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M..«war ait iiaub, wo bcv staifcc Dt Herzogin 3opl)u von Hohenberg utib bic Familie beb Erzherzogs Franz Ferbi »and begrüßte ES folgte eine Besichtigung desBiribuS NnitiS" durch Kaiser Wilhelm und Erzherzog Franz Ferdi­nand. Uni I Uhr sanb tut Schlosse Mtramar ein Frühstück statt und nach einem daran iich anschließenden Cercle ein Rundgang im Schlosse nnb Schlostpark. Ti: Einschiisnng des deutschen Kaisers zur Wetterfahrt nach Karin erfolgte um 5 Uhr nachmittags, worauf die Fahrt nach Korrn fort­gesetzt wurde.

Der Rückzug öc$ Kabinetts rlsg'iith im Rnterbause

Loneon, 27. Mär?,. Unterbau c-. Zn Erwartung ein r Erklärung des Prrniiermmisters Äsasiith iit i>a*? >?aus dicht b<: Zu Beginn der si^ung wird bekannt gegeben, dah^das >kabt nett noch tage, daß somit die Erklärung erst gegen schlnn der Ät»una abgegeben iverden könne. . _

Minittervräsidenr Asauith erklärte,^ Z-eldinarschall <y r c n fl] Suitb Geueralleurnanr Ewarl hätten gestern abend ihr -Abschied ge such eingereichr : die Regierung habe sie gebeten, im -Amte zu bleiben und erwarte ihre endgültige Entscheidung. Asauith gab weiterhin bekannt, dar svel dm arschall svrench und Generalleutnant Ewart nicht um ihre Entlassung gebeten hätten, weil zwnchen < ihnen und der Regierung eine Mcinungsvcrschiedcnheit hrnilcht lich der Bedingungen bestanden habe, unter welchen die Arme? dient oder unter ivelchen sie zur Unterstützung der Zivilgewalt rlermantt werden sollte, sondern weil die beiden -.ssizicre glaub­ten, um ihre Entlassung bitten ;u müssen, da sie di? dein (Rmerat Gough übermittelte Erklärung Unterzeichneten. Es sei klar, dass tatsächlictf nur Mißverständnisse Vorlagen. Um die Wiederholung solcher Mißverständnisse zu vermcideit, hat der Heeresral. in dessen heutiger Titzung Zeldmarschall Z-rcnch und Gencralleut- Nant Ewarr zugegen waren, einstimmig einen neuen Armee­befehl erlassen, der erstens iestfctzc. daß in Znkumt kein LsN- ?.ier oder Soldat ron den vorgescyten Ossiziereir betragt werden solle, welche Haltung er einnehme, falls er ausgesordert würde, dem Beichte zit gehorchen, der von zukünftigen oder hypothetischen Möglichkeiten abhangc: zweitens, daß icsem Lifizicr oder Soldaten in Zukunft untersagt ist. bezüglich der Befehle, zu deren Befolgung er aufgesorderl werden könnte. Zusicherungen zu verlangen: drittens, daß es insbesondere die Pflicht eines jeden Offiziers und Soldaten in. allen g e s c 1 ; mäßigen Bes e H « len zu gehorchen, die ihm durch die zuständigen Stellen ge- geben werden, um das SraatscigenUtM zu schuhen oder die Zivil­gewalt in der r e g e l m ä ß i g e n Ansiührung ihrer Pflichten ?n nnterwützcn, oder rim das Leben und Eigentum der Bewohner im Tvfltllc einer Störung des öffentlichen Friedens zu schützen.

Asauith schloß: Ties ist der Beseht, durch ivelchen sür die Zukunft das Verhalten und die Disziplin des Heeres geregelt wird. Gänzlich u n w a h r ist, daß die Regierung oder einzelne ihrer Mitglieder beabsichtigten, in Ulster tatsächliche M a ß wa h in e n aggressiver Art ?n ergreifen oder iraeitdivelche Maßnahmen, die gegenwärtig oder in der Zukunft der Armee irgendeine Pflicht auserlegen würden, die sich nicht völlig im Rahmein des neuen Armeebefehls hielte. Ich habe nur noch hinzu.',»fügen, daß die Regierung au allen Erklärungen, die abgegeben ivorden sind, fest- balten wird.

Ter Opposilrons.führer Bvnar Law machte keine Einwen­dungen gegen den menen Armeebefehl, erklärte aber, dem itnglaub- lichen Unverstand der Regierung irnd des Uriegsufiniüers sei es beizumessen. daß ein solches Verfahren nötig gemacht worden sei. Bezüglich der Versicherungen des Premierministers hinsichtlich Ul sters sagte Bvnar Law. cs sei von der Regierung oder einigen Ministern inehr beabsichtigt geivesen, als zugegeben ivorden sei.

entsprechenden Einwand eclviderte der Finanzminister, wenn

! große Lasten ausländische Werte vorn französischen Markte

Cciiticbe*

Gin Schreiben b f » Reichskanzler s. Der Vize vraiidem des dentich amerikanischen Nattonalbundes, S « Ito, nniaö uni einem Bankett, dar- nach setiicr Rückikcbr von einer AgitationSrciie sür dir Panama KanaiauSftelluttg ihm zn Ehren gegeben wurde, ein Schreiben des R c i ch s k a n,t > c r S , in dem ti a toigcndrs ansgeiübrl roirt>:Fckt bestäitgr gern, ban bic ReichSregiernng t»ri ihrer Enkicktiiestnng, der WrliousNelltmq in San Francisco ternznkieiben iich nicht von u o l 1 1 i f che n E e! i ch t s v n II 11 e II leiten, liest Sie driuttrn i>tr Besorgnis aus, hast bie mannigiachen fnl; retten Bande livischen Temichland und Amerika in ;)ufmtu firii itidn brr gleichen Beachtung erfreuen würden wie bisher. Seien Sie versichert, hast diele Besorgnis nnbegrüneei ist, in-abcsonbare wird das innuialhilche Fiitcrcstc an den kiittnrclte» Bestrebungen der Tenttctt Amerikaner weile-, hin erhallen bleiben."

T a s P ecn st iiche A b g c o r d n c I e n h a u s hatte am g steigen Freilag die lcp:c Sitzung vor de» Ferien. Rur der Tages­ordnung stand die Fortsetzung der Befvrechung übet den Vor­anschlag der direkten Stenern, von der Citru Moni, erging sich in der Frage der hanptaintlickcu Slkiierkol^miisarc in scharfe» Ausführungen gegen die Regierung tmd rordeele dnmit den Finaniniinister Tr. Lentze tu eiltlchiedcner Gegenwehr heraus. Ter Minister wies dir Behauvkungrn zurück, hast die Slener- komnlist'aee vom Uebel waren und das Land gegen iie geschützt werden mülie. dost sie nicht zn Vertrauensmännern der Zen fiten nK'vbcn löunteil, da st die übrigen Milgiicdre der Beranla- gungStoinm-llioil nichts weiter gl» Nutten feien nslv. Ten eben- talis vom Baeredner erhobeneit Vorwurf der Bielregiereeei bittet der Minister NN die Adresse Br» Parlaments zn richten. Eill- nalrmen und Ausgaben wnrden alsdann beivilligl 11 nh das Haus halte iich null, nach einer Sitzung von sechs Stunden, im Bewnstt sein wobteriüiüer Pfitcktl ans Tamslag Verlagen tönnen. es be schiost aber, um bereits Freitag IN die Ferien geben zn ionnen. die Taaesoebnulig, die noch laizge nicht erfchäbtl ivar, nvch anizuorbeiien, und weiter ging» zn den Zöttc» und indiretlc» Steuern Auch der Baranschlag der Seehatidlung lvuede noch er- tceigl,-lltb den Schlnst machten Wahlpcnrnngen und Bittichriiten. Tie nächste Sitzung wurde aus den 21. Avril angesetzl

Tie R c, ch s K i l l e > ü r A t l v c II s i o n ä r c Wie der ..Bertinr, Lotaiätlzrigcr" erlährl, sott nach dem vom Bundesrat den Auslchüllen überwiesenen Grsetzrnlwnei belr die Reichshilic für Ailventionärr de» bis l. April 1008 venitonierten Beamten und C»ii;tatn am Antrag im Falle des Bcbürinijses Peniionsbr,- hilie gewährt werden, die betragen iolt: bei Petitionen bis KüK! Mart 20 Pro.ent. bei 1S00 bis ofXK) Mart Prozent, bei mehr 10 Prozent. Bethtlie und Pension tnsatnttte» tollen tedoch nicht über 6000 Mark hiuausgelten. Tie Witwen und Äaisen be zcichneter Pctionen erhalten die ateichen Zuschläge unter Zugrunde­legung des Willvengeldes van HOD beztv 1200 Mark oder mehr, iedoch dürien Beihilfe und Witwengeld zusammen itiu» 2100 Mt' stberichreuen. Bei Pollwatse» bilden 800. bei Hakbivaiien 160 Mt bic oberste Grenze. Wenn auch die Beihilfe von dem lvirllich vor liegenden Bedürfnis abhänata gemacht toird und daher anste,or­dentlichen Charakter trägt, toll doch die Frage de» Bebnrinisnaüt wütes nach Möglichkeit von allen Peinvolten Nachsort'chnngcn irrt gehalten werden Es sollen daher im Gesetzenltvtlr- etliche Mo- -mente ansdrüitlich anqclnkrt werden, bei denen das Boriiegen des Bedürinitte» ohne weiteres zn bejahen wäre, zum Beispiel wenn ein Pensionär verheiratet oder Angehörige zn unterhalten Hai oder über ein Getamtettikamm,n von böchftenS 3000 Mart -bet Untcr- beamtcn löOO Mark) verfügt. Der Termin sür das Fntratttrclcn des Gesetzes ist noch nicht bestimmt.

Au»land.

Tie sranzösifchc Kammer erörterte am Freitag die beiden ersten Titel der vom Senat gcttehmtgten E i n k o m m e >, st e u e r - B o r l a g e belr. bebautes und unbebautes Grundeigen­tum und die beweglichen iranzöfitlben und lonsländtscheu Werte. Ter Finattzminister wies au! die Notwendigkeit h>», diese,, Teil der Steuerreform unverzüglich dutchzuttthren und hob hervor, dast der erste Titel den Boden um 00 Millionen entlaste, der ztvetle die Pegürcristev treisc. Wenn die gegenwärtigen Mastnahmen nicht genügen würden, um Betrug und Kavitalhiuterziehungen ,u ver­hüten, werde man andere Mastnahmen verlangen. Ans eutcn

tvcnn zu

graste Latten ansländttche Werte vom rranzommen wrarkte ab- lenke» tollten, werden die Gebühr von tt Prozent, toclche die Regierung iettietzl, hcrabsctzcn. -Zustimmung^ Tarans wurde dcr Gesctzenlwuri im ganzen nttt -tOI gegen eine Stimme angenommen.

französischer u n d deutscher S t ä d l e b n_it '-ins Pari s vom 27. d. M. lvird berichtet l Ter Berliner L i a d l - bandireklor Slübben hielt gestern lm Müsse ^orial unter dein Borsitz des Senators Ri bot über franzökilches und deutsches Ttädtebauweiett einen Bortrag, dem zahlreiche Parlaincntarter und Architekleu beiwohnten. Nach den mit großem Beifall autgettom- mcttett Ausiührttngen Siübbens hielt Ribot eine A n I v r a a> c, in der er seine B c w II n d e r n n g für di e d e u t sch e «ul I tt r aussveach. Ter ehemalige Minister S i e g i r l c d üherrcirhle io dann unter lebhaftem Beifall der Bcrsatnmlnng Tircttar Stubben die Medaille des Mutee Social.

Ter R o ch e r I e - A u s i ch u st hat, wie aus Parts gemeldet n ird, am Freitag mit der Erörterung der der Kammer zu unter breitenden Schinstiolgerting begonnen. Tie Änttchtcn über die Me thodc, die dabei beobachtet werden soll, sind geteilt. Jaurcs hält dafür, dast der Ausschnst eine vollständige Tarstcllung geben toll, während Letevres ai» zweckmäs'tg erachtet, eine Reihe von Fragen sestzustelte», welsttz- der Ausschuß gleich Geichworenen ein sgch mit ja oder nein zu beanttvorteit hätte. Ter Attsschnv wird ztvischen diesen beiden Methoden zu wählen haben. TerM ati n" veröiientlicht ein vont 20 März datiertes nno^angebltch mit der U n t e r s ch r i i t RocheIteS veri ebenes Schreib e n , das dem Tbinann des UniertttchungSaiiSschusses zugetommc» sei und tolgciide Erklärung enthält l Ter .Herausgeber- de»Ravvel" habe am 23. März 1911 erklärt, dast der Finanzminiftcr Carllaux durch den Advoloicn Bernard zn erfahre» wünschte, ob ein Ersuchen um Auitchub norntal oder ungewöhnlich wäre. Caillaux solle dieses wissen, bevor er de» Ministerpräsidenten aut die U n z u t r ä gIi ch k c i t einer lärmenden finanzielle n T e b a t r e aufmerksam m a ch c. Hieraus bade er - - Röchelte seinem Advokaten miigcteilt. dast der Aufschub sicher bewilligt würde, toenn der Gerichtspräsident darum ersuchen würde. Ta Röchelte iich gegenwärtig in Mexiko bciindcn soll, wird das Schreiben allgemein als eine oncnkundige Fälschung angesehen; doch scheine es von einem Eingeweihten verlast! tu sein. Man glaubt, dast die .Kammer am nächsten Mittwoch die Ergebnisse des ilttlerluchtttigsauSschustes erörtern und dast am Tonnerstag die Parlamentsiessivn getchlossen wird.

F» der Rachmittagssitzung des Röchelte Ausschusses ain Frei­tag erklärte Jaures, er habe vormittags 1l>0 Uhr IN seiner Wohnung einen von Röchelte nnterzcichncteii Brief erhalten. Alts dent Briese, d>-r alts Luzern vom 2,0. März datiert ist, geht hervor, daß Röchelte selbst derjenige tvar, der eines Tages bei dem Vümofatni Bernard erschien und ihm sagte, der Antrag ans Vertagung des Prozesses würde ohne Ivcitercs bcu'illigt. Ferner wird in dem Brics ausdrücklich erklärt, bat! Röchelte keinerlei Beziehungen mit Catllaux nnb Monis qcvjtogen habe und dast diese teilten Llngelkgenltkttett vollkommen serttstünhen. Telahatte erklärte, hast die Hanbschrtft deS Brieses diejenige Rochettes sei.

T i e A u s s u h r v o n P seid c u ans R u st l a tt b seit» w eilig verboten. Ter russische Ministcrrat billigte die Ein - britigung eine» (tzesetzentwurses des Handelsminifters in der Duma, durch Ivelchen die Westgrenzc imd die Hüten des Schwarzen Meeres zeitweilig für die Ausfuhr von Pierden geschlossen tvcrden, tveil die in der letzte» Zeit erfolgte starke Alisjuhr nach Ocjicrreich- Uugaru. den Baltaustaaten und anderen Ländern den Preis ba- Remotirepserde austerordentlich steigerte, wodurch das Kriegsmini- sterium gezwungen toar, die hierfür im Budget angefetzten Kredite beträchtlich zu nberschrcitcti.

Ter Ge b u r t s t a g d e s . F ü r st e » v v tt A lbanie II. Au» T >t r a z z o wird berichtet ^ Au» Anlaß des Geburtstages des Fürsten Wilhelm mangle am Tonnerstag die Stadt in Flaggen schmtnk. Fn den Moscheen sowie ln der kotboliichen und orthodoren Kirche fanden F-estgottesdicuste statt. Mittags wurde das dtvlo- matitche Korps ln gemeintanter Audienz emviangen, wobei der runtäuifche lsteiandte Bnrgltcl» als Tonen in eine, 'Ansprache die Glürkwüniäte ausdriickte, tvotür der Fürst i» herzlichen Worten dankte. Abends gab der Fürst ein Tiner, zu dem zahlreiche Ein- tadnngen ergangen tvarett, darunter an sämtliche diploniatischen Vertreter. Gegenüber der Meldung desTrmps" über a n g e b - ltche Anarchie itz Turazzo und die Brrhängung des Kriegs­zustandes toird von miterrichtetcr Seite ans Wie» erklärt, dast über irgendwktchr beunrubigcnden Vorgänge in Turazzo nistns belattiit fei

B e i d e e die n e n c P a n a IN a k a n a I b i l l W i l i v n s betreffend e n A b st i m nt u n g > nt R eprä s nt t c tt lt g n s zu W ä s h i tt g t o tt haben am Freitag die A n lt ä tt g e r des P e ä fideutctt trab heiliger Opposition den Tieg davonge- tragen. Tas Hans bat mit 20r gegen 176 Stimmen betchlot'ien, in der Beratung de» Gesetzes, welches die Gehührensreiheit am -v tanischcr Kitstenlwiise im Kanal anthebt, foelztttahre».

Aus Stadt unS Land.

Gieß en, 28. Llliez I9tst. Keine Verlegung eines Teiles des Güterverkehrs nach Lollar.

Wir erhielten gestern solgende Meldung an» Lollar:

kl Lollar, 27. März. Durch den gesteigerten Güter­verkehr auf dem hiesigen Bahnhof, verursacht durch Ver­leg» n g. ei i, es Teiles de s G ü l e r v c r k e h r s v o n der Station G testen nach Lollar, haben fielt die vorhandenen Gleisanlagen als nicht ausreichend rriotefen. Um diesem llcbelstande cntgcgenznlreteii, hat die Bahnver waltung den B a u c i n e s m e i t c r c ii G l e i f e s beschlossen, der in dieser Woche in Angriff genommen ivurdc. Das neue Gleis kommt neben den Eitenbahndainm der Slreckc Lollar Wetzlar zn liegen und lvird etwa einen Kilometer lang wer­den. Der erforderliche Untergrund lvird durch Erweiterung de» Einschnittes an der Badenburg gewonnen und durch einen den ganzen Tag rterkehrenden Llrbcitszng angefahren. Die Erdarbcitcn lverdcn von dem Baugeschäft Hch. Deibel hier ausgesührt.

Diele Nachricht kam uns-sosorl zum Teil unrichtig vor. Ant eine Anfrage bet der Eisenbahnbehörde tvnrde uns fol gende» mitgeieilk, was zur Beruhignttg aufgeregter Gemüter dienen mag:

Allerdings sei eine Erweiterung des Bahnhofes Lollar in Angriff genommen, da für den gestiegenen Per- iehr die Gleisanlagen nicht mehr genügt hätten, wie eben saü jeder Güterbahnhos von Zeit zu Zeit vergröstert lverdcn müsse. 'Auch sei mahl dann und tvann ein (Küterzng ans rein praltifchen, dienstlichen Gründen dvrthm geführt worden, wenn eine Notwendigkeit dafür Vorgelegen Halle: genau ivic der Kutscher sein Fuhrwerk einmal ans technischen'Gründen anderswo unterstellen müsse. Bon einer leilwcisen

Verlegung des Güterverkehrs- oder Güter- z n g v e r i e h r S könne i e d o ch g a n z n tt b g a r tt i ch t bic Rede sein. Auch da» Personal werde in keiner Weise verändert.

** Tagcskälendcr inr Sonnlag, drn 29. Marz: Stadt- tbenl-c- .221- sinkt int Mat", nachmittags 3l. Uhr - ->n<,hr

hestE, abends 7f. Uhr.

Ni Uten nt i ti r Völkerkunde am Sonntag gelchtosten.

O c i > c n IN ch e V e r sa nt m l tt n g. Redner t Privatdozent

Tr. Cnbn und Lladtverordneler Batzer, beide von Frantinrt a. M.: ,Tte Vedcntmtg der Kräntettkasseitivahlen." Case Leib, 8 Uhr.

Wdttuimntma: Aftertveg IC.

Lirltispielhatts: Täglich Vorstellung.

Union-Th-at-c: Täglich Dorstellmtg. (TienSiaaS und Samstags neues Prograntm.)

O b « r h e j s i! ch e r K n n sl v e r e t n. Tie Gentäldc-Ausstellnng

ist täglist) von II I Uhr, Mittwochs von 3 bis 3 Uhr, und an Sonntagen von 113 Uhr geössnet.

Tie A n l a g e m u s ik findet bei gutem Wetter am Sonntag vormiNaa I I Uhr statt. Svielvlmt: I. Musmat,»Marsch, 2. Ouvertüre zn .Wallettsteins Lager- z 3. Bnnerijche Tagrevetlle, Ltvanrier» vlarsch tOrdomtaitj-Fekd!chritl>,^Falnie»-Marsch, Vitevndter-Mariri ' Zavtenftreich (1803); 4. Bayerischer Tefiticr-Marjch, Tazis-Marsch s Kat'er-grtedrtch-Marsch. .

** G e s ch ä s l s g a n g bei d e n K r e i s ä in l e r ». Um einen lieberbtief über den Umsang der («eschäsle bet den Kreis ämtern zn gewinnen, hat das Großh. Ministerium ange ordnet, dast von, l. April d. F. an alle e i n l a u j c n d c u Schriftstücke gezählt werden müssen. Bei grösteren Acmtern ist dies schon seither aus freien Stücken erfolgt. Gesondert sind die Eingänge der Bersicherungsämter zu zählen, weil die Belastung der Ktcisämtcr mit den Arbeiten der Bersicherungsämter sestgeftelll werden soll: dagegen sind die Eingänge, die in den Geschäftsbereich der Kreisämter lallen, wie Provinzialdirekttonen, Kreisschulkommissionen, Krcisausschust und Ersntzkvntmission nicht besonders, sondern mit denen deS Kreisamts zu nuinericren. Tic Zahl der Ein gänge ist am Schlüsse eines jeden Kalenderjahres dem M t niflcrium mitjutcilcn. Für die Zählungen sind besondere Zäblstruipcl für das Kreisamt und sür das Bersiche rungsamt anznschaffen.

** Zn r K v a tt I c tt f tt i s e tt tu n h l. Nachdem am letzten Dienstag die freien Gewerkschaften eine Bersammlung ab gehalten haben, veranstalten alle übrigen in Frage kommen den n i ch t s o z i a ld e m akratischen Organisationen, die g ttttti tt s a in für die L i st e I eintreten, morgen Sonntag c.lcnd int Ease Leib eine öffentliche Bersammlung, bei tvelckter Privatdozent Tr. Eahn und Stadtverordneter Batzer in Frankfurt a. M. über die Bedeutung der K r a zi ke n kas se n wa h le n sprechen werden. Tie Wahlen ziint Äusschust der Krankenkasse sind diesmal für alle Kassen Mitglieder deshalb besonders wichtig, weil durch die Reichs versicherungsordnittig die Pc r häl t tt rs wa h l cingeführt und dadurch zum ersten Male die Möglichkeit geboten ist, dast für die Folge auch nichtsozialdemokratischc Kassen Mitglieder im Ausschnst vertreten sind, eine Forderung, die von allen gerecht denkenden Kasseninitgliedern voll und ganz unterstützt ivcrdcu toird.

** B e r c i tt f ö ch n n g s ii r st a t i ft i > ch e M i l t e i l u ii g e n. Tie Grosth. Zentralstelle sür die Lau d e s statt st i f in Darmstadt bitter uns milzuteileii: Die sta listischen Aemtcr stehen mit den Bchürden und der Bevolkc rung in inniger Beziehung. Tie Behörden liefern ihnen viel fach das statistische Material, sei es in Urform, sei es schon zu Uebcrstchlen verarbeitet, die Bevölkerung aber wird bei den verschiedensten Erhebungen zur Mitwirkung in Anspruch genommen. Daraus erwächst für die statistischen Aemkei die Pflicht, sich willfährig zu zeigen, wenn Behör den und Private bei ihnen Ans tun st erbitten. Dieser Aufgabe eingedenk, bat sich die Großh. Zentralstelle für die Landesstatislik stets in weitgeheirdcm Maße der ^Allgemein heil zur Berfügung gestellt. Die Gesuche um Auskunft haben sich jedoch in den letzten Jahren bei un-S jo sehr gemehrl, daß wir aus iolgendes Hinweisen möchten: Es empfiehlt sich, sämllichen Anfragen das Porto für das Anttvortfchrciben beizufchließcn. Erfordert die Beantwortung nur geringe Mühe, so erfolg! sie kostenlos. Fst sie jedoch mit größeren« Zcitauflvand verbunden nnb wird insbesondere die Aufstrl lung statistischer Uebersichten notwendig, so können nur die von Behörden zu Dienstzweckcn geforderten Arbeiten kosten los geliefert werde», von privaten Gcsnchstellern dagegen wird eine Vergütung, die den Selbsttösten iinsetes Amtes entspricht, in Anspruch genomnien. Kurze Anfragen werden ant raschesten durch Postkarte mit Rückantwort erledigt, ans welch letzterer die zn beantwortende Frage schon so vorbereitet ist, daß wir mir die Antwort einztttragen ßaben.

** T i r F eldb e r e i n i g n n g i n d e r G e m a r k u n g Gießen ist zu Ende geführt, und die Hanplrcchnung ab getchlossen worden. Da nur ein Teil der Gesamtkosten durch Verkauf von Mnssestücken gedeckt werden konnte,, mußte eine Verteilung der nngedeckten Kosten nach dem Flächeninhalt und dem Bottilieruttgsiverl stattfinden. Es eiktsallen aut ein Quadratmeter Fläche - 0,0083 '«cf. und auf I Mark Boni teil 0,0213 Mk. Tic Erhebung der ungedeckten Kosten er folqt itt fünf Ziele» jeweils am l. April 11)11 bis 1018. Die Zahlung mehrerer oder sämtlicher Ziele ist zulässig, dagegen werden von der Restschuld 4' c Prozent Zinsen erhoben. Das am l. April b. F. fällige erste Ziel kamt in^den nächsten acht Tagen noch ohne Kosten bezahlt werben. -Siehe bie heutige Beknnntmachnng. -

** Tase r st e M o t v r L a st lchi! sf ii rdieLah tt, bet» iini bei Werst von SchaNbach L Graemer in Coblenz erbaut ist. wirb am 14. April, mittag» gegen 2 Uhr, bnrch einen Festakt in Anwesenheit ber Mitglieder des Lahnkanal Vereins, in Betrieb genommet, werden. Am selben Tage findet vormittags um IIUhr die 0. ordentliche Haupt Versammlung des Lahnlannl Vereins im HoletZum weißen Roß" in Nicder-Lahnstein statt.

Von c i n e m t ck> w e r e n Unglück wurde eine hie sigc Bahubeamiensamtltc oetrofseu. Das zweijährige Kind Uetlertc ans einen Tisch., ans dem ein Glas stand, mid griff danach. Tabei siel das iRn» vom Tisch herunter. In der Meitiung cs noch ltaltcn zu können, incktte das Kind das Glos zn halten, verlor aber dabei das Gleichgewicht und stürzte vom Tische, migincklicheetveiie mit dem Kopse ans die Schcr ben. Be id e 2l u g e tt sind s o schwer verletzt, daß aller Boraussicht nach die S e h k r a s t v e r l o r c n ist.

"Am Vogelsberg ist bei 6 Grad Kälte ncuceding» wieder st «riet SchnecsaiI eingetrcten. An! dem Hoherods topf und im Oberwaid in die Schneedecke 1,020 Zentimeter tzocki, sodast Geiegetiheii zu jeder Art von Wintersport gc- botcn ist.

** V.o m S t n b 11 i) catcr wird uns geickirieben: Aui bie bei een morgigen Voesteiiungen sei nochmals ansbrückiich kingewiefen. Am Rlachmiliag gibt es die letzte Aniitibrung vonWie einst bin Mio t" bei licinet, Preisen nnb am Abend die Uran siüli - t ti tt g des SchattsviclesW o I, r b e i i" von Karl tzlvoii Metz. Für da» Schgniviei, zu dem eine Anzahl auswärtiger Reiercnien und Theaterleiter kommen werden, gibt iich lebbaites Interesse kund. Tie Boiksvorsteliung vonIggerbiul" am kommen den Montag ist, dg sie dem an» dem Verbände unserer Bühne «ckicidenbe» Herrn Ludwig Grosse >- zum letzten Maie Gelegen beit gibt, sich in einer stiicktragettden Rotte zu zeige», als Ab- fchiedsvorsteiinng inr den beliebten jugendlichen Komitee gedacht

* : -O ber >, esjische r K tt tt ft v c r e i tt Obgleich die Ausstellung des Aussteller-Verbandes Münchener Künstler schon >4 Tage geössnet tst, hat sie sich doch noch läglütl eines sehr guten Besuches zn erfreuen. Um den Wünschen vielcr Künitfreunbe itachzutommen, schweben gegenwärtig Verhandlungen mit dem Knitstverein in Ersttri, wohin diese Bilder von hier aus hingclangen, die Ausstellung länger, als vorgesehen, hier zu lassen. Falls der Termin der hiesigen i Ausstellung verlängert wird, bleibt sie über die Feiertage | geöffnet, andernfalls nur noch acht Tage, einschl. zweier l Sonntage. Bis jetzt wurden verkauft:Musizierender Engel", Oelgemäidc von H Hammer undIm Atelier",