Ausgabe 
20.3.1914
 
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hoch die amerikaniiche Rehe in Bezug aut die Qualität iür den iheotheilu*cn Aeinlxm zivecknrößig verwerten. Die Einiüftrmig des heimlichen Warcnhondcls für Ben,nie und Lehrer sei un­zulässig, da sollte doch die Negierung einmal nach dem Nechten setzen.

Abg. Dorsch Bdd. loendet sich zurrst gegen den Abg. Buiotd und dann gegen den Abg. »orclt-Angenrod, Lein er narwirsi, tmß er in einer otientlilken Volksveriaminlung in El­saß-Lvthringcn .snr die Republik enigetreten sei, watzrend er sich iicmc aut den monaechisiisckn'il Siandpnnti stelle. Man solle doch deni dcuisltzeu Bauer» nicht Sic Genügsamkeit des russischen Bail­ern zumute». Denn iemals ein tlinnuiz der Monarchie cnolgcn sollte, so sei es doch noch recht zwciselhäsi, all daiin die Sozial- dcmokiätie oder die Front,. Zig.Ne,i Jerusalem" zur Herriltzast kommen nnrd- Heiterkeit Die Monarchie werde ledentälts INI. nier eine große Minderheit in der Welt del>atten.

Abg. Henrich st. Bv bemerkt, es könne keine Rede davoii fein, daß iirf die Stellung seiner Partei zur Landnnrtschaft andern irerde. Tie iiabe immer für die Fordernng der landwirl ickastliche» Ziiterejsen gestimmt. Sie tzalte auch an der Hand wirtickaitskammer als Beruslvertretung sest, aber das hindere sic doch nicht, wo es-notwendig sei, an deren Maßnahmen gritit in üi»'ii. Die über die sollirage Ni der Parle, benetzenden vlegcniare seien künstlich ausgcbauschtl grn»diätci,ch: Disierenzen seien nicht vorhanden. Sie war gegen die Erhöhung der ,tolle und wird glich in ltakiinn dagegen sei», sieht Keilnde Ulan tidt aber an, dcn> Boden des Gewordene»' auch der Bund der Hand Niirtc siehe icl-l aut dem Daris, den er damals betämpii ]>al Die Mehrzahl der Freunde des Nedners halte den Sigiidunnkl »orells lür richtig, und wenn Abg. »orell-Angenrod I»eine, dag sich damit eine IHnnältcvintg au dessen Partei vollziehe, so würde Redner nichts dagegen Itabeil.

Tamil ist endlich die Debatte über das Navilel beendet und die »ainincr stimnii mit allen gegen Zlvei sozialdemokratische Stimmen dein .öapiiel Ministerium zu.

Tic Verhandlung wird alsdann IN» 6>/r Ilhr nbgkbracf>en.

Nächste Sitzung, Freitag früh 9 Uhr.

Sie vesMunas»ovelle im viiögetausschui; des Rcidistogs.

Der Pndgetausschnß des Reichstags hat in zlvei Tn- gen die erste Lesung der Bcsvldiingsiivvclle erledigt. Das ErgebniS ist eine Er >v c i t c r II II g der Vorlage durch eine Einigung ailP hürgerlichen Parteien. Dancicti rückt die Stlaffe 11a, welche Steuermänner, Majchinenassisten- ten, Telegraphisten, Aeichenivärter beim Äanalamle, Post »nterbeamtc in gehobenen Dicnstslelliliige», Uiitcrassislen- len bei der Reichseiseiibahiivcrwaltuiig n. a. mit einem ls-halt von >4M bis 2100 Mk. iimsaßt, höher hinaus, und zlvar hinter dir ülaste lll, inil Gchallsscitzen von 1.300 bis 1640 bis 1780 bl» 1920 bis 2060 bis 2200 )V!l : die Bibliothetjekretärinnen lommen beim WohnungSgeldzu- ichuß von der Darisklassc kV in die Tarisklasse Y; die Buch- sichrer bei de» tediuisdien Instituten der Herresorrwaltnng lucrden ans der >llaste I7u >16,70 bis ."lßü) MI herausgesetzt in die >!lasse 21 >800 bis iRiOO Mk. > die Ober Pnstpinkti-

faiiteu koniine» aus der Nlasse 66 2.RX' bis 4-300 Mk. hin­auf in die »lasse 42 >2.700 bis .7000 Mt. : die Hilfsrese, reuten bei den Oberpostdirektione» lind d-ie Post- und Tele- grapheninspeklorell bisher Klasse 42 mit 2700 bis .7000 Mark , ferner die Vizcdi re klaren bei Post nild Telegraphen nmteri, erster »lasse und die Ober-Postinspektoren bis­her Klasse 48 mit 6000 bis 6000 Mk i-iehatl , salvie die Delegrazcheiiingenieure lstshcr ölaiie .72 mit 60t>l bis *.*700 Mk rücken hinauf in die »'lasse .77 mit ,6000 bis 7200 Mark: schließlich bestiinnit der Komproinißontrag ncwtt, baß das Beioldnilgsdienstaller der Post und Dekegraphein ilispektorcii i,nd der Hilssreserenken Inst den Dverposrdirek- lioncn nni je drei Jahre ziirückgescgr wird

Tron des entschiedenen Widerspruchs der Vertreter der verbündetcii Rrgieruiigeil ivurden die Vereinbarnngen der Eiiiignng entwedcr eiiistimniig oder, soweit die höhe­ren Bcainten in Betrarht kamen, mit den Slimincn . der burgerliüicn Parteien augeiioiiunen, Zu der stlnuahme der Echallssätze uoit 1.700 bis 2200 Mk. gab der Schagsckretär schon am Mittwoch die Erklärimg ab, er sei nicht in der »läge, bei stusrechteihiillung dieser Sähe die stliniahnie nurch die Regierungen in Aussicht stellen zn köiinen. Das­selbe tat er am Donnerstag, als es sich nm die hölierei! Beamten haildelte. Die »omproinißparteien ließen sich je­doch voll ihrer Forderung bis jetzt nicht abbringen, Sb die Blättermeld,ingen, ivonach infolge der ablehnend!-!, Haltung der Regierungen Vorbereitungen für eine neue Einigung tut Gange sein sollen, zntrcssen, ftcht vorläufig dabin Möglich lväre es, daß die Parteien, um die Vor läge nicht schcitecli zu lassen, eine» Teil ihrer Forderungen ausgebe». Beschlüsse sind bis jetzt aber noch nicht gefaßt.

Berlin, l!>. März. Am B n d g c t a n s s ch >, ß d-s ReichetagS lonrdc bei dcr Beratniig der Besoldungsnollelle der »o i»p rom itza ii l r a-g zum rj ,7, weil die bstrger-

Iic£>en Parteien sich spaltete», ab gelehnt, ebenso der K.7 dcr Vorlage. Es bleiben also die nichtpeiisioiiSfähigcn Zuschüsse neben crböhtein Gelialt bestehen tj 6 dcr Vor­lage, der das Besolditngsdienshalter regelt, wurde mit einem lvcniger bedeutendeii Zusatz nngenoinmen. Ter Rest der Vorlage lvnrde unverändert aiigcnommen. Damit ist die erste Lesung der Besoldungsnooeue beendci.

politische Lagesscl»«»«.

Borna-Pegau,

I» der Beurteilung des Ausfalls der Reichstagsersatz- tuahl in Borna-Pegau überwiegt in dcr bürgerlichen Presse, vorläufig lvenigsteus, die Geniigtnimg, daß es der Sozial­demokratie nicht gelimgcn ist, das Mandat gleich im ersten Wahlgang an sich zu reißen, daß es vielmehr zum zweiten Wahlgang kommt, in den, das vereinte nationalgesinntc Bürgertum die Sozialdemokratie, lvic erlvartct werden darf, schlagen ivird. Jminerlstn halten die Rationalliberale» gc- hosfi, mit i l> r e ni äandtdaten an Stelle des Rcichspartcilers v. Lieber! mit deni Tozialdemokratcn in die Stichnnihl zu konnne». Das ist nicht gelungen, ja die für den national- liberalen »andidalcu abgegebene Stimmeiizahl ist gegen­über der von 1912 sogar tun etwa 700 Stimmen zurück - gegangen Groß nniren die Verluste der Rationalliberalc» in den Laiidgemcindeil. in denen dcr Bund der Landivirte eine ebenso stille ivie eifrige Agitation gegen die Ziational- liberalen entfaltet hatte, »am dann, ioie die Rats, ttorresp. schreibt, noch Hinz», daß die Stellungnahme des national liberalen Kandidaien bei dcr Eingenieiichnng von Leutzsch nach Leipzig in dem unmittelbar anstoßenden »reise vtcl- sach Widerspruch erfahren Halle. Endlich aber lat die Aus- nützuiig des Falles Zabcru das ihrige. Herr v. Lieberl selbst leistete darin Erkleckliches, tvobei ihm seine Stellung als aller Militär wie auch als alldenlscher Führer in dcr für solche Tinge besonders cmpsänglichen sächsischen Bevälle rnug noch zu Hilfe kamen. So neigte sich von vornherein die Wage ziigiinste» des reichsparteilichen »andibaleii. Für diesmal allerdings behauptet Herr v. Lieber! aller Voraus­sicht nach das Mandat, denn die Rativualliberalcu werden entsprechend dem schon vor dem ersten Wahlgang g.-gebeuen Veriprcchcn geschlossen für ihn einlreteii. Das Gleiche darf auch von der Fortschrittliilzen Bolkspartei erwartet H»er de», deren sächsischer Führer, der Landtagsabg. Günther, vor einigen Tagen erklärt dal, die von einem andcrcn- Zorischrittler gegen die llnlcrstiitzung dcr Rcichspartei ab gebene Erklärung sei lediglich privater Natur. Woraus nicht geschlossen iverden darf, daß sich ihr die Partei nicht anschließt.

Vollversammlung der Deutschen yandelrtage?.

-- Berlin, !9. März.

Tie zweite Sitzmig dcS diesjährigen Deutschen HandclstagcS, deren Bcnjil, Geh. »enMlcrzieiira! Vogel Etzeinnih- führte, be- schäistigle sich zuerst mir der Fr.«ge per Sonntags ruhe im .Handelsgcwerbe. Ten Vortrag darüber erstattete Schmersahl 'Hamburg. Ter Ausschuß des Deutschen Handelstages empfatzl der VollvcriammtiiUg eine ErNärung zur Annatznie, in der eine einheitliche Regelung der Sonntagsruhe u, allen Orlen unabbängig von der Einwotzneeiabl gewrderl ivird, i» der ferner die Sonnlags- rntzc auch für alle -hveigc des HandelSgewertzes, nicht nur die oisene» Berlanssstellen, verlangt »nrv und die sibließlich eine Rege­lung des Verkehrs mit de«,, Pnblitnm beim Ladcuschlnsse am Sonn­tage vorjiehl

lieber die Frage eittipaun sich eine lebbane Aussprache. Fusliz- rat 8 a tz n iMünchen > hielt eine einheitliche Lösung dcr Frage niclü für möglich, da die Verbältnissc in den Großstiidicn anders ivie in den Mittel- und Kleinstädten liegen. Ein Widerstand gegen eine möglichst ausgedehnte Sonntagsrutzc würde den, Haiidelstagc einen riitisvjialen Anftriiti geben. England izabe mit der vollkommenen Sonntagsruhe keine ichlechien Ersahrungeii gemacht. Tr. M ees- inann lMaiuzi hielt die englischen Verhältnisse ans Deutschland für nicht anivendbar. Er protestiert dann gegen den Borivnri dcr antisozialen Gesinnung, es fei aber »»iinmg, gegen die bessere »eberrenguug den Angestellten -->cnd Zugeständnisse zu

machen, »oinmerzicnrat B a in b e r g Berlin - stellte sest, daß selbst an der Peripherie der Großstadt Berlin dcr Sonnlagsverkant nn- entbehrtich ici, denn dort sehtcn manhce Geichäile ani Sonntag allein 70 Pro;. vc>n demni, was sie in der Woche vcrkanien.

Einen eingehenden Bericht über die » o m m n n o i a b g a b c » i» Preußen erstattete Dr. Bot he Essen). Auch zu diesen, Punkte lag eine Erklärung des Ausschusses des Deutschen Handels- tages vor, die sich mit dem Vorcuiwurse des Gesetzes zur Abände­rung des »öuimunalabgabeugesetzes und des Kreis- und Provin- ziakabgabengescpes in viele» Punkten nicht einverstanden erklärt. Die schwersten Bedenken iverden gegen die Filialstencr geltend ge- inachi, gegen die Gewerbesteuer, durch die die Industrie stack be­lastet wird, >ind die Aiisdchnuug des BegriffesGrundstück" aus sänillichcu Bcsiu, der iiach den! Bürgerlichen Gesenbucki dazu ge­rechnet werden kann. Auch die Toppcibestenernng der btescltschasten mit beschränkter Hailung und der einzelnen Gesetlschastcr wurde skeptisch betrachtet. Diesen Punkt griff Jung (Wiesbaden) gleich

zu Beginn der Aussprache heraus und twarnle^ vor der Beiieue- rung der Genossenicharleu und Kreditvcrcinc. Wenn der Ausschuß mit seinem Vorschläge, eventuell eine Besteuerung der Vorschuß- Vereine zuzulasscn, eine mittclsrandssreundliche Haltung hat >ßn- »ehmen wollen, so dürie matt nicht vergessen, daß gerade die Bor- schnßvcreine eine große mittelnandssreundlichc Tätigkeit entsallen.

Geh. Obernnanzrat Dr. Schwarz von, preußischen Finanz- ministcrium erblickte in den Ansstibrimgen Dr. Bothos riuon Bor- ionrs dahin, daß die Berwaltuiigs- Mid Auiiichlsbehördoti dos Miqtielscke Konimunalabgabengeieß in seiner uripr-üngltcheu Fornr durch Geiielnniauiig jeder beliebigen städliichen <-6euer entstellt haben. Die Auiiickitsbehörden lälien kcinrssalls leichlen Herzens zu vieteu Steuer» ihre Zustiminiing gegeben, sondern nur desbalb, weil lein anderer Ausweg übrig bleibt. Die Städte, namentlich i» den Fndnstricbczirlei,, hätten enorme 'Aulivendungen gemacht, die nur durch die Industrie bedingt waren. Es fei erklärlich, daß deshalb die Städte die Lasten namentlich >uii d:e Industrie ab wälzten, und dies geschehe besonders durch die Geioerto-stcner. Die Cckinl und Wegctastcn seien für die Städte zu groß ge,vorden. In, übrigen müsste man aber auch den Städten mehr Sparsanikeit emvscblcn. cBcisall.)

Dr. Bot he (Essen' ivendcte ein, daß die Hlustvcndungcn auch allen anderen anßerlcalb der Industrie zugiitc^konimcn, und Dr. nindt (Dttsscldvri' betonte, bc<; sich die Städte zu leicht der Aussichlsvliicht entzögen, indem jie die Kommiinotabgaben herali- und die Gewerbesteuer hiuausietzteii.

Damit schloß die Aussprache, die Erklärung des Ausschusses ivurde ohne Aendcrung angeiiomnien und daun iourdeu die Wahlen iür deu A»sichtiß vollzogen. Nach einem Tank des Vorsihendcn an die Mitglieder wurde die Tagung grschlosseii.

Unlveriitätr-Nachrichte«.

Der Rektor der Universität Wien bat einen Auf- i'iii uerösientlicht. in deni der Plan für die Gründung eines M n i e u m s f ü r H o ch s ch n l e » n n d^ st n dcTi s ch e s Lebe n in Wien entwickelt Ivird. Den (örnndstock der Sammlung sollen ie»c Gegenstände bilden, die ans Oesterreich in der Leipziger Bnchgciocrbc-Ausstrtlnng und zioor in der vvonderausstellungDer Ttndeut" ausgestellt werde».

vermischter.

* E i ii Pc r s o » e » z u g a u s G ö r z stieß bei dcr Ein- sobrt in den Staatsbalinhos in Trieft auf einen (Keis- al,'schluj;, so das; mehrere Personenwaqen deschahigt w-ru'- den. -16 R ei s c n d e und drei Srh a f s n e r sind zumeist leicht verletzt worden.

* 2 2 8 Rettungsmedaille n iür die Volt in: n o - Katastiooh e. Den Äintrosen und Oftizieien der II Schisse, die bei der Rettung der Passagiere und Manuschaiten des englischen Dampfers Vokturiw lätifi waren das Schiff wurde bekanntlich am 9. Oktober im Arlankischen Ozean das Opi er einer Feuersbrunff und muffte oerlasseu iverden har nun Kon in von Enaland Ans» Zeichnungen verliehen: insgesamt 228 Rettungsmedaillen. Von deut?6ien Schiffen nabmen ^Seydlitz" undviroffer Zkunuvst" an dem Rettnngsrverk teil. Den Kommandanten dcr 11 Schiffe, die bei dcr 2lkrion mitnnrkten. bar da? englische Handelsministerium Silber­geschirr gestülek. die Sssiftere ciNdiou ebensolls Erinnerungsgaben, und einem großen Teil der Maunschasten sind Prämien von je 60 Mk. überwiesen worden.

Märkte. ^

X Mritubri'a, 19. März. Unser beutiger Ostermorkt batte eilie sehr starke Auffahrt von Juugschweineu auizuweisen. Da die Nachfrage gleichfalls recht stark war. so entwickette sich ein flotter Handel bei lioheu Preisen. Die seitherige niedrige Preir- stuse in ivieder einer höheren geivichen. Man bezahlte für das Paar Ferkel bester Corte 7080 Aik., mittlerer 6065 Mk., ge­ringster 5955 Alark.

M Marburg, 19. März. Ans dcm heutigen S ch weilte - markt wurden bei flottem üandel f üc 68 Wochen alte Ferkel 28 49 Alk., für sanier 20 80 Mk. und für (Linlegschivrme 100 bis 129 Mk. für das Paar, je na6) Größe und Dualität, bezahlt. Zn» gefahren waren 855 Stück. 2lnf dein Liehinarktvtatze wurde heute der F r ü b j a 1) r s Pferde m a r ft abgebalten. Ansgeslellt waren 18! Vierde, darunter 7 Sohlen. Der Wandel ging flott.

ia» Frankfurt a. M.. 20. Alärz. Heu- und St rühm arf t. Angelahren waren 7 Lage . Heu. o Wagen Etro'q. Bezahlt wurde iür ven '<.80:),20 Alt'.. Stroh (ilornlangfirol)) 0.000.90 Mk.. Wirr- stroh 0,000,00 Akark. 2lt!es je 50 Kilo. Geschäft ruhig. Die Zufuhren waren ans den Preisen iZriedberg, Hanau und Dieburg.

lc. WicHbadcn, 19. März. Len- nnd Stroh markt. Angeiahren waren 9 Wagen mit Heu und 4 Wagen Stroh. Aion notierte: Öen höchster Preis 9,50 Alt., niedrigster Preis 2,80 Alk..

Durchschnittspreis 3.20 Mark. Stroh (Nichtüroh) höchster Preis 2,00 Pik., niedrigster Breis 2,20 Mk.; Durchschnittspreis 2.00 Mk. 5lrummstroh höchster Preis 0,01 Mk..-niedrigster Preis 0,00 Ack.; Dnrchjchnittömeis <».09 Alk. Frucht mar kt. Hafer höchster Preis 8,50 Mk., niedrigster Preis 8.80 Aik.; Durchschnittspreis 8,40 Mk. Ellies per 50 Kilo.

Bei Pcrdauuugobcichwcrdcu nervüier Art koninN 'ehr viel

ans eine richtige, den gesctnuächtcn Verbaunngsorganen angevaffw Ernährung an. Das altbekamne 9,'äbrmiftel ..Lt niekc" hat sich hierbei hervorragend bewährt, es regt den Avvetit und die Ber- dnuungokraite an. die Patienten fühlen sich bald frischer, kräftiger und uehmen regetumkig an Gew ich: zu. 762b v

I TR A V 1. R Hi i i: I

Freunden und Verwandten di« schmerzliche Mit­teilung, dass meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Schwägerin und Tochter

> largarete Mank geh. Reuter

ivu 40. Lebeusjahre gestern abend 9 ! , Uhr plötzlich einem Schlagant'aüe erlogen ist.

Im Namen der tieltraueruden Hinterbliebenen:

H. Mank.

Wieseck, den 19. Marz 1914.

Die Beerdigung findet nachmittags 2 Uhr, statt.

Das beste ( 31 ! 9 a

Bohner-Wachs

erhalten Kie bei lei|. Krill, Pleck^ir.

Aul 14 Tage verreist

Frauenarzt Dr. Koch

Samstag k

den 21. März,

Gnartäuü neb» Ben: vec- nopitnuir nicktet, die Rovi baut c einig,, dasWackslnm bei Haare färben Broi. »r. lcirnnwalds »ovigciit, gl. 'ltPi.Pclik. Avotp.Kveuzvl.

__ '3561 _

Veciende na mutiert m»., tetten ii. init. Schnei/er lip.e, Von folli »er Vid. 7.7 Vi».. von LN Pid. an biUinev, ab ciaencr eennere, l'rns, Felix, Seunecci, Bnchenhiihl.

Post Weiler > ,4lUnä» I ^D

Todes-rtnzcige,

Uicruioiibitn. Freunde» und Bekannten die tckmerzUckcMiilciiung, daßnnieecinzi,es,liebes, unvergeßliches Töchlerche»

Maiihic

heule nacht »ach kurzem Leiden, icdoch vloblich und»erwarte,, in. Aller von >/,gahr tantl en,. kchlaten i». Die trauernden Hlnierbticbenrn: Ludwin Grölz, Geomelernehilte, und !4m>, Sophie neb Slmgelbäfer »amilie L. WtBU, Schuhmachermeiiicr Kamille L. Klingclhäier. Ltreckenarbciter i. P.

Daubringeu, den U>. März 1914,

Die Bcerdigunn findet Samsiag, den 21 Marz nachm 3 110t Man. [ ni '

Für die vielen Be»»eise herzlicher Teilnahme de, dem ve,»,ga»ge »nscrer lieben Enl'chlnicncn ban Hariü lietl sowie iür die vielen Blumenioeiiden nnd die Iiebcpoüe Vttcge der barmherzigen Schweirer tagen wir herzlichen Dank.

Familie Keil Friedrich Aeil.

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Gießen, den 19. Marz 1914.

i iWerf I. jeder (ewänsohtu i AuvsttHuag stilrein e.preiewart l dMSrlkrtakt IWY.-Bndk*r«l 1

West-Anlage 20.

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Otto Möller.Mägde

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