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Nr. 20

Viertes Blatt

krlcheinl tiglich mit Ausnahme des Sonntags.

DieGlehener ZamIIiendUitter" werden dem .Anzeiger«« viermal Ivöchenttich beigelegi. da« Kreisblatt fit Sen Breis Kjehen" zweimal wöchentlich. TieranSwirtjchaitlichen Seit- frazen" erfchenten monatlich zivennai.

Jahrgang

General-Anzeiger für Gberheffen

5am§tag, 24. Januar lytt

Rotationsdruck und Verlag der Brühi'schen Univerniäls - Auch- und Steindruckerei.

R. Lange, Giesen.

Redaktion. Ervedüion und Trttckeret: Zchui» straße 7. Exvedttion und Vertagt e^«».>l. Redakiion:^SI12. Tel.-Sidi.: 21 nzeigerGiesen.

Hausarbeit in Ser Sigarrenindustrie.

Man schreibt uns:

Seit zwei Jahren besteht im Teutschcn Reich ein Haus­arbeitsgesetz, das den Betrieb und die Einrichtung der Hcim- arbeitwcrlstättcn gesetzlich regelt, und vam i. Juli 1014 ab treten als Ergänzung desselben noch besondere B e st i m - mungen des Bundesrats über Hausarbeit in der T a b a k i n d u st r i e in Kraft.

In ihrem Erfurter Programm forderte die Sozialdemo­kratie eine gänzliche Abschaffung aller Heimarbeit, und auch heute noch steht diese Partei der Hausarbeit feindlich geaen- über. Ist doch erst kürzlich in der Fachzeitung der organisier­ten Tabatarbeiter die Heimarbeit tu der Ziaarrenindustrie als einemenschenschinderische Arbeitsweise" bezeichnet worden. Tie Rcichsrcaierung und di: bürgerlichen Parteien vertreten demgegenüber einen anderen Standpunit Sie sprechen der gewerblichen Hausarbeit ihre Berechtigung nicht ab, sondern wollen sie nur durch das Gesetz aus eine gesunde^ Grundlage stellen, zum Wohl der Hausarbeiter und ihrer Familien, denen di« Heimarbeit einen lohnenden Nebenverdienst bringt und zum Wohl des lausenden Publi­kums, das mit Recht in den haustndustriellen Betrieben und vornehmlich bei der Arbeit in der Zigarrenhausindnstrie Sauberkeit und Ordnung verlangt.

Im Kreis Gießen, dem Sitz: einer bedeutenden Tabakindustrie, werden in zahlreichen Fabriken nahezu 3000, meist weibliche Personen beschäftigt: dazu kommen noch gegen 400 Heimarbeiter, aus deren Werkstätten die ge­nannten Bestimmungen Anwendung finden. In der .Haus­arbeit werden hauptsächlich Halbfabrikate (in der Fabrik hergestellte Wickelt fertig gerollt: eine leichte und saubere Frauenarbeit, bei der es keinen Staub oder sonstige Gcsund- heitsbenachtciligung gibt. Außerdem /kreist eine Anzahl meist älterer Frauen daheim Taba.bläuer von den Sti len ab, entrippt Tabak, eine gröbere Arbeit, bei der mehr oder weniger Staub austreten lann.

Von den Anforderungen, die die neuen Bundesrats- »estimmungen an die Räume, in denen Zigarren gerollt «der Tabak entrippt wird, stellen, sind folgende die wichtigsten: Die Werkstätten müssen mindestens v/zMeterhochseinund dürfen n ichtalsSchlas- :äume benutzt werden. In Wohnstuben und Küchen ist die Verrichtung der genannten Arbeiten erlaubt, jedoch sind die Wickel und der Tabak, wenn sie daselbst bei Seite gestellt oder über Nacht ausgehoben werden, in dicht ge­schlossenen Behältnissen zu verwahren.

Für viele Hausarbeitsräume aber wird die Durch­führung dieser beiden Hauptvorschrislen sich selbstverständ­lich nicht auf den Sturz bewerkstelligen lassen, weshalb man mit Rücksicht aus die bestehenden Zustände und um wirt­schaftliche Benachteiligungen zu vermeiden, Ausnahme- besugnisse des Kreisamtes vorgesehen hat. Wer nämlich Schlasräume zu Arbeitszwecken benutzt, kann bei Großh. Kreisamt den Antrag aus Weiterbenutzung bis zum l. Januar 1916, und wessen Stube unter 2>/° Meter Stock­höhe bleibt, den Antrag aus Weiterbenutzung bis zum 1. Januar 1919 stellen und nach erfolgter Prüfung der Ver­hältnisse eine Ausnahmebewilliaung erhallen. Von großer Bedeutung ist ferner die Vorschrift, daß vön nun an der Betrieb aller Tabakhausarbci er von demjenigen, der das Bersügungsrccht über die Arbciisstube hat, vor dem Beginn der .Ortspolizeibehörde angezeigt werden und diese einen schriftlichen Ausweis bescheinigen muß, daß der Arbeitsraum den Anforderungen der Bundes­ratsbestimmungen genügt, oder daß Ausnahmen von Großh. Kreisamt gestattet worden sind. In diesem Ausweis müssen ferner die Raummaße der Arbeitsstube und die Zahl derPersonen.die darin die gewerbliche Arbeit verrich­ten dürfen, eingetragen sein. Tie Fabrikanten, ferner die Hausarbeit ausgeben, müssen sich, ehe sie den Hausarbeiter beschäftigen, von diesem den Ausweis Vorlagen lassen und sich mindestens alle Halbjahr einmal persön.ich oder durch einen Beauftragten von dem ordnungsmäßigen Zustand der einzelnen Hausarbcitsbrtriebe Gewißheit verschaffen.

Alles in allem verlangen die neuen Bestimmungen nichts Unmögliches und bei einigem guten Willen kann jeder mit Tabakhausarbcit Beschäftigte für einen ordnungs­mäßigen Betrieb, wozu in erster Linie ordentliche Lüftung und Sauberhalturig der Arbcitsskuben gehört, von selbst sorgen. Tie Vorschriften, daß Personen, die mit einer ekelerregenden Krankheit behaftet sind, keine Tabakhaus­arbeit aussühren, daß die Zigarren nicht mit dem Mund bearbeitet und die Messer nichr mit Speichel befeuchtet wer­den dürfen, daß ferner das Ausspeien aus den Fußboden untersagt ist, solche Vorschriften verstehen sich von selbst.

Tie Turchtührnng der neuen Bestimmungen wird waln - scheinlich in den Händen der Gewerbeinsp.-ltion liegen. Es ist nur zu wünschen, daß diese und nicht weniger auch die Fabrikanten selbst energisch gegen alle .Hausbetriebe Vor­gehen, in denen es schmuddlig und unsauber hcrgeht. und kurzerhand dem betreffenden Hausarbeiter die Arbeit ent­ziehen.

3 hi» Stn M 11V Land,

©teileii, 24. Januar 1814.

O berhc i! isch er Kn nii verein. Die Ansilelluna der Freie» Vereinigung Tarmstädter Künstler.bleibt nnr noch 8 Tage einschließlich zweier Sonntage ausgestellt. Tte An«, steliuna ist täglich »nt Ausnahme SamstagS geöffnet.

** Kirche ngesangvereine. Dieser Tage fand hier unter Voftitz des Dekans, Pfarrer G II ß NI a n ii - Lollar, eine Versawinliiiiq der Dirigenten ler Kirchengesangvcnelne des Dekanats Gießen statt. Es lourdc beschlossen, an, 14. Juni i» Gießen in der Siadiinchc unter Mitwirkung dcS Gesamt- chores der Kirchengesangvereinc, etwa 400-500 Sänger und Sängerinnen, nnd der Eießcncr Chorschnlen eine liturgische Feier abzuhalten.

** Der Alldeutsche Verband schreibt uns: In öffent­lichem Voitrag überT e u t s che B a u c r n a 11 s i c dl u n g e n i n B 0 s n , e n" wird Tr. O e h l c r die Bedeutung des bosnischen Deutschtums, seine Stellung unb feine Aussichten besprechen. In der Austeilung von Großgrundbesitz an kleinere Bauern, jener Frage, die zurzeit auch bei uns unter dem Schlagwort derinneren Kolo- nisalion" im Miliclpunkt der sozialpolitischen Erörlerungen steht, wird dort mit Er.olg tätig vorgcgangen. Der Bortrag wird tt. a. auch die außergewöhnlich günstigen Aussichten behandeln, die gegen­wärtig in Bo.nien iür Kapialsanlagcn in Boäenwertcn besteheil. Es werden z. B. Ei.ilagen i.i die Sparkassen der oc.itschen Kolo­nien. flir deren Sich.rhc.t die Kotonme., mil ihrem gesamte» Grundvermögen ha.teils, mit 6 Proz. verzinst. Eine Reihe von Lichtbildern wird über die landschaftliche Schönheit der Kolo­nien Ausschluß geben. Der Vortrag sindet morgen Sonntag, S'/i Uhr im Saal des Hotels Großherzog lBahnhosstraße) statt.

** T t e Hoffnung, die man aus Wetterberichte setzte, wonach eine Abnahme des Frostes in Aussicht gestellt ioar, hat sich nickst erfüllt. Im Gegenteil, das Wetterglas ze:gt sor gesetzt in den Morgenstunden 1012 Grad Celsius. Ter aiihrltende Fiost wird in vielen Familien schon unangenehm cmvsuuden. Tie Arbeiten im Freien ruhen schon 14 Tage, Kohlen und Holz­vorräte schwinden wie Butter an der Sonne. Trotz alledem wird eine gemütliche Durchwärmung der Wohnräume nickst überall erzielt. Wir waren verwöhnt, da sich schon lange kein rechtes Winterwetter mehr eingestellt Halle. Nunmehr führt der Winter seit vierzehn Tagen ein strenges Regiment, und es wäre erwünscht, wenn die Kälte etwas Nachlassen würde.

** Elsaß-Lothringen und das Rerch. Gutsbesitzer A. W v l i galt in der iortschri.llichen Vcrsammtnng am Donners­tag abend zunächst ein Bild von den tatsächlichen Verhältnissen Elsaß-Lothringens, das ersreulicherweise vorteilhaft abstach gegen die Schilderungen, die sehr häuftg von diesem l8?0/71 zurückge­wonnenen Lande gemacht werden. Darnach ringt sich immer mehr der Gedanke durch, daß es gleich den übrigen deutschen Bundes­staaten als organisches Glied dem Teutschcn Reiche einoerleibi werde. Ein großer, wenn nicht der größte Teil der Bewohner habe sich mit den geschichtlichen Tatsachen abgesunde.i, und wenn man be enke, daß insolge der zentra isllschen Politik Frankreichs Elsaß-Lothci gen He Sprache ausgenommen im Begriffe war, i.i Frankreich aufzugehen, u cd wenn man weiter bedenke, wie doch 40 Jahre einen äußerst kurzen Zeitabschnitt im Leben eines Dolksstammes bedeuten, so sei es erstaunlich welche Fortschritte in der Entwicklung zu verzeichnen seien. So sei denn die Re­gierung einen Schritt wei.er gegange i und habe dem Volke ein Wahlrecht und eine Vertretung im Bundesra.e gegeben, sicher nicht zum Nachleil des Landes, denn es zeige sich immer mehr, wie das Volk Zutrauen bekomme und sich immer mehr an dem wirtschaillichen Aufschwünge beteilige, den Teulschland unstreitig in den letzten Jahrzehnten genommen hibe. An eine Losreißung vom Deutschen Reiche und einen Anschluß an Frankreich denke, von dem kleinen Häuslein der Nationalisten abgesehen, im Ernste niemand mehr. Und daß die nationalistische Bewegung im Ab- slanen begriffen sei. gehe aus der Tat ache h.woor. daß es dem einmütigen Zusammengehen der Liberalen, Sozialdemokraten und des Zentrums bei den letzten Wahlen gelungen sei, diese deutsch­feindliche Gruppe, die für die gedeihliche Entwickelung des Landes ein Hemmschuh fei, in allen Wahlbezirken zu schlagen. Ter Redner geht nun des näheren aus den Fall von Zadern ein, den er in seinem Aniang als eine geringwertige Sache bezeichnet, die durch die Versetzung des noch jungim Leutnants v. Forstner leicht a s der Welt hätte gescha st werden können. Durch die sich daianreihenden Vorkommnis c. besonders aber durch das Ein­greifen des Obersten v. Re:tcr, wuchs sich die Sache zu einem vrinziviellen Falle aus, wobei cs sich zeigte, daß man über den Machtbereich der militärischen Gewalt sich in einem bedauerlichen Irrtum bcsand. Das Eintreten des Reichstags, der nahezu ein­stimmig die Rechte des Staats gegen die llebcrgri.se der Militär- gewatt schützte, das hieraus folgende Mißtrauensvotum gegen den

'unri-efamler, der das Voroelnm zu entschuldigen versuchte, riet ::t den Reickislandcn den Eindruck hervor, bei dem deutschen Bolle das richtige Verständnis zu linden, so daß das Gefühl iür das Teiitichttlm nicht geschwächt, wie van Ealker meinte, sonkcin sicher gekrä ftigt würze Es wo- ioährend der ganzen Zeit eine Freude und ei» erhöhend'.! G: ätii. zu sehen, wie in dieser Sach« das cliäiii'che nnd alt.euttch.' Element ziifammeiistand. Für ; ic fernere Enttei.klnng des Landes wird diese Tatsache von be­deutender Mich »gleit und gc.ivicc sein, der nationalistischen Be­wegung entgegeiizuaibeilen. Aus den Zaberner Vorgängen ist aber^auch noch manche-; andere z» lernen. Es ist unbedingt nötig, die 'Staat:neroolt zu st'rkcn, denn die Mi!i ärgewalt ist und bleibt nur ein Stück der Staatsgeivalt. Gegen die ungeheure Klust zwischen Militär und Volt muß Front gemacht werden. Es müssen dem Volke Garantien geboten werden, daß Vorkommnisse, wie der Fall von Zabern sie zeigte, nicht mehr Vorkommen können, wie kies der Kaiser auch et 0 irt hat. Tie Entwickelung El »ß- Lothriugen» aber wird sich i unter mehr nach der Seite hin voll­ziehen. daß es ei» den übrigen deutschen Bundesstaaten als gleichwertig zu erachtendes Gäc; des Teuischen R ickocS aui mo- narchlstischcr Grundlage werde, wie dies der Reickoskanzlcr Beth- mann .Hollireg Beratung der Ver as-ung mit den Worten an- hc. tele,man müsse die Eigen or! der deutschen Stämme berück­st ciNi-ei- imb keine Neuvreu' en schassen wollen." Das Urteil de- Kriegsgerichts aber könne das Bol! nickst verstehen, und es sei äußerst bezeichnend dabei, daß die gänzlich unbeteiligten Staats- anwölte, Amtsrichter und andere glaubwürdige Personen teils nickst gehört, teils das notgedrungen gehörte Zeugnis beiseite geschoben worden sei Ans das deutsche Reich übergehend, meint Redner, daß hier noch manches nach- und an'zuhole» Zer. Eine Stärkung des deutsche» Reichs ags, die Einiülirung eines Var- lamentaiischcn Regiments sei nicht bloß im Interesse der Volks rechte g-lcgen, so» e-n es sei auch die beste Stütze der Monarchie, Zu bekämpien sei ferner der Pirtikularismus, wie er in letzter Zeit in der Begründung des Preußcnbnndes zu Tage getreten sei, An den Vortrag schloß sich eine rege Aussprache an, bei der sich Vertreter der verschiedensten Barteicn ausivrachen und darin übercinstimmtm, doß cs durhrus wünschenswert erscheine, dem elsaß-lothi -iftb-n Becke die Mög ichkeit zn gewähren, sich zu einem deutschen Bm 'esstaa'e zu entwickeln. Mit einem Hoch am das deutsche liberale Burger um ich der Vorsitzende, Justsz- rat Metz, die anregend verlaufene Versammlung,

" Warnung. Von amtlicher Ltelle wird vor dem Be­treten des LahneiscS wegen der damit verbundenen Lebens­gefahr gewarnt.

Landkreis Kieken.

s. Lang-Göns, 23. Jan. lieber de» Wehrbcilrag sprach in der Bersaiiimlung im Same desGambrinus" .Herr W. Schä­fer, Leihgestern.

a. Bersrod, 23. Jan Aus Anregung von Psarrer W a g -- ner-Benern wurde im Sommer 1912 ein Posaunenchor ins Leben gerufen, dessen Ausbildung in den ersten Monaten Psarrer Wagner übernahm. In diesen Tagen haben sich die Bläser zu einem Vereine zusammengeschlosscn.

Ö Abend st crn, 20. Ja». Man schreibt uns: Aus dem hiesigen Ton- nnd Ziegelwcrk fände» bisher etwa 80 Arbeiter der umliegende» Orte eine lohnende Wiitterbeschästignng. Jetzt hat die neue Trrektion mehreren Familienvätern gekündigt, am Montag sind die ersten Italiener eingezoge». Es sollen iüe die Folge noch mehr Ausländer an Stelle der einheimischen Ar­beiter eingestellt werden.

Kreis Fricdbcrst.

k. Butzbach, 23. Jon. Ten Geincinden Butzbach, Friedberg, Griedel, Gambach, Münzenbcrg und Ober-Hörgern sind die Beiträge zu den Ge- ländeerwerbskosten für die Herstellung der Nebenbahn von Bad-Nauheim nach Griedel angefvrdert worden, Tic Gemeinden beabsichtigen jedoch, die lleloernahnie der aus sie entfallenden Kosten a b z u l e h n e n. Ter Anteil sür Butz­bach soll über 17 000 Mart und sür Jriedbcrg über 42000 Marl betragen.

t Vilbel, 23. Jan. Heute wurde der 20jährigc Tag­löhner PH. D u p lo i s von Vilbel wegen Sittlichkeits- Verbrechens verhaftet. Ex hat diese strafbare Handlung an Mädchen im Aller von sieben bis neun Jahren wieder­holt begangen. Er lockte die Kinder an sich heran, indem er ihnen Geld und Schokolad. anüol. Ter Verhaftete gibt die ihm zur Last gelegten strafbaren Handlungen zu.

Kreis Wetzlar.

'«Itzbach. 22. Ion Ter Lcmdwttt Ebr. Decker von liier Ichlackoieie heute ein Schwein, welches dos flmtlicbe Wemictit von 414 Via. wog . Zn bemerken ist 1 terbei, daß as Schwei» nur ei» All»' von etwa «V, Jahr-ii batte und »lelit mit einem 'Rntterichwein von 48 Jahren zu vergleiche» ist, welche »> der Regel 5 - < Zentner wiegen.

Hessen-Nassau.

ss M a r b u r g , 23. Jan. Heute früh gegen 9 Uhr brach im Dachgeschoß eines Wohnhauses am Grün insolge Schorn- steindefeires Feuer aus, das sich rasch auszudehnen drohte. Die freiwillige Feuerwehr, welche schnellstens zur Stelle war, verhinderte ein Umsichgreifen des Brandes. Der Dachstuhl wurde völlig demoliert.

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