ifi Üerttf« anfqdMIi mocftnr, doch scheint, imt vertontet, che Mehr w dem alten beiMftehen
Kreis Schotten.
KE! cheIIrod , 4. März. Unserr^atte A i r ch e wird jetzt durch ein neues Gotteshaus ersetzt. Schon eine Reihe von Jahren wurde ein zu diesem Zwecke bestimmter Bausands angesammelt. Mit de» Arbeiten wird demnächst begonnen. Hessen-Nassau, h. Frankfurt a. M., 4. März. In der Kaiser,virtschoit von Nikolaus, Zeit »4, hob die Polizei heute eine Spielcr- qesellschaft von etwa 12 Personen aus. Bankhalter war der gewerbsmäßige Spieler Heinrich Schild, geaen de,! iierritS zahlreiche Beriahrcn wegen verbotenen Svielens schweben --- Doch st. 4. März. Am 8. März ieiert das Mitglied des ttzsbevereins. Oberbahnanistent Börner, zurzeit in «ochst Main, mit seiner Ehefrau die silberne Hochzeit Am gleichen lagt vor 25 Jahren erfolgte seine Einderusnug in den Dienst der Kgl Eiienbabnverwalmng. Bon seiner Behörde wurde chm deren« für seine treuen Dienste eine Ehrenurkunde mit Erinnc ru«göabz«chen überreicht.
Gerick»t»faal-
Ein Fehlurteil.
D Franksurt a. M.. 4. März. Ter 4<tiährige Kaufmann Georg Ehrhardt war im August 1913 wegen Einbruches ui einer Dilta in Frankfurt trotz ieincr U n i i) u 11> & b c t r u : r u u gen zu 2Jahren Zuchthaus. IO Jahren Ehreuoerlun und Stellung unter Polizelauiiicht verurteilt worden, weil e„i Ticncr der Billa alz Zeuge beschworen hatte, dai; er den Angeklagten als Täler tvicder erkenne Jetzt hat inan den richtigen Tieb ieslgenomincn. Tie Staaisanioattiäum Frankfurt har de-holb kelegraobuch die Freilassung Ehrhardts ^aus dem Zuchthaus verfügt.
Metz, 4. März. Tie Strafkammer verurteilte gestern den Ackerer Picaut aus Eoutures im Kreise Ehüteau Salin« aus Grund der 4h 5 Verabredung und I des (Gesetzes über den Per rat militärischer Ge h e i m n i s s c . zu 2 Fahren Gciäng nis, 500 Mark Geldstrafe, Perlust der Rechte zur Bckteiduug eines öiienllichen Amtes aut 5 Jahre und Zuläiiigkeit der Polizeiaui licht Tie Lerhandlunq. die linler Avsichlust der Oeffenttichkeit üattiand, ging ent am Abend zu Ende Wie aus der Urteilsbcgrün düng Hcroorgchl. handelte eS sich in der Verabredung um die Er tangung von Auskünften über die Kreuzungsgleiie im Bahnhöfe Mörchingen, die im Mobilmachungsialle von grober Wichtigkeit seien und deren Geheimhaltung im Interesse der Landes- veNkidigfung liege.
Vrei Deutsche in pari; verhaftet.
Ei»c abenteuerliche Geschichte.
Tie Fremdenlegion macht gegenlvärtig ivieder außerordentlich viel voll sich reden, iluö die Folge davon ist, daß sowohl die fr rnzösischen Behörden als auch die französischen Zeitungen nervös werden. So wird seht ein: recht abenteuerliche Geschichte aus Paris gemeldet, die vor- läusig noch völlig unklar ist und von den Zeitungen aurl, recht verschiedenartig dargestellt wird Tas Wölfische Telegraphen Bureau meldet darüber aus Paris,
4 März: Gestern abend lvurden hier drei angebliche Deutsche, Friedrich N o r d und die beiden Brüder Bcrtbold und Adolf Neuländer wegen Bettelnd srstgenominen. Ein Blatt behauptet, daß i» der Wohnung der Verhafteten zahlreiche Briese vorgcsunden worden seien, aus denen bervor- gche, daß sie jnnge Leute für die Fremdenlegion auzn- wcrbcn versuchtrn, ossrnbar zu dem Zwecke, die Werbe- koulrakle in Dcnttchland zur Bekämpsung der Frenidcnlegivn zu benutzen.
Sehr unklar lauten die Berichte der Pariser Polizei über die auf offener Trraße erfolgte Verhaftung der drei Tentschew, des 72jährigen Friedrich Nord, des 36jährigen Bertold Neuländer und seines uni vier Jahre jüngeren Bruders Adolf. Vor Jahren sollen die Brüder Neuländer sich für die Fremdenlegion havei, anwerbeu lassen, doch mit den, erhaltenen Handgelde entflohen sein Tie Polizei sucht »uu das gegenmäriigc Erscheinen der Brüder Neuländer- in Paris ü i- mrt zu erklären, daß diese bemüht gewesen seien, als Agents provocateur« Material für' das Bestehen französischer Werbc- bnreaus für die Fremdenlegion zu sammeln. Ter alte Manu trat in mehrere Geschäfte ein, ivck ec bettelte-. Er erklärte, er sei zu Fuß aus Zaber» gekommen. das er bald nach den bekannten Vorfällen verlassen-babc. Tie Polizisten gingen den Ausfälligen nach und verhafteten sie. Man fand in dem Zimmer der Berlmsteken eine große Menge dcnlschcr Broschüren und eine umiangreiche Korrespondenz, ebenfalls in deutscher Sprache, die aus allen Hanptskadlcn Europas lam und in Brüssel von den dreien postlagernd abgcholt wurde. Tie Brüder Neuländer erklärten, daß sie nach Paris gekommen seien, um eine Tlnaiergruppe anzuiverben. Man fand bei ihnen wirklich einige Briefe, die an verschiedene Schauspieler und Künstler gericknet waren, die aber nicht abgcsandt worden waren. In Gesellschaft der Brüder Neuländer soll sich noch ein junger Mann befunden haben, der verschwunden ist und von der Polizei gesucht wird. Nach der Auffassung des „In traniigeanr" gingen die Deutschen daraus aus, sungc Leute für die Fremdenlegion anzuiverben und dann deren Korrespondenz an deutsche Zeitungen zu vcrkauscn, um der Hetze gegen die Fremdenlegion neue Nahrung zuzusühren
2s bringt man die Angelegenheit des kürzlich verschwunden e n
Lagerhalters Eonrad aus Gieße» hiermit in Verbindung, der aus Frankreich a» eine» deul- jchen Freund geschrieben baben soll, er sei Agenten der Frem-- denlegion in die Hände gefallen. Von der Polizei ist eine Bestätigung dieser Gerüchte nicht zu erhalten.
Hierzu wird noch weiter gemeldet: Am 26. Februar erhielten seine hier wohnenden Eltern, der Vater ist Eisen bahnbeamter, eine Karte von ihm ans Limburg, die noch nichts ahnen ließ, und schon am 28. Februar sandte er aus Annen au Herrn Pfarrer Hesse von Franksurt n. M auf einem abgerissenen Notizbiichblatt die Benachrichtigung, daß er die Absicht Nabe, in die FreOdenlegivn einzutreten. Tem Briefe lag sein Militärpaß bei. Conrad scheint in einer momentanen Besinnungsstörung gehandelt zu haben: er litt nämlich an einer Eiterung in der Stirnhöhle, die ihm bisher keine größeren Beschwerden verursacht hatte. Ta er auch liingenkranl war, werden seine Angehörigen versuchen, durch' ärztliche Atteste seine Auslieserung zu veranlassen, weil er dem tropischen Klima sicher nicht ge- wachscn sein dürfte. Von einer gewaltsamen V e r - schlepp,,» g kann wohl in diesem Fall keine Rede sein.
vermischter.
_ * Professor Ctto Hurnack vermißt. Aus
3 r ii t_t gart, 4. März, meldet uns ein Privanelegramm: Leit Sonntag, 22. Fein-., wird der Professor Dr. Otto Har n a ck hier »ermißt. Er hat sich an deni genannten Tage nachmittags ' ; 3 Uhr aus seiner Wohnung entfernt und ist seither nicht wieder zurnckgekchrt.
* Wuttcrmorb. Aus Berlin, 4. März, wird gemeldet: In einem Hause der Kreielder Straße ist die Witwe Net sch in eine, Blutlache mit Würgemolen auigeiuiiden worden. Ter Ge rlchlsarzl stellte jest, daß die Frau durch einen Schuß über de,» rechten Ohr geiölcr worden ist. Tic Frau ichliei sei, sieben Jahre» in ihren Kleidern auf dem Sofa aus Angst vor dem Sohn, de, das einzige Belt benutzte. Ter Sohn führte ständig einen Revolver- bc, sich. I» der Kleidnng der Frau fand man erspartes Geld in Höhe von 7k9 Mark eingenäht. Ter 35jährige, lungenlranle und etwas geistesgestörte Sohn ist teil Moniag, an den, man die Witwe zum letzten Male sah. auch verschwunden Anscheinend hat er seine Mutter erinordkl und ist dann geflüchtet
* Im Wirtshaus erstochen. Aus T ü s i c l d o r i ivird gemeldet: Als heule nacht das Restaurant „Gcircidchaus^ ge l'chloiien werde» sollte und der Kellner vermenghaus de» 76 Jahre allen Gast Viktor Villers um Bezahlung bat. zog dieser, ohne eine Antwort zu geben, sein Messer und versetzte dem Kellner einen iurchtbarc» Stich, der bald de» Tod herbcisührte. Ter Täter versuchte sich aus der Flucht seiner Verfolger durch, Meffcrüiche zu erwehren, lourdc jedoch verhaitct.
*■ S ch n e c st ü r IN c i Nt S ch lv a r z w a t d. Aus K a r l » ruhe -Baden. 4. März 5 Uhr nachm., wird gcmelden 3nt hohe» L-chwarzwald tobt seit etwa 20 Stunden ein heftiger Schneesturm bei 4 Grad Kälte. Ter Schnee liegt aui den Bergkammen de« südlichen Tchwnrzwatdes wieder ea. 70 Zentimeter hoch. In den Hcchwatdunaen ist durch Schnee- und Windbruch mehrfach --cha den angcrichtel worden.
- u e b c r eine Operation s i a »I c s > i ch e r ZIv i l linge wird ans Paris gemeldet: Ein Pariser Chirurg, Professor Tt- Le F-ilatre. hat heute vormittag in der Klinik des Tr. Saison L i e r v a l in Paris eine sensationelle Operation «»-.-gesuhlt. Er hat zwei zniammenqewachiene Schwestern im Alter von drei Monaten, die IN der Nabelgegend zusaminenhingen, durch einen chiruegiichcn Eingriff getrennt. Bor der Overalion Ivurde durch Röntgeustiahlen unteriucht. ob das Zwillingsvaar durch innere Organe verbunden wäre. Tie Unteriuchung hatte jedoch kein verläßliches Ergebnis. Tie Overalion, die in Gegenwart einer gro» ßen Anzadl von Chirurgen der Pariser Universität ausqciüdri wurde, dauerte eine Viertelstunde. Nach dem Schnitt zeigte sich eine ungefähr 8 Zentimeter große Wunde und man stellte scst, das; die decherseiiigen Lebern durch eine Art Brücke verbunden waren. Auch dieser Verbindnngsgang wurde getrennt und die Wunderer »äht. Tie beiden Mädchen sind die Kinder eines etwa 10 Jahre alte-., Ehepaares ans NogcnS bc, Paris, das auch noch ander: Ki» der besitzt, die normal gewachsen find TaS Befinden der beiden ZwiUinasichweftern ist befriedigend und die Aerzte hege» die zu oersichtliche Hoffnung, die beiden Mädchen am Leben zu erhalten Eine ähnliche Overalion sührte vor etwa IO Jahren der Chirurg Proieifor T- o » e n an einen, Zwillingsvaar ans, das indessen die Operation »ichl überlebte.
* Ein verschwundener Landrat. Aus W ü r z b u r g
n-ird gemclkki: Ter Bürgermeister und Landral Reiiwvatd
in Bad Brückenau ist verschwunden, wie cs lzeißt, mit Hiincrlas- sung beirächllicher Schulden.
* Z „ dem Mord am Tcuiclsiee In einer Lnichast an der Görlitzer Babn ist ein Mann unter den, Verdacht, der Mör der der beiden am Icuielsice erschlagenen Fraucn zu sein, ver bartet worden. Es paßt aui ihn die Beichreshnng, die die Heiden Knaben uon dem Manne gegeben bähen, de» sie an, Tage der Tal am Teufel-fee gesehen haben. Auf dem Feiedbof in Nowawes w»>- deu gestern iiachmitiaq die beiden Ov'er der Bluttat an, Teniels- sec unter große», Zuorang der Beoötkernng bestaltel.
* General Stöffel, der Verteidiger von Port A r thur. Hai einen Sch lag ansall erlitten. Tic rechte Seile ist gelähmt. Gehen und Sprechen erichwert.
gend t. Onalität Mk. 5L0—6ö0, einzelne extra schwere Stücks die
Mt. 700,—, 2. Qual. Mk. 450—530, 3. Qualität Mk. 33S—375, tragende Rinder 1. Quak. Mk. 500—550, 2. Qual. Mk. 403—475, 3. Qual. B!k. 320—375: gahrkiihe I.Qual. Mk. 500—»50, 2. Qua Mk. 4-0—475; junge Rinder und Stiere zur Zucht und Man -vtk. 160—220, je „ach Alter und Form. ES wurde gebandelt de, Zenlner Schlachtgewicht, Fette Rinder 1. Qmzlität Mk. 88-90 2. Qual. Mk. 86-88; iette Kühe 1. Qual. Mk. 84—86, 2. Qual Mk. 78-80, 3. Qual. lSurstkübe» Mk. 65 - 70; Kälber I.Qual Mk. 86-80, 2. Qual. Mk 3-2—85, 3. Qualität war nicht am Mark, Fabrochle», die nur in Mittelware zum Verkauf waren, wurden das Paar zu Mk. 1000—>100 abacgebe». — Nächste Markttage 24. und 25. März ds. IS. An, 25. Mä,z FrübfahrS-Pserdemark! hinter dem Sckilachiboi: auch Kränierniarkt ans Oswalds <8a>Ien.
Sport.
* Ter Schildrung von 5 I >.- Meter des L c u t -- mutt v. d. Planitz aus dem Semmering war nicht gestanden und somit ungültig. Der weiteste gestandene Toruna von Leut nant v. d. Planitz aus dem Semmering war 39 Meter. Ten weitesten gestandene-, Sprung dieser Kankurrenz leistete Sepp Bildstcin. der letzli-ihriqe Meister in, Schilauf von Oesterreich mit 43 Meter. Dieser Sprung ist Rekord für die Schanze und nie den österreichischen Schiverband.
yanvel.
B e r l i » , 4. März. In der beutiqen Siplmg des AuiiichtsratS der Deutschen Bank in Berlin wurde die Bilanz per 31. Tc »cmber 1913 vorgctegt und geuchmi-gt- Ter aui den 31. März ei» beruicnen HmipiversammliUig wird die Verteilung einer Tibi d.cnbe von 12' , Prozent (wie im Bori.t in Vorschlag gebracht, unter Erhöhung des Gewmnvortrags um 1247 162.81 Mk. Tie Gesamtumsätze belicien üch aui 129 Milliarden Mark,gegen 132 Milliarden im Borjabre!. Ter Auiiichtsrat hat sich mit dem Abschluß des Fulionsocrtrage« mit der Bergisch-Märkffchen Bank Elberfeld einverstanden erklärt.
h Bank für Handel und Industrie Tarmstädter Bank,. Laut 'Abschluß für 1913 erzielte die Griellichait in der Hauvtsache ein ähnliches Ergebnis wie im Borfabr und es wird auch Ivieder eine T ividende von 6' . Prozent in Borschlag gebracht. Ter erzielte Brnrtogewinn eiuichlietzlich 475 300 Mk Boi - traq im Boriahr 466 91t Mk beläuft sich aus 27 213 709 Mk ,24 986 118 Ms. wovon aui Provisionen >0,5 Millionen (9.5 Mitlionen . Zinsen aus dem lausenden Geschäft usto. 44,4 Milt tll.8 Rill.), Effekten 784 304 Ms. .1,5 Rill, I, Finanzgeschäfte 956 417 Mk. ,1,5 Milt. Mk.) entiallen
Märkte.
th. Kieszen, 4. März. Der gestrige R i » d v > e h ,» a , kl hatle eiuen Vorrat von N60 Stuck Großoieb, sowie 4M Stück Jungtiere und Kälber. Aus dem Pvnnarkt war seit längerer Zeit einmal mir der ein großer Transport schnmrzbimter träger,de und irisch»>cl kenüe Kübe von einem Handelsmmu, aus Hannover z»,n Verkauf gestellt. Tie Tiere gingen zu hohen Preisen reißend ,mch Nassau hin ab. Tas Geschäft in Mitteiware Ivar loieder belebter als beim letzien Markt. Schivere Kühe ivaren geiucht und erzielten die allen hohen Preise, die anderer Qualiräten besserten sich im Preise >»e- Nigstrn« etwa« aus. 'Auch der Handel ,n tragenden Ruidern und in Fahrkühen brachte eine Besser«»« der Pvpne. Eni Borrar schöner ketter Rinder komitc zu ginen Pressen direkt an Rietzger nach dem Tillgebitt und ans den Landstädten in Oberhejien verkauf, werde», die einige Mark mehr nir den Zentner ütt v<c Tiere boten, als der Znnichenhandel dafür geben kann. Mrttelkühe in guter Ware gingen wieder »ack> den Städten am Rttz-(N ab. Ter Handel in Kälbern war bester als am letzten Markt, lveit die Einkäufer tür die Großstädte darin Bedan batten, wvtmrch die Preise sich für diese Ware ivieder ftufbcsitzrtcn. — In Fahrochseir war das Geschäft sehr gedrückt. — Für Jungvieh war kein Interesse be, den Marklbesuchern ovrban den. Es wurde bezahlt für das Stück: Kühe, fftichn,elkend und tra
Amitichcr ivellerdericht.
Wcklcrauzfichten in Heilen am Freitag, den 6. ivlärz 1914, Zoriviegend lrüb, zcüioeüe Regeniälle, keine wcsenltlchc hlenderimg der Temperatur, lvesilichc Winde.
Letzte Hadirtditeit.
3 in e i t e fl n in m c r d e r S a n b ft ä ii b e. rfa. Darin staüt, 5. März. Die Zweite Kammer selzte heute die allgemeine Aussprache über den S t a a t s v o r a n schlag fort. Zuerst iuradi Abg. 2 th o 11 inall.l, der die stei gendcn Staalsausgaben für die 2chttlncubanlcii kritisierte. Als ziveiler Redner sprach Abg. Eißnerl isoz.), der ein gehend die Ossrnbacher Verhältnisse beleuchtete. — Die 2ii zung dauert fort.
Wechsel im preußischen L a » d w i r t s ch a f t s- mini st fein m V Berlin, 5 März. Tie „lüernialila" schrcibtt Die Stellung des preußischen Laiidlvii-lichoii-miuisteis Frhr. v Schorlemcr L leier gilt in unterrichteten Kreise» als rrschüttcrt, und Nlau nimmt an. daß der Minister nocl, Schluß oder Vertagung des Land tages von seineni -ßosnm zurücktreten wird. Tie Ernennung de« Freiherrn von Schorlemer znm Statthalter von Eliaß-Lothringeu ist nicht mehr beabsichtigt.
Tie Wirt» » g de« G c » e r a l v a r d o n i. Berlin, 5. März. Wie der „Berliner Lokalanzeigett aus Ahlefclde a» der Leine criährl, hol listi der Steuerer trag des dortige» Kreises, der ei» überwiegend landwirtichaii sicher ist, um ciwa 3'., Millionen erhöht. 'Auch in Liegnilz sind nach derselben Quelle infolge des GeneralpardonS II Millio ne» Mark mehr veranlagt worden als irnher. Im Nachbar orr von Berlin O r » II i e II b II r g erhöhten die Stadtväter den Prozenliatz des Kommunalsteuerzuichlags von 160 aut 180 Prozent Ei» u n g e t r e u e r P o ft b o t e.
Paris, 5. März. Ter Postbote L esc u her, der seit sechs Jahren bei der 2l m b u l a u z v o st angestcllt ist, ivurde in der vergangenen Nacht von seinem Kollegen dabei ertappt, wie er inehrere e i n g k j ch r i c b e n e » n d G c l b b r i c > e c n t w a n d l e Er wurde soiort bei seiner Anknnst in Paris verhaftet lind dürsir derartige Tichstählc schon seit Jahren verübt haben.
I m Rausch gestorben.
Paris, 5. März. In einem Hotel in BezierS wurde in der vergangenen Nacht die L e i ch c d e s H u i a r c II l t u t n a n t 941a<li)ot aufgejunben. Es wurde seitgeftellt, daß er sich in Gesellschaft zweier Halbwelidanien mit A c t h c r berauscht und eine zu starke Tos,« zu sich genommen habe.
Keine russischen R ü stnngen an der W e sbg renze.
Petersburg, 4. März. Das Organ des Finanz-, Ministeriums erklärt tu seiner -Ausgabe vom 5. März: Tie „Kölnische Zeitung-- verössentlichte am 3. Mürz die Nachricht über angebliche K rtegsvorbereitungen Rnst- l a u d s an d e r W e fllg r e » z e. Am Abend desselben Tages ries die Nachricht eine ziemlich lebßaste Unrube au der P-a- rlsev Börse hervor, die sich in dem Kurs der au dieser Börse geliaudelteu russischen Werle tviederspiegelt. Tie Unruhe teilte sich beute der Petersburger Börse mit. die unter dec Eiiiwirkmig der erwähirteu Nochrrüit äußerste Bestürzung zeigte, tvelche durch Raßnrhnien von Baisse-S-peknlanten „och gesteigert ivurde. Wir sind, so schreibt das Blatt, in der Lage, formell zu erklären, daß die ülachricht der „Kölnische,r Zeitung" jeder Bcgründuug entbehrt.
Huf der ganzen Hielt bekannt.
In bezug aus Whrwcrt, Schmackhaftigkeit und leichte Dcrdaulichkeit stcht Scotts Emulsion, dieses fest Jahrzchiucn rühmlichst bekannte Kräfligmgs- und Stärkungsmittel,
Keotts
Srnul-sion
zweifellos an erster Stelle. Wer sich die Porterle dieses Präparates sichern will, bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion zu erhalten. Der Erfolg wird dann nicht schlm, imd Entläuschungm, wie sie beim Gebrauche minderwertiger Nachahmungen unver- süld, bleidm erspart.
EmserWasser
HeilbewShrt bei Katarrhen,Husten Heiserkeit. Verschleimung. JnftuenzB Magen-Darm.-Gicht-u Blasenleiden < Überall erhältlich In Apotheken Drogen- und Mineralwasser-Handlungen. __
Färberei Oebr. Rover «*aS!p~ dSiSSS.
ChfmischM ». F&rl^n r«» Dam^n*, Herren- n. Kfndergr«nlerohe,yorh}iu5e«, Decken, Teppiehen, Pertieren, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, KintlerniAtzen, Hajidschnhen etc.
Xirka 1000 taspah'llte. Einrichtung und Organisation unserer Werke sind in der gesamten Fachwelt als mustergültig anerkannt


