, wenn die Verabschiedung des von der Regierung vorgelcgten Gesetzentwurfs betr. den AutomobUverkehr bald erfolgte. Die Regierung trage diesmal ausnahmsweise keine Schuld, wenn die Vorlage nicht schön weiter gefördert ist. (Heiterkeit i Tie Regierung beabsichtige, dem­nächst auch einen Gesetzentwurf über den Bail von elektri­sche» Bahnlinien vorznlcgen.

?lbg. Tr. Weber (Bbd.) wein baraiit hin, dass in der Gegend, wo die Bahnlinie im Bogelsberg gewünscht wird, große Eisenstein­lager entdeckt wurden. Die Dauvtiache sei jetzt, möglichst rasch mit der Herstellung einer Autvmobilvcrbindung vorzuocben. Ter nörd­liche Teil am Fusz des Bogelsbcrgs bedürfe ebenso wie der ent­legene Teil deS Odcnwaldes dringend einer Erschließung für den Verkehr, die auch nach den besonderen Verhältnissen beurteilt wer­den müsse.

Ter Ausschußantrag wird darnach angenommen und der Prä­sident ersucht den Finanzausschuß. du' Bcrar in des Gcsctzent- wursS betr. den Automobilvcrkehr so zu sördern, dasz er in der Maitagung von der Zweiten Kammer erledigt werden kann.

Der Eintrag B e r t h o l d und Ge»., betr. den Bau einer Eisen­bahn von Bischossheim nach Goddelau begründet der Antragsteller und schlägt eine Linienführung Bischossheim, Ginsheini, Bausch- Heim, Asthcim, Trebur, Wallerüädtcn. Geinsbcim, Lceheim. über Erfelden nach Goddelau vor. Wenn der Ausschuß beantrage, den Antrag sür erledigt zu erklären, so werde die Frage damit nicht aus der Welt geschasst Tie sehr bevölkerte Mainsvitzc habe ein Recht aus bessere Verkehrsverhältnisse, und man werde auch ernst­lich an die Errichtung eines Amtsgerichts in Rüsselsheim, event. in Bischossheim denken müssen.

Abg. Raab (Soz.) Die Bahn von Gustavsburg -Bischosheim nach Goddelau ist leider an dem Widerstand des Eiscnbahnministers in Berlin gescheitert, trotzdem datnals auch Abg. Molthan sehr ivarm dafür eintrat. Tic Frage der Rentabilität der Strecke dar> nicht unter allen llmständen maßgebend sein. Es hat sich aut dem Gebiet der Elektrizität in letzter Zeit eine ungeheure Entwicklung gezeigt: nachdem durch die Anlage von Ucbcrlandzentrale» es ernroglickt worden ist, auch für ix'ii llcinsten Bauern in Wohnung und Kuhslall elektrisches Licht cinzufübrcn, kann es auch leine Schwierigkeiten mehr machen, elektrische Bahnlinien in entlegeneren Gegenden durchzusctzen.

Abg Molthan (Zentr.) legt dar, dass schon vor zehn Jahren das Bahnorojckt angeregt wurde. Es war aber nichts zu erreichen, da der Eiscnbahnminister nur eine Rentabilität von 0,3 Prozent herausrecknele. Es bandelt sich hier aber keines­wegs um eine arme Bevölkerutig, sondern um eine wirtschatt- lich hoch entwickelte Gemeinde, deren Fehler nur der ist, das; ihre Produkte nicht richtig auf den Markt gebracht werden können Man sollte die Bahn nach Gustavsburg bauen, damit die Pro­dukte direkt aus die Linie MainzWiesbaden gebracht werden können. Redner richtet an die Regierung die Bitte, die Errichtung einer elektrischen Bahnlinie Godd.'lauGuslavsburg möglichst zu unterstützen.

Abg. Senßfeldcr (Bbd. ist der Mcinmrg, da» sich bei einer solchen Bahn auch eine Rentabilität ergeben werde und schlief,t sich im allgemeinen den Ausführungen des Vorredners an.

Abg. K o r e l l - Jngclheini lFortsckr. Bp.) betont, dass durch den Bahnbau vor allem Trebur in ganz ungeahnter Weise ge- l mimten würde, das auch wegen seiner günstigen tmrtschastlichen Lage und seiner Fülle landwirtschaitlicher Produkte durchweine ! Bahnlinie gefördert zu werden verdiene. Tie Interessen der cvtadt ! Mainz würden durch den Balmbau nicht gcichädigt werden. Für ! den Personenverkehr würde der Anschluß an Bischossheim der günstigere sein, weil von hier aus viele Arbeiter direkt nach den arojsen Werkstätten gelangen könnten, dagegen würde sich für den Güterverkehr mehr die Einmündung nach Gustavsburg emvs hlen.

Abg. Raab lSoz.', bemerkt, dass er sich weder aui Gustavs- burg noch aus Bischossheim versteifen werde, während

Abg. Molthan erklärt, das, sich die Interessenten einstim- l mig für Gustavsburg entschieden hätten.

Ter Ausschuhantrag, den Antrag Berthold sür erledigt zu erklären, wird darnach angenommen.

Zur Beratung gestellt wird darauf die Regierungsvorlage, betr. die Tagegelder und Reisekosten der Ständemitglicder. Die Vorlage wird ohne Debatte einstimmig angenommen. Es wird darin bestimmt, das; die Tagegelder von 9 aus 15 Mark und die Ilcbernachtungsgebübrcn von 3 auf 5 Mark erhöht werden. Die in Darmsladl ansässigen Abgeordneten erhalten eine Entschädi­gung von 10 Mark vro Tag.

Slmc Aussprache wird die Vorstellung des Steinbruck,bcntzcrs Bundschuh in Deubach i. Li. der Regierung mit dem Eriucksen überwiesen, den Erlverb des brtrcssenden Stcinbruchs ins Auge zu lassen Tic Vorstellung hessischer Banaiviranten, betreffend die Ausführung des Angestellten-Veriickerungsgesetzcs, wird sür er­ledigt erklär, Zu der Vorstellung des Verbandes hessischer Privat­architekten, betr. Beseitigung der Nebenarbeit der Baubeamten im Großhcrzogtum Hessen, tritt ..

Abg. Lutz (336b.) im allgemeinen >ur die Beichrankung der Privatarbeiten ein. Man könne cs allerdings den 33anbcamtcn nicht verbieten, sich auch außerdienstlich zum Wohl der Mitmensckien zu betätigen Ta die staatlichen Baubeamten dienstlich häusig auss Land kommen, so brauchen sie nicht, ivie die Privatarchitektcn, lick noch etwa dorthin zu begeben Und sie können, daher auch billiger arbeiten. Ter vom Ausschuß vorgeschlagenen Fassung: In der Erwartung, da» die Regierung alles tun wird, um die Privat- tätigleit der Bau- und Kreisbeamtcn nach Möglichkeit zu bcichran- len, könne er sich iedoch nicht ani'chlicßen. Aus dem Lande seien häufig gar keine Privatarchitekten vorhanden.

Abg. Adelung (Soz.) wende« sich dagegen, da» der Vor­redner einen Unterschied zwisckien Stadt und Land macht. Der Staotsbaubeamte sei häuiig auch Auisicküsbeamtcr über Arbeiten, die ein Pritmtarchtitekt als dessen Konkurrent aussuhrt.

Ministerialrat Tr. K ratz: Die Regierung ,)! ganz damit ein­verstanden da» die Privattätigkeit der Baubeamten möglichst ein­geschränkt wird Sie unterliegt aber auch schon jetzt sehr strengen Bestimnkungen. Tie Genehmigung zu Privatarbeilen wird nur -rtcilt, wenn sie erstens die dienstliche Tätigkeit des BÄrÄMMt,

ncht beeinträchtigt, und zweitens, wenn sic im öffentlichen Interesse utr zweckmäßig erscheint. Eine Schädigung der Privatarckiitektcu oll entschieden verhindert werden.

, Abg. Eißncrt (Soz.): Tie Eingabe der Privatarchitekten ieziebt nch nicht nur ans die Kreislniubeamten, sondern aui die Lehrer an Gewerbeschule». Es wäre aber falsch, diesen die Aus­übung der Praris ganz verbieten zu wollen. Sie veralten, wenn >c der Praris fern bleiben und den Schaden würden die Schüler hoben. Allerdings sollten die Lehrer nicht zu weit gehen in ihren nctugnissen zur Privattätigkcit und ihr Ami mir nocki al - Neben- ache betrachten. Die Privattätiqkeit liegt aui den, Lande unter lmsiändcn im Interesse der Sackte. Mit dem Ausschußannag sind wir einverstanden.

-lbg. u r st a d t (Fortschr Bv.) legt als Rescrent die Aussassung ''es Ausschusses noch näher dar. In Bad Nauheim sei von einem Baubeamten ein ganzes Laboratorium für 2,0 000 Mk. gebaut worden, in Westhofen ein Tonwcrk für 150 000 Mk. Das sei nickit recht, da sollten die Kreisbehörden Einhalt tu». Man dürfe nach den Erklärungen der Regierung das Vertrauen zu ihr haben, daß^ sic forticktreite» wird, diese Privattätigkcit weiter einzu- Ichränken, was die Petenten auch mit Recht verlange» können

Ter Ausschußantrag wird daraus angenommen

Ter Antrag Ulrich u. Gen., betr. die nationale Einheits­schule, wird aus Antrag des Wg. Bach, dem sich die Abg Korell Ingelheim und Adelung anschließcn, im Hinblick aus die Wichtig keil des Gegenstandes vertagt.

Zur Vorstellung der seminaristisch gebildeten Lehrer an den höhere» Bürgerschulen um Gleichstellung mit den Lchrcni an den höheren Lehranstalten wird nacki einer kurzen, ans der Tribüne nicht verstandenen Erklärung des Herrn Staatsrat Süsse rt der Ausschußantrag aus Zustimmung angcnomni.n

Z» einer längeren Aussprache sührt die Vorstellung des Fach lehrers i. P. P f c i s s e r in Oppenheim aus Wiederanstellung als Fachlehrer.

Ministerialrat Schlievhake erklärt, die Regierung könne dem Antrag des Tritten Ausschusses, die WiederänsteNung des Petenten zu veranlassen, nicht znstimmen. Eine Pension aus Zeit kennt unser Gesetz nicht, und cs ist auch vorläusig keine SteUe frei: wenn eine solche frei würde, soll die Wiederanstellung in Erwägung gezogen werden. An der Obst- und Weinbausckiulc zu Oppenheim kan» jedoch davon keine Rede sein. Wenn die Kammer beschließen sollte, die dem Petenten entstandenen Kosten für die Untersuchung in Gießen auf den Staat zu übernehmen, so wende er dagegen nichts ein. Tic Pensionierungbis zur Wiederherstellung der Ge. sundhcit sei eine Redewendung, die häufiger vorkommv.

Abg. Eißnert (Soz.) wendet sich dagegen, daß der Regie­rungsvertreter erklärte, der Satz mit der Pensionierung sei nur eine Floskel gewesen. Wenn die Regierung so etwas schreibe, da»» müsse sie es auch halten.

Abg. Urstadt (Fortschr. Vp.) wendet sich gleichsalls gegen die Rechtfertigung der Haltung der Regierung, die befremdend sei. Ta der Petent wieder gesundheitlich hergestellt sei, habe cv auch das Recht aus Wiederanstellung.

Abg. Zuckmayer (Ztr.) stimmt dem Vorredner zu. Hätte man dem Pfeisscr gleich gch'agt, daß er nicht wieder angicstcllt werden würde, so hätte er seine Maßnahmen darnach einrichten können.

Abg. Bach (Natk.): Die Ausführungen des Rcgierungsver trelers werden mit Bcjremdcn im Lande und in allen Beamten kreizen ausgenommen werden. Es geht doch keineswegs an, zu sagen, daß die Bemerkung über die Wiederanstellung nur eine all gemeine Redewendung gewesen sei.

Ministerialrat Schlievhake erwidert, es handle sich hier um He Rechtsfrage. Das hessische Gesetz kennt keine Pensionierung aus Zeit. (Widerspruch.)

Mg. Dr. Schmitt (Zentr): Wenn das wahr ist, was der Rcgierungsvertreter sagt, so hat sich die Regierung gegen alles Recht und Gesetz vergangen. Es ist etwas staatsrechtlich Ungeheuer, lichcs, wenn uns die Regierung sagt, das, was in dem Tekret steht, ist unwahr. Das muß uns erst recht bestärken, an unserem Beschluß festzuhalten.

Ministerialrat Schlievhake: Ich Hobe nicht gesagt: Das ist nicht Ivahr, sondern cs ist eine Redewendung, eine unverbind­liche Bemerkung, die von der Rücksichtnahme gegen Pseifser dik­tiert war.

Mg. Bleidenbach (Bbd.) schließt sich dem Abg. Schmitt an und tritt sür den Ausschußantrag ein.

Mg. Zuckmeycr (Zenir.): Wenn es keine Pensionierung aus Zeit giht, so ist also Pleisser überhaupt nicht pensioniert.

Minister v. Homberg k: Es war seither tatsächlich üblich, einen Beamten bei längerer Krankheit einstweilen zu pensionieren Tie betressende Bemerkung ist häusig gemacht worden mit Rücksicht aus die Beamten. Wenn der Beamte pensioniert ist, dann wird seine Stelle anderweitig besetzt und die Regierung ist dann später oft gar nicht in der Lage, den früheren Beamten wieder anzustcllen. Ter Zusatz war bisher üblich, aber er wird in Znkunit unterbleiben.

Damit schließt die Aussprache und der Ausschußantragdie Regierung zu ersuchen, de» Fachlehrer i. P. Pseifser wieder an- -ustellen. sobald er nachgewiesc» hat, daß er völlig gesund in und demselben die durch seine Untersuchung in der Klinik zu Gießen entstandenen Kosten aus der Staatskasse zu ersetzen" 'wird ein­stimmig angenommen.

Ohne Aussprache für erledigt erklärt werden dann: Die Vor­stellung des Deutschen Gruben- und Fabrikarbeitervcrbandes, Sitz in Bochum, betr. die gesetzliche Regelung der Ticnstverhältnissc der Inappschastlichen Beamten, ferner die Vorstellung des Landes­verbandes der Dausbcsitzervereine in Dessen, betr. das Gesetz über die Landes-Brandversicherungs-Anstalt in Hessen und die Vor­stellung des Landesverbandes der Dausbesitzervereine, Sitz in Mainz, betr. Brandvcrsicherungsbeiträge.

Ter Vorstellung des Verbandes der Dausbesitzervereine in Hesse», betr. Aushebung der Wcrtzuwachsstruer in Hessen, beantragt der Ausschuß, keine Folge zu geben.

Abg. K o rcll-Ingelheim (Fortschr. Vp.) bemerkt, der Aus- ichußantvag sei einstimmig gefaßt und er solle deshalb auch in der Presse nicht salsch ausgeiaßt werden. Das sei aber in derHess. Landesztg." geschehen, gegen die der Redner dann noch spricht. I

Die Vorstellung bcSAllgemeinen Stallschwei,er-Bundes", betr. den Besähigungsnachweis im Stallickiweizerberus, wird sür erledigt erklärt. ^Bei der Vorstellung der Fischerzunst in Seligen­stadt, betr. die Schädigung des Fischereibetriebes durch die projek­tierte Mainkanalisation von Ostenbach bis Aichaifenburg, befür­wortet Abg. Singer (Zentr) den von der Fischerzunst einge­legten Einspruch gegen die geplante Art der Kanalisierung, durch welche viele altangcscsscne Familien aufs schwerste geschädigt wer­den würden. Ter Ausschuß habe sich der Vorstellung warm angc- nonimcn und die Regierung sollte ebensalls alles zur Wahrung der Interessen der Fisck»er tun.

Nach der kurzen Erklärung eines Regierungsvertreters, daß Verhandlungen zwecks Ablösung der Fischcreigerechtsame im Wege seien, wird der Ausschußantrag angenommcii. Die Vorstellung der Frau Kat. Söldner von Michelsladt, betr. Entlassung ihres Sohnes aus der Anltalt in Goddelau, wird sür erledigt erklärt

Tamil ist die Tagesordnung erschövit und der Präsident schließt die Sitzung um 12 Uhr.

Nächste Sitzung: Dienstag vormittag 10 Uhr.

£*>ort

Fußball. Ter Verein sür Rasen spiele Gießen wird am kommenden Sonntag, den 29. März aus seinem Sport­platz an der Hardt ein Wettspiel gegen die Fußballvcreinigunjg Ger in ania-Bockenhei m-Frankfurt a. M. austragen Ter Frankfurter Verein gehört der Ligaklassc des Nordkreises an und ist tzprzeü sehr spielstark.

Lingcsandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

~ Trais-Horloff Auf dem hiesigen Bahnhof herrschen Zustände, die eine Veränderung der Verhältnisse dringend not­wendig machen. Ter einzige Warteraum ist viel zu klein, welcher Uebelstand sich besonders bemerkbar macht vor Abgang des Zuges 6,20 Uhr abends, und wenn eine Zu- oder Abwanderung der polnischen Arbeiter stattsindct. Wenn man bedenkt, daß hier jährlich etwa 30 000 Personen verkehren, so wäre Abhilfe doch wohl nötig.

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Sonntao, den '.'9. Diärz. nnrfimitmaS 3% Ubr (unter Mit­wirkung der Knvelle des lneügen Inscinterie-Neqiments^ bei kleinen Vreiien: Zum letuen Male: ..Wie einlt im Nta- " ^nde «X M,r. 'Zlbends 7V, Uhr, bei gewöhnliche > Preisen: llraufführiing: »Wahr- bei'/ Tchalisviel in 4 ?lukzügen von ^arl Adoli Meh. Ende 10 Uhr. Montag, den 30. 'vtärz, abends 8 Ubr. bei Volksvreisen: Volks- Vorstellung. Letztes Aiislre ten des Herrii Lildwta Grosser:Jäger- Mut/ Ende 1 "'/, Uhr. Dienstag, den 31. März, abends 8 Uhr- ZI. Dienstag - ^lboiineinents -- Vorstellinig'i:Der Wideripeniligen Zähmnng » Ende 10 Uhr. Mittwoch, den 1. April, abends 7 Uhr (21. Mittwoch-AbonneinentS - Vorstellung):Die ^ran des Koni- mandeurs/ Ende 9»/, Uhr. Freitag, den 3. Avril, abends 8 Uhr (21. ^reitaa°Abonnements.Vorstellung^. Ablchieds-Vorstellung sür Herrn Karl V o l .Liebelei." Hieraus: »Kurmärker und Vicarde." Ende 10ß< Ubr. Lonnlag, den 5. ''April, nachmittags 3'/, Uhr: .Wahrbeit/ Ende 0 Uhr. Abends 7'/. Uhr: ^Der Hüttenbesitzer.- Eiide gege 10 % Uhr. Schluß der Spielzeit.

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