pe'reoeeaula.AIsseld wird erst näcksfles Jahr serttg- gestellt sein, da sich dem Bau viele Schwierigkeiten enr- gegewgestellt haben
Kreis Lchotten.
»e » ob « „ ba »Ie „ II. ,9. Jan. Ter Lehrer Sch, bisher an der Büraettchnle zu tzü'vlten, winde aeilern linier Dem Ber dachte, ein Lttilichkeitsver brechen an einem Knaben be- aanaen zu bade», verhaltet und in das Änilsae'änonls uaw Utrichstein gebracht.
Kreis Friedberg.
JnderGcmcinderatsiitzung »Hii) die Bernlung über der Bcrvachtung der Schäferei nat. i.t. Bogt berichtete namens des Finanzausschuiies, daß die Berbondlung nrit dem Vertreter der hiesigen Schaiereigenosien schalt, Ockoiwm veil, ergebnislos verlausen iei Ter von dem Finanzausschuß gemachte Vermittlungsvorschlaa, der Stadt anstatt einer lährlichen Pacht von 2)0 Mark, für bas Jahr und Stück 50 Pig zu zahlen, fei ton Oekonom Heil abgelehnt worden. Ter Gemeinderat habe sich nun schlüssig zu machen, was in dieser Angelegenheit weiter geschehen solle Müller bemerkic hieraus, dass er von der GenoHeusckxm den Aunrag e,hal:en habe, mit dem Gemeinderat weiter zu verhandeln, Er müsse aber ent schieden auch den Vorschlag des FinanzauSichuücS ablehnen; die Genosienichajt sei jedoch bereit, eine Jahre-pachi von l00 Mark zu zahlen. Ohnacker fragt an, in ivelchcr Weise die Qbt* nosscnschast die Aufnahme von Mitgliedern zu regeln gedenke. Müller teil« mit, das, die Mitzticaerzohl bereits iestneic»' sei und cs jedem Pupbacher Schasbentzcr gestattet Nnirde, Schajc bis zu einer bestimmten Höchst za hl der Verde zuzutreib.'n. Beigeordneter Hi: i l verlangt die Ausnahme der Beringung in den Vertrag, daß dem Schäfer nur das Behüten der städtischen neuen Slh.baum anlage bei trockener Witterung und vorheriger Einholung der Genehmigung der Bürgermeisterei gestaltet sei. Metzger bezeichnet bas Verhalten der diesigen Gcuosicnichatt als ein z» gc- schäilliches Gebahren und bittet, an dem geforderten Pachtbctrag sestzuhalten. Ohuacker ist der Ansicht, den Vertrag nur aus kürzere Dauer — 1 bis 2 Jahre — abzinchliekc» Tröster bittet um Berücksichtigung der hiesigen Landwirte. Hieraus wirb mitgetcilt, daß aus die Aufforderung d-r Bürgermeiüerri 'ich 12 Besitzer gemeldet und etwa 360 Schale angcmeldet haben. Metzger ist der Ansicht, die Debatte zu Ende zu führen, denn man habe doch nur zu beschließen, ob die Verpachtung der S 'vt- seiet an die hiesige Genossenichast oder an auswärtige Händler stattsindeii solle. Ovvcnheimcr stellt folgenden Antrag: Die Gcnossenschait hat bekannt machen ZU lassen, daß sic jedem hie. sigen Einwohner innerhalb eines bestimmten Zeitraums den Zu tritt zur Genossenschaft gestatte, das, sie für sich nur 25!) Schase zur derbe treiben dürsc und der übrige Teil von Nichttnitgliebern der Genosienschait bcigelricben werden könne. Dr. Bogt schlägt vor, mit der «etzigen hiesigen Gcnoiscnschalt den Vertrag abzu- ichließen mit der Auferlegung der Verpflichtung, den Zutrieb von Schafen hiesiger Einwohner unter gleichen Bedingungen wie die der Genossenschaft selbst sowohl der Zahl wie der Höhe des Triebgeldes nach zu gestatten. Ber entstehenden Streittgkeiten in dieser Hinsicht steht dem Gemesnherai die Entscheidung zu. O p - venheimer zi°ht hicraui seinen Antrag zurück und eS erfolgt Abstimmung über den Amraq des Tr Bogt, der aua-nom- men wird mit der Bedingung, daß die Genoiienschail eine JahreS- vacht von 156 Mark zahlt und der Schäser vor Behütting der jungen städtischen Obstbaumanlagc bei trockener Wil erung die Ge nehinigimg der Bürgermeisterei cinholt — lieber die Orts» satzung, betreisend Anstellung eines besoldeten Bstbgermeisters erstattet Tr. Bogt namens des Finanzausschusses BerickN. daß mit das am 17. Mai Geratene und genehmigte Statut ovn Grohh. Ministerium einige kleine stlbänderungcn gemacht worden seien. Heydt ist gegen die heuttge Abstimmung, da die neuen Mitglieder noch nicht genügend darüber iniormicrt seien. Ohnacker und Metzger verzichten aus Verlesung des Statuts, da sie nach einer so eingehenden Beratung desselben und auch die Behörden keine wetteren Beanstandungen vvrgcnvmmen hätten, sicher auch keine neuen Momente heieinbringen könnten. Tr Bogt schlägt vor, das Statut bei sämtlichen Gemcinderatsmttgliedcrn zirkulieren zu lassen. Tem Vorschläge wird zugcstimmt. — Gemeinderat Heil verliest die von dem erwähnten Ausschuß abge^ndert- Ortssatzung bettessend die Erhebung der Gebühren für Wasserleitung und .ttänoliiation. Hieraus stellt Ovvenheiiner wiederholt seinen Antrag: Tie Erhebung des Wasicrgcldes in der KiSbcrigen Weise wird abgeschosst. Jede Haushaltung erhält 56 Kubikmeter Wasser frei, der Mehrverbrauch wird nach den bisherigen Sätze» er. K>bcn. Jedes HauS erhält einen Was'ermesser, der Meh-veeb-auch wird von den Hmisbesitzern erhoben. Ter Ausiall von 13 600Mark wird durch Steuererhöbung von 12 Prozent bereingcb'acht. Heil emv'iehlt die Annahme der vorgclescoen Orts'etzung. Br a u b a ch weist eaarui bin, dass demnächst ,rotiere kostioielige Revarattiren auszu'übicn seien Metzger hält den stintrag Oppenheimer nicht für annebmbir, und das verlesene Statut sei i?m> auch nicht ivmpathisch Wasser iei eine Ware und deshalb müsst jeder Abnehmer wirklich das bezahle», was er nach dem Mest'er per brauche. 0 b n a ck e r stimmt der Skala Opaenb-imer -II. nur iknn der große UkberaanaSsatz aus. Er habe aber auch volles Vertrauen zu dem Ausschuß, der die Gebührensätze neu iest- aeietzt Kob' H c h d macht daraus auimerkigm, das, bie_ einzelnen Sätze früher noch ungleicher gewesen seien und aus seinen Vorschlag gemildert worden wären Tr. Vogt bemerkt, das, gerade unser Statut aus sotialen Gesichtspunkten heraus aelchoistn --nd an vielen Orten nachgeahmt worden sei TaS auigeNeendeie Kapital sür Wasserleitung und Kanaliiatio» sei noch lange nicht amortisiert, wie Ovvenbeimer meint, sondern es la"en vgrn>„ mit den dcmuächstigcn Ausgaben nom ungc'äbr rund 350 600 Mark. Tröster warnt vor einer allzusttaiscn Svannung der Steuer. Metzger »ragt an, ob sich noch in Däusern vor dem Messer ein Ablaushabn befinde. Grauer teilt mit daß dies nur noch in einem Hause der Fall gewestn, und der Hahn beseitigt nwrdcn sei. Ter Antrag des Bürgermeisters Flach, das verlesene Statut in seiner ganzen Fassung an - zunehmcn, wird mit Stimmenmehrheit angenommen.
veretnsnachrifften.
. — Watzen born-Stcinberg, 18. Jan. Gestern abend fand eine stark besuchte Versammlung unseres Obst- und GartcnbauvcreinS bei Mitglied Balth. Sommer statt. Nach verichiedeucn Mitte,lnngen dos Boriitzenden sprach dieser über ein neues Hilfsmittel bei der Frühgcmüse- und Blumenzucht. Eine Anzahl Mitglieder wollen Versuche in dieser Hinsicht im lauienden Jahic misiühreu. — Darnach hielt der Schnstiührer des Vereins, Finauzamtsaehilse Schäfer, einen ausführlichen Bortrag über die Wcbnwrlage, au> beweine lcbhaite Aussprackw iotgte.
- Taubringcn, 16. Jan. In einer ordentlichen Haupt Versammlung des Manu erg csangverelnSTaubringen wurde einstimmig der Beschluß gesaßt, den Männeiturnoercin Täublingen in das Vcreinsrcgistcr des zuständigen stlmts- gerichl- eintragen zu lassen. Aus diesbezüglichen Anirag wurde dieser Verein am 3. Januar 1914 in das VcrcinSregistcr des Großh Amtsgerichts Gießen cingeiragen.
--- L a n a» G ö II s , 17. Jan. Ter G e > l» g e lVogel un d K a n i nche n ,n cb t-Verein Song.GönS oeranNalicl in den Tagen vom 2-> Februar bis I. März d. Js. ttme 2. Lokal- AuSliellm"' in dem Saale des Herrn vemrich Senrich.
i~i Bleichenbach. 18. Jan. In einer stark besuchten Versmnmlung des kiesigen Kr i e gerverei ns hielt Lehrer Storck von Altenstädt einen Borrrag über die Zeit vor hundert Jahren Preußens Erstarkung unter Führung der Geistesheldcn der verschiedensten Stände und endlicher Sieg der guten Sache, gaben dem Nedncr Gelegenheit, ein crhcbend-es Bild vergangener Tage mit Mahnung an die jetzigen Zcitau,gaben oarzuiübren.
o Nidda 17. Jan. In der Dauptvenanrinlung des hie iiacn Gewerbe Vereins hielt gestern abend Nechtsanwali Kauiinann auS Gießen einen «ortrag über das neue Ge mcindeumlagcn-Gcsctz und den Wehrllcuerbe,trag. Wegen de, großen Wickttigkctt der beiden BortragSablchnutc hatte nch eine unerwartet hohe Zahl von Zuhörern lm Laale . zur Traube eingcsundcn. Ter Vortragende vcr,tand es. an der Hand ovn
Bciltnelen und Mustern den schtoierigeu Ttott in klarer Weise zu erläutern und erntete dasür großen BeiiaU.
Schlitz, 18. Jan. Tcr Familienabend des Kircken- gcsangucrcins. der ber zahlreickwi' Beteiligung im Gunt rnmichen Saale statt and. nahm miler Lkiiung von.Kantor Böhl äncn gute» Verlaus. Tie Nonzerrmuük d^ Kapelle Wagner, vie die Geiangsdorbielungen von geistlichen und Dolkslicderr andeit lebbaiteu Anklang. Eine hiesige, svmmbeaabte Sängerin Fil Jungblut, trug zwei Lieder, ,,Tonntagslied" von Men- elsiohn und „L i t haur s ch e s Lied" von Chipin, recht ansprechend wir »nd erntete wohlverdienten B isall. Ein kleines Tdeatmstück, gespielt von den Damen Feick und Habicht, beschloß bcn ossiziellen Teil.
LüttDutivtsciicift.
o. Nidda, 18. Jan. Gestern und heute sand hier in KraitS Saalban die l. Kreisver bandsaus st cllung der Ka ninchenzuchtvereinc Nidda und Büdingen statt, die mit etwa 130 Nummern büchickt war. Ter Besuch der AuSstellun- von auswärtigen und hiesigen Züchtern war recht stark. Tic aus gestellten Tiere entsprachen durchweg tu Körperbau »nd Farbe guten Nasselierrn. 63 Preise wurden verteilt. Es erhielten: I. Ehrenpreis für die beste Gesamtleistung bei 8 Ausstel lnng tieien mit <21 Punk en Finanzam sachilkc W. Klaus-Ni bi, den 2. E h r c n v r e iS sür tic zweitbeste Gksanttleistung b.'.r 1 Aus stcllungStiercn mit 350 Punkten k. Bölzing Nidda. I. In der 21 l t t i e r k l a s s e: a' B e I g i s ch c R i e s e n: 1. Preis Ä. Braun Ni>da, 3 Preis L. Uhl-Nidda. 2 3. Preise A. Jenjch-Ni.'da, 3. Preis Gg. Lind-Nidda, 3. Preis St. Sibramm-Wallernlwuicn 3. Preis K. Aßmuß-Wallernhausen. — b) Japaner: 2. Preis Ü. Franz-Kob^ cn, 3. Preis Gg Lind-Nidda. a> Blaue Wiener: 2. Preis und -zwei 3 Preise W. Klaus-Nidda, ck tz a n noverancr: 2. Pr i-5 K Tied Nidda — e Silber: 1 Preis D. Äiatz-Ridda, 2. Preis K. Bölzing-Nidda 2 Preis W. KlöS- Nidda, 2. Preis K. Keller-Nidda. 2. Preis 0 Töngcs-Bleickwn- bach. 2. Preis W. Schüs;ler-Bü4ngen. 3. Preis 0. Tönges- Blkichenbach, 3 Preis K. Wcvel -Nidda. 3. Preis K Keller-Nidda. 3. Preis K. Bölzing-Nidda. — f) Russe n: 3. Preis 0. Tüngcs- Bleichcnbach, 3. Preis A. Brock-Nidba. — g) Hascnkanin- chen: 2. Preis K. Bornheimer-Büdjngen, 2. Preis Joseph
Güntbc, Büdingen. 2 Preis D. Braun Ri^da. 3. Preis ÜB. Schüß- ler-BLdingen. 3. Preis Otto Methscsscl Büdingen 3. Preis K. Müller-Nidda — h) Holländer: 2. Pres» St. Kniß-Nidda. — i) Hermelin: 1. Preis Joseph Traud-Nidba, 1. Preis K. Müller-Nidda, 2. Preis L. Geiger-Nidda, zwei 3 Preise K. Böl-inNidda, 3. Preis A. Eckhardt-Nidda 3. Preis I. Weib- lingcr-Büsingen, zwei 3. Preise Ernst Weber-Büdingen, ll. In der Jungtierklasse- a) Belgische Riesen: 1. Preis H. Franz-Kohlen, 2. Preis I. Weiblingcr-Bädingen. 2. Preis K. Weil-Büljngen, zwei 3 Preise F. Becker-Wallernhauien. zwei 3. Preise K. Asnnuß-Wallernhau'cn. b Deutsche Riesenschecken: 2. Preis Jo'evh Olünther-Bü'inqen c) Blaue
Wiener: 3. Preis W. Klaus-Nidda, ckl H a n n o 0 c r a n e ä: 3. Preis K. Lorz-Nidda. e) Silber: 3. Preis K. Keller- Nidda. 3. Preis W. Klaus Nidda, f) Russen: 3. Treis K Keller-Nidda, g ■ Hasenkaniiichen: 3 Preis W. Schüßler- BDinecn, 3. Preis Joseph Güntbcr-Büdingen. h) Hermelin: l. Preis L. Geiger-Nidda, il Häsinnen mit Jungen:. Belg. Riesen: 2. Preis I. Junker-Nidda. Silber: 2. Preis H. Kaatz-Nidda. 3. Preis I. H. Beck-Büdingen, 3. Preis W. Seivel-Niddg B l a k u n d t a n: 3. Preis K. Weyel-Nidda. Holländer: 3. Preis K. Kniß-Nidda.
Der öritle Nrnpp probst.
Berlin, 19. Jan. In der Verhandlung wurde ein aus M e n t o n e eingegangenes Telegramm des 5)errn von M chen verlesen, in dem dieser mitteilt, das; er in Mcntone ;ur Kur weile und deshalb als Zeuge nicht erscheinen tonne. Der l^efichtshof behält fid) Beschlußfassung vor Sodann erscheint als Zeuge der Bnreauvorfteher Brandt. Der Zeuge, der sich augenblicklich in einem Sanatorium befindet, macht den Eindruck eines kranken Mannes. Er bekundet, er sei infolge seiner Verbaftung ungemein niedergeschlagen gewesen und habe bedeutend mehr sit Protokoll gegeben, als den Tatsachen entsprach. Uebrigens litt auch sein Gedächtnis infolge eines Unsalles. Er könne nicht mit Bestimmtheit sagen, ob ihm der Angeklagte Pfeiffer Mitteilungen machte. Er könne sie auch crns dem Kriegsministerium oder anderswoher erhalten haben Weiter erklärt der Zeuge, er habe gegen seine Verurteilung keine Nevision eingelegt, weil es Direktor Eecius und auch die Firma Krupp nicht wünschten und die Straie bereits verbüßt war. Ans eine weitere Anfrage bemerkt der Znige, er könne nicht angeben, welche anderen Bearnten des Kriegswinn- sterinms ibm Mitteilungen oema.cht haben. Im weiteren Verlaufe bekundete Landrichter Dr. Deüel. er hätte bei der Vernehmung Brandts als Untersuchungsrichter nicht den. Eindruck gehabt, daß Brandt aeiües- oder gedächtnisschwach w'ar.
Der' Vertreter der Anklage erklärt, aus das Zeugnis des Herrn rwn Meden verzichten wollen während der Verteidiger nicht daraus verrichten will. Sodann tritt eine kleine Pan>'c ein.
In der Nachmittaassitzung wurde eine Anzahl Zeugen vernommen, die über die Kornwal-er und den Verkehr der Beamten im Kriegsministerinm Auskunft oeben soUen Wiederholt wurde vorübergehend die Oefsentlichkeit ausgeschlossen In öffentlich«! Sitzung bekundet Major Wurübacher vom. Kriegsminiüerinm, daß Brandt ein ganz vorzüglicher und sehr intelligenter Beamter mar. dem er etwas Unehrenhaftes niemals 'ngetrant habe Dr Meiner als-vertretender Untersuchungsrichter, beki'Ndet, auch ans ihn Hube Brandt nicht den Eindruck eines gedächtnis-- oder geistesschwachen Mannes gemacht D»e Weiterverhandlung wurde daraus au» Dienstag vormittag 10 Uhr vertagt.
GicricbtslaaL
h Frankfurt o. M.. 1^. Z n. Gegen^b'osa Lurernbnrg ist von >er lnestaen SigatSoinvatt'cbaft ein Strafverfahren wegen Vergebens gegen die lU> und NI lVerä'ebtlichmachen staatlicher E'nr'kt tunaem des Strafgeietzbnebes einae'ettet Das, Delikt ivird in einem Vortrag erblickt, den die Vednerin Ende Seolember 1-08 in einer ostentlickien Versannnlung hieZelbst bielt. Die Verhandlung ist auf den 20. Februar anaesegt.
London, 17. Jan. Acht Offiziere und acht ?lngestellte oder eben'alige Angestellte der bekannten Nahrungsmittel irma Livton Limrted" unter denen sich der Direktor Jchn Ccrissiel) befindet, erschienen heute vorinittag vor dem P o l i zei g e r i ch t in der Bowstrect. Sie sind wegen B e st c ch u n g angeklagt, deren sie sich bet dem Abschluß von Lieserungsverträgen für die veereskantrnen Verwaltung schuldig gemacht l>atten Es hrnxlt 'ich um die Zah lung und Annahme ungesetzlicher Kommissionsgelder.
OcrmüdiK*.
* Zum Untergänge des „W 7", L o n d v n , 10 Januar. Die Versuche, das gesunkene Unterseebvot 7" aufzufinden, wurden gestern fortgesetzt, bisher jedoch erfolglos. — Anläßlich des Unglücks richtete der Staatssekrc ör des Reichsmarineamts, Großadmiral v. Tirpftz, an den ersten Lord der Admiralität folgendes Beileidstelegramm: Der Mmiralität der britischen Marine übermit ele ich namens?hrer deutschen Kameraden den Ausdruck der aufrichtigsten und wärnisten Teilnahme an dem Unter gang des „A. 7". Mit der englischen Motte trauert die deutsche um die iapfere Besatzung, die in treuer Pslichi- crfüllung ihren Tod sand. — Ter erste Lord der Admiralität. Winston Spencer-Churchill, sandte folgendes Tanktele- gramni: Meine Kollegen »o» der Admiratttät vereinigeu ,ck> mit mir tu dem Tank für den Ausdruck Ihres Äoi cids. Tie gütigen ernsten Worte, die Sie namens der den! chen Motte ausfprechen. werden von der britischen Ma ine hock, gewürdigt. — Gegenüber der scharfen ösfentlickw: Kiritik über die Ursachen des Unglücks des Unterseeboote „A, 7" vciöüentlicht die „Evening tstews" von der eng
lischen Admiralität inspirierte Mitteilungen. Danach seien oic 15 Unterseeboote der Klasse A (von denen einschliebltch ocs „A. 7" bereits acht untergegangen sindß zwar die allsten, aber durchaus nicht veralteten Unterseeboote. Sic .ätcn durchschnittlich drei Tage in der Woche Dienst und würden zur Küstcnvcrtcidigung verwendet, wofür sie twch geeignet seien. Tie Mannschaft dränge sich wegen des angenehmen HafendlenstcL zum Dienst aus ihnen. Ter Hcbc» apl-arat, über den die Admiralität verfüge, sei stark genug. Llus Sidneh werde noch ein Hebedampscr erwartet. ES sei aber unmöglich gewesen, das in 24 Jaden Tiefe liegende Schiff binnen 24 Stunden zu heben. Tas deutsche Unterseeboot „U. 3", das in 7 bis 8 Stunden hccaufgcholt worben sei, habe nur in jicben Jaden Tiefe gelegen.
Kleine Tagerchronik.
Aus dem Romcrsdorser Weiher bei Gladbach braßen die beiden Sohne des Schmiedcmeisters Fink ans äladbach im Alter von 12 und 13 Jahren beim Schlittsckmh- auscn im Eise ein und ertranken. Bei dem Ver- uihe, sie zu retten, geriet ein l?iährcher Bursche namens Schlemmer ebensälls unber das Eis und büßte glcich- ialls sein Leben ein.
Die „B. Z." meldet aus Miitweida: Am Sonntag abend gegen 10 Uhr brach am Markt ein großes Muer aus, das in kurzer Zeit 12 Häuser vernichtete. 3 2 Fami» ,icn sind obdachlos geworden Mehrere alte Mauen und Kinüer schwebten in Lebensgefahr, konnten aber noch ecchtzei:ig gerettet werden. Ein alter Mann erlitt einen Beckcichruch.
Wegen Schneeverwehung ist der gesamte Verkehr ans der Strecke Alt rc i chen au — iaeid m ühle bis auf
weiteres gesperrt.
Märtte.
Gleste», 20. Jan. V! a rttteri cbt. Auf be»liaen> Wockien- i»artte tastete: V»tter da« 1 lunb ' ,25—1.00 -3»f. Hühnereier
1 Stück 12-00 Pta, r Stück o ä°a, käle kos Stück 6—8 -! Io, käseniatte 2 Stück h—6 ! i.,„ Taiib^i las Vanr
tz,W—l.st» ?' f. Hübner per Slüct 1,00—1,60 Ulf., Hahnen rr. Stück 1,50—2,5» T k„ Ente» vr. St. 2,50—ä,50 Alk., vöicke das äld. 75—85 0cklensteisch rr. i-'d. 92—100 I >q„ Ri»bü«isck pr. Pt»nb 90—94 -Jfa, kiihfleisch 80 Pia, Ccknvei»«- f «ifeti rr. T'itit) 90—100 ä >a« Kalbs eisch pr. Pld, pc- ph >lp. Hammelüeilch re. Vtb. 70—90 Kartoffel» vr. 100 K». 5.00
bis 5. 0 Pik., Weißkraiit bas Stück 10 bis 2 » Vtg, Ziviebel» ,>«l Zte. ' 2,00—15,00 Mk.. Plilch das i itee 22 Piip, Nüsse 100 Stück 50— 0 Piq., »ec Zlr. 0—00 Mk» Birnen bas Vtnnd 15 bi« 0 Plg, A-viel üer Zentner 15 bis 22 Alk, wlarktzett von 8 bi»
2 NKr.
SO. rsietzbadcn. V ie l, b »i-M a rkt b eri ch t vom 19. Jan. uUrleb: Rtnvee 2 1 f> (OtMfn »l, Bullen 22, Kühe und Färien 130), Kälber oy, Schale L, Schweine 1036.
Marklvtckaui: 2>Naen,>»„ ruhiges Geschält. Grostvieb »nd
Kleinvieh »e Inzer Uebcrstand.
Tchsen.
Voststkllchiqe, anSqemästete, höchsten Cchlacht» irertes in, Alter von 4—7 Jahren .... J»»a«. steilchiae, nicht ausaemästete und ältere
ansaemästete ............
Nläßia aenäbrte junge und gut ge*
Prelle >ür lOO Pid. Lebend- Schlacht- aewicht
Bullen.
Vvststcilchigs, ausgew., höchsten Schlachtw.
Färlen. Kühe.
Voststeischige ausgeniästete Färsen höchsten
Schlgchtivertes..... . . » , -
Vvststeiichige ausgemästete Kühe höchsten
Cchlaebtwertes dis zu 7 Jabre».....
2 eitere ausaemästete Kühe und wenig gut ent»
Mäßig geaäbrie Kühe und Färsen.....
Gering genährte Kühe uns Färsen.....
Kälber.
Feinste Maslkälber...........
Mittlere Blast- »nd beste Saugkälber.... Geringere Blast- und gute Saugkälber . > .
b eringe Saugkälber..........
Schale.
Mcideniastschale Biaftlämmer i>»5 Dlasthammel .... 43,'X Schwein e.
Loststeischige Schweine von 80 —100 bg; Lebend-
ge>vi IN.........• . . . .
Vollllcischige Scknveine unter eo ’ng Lebendgewicht Bvllsleischige ochweinc von loO -120 kr Lebend»
geivicpt ... ..........
VoUsieischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ..............
üenschwenie über 150 kg Lebendgewicht . .
Mk.
50-57
BN.
89-90
49-53
87—95
45—48
80-88
17
78—83
70-76
48-53
85—94
39—43
70-77
XU
77—84
65—69
58-62
69—72
61—05
53-58
48—52
115—12Q
102-103
90—98
80-8'.
>-44.00
90—92
54 x ' 3 -56
54-567,
70-72
69—70
55 57%
70-72
54-00 49' ,—51
68—"0 63-64
Meteorologische veodochtungen der Station Gießen.
Je *
Ja», po : 1914 plf
Z
W
"4
If
-£•§ E S
if
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Wetter
19 1 2'' 747,5
- 1,0
3,3
78
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9. 9" 747,1
— 2,7
3,1
83
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10
20. 1 < H 746.2
- 5.3
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NNE
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Höchste Temperatur am Iß. bis 19. Jaguar 1914 = — 0,6 ’C. Niedrigste . , 18. , 19. „ 1914 = — 3,2',
Niederschlag: 0,0 mm.
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