vermischte».
* Grubenunglück Ans Dortmund, stO, Jan., wird gemeldet: Aus dem i^xhaibt 2t di e n b a dj in dein benachbarten Bramheuer ereignete sich beute nachmittag kurz vor Schicht- tocchset aus der dritte» Sohle ein gröftcres Unglück, dessen Umsaog noch nicht bekannt ist. Bis jetzt sind sechs Tote und sieben Lcicht- verletz'c geborgen worden, Tas Unglück entstand durch eine S ch l a g w c 11 c r cx; p l o J { o n. Von den benachbarten Zechen wurden Vuwmnnnschäften angesordert. Die techmschc Beamten- 'chalt x\t in en rchacht eingefahren, Tie Ervlosion ereignete sich um l, Uhr 2) Mm. abend:- bei Jlötz ltt und 20, Bis 12 Uhr nachts waren 22 aote und 17 Verletzte, davon 10 Schweruerletzte, geborgen, Berghaiiptmann Liebrechl-Tortmund und Oberbcrgrat vöchst sind an der UnglückSftcllc. Tie Verwaltung glaubt, dar, Uch kerne Tote» mehr in der Grube belinden,
* V e r h a s t e t c S t u d c n t c n. Aus B o n n wird genteldet: vier wurden zwei Stridenten verhafte!, welche an den Nektar der Universität und an eine Anzahl Professoren anonyme Briefe mit den schwersten Beleidigungen gerichtet hatten,
* Unterseeboot gesunken. Gestern nachmittag ist in Vlnsingcn das dort gebaute Unterseeboot „ö" gesunken. Ein Mann ertrank, sechs konnten sich rette»,
" Güicn&aljnunfall. Aus Philadelphia wird gemeldet: Bei I ahn stow n in Pcnnlblvania (lieft gestern „acht ein Pullmann Expreftzug mit einem Gütcrzug ziiiammcn, Trel Personen wurden getötet, drei schwer und mehrere leicht verletzt,
' D a m v s c r u n g l ü ck. Aus N o r s o l ' lBirainieift, 30 Januar, wird gemeldet: Der Dampfer ^.Monroe" stt heute inoraen an! der Loae von Mog-Jsland iniolgc eines ZusammenstofteS mit deni Tampirr ,,bianti!cket" gesilnken. „Nantucket" rcncte 8ö Passagiere und Mannschailcii von ,.Monroe" 48 Personen lind ertrunken, Tic Ueberlcbcndcn crzählteii, das; der „Monroe" 12 Minute» nach dem Zusammcnstoft ii» Nebel 2 Uhr morgens gekentert sei, Verschieden» Leute kletterten aus den freiliegenden Teil des Rumpfes des „Monroe", bis iw mit dem Stifl nach oben sank. Inzwischen konnte eine Anzahl von Personen stiel- tungsgürlcl nnilegen Vm'chirdenc Leute trieben drriviertel Stunde» in, Eiswaiier umher, bis sie von Booten des „Nantucket" au>- genommcn würdig,. Ein Paisaaier erklärte, er habe die Katastrophe erst gemerkt, als das Wasser IN seine Kabine eindrang. Es herrschte nur wenig Verwirrung,
* 'tu It raub. Aus N vstow o, Ton. 30. Jan,, wird ge- mcldcl. Bei der Beförderung der Post vom Babnhos zum Postamt
ttmrdei! 1OO 900 Rubel gecani» Ter die Post begleitende Beanilc wurde verhaftet,
*■ Untaugliches Mittel. „Ihr Rasiervulver taugl nichts," erklärt entrüstei der Knude vom Lande, „ich schmierte mir icslern vor dnn Zulrettgehen das ganzr Gesicht damit ein, aber heute morgen waren ric vaore länger als je,"
San^cL
— Der Verband ö s s e » t l i ch e r L c b c n s v e r s i ch e - r n n g s a n ft a l t c n in Tcutichlano bat seinen Geschäftsbetrieb nunmehr auch im Groftherzogtum üesseu ansgrnommrn und IN Tarmstadt, Sandstr. 36 Genossensckwitshaus., euic cigcuc Geschäfts st eile zur Turchiührung der Organftation im Gros« hcrzogtum Hessen errichtet. Der Verband beabsichtigt, wie dies von den privaten Gesellschaften bereits geschehen ist, gleichfalls Per- tranensleutc in den einzelnen Lrlen anzustellen, Jnr das grafte Vertrauen, das der Verband sich in der kurzen Zeit seiner Tätigkeit bereirs erworben hat, sprich: die Tatsache, daft bisher Anträge über rund 120Millionen Mark Versicherungssumme beantragt worden sind. Van besonderer Wichligkeit dürste die Tatsache sei», dass der Verband auch IN blessrn bereits mit graften wirlichaftlichen Vereinigungen Verträge abgeschlossen bat bczw, demnächst abschlic- ften wird, um deren Mitgliedern die Beteiligung an den besonderen Vorteilen der öffentlichen gemeinnützigen Lebens- und Volksver- ilcherung nach Möglichkeit zu erleichtern, Tic öffentlich-rechtliche Lebens »nd Bolksveelicheeung vcriolgt bei ihren Bestrebungen keinerlei Erwerbsinleresscn und ist daher in der Lage, ihren Versicherten einen ivirklich billigen Versicherungsschutz zu bieten »nd lediglich der allgemeiiieii Wadlsahrt zu dienen.
AmUichel Wetterbericht.
O c s s e n t l i che r Wetterdienst, G i c ft e n. Dellcianssichten in Hessen an, Sonnlae, de» I, yebr, 1914: Vormwgeud trüb und wolkig mit veiemzelleii stiegrn'ällen, ive-teie Zimahuie der Teuipeialiie, släilerc Winde aus westlich«» Nichtunge», l'ochwail«rgelahr.
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Letzte Ilndmcbten.
T c r N a l i o n a l > t ä t c n k a in p f i n N o r d s ch l c s >v i g, Berlin, 31 Ja», In der heuligen Sitzung des Budgel- ausschnsses des Abgeordnetenhauses erklärte der Minister des Innern aus sreilonservaiivk Ansragen betr, den N a I i o n a l i t ä > c n kamps in N o r d sch l e s w i g », a,: Tic dänischeAgl
k a t i o n hat an Ausdehnung z u g e n o m in c Anderseits tritt die Slaatsregierung dieser Agitation mit allen gesetzlichen Mitteln entgegen und sucht das Deutschtum durch kultrrrelle, wir, - schaftliche und sonstige Maftnahmeu z» heben, Jur Bekämpsung dir Agitation in der Presse haben die Staatsanwälte eine scharfe Kontrolle auszunben und diese Kontrolle sei nickt erfolglos gebandhabt worben und werde daneend weiter geführt. Im schrigen hätten dis dänischen Zeitungen dieselben Freiheiten wie die deutschen, Bezüg - lich des Bereinswesriis in Nordschleswsg geben das Vereins- und Versammlungsrecht loenig Beftigniffc zum Einschreiten, Bor allem werde der Zusammenhang Mit den dänischen Agitatoren abge, schnitten und das Auftreten ausländischer Agitatoren Nicht geduldet, selbst dann nicht, Ivenn gegen sie nichts vorlicgc.
Decfcr Rez pt fördert rvrttkiich den Liaar«
»vncds.
Zä» las vor einiger ;}cit in r»lnom Blatt daö :Ke*cpt ;>u einem •öaanuoffev. dao die Sch'.lvvenbilhnna besciligen und den Haarwuchs erdeblich fördern sollte. Obivohl ich sävni viele Mitte! ohne Erfolg angen-andt balle, und mein Haar sein gelichtet >oar mib immer noch darf aussiei. entschlaf; ich mich tuxh, mit bei» Rezept einen Versuch »n machen. Zch lies; es .nir alw vom Apotheker laut Vorschrift zusammenstelten: ST> gv Rum. 80 *rr Livola de Com- pose.e und t gv krist. Menthol, ^ch wandte eS regelmäbig morgens und abendö an. indem ich die Mischung immer sorgfältig mit den Fingerspitzen in dir xropshgut einrieb. Wie erstaunt und entzückt lvar ich. als das leidige Jucken schon nach der erstell Anwend,»na uusbörle, als die Schuvven verschwanden und der HaaranSsatl sich verlor. A'ach Berbranch der vierten rvlasche baue ich einen feineren, länaeren und lunuiüfere» Haarwuchc. alS ie zuvor. Deildem babe ich das Rezevt vielfach emosohlen. und überall lvar das Resultat in gleicher Weise beiriediaend. ^o viel lch rvein, kann man sich das Rezent in allen Aporbeken n,td Drogerien znsaminenttellen lassen, rver es noch nicht versucht bat. uilterlassc nicht, es and» einmal zu vrobieren. Tante (5isa.
Wichtig! Wir hören, dav viele Avotbekcr nild Drogisten dieses arobartiae Mittel ivcaen der starken diachsrage jetzt auch sertia ans ^ager balieu, und zwar tnlter den» Namen ^ivola-Haar wasser.
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Ich Unterzeichnete.Mnvoliue Lieber, Ebefrau der- Pudwig Weber z.Bevberg. nehme um Bedauern die ausgesvr. Be- leidigung. die ich gegen Wil helniirre Kölner, Tochter t on Karl Römer 1. zu Vetzberg auSgespr. babe. al:» unwahr zurirck. and» bekenne ich. d- ich der Wilbelminerttviner n. der ganzen ivflin. nichts schlechtem nachsagen kann.Bedaure auch dan ich so kurzsichtig gewesen bin, datz ich nicht »veih, wer mir die Püge i'nd die Dori- klatsche erbrach: hak. <‘702 ttarotiue 2 '-eher.


