Ausgabe 
14.3.1914
 
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Nr. 62

viertes Blatt

W. Jahrgang

Erscheint kügllch mit Ausnahme des Sonntags.

Die«ietzener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beiqeiegl, das Kreisblatt ffit den «reis Siehen" zweimal »vöchenllich. Diekandwirtichaftlichen Zeit- sragen" erscheinen monatlich zwennat.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Cberhessen

5am§tag. März

Rotationsdruck und Vertag der Brühl'schen Universuäts - Buch- und Steindrucierei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Exveditio» und Druckerei: Schul» [Trane 7. Exveditiou und Verlag! Redaklion:L-^II2. Tel.-Adr.:AnzeigerGießew

Dcutjcbc Kolonien.

Die ErnwrSunis zweier Deutschen auf Samoa.

Einem Bericht des Bert. Tgbl. aus Apia vom ll. Fe­bruar entnehmen mir: Soeben hat sich hier eine grüß-, liehe Mordtat zugetragen. Ter Pftanzungsbesis-cr Trc - viranus und sein Aussetzer W. Sch litt sind von vier junge» 17» bis 18jährigen Samoanern ohne irgendwelche Ursache erschossen worden. Tie vier Mörder waren erst kürzlich in die Fitasitatruppc eingetreten und hatten einige Tage vorher, mit Revolvern bcwasfnet, nachts einige spielende Chinesen durch bliildc Revolverschüsse cin- gcschüchtert und ihnen das Geld abgenommen. Unverstäud- licherwcisc sind sie, trotzdem die Sache schon am nächsten Tage seiteits des Chinesenkommissars Schasshausen ge­meldet worden war, nicht festgesetzt ivorden. Sic benutzten daher am Sonntag die Abwesenheit des Polizeimeisters, eigneten sich vier Gewehre und 100 Patronen an und zogen in das Innere lipolus, um, ivie sic geäußert haben sollen, alle Deutsche» uicderzn schießen, lieber die Beweggründe der Mörder kursieren natürlich die verschiedensten Gerüchte. Das wahrscheinlichste dürste wohl sein, daß die Jungen durch die im hiesigen Kinema'to-t graphen zur Vorstellung gekommenen Co wb oh bil­det zu ihrer unseligen Tai angeregt worden sind. Außer diesen ausregendcn Äiuobildcrn mag bei den jungen Leuten vielleicht noch die allgemeine Mißachtung, die jetzt, be­sonders von einigen aus Afrita hierher versetzten höheren Beamten, den so empfindlichen Samoanern gegenüber an den Tag gelegt worden ist. mitgewirlt haben. Als topisches Beispiel sei hier noch solgendes erwähnt: Beim Tragen schwerer Lasten pflegen sich die Samoaner durch 2in-t gen zur Arbeit anzufeuern. Als nun eines Tages der hier kürzlich angekommcne Geh. Rat Tehlcnburg einem solchen Zuge schwere Steine tragender Regicrungsschüler (16- bis LOjährige Samoaner) begegnete, scheute sein Pferd etwas. Er verbot daher den Samoanern in deutscher Sprache das Singen. Leider verstanden diese aber das Deutsch noch nicht so weit und haben möglicherweise den Zuruf als Aufmunterung angesehen, zumal sie ja freiwill g und un­entgeltlich für die Regierung arbeiten. Nichtsdestoweniger ließ der Geh. Rat Tehlenburg einige der Schüler ins Ge- fängnis abführen. Tic anderen legten daraushin sofort die Arbeit nieder, und nun wurden die Gefangenen wieder in Freiheit gesetzt. Mit solcher Behandlung der Samoaner können wir jedenfalls unser Ansehen auch nicht fördern. Die Mörder sind leider noch nicht gefangen, und da sie sich in den dichten Busch zurückgezogen haben, wird Wohl auch noch einige Zeit darüber hingehen. Der Gouverneur hat einige zuverlässige Torsschaftcn bewaffnen lassen, die sich auf die Suche nach den Mördern begeben haben.

fjce»' »«»d Flotte.

Buenos Aires, 13. März. Durch Verinittelung seiner hiesigen Agentur stellte der Norddeutsche Lloyd den DampferSierra Salvada" zur Besichtigung dem vor MonteDideo liegenden deutschen Geschwa­der für die deutschen Schulen kostenlos zur Bern fügung. An der Besichtigung nehmen ungefähr 500 Schüler, außerdem Gesandter von dem Busche, Gesandt- schastssekretär Gras Dönhoff, Attache v. Scheven. General­konsul Bobrick, Dizekonsul v. Radowilz, die Schulvorstände und Lehrer sowie Vertreter der Presse und Behörden, im ganzen 120 Personen, an der Reise teil. Die Abfahrt ersolgt heute abend. Am Freitag früh findet der Besuch des Ge­schwaders statt. Am Freitag abend erfolgt die Rückkehr. Admiral v. Rebeur-Paschwitz ist von seiner leichten Er­krankung wieder hergestellt, die Abfahrt derStraßburg" ist deshalb auf heute abend 11 Uhr sestqesctzt.

Zu dem Lawinenunglück am Grller.

Wien, 12. März. Zu Beginn der Sitzung des Ab­geordnetenhauses sprach der Präsident das Beileid der Volksvertretung über die L a w i n e n k a t a st r o p h e im Ortlcrgcbiet aus. Der Landesvertcidigungsminister Freiherr v. Gcorgi gab eine eingehende Darstellung dieser Kata­strophe. Gegenüber der Kritik einiger Tagesblätter stellte der Minister fest, daß für die Turchsührung von Schi­übungen im Hochgebirge vollkommen entsprechende In­struktionen bestehen und daß die Ausrüstung der Schi- abteilungcn eine zweckentsprechende sei Tie Ossiziere seien routinierte Hochtouristen und Schifahrer und die Mann­schaften sind im Schifahrcn sehr gut ausgebildet gewesen. Es sei somit ganz ungerechtfertigt, das Unglück auf Mangel an Vorsicht zurückzusühren, sondern es sei durch elemen­tare Ereignisse von einer seltenen Wucht und durch das Zusammentreffen unglücklicher Zufälle, hauptsächlich durch

ei» säst gleichzeitiges Niedergchcn zweier Lawinen aus mr schiedenen Richtungen verursacht worden. Der Minister rühmte die treue Pflichterfüllung der Verunglückten sowie die aufopfernde Kameradschaft und den Heldenmut der Uebcrlebenden, des Leutnants Gatdos und der vier Landes- jchützcn, die allen Gefahren trotzend, an dem Ungiücksplatze aushieltcn und stundenlang sich bemühten, die verschütteten Kameraden zu retten. Tie gesamte Wehrmacht werde den getöteten braven Landcsschützcu stets ein ehrendes An­gedenken bewahren.

Landwirtschaft.

Der Weideg mg in der Piooinz Oberhesse».

Vom Landwirischastslammerausjchuß für Obcrhessen wird uns geschrieben:

In immer weiteren Kreisen der landw. Bevölkerung bricht sich die Erkenntnis Bahn, daß der rationelle Werdegang nicht allein ein unentbehrliches Mittel zur .Gcsun cchalt. ng une.er Vieh­bestände und zur Erhöhung von deren Leistungsfähigkeit ist, son­dern auch tvejentlich dazu beiträgt, die Biehproduktion zu ver­billigen. Jnsolgedesscn kann man die Beobachtung machen, daß im oberen Vogelsbcrg durch die Hutweidme iorationen große ertragreiche Weiocslächen an die Steile der früheren Oedlände­reien getreten sind, die jetzt nach den Grundsätzen einer modernen Weidewirtschaft als Gemeinde-Viehweiden benutzt werden; auch zahlreiche Einzcllandwirtc haben auf Anregung des Landwirt- schastslammcr-Äusschusses Privatdauerw.idcn eingerichtet und be­nutzen dicic mit bestem Erfolge.

Um der großen Anzahl von Viehzüchtern, tvelche sich z. Zt. in ihrer eigenen Gemarkung keine Wei ezelegenh it verschossen können, die Vorteile des Weidegangcs zugängig zu machen, werden vom Landwirlschasts'ammer-Ausschussc in der Provinz vier Jung- viehweidcn zu Hungen, Wenings, Zell und Lauter- b a ch unterhalten, welche etwa 100 Fohlen und 350 Rinder ausnehmen können.

Ter Austrieb beginnt hier in der Zeit vom Ende April bis Anfang Mai und endigt Anfang Oktober: der Weid-gang dauert also 150160 Tage und kostet für ein Fohlen 65 Mark und für ein Rind 40 Mark. Die durchschnittliche Gewichtszunahme betrug im Jahre 1913 bei Fohlen 74 Kilogramm und bei Rindern 84 Kilogramm; sie erreichte aus den Jungvichweiden Zell und Hungen bei Fohlen mit 87 Kilogramm und in Hungen bei Rindern mit 110 Kilogramm ihren Höhcvnnki. Ter Fleisch­zuwachs belrng aus den vier Weiden 34 416 Kilogramm im gan­zen, oder 230 Kilogramm vro Hektar und übertraf mit 7013 Kilogramm der Flcischzuwachs des Jahres 1912.

Von dem sehr niederschlagsreichen Sommer hatte die Weide Hungen, die im allgemeinen recht rcgenbedürstig ist, einen be­sonderen Gewinn, während die anderen Weiden sichtlich unter der Naßkalten Witterung litten.

Von der allergrößten Wichtigkeit für den Erfolg des Weide­ganges ist die Vorbereitung der Weidetiere, die jetzt schon be­ginnen Muß, und in regelmäßiger Bewegung im Freien, Abhär­tung und Vermeidimg von Brühfuttcr und warmer Tränke zu be­stehen hat.

*

Der Viehbestand Englands hat sich während der letzten zwanng Jahre im ganzen stark vermindert. Vergleicht man die Jahre 1894 und 1913, so ist im Bereinigten Königreich der Bestand an Schafen von 29 966 700 auf 27 549 800, an Schweinen von 3 779 400 auf 3 293 800 und an landwir'sck-aftlichen Ar- beitsvserden, ZuchtstuTcn Und Fohlen von 2 082 601 auf l 868 '00 gesunken. Vermehrt hat 'ich nur der Rindviehbestand, und zwar von 10 739 000 auf 11895 000 Stück.

Gictzencr Strafkammer.

Gießen, 13. März.

Wegen Beleidigung eines Schutzmannes war der Arbeiter G. aus Gießen vom Schöffengericht zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt worden. Er hatte am 20. November vorigen Jahres nachts gegen >/»1 Uhr ans dem Sclterswcg dem Schutz­mann Gl. zugerusen;Kikeriki, hier sind keine Hühner, die sind aus dem Kirchcnplatz. Äinderschutzmanii, in den Anlagen sitzen ein vaar Kinder aus der Bank, die tannst du fortjagen", oder ähnliches. Tie erste Acußerung war eine Anspielung darauf, daß vor einiger Zeit der Agent N., der früher einmal Schutzmann war. wegen Hühnerdicbstahl verurteilt worden war. Am Abend des 22. No­vember wiederholte er dem Schutzmann gegenüber in der Wetz- steingasje die letzte Beleidigung. Die Strafkammer schloß sich dem erstinstanzlichen Urteil an und verwarf die Berufung des An­geklagten.

Wegen Körperverletzung wurde der Tachdeckergelelle W. L. aus Assenheim zu 3 Mk. Geld­strafe verurteilt. Er hatte dem Lehrling K., den er z» unterweisen hatte, einen Besensties in den Rücken geworfen, als dieser aul eine Zurecktireiiung eine freche Antwort gab. Tie erste Instanz hatte sreigcsprochen, weil der Angeklagte in Ausübung eines ihm dem Lehrling gegenüber znstehenden Züchtignngsrechtes gehandelt habe. Tie Tiraikammer tvar der Ansicht, daß selbst in dem dem Angeklag tcn günstigsten Falle, daß man ein Züchtigungsrccht in vorliegendem Falle als gegeben annimmt, der Angeklagte das Züchtigungsrccht überschritten bade ; eine Ohrfeige wäre vielleicht am Platze gewesen: keineswegs aber sei der Angeklagte berechtigt gewesen, ein Stück

volz nach dcur Lehrling zu wcrscn. Das Urteil der l. Instanz mußte daher ausgchoben werden.

Wegen Beleidigung eines B c z i r k s f c l d w c b c l s war der Wcißbinder G. St. IV. aus Kirtorf vom Schöffengericht Homberg zu 6 Wochen Gesängnis verurteilt worden. Er hatte an das 23. Trag.-Regt, in Darmstadt und das Bezirks-Kommando Gießen einen Bricj geschrieben etwa solgenden Inhalts: Ter Jude K. L. habe geglaubt, in das Gießcncr Regiment einberuien zu Wer­der und habe sich schon eine Uniform dieses Regiments anscrtigen lassen: als er nun einen Gestcllungsbeiehl für das 23. Tragoncr- Regiment erhalten habe, habe er alle Hebel in Bewegung gesetzt, los- znkommen, und vorläufig erreicht, ein Jahr zurückgcstellt zu werden. In den: Brief an das Bczirkskommando Gießen macht er dem Bezirksscldwcbcl St. in Kassel, der aus Kirtors stammt, den Bor- wurs, er sei dem Juden gegen ein gutes Trinkgeld bchilslich gewesen, daß er sichlosgcschmuggclt" habe. Tic Verhandlung ergab, daß St., der als Nachbar der Familie L. schon seit langen Jahren mit dieser gut befreundet ist, gelegentlich eines Besuches den Weg ange­geben Hai, den man cinschlagcn muß, um zurückgcstellt zu werden: er hat auch das Gesuch ausgesetzt. Tiefes Gesuch wurde jedoch nicht benutzt. Das Gericht war der Ansicht, daß der Angeklagte lediglich ans Rache, weil L. einmal wegen einer kleinen Forderung einen Zahlnngsbcschl gegen ihn erwirkt habe, gehandelt habe, und vcr- wars die Berufung des Angeklagten.

vermischte».

"StürmischcAuflrittcindcrBcrlincrStadi- v e r o l d n c t c n v e r sa m m l u n g. Tie Morgcnblättcr melden ans Berlin: Die Tenkmalsbeschädiger in Ebarlottcnburg sind »och nicht ermittelt.. Die sozialdemokratische Paricilcitung von Berlin veröffentlicht eine Erklärung, in der sic die Versuche, die Missetaten der Sozialdemokratie zuzuschreibcn, entschieden zurückwcist. In oer Stadtverordnetenversammlung kam ein sozialdemolratiscbcs Mit­glied gestern aus das polizeiliche Verbot zu sprechen, durch welches das Anschlägen von Ausrufen der sozialdemokratischen Partei, welche die Anischrist trugen:Heraus mit dem Frauenstimmrecht" an den Plakatsäulen untersagt wurde. Ter Redner legte zwei dieser Plakate aus den Tisch des Hauses nieder. Sofort wurde aus der Versammlung gernsen: Fort mit den Plakaten! Ter Stadwerord- nctenvorstcher erklärte, cs habe sich niemand zum Wort gemeldet, er bi'tc, die Plakate sortznnchmcn. Stürmische Zwischenrufe waren die Folgen dieser Worte. Ein Stadtverordneter der Alten Linken tief erregt zum Auslegctisch, riß die Plakate herunter und wart sic ans den Fußboden. Ten allgemeinen Tumult, der entstand, übcrtünte, nne MeMorgenvost" schreibt, schließlich die Stimme D des Abg. Hossmann, der dann die Plakate wieder aushob und sie wieder aus den Tisch legte. Auf die Aufsordcrung des Stadt» verordnctcnvorstehers hin erschien dann unter Protest der Sozial­demokraten ein Magistratsboie, der die Plakate aus dem Sitzungs­saal hinauslrug.

* Die Besudelung des Kaiser-Friedrich- Denk ni a l s. Aus Charlotten bürg wird gemeldet: Bisher ist cs noch nicht gelungen, die Personen zu fallen, tvelche das Kaiser Friedrich-Denkmal gesudelten, trotzdem angeblich über 150 Per­sonen sistiert wurden, die das Plakat für die rote Woche ange­schlagen oder verteilt hatten. Tie Ausichristcn an dem Denkmal sind mit Anilinfarbe aufgetragcn, deren Entsernung bisher un­möglich war.

QandcL

Hessische Landeshvpothckenbank. Dem soeben erschienenen Geschäftsbericht für das Jahr 1913 entnehmen wir folgendes: Ter Gcsamtbcstand an unkündbaren Tilgungs-Dar­lehen ist aus ca. 13 1.50 Stück im Betrage von rund 1711/» Mill. Mark gestiegen. Von diesem Betrag sind rd. 66V» Millionen Mark zu etwa 37« Pwoz. Zinsen, der Rest von rd. 105' Millionen Mark z» etwa 47« Pvoz. Zinsen ausgclichcn. Die Vermehrung im Jahre 1913 beträgt etwas über >4 Millionen Mark. Ter Umlauf an Pfandbriefen und Kvmmnnalobligatione» hat sich auf 170 Mill. Mark erhöht. Andere als Tilgungsdarlebc» hat die Bank auch im Berichtsjahre nicht gewährt. Die Höbe der Tilgung darf bei Hvvo thck-Tarlehvn nicht unter V» Proz., bei »ommunal-Tarleben nicht unter l Prvi betragen. Ter Wert der llukündbarleit der Darlehen ossenbarte sich nach dem Geschästsbericht den Anleihern gerade i» der Zeit ansteigender Geldverteueruug, weil bei der Bank eine Zins­fußsteigerung und die Erhebung von Prolongationsprovisioncn aus» geschlossen sind. Tie planmäßigen Tilgungen aus dem Bestand an Hypothckdarlchen haben tür 1913 bereits die Summe von rund 850 000 Mk. erreicht. Daß die Tätigkeit der Bank gerade den kleinen Leuten und dem Mittelstände wieder i» besonderem Maße zugute i'am, lassen die Angaben des Geschäftsberichts über hjl Stückclnng der Tarleben und über Stand und Gewerbe der An­leiher erkennen. Nahezu */s aller Hvpotlnck-Tarlehcn kommen aus solche bis zu 10 000 Mk. Auf Handwerker und sonstige Gewerbe­treibende, sowie aus Arbeiter entiatlen über die Hälfte, aus Land­wirte nahezu >/« aller Darlehen. Rund-870 000 Mk. aus Hyvothek- Tarlchen fanden zur Errichtung von Kleinwohnungen Verwendung.

H a n d c l s r e g i st c r. In das Handelsregister Abt. A des Gicßener Amtsgerichts wurde heute bezüglich der FirmaB ramm L Harrics" zu Wiescck eingetragen: Ludwig Bramm von Gießen ist verstorben. Seine Witwe, Lina gcb. Vätb, ist in die Ge- scllick-ast als periönlich hastende Äcicllichaitcrin cnigctreten. Zur Vertretung und Zeickmung der Firma ist sie nicht berechtigt.