^bttritte in einen Verein gemaßregelt worden sind». Tie Maß- Ist'vielmehr erfolgt, weil Y\t Betreffenden in häßlich« ^Mta topi-scher Weise die Maßnahmen der Verwaltung herunter- wrrfsen haben und nicht dazu zu bewegen waren, ihre unrichtigen ekchcr-nptnngen richtig zu nellen. Gegen eine freie Ausspraä-e der Lr^eftcllten rn ihren Versammlungen habe ich nichts cinzuwenden. Ü.ber ich muß cinschrciten, wenn wohlerwogene Maßnahmen der Verwaltung in unrichtiger und gehässiger Weise dargeftellt werden. Das ist der Standpunkt seder zielbewußten Verwaltung, rb sie eure Staats- oder Privatverwaltung ist. Es mutz gefordert werden, daß auch die Angestellten der Wahrheit die Ehre geben, (-sehr richtig! rechts.)
VEb#. Jckler (Natl.):
Tie Lusscheidung dar Besoldung-fragen aus der Debatte hat den meisten Rednern das Konzept verdorben. (Heiterkeit.) Durch die neu«' Lohnordnung haben wir einheitliche Bestimmung gen für Arbeiter und Handwerker erhalten. Die Lohnordnung bringt erhebliebe Vorteile. Dafür dankt die Arbeiterschaft dem Minister. Das muß auch einmal sestgestellt werden, nachdem wir hier so viel abfällige Kritik gehört haben. (Sehr gut!) Die Lobnnrdirimg wird am l. April auch in den Reichslanden in Kraft ireteu. Wir. steht es mit der Regelung der Gepäckträger-Tarife? Der Redner tragt Wünsche der Güterbodenarbeiter und Babn- untcrhaktungsari. etter vor. Die Regentage sollten bezahlt werden Mehr Erholungsurlaub ist notwendig. Darunter werden die Finanzen des Staates Nicht leiden. Die Aushilfsbeamten hat man bei der neuen Lohnordnung leider vergessen. Die Ruhezeit der Rangierer mntz geregelt werden. Man sollte A breche nungSzettel einführen, damit die Leute eine Ilebersicht über ihren Lohn haben. Dadurch wird man manches Mißtrauen gegen die Verwaltung beseitigen.
3Jir verschiedenen Handwerkerklafscn bei der Löhnung sollte man aufbeben Biel Unwillen erregen immer noch di« Abzüge. Den Aufstieg der Handarbeiter sollte man in feste Normen bringen. Bei den Betrieb-krankenkaffen soll eine Rezeptkontrollkommission bestehen, die für möglichst billige Rezepte sorgt. Dadurch wird viÄ Schaden angericktet. Man sollte nicht jeden Kranken als Simulanten am'ehen. Zur die Veteranen der Arbeit, für die Altpensionäre, muß mehr geschehen. In der Frage der Ärbetteransschüffe sollte man weitherziger sein. DaS Alter oder Mrndestcrlter für die Ansschutzmitglieder mutz von 30 auf 25 Jahre herabgesetzt werden. Wir haben ja auch Reichstagsabgeord- nete. die noch nickt 30 Jahre alt sind. Ein Zentralarbeiter- a ns s cku tz wäre sehr zu begriitzen. Wir bitten um Verlängerung des Erholungsurlaubs. Der Minister bat ein warmeS Herz für seine Arbeiter. Bei aller Knttl soll mau d,e Anerkennung nicht versagen, wo ste am Platze ist. (Beifall).
Abg Kiel (**>.):
Reichscrsenbahnen sind für das Reichsland dienlicher als Landesfahnen. Auf die Dauer werden sie sich aber von dem preußischen Minister nicht im Nebenamt verlvalten lassen. Wir erleben -sehnliches in Preußen selbst. Derselbe Minister ist in d'reußen Eisenbahn minister und im Nebenamt Minister für st'sentliche Arbeiten. Als solcher hat er den Mittellandkanal nickst durchsetzen können, trotzdem es einmal von ihm hieß: Gebaut wird er dock. Die neue Besoldungsordnung kommt hof- ientlick den SBiinfd*u der Angestellten weit entgegen. Bei den grotzen Turckigci»«g<>baknen sollte von vornherein dafür vorgesorgt werden, daß sie icoerzeit vlergleisig ausgebaut werden können. Die Turchganqswagcn mit den zwei Ausgängen werden bei Un- plücksfällen zu M c n s ch e n fu l l e n. Es sollte keinen Schnellzug» obne dritte Klaffe geben. Für alle Erfindungen im Eisenbahnwesen mutzten hohe Belohnungen ausgesetzt werden.
«bg. Windeck (Lothr.) wünscht ebenfalls eine AuSgestcrltung der ArbeiterauS'chüffe.
Das Haus vertagt sick
Sonnabend: 12 Uhr: Weiteickeratung. LustverkÄhrsgesetz.
Schluß 1% Uhr.
Tic Beschuldigungen gegen Pegoud.
Ter franjörifdjc SnirjHieger Pegoud wird, wie wir gestern schon kurz rmtnetrtlt Jialien. eines unerhörten Verbrechens de schuldigt. Nachdem er an den beide» letzten Sonnlagen tu Mailand rief,ge Bollsmengen durch seine Ivliige in Begeisterung ver- fei«, baue er am Dienstag dieser Woche seinen Apparat gegen Barzahlung von 17 600 Mk. an den italienischen Flieger Dal- nnslro aus Beiirdig verkgufl. Tieier beabsichtigte, mit der Ma- iltnne eine Tournee durch Italien zu unternehmen. Ter Apparat wurde anseii,andergenommen und in drei Kisten verpackt, um iiock, Bologna spediert zu werden, wo Talmistro Sonnabend »nd Sonntag sliegen Tollte. Wie jedoch der Mechaniker Freist. Miilb, rin Trutscher. der vom Dienst des Sturzsiegers Pe goud au Dalmrstro übergegangen ist, mirteilt. bat P e g o i> d mit !»ille seines zweiten Mechgnilers Pierrot während der Nacht den M echanirmns des Benzinbebälters verdorben, so daß der M oior bei vertikaler Lage still st ehen nil» der Apparat ab stürzen mnLte. Tie Untersuchung des Apparats in lnegeningrt von RechtSbeistandiM und Zeugen bestätigte dir Angabe,> Freisinn» HS. der schriftlich erktärie. von Pegoud das An gebot von ‘>00 Ml. als Schweigegeld erbalten zu haben, was er»iedoch zu rückgeiviesen bade Pegoud ist angeblich nach Paris abgereist. Freisturulb will aber am Babnbo, gej.-he,, haben, das! er einen Zug „gm Oesterreich bestiegen hnbe.' Nach ijer Angabe deS Mechanikers Freißmulb war die Bervackung des Apparats in drei Kisten beendet, die »listen jedoch noch osten, als am Dienstag abend 7>, Uhr Pegoud mit seinem Mechaniker Prerroi den vanggr betrat und Freistmuth tbesahl. sich zu ent fernen. Dieser gehorchte indeiien »ich,, und Pegoud befahl mm, itrnT eine Melalltäge und Feile zu reiche». Freißmutb ivar dann nach seiner Aussage Zeuge, wie Pegoud und Pierrot mit großer Anstrengung den BennnbchSUrr öffneten und wie Pegoud'vom B e n zi n u l e i t e r ein Stück ab sägte und in die Tasche steckte. Danach wurde der Benzinbehälter wieder in Ordnung ge- bracht, und me Kiste geschlossen Tie Angaben Freißmutfw finden tnlwene Bestätigung durch den Verpacker in Diensten Pegoud» einen Bödmen namens Holnchevl. der erklärt. Pegoud und Pierrot Dren-tag abend den Hangar betreten gesehen zu haben, während gleichzerttg die Frau des Pierrot ihn davon abhielt, den Hangar zu betreten. Rach der Missetat begab sich Freiymuth sofort am d,c suche nach Talmistro, trat ibn im Caw Bisst und bat ihn flehentlich, nachdem er die Tatsachen erzählt, Pegoud nicht ab reifen zu lassen. Talmistro und seine Freunde konnten sick jedoch »ncht dazu entschließen, den Erzählungen Freißnrurbs Glauben zu schenken, umsomehr, als wellige Stunden zuvor Pegoud Talmistro zu seinen gelungenen Probetturzilügen beglückwünscht, um armt und geküßt Inrtte. Die Untersuchung des Apparats wurde daher verschoben, lvährend Pegoud. wie schon oben bericklet. bereits in der Frühe abgercist lvar
Arbeiterbewegung.
* % er Äh s st and b^c r Eisen bahnbea nt reu in Por - ttigai Madrid, *27. Febr Tem Minister des Aeußern sind aus Parttigal Nachrichten Ziigeggiigeii. bene,, zusolge her Ausstand per Eifendalurheamleil eine nock» ernstere Wendung angenommen bst. Tie telegravvi'chen Perbiudungen zu Lande sind nvcki immer unterbrochen. Der Ministerpräsident bat es gbgelebni. >-ine Ab- ordinmg der Ausständigen zu empiangeu. dn diese ihre drohende Haltung bisher nicht aoigegeben baden. Infolge des Port,, giesi scheu E i se n b a hn e r ft r e i k S werden von Paris g>,S bis a»i weiteres leine «zahokarten nach Portugal ausgegcbeu. Reisende, ivetcke Lissabon am Samstag verlgfie» habe». sind erst am gestrigen Donnerstag nachmittag nach sechs,„gligrm ttmsteigeu in Paris eingetroiien. In geivöhnlichen Zeiten beansprucht diese Reste 32 Stunden. Die Reisenden berichten, dast die Eiienbavn- verbindungen zwischen Lissabon und Spanien vollständig unter■ brocken sind Die Austläirdigen baden die «antarem-Brücke aus dr> Bahnlinie votl Lissabon an die spanische Grenze gesprengt.
einen Güterzug UN KabiegaS-Tumiel zum Entgleisen gebracht und außerdem mehrere Telegravhenlinien zerstört.
Baien ria, 27. Febr Ter Generglst-eik dauert au. L.adeii und Märkte sind geschlossen. Auch beute wieder war die potrzei vielfach geznmngeu, mit blanker Waste einzuickreiten und *5ei hastuiigen oprzunebmen.
(Pcricfeiitfocii.
Zwei Salvars an-Prozesse.
?vranfiuri 26. rfebr. Zu den wiederholten icharsen
Angrfssen auf das Salvarsau durch den ..Türmer" und^den „Freigeist" wird letzt bekaun', daß nur der Magistrat der -Stadt Frankfurt und die beiden Kraukcubausarzie Dr. Äerxhermer und Tr. Alrman n Stra'an rag ge^en ste genannten Bla ter aestellt Haber. Beide llnterjuckungen werden getrennt ge,ubrt. Ter „Türmer ' kündigt die Harbestchassung eines gewst igen Be-- weismaterial'- an. Ed stehen demnach zmn große ^aloarian- Prozesse in Ans icht, tu denen beide Port-itn ein arodeZ Auf, gebot von Wistanichaitlern und Sachverständigen ladm werden.
verniiscbtc».
» Uumrnschliche Roheit. Aus Kiew wird gemeldet: Zn dem Tors Pokati ermordete der einzige Sohn eines reichen Grirndbesiders seine Mutter, die der Geburt eines Kindes entaegensah, um sich in den Besitz nicht teilen zu mitsscn. Als der Vater, durch den Lärm ausgeweckt, daS Zimmer betrat, erschlug ihn der Sohn mit einem Beil und warf den nollständig zerstückelten Körper den.Hunden vor. Der Täter wurde verhaftet.
* Tango in der Eisenbahn. Der „Telegraas" in Amsterdam berichte! folgende heitere Geschichte: Estr srommer K i r ch e n ä l I e st e r aus Leiden, der Gc'chäste halber nach Rotterdam reiste, batte in einem Abteil des Korridorwagens Platz genommen. In Laag stieg eine junge Tome ein, begab sich in dasselbe Abteil und richtete, als der Zug sich in Bewegung gesetzt hgtte, an die Mitreisenden ohne weiteres die Frage, ob sie ein Quartcke (25 Cf oder ein Tübbeltche (10 C übrig hätten, dann werde sie einen Tango tanzen. Dem Ouderling. wie den andern Mitrestenden wurde es etwas schwül, elfterer drohte, die Notbremse zu ziehen, aber ehe es soweit kam, hatte die Dame das Abtei! bereits verldise» und ihr Glück rn einem andern verflicht. Bald hörte man auch von dort her lauten Jubel und tzändcllatschen, denn der Tango tvar von der Solotänzerin unter allgememem Bestall nach allen Regeln der Kunst ausgesührt worden. Ter Cuderling aber, der in solchen Dingen keinen Spaß verstand, Hot, wie man sagt, bet der Tirektron eine Klage eingereicht.
- Eine kaltblütige Frau. Ein in diesen Tagen aäs Eeploir zurückgekehrter Engländer erzählt in einem Londoner Blatte rin Llbenteuer, da» als ein seltenes Beispiel erstaunlicher Kalt- blüiigkeit und Geistesgegenwart einer langen Frau wiedergegeben wird. Es war bei einem Tiner in Trinromalec, ,chas Tiner war vorüber, wir fasten INI Salon, als ich plötzlich sah, wie der Blick der liebenswürdigen Tome des Dauses, einer ungewöhnlich anmutigen und lebbasten iungcn Frau, starr wurde: sie rief dem an der Tür stehenden eingeborenen Diener zu, eine Schale mit Milch zu holen und aus das Fell zu setzen, aus dem ihre Füße ruhten. Lbgleich der Beseht so ruhig und gelassen gegeben war wie rin gewöhnlicher Austrag, ahnte ich iosort, dast sich eure Schlange im Raume besurden mußte. Da eine hastige Bewegung den Tod bedeuten konnte, sasten wir regungslos wie Bildsäulen, dafür aber glitten unsere.Blicke durch alle Winkel des Raumes. Allein nichts war zu sehe,,. Die Mllch wurde gebracht, vorsichtig aus das Fell gesetzt, ein vaar Sekunden, die uns endlos dunklen, verstrichen, und dann — endlich! — erschien die Schlange. Wir sahen mit Entsetzen, wie sich von dem Fußgelenk der sungen Dame des Lauies eine große Kobra loslöste und au, die Milch- t'chale zuglitt. Sie wurde natürlich sosort erschlagen. Wie viele Frauen aber mag es geben, die unter solchen Umständen die KPt- blütigkeit und die Willenskraft haben, ruhig zu üleiben und sich nicht zu bewegen? Erst als die Schlange tot am Boden lag, gab die Nervenspannung unserer Wirtin nach, und sie sank in Lhnmacht."
Lingcsarivt.
(Für Forni und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehende» Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Vergntwortung.)
— Beuern, 26. Febr. Seit mehreren Jahren ist die Per legung unseres Friedhojes wegen seiner ieuchten Lage iiicht etwa wegen Platzmangel — ein dringendes Bedüriists gewesen. Einer Traimerung scheint Ulan nicht näher getreten zu sein. Mgn hielt eS für erforderlich, einen neuen Fricdboi an«,lege», und zwar gm „Steiner", direkt an der verkehrslosen Kreisstraße Beuern GeUsbausen. Allgemein war man mit diesem Plane einverstanden, dock es entstände» Schwierigkeiten mit de.» Grundstückseigcu tümern betr. der Erwerbskosten. Eine Einigung hierüber würde leicht zustande gekommen sei», wenn man nur den ernsten Willen gehabt hätte, den Fiiedho, a» diese so passende Stelle zu verlegen. Für eine» enli'vrechenden Preis wären sämtliche Besitzer zum Verkauf bereit gewesen.
Bei sonstigen Ankäufen der Gemeinde geht es niitunter fefir schnell. — Nach längerer Pause in dieser Angelegenheit wurden die Zustände des jetzigen Friedhois infolge der feuchten Jahreszeit wieder unerträglich, und man forderte Abhilfe von den Bürgern, woran uns ein „Cingeiändi" im Gießener Anzeiger erinnert. Ten zuerst gewählten Plan liest man anscheinend iallen und wählte ein der Gemeinde gehöriges Grundstück „an, Stirn- berg", was auch seiner Verwirklichung entgegen zu gehen scheint, gegen den Willen von 90 Proz. aller Steuerzahler. ES mag wohl gelten, die Gemeinde besitz, dieses sonst igst wertlose Grundstück.
ist aber vor etlichen Jahren zu einer Kirschen- und Obstanlage angelegt worden — ob aber die Friedhossanlage billiger a» dieser Stelle ist als au einer anderen vaiirnderen Stelle, wo selbst die Gemeinde das Gelände zu erwerbe» hätre, ist ,'elbst von Fachte,neu entschiede,, verneint wurden. Tie Teiwainverichiedenheit mit ihren großen Erdverschiebungen eriordern große Summen Geldes an ,o einer lotoftal ungleiche» Anhöhe, die ja terraiieniormig angelegt werden muß, sogar mehrere Trevven mit je mehreren Stnicn verbunden werden solle», was für eine» Friedhof wohl höchst irnvrak» trich und sogar gefährlich ist Ter Weg selbst, der dahin iührt, m selb,', bei Ehamiierung iniolge des klebrige,, Leitbodens des Ztirn- weges das Jahr über sehr schmutzig wie alte Feldwege, die wegen Bebauung und Tüugun,, bei Feldes stelj den größten Schmutz zerge» Es würde nicht lange dauern, die Gemeinde würde eine» ‘»UVV,ad längs des chauiiierteu Weges von den anliegenden Be- ntzern erwerben müssen und denselben stets im besten Zustand e.r- ballen Alle diefe Geldouiweudungeu wären umrötig, Hane man m>_ dem eilten Proirlt festgehalten. Tie Nähe des Orts — der „-Ltirnbrrg liegt 7—80t) Meter vom Ort enifernt — sowie die de« alten etrrebhors. die irfume ruhige Lage, die jederzeit gut vaf- nerdare «tröge, tue Nabe des Wassers zum Begießen, oerlange». da» da-.- l.roiek> an, .,'steuler'' oder eine TrainieruNa des allen ^riedhots zur Ansiudrung komm», statt das am „Zitrnberg" ,,n «mm aller Steuerzahler. Auch die Probelöcker haben ergeben. — a»> dem geplanten Platze des neue» Friedhofs — das: der Boden laurer Kre« und Gerollt,eine erhielte», welche» einige» Bedenken
gfientild?- '«P“-* " >, 1 ® er ® o6t,< 'ich nicht luitdich, abicküießt. Ern, onentllche >»er,ammlung wäre ,ehr angebracht über diese» Punkt, da ,a iedrrniairn «ntereffe daran bat und zahlen muß.
Einer für alle.
fc.rri-h» ^ cbl ' 2» Großen-Linden
beindit mm «ton etwa ein halbes Jahr lang die geiürckstete Dioblberrtls. ,»a„ ,cbe» drille Laus ist von der Krankheu hermge.uch es m sogar Tenge, teil,, daß sich Die Krankheit Bet emjelnen Patienten mcberMi ha, Taß Herr «anitätsral Tr. l. I a p aun rne -aonickl gebrauchte und soiort Einivritzungen vornahm, ,n sehr gnerkerrnenswerl, sonst würde wohl die Krank-
noch Nie' größere» Ilmsang angenommen hob?» Der Sch»l« oorstand hätte wohl gegen die iKrbreimng dreier grsährliche» Krankheir besser getan, wenn die Schule aus einige Zeit ge» schlosien worden wäre. Wenn einige Fälle überhaupt nicht zur ?>nzelge kamen, so mag man sich vor den boben DeSiniektionS- kosten gescheut haben, die eigentlich ganz verichreden berechnet werden, wodurch Ilnzusrtedenhei.eu entstehen müssen. Warum über - nimmt den» eigentlich nicht der Staat oder die bctr Georeinde derartige Kosten? Hierdurch würde manche AnsteckungSgesahr ver- nrieden werden.
Briefkasten -er Redaktion.
tAuonyme Anfrage» bleiben unberücksichtigt.^
& K. Der Löwe zu Florenz ist von August Bernbardi 'aeb. 24. Funt 1770 in Berlin, gell, am S. Juni 1^20 als Kon- llllorialrat und Direktor des Friedrickwerderscken Gymnasiums. Da-. <^edicd! ill zum erllenmal in A. W. Lch'egcls Musenalmanach. Tübin'.en 1802. verösient'icht worden und beginnt: ,Ter Löwe ill los! Der Löwe ill frei!*
Spiclplan öes Sietzener Staötf^otcrs.
Xireftion Hermann Stnngoetter.
Sonntag, den I. März, nachmittags 3^,ttbr» bei kleinen Preisen: E?llt-Heidelberg.^ Ende narb 6 > hr. Abends 7V, Ubr. bei ge> wohnlichen Preisen: „Wie emll Im Mai/ Ende 10$,' Uhr. Dienß- tan. den 3. B!är^. abends 8 Uhr 18 Dienstag-2lbonnements-Vor» llellnng»: „Schneider Wibbel." Ende >0^ Uhr. Mittwoch, den 4. März, abends 7 Uhr (18. Mittwoch-Abonnements-Vorstellung): .Die Ban rin', ,Die Lore', »Paul und Panla^ (Die b'efchwillerl. Ende Uhv. Donnerstag, den 6. März, abends 8 Uhr, bei ae- n'Abnlichen Preisen (außer Abonnement), Abonnenten zahlen gegen Vorwcis des tt. Ermänignn nZknpons kleine Preise: Einmaliges ,anzöllsches Emile Perbaeren-Ga'isviel von Carlo Lite» und seinem Ensen,bl-': „Das siloüer." «'„Le (’loitre"). Drama m 4 Akten von Em le Berhaeren. Ende 10', Uhr. Freitag, den 6. März, abends 8 Uhr (1". Freitag - Abonne-nentS - Porllellnnq): -Röffel'prung/
('Neuheit! Lu'isgiel in 3 Akten von Larl Rößler. Ende \f)M Uhr. Sonniag, den 8. März, nachmittags 3'/, Uhr, bei Volkspreisen: Volk^vorstellnnq: .^rieg im Frieden." Ende f>K Ubr. Abends 7 1 , Uhr, bei qewöhnllcheo Preisen (unter Mitwirkung der L.avelle deS hiellgen Iittanterie-Regiments): „Wie einst im Mai.^ Ende 10 X Uhr.
Märkte. *
fiesen, 28. s^ebr. Marktbericht. Auf benttgem Wochen- markte kollete: T'ntter das Psimd ',90—1.00 Hühnereier
1 Stuck Psg^ 2 Stuck 0 Psg^ 51äse das Stuck 6—4
4'fg^ Kasematte 2 Stück 5—6 Pfg., Tauben daS Paar 0,80— 1,00 P k., Hühner per Stück 1,00—1,00 Mk.. Hahnen rr. Stück 1,50— 2,50| P-'k^ Enten nr. Ct. 2,50—3,50 Akk., Nänse das Pfd. 75—^5 Pfa^ Sclsenfleisch pr. Pkd. 92—100 Pfg.. 9-indfleifch pr. Psimd 90—94 s ) kg., Lnblleisch 80 Pkg^ Schweinefleisch pr. 4silnd 75— 90 —9«' Pftu, Kalb fleisch vr. Pfd. 9t-98 Pfq.. Hannnellleisch nr. Pfd. 70—96 Dsg.. Lartosieln vr. 100 ^ 6.00 bis 6. 0 Dtk., Weißkraut das Stück 10 dis 20 Pkg., Ziviebeln per .^tr. 2.00—15,00 Mk.. L'.ilch das Liter 22 Nüsse 100
Stück 60— 0 Psq., per Ztr. 0—00 Mk» Birnen das Pfund 25 bis 30 Pfg., Llepfel der Zentner 25 bis 30 Mk. Atarktzeit von 8 bis
2 lihr.
Fr. Wiesbaden. Diehhof -Markt bericht vom 27. ^ br
Auftrieb: Rinder 30 (Ochsen 9, Bullen 6, Kübe und Färsen 15),
Kälber ' . Schale 10, Schwerne 138. Prelle kür 100 Pkd.
Geschäft mittel Lebend« Schlachr-
Ochsen. gewicht
Pollfkellchsge, anSqemällete. höchsten Schlacht» Mk. Mk.
wertes im Alter von 4—7 Jahren .... 51—55 90-93
Junge, fleischige, nicht anSgemällete und älter;
ausgemällete............ 60—54 89—94
Mäßig genährte junge und gut ge-
oenährte ältere...........40—49 80—87
93 u 11 e tu
Polllleischige. ausqew^ höchsten Schlachtw. . . 45--48 75—81
Pollsleischige, jüngere........ . 42—44 70—75
Färsen. Ruhe.
Pollsleischige ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtwertes.......... 47-61 83—92
Pollfleischige ansgemästete Kühe höchsten
Schlamtwertes bis zu 7 Jahren..... 39—43 70—76
5 eitere auSgemällete Kühe und ivenig gut entwickelte jüngere Kühe......... 42—46 75—82
Mäßig genährte Kühe und Färsen ..... 34—37 64—69
E crmg genährte Kühe und Färsen . ... 30—34 60—63
Kälber.
Feinste Mastkalber........... 62—64 103—107
Mittlere Mall- und belle Saugkälber .... 53—38 88-97
Geringere Mast« und gute Saugkälber . . . 48—52 80—87
Erringe Saugkälber......... 44—47 73-78
Schafe.
Weidernallschclle
Mastlämmer und Mallhammel . . 47,00—00.00 96-00
S ch w e i n e. kollfleischlge Schweine von 80—100 Lebendgewi dt .........' . . . . - 0 5U , 64-66
Vollfleischige Schweine unter 60 kg Lebendgewicht 5Ö-51 64-65
Pollflerschige Schweine von 100-120 k^ Lebend-
ge,vicht.............51 52 1 . 64 — 66
Vollfleischige Schweine von 120—150 kx Lebendgewicht .............. 51-00 64 -00
Fenschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 43—50 61—63
Sauen .............. 46—00 53 — 00
Meteorologische veobachtungen der Station Sichen.
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Nächste lemoecalur am 26. bis 27. Februar 1914 =4- 8,1 ’C. Niedrigste . . 26 . 27. . 1914 = -f- l.ö* ,
Üiiederfchlag: 0,0 mm.
El» vernachlässigter
Schnupfen rächt
sich oft bitter. 2696V


