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.SckoUeu" uiii»gemcüifom' noch cinzuschaltenunter Umstän- äen"

D»Z bange direkt zuiammen mit Punkt 4 der TagesoiÄuung. ins locrde baiau, Bedacht zu uelMen sei», die elektrische Energie billiger zu dcichajscn, ul» iie bis jetzt geliesert iverde. Die Menne, die die Provinz den, 2,nute oimehmen müsse, lvrrde ,etz! ivolst schon erreicht sein, cs werde sich liier nur um da-Mehr" liandeln fr* miiKtnt Verhaudlu» ,eu geführt werde», das! der Staat diese dcfm/iitär wesentlich billiger abgelx'. Ta» Wölierolreimer Wert rentiere sich jetzt schon mit 0 Prozent, frt da de lster in ltzicßen selbst^ dir Erfahrung gemacht, wie ein Mehr an Stromerzeugung Sic Selbstkosten für Hohlen und Tel sinken lasse, »gmenllick, lvenn es sich um Lggesabnehiner handele. Tein Staat gegenüber inerdr man in» Auge lassen niüssen, daß die Provinz selbst für den Mehr- hedarg ein eigener Werk bane. Sie könne wesentlich billiger pro- duzieien. wie sie den Tlrom jetzt bekrmimc.

stticisrat Tr Heinrichs Als selb dankt der Pro- tniizialveiwaltuna für die Fürsorge, die sie dem iireis Alsseld a». gedeiden lasse. Bei deni Bau der Anlage sei für diesen die Haupl- sache die Üentrolle der Provinz und das-, die dortigen Gemeinden ebenso ivic die schon versorgten Gemeinden liedandelt, ivwic daß die lllreirSmter zur Mitarleit bcrangczogen »nirdeu.

skrekSrat Dr, M crck-Schottc» Költ cs , für wün­schenswert, daß siatt dem Wortund" ziviicheii de» Worten Provinz" undein" gesetzt wirdoder". Weiter sei itmi nah,' gelegt ivordc», dorani hinzuweiscii, ob es uiögtich wäre, auch dar- Secntal mir irincii Mübten esnzubeziehen. Tic Bcrsorgung dciselbeii ioerdc ianst außerordentlick ichivieri i sei».

Ockonvnricrat S'chadc-Als fc lt>: Ta» die Frage

der Versorgung der Kreise Alsfeld und Lauterback' schwierig lei, iveede memand verkenne», denn sic brächten lischt die Sicherheit der Betriebseinnahmen nüe die anderen »reise. Sielte die» sest, s» sei damit die inoraliickic Berpslichtung der Provinz, die »reise zu versorgen, nickt getost, sondern nur erschwert. Es bandele sich iiur darum: Seie» die Mittel der Provinz so beschränkt, da» auch ein erhöhter Zuschuß ZN der Elektrizitätsversorgung von ihr nicht getragen werden könne. Ter Zuschuß sür da» setzige Bersvr- gungraebiet belaufe sich aus 70000 Mark und werde sich durch die heutigen Anforderungen aui tOOtXtO Mark erhöben Kämen täe »reiie Alsfeld und Lanier buch »och Kinzu. io iverde er sich vielleicht um 5000000000 Mark erhöhen Ter Provinz Iverde also immerhin »och ein Ucberschusi au» dem Wasserwerk bleibe». Nun sei seine sestc Ueberzrugung, da» die heutige Uebcr- landanlage, io wie iie jetzt besiehe, nur sii den ersten Jahren übcr- bauvt Zuschüsse erfordere. Er glaube, daß. wenn die Elektrizität in die »reise Alsseld und Laurerbach -getragen werde, dann,iuch dort in ungeahnter Weise die so sehr gewünschten industriellen Unternehme» sich sind«» würden, und das; da» Gesaintrisiko sür die Provinz sich aiißerordentück vermindere.

Er schließe sich durchaus den Besürchtungcn des Herrn Ober- lniigermcisteis Mecuni an. Er würde es ganz besonders bedauern, ivenu die Areise Alsseld uua Lautervach von einen, industriellen Itniernchmen versorgt würden. Auch er wisse gu» Ersahrung, da» durch eine Gesellschaft schon -große Msßständc licrbeigesührt wor­den seien, die oft unter große« Opiern wieder gut genmcht iverden rnüßlc». Tao mahne zur Borsichi, und er wisse cigeutlich bis setzt immer noch nicht, wohin der Gedanke ziele, Toß die Provinz in der Lage sei, die Mittel auszubringen, fei ziveisello», Taß da» Risiko vermindert Iverden solle, verstehe er nicht. Er könne sich nicht denke», daß eine Gesellschaft ohne Baugeivinn arbeiten werde. Alles in allein glaube er auch nicht, daß die Provinziatverwaliung als solche ungeeignet sei, ein solches Unternehmen zu rühren. Tie großen Gemeinwesen der Städte iührten auch ihre Unternehmen selbst. Es müsse sich ein Mann linden, der unter Aussicht der Pro­vinz die ganze Sache technisch leiien könne. Das Wajserwckl sei auch ohne Zuziehung einer Gesellschaft gebaut worden. Er inöclite die Herren vaii, Piovinzialtag doch bitten, zu prüfen, ob dies nicht der richtige Weg sei und ob es nicht inöglich sei, iliu zu Ende zu sühlln.

ikreisratvon W e r n c r - Lau t e r da d,: Für drn »reis Laiiierback- tomme cs vor gllem daran, a», daß er möglichst? schnell Elektrizität bekomme. Nach den Aussührungcn des Herrn Vor­sitzende» -glaube er nun, daß es allerdings zurzeit nur niöglich set, mit einer Gesellschaft zu arbeiten. Den Antrag des Provinzial- ouSschussce halte er sür richri >. Im anderen Falle werde der »reis Lanterboch »och sehr lange ans Elektrizilät warten müssen.

Geh. Instizrat Rabenau-Büdingen: Er glaube, die Diskussion über diesen Punkt sei iveirläussger geioorden, als nnbebsngt nonoendig. Ter Zweck des Antrag» gehe von folgenden Gesrchlsvunkien aus: Der Provinzialausschuß sühic sich verpilickstei, dahin zu wirten, daß auch den »reisen Alsseld und Lauierbach die Vorteile cingertlliirt würden, die die anderen »reise bereits be iäßcn und Kerbe den Willen, dieser Frage entschieden näher zu treten. Entioeder versorge die Provinz diese »reise allein, oder sie ziehe irocki eincir Dritten dazu. Tie Ergebnisse würden natürlich dem Provinzialta, uniertrcitct, aber der Provinzialausichuß nrüsie ent die nötigen Grundlagen beschaffen, um sich entscheid.'!! zu können. Etwas anders* wolle der Antrag nicht. Ter Provinzsalausschnß ivolle einmal sehe», wie weil mau kommen tonne, wenn nian eine» Dritten zuziebe. Er sei allein deshalb schwankend, weil es sich bei direkter Veriorgniig durch die Provinz um rin werteres »apital vvn 4 Millionen Mark handele. Er glaube, daß inan den An­trag vollständig passieren lassen könne urit der einzigen Abän­derung, daß inan stattzu bewirken"inS Äuge zu fassen" sage.

Oberbürgermeister M e c um - Gs c ßc n : Rach den

Erklärungen des .Herrn Geh, Instizrat Rabenau ziehe er seinen sAntrag zurück.

Ter Vorsitzende iüürt äu», er stelle noch einmal aus- diücklich fest und dürfe Ivohl auch annchaien, e» sei die Ansicht der großen Mehrheit der Veriaminlung, da», wenn die mit einem Tritten zu sührenden Verhandlungen ei» solckie» Ergebnis Kätten, da» sie vom Prvviiizialtag in einer seiner nächsten Taqungen -iutgebeißen werde» sollte», die Notwendigkeit, die »reise Alsjeld und Lauierbach durch die Provinz in eigener Regie mit eleftrifrlger Energie zu versorgen, enlialle. Sollte der Provinz,altag mit d>-m Ergebnis jener Verhandlungen jedoch nicht einverstandeil sein, was iich ja demnächst zeigen weide, dann habe er immer noch freie Hand sowie Zeit und Getegenbeit, zu überlegen, vb die Provinz die Sache alsbald in eigener Regie inndie» solle.

Der. Antrag des Provinzialausschusses wird dicrantmit der Abänderung einstimmig augcnommen, daß swtt der Wortezu bewirken" gesetzt windins Ange z» fassen".

Es lammt setzt weiter zur Verhandlung der Antrag des P r o »III z ia l a usschu ss cs, uwnach der Provinzialtag de» Ausschuß ermächtige» soll, mit der Staatsverwaltung »oegen Stromlieieiung sür die »reise Alsfeld und Lauterbaä, in Bei» liandlnngen zu treten: die Verhandlungen sollen sich auch darnnl entrccken, od nicht mit Rücklicht aut die verändezie Sachlage eine einher,liche Organ,iätioii für das gesamte ElcklnjitätsUiircr- nehmcn onzustrcben sei.

Der Vorsitzende bemerkt dazu, daß »ran ioezen der Frage der Strrnnlicserung zunächsi auch das Ergebnis der Verhandlungen nett einem Dritten abivarten könne, Ter Antrag fordere im übrigen imr eine Bollnmcht sür den Provinzialausichuß, da» er mit der Regierung wegen verichn-denartiger VcrtragStragen einmal ins 'Benehmen träte. Selbstverständlich sei über das Ergebnis der Verhandlungen den, Prvvinziatiag Bericht zu erstatten

Oberbürgermeister M ec uni-Gi e n: Er möä»e litten, die Vollmacht des Provinzialausschusses »och zu ,'rwe'itcnl. E» handele sich seiner Meinung nach um den Gesamtbedors an Stronc über die bisher vereinbarte Menge hinaus. Er beantrage statt der Wortewegen Stvomkieserung" zu sagenwegen des Mehrbedarfs an Strmn",

Boksitze>ider: Die Provinz liabe ihren ganzen Strmn- bicdart für das Versorgungsqebict Wälscrshenn von dem Staate zu beziehen. Anders sei es dagegen mit den »reisen Alsscld und Läutcrbach.

Oberbürgermeister M e c u »,-Gieß c u: Er äadcre >-«ldn Antrag dahin ab, tue Woricsür die »reise Alssetd und Lauterbach" zu streichen und doiur ;u setzenüber den Rahmen des hestebendm Verträgen hinaus".

Der Antrag wird sodann in dieser Fassung etüstiminig angenommen.

Zn Punkt 4 Anträge und Mitteilungen sührt Forstmeister Dr. W cb'c r - » v II ra dsdv r s folgendes aus:

Er bade mit dem Provinzialdireklor schon vor einiger' Zeit darüber geiprocheu. wie »ich die Berbällniise der Uebei-landzeutralc bei Ilmwgndlung des lluicrnchinens in ein Gemeinichaiichinter- nehmcn gestalten würden. Die dabei gepslogenen Envägungen hätten auch zu Ervitcrnngen über die Verhältniisc des zurzeit im Tienst der provinziellen Ileberlaudanlage läligeu Personals geführt. Es habe sich gezeigt, daß die Frage der sozialen Für­sorge für dieses Personal keineswegs einfach biege und daß die Provinz Obcrhessc», die jetzt schon ein recht bedeutender Wirt schaitskötpcr sei, in diesen Fragiw anderen Vorjltirilten unter worien sei, wie bci>pielsweisc die Städte. Dies sei sür die »utünilige Entwicklung großer provinzieller Untcrnehoinngen cin Zustand, der zu Bedenken Anlaß geben könne Da er »ach der müiidlicheii Besprechnnq annehmen tönne. daß eine Inler'vellation hierüber den Herrn Vorsitzenden beule wobl nicht völlia Nilvor­bereitet sinden werde, frage er an, itric die von ihm berührten Verhältnisse lägen.

Ter B o r s i tz e n d c auuvoriele hierauf elwä svlgcndcs:

Es handle sich bei dem Gegenstand der Anfrage um Dinge, die die Prooinzialverwaltung bereits längere Zeit beickwittglen und die demnächst doch cinnial amtlich behandelt iverden müßten. Die Provinz habe demnächst i» der Ueberlandonlagc allein ein »a- pital von beinahe » Millionen investiert. Dazu käme noch das im Proviiizialwajierwerk angelrgte »apital iwn rund 5Millio­nen, io da» die Provinz schon in naher Zeit Uilternehmerin von Werken sei, die eine» Werl von rund 13 Millionen repräsen­tierte». Man büric diese» Anstalten auch »och die Provinzial- sicchenanstall uitt einem Wert von rund 600000 Mark beifüge» wenngleich vielheickt ei» Unterschied gemacht iverden könnte zwi sckieu Unternehmen, die der »ommunalvcrbaiid, ivcn» auch nicht aus Grund einer gesetzlichen, so doch einer moraliichen Vcrpslicb- lu»g den Provinzeingeiessencn gegenüber errichtet habe, und zwi­schen solchen, die rein gewerbliche» Zwecken dienten, und die, wie von der Provinz, so auch vo» sedem beliebigen Dritten errichtet und betrieben werden könnten. Run- inebr dürste» nach den Vorschriften des c s o r g e I a s s e » gesetzes, da ein cntiprechendc Ausnahmen zulaisendes Pro- vinzialstatul bezüglich der nicht fest angrstellten Beamte» z. Z. »och nicht in Geltung fei. gewisse Kategorie» von Bediensteten mit ich er provinziellen Unternehme» z. Zt. allerdings de» Porschriiten jenes Gesetzes unterliegen. Er glaube auch, tuiß man bei Erlaß des Fürsorgcgcsetzes wohl an Heranziehung einzelner Kategorien des in Provinzial-Sicchenaustaltcn, »reiskrankenhäi! ier» nsw. lätige» Personals zur Fürsorqekatse gedacht habe, ob schon diesem Personal z. B. das in den staattichcn Irrenanstalten tätige Personal zum mindesten gleichzuslellcit sein möchte und dieses seines Wissens in gleicher oder ähnlicher Weise nicht ver- sicheruug.Zvilichtig sei. Dagegen wäre cs aber wohl kaum möglich gewesen, bei Erlaß des Fürsorgckassegcsctzes vorauszusehcn, daß eine Provinz z» io großen Unternehmungen schritte, wie dies die Provinz Obcrhcssen bereits getan habe, und daß alsdann auch das Personal derartiger gewerblicher Großunternebmungen den Borschritten des Fürioigekaisegesetzes unterliegen werde. Im acgcutciligcn Fall wäre wohl sicherlich für solche Unternebiuen, die doch ohne weiteres den Beweis für ein überaus stark end- wickclies Wirtschaftsleben innerhalv der betressendcu Provinz er­bringen. eine gleiche Ausnahmcbestinimuirg in das Gesetz gui« genommen worden, wie man sie im ivvhlverstandenc» Interesse der Städte in dein Gesetz sände, eine Vorkehrung, die gerade mit Rücksichl aui das in den Städten pulsierende Wirtschasts- leben dahin ginge, diese nicht unter die Porschristen des Für- sorgekaiscgeietzes z» stellen. Es gäbe eine verhältnismäßig nicht unbeträchtliche Zahl von kleineren Gemeinden m i t S t ä d t e ardnnng innerhalb des Landes, hie in ihren gewerblichen Unternehme» iGas-, Wasser-, Elektrizitäts nsw. Werkens auch

und Elellri.zitätsvcrsorguugswcrkcs der Fall sein iverde

Betriebe, ohne Scktzidigung der Interessen des von ihr angenom­mene» Personals, den Gemeiubeu mit Städteordnnng und deren Pcisonal gleichgestellt werden könnte.

An einer solchen Regelung halten sowohl die Provinzial lasse wie auch die Bediensteten in den provinzielle» Betrieben ein gleiches Interesse, das iich alterdiiigs mit deinienigeil der Fürsorgekasse nicht durchweg decken möchte.

Das insbesondere in den Werben tätige und mit der Zeit stets ivachicndc Pcrional, auch »asienige, das nach dcu Borschrisren he: Fülsorgckassengcsetzes unter dieses («esetz satten könnte, werde nach der Raiuc des Betriebs und bei den in Bctrach! koininenden Personen stets et» stuktuicrendes sein und bteibe». Es werde sich, wie in aUe» größeren Betrieben, verändern und unter Umstanden verlcssern wollen, es werde auch gegebenen Falles schneit ein­mal entlassen und durch neues ersetzt iverden müssen. Seine AuinaHinc in die Fürsorgekasse stelle also im allaemeinen für diese sehr gute Risiken dar, im die »ai!c die Umtagc» und die Beiträge sür dieses Personal erhielte, aber ivohl nick« häufig in die Lage käme, die »onicgucnzcir aus der erfolgte» ltmlagcii- und Beitragszahlung ziehen zu müssen. Was hiernach einen großen Vorteil für die Fürsorgekasse bedeuten iilächtc. stelle sich sür die Provinzialkasse aller Porausficht nach als eine ganz erhebUckre Belastung dar. Sie iverde >» Znkunit lahranS iahrci» Umlagen, das Personal werde Eintrittsgeldcr und Beiträge bczalilen müssen, ohne das, hierfür n-m»enswerte ttzegenleistunge» zu erwarten seien und insbesondere da« Periouat werde aus der Versicherung greickare Vorteile nicht ziehen tonne», da es bei einem Wechsel in der Stellung nach außerhalb von Hessen zivar viel­leicht die von thi» gezahlten Eintrittsgelder und Beiträge zinslos zurückerbaltc, dagegen ober >ür die Zeit der Versicherung in Hessen des Vorteils aus der An lestelltenversicherung uerlustig gehe, weil ihm, wenn es nick» auch gleichzeitig in der Angestcltten- veiiicherung versichert, sei, die Zeit, während der cs i» der Für - iorrekasie verjicherr war, für die Angestellteuveriickierung nicht zähle. Auch aus biefer Fotgeerickvinung dürfe lnrvorgchen, daß die Vorschrisleu des Füriorgekaiiegesetzes aus Verbältnisse, ivie inan sic schon letzt hauptsächlich b e, de n großen gewerb­lichen Unternebmungen der Provinz Imbe. nicht ziigclchnittcii seien. Wem, nach dem Fürlorgekaiiegeietz Ivenigslens eine de- Ammte Stelle vcrijchert iverden könnte, und ivenn damit die ein- »zal für einen Periichene» gezahlte» Umlagen nicht verloren gingen, dann wäre tckw» viel getwlien. Jetzt lägen aber die Ber- bältnisse io, daß die Bediensteten der Beite säst regelmäßig nicht nur unter das Füriorgckasicaeictz fallen dürfte», sondern daß dieie Venicherung »ntcr Umstmiden nicht einmal die Bc- ireiung von der Angestellleuveriick»-rnng »»> irch brachte. Denn als frei von der Äiigestelltenvenicherung könnten, die BeOrensteten nur dann angesehen lverden, >oen». abgesehen in», ihrer Zngehörig- kerc zur Fürsorgekasse, ihre Anstellung unwiderruilich sei oder, soweit die Anstellung widerrnslick, ivärc, die »ündigung von dem Borhandeniein eines wichtigen Grundes abhängig gemacht wäre, über den bei Streitfällen eine außerhalb nelnude Instanz in eniillieiten habe. Es sei dies für ganze Angestelltenklaiien gleich­bedeutend iNit einem doppelte» Versicheruirgszwang, weil kein kauimännischbet riebe »es Unlernedmen seine Bediensteten unwiderruilich anstelle,- oder die Widerruilichke« von solchen er­schwerenden Umltänden abhängig machen könne. Betrachte man hier­gegen die Rcchtslagc, in der sich zurzeit ichon die kleinsten Gemeuiden Mlt «tädteordnung bezüglich ihres in den kom munalen Betrieben tätige» Personals der Fürsorgckasicgesetzgebung gegenüber beiändcn, dann läge allerdings nahe, eine Regelung der Veriorgiingsv-rhällnisie des Personals anzuftrebcn. die in gleicher Werie dessen Interessen und denjenigen des Provinzialverband-. entsmccke. Für das Personal kämen auch noch die Vorschriften

der ReichSversiebetuiigsordilung, insbesoildere die im Vergleich zu srüber erweiterten Vorschriften bezüglich des Geltungsbereichs der Unsallvcrsjcherimg sowie diejenigen der Hintcrbliebcnensürsorgk, in Betracht. Dip Frage, ob alten diesen besonderen Ver­hält,nsscn nur ant dcur Wege der Gesetzesänderuna Rechnung getragen iverden könne, mpgc vielleicht ausscheidcrr, da der Ar­tikel ä des Fürsorgekassegeietzes die Möglichkeit dafür zu bieten scheine, bestehenden Notwcndigleite» auch ohne Gesetze s äIl­de tun a Rechnung zu trage». Der Absatz 1 jenes Artikels laute: Tic Vorschriften der Artikel 2 und 3 sind nicht an­wendbar aus Beamte und Bedienstete, die einer Fürsorgcein- richtiiiig angchörcn, die ihnen i»i Fall ihrer Tienstunfähigkcit einen Ruhegelialtsansprnch und ihren Hinterblicbeneu Stcrbe- gehalt, sowie Witwen- zmd Waisenvensionen miichcftens in der durch dieses Gesetz vorgesehenen Höhe gewährt."

Danach löniic vielleicht jetzt so verstidren iverden, daß sich der Provinzialausichuß überlege, inwieweit, NM den eben ver­lesenen Vorschrisleu gerecht zu iverden. die für die Provinzial- bcamlen und -Bediensteten vor einiger «seit erlassene Satzung zu ergänze» sei» mochte. Alsöaii» müßten die für zweckmäßig erachteten Ergänzungen dem Provinzialtag zur Billigung vorge legt, lind schließlich müßle dem Ministerium des Innern Vor­lage gemacht werden. 1 -

Forstmeister Wcbcr-Konradsdorf stellte hieraus fol­genden Antrag: , '

Ter Provinzialtag wolle beschließe», den Pcovinzialausschuß ZN ersuchen, alsbald

1. in Erwägunge» darüber einzutrctc», Ivclchc Schrfttc zu unteniehnieu find, um -die Interessen der Provinz und der I» ihren Unternehme» längen Personell nach Lage der jetzigen Gesetzgebung zu wahren,

2. ioweit erforderlich, eine Ergänzung der Satzung über die Tienslverbältnisse der Angestellten der Provinz Oberheisen vom 24. Juli lltI2 unter Berücksichtigung der Borickriiten in Artikel 5 öft Fürsorgekasiegeictzes cintrctru zu lasse», über die Frage der Genebmigniig dieser Ergänzung zunächst,

, und zwar noch vor criolgender Bejchlußsassung des Pro­vinzialtags darüber, mit Großh, Ministerium des Inner» ins Benehmen zu treten, und dem demnächst zusanimen- tretcnde.n ordentliche» Provinriaitag von dem Ergebnis der eingclcitctcn Brrhandluiigen Bericht zu erstatten.

Nachdem der Vorsitzende noch sestgestcllt batte, daß man im An­trag den umgekehrten Weg, wie denjenigen seines Vorschlags gehen wolle, nämlich nicht zunächst de» Provinzialtag, sondern zunächst dos Ministerium des Innern mit der Angelegenheit zu besassen, wnrde der Antrag Weber ci» stimmig au genommen, Ta niemand mehr das Wort wünjcht, jchließt der Vorsitzende mit Worten des Dankes die Versaminlnng.

rinivrrfitäts-Nc» el»richten.

Zniii Professor der Philosophie und Acsthetik an der Handelshochschule zu Köln ist Professor Tr. Phil. Rodert Saitschick von der Eidgen. Technfschen Hochschule zu Zürich berufen worden.

Der Pharmakologe, Geh. Medizinalrat Dr. ined. Wilhelni Filehue, ord. Professor an der Universität Breslau, beerbt am 12. Februar seinen 70. löeburtstag.

Im 'Alter von 86 Jahren ist in Wie» der emerit. ord. Professor der allheuieineit und technischen Pbhsrk, ins- besondere für Elektrotechnil,' an der dortigeu Technisckn:» Hochschule Hofrat Dr. Phil., Dr. techu. Adalbert v. Walten­hofen zu Eglossheim b geikorben.

Die Marttpreifc für Bich und Frucht «nid die E-ießener Fleisch- «>»v Brotpreise

NU, 0. Februar 1914,

Schlachtviehpreise in Frankl urt a. M.

Flelschpreis« in Gieße,,

Ochs«:,

50 Kg. Schlachtgewicht 7993 Mk.

Kg. 92-100 Piz.

halber

Kg. Schlachtgw. 85-108 Pf.

7, , 9498 ,

Schweine

'/. . . .. ...65-68,

80-100 .

E elreidepreise tu M a » n h e > m

Brotpreise in Gießen

Weizen 100 Mg. 19.75-3» .SU Mt. Roggen 100 Stg. l6.25-I6.50 Alk.

[ Weißbrot 2 »ig. 62 big, | Cchivarzbrot 2slg. 54 li(g,

M«tr«r-!ssische vr»dachttmsen -er Lta ion Giessen

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1914 II 5|

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9.; 2" : 749,5

+ 8,0

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2

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9,| 9! 750,0

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4,2

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10.| 5 750,8

-1,9

3,9

98

0

0

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Weller

Somieufchein

Reis

Höchste Teniperalue am 8. bis 9, Februar 1914 = + 8,1 *C. Niedrigste ,8 ,9. , 1914 0,2,

Niederschlag: 00, mm.

Brklärun^!

Mein kleiner Lob», der von ,'ckuvächlicher Körverlvnsiitmio» ist. bot sich durch Biolou so vorteilhaft ciiliolckeli. daß ich letzt meine volle Freude an ihm habe, Er wurde bald nach Beginn bei Bioion- lenusteS viel lebbailcr und bekam wieder Avpetit, der ibu, io lauge ebbe. Er ist jetzt ei» wirklicher Wlldtang Andere Sveilen ver­ursache» ihm stets Berdanungsbeschiverdeu, Bioson dagegen ist ihm immer vorlresslich bekomme!! n»d dov einzige Büttel, da» auch mich bei meiner ichivnchlichen Natur kräilia und Ividerstanddläbig erhall, ein unerschövliicher Bon, von Energie und Lchassensireude, Frau «au,sch. Dresden R Lovels», :«>< Unierlchrift beglaubigl: l>. 9, l.l, Or, Galle, Kgl. Rolgr. Bioson, das Pake!, »lehrere Wochen auörelcheud. 3. tu Apotheken, Drogerien. 298b

Eil Inger Caiieyii ist eine Lost.

^ cv aeseüscbafrlicheu Berpftichtungeu und sou> u'llkn ^ergnüauugeu i)t doch auch nickt frei von Nachteilen für die (Gesundheit, .tm bättnaiten find Erkältungen, gegen deren .folgen achte lodener Mitteral Pasltllen längst bewährt und. Betonders gitte Dienste Inn btc Pastillen auch morgens beim Autitedcne weil sie Nauchverschlcintuiigen re. be'eittgen und schnell den .^alS vollständig freintacken. Man achte aber au» den Namen weil nur ,>ayS Pastillen ans beit 3a!«ctt und iS deo Bades Loden a. T. gewomten sind. Die Schachtel kostet « Psg., überall erhältlich. 342ss

, ^ie bereitet nt o nsich e i n ebenso v o r z ü ll l i ch c s wir billiges vaarwasser selbst? Die Ursache dcS srn^emqcn Ergraitens und Ausfallens der Haare ift außer in fonftitutionellen >tranr!)etten Menelsohne in enter inattgelhaflen Pflege der Kopf' haur zu suchen. Ausscheidungen der Kopfhaut. Schuppen und Schin­nen, .Kopfgrind bilden einen geeigneten Nährboden für mancherlei Parastten, dte in erster Ltnie als die Ursachen der gcstörtett Funk­tionen der Kovlhaut in Frage kommen, und deren gründliche und oauernde Beseitigung matt von einem auten Haarwasser verlangen welches diesen Hweck in der vollkommensten ^etfe cnullt, bereitet mau sich selbst, indem man sich in der nächsten ^otheke oder Drogerie eine Flasche ^olchteift für .'»O Psg. und für ^ de. fotogne kaust, Aus dent jeder Flasche des echten

Goldgerjt dergcfugten Prospekt findet man eine genaue Anweisung, wie man sich für 60 Psg. */ 4 Liter Haarwasser bereitet. 88^/,