•** g»»äct> ILiWim her hihbrr triielten (Svgrbniift; utib ouBcr htttit bat btsfttr rarr HSrof Italic 'SagUrni. Der fnS vor fiirtcm Jif Ausgrabunge» Bon Ost«! leitete, hie aus hem fhnifllicben Land- lute ausqegrabenc» ^nrhhäif und altrömückirn üanhbauier besich >gt 'Saglicrt «Httem sich in Dorten her höchsten Äv- erlennvnq über hie An und Weise, wie hie Königin ihre Ausgrabungen leitet: „Die Arbeite» wcrhcn mit strengster Methodik geführt unh folgen he» lungiten Erkenntnissen her Wissenschaft: hie königliche Archäologin studiert selbst alle Einzelheiten, ordnet hie Materialien, inttamuml, hie Terrainabmessungen unh sührtz ein AuSgrabnngetagehnch. haS in seiner sachlichen Knappheit unh Voll- stanheqkeit als vorhilhlich gelten hart. Ein eigenes Ausgrabungs- burrau ist eingerichtet, lunhige Restauratoren arbeiten an her Wiederherstellung her auigefunhcncn Kunstschätzc und Fragmente, erst kürzlich erbat her König meine Meinung über einen Restaurator lür alte Fresken, unh wir tarnen überein, hast mein Restaurator von Cftia «us hie eriorherlichen Arbeite» für has Ansgrabnngsburcau hon Eastel Porz>»»o mit übernebmen könnte,"
Die lstrheite» aut hcw koniglicheti Gute oersolgen ein doppeltes Ziel; sie wollen in erster Linie hie in diesem Landstrich vorhandenen lleberrefte her Borröniische» latinischen Kultur erforschen, sodann aber hie im Verlause her Arbeiten in immer reicherem Maste der vortretenden Zeugnisse ans her römische» Kiaiierzcit ireilrgen unh iicherstcllen. Die aus hie launische PräHistonc gerichteten Arbeite» gipselten bisher iu der Turchiorichung der zahlreich vorhaiidenen Gräbcrstätten unh 'ührien dnrch die Avistndung hon W a > l e >i aus herEisenze, tw»ch bereits zu Ergebnissen, hie Heute den Mittel - vunlt einer archäologischen Streitfrage bilden: Lanciani betrachtet hie Funde als hie erste grciibarc Bestätigung lür hie alte Legende der Gründung Laviniums durch Fremdlinge, hie aus hem Aegäl- schen Meer kamen. Reichere Maienalien ergaben hie am hie lieber reste her römischen Kalserzeil gerichteten Forschungen her Künigi», die bekanntlich mit der Auffindung und Aushebung des ollen La n r e It t i u m belohnt wurden Mit dem Aufblühen Roms vcrsie! die Ztadi und wurde schließlich eine Brt kaiserliche Sommcrlolonie. Die lleberrefte des mächtigen kaiserlichen Laiidhauses wurden ge iunden und ircigelegt, ein groster Hauptbau, mit gnschlicstenden Rebcnbanten, gntoninischen Tempeln und prächtigen Therme», Die Thermen zeigten bei der Ausgrabung die lleberrefte einer ungc- wohnlich kostbaren Ausschmückung: aus den nunmehr hergestcllte» Moioikiußböden imh Aiosailbekleidungen her Wände Herrschen hie Ticrharstcllungeu vor, sic zeigen eine überraschende realistische Voll kommenheit her Zeichnung, eine weitgehende Beherrschung der Be wegnng, Dor allem aber überrasche» bei diesen Mosaikarbeiten, die sehr zielbcwustt einer starken Bewegungsillusivn zustrcbcn. einige Anzeichen einer gleichsam i t» p r e ss i o n i st i s ch e n Technik: kn der- Tat arbeitete der Künstler mit Hellen Streifen, die die Vorstellung von Lichiwirkunge» vermitteln sollen und dieses Ziel auch i» weitgehendem Maste erreichen,
:Dist Fortsetzung der Arbeiten führte sodann in der Gegend des trüberen Mceresstrandcs z» der Aussindung einer Reibe alirömi scher Billen, die im Verlause der Forschung bestimmt werde» konnten. Die erste von ihnen wurde von de NI K'ünigsvaar als das La II d haus'Pliniusdcs Füngcren bestimmt, eine Zuschreibung, Sie Prot Laneigni »ach ctngehendec Nachprüsung bestätigte, Erft kürzlich würben in diese»! Hause auch die von unten gebeizten Bade ztnimer und die alten Heijvorrichlll Ilgen sreigelegt, Rebe» der Billa des Plinius sand man die B i t l a d e S b e r ü b »> t c n H o r t c u i i u S, die in Anlage, Bau und Umgebung genau mit der all römischen Schilderung Überei,isrimmte: dieser Entdeckung solgie hgnn die von der Königin geleitete Freilegung des Bien- Äugufta NUS. der auf den, Rücken eines Hügels erbaut ist: hier war es auch, too die Königin bei der Ausgrabung der Gartenanlagen die Ivundervollc gitk Rgchbiidung des Tiskusweriers von Mtiron ent deckte. Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt der Ausgrgbungsarbciten in der Gegeich von Trcmiina, wo inmitten rechteckig geschnittener ts>rotten die Billa des M u c i u s , des Schwagers des Marius, ausgesunden wurde.
Edelsteine und Aberglauben,
Die Sage vom heiiigen Gral ist in diesen Wochen, da der Par- ss'al seine» Sicgcszug durch die ganze Welt hält, der Gegenstand üicliachcr Beachtung geweien: ma» hat sich mit bem Rainen und der Bedeutung des Gral b.ichästigt und allerlei Erklärungen dieser Legende versuch!. Der tiesstc Gniud sür die mittelalterliche GratS- berehrung düritc jedoch in dem zu allen Zeiten ludt verbreiteten Glauben zu suchen sein, der an die Edelsteine geknüpft ist. Auch />eute noch legen ja besonders die Damen den köstlichen Zuweicn, die sic tragen, einen gcheimnisvoilen Zauber und besondere Kräfte bei, wühlen edle Steine zu Amuletten und meine», hast sür sic mit dem einen Schmuck Glück, mit dem andern Unglück verbunden sei.
Aus diesen engen Zusammenhang von Edelsteinen und Aberglaube» wird in einem Aussatz der „Dame" hingewicscn. Die der heilige Gral noch in Wolframs Parsisol als ein zu Zeiten in übernatürlichen! Feuer leuchtender Edelstein erscheint, dessen bäusigcr Anblick dem guten und reinen Menschen ewige Zugend verleiht, so glaubten schon die alten Völker des Lrients, hast eine stärkende und verklärende Macht von den Edelstrillen ausgehe, Ware» dann »och von geirbickte» .Händen in die köstlichen Steine Worte und Zeichen eingegraben, io worden diese zu Talismanen im mahnten Sinne des Wortes, Zm Pdaraonenreich gab man bereits vor mehr als 3000 Fahre» den Toten ans die Reise ins Zenseits Edelsteine mit, aus denen die Form des heilige» Slarabäus ein- geschnitten war. Am Euphrat und Tigris wurden diese Gemme» mit den fromm verehrten Käsern noch früher getragen, Ei» solches mit Zgubcrkrait begabtes Kleinod war der berühmte Ring des Postikrates, in dessen Stein »gck, Herodvl der Künstler Thevdoros diu magisches Wunder eingezeickinet. Dieser Tdcodoros soll der Erstnder der griechische» Sleinlchneidekuiift gcweie» lein: die älteste europäische Edclfteinkunde tvurde von dem griechischen^ Priester Onomakritos versgstt und berichtet über die den edlen Slcingrtcn innewohnende Kraft die merkwürdigsten Dinge, To wird erzählt da» der „srühlingsiarbige" Zaspis den sruchtbringcuden Regen vom Himmel herablocke und man nur einen solche» Stein anzulcgen brauche, um niemals vergebens die Götter um das tziininelsnast anzuileben, Zm Mittelalter wird dann diese Edelfteinmaaie in den log „Stkinbüchern" gu'oeicichnet, unter denen die Werle des >m Zähre 636 gestorbenen Bischofs Isidoras von Sevitla, des 1123 gestorbenen Bischofs Morbod von Rennes und das in, >3, Znhr- hundert vcriastte Rezevtbuäi des Nikolaus Präpoiitus besonders berühmr waren Die Heitkräite, die man beit Zuwclcn zuichrieb.
Täbtten zu der Erftnpung der grotzten Panacee des Mrtremlters. icnes Allbeilmfttels, dem ler» anderes an Ru, glerchkbnr Die,es kostbare Medikament ist das Edelstnnrtincr des zu Damaskus lebenden Arztes Mesue, das aus einem Pulver von -aniur -maragd, Hp-zintd. Granat. L»hz, Perlen, Elienbein, Ehrl ko,allen Gen'ürznelke, Zitronenschale, Pselter, Eurhainum und 16 andere» pflanzlichen und tierische,> Ltoften bestand unh mit Wasser und Honig angerührt wurde, Auch andere sotckK Ebel,lern- Medizinen mit arabischen und gnostischen Zeichen ivaren sehr
si.'nc'bi't.
Börsen-Wochenbericht.
= Frankfurt n. M, , 6. Februar, an der Binse hat sich die A » i tv ä r t S b e >v e g u n g in den leiten acht Sagen in beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Diesmal waic» es besonders die Körne des Pudltkums, die den Ausschlag gaben, dem, die berufliche Spekulation nahm verschiedentlich die Gelegenheit wahr, Newiimabgabcn vorzniiehine», ivodurch zeitweise auch einige Unregelmäßigkeit ii, di- Kursbewegimg hinein- gciragcii wurde, Rachden, sich das Pudlikuur wieder inehr Inr die Börse intereinert, ii! der Markt auch für anregende Faktorei, ivieder empiöugUcher geworden, Di« iiilernationale Geld- Il ü ssig kei t, die wieder i» treileveu 2'i9fo»l«nnäfeigiuigen, aurfi m eurer solchen leitens der Reichsbank, ihren Ausdruck tauö, hol Md) auch diesmal wieder als stark slimultereude? Momeiil erwiesen, Besonbere Gennglmmg criveckten aber auch die Mel- diiiigen, ivoirach der transatlantische Frachtenpool brck Ende Februar verlärigeit sei, ii», Zeit sür ireuc A»Sglelck>Sverkai,d. liinae'i zrt gewinne». Hainburoer u»h Bremer Reedereikreise sandten grvstc Kmisausträge sür Schisi a hrl sa kt>cn und da in diesen Werten noch graste Barsseverpilichrringen bestanden, so schnellten dre Kurse rasch um ö bis 6 Prozent in die Höhe, was auch der Allgemeinheit zustatten kgm. Aus wirtschaftlichem E obre re rvurdcn die Erhöhung der schlesischen Händlcrlagcr- prcise. die Belebung am »merikanischen Eisenmarki und am bel- gjjchcn Sladeisenmarft als Zeichen dailrr angesehen, das, die Bes serung i» der Schwerindustrie sich zu behaupten vermag. Die Röhrenprersuntrrbieiungn, traten demgegenüber in de» Hinter- g,und »nd aucki dir Erhöhung der sördercinichränkungszistern seitens des KohIcnsbndikatS machte keinen Eindruck, weil man an die in naher Auslick» stehenden Algchlustverhandlungen der Zechen beiitzec wegen Erneuerung des Avndikaisvertrages Opftmistischc Kombinationen knüpste. Unter den Montau werte» standen Deutsch Luxemburger und Earo-Hegenscheid a» der Spitze, Aul erstcrc dürslen Glattsteftungeii vou Blanko-Emgagemrnls, au, letztere die Aussicht am Abdeckung der Bankichulden den An swtz zu der straumicn Hausse gegeben haben. Auch Oberbedars la-rrn fest, ivotzdem verwaltuugsseittg an der nur t Pro», eriiiätzigten kdividendentaxe nuch nach Besseiuug der vterschleftscheu Marlilage seügchallen wird. Eine Kursbesserung >>on 21 Proz, erzielten Eoncordia Bergbau aus Berliner Gerüchte, wonach angeblich der daverische Staat Kauiabsichten haben soll. Dem Auiiichtsrat der Geicllsckwit ist von diesem augcblichen Interesse ittdes nichts bekannt »nd cs diiriic sich anscheinend wieder nur um die Auswärmung alter Versionen Imndeln, Besonderer Gunst crtzreuien sich auch Kaliwertc, von denen Aschersleien mid Westercgcln ,e H'/-j Proz, gewannen, Bon anderen I n du ft ri epapi c rcn waren einzelne Maschinorisabrikaktien, wie Karlsruher, MornuS und Klencr lebhaft -gefragt und höher, letztere stiegen 25>v» Proz,, ohne hast besondere Gründe dafür Vorgelege» hätten. Reges Interesse zeigrc sich auch sür Aktien ck>emisch,'r Fabriken, von denen Albert 6 Proz,, Rütgcrsivcrke 6>/? Proz,, >x>echsler st Proz, nnd Ba bische Anilin sogar 3f> Proz. anziehen toimten; sür lewere stimulierten Gerüchte übet eine Erhöhung der Dividende, Bau und Terrainakticsi waren cbensalis lebhafter gefragt und höher, Bankaktien erzielten .fkUrsbesierungeu von 2 bis 3 Proz. Bahnen lagen ziemlich fest, namentlich österreichische Werke, Durch recht teste Haltung zeichnete» sich auch wieder Anlage- werte aus, namentlich die l»ümi>chcn Slnlcihen, Mit der neuen preustil'chcn Anleihe ist eine um so gröbere Anregung Verbünde,,, als die aus ihr hereinkmumeudeu Mittel ausschliestlich zu werbcndest Zwecken Verwendung iiudcir werden, Pribardiskonto 3'hc Proz,
Die Jubelfeier der Dresdener Akademie.
Dresden, 6, Fcbr, Heute mittag snud in Gegenwart des Königs, der Mitglieder des Königliche» Hauses, der Minister, der Spitzen der staallicken und slödtisckwn Behörden und zahlreicher Bertrelcr der hiesigen Künstlerschaft die Feier des IftOjäh- rrgcn Bestehens der Küniglicheu 'Akademie der dUdcndcn Künstc in Dresden statt. Die 'Akadestiieii in Wie», Berlin, München, Stuttgart. Düsseldorf und Köiitgsberg hatten Abordnungen entsandt, Die Festrede hielt lveheimer Hosrat Professor T r c». Ter Kurator drc 2lkadcmic Prinz Johann Georg überreichte sodann dem König aiilätzlich des Zubiläums eine von Professor Wrba entworscne, einzige in tKold geprägte Plakette, Hreruus wurden durch den Staatsminister Grasen Vitzthum zu Cckstädt die vom König anlätztich des Znhiläums verliehenen Auszeichnungen bekannt gegeben.
; Die Opfer der Millionenstadt. Aus Ren> Bork wird berichtet: Die foebesl erschienene amtliche Unialistaiistik gibt ein charakteristisches Bild von der unverhältnismätzig grobe» Zahl von Mensche», die loährend des vergangenen Zahres in 'Rew cklork auf gewaltsame Weise ihr Leben verloren Tic 'Auto mobile verursachten 176 Tvdesiälle, die Laftauwmobile uild äb» ltche Fahrzeuge lllst, oie Strabenvabuen 'ist, die Untrrgrsindbahnen 16. die Hochbahn 10 und die von Pierden gczvgenesi Gefährte 114 Todesfälle Dazu treten hie Lifts und hie Aufzüge mit 16 Tohesopier». Durch Feuer Narbe» 2t!> Menschen eines gemalt tarne» Todes, durch zufällige Selbstvergiftung 21 Menschen, hurlb zufälliges Ersticke» 372. durch Stürze nicht weniger als 700, „nd durch Mord 101 Personen. Bon den 176 Todesopiern her New Horkcr Automobile waren 82 kleine Kinder; bei den Brände» belief sich hie Zahl der gelötete» Kinder auf 110. Die zufälligen Telbstvcrgistungen gehen säst ausnahmslos aus eine Verwechftung mit Schlaivulvern zurück. Tic Gesamtzahl der Menschen, die im Lause des Zahres in der Tladt New Bork geivaltsam umkamen, beträgt nicht iveniger als 2100 Personen. Der Vergleich mit
den entsvrccheudcss Zister» anderer Groststädle zeigt, das, tue amerikanische Metropole die Großstädte Europas in drr Zahl ihrer Lpjcr bei weitem übertrisft
vüchettisch.
Der Militärdienst Ratgeber in militärische» Angelegenheiten, hauptsächlich sür die Zeit Ins zntn Ernlritt in den aktiven Dienst und von der Entlaisnng ans dem ak!ib.m Dienst bis zue Beendigung der MUitärpslicht. Slaatsbürge, Bibliolli-k Heit 12.) 8" .»t» M -tblabbach 1014, Volksvereins Verlag G. in b. H. Postfrei 15 Pf
— Moderne kau sm ä n n sche Bibltoiftek. Eine Auswahl der besten Werke zur Ansvildung und Forlbildnng des .Kaniinanns, aut Grund der neuesten Gesetzgebung ngeb einhenltck-ml Gtunhsätzcn gemcinverstänhlich vo» erfahrenen Fachmännern dar gestellt. Preis pro Band — vornehin gebunden Mt. 2.75. Verlag der modernen kauftnäimischen Bibliothek »orm. Tr, snr, L. Huberts) G^NI, b, H„ Leipziz R,, Eilenburger Straße 10 s I Unter^diesem ^ammeltiiel erscheint seit eini,e» Zahreu ,n Leipzig eine Sammlung läuimäniirichcr Lehr-, Rechte- und Sprachbück:-, Sic umfaßt in schönster Ausstattung das gesamte Gebiet d ■ Handelswisskiischaiicii und kann um io eher als das gediegenste und reichhaltigste Werk dieser 2lrt gelten, als z» der guten und sorgsälttgen Bearbeitung des Stoiics ein rcicktz's Material au Karlen, Tabellen und F-vrinularcn pp. binzutritt. Bis jetzt liegen 110 Bänd« vor.
Spielolott der Gietzener Sladttheaterr.
Tirektion: Hermann Steingoetter.
Sonntag, den 6. Februar, nochmiuaas 3h', IU«, bei kleine ■ Preisen: »Zägcrblvt/ Ende nach 6 llbr Abends 7'l, Uhr, bei kleinen Preisen, unter Mitwirkuna der Kavelke des hiesigen Zn- kanlerie-Regiments: ,DaS Muiikanlciiniädelck Ende \0'A Uhr.
Dienstag, den 10. Februar, abends 8 llbr 46. Dienstao-Abonue- ments Vorstellung), »nicr Mitwirkung der Kapelle des hieügen Znsanterie-Regiments: „Eimonitt Ende II Uhr. M-ttwoch, den 11. Februar, abends 7 Uhr <11. Vkitlwocki-AdonnemcnlS-Vor- fletlmig) : „Tie Journalisten " Ende Uhr. Freitag den 13. Februat, abetid« »llbr (15. Fretlag-Abonnenrcnls-VorNelluno) : .Tie SkbmcUerlingSschsachtck Ende 10,1 Uhr. Sonntag, de- >5. Februar, uachmltiaas 3'/, Uhr, hei kleinen Prelle» l»»ter Milivirknng der Kapelle des hiesige» Z»fa»tcr>e - Regiment0. .Fiimzauhcrck Ende 6!i IIHe. Abends 77, 1IHr, bei kleinen Preise»: .'Alt-Heidelberg.' E»»e 10'/, Uhr.
Spielplan der vereinigten Zrankfurter Stadttheater.
Mperohaur.
Soulltaa. den 8. Februar. nacdmiUaa-' A IU«: . Cavallcrij rusticana.” hiermit: »Ter Bajazzo." ‘^Ibeuby 7 Ulir: »Baleublut' Montaq, den 9. Februar, abends 6 Nbr: .Barsikal a Dienstag, dei' 10. Ju'bntm, abeirds '/,8 Ubr: „Falstaff * Mittwocb. den 11 ivebi., aeschiosiei«. Donnerötag. de-l 12. Februar, abends '-',8 Uhr: blut." Freitag. Den 13. Februar, abends 8 Nbr: ??ll^llo." (Lchan- iviel.) SamStaa. den 1-1. Februar, abends 7 Uhr: »Tlnnon * Counlaa. den 15. Februar, uachmittaas 3'7 Uhr: „Der liebe
Augustin." Abends 7 U'i: ^Ter fließende Holländer." Aiontaa.
den 16. Februar, geschlosseu. Dieustaq, den 17. Februar, abends ' 8 Uhr: »Carincu.E Aiitstvoch» den 18. Febrrrar, abeud>^ 6 Uhr: »Parsisal/
Zchaufpielhaur.
den 8. Februar, uachnnttags 3 Uhr: »Fudrmauu HeukLÜeU* "Abends 7 Uhr: einst im Mai." Moutaa, den
9. Februar, abends 8 Uhr: „Nora." Dleasiaq. den 10. Februar, abends 7 Uhr: „Die Kronvrätendenten." Mittwoch, detr 11. Febniar. nachinstlaaS 3 Uhr: „Wrlhelm Tell.^ '?lbendS 8 Uhr: Donnerstaa, den 12. Februar, abends 8 Uhr: „Wie einst im Mai/ Freitaa. den 13. Februar, abends 8 Uhr: »Wie cinfi int Atar" Tatnstag, derr 1-1. Februar, abends 7 Uhr: „Tic Krottvräterkdeiitetl." Sonntag, den 15. Febrtiar, ttachntittags 3Uhr: „Puvvcheit.- Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Tie qoldenen Pannen." Lustspiel i:i 4 Alten von N. de Flers und (5aitlavet. Montag, den 16. Februar, abends 7 Uhr: »Die Kronpräterrdenten." Dienstag, den 17. Fe bi., abetrds 8 Uhr: „D,e goldcuert l almeit.^ Mittwoch, den 18. Februar, abends 7 Uhr: „Die Kronpräterrdentett."
Eingesanvt.
,Füc Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stcheudci, Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung,)
W c t t e r i e l d , 6, Febr, Au» das „Eingesandt" vom :)0, Zan sc, folgendes erwidert: Wettert,Id hat eigentlich keine Veranlassung zur Beschwerde tiber die hieslge» Babnpcchältnisse, Es !ö»s>le alles ganz anders sein, wenn »uv Wrtterield gewollt Hütte. Bei Erbauung der Balm lehnte der damalige Bürgermeister und tziemeindera, diese vollstätidig ab, obwohl sich der Direktor der früheren Lher» hessischcn Eisenhahv alle erdenkliche IRliHc gab, eine Einiaung zu erzielen. Man erklärte, daß man vorher ohne Bähst aiisgelonim II sei und auch setzt keine brauche. Die Gemeinde lehnte alle Kosten ab, llm den Bahnbau nicht zu vereiteln, zahlte die Stadt Laubach auch die «tzeläudekoste» für Wetterfeld, so daß Wetterseld keinen Pseunig Unkosten batte Zum Babiiba» würbe» die Steine aus dem Wettcrsekder Ttcinbruch geliefert und eilt ivewinn vo» etwa .»Ott Merk erzielt, nnd trotzdem verlangte die Gemeinde auch noch von der Bahnverwaitung sür Lagerung der Steine aus einer Wüstung einen Hoden IMietpreis, Als die Bahn gebaut tvar, wünschte ma» in einer Eingabe eine Bedürsnisauftalt, Der- damalige Direktor soll, erzürnt über die trübere llnNachgiebigkeit, darunter geschrieben habe»: „Wenn die Wetterielker sch wollen, sollen sie in den Wald gehen," Der Einsender muß beim Zählen der Passagiere den amilicheu Ausgaben etwas auigebotieu haben, 10 000 Personen, d, ls, oro Tag rund >10 Personen, Kenn Wctter- seld setzt Verbesseruuaeu wünscht, so muß es eben Herzhaft in die Tasche greisen, svas sin Zntcresse des Verkehrs berechtigt ist Ter Etienbahnverwallung die Schuld geben, ist nach der historischen Entwickeln»« des Wetterseld ei Bahn Haies völlig unberechtigt. Tdcr kann Einsender diese Tatsachen ans der Well schallen? Es ivird ihm schwer fallen: Orn» die Schuld liegt aus der Wctterselder Seite, kein Wunder, wenn die Bahnverwaitung nun ein hohes Löiegelh fordert, dg von Leite der (R'ineinde nocki keine Lvfer für die Bahn gebracht wurden.
Lebensfrische und blühendes Aussehen
bis ins hohe Aller hinein ist nur denkbar bei vernünftiger Lebenssübrunq. zweckmägiqer Trnabrunq und viel Bewegung ,n reiner Lust. Ganz besonders kommt es auf die Ernährung an. „Der volle Segen der Gesundkei, kann nickst
durch
Heilmittel und Wunderkünste, erhält und täglich verjüngt."
sondern nur burch eine richtige Ernährung gewönne» werden, die de» Körper Das stnd die Wort« emcs bekannte» deutschen Arztes und Proseiiors. In einer zweckmäßigen Ernährung gehört das allbekannte
Biomalz.
Das ist ein wohlschmeckendes, billiges Nährmittel, weit und breit geschah, und beliebt Er brhi.m, h... fc.mw ungemein. Schlaffe, welkegüqe verschwinden, die Besichtsfarbe wird frischer ,md rosiger der Tein^reiner Bei b utarme,. blassen, mageren ,n der Ernährung heruntergekommenen Personen macht sich eine Hebung des Avvctits des Gewichts und eine mastige Rundung der Formen bemerkbar, ohne dast lästiger Fettansatz die Schönheit der Formen beeinträchtigt
Biomalz ist auch aU«n durch Ueberardeitung. Krankheit. Nervosität heruntergekommenen Personen zu empfehlen. Don Professoren und 2kerzten glänzend begutachtet und im ständigen Gebrauch
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